Birna Anna Björnsdóttir Wer fischt, der fängt

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Inhaltsangabe zu „Wer fischt, der fängt“ von Birna Anna Björnsdóttir

Als mir klar wurde, dass ich mit einem viel zu alten Typen in einer viel zu komplizierten Beziehungskiste gelandet war, beschloss ich, das zu tun, was jede vernünftige Frau an meiner Stelle getan hätte: die Flucht zu ergreifen und mich ins Ausland abzusetzen.Als Bára diesen Entschluss fasst, ist sie 16, ihr Freund 19 und sie steht erst am Anfang einer ganzen Reihe chaotischer, aber auch herzerfrischender Liebesgeschichten. Die heikelste davon ist jedoch die Freundschaft zu ihrem besten Freund, einem ihrer früheren Lover ...Ein rasant-vergnüglicher Trend-Roman aus dem hohen Norden!

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  • Rezension zu "Wer fischt, der fängt" von Birna Anna Björnsdóttir

    Wer fischt, der fängt

    Lesebienchen

    28. February 2011 um 17:02

    "Ich habe noch nicht ganz begriffen, dass dies die Wirklichkeit ist, ich bin erst seit so kurzer Zeit erwachsen, dass es mir imme rnoch so vorkommt, als würde ich nur so tun als ob, wenn ich in ein Geschäft für Elektrogeräte gehe und sage, dass ich einen Staubsauger kaufen will." Erwachsen werden, Veränderung und die Liebe. Das sind die Probleme, die Bara, eine junge Isländerin beschäftigen. Wir begleiten Bara in vielen Lebensstationen, durch viele Höhen und Tiefen, erfüllte, unerfüllte und noch unentdeckte Lieben. Und immer scheint sie sich selbst im Weg zu stehen, will anders, besonders sein. Sie will keine Veränderung, sträubt sich geradezu dagegen und bleibt ihrere ewigen Rolle verhaftet. Doch muss ein Mensch sich unbedingt ändern, nur weil er erwachsen wird? Kann man nicht so bleiben, wie man ist? Der Roman stellt und beantwortet diese Fragen auf eine durchaus amüsante und unterhaltsame Weise. Bara wächst dem Leser schnell ans Herz. Doch leider baut die Autorin aus unverständlichen Gründen mehrere epsiodenhafte, unbedeutende Nebenhandlungen mit ein. Diese Perspektivwechsel zu anderen Figuren stören den Lesefluss und die Nachvollziehbarkeit der Hauptperson empfindlich, da sie nichts zur eigentlichen Handlung beitragen, sondern andere Problemkreise anreißen, ohne sie weiter auszuführen. Dies ist sehr schade bei solch einem durchaus vielversprechenden Roman.

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