Björn Beermann Schuld und Kuchengabel

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Inhaltsangabe zu „Schuld und Kuchengabel“ von Björn Beermann

Mitten in der Idylle eines Ostseedorfes stürzt der meistgehasste Mann des Dorfes vom Kirchturm. War es Mord? Verdächtige gäbe es viele. Doch der hiesige Polizeioberkommissar Kiergen hat keine Lust zu ermitteln, der ansässige Buchclub um die resolute Frau Grobenschmitz dafür umso mehr. Denn Mord ist schlecht fürs Geschäft, für den Tourismus. Und dass es Mord war, da ist sich zumindest der Club einig.

Björn Beermann hat hier einen spannenden Krimi geschrieben, der nicht nur durch Spannung, sondern besonders durch Humor besticht.

— Tamilein

dieser witzige Krimi hat Potential...

— janaka

Fast eine Persiflage auf das Krimigenre!

— mabuerele

Komödiale Krimiinszenierung, mit schrägen Protagonisten und einer ungewöhnlichen Mordwaffe

— Patno

Der Kriminalfall an sich ist gut, aber das Drumherum stimmt noch nicht so richtig.

— hasirasi2
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  • Krimi muss nicht immer nur spannend sein.

    Schuld und Kuchengabel

    Tamilein

    03. July 2016 um 19:48

    Die Story Mitten in der Idylle eines Ostseedorfes stürzt der meistgehasste Mann des Dorfes vom Kirchturm. War es Mord? Verdächtige gäbe es viele. Doch der hiesige Polizeioberkommissar Kiergen hat keine Lust zu ermitteln, der ansässige Buchclub um die resolute Frau Grobenschmitz dafür umso mehr. Denn Mord ist schlecht fürs Geschäft, für den Tourismus. Und dass es Mord war, da ist sich zumindest der Club einig. Meine Meinung Leider gefällt mir das Cover überhaupt nicht. Da ist noch Luft nach oben. Da es sich hier aber um einen Debütkrimi von Björn Beermann handelt, kann ich darüber halbwegs hinwegsehen. Da könnte man in Zukunft noch einmal dran feilen. Auf dem Tolino wurde mir das Cover gar nicht erst angezeigt. Das kann aber an der Umwandlung von mobi zu Epub liegen, weshalb das für mich jetzt nicht so schlimm ist. Aber ich möchte ja nicht nörgeln. Björn Beermann hat hier einen spannenden Krimi geschrieben, der nicht nur durch Spannung, sondern besonders durch Humor besticht. Besonders der Anfang des Krimis hat mich begeistert und sofort gefesselt. Die Handlung machte mich schnell neugierig und ich blieb hastig beim Lesen. Leider ist das Buch sehr kurz und umfasst in der Printversion lediglich 81 Seiten. Das macht sich meiner Meinung nach auch in der Story bemerkbar. Ich hätte mir hier ein wenig mehr "Stoff" gewünscht. Manche Handlungen kamen mir zu schnell, waren genauso schnell wieder vorbei. Die Charaktere sind detailliert ausgearbeitet, wenn auch teilweise ein wenig übertrieben wurde. Aber das finde ich nicht schlimm. Charaktere brauchen Ecken und Kanten - sonst wirken sie unreal. Zu Björn Beermanns Schreibstil kann ich sagen, dass er mir sehr angenehm erschien. Das Buch zu lesen lief flüssig und leicht, da die Story stimmig war. Lediglich ein paar kleine Rechtschreibfehler schlichen sich ein, welche den Lesefluss ein wenig beeinflussten. Das mag aber jedem anders ergehen. Wie schon gesagt, der Witz des Buchs nimmt einen ein und ich musste des Öfteren schmunzeln über den ein oder anderen Spruch. Eine schöne Unterteilung der Kapitel hätte ich mir zwar gewünscht, dennoch empfand ich es als wenig störend. Alles in Allem kann ich sagen, dass das Buch schön für zwischendurch ist. Durch die kurze Lektüre liest man sich schnell durch. Mehr Seiten wünsche ich mir fürs nächste Mal. Weitere BB-Bücher? Sehr gerne!

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  • Leserunde zu "Schuld und Kuchengabel" von Björn Beermann

    Schuld und Kuchengabel

    BjoernBeermann

    • 249
  • Gute Ideen, aber besser umsetzbar

    Schuld und Kuchengabel

    yesterday

    27. January 2016 um 13:56

    Mit leichten Krimigeschichten, die in einem kleinen Ort spielen und mit einer Prise Humor gewürzt sind, kann man grundsätzlich nicht viel falsch machen. Für die Idee der Geschichte und die Charaktere gilt das auch bei diesem Buch. Ein kleiner, beschaulicher Ort am Meer, ein mürrischer Kommissar, der dorthin zwangsversetzt wurde und eine Leiche sowie zahlreiche Verdächtige aus der eingeschworenen Gemeinde sind die Zutaten, der interessanten und witzig vorgetragenen Geschichte. Doch das ist gleichzeitig auch ein Problem: dem Humor wird ein bisschen zu viel Platz eingeräumt - oder der Krimihandlung zu wenig. So wirkt der ganze Text ein bisschen flapsig. So ist manchmal wieder Ernst drin und es wird ermittelt, aber danach verzetteln sich die Figuren wieder in Nebensächlichkeiten und ihren Problemen. Natürlich brauchen die meisten Geschichten beides, hier jedoch hatte ich oft das Gefühl, dass das Verhältnis nicht ganz ausgereift ist. Abgesehen von der grundsätzlich gut angelegten Krimigeschichte sind auch die meisten Personen gut charakterisiert: der penible Polizeisekretär mit Keimphobie, die sehr motvierte, aber noch eher unerfahrene Verstärkung aus der Großstadt, die Mitglieder des örtlichen Buchclubs, die auf eigene Faust und sehr amateurhaft ermitteln und die ansässige Sexualpädagogin, die nicht nur die Männer des Dorfes kräftig aufmischt. Bei Kommissar Kiergen wäre ein bisschen weniger aber wohl mehr gewesen. Dass er unwillig ist, seine Arbeit zu tun und mit seinem Sekretär nicht so gut auskommt (auch, weil er einen Hund - eine Bazillenschleuder - hat), passt gut. Dass er aufgrund seiner Vergangenheit manchmal ein bisschen tief ins Glas schaut, auch noch. Übertrieben wurde meiner Meinung nach mit der Beschreibung seines Schreibtisches. Viel zu eklig und nicht mehr nötig für ein umfassendes Charakterbild des Kommissars. Ein paar kleine (Rechtschreib-)Fehler haben sich noch in das Buch verirrt, an manchen Stellen steht ein falsches Wort. Man weiß als Leser, was der Autor sagen wollte, doch hat er ab und an das falsche Wort dafür erwischt. Auch an Titel und Cover könnte man noch ein wenig feilen, um das Optimum herauszuholen.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213

    kubine

    01. November 2015 um 14:35
  • Die Chinesische Kalenderchallenge 2015/2016

    Die Chinesische Astrologie. So erstellen Sie Ihr chinesisches Horoskop selbst.

    stebec

    Willkommen zu unserer Challenge des Chinesischen Kalenders. Wir kattii und stebec haben uns ein paar nette Aufgaben überlegt, an deren Erfüllung ihr hoffentlich genauso viel Spaß haben werdet, wie wir bei der Erstellung. Natürlich dreht sich hier alles um den Chinesischen Kalender. Wir stellen euch Aufgaben für dessen Erfüllung ihr Punkte sammeln könnt, wenn ihr fleißig lest, aber alles der Reihe nach. Die Regel: Die Challenge findet vom 01.Mai 2015 bis zum 30.April 2016 statt. Einsteigen könnt ihr jederzeit und die verpassten Aufgaben auch nachholen.  Wir stellen euch jeden Monat zwei Aufgaben, die einem Tier des chinesischen Tierkreiszeichens passen. Die Aufgaben werden immer frühzeitig veröffentlicht, damit ihr genug Zeit habt, um euch eure Bücher herauszusuchen. Zusätzlich könnt ihr jeden Monat Elementaufgaben erfüllen, die Zusatzpunkte einbringen. Hier solltest ihr allerdings auf ein Gleichgewicht zwischen den Elementen sorgen. d.h. das jedes Element nur 6 mal verwendet werden darf. Die Elementaufgaben sind immer gleich. Natürlich müsst ihr auch darauf achten Yin&Yang im Gleichgewicht zu halten. D.h. das jedes Yin oder Yang nur 16 mal verwendet werden darf. Auch die Yin&Yang Aufgaben bleiben gleich. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, den wir verlinken können und in dem ihr eure Punkte aktuell haltet. Das hilft uns die Übersicht nicht zu verlieren.  Haltet euch hierbei bitte an das Beispiel, was wir unten erstellt haben. Die Aufgaben: Jeden Monat gibt es zwei Hauptaufgaben für euch, die von kattii im Monat vorher veröffentlicht werden. Eine zu einer schlechten und eine zu einer guten Eigenschaft des Tieres. Es geht sich also also darum für jeden Monat zwei Bücher zu lesen.  Die Elementzusätze können mit den Hautpaufgaben vereinbart werden. Die Elementzusätze sind keine Pflicht. als Beispiel: Ich lese ein Buch zu einer Hauptaufgabe, das über 450 Seiten hat und kann mir Wasserpunkte auf mein Konto schreiben. Feuer, heiß, leidenschaftlich und zerstörerisch. Um die Feuerpunkte zu bekommen, müsst ein Buch aus dem Genre Liebesroman, Thriller oder Dystopie lesen Wasser, 71% der Erde sind mit Wasser bedeckt. Das ist ganz schön viel. Deswegen müsst ihr für die Wasserpunkte ein Buch lesen, dass über 450 Seiten hat.  Luft, bedeutet Leichtigkeit. Man ist losgelöst von allem, deswegen lest ein Buch aus dem Genre: Fantasy, historischer Roman oder etwas humorvolles . Erde, ist ein sehr festes Element. Für die Erdenpunkte müsst ihr ein Hardcover lesen. Metall, steht für Fortschritt und deswegen müsst ihr für die Metalpunkte ein Buch lesen, dass nicht vor 2015 erschienen ist. Die Yin&Yang-Aufgaben sind simpel. Auch hier gilt, dass diese mit den Hauptaufgaben vereinbart werden können.  Yin => Ein helles Cover Yang => Ein dunkles Cover Ihr könnt euch hier entscheiden, ob ihr nur die Hauptaufgaben erfüllt oder die Zusätze auch abarbeiten möchtet.  Pro Buch könnt ihr eine Hauptaufgabe, einen Elementzusatz und einmal Yin oder Yang anrechnen. als Beispiel: Wenn ich ein Buch für eine Hauptaufgabe lesen, das über 450 Seiten hat und ein helles Cover besitzt, dann habe ich alle möglichen Aufgaben erfüllt. Sollte ich die Hauptaufgabe im Monat des Aufgabenstellung erfüllen, habe ich die höchstmögliche Punktzahl erreicht.  Die Punkte: Pro erfüllte Tieraufgabe gibt es 1 Punkt Pro erfülltes Element gibt es 1 Punkt Pro erfülltem Yin/Yang gibt es 1 Punkt Wenn ihr im Jahr des aktuellen Tieres geboren wurden seit:  Punktzahl mal 2 Wenn ihr die Aufgabe im Monat lest, in dem sie gestellt wurde: 1 Zusatzpunkt pro Aufgabe. Als Beispiel: Richtige Aufgabe + Element + Yin/Yang = 3 Punkte Ihr könnt also im Monat, wenn ihr beide Aufgaben und Zusatzaufgaben erfüllt habt 6 Punkte sammeln. Bei richtigem Geburtsjahr verdoppeln sich die Punkte auf 12. Und wenn ihr die Aufgabe im richtigen Monat lest gibt noch jeweils 1 Punkt pro Aufgabe dazu. Ihr könnt also bei richtigem Geburtsmonat 14 Punkte sammeln. Und in den anderen Monaten 8 Punkte. Am Ende der Challenge bekommt ihr noch einmal ein paar Bonuspunkte, wenn ihr fürs Gleichgewicht gesorgt habt. Punkte werden im folgenden Verhältnis verteilt. Yin&Yang: Jedes Yin&Yang mindest 8mal: 4 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 10mal: 8 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 12mal: 12 Punkte Elemente: Jedes Element mindestens 3mal: 8 Punkte Jedes Element mindestens 4mal: 12 Punkte Bonus für die Katzenaufgabe: 12 Punkte Am Ende des Jahres könnt ihr somit maximal 138 Punkte erreichen. Wenn wir euch jetzt mit unseren Regeln und Aufgaben nicht total durcheinandergebracht haben, freuen wir uns, wenn ihr uns ein Jahr lang auf dem Weg des chinesischen Kalenders begleitet. Selbstverständlich stehen wir euch immer mit Rat und Tat zur Seite.  Teilnehmer: 123sarah321 [inaktiv?] AberRush AnnaWaffel Anruba ban-aislingeach Bellastella BlueSunset Buchgeborene [inaktiv?] Buchgespenst clary999 DasBuchmonster DieBerta fabulanta [inaktiv?] Federzauber Galina86 hannelore259 Hikari Honeygirl96 [inaktiv?] janaka Jecke JuliB kattii Kitayscha Krimine LadySamira091062 Lavieenverre louella2209 lunaclamor [inaktiv?] mabuerele MiHa_Lore MiniMixi  mrsapplejuiice monana88 [inaktiv?] Niob Paulamybooksandme raphael-edward Regina99 samea Sandra251 scarlett59 Sick stebec sursulapitischi [inaktiv?] Tatsu Tiana_Loreen TigorA weinlachgummi Willia Wolfhound zazzles

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    • 2100
  • Schuld und Kuchengabel

    Schuld und Kuchengabel

    janaka

    15. October 2015 um 22:21

    Nach seiner Versetzung ins beschauliche Kellenhusen schiebt Polizeioberkommissar Kiergen eine ruhige Kugel im sogenannten Polizeirevier. Der Spaziergang mit seinem Hund Barnie und das Trietzen seines Mitarbeiters Linden sind die Highlight des Tages, bis eines Tages der verhassteste Mann des Dorfes, der Ferienhausbesitzer und –vermieter Herr Vencel vom dem Kirchturm stürzt. War das ein Unfall oder Mord? Kiergen hat keine Lust zu ermitteln und seine Vorgesetzten trauen ihm es auch nicht zu, denn sie schicken Sarah Reichert, eine junge Kollegin aus Lübeck. Aber Dora Grobenschmitz ist ganz versessen darauf den Mörder zu finden und trommelt ihren Buchclub zusammen. Alle beschließen sich auf die Suche nach dem Täter zu machen. Dann wird auch noch die Geliebte von Vencel ermordet aufgefunden. Hängen die beiden Todesfälle zusammen? Mit "Schuld und Kuchengabel" hat der Autor Björn Beermann einen lustigen Krimi geschrieben, der mich leider nicht ganz überzeugen konnte. Sein Schreibstil ist locker und lustig, der spannende Anfang macht mich neugierig… witzig und dann war es nur Hella, die aus ihrem Krimi vorgelesen hat. Diese Idee hat mir gut gefallen. Schwierigkeiten hatte ich mit den Szenenwechseln, sie waren mir manchmal zu abrupt und durcheinander. Kapitelüberschriften und detailliertere Übergänge hätten es überschaulicher gemacht. Die Charaktere waren mir manchmal zu überspitzt dargestellt, allen voran Kiergen. Gleich mit seinem ersten Auftauchen ist er mir sehr unsympathisch, seinen Mitmenschen gegenüber ist er sehr ungehobelt, er ist ungepflegt, er trinkt und er verrichtet seine Arbeit nicht richtig. Der Wandel am Ende ist des Buches hat mich aber dann überrascht… Fazit: Trotz meiner Kritikpunkte hat dieser Krimi für kurzweilige Unterhaltung gesorgt.

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  • Ein Buchclub ermittelt

    Schuld und Kuchengabel

    Athene100776

    12. October 2015 um 22:30

    Das kleine Dorf Kellenhusen wird Schauplatz eines Mordes. Herr Vencel , nicht gerade sehr beliebt und lieber von hinten als von vorne gesehen, stürzt vom Kirchturm. Kurze Zeit später ist auch seine Geliebte tot, ermordet mit einer Kuchengabel. Gibt es da einen Zusammenhang? Der ermittelnde Polizist Kiergen hat eigentlich gar keine Lust zu ermitteln und Verdächtige zu verhören, da er genau genommen nur noch auf seine Rente wartet. Somit kommt der ortsansässige Buchclub in Gang, allen voran Dora Grobenschmitz, die Krimis liebt und auch gleich die passenden Verdächtigen mit ihren  Freunden vom Buchclub findet. Wird der Buchclub es schaffen, den oder die Mörder zu finden ? Die Idee des Romans hat mir sehr gut gefallen, allerdings waren mir die Charaktere ein wenig zu sehr überspitzt, besonders Kiergen, der anfangs eher als Clochard dargestellt wird und später dann doch noch eine Wandlung durchlebt, die  ich selber allerdings nicht als realistisch angesehen habe. Sarah, die Polizistin, die Kiergen zur Seite gestellt bekommt, damit der Fall gelöst wird, ist mir leider etwas zu unsicher. Sicher darf man als "Neuling" unsicher sein, aber auch hier für meinen Geschmack etwas zu überspitzt. Hervorzuheben ist , dass der Schreibstil sehr locker ist, so , dass man gerade zu durch das Buch fliegen kann. Schade, dass mehr Witz und Humor, als die eigentliche Krimihandlung mit den dazugehörigen Ermittlungen vorhanden war. Dennoch konnte ich als Leser bis zum Ende hin mitfiebern und meine eigenen "Ermittlungen" anstellen und wurde dennoch überrascht.

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  • Und plötzlich ein Mord ...

    Schuld und Kuchengabel

    mabuerele

    Der Roman beginnt mit einer Krimilesung im Ort Kellenhusen. Dort trifft sich der Buchclub regelmäßig. Hella, die Chefin, schreibt selbst Krimis. Ansonsten passiert in dem beschaulichen Städtchen nicht viel. Deshalb kann sich auch Kriminalkommissar Kiergen auf seinem Posten ausruhen. Doch dann wird gerade Suse Willfried verletzt, als Herr Vencel vom Kirchturm stürzt. Suse ist zur Zeit mit ihm liiert. Herr Vencel allerdings hat im Ort mehr Feinde, als gesund ist. Der Autor hat einen amüsanten Krimi geschrieben. Stellenweise hatte ich den Eindruck, er nimmt das Genre auf die Schippe. Das Buch lässt sich flott lesen und hat mich häufig zum Lächeln gebracht. Die Protagonisten sind gekonnt überzeichnet. Kiergen betäubt sich mit Alkohol. Die täglichen Spaziergänge mit seinem Bernhardiner während der Dienstzeit sind ein Muss. Die Unordnung auf seinem Schreibtisch zeugt von wenig Elan. Linden, sein Sekretär, hat mit der Versetzung nach Kellenhusen seine letzte Chance bekommen. Im Gegensatz zu seinem Vorgesetzten kann er jegliche Unordnung nicht vertragen. Hygienetücher gehören zu seinen täglichen Gebrauchsgegenständen. Der Bernhardiner ist ihm ein Dorn im Auge. Zur Aufklärung des Mordes wird ihnen von der vorgesetzten Dienststelle Sarah Reichert an die Seite gestellt. Die junge Frau hat den nötigen Ehrgeiz. Doch ihr fehlt Erfahrung. Weit mehr als die Kriminalisten sind die Mitglieder des Buchclubs an der Aufklärung des Falls interessiert. Als Hobbykriminalist hat jeder von ihnen eine anderen Verdächtigen im Visier. Dadurch werden gekonnt Irr- und Umwege gelegt. Der Schreibstil des Buches ist gut lesbar. Der Autor versteht es, die zwischenmenschlichen Beziehungen gut herauszuarbeiten und so die Spannung aufzubauen. Gerade das Konkurrenzdenken im Ort sorgt für Verwicklungen. Auch die Gerüchteküche funktioniert ausgezeichnet. Am Ende lässt mich der Autor einen Blick in die Vergangenheit von Kiergen werfen. Er darf dann zeigen, was er wirklich kann. Das Buch hat mir gut gefallen. Die ungewöhnliche Mordwaffe und die gewollt gelangweilten Kriminalisten haben ihren Teil dazu beigetragen.

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    • 4
  • Schuld und Kuchengabel

    Schuld und Kuchengabel

    buecherwurm1310

    06. October 2015 um 13:59

    Herr Vencel, allseits unbeliebt im Ort Kellenhusen, fällt vom Kirchturm. Seine Lebensgefährtin wurde auch verletzt. Ein wenig später wird auch noch die Vencels Geliebte tot aufgefunden, ermordet mit einer Kuchengabel. Im Ort gibt es wilde Spekulationen. Außerdem sind die Bewohner der Meinung, dass sich Kommissar Kiergen nicht genügend einsetzt. Daher begibt sich Dora Grobenschmitz, die Vorsitzende des Buchclubs, an die Ermittlung, unterstützt durch die anderen Mitglieder des Clubs. Der Schreibstil ist locker und witzig. Allerdings sind die Charaktere recht übertrieben dargestellt. Kiergen wurde nach Kellenhusen abgeschoben und will möglichst ruhig die Jahre bis zur Rente verbringen. Kontakt hat er nur zu seinem Hund Barnie und zum Kollegen Linden. Außerdem hängt er ganz schön an der Flasche. Hygienefreak Linden geht einem mit seiner Pedanterie auf die Nerven. Der Vorgesetzte rechnet nicht mit einer Klärung durch die beiden  und schickt zur Unterstützung Sarah Reichert, die jung und energiegeladen ist. Auch Dora Grobenschmitz kommt oft daher wie eine Dampfwalze. Der einzige Sympathieträger neben Sarah ist Bernhardiner Barnie. Der Humor in diesem Buch ist wohl nicht unbedingt jedermanns Sache, da manchmal etwas platt. Der Kriminalfall ist mäßig spannend. Nette Unterhaltung für zwischendurch.

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  • 3,5 Sterne für ein unterhaltsames Debüt, das viel will

    Schuld und Kuchengabel

    Antek

    Polizeioberkommissar Kriegen schiebt nach seiner Versetzung in ein kleines Ostseedorf am liebsten eine ruhige Kugel. Lust zu ermitteln? Weit gefehlt, sein Ehrgeiz reicht gerade einmal dazu aus um seinem Gehilfen Linden das Leben schwer zu machen. Diese Idylle stört jetzt, dass der meistgehasste Mann des Dorfs vom Kirchturm stürzt und plötzlich so gut wie jeder der verrückten Bewohner einen Mord aufklären will. Ganz vorne mit dabei ist die resolute Dora Grobenschmitz, die Leiterin des hiesigen Buchclubs, die sofort dessen Mitglieder als Gehilfen rekrutiert. Sie glaubt schon am ersten Tag dem trägen Kriegen die richtigen Mörder auf dem Silbertablett servieren zu können. Ob sie sich vielleicht mit ihrem Verdacht zu weit aus dem Fenster lehnt? Schließlich hatte nicht nur Herr Möller, sondern so gut wie das ganze Dorf ein gutes Motiv. Das und ob der faule Kriegen doch noch in die Puschen kommt, erfährt man nur, wenn man „Schuld und Kuchengabel“ selbst liest. Björn Beermann hat hier ein Debüt vorgelegt, das die Bewohner und Ermittler in dem kleinen Ostseedorf fast schon parodiert. Einer geschickter wie der andere, bestimmt gut erdacht, aber vielleicht ein bisschen zu überspitzt dargestellt. Kommissar Kriegen wird mir anfangs eine Spur zu negativ dargestellt. Der übergewichtige, träge und schmuddelige Kommissar, der sich liebend gern auch dem Alkohol hingibt, konnte mir deshalb auch nicht mehr sympathisch werden, als er eine positive Kehrtwende hinlegt. Sein pedantisches, hygienebesessenes Helferlein Linden fand ich herrlich. Zwar hat er mir richtig leid getan, wenn er wegen seinem schmuddeligen Chef und dessen sabbelnden Bernhadiner Barnie ständig zum Desinfektionstüchchen greifen muss, aber er ist witzig. Ich hätte mir gewünscht er hätte mehr mitmischen dürfen. Bernhardiner Barnie ist ganz große Klasse und das war mein Liebling unter allen. Da niemand Kriegen zutraut, dass er den Fall lösen kann, bekommt er eine Kollegin an die Seite gestellt. Anfangs dachte ich mit der jungen engagierten Sarah kommt neuer Wind in die Ermittlungen. Sie hat zwar geschafft, dass es da etwas vorangeht, jedoch hat sich das Greenhorn für meinen Geschmack etwas zu unsicher gegeben, was ihren sonst recht sympathischen Eindruck etwas geschmälert hat. Auch die Mitglieder des Buchclubs sind allesamt nicht die hellsten Kerzen auf dem Kuchen, da stellen sich manche Kinderdetektive mindestens genauso gut an, wenn nicht sogar noch besser. Die Leiterin Dora ist eine Frau, die ohne Rücksicht auf Verluste ihren Weg geht und sich ohne nach links und rechts zu schauen oft wie ein Trampel verhält, die war nicht nur Kriegen, sondern auch mir manchmal zu viel. Der Autor beschreibt sein Kriminalstück mit einem lockeren, moderierenden Ton, man kann die relativ wenigen Seiten daher flüssig lesen. Ernsthafte Ermittlungen sind eher Nebensache, dafür gibt es zahlreiche Nachforschungen, die man eher Kinderdetektiven zutrauen würde. Teilweise haben sie mich zum Schmunzeln gebracht, aber manchmal ist weniger mehr und das hätte ich mir hier gewünscht. Was ich aber positiv sehe ist, dass man schon mit rätseln konnte, wer denn jetzt der Täter gewesen sein mag und das die Auflösung sogar noch eine Überraschung parat hatte. Alles in allem ein Debüt, das zwar keine Begeisterungsstürme ausgelöst, aber auf jeden Fall für kurzweilige Unterhaltung zwischendurch gesorgt hat. Ich werde den Autor auf jeden Fall auf meinem Radar behalten.

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    • 4
  • Krimikomödie

    Schuld und Kuchengabel

    hasirasi2

    Vencel, der unbeliebteste Mann des Ortes, ist tot und bei der Tat wurde auch seine Lebensgefährtin verletzt. Kurze Zeit später wird auch noch Vencels Geliebte tot aufgefunden. Da sich die Polizei nach Ansicht der Bevölkerung nicht genügend um die Aufklärung des Falles bemüht, beginnen die Chefin des örtlichen Buchclubs und dessen Mitglieder auf eigene Faust zu ermitteln. Denn Kommissar Kiergen hat wirklich kaum Kontakt zur Bevölkerung. Er wurde vor Jahren nach einem unglücklichen Unfall nach Kellenhusen abgeschoben und sitzt hier gemütlich die 5 Jahre bis zur Rente noch ab. Außer Barnie, seinem Bernhardiner, und Linden, seinem hygienebesessenen pedantischen Mitarbeiter, hat er keine Freunde. Den größten Teil des Tages gibt er sich dem Suff hin und niemand (nicht mal sein Vorgesetzter) glaubt, dass er den Fall wirklich lösen kann. Also wird ihm, sehr zu seinem Ärger, die junge dynamische Kollegin Sarah zur Seite gestellt. So richtig überzeugt hat mich das Buch leider nicht. Ich habe zwischendurch immer mal weggelegt, weil es mich nicht durchgehend fesseln konnte. Es war mir stellenweise zu langatmig und auch ich hatte Probleme mit der Sprache. Die Witze waren bis auf einige Ausnahmen auch nicht meins, etwas zu flach. Die Personen sind mir fast alle zu überspitzt. Ich verstehe nicht so richtig, warum Kiergen hier als total abgewrackter stinkender Säufer dargestellt wird, dem nicht mal mehr seine Kollegen die Aufklärung des Falles zutrauen. Ich habe mich zum Teil mehr vor ihm geekelt, als dass ich Mitleid hatte. Wenn es wirklich so schlimm um ihn stände, hätte man ihn doch sicherlich aus dem Polizeidienst entfernt. Hier wäre weniger m.E. mehr gewesen – also dass er zwar säuft, aber auf Arbeit wenigstens einigermaßen nüchtern und sauber ankommt. Dafür hat mich Barnie für vieles entschädigt, er darf auch ruhig das Schnapsfässchen weiter tragen und Linden ärgern. Linden ist spitze (pedantisch, besessen von Desinfektionsspray) nur noch etwas zu blas. Gerade, wenn er seine junge Kollegin zum Mikado einlädt, was sich dann als Trinkspiel herausstellt, kommt ja sein wahres Wesen durch. Die Chefin des Buchclubs war mir auch etwas zu sehr übertrieben. Sie ermittelt ohne Rücksicht auf Verluste und trampelt auf den Anderen rum, dabei hat sie Freundinnen, scheint also gar nicht sooo schlecht zu sein. Ich glaube, der Autor hat einfach zu viel gewollt und deshalb vieles überspitzt. Dabei waren gerade die „Nebendarsteller“ und der leise, nicht zu aufgesetzte Humor richtig gut. Fazit: Der Kriminalfall an sich ist gut, aber das Drumherum stimmt noch nicht so richtig. Die Protagonisten sind oft noch zu überzeichnet und der Humor ist zu platt, aber es hat auf jeden Fall Entwicklungspotenzial.

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    • 9

    hasirasi2

    03. October 2015 um 14:49
  • Hobbyermittler im Einsatz

    Schuld und Kuchengabel

    Patno

    30. September 2015 um 19:42

    Die Krimikomödie "Schuld und Kuchengabel" ist das Erstlingswerk vom Autor Björn Beermann und weckte schon aufgrund des Titels mein Leseinteresse. Ein Sturz vom Kirchturm beendet das Leben von Herrn Vencel, der sich als ungeliebter Zeitgenosse im Ort Kellenhusen einen Namen gemacht hat. War es Mord? Dora Grobenschmitz, Mitglied des ortsansässigen Buchclubs wandelt nur zu gern auf den Spuren von Miss Marple und verstrickt sich schon bald in wilden Spekulationen. Sie zieht auch die anderen Clubmitglieder in die Ermittlungen und so gibt es alsbald jede Menge Tatverdächtige. Dann wird Vencels Geliebte plötzlich tot aufgefunden, ermordet mit einer Kuchengabel. Die verzwickten Ermittlungen leitet Kiergen, ein träger, dem Alkohol verfallener, unordentlicher und in die Jahre gekommener Polizist. Ihm zur Seite steht sein pedantischer Sekretär namens Linden und die junge, motivierte Sarah Reichert. Wird es ihnen gelingen, diesen mysteriösen Fall zwischen Joggingrunde und Mikadospiel zu lösen? Was für eine schräge Inszenierung! Mit seinem lockeren Schreibstil hat der Autor eine Krimikomödie geschaffen, die ich so in dieser Art noch nicht gelesen habe. Die Protagonisten sind teilweise übertrieben und sehr fiktiv gestaltet. Doch ich denke, genau das war das Ziel des Autors, alles etwas überspitzt zu inszenieren. Kiergen z.B. als absoluter Unsympathisch vollzieht innerhalb des Buches eine tolle Wandlung, die aber für mich nicht optimal herausgehoben wurde. Dora Grobenschmitz schien mir schon fast quatschig inszeniert. Besonders gelungen hingegen fand ich die Darstellung von Hella, Linden und Sarah Reichert. Sie belebten die Handlung. Die Krimihandlung als eigentliches Kernstück ist mir einen Funken zu oberflächlich ausgearbeitet und wird zu viel vom Klamauk überlagert. Ich habe die Ernsthaftigkeit und die Realitätsnähe in der Handlung vermisst. Der ironische Wortwitz hat nicht immer meinen Geschmack getroffen. Das Bauwerk dieses Buches steht auf soliden Mauern, aber das Dach wirkt mir wackelig. Insgesamt ist "Schuld und Kuchengabel" ein amüsantes und unterhaltsames Buch, die richtige Dosis für einen entspannten Leseabend.

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