Björn Berenz Ach du dickes Ding

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Inhaltsangabe zu „Ach du dickes Ding“ von Björn Berenz

Okay, in einer Nacht- und Nebelaktion ein Nilpferd aus dem Kölner Zoo zu entführen, war vielleicht nicht unbedingt Simons beste Idee. Aber er ist nun mal davon überzeugt, dass in Daisy die Seele seiner verstorbenen Frau wohnt - und kann nicht zulassen, dass der skrupellose Zoodirektor das Hippo als Lebendfutter verwurstet! Und so kutschiert Simon jetzt gemeinsam mit Spediteurin Eva und dem buddhistisch angehauchten Tierpfleger Hagen, der ebenfalls an Simons Seelenwanderungstheorie glaubt, ein reisekrankes Nilpferd quer durch Europa. Ziel: ein Nationalpark in Kenia. Aber wie soll man so ein Vieh bloß unerkannt nach Afrika bringen - wenn gleichzeitig die Polizei, eine rumänische Diebesbande und die Mafia hinter einem her sind?

Lustiger Roadtrip, hatte mir allerdings mehr Witz versprochen....

— MartinaSuhr
MartinaSuhr

Wunderbar skurril!

— Hollysmum
Hollysmum

Ein Nilpferd soll gerettet werden. - eine amüsante Reise die hier erzählt wird

— leniks
leniks

Eine total verrückte Geschichte .... aber super...empfehlenswert. ...

— aga2010
aga2010

Skurril, witzig, erfrischend!

— Larissa_Schira
Larissa_Schira

Klamaukiger Roadtrip eines Bankers mit Nilpferd

— Mary2
Mary2

Mit Kindern verreisen - kann jeder! Mit Nilpferd verreisen - dazu gehört nicht nur Mut!

— Engelmel
Engelmel

Gute Unterhaltung

— Petra1984
Petra1984

Ein tierisches Lesevergnügen

— MaschaH
MaschaH

Skuriller Roadtrip, der zum Teil etwas überladen wirkte und echte Lacher vermissen ließ

— schnaeppchenjaegerin
schnaeppchenjaegerin

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  • Lustiger Roadtrip

    Ach du dickes Ding
    MartinaSuhr

    MartinaSuhr

    20. April 2017 um 09:39

    Gesamteindruck:Dieses Buch hat mich wegen seinem sehr skurrilen und humorvollen Klappentext neugierig gemacht. Das Titelbild passt zwar sehr gut zum Inhalt, konnte den Cover-Gollum in mir aber nicht so recht reizen.Der Einstieg war recht einfach, denn die Sprache, die der Autor verwendet ist recht einfach und spritzig gehalten, mit einigen Wortspitzen durchzogen und liest sich recht flüssig. Auch die Szenen- und Personenbeschreibungen stellen jetzt keine größeren Probleme dar. Die Charaktere fand ich recht gelungen. Simon, der den Tod seiner Frau nicht verwunden hat, seine Mutter, die irgendwie das nicht akzeptieren will, da er zu jung ist den Kopf in den Sand zu stecken. Dann Hagen, der durchgeknallte Tierpfleger, und nicht zuletzt das Nilpferd, das die Reinkarnation von Simons verstorbener Frau sein soll und unbedingt zurück nach Kenia gebracht werden muss.Ihr seht schon, lauter Figuren und Situationen, die einiges an Turbulenzen und Action versprechen.Ich habe das Buch wirklich gerne gelesen, es war kurzweilig und hat mich recht gut unterhalten, auch wenn ich mir ein wenig mehr Witz erhofft hatte und immer wieder auf den Wow-Effekt wartete.Mein Fazit:Lust auf einen humorvollen Road-Trip der anderen Art? Begleitet von einer irgendwie durchgeknallten Reisegruppe? Dann seid ihr hier absolut richtig. Der Autor hat einen lustigen Roman geschrieben, der mir einige Lacher entlockt und einige kurzweilige Lesestunden bereitet hat. Absolut lesenswert für Freunde lustiger Romane.

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  • Skurril und urkomisch

    Ach du dickes Ding
    Hollysmum

    Hollysmum

    15. April 2017 um 21:23

    Simon Berger,38 Jahre alt,Filialeiter der Magna Pecunia Bank führt ein geordnetes Leben. Vor 5 Jahren starb seine Verlobte Sandra. Seitdem hat er sich zurückgezogen,lebt für seine Arbeit und sein Hobby,die Botanik.Bis auf seine skurrile Mutter scheint er keine privaten,sozialen Kontakt zu pflegen. An Mutters Geburtstag unternehmen die beiden einen Ausflug in den Kölner Zoo.Doch Simon ist genervt von den immerwährenden Tiraden seiner Mutter doch endlich wieder kontaktfreudiger zu werden und mehr am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. So stehen die beiden also schließlich am Nilpferdgehege. Simons Mutter greift zu einer drastischen Maßnahme: Sie reißt ihm die Kette mit seinem Verlobungsring ab,den er in Gedenken an Sandra immer noch an einer Kette um den Hals trägt,und wirft ihn kurzerhand ins Nilpferdgehege. Doch Simon ist nicht willens die Kette ihrem Schicksal zu überlassen und stürzt sich kurzerhand ins Gehege,wo er nach einigen mühsamen Versuchen die Kette wiederzuerlangen schließlich der Nilpferddame Daisy tief in die Augen blickt. Man kann es durchaus als "Liebe auf den ersten Blick" beschreiben,denn die sonst so aggressive Daisy ist bei Simon handzahm.Diese Begegnung soll ihn nachhaltig verändern. Erst recht als er erfährt das Daisy am selben Tag zu Welt gekommen ist als Sandra von dieser Erde verschwand. das kann doch kein Zufall sein!Kurzerhand krempelt Simon sein Leben um und wird Praktikant im Nilpferdgehege des Kölner Zoos.Ein wahnsinniges Abenteuer beginnt!Ein wundervolles Buch voll von skurrilen,urkomischen Momenten. Ich habe oft geschmunzelt und auch laut gelacht. Die Figuren sind alles so wundervoll beschrieben. Natürlich ist es an manchen Stellen etwas übertrieben oder überdreht,aber genau das ist es was dieses Buch ausmacht! Es ist eine fiktive Geschichte bei der man eben nicht jedes Wort oder jede Tat auf die Goldwaage legen sollten. Viel mehr sollte man sich einfach in der Geschichte verlieren und Stunden voller lustiger Szenen genießen.

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  • Die dicke Daisy

    Ach du dickes Ding
    Mrs. Dalloway

    Mrs. Dalloway

    09. April 2017 um 22:40

    Seit Simons Frau vor einigen Jahren gestorben ist, ist er ziemlich traurig und hat kaum mehr Freude am Leben. Bis er Daisy begegnet - einem Nilpferd, in dem vermeintlich die Seele seiner verstorbenen Frau wohnt. Da Daisy sehr unnütz und zudem noch zickig ist, soll sie an andere Tiere verfüttert werden. Das kann Simon nicht zulassen und so beginnt ein abenteuerlich Roadtrip, in dem er das Tier nach Afrika bringen will.Das Buch ist in drei große Teile und mehrere Unterkapitel aufgeteilt, was ich für eine gelungene Aufteilung halte. Die Geschichte ist eine Mischung aus Heiterkeit (die ganze Nilpferd-Sache und ernsten Passagen (der Tod der Frau). Diese Mischung finde ich sehr ansprechend und die traurigen Passagen sorgen dafür, dass die Geschichte nicht so überzogen wirkt wie andere Bücher dieses Genres.Ich mag Simon als Hauptfigur sehr gerne. Er ist ein sympathischer Mann und als Leser fühlt man mit ihm mit. Es gibt neben ihm aber auch noch viele andere Figuren, die die Geschichte sehr lebendig gestalten: der abgedrehte Hagen, seine leicht nervige, aber dennoch sympathische Mutter und natürlich Daisy.Fazit: eine heitere Geschichte mit ernsten Passagen, die für das richtige Gleichgewicht sorgen.

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  • Leserunde zu "Ach du dickes Ding" von Björn Berenz

    Ach du dickes Ding
    Bjoern_Berenz

    Bjoern_Berenz

    Liebe Alle! In zwei Tagen erscheint mein neuer Roman "Ach du dickes Ding". Ich würde mich im wahrsten Sinne tierisch darüber freuen, wieder 20 Mitleser aktivieren zu können, die sich gemeinsam mit mir über das Buch auslassen. Die Leserunden zu meinen ersten beiden Romanen haben mir als Autor enorm weitergeholfen. Es wäre also wirklich klasse, wenn ich auch mit diesem Buch wieder von eurem Feedback profitieren könnte. Hierfür stellt mein Verlag freundlicherweise 20 Taschenbücher zur Verfügung. Dankeschön Lübbe :-) Also, Daisy und ich freuen uns schon auf euch! Björn Berenz

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  • Ach du dickes Ding - ein Nilpferd auf Reisen - gut beschrieben

    Ach du dickes Ding
    leniks

    leniks

    03. April 2017 um 23:27

    Diese Buch habe ich lesen wollen, da die Geschichte mit dem Kölner Zoo zu tun hat. OK, es ist eine erdachte Geschichte, aber man stelle sich vor, das würde tatsächlich passieren. Simon, die Hauptfigur im Buch sieht nach einem Zoobesuch im Nilpferd Daisy die Seele seiner verstorbenen Freundin. Mit Hilfe von Eva und Hagen, geht es auf eine abenteuerliche Reise. Diese beschreibt der Autor sehr humorvoll, wenn auch viel Fantasie dabei ist. Mir hat der Anfang etwas Schwierigkeiten bereitet, da ich nach lesen des Klappentextes etwas anderes erwartet habe, aber schon ab dem dritten Kapitel war ich Feuer und Flamme und habe mit Simon mitgefiebert. Das Buch umfasst drei Teile mit insgesamt 58 Kapiteln und Epilog auf 400 Seiten. Für dieses Buch vergebe vier Sterne

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  • Skurril, witzig, erfrischend!

    Ach du dickes Ding
    Larissa_Schira

    Larissa_Schira

    26. March 2017 um 16:28

    Simon Berger führt nach dem Tod seiner Verlobten ein sehr zurückgezogenes, eintöniges Leben als Filialleiter einer Bank. Durch einen unglücklichen Vorfall bei einem Zoobesuch lernt er das störrische Nilpferd Daisy kennen und ist sich sicher - die Seele seiner Verlobten lebt in Daisy weiter. Als er erfährt, dass Daisy ein schreckliches Schicksal droht, beschließt er kurzerhand, sie zu entführen und nach Kenia zu bringen. So beginnt ein spannender Roadtrip mit einem Nilpferd quer durch Europa..."Ach du dickes Ding" ist ein sehr humoristischer Roman, der sich selbst nicht zu ernst nimmt. Das sollte man wissen, bevor man sich für dieses Buch entscheidet.Die Handlung behielt meiner Meinung nach immer einen gewissen Spannungsgrad bei, wodurch ich mich immer darauf gefreut habe, weiterzulesen. Einige Wendungen wirken auf den Leser zwar sehr skurril und unrealistisch, das finde ich persönlich bei diesem Genre aber nicht bzw. kaum störend. Die Charaktere haben mir ebenfalls sehr gut gefallen, bis auf den Zoodirektor, der mir etwas zu überzeichnet dargestellt wurde. Die Grundidee des Buches, eine Geschichte rund um ein Nilpferd, fand ich von der ersten Sekunde an toll, was sich auch bis zum Schluss gehalten hat.Was mir an diesem Buch aber besonders gefallen hat, ist der Schreibstil von Björn Berenz. Er beschreibt Charaktere und Situationen gut und wendet dabei immer einen gewissen, sehr treffenden Wortwitz an. Beim Lesen musste ich an einigen Stellen schmunzeln, weil manche Vergleiche wirklich passen wie die Faust aufs Auge.  Auch die Länge der Kapitel empfand ich als sehr angenehm, nicht zu lang und nicht zu kurz.Wenn man Bücher mit Humor mag, ist "Ach du dickes Ding" auf jeden Fall sehr empfehlenswert, das Lesen macht einfach gute Laune. Wer ein literarisch anspruchsvolles Werk erwartet, wird eher enttäuscht werden. In seinem Genre aber ein tolles Buch, ich habe es genossen!

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  • irrkomisch und genial

    Ach du dickes Ding
    aga2010

    aga2010

    24. March 2017 um 23:41

    In den Roman von Björn Berenz geht es um Simon der durch einen Einen Zoobesuch glaubt die Seele seiner Verstorbenen verloben Sandra gefunden zu haben...in einen Nilpferd namens DaiSy. ..um das Leben von dem Tier zu retten entschließt  sich Simon daiSy zu entführen und nach Afrika zu bringen...mit seinennen 2 neuen Freunden begibt er sich auf das Abenteuer..was die 3 Freunde und ein Nilpferd erleben ist total verrückt und so unglaublich...über Banküberfall,  Mafia,  Krimi, ist für jeden Leser etwas dabei...das Buch beginnt super spannend und witzig..man kommt gut rein in die Geschichte...das einige minus Punkt ist leider der Schluss. ..das schwächelt ein wenig..aber nicht des so trotz ein gelungene Geschichte mit happy end ...Spannung pur und den einen oder anderen Lacher. ..

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  • Ein Seelenwanderungs-Gläubiger auf Europa-Trip mit Nilpferd... ... und am Ende wird alles gut!

    Ach du dickes Ding
    Mary2

    Mary2

    23. March 2017 um 10:53

    Auf Tour mit einem Dickhäuter durch Europa: Eine solche Geschichte kennt man schon von einem schwedischen Autor, der damit einen Welt-Bestseller geschrieben hat. In der Tat kommen hier Parallelen auf, wenngleich der Protagonist, ein 38 jähriger Banker, nach einem persönlichen Schicksalsschlag aus dem Tritt gekommen ist und keinen Lebenssinn mehr sieht. Die nicht abgeschlossene Trauerarbeit findet ihren Ausdruck in der Sorge um ein Zoo-Nilpferd, das zunächst aggressiv agiert und auch unter Artgenossen isoliert lebt, jedoch ausgesprochen zutraulich auf den Protagonisten Simon reagiert – der daraufhin sein gesamtes Leben umkrempelt, um sich der Sorge um den Vierbeiner hinzugeben. Schließlich hat ein Test ergeben, dass im Körper von Nilpferd Daisy seine verstorbene Liebste weiterlebt. Dieser neue Lebensinhalt führt zu vielen irrationalen Entscheidungen des (jetzt ehemaligen) Bankers, der seiner neuen (alten) Liebe Daisy ein glückliches Weiterleben bescheren möchte. Dafür scheint eine nächtliche Entführung mit Tiertransporter und ein Roadtrip durch Europa bis nach Afrika erforderlich. Dass eine illegale Nacht- und Nebelaktion trotz einiger Unterstützer nicht reibungslos ablaufen kann, ist ja klar. Und so passieren auf 400 Seiten Roman am laufenden Band unerwartete, skurrile und komische Dinge. Verfolgungsjagden, Romanze und Verbrechen aus Leidenschaft gehören ebenso dazu. Selbstverständlich darf der Leser mit einem Happy End rechnen. Geschrieben ist das alles in einem lockeren, leicht zu lesenden Schreibstil mit viel Humor und auch einigen Insider-Witzen (von denen ich vermutlich nicht alle entdecken konnte…). Prinzipiell handelt es sich um eine Ich-Erzählung des frustrierten Bankers Simon, dessen Geschichte mehrfach durch einen Perspektivwechsel unterbrochen wird. Dies erscheint nicht wirklich geglückt. Es ist solide Unterhaltung, die mir einige Stunden amüsanten Lesespaß bereitet hat. Allerdings darf der Leser weder stringente Logik noch Weltliteratur erwarten. Wer sich darauf einlässt, wird belohnt mit einer nie langweiligen Lektüre. Ideal als Reiselektüre, für Seelenwanderungs-Gläubige, für alle, die sich selbst zu ernst nehmen,…. Ich vergebe 3,5 Sterne (die ich hier aufrunde) und die Einschätzung, dass dies Buch sicherlich lohnender ist als so mancher Fernsehabend im deutschen Programm.

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  • Roadtrip der besonders tierisch kriminell-spannenden Art!

    Ach du dickes Ding
    Engelmel

    Engelmel

    22. March 2017 um 20:14

    Inhalt: Simon wird durch eine Aussage seiner Mutter davon überzeugt, dass in Daisy, dem zickigen, nicht herdentauglichen Nilpferd, die Seele seiner vor Jahren verstorbenen Liebe wohnt. Als er von Hagen, dem Tierpfleger erfährt, dass Daisy getötet werden soll, beschließt Simon in einer Nacht und Nebel Aktion sie zu entführen um sie nach Kenia zu bringen . Dort soll sie ihre Freiheit bekommen, auch weil seine verstorbene Liebe dort gern einmal hingereist wäre. Während dieser Reise geschehen ihm und seinen Verbündeten, dem Tierpfleger Hagen und Eva, einer Spediteurin, unglaubliche Dinge. Nicht nur dadurch werden sie bekannt und zu gesuchten Personen, die sich die ein oder andere kriminelle Sache erlauben - immer in Bezug auf " Rettet Daisy ". ... ... ...Mein Fazit:Die Charaktere sind alle sehr gut und vorstellbar beschrieben.Der Einstieg ins Buch ist sehr gut gelungen, die ersten Kapitel lesen sich schnell; schnell war ich in Thema und Geschichte drin. Das Lesen bereitet Freude, teils ist die Spannung zu spüren, es lässt sich gut "durch lesen" / in einem Rutsch. An vielen Stellen kommt Komik auf, verführt zum Lachen/Grinsen, sich auf weiteres freuen, aber auch zum Rätselraten wie es weiter gehen mag. Dementsprechend ist von Seite 1 bis zum Schluss für Humor und Spannung gesorgt.Auch wenn nicht vordergründig erkennbar, wird eine Art der Trauerbewältigung beschrieben; so hat doch Simon die Seele seiner großen Liebe (verstorben vor 5 Jahren) in Nilpferd Daisy gesehen, und wie anfangs beschrieben, trauert er seiner Sarah noch immer nach und kommt über ihren Tod nicht hinweg. Am Ende jedoch, scheint er seine Trauer endlich überwunden und eine neue Liebe gefunden zu haben.Die Reise findet zwar -Für meinen Geschmack- ein schnelles Ende und hätte in manchen Bereichen mehr ausgebaut werden können; nichtsdestotrotz ist es ein Buch voll Humor, Komik, Heiterkeit gepaart mit Krimielementen, welches sich dringend zu lesen lohnt - einfach um den Ernst des Alltags beiseite schieben zu können für wenige Stunden.

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  • Turbulente Reise durch Europa mit einem Nashorn

    Ach du dickes Ding
    Petra1984

    Petra1984

    22. March 2017 um 07:05

    Das Buch hat mich sehr gut unterhalten und ich musste immer wieder schmunzeln. Die Vorstellung mit einem entführten Nilpferd, in der die Seele von Simons Verlobter steckt, durch Europa nach Afrika zu flüchten, finde ich einfach witzig. Es passiert in dem Buch eigentlich immer etwas. Manchmal herrschen wirklich chaotische Zustände. Man darf manche Dinge nicht in Frage stellen, sondern sich einfach unterhalten lassen. Das Buch ist gut lesbar und flüssig geschrieben. Ich würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

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  • Ein tierisches Lesevergnügen nicht nur für Tierfreunde und Buddisten

    Ach du dickes Ding
    MaschaH

    MaschaH

    21. March 2017 um 18:41

    Dieses Buch hat mir echt tierischen Spass gemacht. Der Schreibstil ist locker,witzig und sehr lebensnach. Die Erzählung in der Ich-Form lässt einen gut am Geschehnis teilhaben. Das der Schreibstil kapitelweise wechselt hat mich persönlich nicht gross gestört.Die Geschichte glänzt durch Skurielle Ereignisse und nahezu unmögliche Geschehnisse. Gerade wenn man glaubt die Sache könnte nicht noch verrückter und absurder werden, dann passiert genau das. Ein Mann der glaubt, die Seele seiner verstorbenen Verlobten, ist in einem Nilpferd gelandet. tut wirklich alles für die Rettung dieses Tieres. Dabei hat er zwar Unterstützung, gerät aber trotzdem von einem Unglück ins nächste. Obwohl die Geschichte hierbei manchmal etwas übertreibt, ist es trotzdem ein unterhaltsames, tierisch witziges und skurielles Lesevergnügen. Nicht nur für Tierfreunde und Buddisten.

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  • Skuriller Roadtrip, der zum Teil etwas überladen wirkte und echte Lacher vermissen ließ

    Ach du dickes Ding
    schnaeppchenjaegerin

    schnaeppchenjaegerin

    20. March 2017 um 18:31

    Simon Berger trauert noch immer um seine vor fünf Jahren verstorbene Ehefrau Sandra und nimmt deshalb kaum aktiv am Leben teil. Seinen Job als Filialleiter einer Bank, wo er größtenteils damit beschäftigt ist, Kreditanträge nicht zu genehmigen, befriedigt ihn schon lange nicht mehr. Simons lebenslustige Mutter ist der Meinung, dass die Zeit der Trauer nun endgültig vorbei ist und möchte ihren Sohn aus seiner Lethargie befreien. Bei einem Zoobesuch an ihrem Geburtstag entreißt sie ihm seine Halskette, an der er den Ring von Sandra trägt. In panischer Angst um ihr Andenken bringt Simon sich in Lebensgefahr, als er die Kette aus dem Hippodrom vor der aggressiven Nilpferd-Dame Daisy rettet. zu ihm ist Daisy allerdings überraschend zahm und ein später folgender Reinkarnationstest, den Simon zusammen mit dem buddhistisch angehauchten Tierpfleger Hagen durchführt, legt nahe, dass Sandra als Nilpferd Daisy wiedergeboren wurde. Simon freut sich, seine Sandra wiederzuhaben, bis er erfährt, dass der berechnende Zoodirektor die in seinen Augen unsoziale und unwirtschaftliche Daisy den Löwen zum Fraß vorwerfen möchte. Zusammen mit Hagen und der Inhaberin einer Speditionsfirma vor der Pleite startet Simon die Aktion "Rettet Daisy" und entführt das Nilpferd kurzerhand aus dem Kölner Zoo, um sie in das über 10.000 km entfernte Kenia zu bringen. Es beginnt ein turbulenter Roadtrip, auf dem Simon wirklich alles für Daisy bzw. seine Sandra riskiert. "Ach du dickes Ding" ist ein leicht zu lesender Roman voller aberwitziger und absurder Situationen. Simon krempelt sein bisheriges Leben komplett um, riskiert sogar seine Freiheit, um seiner geliebten Sandra noch einmal nah sein zu können. Auch wenn man die Geschichte nicht ganz ernst nehmen kann, sie stellenweise sehr überzeichnet ist wirkt und irgendwie von vornherein klar ist, dass das Gespann Kenia nie erreichen wird, ist das Buch unterhaltsam geschrieben - die großen Lacher sind für mich jedoch ausgeblieben. Während des Roadtrips zog sich der Roman ein wenig in die Länge und war meiner Meinung nach mit Geschichten von Mafia bzw. Kopfgeldjägern und aufkeimender Romantik zwischen den Protagonisten etwas überladen. Zudem fügte sich so manches durch zu viele wohlgemeinte Zufälle zu einem glücklichen Ende zusammen. Hier wäre weniger mehr gewesen!Trotzdem bleibt es spannend zu erfahren, wo Daisy letztlich ihr weiteres Lebens als Nilpferd-Mama verbringen darf und welche (strafrechtlichen) Konsequenzen die Rettungsaktion für Simon haben wird. 

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  • Roadtrip mit Dickhäuter

    Ach du dickes Ding
    JurekP

    JurekP

    19. March 2017 um 11:17

    Roadtrip mit Dickhäuter – da regt sich die Erinnerung an Jonas Jonassons „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ und es keimt die Erwartung an großartige Unterhaltung. Nun, die Story ist kurzweilig, wenn auch ein wenig aufgesetzt komisch, die Erzählqualität reicht aber doch nicht an die des Schweden heran. Inhalt: Simon, ein 38jähriger Bankangestellter, meint in dem Flusspferd Daisy die Reinkarnation seine fünf Jahre zuvor verstorbenen Verlobten Sandra zu erkennen. Leider droht dem Tier mangels anderer Alternativen die Tötung und Verfütterung an die Löwen, der fiese Zoodirektor (und verkappte Großwildjäger) lässt sich durch nichts von diesem Vorhaben abhalten. Und so beschließt Simon mit Unterstützung des Tierpflegers Hagen und der insolventen Speditionsunternehmerin Eva, das Tier aus dem Kölner Zoo zu entführen, nach Kenia zu schaffen und in die Freiheit zu entlassen. Kurz und gut – die Reise findet statt und führt mit diversen Hindernissen immerhin bis nach Spanien in einen Naturpark und alles wird gut, weitgehend jedenfalls. Charaktere: Alle Figuren in diesem Stück sind deutlich überzeichnet und mir als Leser nicht unbedingt sympathisch, auch nicht die „Guten“, dafür scheinen sie mir zu skurril. Stil: Simon fungiert als Ich-Erzähler im Präsens – meiner Ansicht nach eher ungünstig, da der Leser sich in diesem Falle mit dem etwas verschrobenen Protagonisten identifizieren muss, was nicht besonders leicht ist. Passagen, in denen wegen Abwesenheit des Ich-Erzählers nicht in der ersten Person erzählt werden kann, wird übergangs- und hinweislos in der dritten Person, also „von außen“, berichtet, was für mich einen Bruch in der Geschichte darstellte. Die gesamte Erzählweise des Romans wirkt auf mich ein wenig altbacken und floskelbeladen, wie im Stil der „Yellowpress“. Die etwas aufgesetzte Heiterkeit durch abstruse Sachvergleiche in der Art der „Comedians“ wirkte auf mich verkrampft. Handlungsstrang und Spannungsverlauf: Alle Handlungen und Entscheidungen der Protagonisten werden durch extreme und meist völlig unglaubwürdige Zufälle bestimmt; man kann dazu unterschiedlicher Ansicht sein, für mich war es reiner Klamauk – war aber durchaus reizvoll in seiner Art. Fazit: Am Ende wird alles gut. Man kann das Buch lesen, literarische Qualitäten hat es aber nicht. Ich würde mir wünschen, dass ein Filmemacher sich für dieses Buch interessiert – für eine (alberne) Filmkomödie hat der Stoff alles, was es braucht.

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  • Ach du dickes Ding

    Ach du dickes Ding
    twentytwo

    twentytwo

    18. March 2017 um 20:23

    Nachdem sich Simon ziemlich sicher ist, in Daisy die Reinkarnation seiner verstorbenen Frau wiedergefunden zu haben, gibt es für ihn nur eines – er muss sie vor der ihr bevorstehenden Lebendverfütterung retten. Unverhofft findet er in dem Tierpfleger Hagen und Eva, praktischerweise Besitzerin eines Tiertransporters, zwei Verbündete die ihn in seinem Vorhaben tatkräftig unterstützen. Die Zeit drängt und so entführt das Trio Daisy in einer gewagten Nacht- und Nebelaktion um sie auf direktem Weg nach Afrika zu bringen. Doch bereits in Frankreich gibt es das erste ernsthafte Problem, dem kaum gelöst, die nächste Herausforderung folgt. Und so geht es weiter. Kaum ist ein Hindernis aus dem Weg geräumt, taucht das nächste auf und sie beginnen sich zu fragen ob sie jemals ihr Ziel erreichen werden. Erst als Daisy selbst einschreitet und ihren Instinkten freien Lauf läßt wendet sich das Blatt und schon rückt das Ziel einer geglückten Befreiung in greifbare Nähe.FazitEin abenteuerlicher Roadtrip, der sich nicht so recht zwischen unterhaltsam komisch und unglaubwürdig klamaukig entscheiden kann.

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  • Absolut witziger und skurriler Roman

    Ach du dickes Ding
    vronika22

    vronika22

    18. March 2017 um 16:06

    Inhalt:Hauptprotagonist Simon ist ein erfolgreicher Banker. Leider ist er mit seinen 38 Jahren schon verwitwet. Er hat den Unfalltod seiner Frau nie wirklich verkraftet, obwohl nun schon 5 Jahre vergangen sind. Bei einem Besuch im Kölner Zoo freundet sich Simon durch einen dummen Zufall mit einem Nilpferd an. Da er denkt, dass es die Seele seiner verstorbenen Frau in sich trägt, bewirbt er sich als Tierpfleger. Er arbeitet mit Hagen zusammen und kümmert sich nun täglich um das Nilpferd Daisy. Als der Zoodirektor Daisy als Lebendfutter töten lassen möchte, überlegt sich der verzweifelte Simon eine tollkühne Rettungsaktion. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion klaut er mit Hagen und der Spediteurin Eva  das Nilpferd und das Trio macht sich mit Daisy auf den Weg nach Afrika. Unterwegs haben sie natürlich viele Hindernisse zu bewältigen.Meine Meinung:Vom Banker zum Tierpfleger? In diesem Buch ist nichts unmöglich. Irgendwie ist mir der tolpatschige Simon total ans Herz gewachsen und ich habe mit ihm mitgefiebert, obwohl er natürlich einen Fehltritt nach dem anderen begeht - vom Diebstahl eines Nilpferdes, über den Diebstahl eines LKWs bis hin zum Banküberfall.Das Buch ist total witzig und skurril geschrieben. Vieles ist stark überzeichnet und überzogen. Aber bei diesem Genre muss das manchmal einfach so sein. Meine Lachmuskeln wurden beim Lesen jedenfalls sehr strapaziert. Auch über Daisy selbst habe ich mich köstlich amüsiert. Allein schon der Name Daisy für ein Nilpferd ist total witzig und süß.Ganz klar ist vieles so stark überzogen, dass es natürlich total unrealistisch ist. Aber das gehört bei so einem witzigen Buch einfach dazu.Ich war von der Situationskomik und dem Wortwitz jedenfalls sehr angetan. Darum hat sich das Buch für mich super lesen lassen. Das Einzige was ich aussetzen möchte ist, dass einige Sachen selbst mir zu zufällig und zu überzogen waren, allem voran die Verbandelung von Simons Mutter mit dem Zoodirektor. Das war sogar mir etwas zuviel des Guten.Desweiteren ging es mir am Ende alles zu schnell und hoppladihopp im Vergleich zum Rest des Buches. Das war für mich ein klein wenig unharmonisch.Aber alles in allem wirklich ein schönes und toll zu lesendes Buch, für alle, die dieses Genre mögen.

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