Björn Haid

 4 Sterne bei 3 Bewertungen
Autor von Briefe an Lisa.

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Briefe an Lisa

Briefe an Lisa

 (3)
Erschienen am 04.03.2016

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Rezension zu "Briefe an Lisa" von Björn Haid

gefällt mir!
MichaelReadervor 3 Jahren


Ich finde die Themen, die sich in diesem Buch bündeln echt spannend und interessant.
Über die Rechtschreibfehler wage ich  mich, aufgrund des Depütromans und selfpblishing hinwegzusehen - trotzdem schade...
Sollte man korrigieren, das Buch wäre es auf jeden Fall wert!

Zur Geschichte:
Jakob, als junger Mensch in einer Zeit voller Gewalt, findet keinen richtigen Halt, weder in der Familie noch bei Freunden (die er meiner Meinung nach, ja auch kaum hat).

Er durchlebt viel schreckliches und dramatisches und erkennt kaum die Wahrheit. Sein blinder "Freund" im KZ widerspiegelt genau was in Jakobs innersten vor sich geht...

Bis zum Schluss spannend, mit wechselnden Schauplätzen und dramatischen, teilweise auch "brutalen" Szenen - unverblümt und schonungslos...

Ich würde mir das Buch als Print wünschen - ohne Rechtschreibfehler ;-)

Viel Spass beim Lesen!  

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Rezension zu "Briefe an Lisa" von Björn Haid

Briefe an Lisa
LionsAngelvor 3 Jahren

Inhalt:
Geboren 1920, im ländlichen Vorarlberg wächst der eher kränkliche und schwache junge Jakob Köberl im Zwiespalt der Generationen, Meinungen und politischen Interessen seiner Familie auf. In München lernt er Lisa kennen, welche ihn für den Rest seines Lebens begleiten wird. Durch sie findet er Halt, Sicherheit und Bestätigung. Als Köberl in Mauthausen als Aufseher und Assistent des Lagerarztes tätig ist entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft zu einem Häftling. Die Geschichte des Jakob Köberl wird begleitet von Trug, Hass, bitteren Erfahrungen, scheinbar unlösbaren Aufgaben, Liebe und Leid, und Erkenntnissen, die oft unerwartet erscheinen.

Mein Leseeindruck:
Da mich vieles interessiert,  was mit dem Zweiten Weltkrieg zusammenhängt, habe ich mich auch auf dieses Buch sehr gefreut.
Das Hauptthema ist eben ein sehr ernstes Thema und sollte auch so empfunden werden.
Leider habe ich beim Lesen dieses Buches nicht die Freude gehabt und den Ernst erkannt - zu oft haben mich die Rechtschreibung und die Satzzeichensetzung verzweifeln lassen. Ich war mehrfach versucht, das eBook nicht weiter zu lesen und zu löschen.
Allein die Neugier was es mit den Briefen auf sich hat, hat mich durchhalten lassen.
Ich finde es wirklich sehr schade, dass ein Buch mit so einem brisanten Thema nicht korrekturgelesen wird.
Einige Beispiele: (Zitat aus dem Buch)
*Kurze herrschte, bis auf das gefühlte weit entfernte arbeitsame Treiben, wieder Stille.* - eigene Gedanken: was herrschte???
*Das Pamphlet las sich nicht einfach lesen, vermutlich weil es eine reine Niederschrift eines Vortrags war, oder aber weil man es so aussehen hat lassen wollen.*
*Mutter bat ihn freundlich und durchaus höflich zu gehen. Aber von der Brut eines Judenfreundes – vermutlich hatte Vater ihm von Großvater und dessen Geschäft erzählt, welches so wüst beschmiert wurde - würde er sich nichts sagen lassen und schon gar nicht von einem Weib, das nicht wüsse wo ihr Platz sei.*

Mein Fazit: Eine gute Geschichte, aber bei Rechtschreibung unbedingt nachbessern.
Aufgrund dieser wenigen hier angeführten Beispiele, kann ich mich nicht überwinden, mehr als zwei Sterne zu geben!

Kommentare: 3
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Das Buch hat mir echt gut gefallen.... zwar etwas erschreckend, aber immer spannend... und auch gut erzählt... die gesamte Lebensgeschichte des jungen Köberl...

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