Björn Kern

 3.2 Sterne bei 59 Bewertungen
Björn Kern

Lebenslauf von Björn Kern

Björn Kern wurde 1978 in Schopfheim (Südbaden) geboren. Nach seiner Arbeit in einem Heim für psychisch Kranke und alte Menschen in Südfrankreich studierte er in Tübingen, Passau und Aix-en-Provence und auch am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Nebenbei hospitierte er bei diversen Medien. Derzeit lebt er in Südbaden und Berlin. Er wurde bereits mit einigen Auszeichnungen und Stipendien belohnt, u.a. dem Brüder-Grimm-Preis 2007 und dem Casa-Baldi-Stipendium der Villa Massimo 2010. "KIPPpunkt" war 2001 sein erster Roman.

Neue Bücher

Das Beste, was wir tun können, ist nichts

 (22)
Erscheint am 27.02.2019 als Hardcover bei FISCHER Taschenbuch.

Im Freien – Abenteuer vor der Tür

Erscheint am 27.02.2019 als Taschenbuch bei FISCHER Taschenbuch.

Alle Bücher von Björn Kern

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Das erotische Talent meines Vaters

Das erotische Talent meines Vaters

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Erschienen am 15.02.2010
Das Beste, was wir tun können, ist nichts

Das Beste, was wir tun können, ist nichts

 (22)
Erschienen am 27.02.2019
Einmal noch Marseille

Einmal noch Marseille

 (7)
Erschienen am 22.01.2009
Die Erlöser AG

Die Erlöser AG

 (5)
Erschienen am 23.07.2007
Kipppunkt

Kipppunkt

 (5)
Erschienen am 10.08.2010
Turkish Knockout - Literatur-Quickie

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Erschienen am 19.03.2013
Im Freien – Abenteuer vor der Tür

Im Freien – Abenteuer vor der Tür

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Erschienen am 27.02.2019
Turkish Knockout

Turkish Knockout

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Erschienen am 07.01.2012

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Neue Rezensionen zu Björn Kern

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Babschas avatar

Rezension zu "Das Beste, was wir tun können, ist nichts" von Björn Kern

Traum ohne Seifenblase
Babschavor einem Jahr


Der Autor, mehrfach prämierter deutscher Schriftsteller, hat den Ausstieg, von dem alle abhängig arbeitenden Nichtjackpotgewinner so träumen, tatsächlich gewagt und im tiefsten Oderbruch einen alten Hof gekauft, auf dem er lebt und von wo aus er ab und zu nach Berlin zu seiner Familie pendelt. In seinem Buch reflektiert er über die Gründe, die ihn persönlich dazu bewegt haben, sich weitgehend aus den Zwängen gesellschaftlicher Normierung zu befreien und endlich so zu leben, wie es ihm passt und wie er es auch dem geneigten Leser wiederholt mit sanftem Druck ans Herz legt. Dabei setzt er sich durchaus kritisch und ernsthaft mit dem Wahnsinn, dem wir alle so täglich ausgesetzt sind, auseinander, gibt fairerweise dabei aber auch zu, dass seine Idee der "heilen Welt" durchaus ihre Grenzen hat, denn so ganz ohne "Kohle" geht´s in unserem Land dann ja auch nicht. Da mag die Natur so idyllisch sein, wie sie will.

Klar, das "gelingende Nichtstun", das er hier als Königsdisziplin des Ausstiegs propagiert, mag als Ideal auch herhalten, aber ob man als sozial vernetzter und von den äußeren Umständen getriebener/gezwungener Mensch als alternative Lebensform tatsächlich den ganzen Tag "in the middle of nowhere"auf einer Bank unter einem Birnbaum sitzen, ins Weite stieren und dabei jede zielgerichtete Aktivität zwanghaft unterdrücken möchte, sei mal dahin gestellt. Meines Erachtens eine radikale, in dieser Form kaum umsetzbare, letztlich auch nicht unbedingt anzustrebende Idylle.

Gefallen hat mir trotz des eher theoretischen Lebensmodells, das dem Autor hier vorschwebt, aber die konsequente Logik und der gelungene Schreibstil des Buches, der wiederholt zum Schmunzeln bei hohem Wiedererkennungswert Anlass gibt. Insgesamt eine unterhaltsame Lektüre für zwischendurch. Und vielleicht sogar tatsächlich eine Anregung für Veränderungen. Warum denn nicht.

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Anis avatar

Rezension zu "Das Beste, was wir tun können, ist nichts" von Björn Kern

Hat mich leider nicht richtig überzeugen können
Anivor 3 Jahren

In "Das Beste, was wir tun können, ist nichts" beschreibt der Autor Björn Kern seine Erfahrungen im Nichtstun. Man erfährt, dass es gar nicht so einfach ist, nichts zu tun ohne sich dabei lächerlich zu machen. Es gehört einiges dazu die Kunst des Nichtstuns zu verinnerlichen. Rückschläge kann es dabei immer geben, denn das Sprichwort "Erst die Arbeit und dann das Vergnügen", hat man sich schließlich von Kindesbeinen an anhören müssen, sodass es wirklich schwer ist, alte Verhaltensmuster zu durchbrechen.

Einen Ratgeber, in dem der Autor Tipps gibt und beispielsweise die Möglichkeit zu kleinen Auszeiten im stressigen Berufs- oder Privatleben aufzeigt, darf man von diesem Büchlein allerdings nicht erwarten. Denn es handelt sich hier eher um die Aneinanderreihung von kleinen Episoden, die relativ zusammenhanglos erzählt werden. Dabei bekommt man übrigens in jedem Kapitel unzählige Male die Weisheit, dass Nichtstun wichtig und erstrebenswert ist, serviert, sodass sich, trotz des lockeren und humorvollen Schreibstils, schon bald ein wenig Langeweile einstellt. Es empfiehlt sich deshalb auch, nicht zu viele Kapitel hintereinander zu lesen, da sich sonst auch noch der lockere Schreibstil, der eigentlich den besonderen Charme dieses Buchs ausmacht, etwas abnutzt und man in Versuchung gerät, die Kapitel nur noch zu überfliegen.

In meiner Bewertung bin ich nun hin- und hergerissen. Denn eigentlich hat mir der lockere Stil sehr gut gefallen und einige der Kapitel haben mir sogar das ein oder andere unverhoffte Schmunzeln entlockt. Doch insgesamt gesehen bin ich mir nicht sicher, ob mir überhaupt eine der Episoden lange im Gedächtnis bleiben wird. Als Ratgeber ist das Buch also nicht zu empfehlen, als humorvolle Lektüre für zwischendurch schon eher. Aber da man über Geschmack ja bekanntlich streiten kann, werden die Meinungen da sicher auseinandergehen. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala bekommt das Buch von mir leider nur zwei Bewertungssternchen. 

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DeinSichererTods avatar

Rezension zu "Das Beste, was wir tun können, ist nichts" von Björn Kern

Das Lesen des Buches hätte man auch gut mit Nichtstun verbringen können
DeinSichererTodvor 3 Jahren

Und trotzdem fange ich mit den positiven Aspekten an!
"Das Beste, was wir tun können, ist nichts", geschrieben von einem Autor, der so sehr ins Leben der Modernen Gesellschaft eingespannt war, dass er die eigentliche Schönheit unseres Daseins ganz aus den Augen verlor und sie folglich jeder einzelnen Person in seiner Umgebung irgendwie auf die Nase binden wollte.

Viel zu sagen gibt es nicht, denn umso mehr ich hier schreibe, desto weniger Zeit habe ich letztlich, um nichts zu tun ;-)

An sich herrscht anfangs ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den kurzen Kapiteln; es scheint, als wolle uns Herr Kern kleine Weisheiten zwischen den Zeilen mit auf den Weg geben, um nicht irgendwann wie er zu enden. Also vor seiner unglaublichen Transformation zum allwissenden Nichtstuer. Mit Witz wird man durch die Seiten geführt, nach den ersten Geschichten fand ich das Buch schon wirklich toll und unterhaltsam - und ich dachte mir: "Mensch, DER hat es verstanden!"

Leider währte diese Meinung nicht allzu lange an, denn auch, wenn seine Kernaussagen überwiegend wahr sind, so werden sie nicht "wahrer", wenn sie noch in drölf anderen Erzählungen auftauchen. Ein weiteres Kontra ist in meinen Augen die sture Subjektivität. Mag ja sein, dass diese Person eine bestimmte gesellschaftliche Norm nicht "versteht" oder akzeptieren will - trotzdem kann man sie tolerieren. 

Irgendwie erschien mir das komplette Buch zum Schluss hin nur noch wie eine Zusammenfassung mehrerer Ausgaben diverser Minimalismus-Lifestyle-Zeitschriften.Wenn ihr mal per Zufall über dieses Buch stolpert, so könnt ihr ruhigen Gewissens einen Blick hinein werfen, genauso gut aber auch mal alle Fünfe grade sein lassen, wie es so schön heißt. 

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Gespräche aus der Community

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LaMargaritas avatar

Gelingendes Nichtstun fordert Konzentration ein und bedarf eines magischen Quäntchens Glück.“

Das Beste, was wir tun können, ist nichts“, das neue Buch des preisgekrönten Autors Björn Kern verrät uns das, was wir insgeheim schon immer gehofft hatten. Nämlich, dass Nichtstun nicht nur gut für uns ist, es ist das Beste! Denn während wir gestresst von Termin zu Termin hasten, vergessen wir oft die wirklich schönen Dinge im Leben. Ein Buch zum Nachdenken und Zurückschalten in einer Welt voller Stress und Hektik. 

Mehr zum Inhalt:
'Wenn man aufhört, auf die anderen zu hören, nimmt man auf einmal wahr, was man davor überhört hatte: die leise, vom Unterbewusstsein aufsteigende Stimme menschlicher Bedürfnisse, die nur selten darum bittet, ins Büro zu fahren, im Stau zu stehen, sich vor dem Bildschirm den Nacken zu reiben, oder eine hausinterne Mail mit ‚Lieber Herr Hartmann‘ zu beginnen, obwohl der liebe Herr Hartmann das letzte Arschloch ist, wie jeder im Betrieb weiß. Eigentlich will man das alles nicht. Eigentlich will man frische Luft, weite Sicht, ein bisschen platonische und sehr viel körperliche Liebe. Grundlage dafür: gelingendes Nichtstun.'
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Zum Autor
Björn Kern  Björn Kern wurde 1978 in Schopfheim (Südbaden) geboren. Nach seiner Arbeit in einem Heim für psychisch Kranke und alte Menschen in Südfrankreich studierte er in Tübingen, Passau und Aix-en-Provence und auch am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Nebenbei hospitierte er bei diversen Medien. Derzeit lebt er in Südbaden und Berlin. Er wurde bereits mit einigen Auszeichnungen und Stipendien belohnt, u.a. dem Brüder-Grimm-Preis 2007 und dem Casa-Baldi-Stipendium der Villa Massimo 2010. "KIPPpunkt" war 2001 sein erster Roman.

Zusammen mit dem FISCHER Taschenbuch Verlag verlosen wir 25 Exemplare von „Das Beste, was wir tun können, ist nichts“ an Testleser, die genug vom Alltagsstress haben und ihr Leben wieder in vollen Zügen durch reines Nichtstun genießen wollen. Wenn das genau richtig für euch klingt, dann bewerbt euch gleich über den „Jetzt bewerben“- Button* und beantwortet bis zum 09.03. in eurer Bewerbung die folgende Frage:

Björn Kern will uns mit seinem Buch zeigen, dass wir im Alltagsstress oft das Beste vom Leben verpassen. Wann und warum habt ihr zum letzten Mal einfach nichts gemacht?

Ich bin sehr gespannt auf eure Antworten!

Außerdem werdet ihr in der Leserunde die einmalige Chance haben eure Fragen an den Autoren Björn Kern zu stellen!


Viel Glück!

* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Veröffentlichen einer ausführlichen Rezension auf LovelyBooks.de, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir die Bücher nur innerhalb Europas verschicken.

Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Björn Kern wurde am 20. April 1978 in Schopfheim geboren.

Björn Kern im Netz:

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in 98 Bibliotheken

auf 20 Wunschlisten

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