Björn Kern Kipppunkt

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Inhaltsangabe zu „Kipppunkt“ von Björn Kern

"Wieso imer ich! Ich mag nicht mehr trösten. Warum bleibt immer am Leben, wer sterben will, und stirbt, wer weiterleben möchte? Manchmal glaube ich, die Welt macht sich über mich lustig."§Karsten muss erzählen. Und Anna hört ihm zu. Doch dann kommt es zu einem tragischen Unfall. (Quelle:'Flexibler Einband')

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  • Rezension zu "Kipppunkt" von Björn Kern

    Kipppunkt
    Binea_Literatwo

    Binea_Literatwo

    13. November 2010 um 09:53

    Schon mal einen Kipppunkt erlebt? Ich glaube, ich schon und zwar nach einem wunderschönen Erlebnis. Alles geht mal zu Ende und genau da, im ICE Richtung anderes Leben, lese ich im Kipppunkt, wo ich doch selbst gerade einen habe. Aber das Schöne, ich fange dennoch an zu lächeln, denn das Buch hat etwas Magisches. Komme ich doch aus der Stadt, die Björn Kern gerade im Buch erwähnt hat, und habe ich mich vorhin nicht noch mit meinem Gegenüber über Ernst Jünger unterhalten? Und nun lese ich hier vom besagten Jahrhundertmensch. Er, Ernst Jünger, war in seinem ganzen Leben nur einmal wegen einem Zeckenbiss im Krankenhaus. Karsten, der Protagonist, dagegen ist da täglich, besser gesagt in einem Heim für psychisch kranke Menschen. Er hat tausend Bilder vor Augen und muss sich mitteilen. Am liebsten redet er mit seiner Freundin Anna. Doch dann passiert etwas, mit dem Karsten nie gerechnet hätte, seine Lebensdroge, Liebesdroge Anna kann nicht mehr zuhören, nicht mehr so, wie er es gern lebenslang gehabt hätte. Was dann mit Karsten passiert, ist das pure Gefühlschaos und er steht am und auf dem Kipppunkt. „Du bist über neunhundert Kilometer weit weg und fehlst mir. Denkst du an mich?“ Wenn ich Björn Kerns Debütroman lese, sehe ich ihn strahlend vor mir und weiß, auch sein damaliges Leben finde ich im Buch. Etwas Biographisches, etwas Liebe, etwas Kritik – hier ist ein lebhaftes Paket zu finden, ein Kipppunktpaket. Ein Buch mit kurzen knackigen Sätzen, die bewirken, dass sich die Stimmung von jetzt auf gleich ändert. Gefühle, Emotionen und Erlebnisse mischen sich, Träume können zum Vorschein kommen. Mitgefühl, Aggression, Lebensdurst, Zerrissenheit, aber auch Liebe und Mut spielen in Karstens Leben mit. Ein "Kipppunkt" und ich steige nun an genau diesem Kipppunkt aus dem ICE.

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  • Rezension zu "Kipppunkt" von Björn Kern

    Kipppunkt
    Die Buchprüferin

    Die Buchprüferin

    KURZ GESAGT: Eigentlich wollte ich "Das erotische Talent meines Vaters" von Björn Kern lesen, doch das war bei Stadtbibliothek und Tauschticket gerade nicht zu haben. Also bin ich auf dem Kipppunkt gelandet. Wie sich herausstellte, eine dem Titel fatalerweise angemessene, heikle Wahl. Dabei hat das dünne Buch (125 Seiten) eigentlich ein interessantes Sujet, das viel hergibt: Karsten kümmert sich als Zivi um alte und psychisch kranke Menschen. Nicht eben ein Zuckerschlecken, wie in kurzen Abschnitten klar wird, die sich mit Passagen über sein Zusammensein mit seiner Freundin Anna abwechseln. Die Fragmenthaftigkeit des Erzählten macht es spannend, Karstens Monologen zu folgen, die unter dem Leidensdruck förmlich aus ihm herausbrechen. Man kann fühlen, dass sich etwas anbahnt, etwas Schlimmes. Leider – LEIDER!!! – jedoch gibt der Klappentext im Innenteil unglaublicherweise die Pointe preis, die das Buch am Ende krönen soll. So ein Spoiler ist mir schon lange nicht mehr untergekommen, und ich kann nur hoffen, dass der Verlag in nachfolgenden Ausgaben etwas aufmerksamer war. Björn Kern kann nichts dafür, trotzdem war mir die Lektüre verdorben. Darum empfiehlt die Buchprüferin: Innenteil lesen, Klappentexte tunlichst meiden!

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  • Rezension zu "Kipppunkt" von Björn Kern

    Kipppunkt
    Reever

    Reever

    15. March 2010 um 09:13

    Kinder und Jugendbuch ? Bloß nicht ! Da ist Karsten der seiner Freundin Anne Geschichten erzählt die er im Altersheim als Zivildienstleistender gemacht hat. Das Buch wird nur von Karsten erzählt, da kommen Träume Fantasie und Realität zusammen, man kommt kaum mit dem Erkennen mit, was jetzt was ist. Eine gewalttätige Anti Castor Demo, ein Bus dem Karsten ein Stoppschild auf die Scheibe knallt, und damit eine Katastrophe auslöst mit Toten und Verletzten, Ein Streit mit Anna sie gehen auseinander keiner ruft an, wobei Karsten in seiner Wohnung bleibt und nichts mehr ißt bis er im Krankenhaus wieder aufwacht. Bis zum letzten Satz wo die Geschichte eine überraschende Wendung nimmt. Gut daß der Schmöker nur ca 120 Seiten hat sonst hätte ich es vermutlich weggelegt. War irgendwie nicht mein Ding.

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