Björn Larsson

 3.8 Sterne bei 72 Bewertungen
Autor von Der Keltische Ring, Long John Silver und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Björn Larsson

Björn Larsson, 1953 in Schweden geboren, ist Professor für Französisch, seine Leidenschaft ist aber das Segeln, das er mit der Schriftstellerei verbindet. Im Sommer lebt er auf einem Segelboot in Dänemark. Björn Larsson wurde u. a. 2004 mit dem schwedischen Literaturpreis Östrabopriset ausgezeichnet.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Björn Larsson

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Cover des Buches Der Keltische Ring (ISBN: 9783293207448)

Der Keltische Ring

 (43)
Erschienen am 18.07.2016
Cover des Buches Long John Silver (ISBN: 9783833306105)

Long John Silver

 (14)
Erschienen am 27.05.2009
Cover des Buches Träume am Ufer des Meeres (ISBN: 9783293207967)

Träume am Ufer des Meeres

 (7)
Erschienen am 16.04.2018
Cover des Buches Was geschah mit Inga Andersson? (ISBN: 9783442461455)

Was geschah mit Inga Andersson?

 (3)
Erschienen am 19.06.2006
Cover des Buches Kap Zorn (ISBN: 9783442458004)

Kap Zorn

 (2)
Erschienen am 14.11.2005
Cover des Buches Long John Silver (ISBN: 9783293207585)

Long John Silver

 (2)
Erschienen am 20.02.2017

Neue Rezensionen zu Björn Larsson

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A

Rezension zu "Träume am Ufer des Meeres" von Björn Larsson

Panta rhei
Almut_Scheller_Mahmoudvor 2 Monaten

Björn Larsson. Träume am Ufer des Meeres

Panta rhei.                Almut Scheller-Mahmoud


Eine leichte Lektüre und doch zugleich zum Nachdenken und Sinnieren anregend.  Die Handlung fließt und treibt dahin zu atlantischen Gestaden, kleinen, fast vergessenen Provinzhäfen, vielleicht gerade deshalb anheimelnd mit ihren liebenswerten, leicht schrulligen Menschen. 

Viel Seeluft ist zu schnuppern, viele Wogen sind zu glätten und dazu eine Prise Seemannsgarn. 

Marcel, der eigenwillige Kapitän, der auftaucht und ver-schwindet, und doch bringt er mit seinem Charme und seiner ganz eigenen unverbindlich-verbindlichen Aura vier Men-schen ins Grübeln, lässt in ihnen eine Sehnsucht wach-sen. Eine Sehnsucht, die nur oberflächlich eine Sehnsucht nach Marcel ist,  im Tiefgang ist es eine Sehnsucht nach einem anderen Leben,  nach sich selbst und einem anderen Menschen. Man kann es auch eine Suche nach Glück nennen. 

Doch der Begriff Glück wird in der heutigen Zeit überstra-paziert, als höchstes Gut einer Leistungsgesellschaft und ei-ner mächtigen Industrie: Tourismus, Ratgeberbücher, Coaches. Aber was ist Glück?  Eine dauergemeisselte Seligkeit? (Zitat aus Spiegel 17, Seite 106).

Oder eher eine Bescheidenheit, ein Annehmen des Hier und Jetzt, ohne seine Träume zu verlieren?

Marcel schafft eine unterschwellige Verbindung zu den ande-ren Protagonisten: Rosa Moreno, Kellnerin in einer galizischen Bar, die ein Kind von ihm erwartet.  Die Witwe Madame Le Grand, die alle Seeleute in einem kleinen französischen Hafen willkommen heißt, zu sich einlädt und ein Archiv über alle führt. In Irland lebt der Juwelier Peter Sympson allein mit seinen steingewordenen Träumen und in Dänemark Jacob Nielsen,  der seine IT-Firma verkaufte, in Frühruhestand ist, sich im Nirwana des Netzes verliert und keinen echten Kontakt zur realen Welt mehr hat. 

Alle vier wagen sich heraus aus ihrem Kokon, auf der Suche nach Marcel und landen in einem kleinen irischen Hafen, wo sie aufeinander treffen und sich langsam von ihrer Zielperson, auf die ihre Hoffnungen fokussiert waren, lösen und sachte zueinander finden. 

Alle vier haben den Mut gezeigt, sich aus ihrer Einsamkeit zu befreien und neue Wege zu beschreiten, ein Risiko einzuge-hen, ohne die Sicherheit eines Netzes, wie es  die Trapez-künstler haben. Und sie haben gewonnen: eine neue Aufgabe, einen Menschen, dem sie ihre Zuneigung und ihr Vertrauen schenken können und letztendlich sich selbst. Denn das ist der eigentliche Sinn der Suche nach Glück: sich selbst zu finden. In sich selbst zu ruhen. 


Marcel indes, der Auslöser der Träume und der Wanderung ins Ungewisse, entfernt sich immer mehr von den Menschen, ihm gelingt nicht die vertrauensvolle und verbindliche Nähe zu seinen Mitmenschen. Mit einer Segeljolle startet er allein ins offene Meer, ins Ungewisse. 


Marcel erscheint mir eher wie ein Götterbote, der als Kata-lysator wirkt, das Unbewusste ins Bewusstsein führt.


Der kleine Roman ist leicht zu lesen, erinnert in seiner Essenz ein bisschen an „Das Café am Rande der Welt“ und auch an die Werke von Paul Coelho: dem esoterischen „Zeigefinger“. 

Ein Buch für Herbst- und Winterabende, vielleicht auch an einem sonnendurchglühten Strand zu lesen . Am besten jedoch in einem kleinen provinziellen Seehafen, mit einem Drink und immer wieder von der Lektüre abschweifend die Menschen um sich herum betrachtend und denken: Was haben sie wohl für einen Traum und was ist ihre Geschichte? 









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Rezension zu "Long John Silver" von Björn Larsson

Für alle Schatzinsel Fans
Vorleser2vor 3 Jahren

Was ist Long John Silver geschehen, nachdem er mit einem Teil des Schatzes von der Hispaniola fliehen konnte?

Nachdem seine Gehilfen ihn verlassen haben, meldet sich der berühmt berüchtige Pirat 1742 selbst zu Wort und schreibt in seinem Logbuch sein ganzes Leben nieder. John Long Silver ist einer der geschicktesten und listigsten Seemänner seiner Zeit und strotzt nur voller Überlebenswille und Lebenslust... Ausführlicher bei den Vorlesern auf www.dievorleser.blogspot.de


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Rezension zu "Der Keltische Ring" von Björn Larsson

Auf der Suche nach einer geheimen Bruderschaft
simonegvor 4 Jahren

Zunächst geht ganz gemütlich los. Ulf, ein Schwede liegt mit seinem Boot in einem dänischen Hafen. Dort trifft er auf seltsame Weise einen Finnen, der ihm ein Paket zusteckt als der Zoll an Bord kommt. Zuvor hatte Ulf auf der Fähre von Schweden nach Dänemark bereits einen Mann kennengelernt, der ihm von einem Finnen berichtet hatte, der auf halsbrecherische Weise in Schottland aufgebrochen war.
Ich habe vom Segeln überhaupt keine Ahnung und fand die Ausführungen dazu undurchsichtig und öde. Als sich nun auch noch Ulf und ein Freund aufmachen, um der Spur des Finnen in umgekehrter Richtung zu folgen - natürlich mit Segelboot -, habe ich aufgegeben.

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