Björn Migge Schema-Coaching

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Inhaltsangabe zu „Schema-Coaching“ von Björn Migge

Die Schematherapie hat sich in der Psychotherapie als sehr erfolgreich erwiesen. Björn Migge hat dieses wirkungsvolle Verfahren für die Anwendung im Coaching, in der Beratung, Seelsorge und der Kurzzeittherapie modifiziert. Allgemeinverständlich erklärt er, wo die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Psychotherapie und Coaching liegen. Er erläutert, wie sich die Schematherapie entwickelt hat und führt anhand von lebendiger Theorie, vielen kurzen Fallvignetten und Beispielen in die Praxis der Schemaarbeit ein.§Mit diesem Buch liegt Ihnen ein "roter Faden" vor, wie sie verschiedene Methoden gekonnt verknüpfen können und damit Ihren Klienten in 15 Schritten zu einer positiven Veränderung führen.§Aus dem Inhalt: Coaching und Psychotherapie Unterschiede und Gemeinsamkeiten Entwicklungsgeschichte des Schemaansatzes Kindliche Grundbedürfnisse als Ausgangspunkt Innere Grundmuster: Schemata Arbeit mit Emotionen, inneren Teilen, Gedanken, Imaginationen sowie mit dem Körper Achtsamkeit und Selbstachtung Üben, Trainieren, Feedback Der Ablaufplan als roter Faden (Manual mit Schritt 1 15)

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  • Systematische Einführung in das Coaching nach dem Schema-Modell

    Schema-Coaching

    michael_lehmann-pape

      Die Schema-Therapie hat in den letzten Jahren und Jahrzehnten eine Entwicklung hin zu einer festen Größe im Rahmen der psychotherapeutischen Modelle genommen. Da lag und liegt es nah, dieses Modell auch für den weiteren Bereich der beraterischen Arbeit zu erschließen.   Der erfahrene Coach Björn Migge legt in diesem Buch seine systematische „Übertragung“ des psychotherapeutischen Modells vor allem (aber nicht nur) für den Bereich des Coachings vor. Ausgehend von der „Schema-Lehre“ und dem „Modus-Modell“ der Schematherapie bietet er eine kluge, strukturierte und praktikable Darstellung einerseits der Unterschiede zwischen den Arbeitsbereichen des Coachings und der Therapie und zeigt andererseits Schritt für Schritt auf, wie ein Schema-Coaching „funktioniert“.   Wie auch die Schema-Therapie selbst integriert Migge dabei (auf der Grundlage Youngs) die „förderliche Bindungs- und Beziehungsgestaltung“, die „kindlichen Grundbedürfnisse“, die „Arbeit mit Gedanken, Werten, Interpretationen und Narrationen“, die „Arbeit mit Emotionen und körperlich repräsentierten Gefühlen“, als auch die „Arbeit mit Aktionsmethoden, Aufstellungen und der Stuhltechnik“ zu einem Konglomerat eines wirkungsvollen Beratungsmodells.   Zu empfehlen wäre für die Lektüre des Buches der „Einstieg mit dem Ende“, vor allem mit dem Kapitel der „15 Schritte des Schema-Coachings“. Umso mehr als Anfang geeignet, da Migge eine grobe Übersicht über die 15 Schritte bereits auf die Innenseite des Einbandes hat abdrucken lassen und somit hier der „Fahrplan“ für das Schema-Coaching zu finden ist.   Im Kapitel des Buches selbst legt Migge grafisch gestaltet das „Modell“ einerseits übersichtlich vor und verweist andererseits komprimiert auf grundlegende Wichtigkeiten (so unter anderem darauf, dass eine Arbeit nach dem Schema -Modell gar nicht unbedingt strikt schematisch ablaufen muss oder sollte). Dieser „Fahrplan“ des Coachings bildet eine gute Grundlage dafür, im Folgenden dann Schritt für Schritt die ausführlichen Darstellungen der einzelnen „Schritte“ sich zu erarbeiten und zugleich in den vorgeschlagenen „schematischen Ablauf“ für sich zu integrieren. Wobei immer im Hinterkopf behalten werden sollte, dass ab einem bestimmten erreichten Level die Abfolge der Schritte variabel erfolgen wird.   Die besondere Form der Integration verschiedener Methoden und Ansätze durch das Schema-Modell wird im weiteren Verlauf ebenso differenziert dargestellt und zu Grunde gelegt, wie die Grundannahmen der Schema-Therapie und die Geschichte des Modells selbst.   So ausgestattet wendet sich Migge ausführlich und übersichtlich (auch in der Gestaltung des Buches) den wesentlichen Momenten des Coachings zu.   Von der Beziehungsgestaltung über die Anliegen und Ziele, von der der Bewusstwerdung und Integration der kindlichen Grundbedürfnisse über die „Entdeckungsreise“ zu den „Schematas des verinnerlichten Selbstkonzeptes“ führt der Weg hin zum Modusmodell und dessen zentrale Bedeutung auch für das Schema-Coaching.   Wie sehr hier ebenfalls Elemente der „Achtsamkeitsarbeit“ von Wert sind und Teil des Coachings, zeigt Migge in einem separaten Kapitel auf und verbindet so im Buch in gelungener Weise Emotion, Imagination, Achtsamkeit und kognitives Denken nicht nur als „Werkzeuge“ des Beraters, sondern auch als „Zielbalance“ sowohl des Coaching-Prozesses als auch des oder der Klienten.   Alles in allem stellt Migge eine überzeugende Übertragung der Schema-Therapie auf den Bereich des Coachings dar, die in Stil, Form und Sprache sehr verständlich dem im beratenden Bereich Arbeitenden das Modell nahe zu bringen vermag. Für alle, die mit der Schema-Therapie arbeiten und über die engere Arbeit der Therapie hinauszugehen gedenken ist das Buch uneingeschränkt zu empfehlen.

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