Björn Springorum , Maximilian Meinzold Der Ruf des Henkers

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Inhaltsangabe zu „Der Ruf des Henkers“ von Björn Springorum

England, Mitte des 19. Jahrhunderts
Unfreiwillig gerät Richard Winters in die Hände des berüchtigsten Henkers von ganz England. An der Seite von William Calcraft führt er fortan das finstere Leben eines Henkerslehrlings, auf Schritt und Tritt begleitet von Tod, Galgen und Raben. Rasch merkt er, dass sein strenger Meister ein Geheimnis verbirgt, das seine Welt für immer aus den Angeln heben wird. Richard muss beweisen, dass er dieser Aufgabe gewachsen ist. Doch als er in London ausgerechnet seine große Liebe wiedertrifft, steht urplötzlich noch viel mehr auf dem Spiel …

Ein fesselndes, lesenswertes Buch, welches Geschichte und Fantasy miteinader verwebt und zu einer brisanten Abenteuergeschichte vereint

— somnialee

Spannend und schwer aus der Hand zu legen.

— Nachtschwärmer

Ein super Buch, das sich mega gut lesen lässt, die Geschichte ist spannend, den Twist am Ende hätte man weg lassen können, all in all super!

— LenaBook-O-Holic

Düster und abenteuerlich. Ein gutes Buch mit spannendem Finale.

— -nicole-

Fantasie, Geschichte und Abenteuer...

— tschulixx

Einige Höhen und Tiefen, insgesamt jedoch lesenswert und interessant.

— kleeblatt2012

Eine spannende Geschichte, welche zwar leider ein wenig voraussehbar ist, dafür aber eine tolle Thematik aufweist.

— StMoonlight

Ungemein spannend, atmosphärisch dicht und absolut lesenswert!!!

— Huschdegutzel

Wow ... was für eine tolle Geschichte!

— ChattysBuecherblog

Eine unheimliche Geschichte voller dunkler Magie und Grausamkeit - Albträume inklusive, die nicht einmal vorm Autor selbst halt machen

— pattyliest

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  • Eintauchen in die düstere Welt des 19. Jahrhunderts ...

    Der Ruf des Henkers

    somnialee

    16. November 2016 um 16:57

    Inhalt: Unfreiwillig gerät Richard Winters in die Hände des berüchtigsten Henkers von ganz England. An der Seite von William Calcraft führt er fortan das finstere Leben eines Henkerslehrlings. Rasch merkt er, dass sein strenger Meister ein Geheimnis verbirgt, das seine Welt für immer aus den Angeln heben wird. Richard muss beweisen, dass er dieser Aufgabe gewachsen ist. Doch als er in London ausgerechnet seine große Liebe wiedertrifft, steht urplötzlich noch viel mehr auf dem Spiel . . . Meine Meinung: Bei diesem Buch muss ich ehrlich sagen, dass mir das Cover nicht so gut gefällt – nichtsdestotrotz ist es ein Cover mit Wiedererkennungswert und auf-sich-aufmerksam-machen. Wir tauchen ein in das düstere 19. Jahrhundert und begleiten den Henker William Calcraft in ein einsames Küstenstädtchen, wo er eigentlich zwei Personen hängen soll. Eigentlich. Doch dann begegnet er Richard, der ihn dazu auffordert, seine Freundin zu verschonen. Als Bedingung nimmt er Richard fortan als Henkerslehrling. Doch warum ist William Calcraft so aufmerksam und immer auf der Hut? Die Geschichte wird vorwiegend aus den Sichten der beiden Protagonisten erzählt, die sich aber nicht wiederholen, sondern ergänzen. So offenbaren sich dem Leser lückenlos und flüssig die Geschehnisse. Nicht nur das Historische steht hier im Vordergrund, sondern es ist vor allem ein Fantasy-Roman, und wir erleben auch eine kleine Liebesgeschichte. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet worden, man lernt viele Facetten von ihnen kennen. Sein Meister, William Calcraft – ihn gab es übrigens wirklich –, tritt ruhig, ernst und unnahbar auf und vervollkommnt damit das Bild, dass in dem Leser von dem düsteren, geheimnisvollen London erweckt wird, wo hinter jeder Ecke das Böse zu lauern scheint. Der Autor zaubert uns dieses Bild mit genialer atmosphärischer Feinfühligkeit vor Augen und entführt uns mühelos in die dunklen Geheimnisse Großbritanniens. Die Spannung wird vor allem von dem genährt, was der Henker Richard vorenthält – also auch dem Leser. Anfangs scheint das Wissen, dass das, was Richard vorher für Märchen und Aberglauben hielt, tatsächlich existiert, nicht besonders aufregend. Doch mit fortschreitender Seitenzahl entwickelt sich eine immer größer werdende Bedrohung, und man kann gar nicht anders, als am Buch festzukleben und begierig immer weiter zu lesen. Ein fesselndes, absolut lesenswertes Buch, welches Geschichte und Fantasy miteinander verwebt und zu einer brisanten Abenteuergeschichte vereint.

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  • Eine gute Story mit spannendem Ende

    Der Ruf des Henkers

    -nicole-

    03. August 2016 um 17:34

    Der Henker und sein Geheimnis...England im 19. Jahrhundert: Als der berüchtigte Henker William Calcraft in Richard Winters Heimatort kommt, ahnt der 14-jährige Junge noch nicht, dass sein Leben sich von nun an komplett ändern wird. Von der Unschuld seiner großen Liebe Elizabeth überzeugt, möchte er sie vor dem Galgen retten und geht dafür ein Versprechen ein: Er zieht fortan an der Seite des düsteren Henkers Calcraft durch die Lande und wird dessen Lehrling. Schon bald merkt Richard, dass sein Meister ein großes Geheimnis hütet - er ist mehr als nur der Henker. Nach und nach erfährt er mehr und weiß, das von ihm alles abverlangt wird, denn eine große Mission steht bevor. Und dann taucht plötzlich Elizabeth auf, die anscheinend auch etwas zu verbergen hat..."Manche Legenden, das wusste ich jetzt, enthielten mehr Wahrheit, als mir lieb war." -Seite 52Der Ruf des Henkers hat einiges zu bieten: Die Geschichte spielt mitten in England des 19. Jahrhunderts und ist im Gesamten eher düster gehalten. Neben einigen historischen Elementen gibt es noch eine Mischung aus Mystery und guter Fantasy. Hauptfiguren sind hier der Henker William Calcraft (der den schaurigen Beruf seit über 30 Jahren ausübt und einige Geheimnisse hat) und der Junge Richard Winters, der nicht ganz freiwillig dessen Lehrling wird. Auch der Schreibstil ist besonders: Das Buch ist hauptsächlich aus der Sicht von William und Richard geschrieben, die beiden Ich-Perspektiven wechseln regelmäßig. Später kommt noch eine dritte hinzu. Zuerst gewöhnungsbedürftig, doch da die Kapitelüberschrift immer anzeigt, um wen es gerade geht, kommt man nicht durcheinander. Es liest sich sogar sehr gut."Ein unangenehmes Gefühl kroch in mir hoch wie eine Spinne, die ich versehentlich verschluckt hatte. Irgendetwas schlug Alarm in mir, doch bevor ich das Gefühl greifen konnte, wurde es vom tumultartigen Rauschen der Menge weggespült." - Seite 121Mein Fazit: Ein Jugendbuch, das mir mit seiner Genremischung sehr gut gefallen hat. Passend zur Story herrscht während der ganzen Geschichte eine düstere Atmosphäre. Die Handlung ist interessant, besonders die Geschehnisse in London sind abenteuerlich. Einzig die Charaktere hätte ich mir vielleicht noch etwas ausführlicher gewünscht. Was auch besonders erwähnenswert ist: Das wunderschöne Cover! Dieses passt mit seiner dunklen und geheimnisvollen Illustration perfekt zur Geschichte. Kurz gesagt: Ein toller Roman voller Abenteuer, Mystery und einem sehr spannenden Ende. Lesenswert!

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  • Eine einmalige Reise...

    Der Ruf des Henkers

    tschulixx

    16. June 2016 um 21:29

    Schaut euch mal dieses wundervolle Cover an! Und? Begeistert? ;) Wenn ja, dann lest euch unbedingt den Klappentext durch: England, Mitte des 19. JahrhundertsUnfreiwillig gerät Richard Winters in die Hände des berüchtigsten Henkers von ganz England. An der Seite von William Calcraft führt er fortan das finstere Leben eines Henkerslehrlings, auf Schritt und Tritt begleitet von Tod, Galgen und Raben. Rasch merkt er, dass sein strenger Meister ein Geheimnis verbirgt, das seine Welt für immer aus den Angeln heben wird. Richard muss beweisen, dass er dieser Aufgabe gewachsen ist. Doch als er in London ausgerechnet seine große Liebe wiedertrifft, steht urplötzlich noch viel mehr auf dem Spiel … Denkt ihr euch jetzt folgendes: Spannend! Aufregend! Mal was ganz anderes! Eine Henker Geschichte, krass! Dann solltet ihr das Buch unbedingt lesen, denn es ist eine Fantasie Geschichte, die in eine ganz andere Richtung geht. Sie ist düster, voller merkwürdiger Wesen und geht vor allem unter die Haut. Sie nimmt den Leser mit auf eine Reise nach England. Eine Zeitreise ins 19. Jahrhundert, in der London alles andere als bombastisch war. Es war grausam und es stinkt! Ich kann euch versprechen, ihr habt diese abartigen Gerüche in euren Nasen wenn ihr liest, und seht diese Kreaturen ganz genau vor euch. Das Buch ist Gänsehaut Feeling pur. Keine Angst, so gruselig ist es jetzt auch wieder nicht nicht, wie ihr jetzt vielleicht denkt. Es ist halt einfach….fantastisch! 1. Kriterium: Die Idee des Buches. Ich schwärme für diese Idee. In den Alltag eines Henkers einzutauchen, das hat schon was. Vor allem wusste ich vorher nicht, dass Hinrichtungen solche Menschenmasse angelockt haben. Ich wurde also auch geschichtlich versorgt. ;) Der Autor hat genau die richtige Dosis Fantasie dazu gewählt. Es gab der Geschichte einen mystischen Hintergrund und stelle die Idee auf eine ganz neue Ebene. Realität vermischt mit scheußlichen Kreaturen die versteckt unter uns leben. (Keine Angst, ich verrate nicht zu viel! ;) ). Der Henker William Calcraft wurde auch nicht erfunden. Ihn gab es wirklich und er hat insgesamt circa 450 Menschen hingerichtet. Der Autor hat sich also eine reale Figur hergenommen, und diese auf den Seiten tanzen lassen. Wirklich sehr gut gemacht! Der erfundene Lehrling Richard lässt die Geschichte dann richtig aufblühen. Ein Junge, der nicht nur mutig und verliebt ist, sondern auch schlau und gerissen. 2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte. Man taucht in drei Sichtweisen ein: William Calcraft, Richard Winters und Rose (Tagebucheinträge). Es wechselt nicht immer von Kapitel zu Kapitel, sondern man bleibt als Leser auch länger auf Richards Seite. Die Kapitel von Richard sind am längsten, weil es ja auch hauptsächlich um den Lehrling des Henkers geht. In den wichtigsten Passagen, wechselt man dann zu einem anderen Charakter. Also genau dann, wenn man sich als Leser denkt: „Ich würde gerne wissen, was der andere jetzt denkt!“. Das Buch hat irgendwie genau das gemacht, was ich mir gewünscht habe. Das kam so noch nie vor. ;) Es gab von Anfang an viele Geheimnisse, die teilweise erst am Schluss aufgelöst wurden. Es wurde sehr lange hinausgezögert, was mir sehr gut gefallen hat. 3. Kriterium: Die Charaktere. Die Charaktere muss ich wirklich in den Himmel loben, ich kann es nicht anders beschreiben. Sie sind so wunderbar ausgearbeitet und man verliebt sich in jede Figur. Der Henker war für mich ein weiser Mann, der schon viel gesehen und erlebt hat. Ich sah ihn nicht als Mörder, sondern als jemanden, der einfach nur seinen Job erledigt. Egal wie grausam dieser ist. Auch habe ich Richard lieb gewonnen. Er macht Fehler, was ihn sehr menschlich wirken ließ, und die Geschichte deswegen realer wurde. Er ist in der Geschichte der Verliebte, der teilweise auch „blind vor Liebe“ ist. Ich war hin und wieder am verzweifeln und wollte ihm zurufen, dass er die Augen aufmachen soll. Aber ich konnte ihn auch verstehen... Sehr gefallen haben mir auch die Nebencharaktere. Davon gab es einige, die man auf gute Weise oder schlechte Weise toll fand. Jeder Charakter war sehr detailliert beschrieben, weswegen ich eine genau Vorstellung von ihnen hatte. Das fand ich in diesem Buch perfekt! Denn nur so bekam man ein 19. Jahrhundert Feeling, mit dreckigen und zerrissenen Klamotten. 4. Kriterium: Die Spannung, bzw. ob das Buch mich gefesselt hat. Das Buch war wirklich sehr spannend, eigentlich rund um die Uhr...ähm… Seiten. ;) Ein Ereignis wechselte das nächste ab und ließ mich tiefer in diese Welt eintauchen. Auch bereitete das Buch mir Gänsehaut. Es hat mich zwischendurch so sehr gepackt das ich von der Coach aufgesprungen bin und in der Wohnung rumrannte: „Das kann nicht sein, das kann nicht sein, das….“. Ihr kennt solche Situationen sicher auch, wenn nicht, lest das Buch. ;) So circa ab der Mitte der Geschichte habe ich einige Dinge schon geahnt. Es ging in eine gewisse Richtung und ich glaubte, die Geheimnisse schon ein bisschen gelüftet zu haben. Am Schluss war es dann tatsächlich so, was mich aber überhaupt nicht gestört hat. Normalerweise bin ich dann oft enttäuscht, weil ich mehr erwartet habe. Hier hat es aber, wie oben schon erwähnt, genau das gemacht, was ich mir gewünscht habe. Ich wollte, dass es so ist. Also überhaupt kein Problem, wenn man ein bisschen hinter die Kulissen blickt. Ich hab das Buch auf jeden Fall sehr schnell ausgelesen, weil es mich so gefesselt hat, also hat es in diesem Kriterium auf alle Fälle einen ganzen Weltentaucher verdient! 5. Kriterium: Die Schreibweise. Auch hier gibt es nichts zu meckern, sondern nur gutes zu berichten. Das Buch ist wirklich sehr hochwertig geschrieben. Keine einfachen Sätze, die man so nebenbei liest, sondern man muss sich schon drauf einlassen. Ich flog ich nur so über die Seiten. Es war wahnsinnig flüssig zu lesen und wirklich sehr packend und mitreißend. Mir hat das Buch wahnsinnig gut gefallen und ich werde es auf jeden Fall wieder lesen. Die Idee, den Henker und seinen Lehrling auf Schritt und Tritt zu folgen finde ich einmalig und fantastisch. Und nein, ich übertreibe nicht! Es bekommt einen Ehrenplatz im Regal! Es hat 5 von 5 Weltentaucher verdient!

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  • Leserunde zu "Der Ruf des Henkers" von Björn Springorum

    Der Ruf des Henkers

    BjoernSpringorum

    "Jeder Schuldige ist sein eigener Henker." Wer stürzt sich an der Seite von Richard Winters in ein schauriges Abenteuer, das sein Leben für immer verändern wird? Liebe LovelyBooks-Gemeinde, es ist einmal mehr Zeit: Am heutigen Montag, den 15.02.2016, erscheint mein dritter Roman "Der Ruf des Henkers" bei Thienemann. Mehr zum Buch erfahrt ihr hier bei LovelyBooks und unter www.ruf-des-henkers.de. Hier möchte ich nur von euch wissen: Seid ihr unerschrocken genug für dieses Abenteuer, das euch direkt in das England des 19. Jahrhunderts führen wird - in eine Welt der Galgen und des Nebels? Habt ihr den Mut, an der Seite von Richard Winters in die Dienste des gefürchteten Henkers William Calcraft zu treten und an seiner Seite in Londons Unterwelt zu reisen? Dann macht mit bei dieser Leserunde und gewinnt eines von zehn handsignierten Exemplaren von "Der Ruf des Henkers"! Was ihr dafür tun müsst? Nun, natürlich möchte ich eine gute Begründung von euch hören, was euch eigentlich an dieser Welt und dieser Zeit reizt. Schön wäre es natürlich auch, wenn ihr nicht nur hier, sondern in irgendeiner Form auch "da draußen" von diesem Buch erzählt. In blogs, bei amazon oder unter Freunden. Richard Winters freut sich über jeden Gefährten an seiner Seite. Ich freue mich auf zahlreiche Bewerbungen und stehe natürlich für alle Fragen zur Verfügung!

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  • Düsterer Jugendroman in London des 19. Jahrhunderts

    Der Ruf des Henkers

    Sirene

    20. May 2016 um 20:03

    Erster Satz des Buches: "Erinnerst du dich daran, was du zu mir gesagt hast, Richard?" Wir schreiben das 19. Jahrhundert. Der junge Richard Winters wird Lehrling des berüchtigsten Henkers von ganz England. Nicht ganz freiwillig, sondern für seine große Liebe. Allein für sie führt er das Lebens eines Ausgestoßenen an der Seite von William Calcraft als Henkerslehrling, der ein Geheimnis verbirgt. Ein so großes finsteres Geheimnis, dass es seine ganze Welt auf den Kopf stellt und plötzlich trifft er seine große Liebe in London wieder . . . Das Cover! Es gefällt mir. Alles an dem Bild spiegelt die düster angehauchte Atmosphäre wieder und jedes Kapitel ist ebenfalls mit einem Bogen illustriert. Außerdem lassen sich drinnen zwei weitere Bilder finden. Definitiv schon mal ein Coverkauf. Den Schreibstil würde ich als schön, aussagekräftig und gut verständlich beschreiben. Während des lesen konnte ich mir alles gut vorstellen und es war ausreichend Raum zum fantasieren da gewesen. Es gibt auch noch die Tagebucheinträge einer 14-jährigen Figur, welche authentisch rüber kamen und eine interessante Abwechslung mit sich brachten. An Spannung mangelte es mir nicht und ich hatte das Geheimnis nicht kommen sehen. Die Figuren in "Der Ruf des Henkers" konnte ich schnell ins Herz schließen und würde gerne mehr über Richard in der Zukunft lesen! Die Hauptperson im Buch ist Richard Winters, der als Lehrling beim berüchtigten Henker Calcraft anfängt. Er ist am Anfang sehr naiv, aber auch neugierig und hin und wieder hatte ich das Bedürfnis ihn kräftig zu schütteln,.. William Calcraft ist eine geheimnisvolle Person, oft mürrisch und seine liebste Beschäftigung ist es zu schweigen. Die Beiden ergänzen sich wunderbar. Die weiblichen Personen sind hier einmal Elizabeth, Richard seine große Liebe, ein wunderschönes, verführerisches Mädchen und Rose. Sie arbeitet in der Pension, wo Richard und Calcraft übernachten. Ein liebenswürdiger, hoffnungslos romantischer Charakter mit einer guten Portion Mut! Das Setting im Buch und die Zeit wurden sehr eindrücklich beschrieben, man konnte sich gut darin verlieren. Es wurden auch viele Hintergrundinformationen reingebracht, wie Gebräuche zum Thema Tod, Leben eines Henkers und über Aberglaube. Mein Fazit: "Der Ruf des Henkers" ist ein düsterer Jugendroman, den ich euch weiter empfehle. Hier bekommt ihr einen Fantasyroman mit historischen Hintergründen zu einigen interessanten Themen und einer guten Portion Liebe.

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  • Der Ruf des Henkers

    Der Ruf des Henkers

    Melody80

    08. May 2016 um 15:59

    Auch wenn das Buch eher für ein jüngeres Publikum geschrieben wurde, habe ich mich gut unterhalten gefühlt. Die Idee hinter dem Buch, einem Henkerslehrling bei seiner Arbeit über die Schulter zu schauen fand ich originell. Auf den ersten Blick habe ich mit mehr Blut und Grausamkeiten gerechnet und war auch erst etwas kritisch, dass dieses Buch als Jugendbuch eingestuft wurde. Doch der Beruf von William Calcraft wird in diesem Buch dezent beschrieben und man erlebt nicht allzu viele Hinrichtungen. Dennoch ist es für jüngere Leser als 13 denkbar ungeeignet.Wenig Blut, aber viel Mystery habe ich in "Der Ruf des Henkers"erlebt. Man begleitet Richard und William durch England und erfährt von Williams eigentlicher Berufung. Dies war zum Großteil auch spannend, doch zwischendurch kam bei mir Langeweile auf, weil über mehrere Seiten wenig passierte und ich die Story mitunter als zu lang gezogen empfand. Auch das Ende fand ich sehr vorhersehbar und konnte mich jetzt nicht wirklich überraschen. Letztendlich kann ich mir aber gut vorstellen, dass das Buch einem jüngeren Publikum gefallen kann.Mein FazitFür ältere Leser vielleicht zu langatmig, aber für die jüngeren und junggebliebenen kann es eine abenteuerlich-spannende Lektüre sein.

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  • Ein grandioses Jugendbuch

    Der Ruf des Henkers

    lord-byron

    England, Mitte des 19. Jahrhunderts Unfreiwillig gerät Richard Winters in die Hände des berüchtigsten Henkers von ganz England. An der Seite von William Calcraft führt er fortan das finstere Leben eines Henkerslehrlings, auf Schritt und Tritt begleitet von Tod, Galgen und Raben. Rasch merkt er, dass sein strenger Meister ein Geheimnis verbirgt, das seine Welt für immer aus den Angeln heben wird. Richard muss beweisen, dass er dieser Aufgabe gewachsen ist. Doch als er in London ausgerechnet seine große Liebe wiedertrifft, steht urplötzlich noch viel mehr auf dem Spiel … (Quelle: Amazon) Bei diesem Buch sprach mich sofort das Cover an. Der Klappentext tat dann sein übriges und obwohl ich schon lange nicht mehr zur Zielgruppe gehöre, musste ich es unbedingt lesen. Ich erwartete mir nicht zu viel und bekam eine absolut fesselnde Story. Ich tauchte mit Calcraft und seinem Lehrling Richard in die verpönte Welt des Henkers ein. Überall gebraucht und ebenso gehasst, ziehen die Beiden durch England. Mit der Zeit offenbart ihm Calcraft ein großes Geheimnis, denn ihre Aufgabe besteht aus mehr, als nur Menschen zu töten.  Nach einigen Jahren verschlägt es die Beiden nach London. Sie ziehen in eine Pension in Whitecheapel, die von Calcrafts gutem Freund Ben betrieben wird. Alleine die Beschreibungen dieses Ortes, die düstere Atmosphäre, die schmutzigen Straßen und der "Bodensatz" der Gesellschaft, der sich hier herumtreibt, waren es wert das Buch zu lesen. Einfach großartig, welche Bilder der Autor in meinem Kopf entstehen lassen konnte.  Dazu gab es noch eine spannende Geschichte, die mich das Buch nicht aus der Hand legen ließen. Gut, Richard ist wahnsinnig naiv und es gibt Dinge, die mir von Anfang an klar waren, ihn aber total überraschten. Aber das tat der Geschichte keinen Abbruch. Als ich das Buch beendet hatte, hätte ich am Liebsten gleich nochmal von vorne begangen.  Auch die Beschreibungen des Gefängnisses Newgate fand ich sehr authentisch und die Menschenmassen die sich das Spektakel einer Hinrichtung nicht entgehen lassen wollten, ließen mir den Mund offen stehen. Was waren das doch für abgebrühte Leute...Durch das harte Leben das sie führten, war der Tod für sie eine willkommene Abwechslung. Eine Art Volksfest das man kostenlos angeboten bekam. Zum Glück wurden bald danach die öffentlichen Hinrichtungen abgeschafft.  Ich bin so begeistert von dieser Geschichte, dass ich 5 von 5 Punkten und den Favoritenstatus vergeben muss. Dazu gibt es eine absolute Lesempfehlung für alle im Alter von 13 - 100 Jahren. Ich werde das Buch auf jeden Fall noch einmal lesen. Irgendwann.... Vielen Dank an Amazon Vine, die mir dieses Buch zur Verfügung stellten.

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    • 3

    lord-byron

    23. April 2016 um 14:16
  • Der Tod, Dein ständiger Begleiter.

    Der Ruf des Henkers

    kleeblatt2012

    17. April 2016 um 09:26

    Während einer Hinrichtung in seinem kleinen Heimatdorf wird Richard Winters durch einen Zufall zum Retter seiner geliebten Elizabeth und zum Lehrling des berüchtigten Henkers William Calcraft. Calcraft ist ein gefürchteter Mann - nicht nur, weil er eben Hinrichtungen ausführt, sondern oftmals dabei grausame Methoden anwendet. Richard zieht mit Calcraft durchs Land und lernt den Tod von vielen Seiten kennen und schätzen. Aber auch seinen Meister. Und bald merkt er, dass Calcraft eine besondere Mission hat - denn Wechselbälger überrennen England und der Henker hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese auszulöschen. Und Richard soll sein Nachfolger werden. Doch Richard muss immer wieder an Elizabeth denken und ob er wirklich als Henker arbeiten will. Bis er in London eine schreckliche Entdeckung macht.Ich muss zugeben, dass ich nur des Covers wegen zu dem Buch gegriffen habe und gar nicht genau wusste, was denn da auf mich zukommt. Aber letzten Endes war ich positiv überrascht.Richard ist eigentlich ein sehr naiver junger Mann, der sich gerne sagen lässt, was er tun und lassen soll. Auch hinterfragt er die Methoden seines Meisters nicht näher und lässt sich gerne von ihm abspeisen. Und so bleibt er in Calcrafts Diensten und lässt sich widerwillig zum Henker ausbilden. So tingeln die beiden durch England von einer Hinrichtung zur nächsten. Nebenbei lernt Richard so einiges und merkt auch bald, dass es seinem Meister gar nicht um den Tod von Dieben, Mördern und Schändern geht, sondern um das Jagen von Wechselbälgern.Schlagartig hat sich damit das Buch für mich gewandelt und wurde interessanter. Denn ich hatte etwas Mühe, in die ganze Geschichte reinzukommen. Sie plätscherte erst vor sich hin und es dauerte etwas, bis Fahrt aufkam. Richard kann man richtig zusehen, wie er erwachsen wird, auch wenn er mit seinen Gedanken immer wieder bei Elizabeth landet. Trotzdem verliert er vorerst nicht das Ziel aus seinen Augen, Wechselbälger zu jagen. Sein Meister William Calcraft ist das genaue Gegenteil von Richard, aber hinter seiner harten Schale steckt ein weicher Kern.Calcraft hat übrigens wirklich gelebt und als Henker gearbeitet. Er muss ein grausamer Mensch gewesen sein, der seinen Beruf mehr als geliebt haben muss. Der Schreibstil des Autors war sehr flüssig zu lesen und ab Mitte des Buches hat er es auch geschafft, mich zu fesseln. Mein Kopfkino hatte viel zu tun, gerade bei der Beschreibung des Gefängnisses in London und auf den Kämpfen. Die Wechselbälger an sich waren detailliert dargestellt und wirkten irgendwie faszinierend.Gegen 3/4 des Buches gab es für mich dann wieder eine kleine Durststrecke, doch der Showdown am Ende hat alles wieder wett gemacht. Denn dort gab es eine kleine Überraschung. Das Ende war für mich mehr als befriedigend. Sogar eine kleine Hoffnung hat sich breit gemacht. dass es vielleicht einen zweiten Teil geben könnte. Denn Richard ist mir sehr ans Herz gewachsen und ich würde gerne noch mehr von ihm lesen. Auch die Nebencharaktere sind toll gezeichnet und ausgereift. Hier würde ich mich ebenfalls über ein Wiederlesen freuen. So z. B. Rose, einer jungen Frau, die Richard eine gute Freundin geworden ist. Oder Ben, ein jüdischer Gasthaus-Besitzer, der mit seinem Wissen und seiner Freundlichkeit eine große Stütze für alle Beteiligten ist.Fazit: Mal was anderes und deswegen sehr empfehlenswert.

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  • Der Henker und sein Lehrling

    Der Ruf des Henkers

    SophiesLittleBookCorner

    12. April 2016 um 13:18

    Eigene Meinung:Ich bin ja eigentlich nicht so der Historienfreund, aber das alte England fasziniert mich einfach. Besonders die düsteren Seiten haben es mir angetan, da gehören die teilweise gruseligen Hinrichtungen natürlich mit dazu. Ich war also sehr gespannt auf diese Geschichte mit Blick hinter die Kulissen eines Henkers, der tatsächlich existiert hat. Ich wusste zwar, das hier Realität und Fiktion vermischt werden würden, aber mein größtes Problem bei der Geschichte war der Fantasyanteil. Dieser war nicht von Anfang an ersichtlich und ich hätte in dieser Geschichte einfach keine Fantasywesen erwartet. Ich hatte einen reinen geschichtlichen Jugendroman erwartet.Der Schreibstil passt sehr gut in die Geschichte und ist der Zeit angepasst. Ich hatte trotzdem erstmal ein paar Seiten lang Probleme, da es gar nicht so jugendlich geschrieben ist, wie man bei dem Verlag vielleicht erwartet hätte.Aber auch die Erzählweise fand ich sehr bildhaft. Besonders die Beschreibung des Newgate Gefängnisses und der Hinrichtungen waren atmosphärisch und düster. Und es ist wirklich immer wieder erschreckend zu sehen, wie sich die Menschen von Unglücken und schlimmen Dingen anziehen lassen. Ich finde es immer wieder bedrückend, wenn ich Filme oder Serien sehe und Leute hingerichtet werden. Wie viele Zuschauer es immer gibt.Aber heutzutage braucht es ja schon nur einen Autounfall geben und die Menschen verrenken sich die Nacken. Da kann man ja nur erahnen was früher bei so "geplanten Grausamkeiten" abging.Ich fand besonders den Henker William Calcraft sehr gelungen dargestellt. Einserseits ist er sehr kauzig und mürrisch, andererseits sind es diese kleinen Blicke hinter seine Kulissen, die ihn menschlich machen und die zeigen, dass er eigentlich ein großes Herz hat.Richard, sein Lehrling, fand ich hingegen zu naiv. Ich mochte seine Szenen zusammen mit seinem Meister, aber immer wenn Liz ins Spiel kam, hätte ich ihn gerne geohrfeigt.Einige Wendungen am Ende habe ich vorhergesehen, andere haben mich überrascht.Fazit:Ein Roman, der besonders durch seine spezielle düstere Atmosphäre bestechen kann. Ich persönlich hatte meine Probleme mit dem Fantasyanteil und dem doch etwas leicht naivem Richard.

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  • Dunkle Zeiten

    Der Ruf des Henkers

    buchfeemelanie

    09. April 2016 um 20:08

    Der Titel gefällt mir gut, das Coverbild ist ansprechend. Aufgefallen ist mir auch gleich, wie hochwertig das Buch verarbeitet ist. Auch die farblich gekennzeichneten Kapitelbeginne haben mir gut gefallen.Schon der Prolog hat mich gefesselt.Den Schreibstil mag ich sehr. Jugendliche wie erwachsene Leser kommt sehr schnell im Buch voran. Sehr gut haben mir die Sichtweisen von Richard und William gefallen. Sie sind beide sehr unterschiedliche Typen, doch beide sehr liebenswert. Mir gefällt es, wie gut die Charaktere sind, die ich schnell ins Herz geschlossen habe.Der Autor versteht es, eine düstere und mittelalterliche Atmosphäre in mir als Leser hervorzurufen - und die habe ich so genossen! Das Buch ist über weite Strecken spannend.Die Idee hat mir gleich gefallen und ich habe es nicht bereut, dieses Buch zu lesen. Auch die mysthischen Wesen haben mich gleich in den Bann gezogen.Einzig das Ende fand ich zu wenig überraschend.Fazit: Volle Leseempfehlung eines spannenden Buches, von dem es ( bitte bitte!) eine Fortsetzung geben wird.

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  • der Lehrling des Henkers

    Der Ruf des Henkers

    tweedledee

    "Der Ruf des Henkers" von Björn Springorum spielt in Großbritannien, im 19. Jahrhundert. Der Pfarrersohn Richard Winters lebt in einem kleinen Ort an der Küste und kämpft darum, seine Freundin Liz vor dem Galgen zu retten. Als der gefürchtete Henker William Calcraft am Ort des Geschehens auftaucht um das Urteil zu vollstrecken, bringt Richard seine Zweifel an Liz Schuld hervor und gibt ihr ein Alibi. Was äußerst unwahrscheinlich scheint gelingt, er kann Calcraft dazu bringen Liz zu verschonen, der Preis ist allerdings hoch. Calcraft verlangt als Gegenleistung, dass Richard sein Lehrling wird. Dieser ist zwar wenig begeistert, zieht aber fortan als Henkerslehrling mit Calcraft von Dorf zu Dorf, denn immer noch gibt es viele Urteile zu vollstrecken, in fast jedem Ort steht ein Galgen. Nach langer Zeit führt sie der Weg nach London, längst hat Calcraft Richard in das Geheimnis um seine wahre Aufgabe eingeweiht. Die Geschichte um William Calcraft hat mich gefesselt, der für ein Jugendbuch passende einfache Schreibstil lässt sich flüssig lesen, so dass die Seiten nur so dahinflogen. Immer abwechselnd verfolgt man die Story aus Richards oder Calcrafts Sicht, so dass man als Leser mehr weiß, als der liebeskranke und unerfahrene Richard. Später kommen auch noch Auszüge aus Roses Tagebuch hinzu, die Handlung bleibt dadurch abwechslungsreich. Björn Springorum charakterisiert die Figuren sehr gut, ich hatte nach kurzer Zeit eine genaue Vorstellung von den beiden Hauptprotagonisten. Je weiter die Geschichte voranschreitet merkt man, wie sich das Verhältnis der beiden zueinander langsam ändert, wie sich auch Richard verändert. Mehr als einmal hätte ich Richard am liebsten geschüttelt! Gut gefallen hat mir die düstere Atmosphäre, die der Autor gekonnt transportiert. Es gibt einen altertümlichen Jahrmarkt mit einer Puppenbühne, die sehr gruslig beschrieben ist. Auch das damalige London mit all seinen Gefahren, Nebel, zwielichtigen Gestalten, verwinkleten Gassen und unangenehmen Gerüchen erwacht bildlich zum Leben. Der Fantasyaspekt hat mir besonders gefallen, ich hoffe sehr dass die Geschichte fortgesetzt wird.

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    • 2

    Floh

    30. March 2016 um 07:08
  • Zum Henker!

    Der Ruf des Henkers

    StMoonlight

    28. March 2016 um 00:31

    ~ Inhalt ~ William Calcraft ist der gefürchtetste Henker des 19. Jahrhunderts. Er übt Faszination und Angst gleichermaßen auf die Menschen aus. Während sie zu seinen Hinrichtungen strömen wie die Aasgeier, so meiden sie den Henker ansonsten wo sie nur können.  Eines Tages kommt er in ein kleines Dorf um zwei Verurteilte zu richten. Doch noch bevor er ihnen den Strick um den Hals legen kann, schreit ein Junge aus Leibeskräften von der Unschuld der Frau auf dem Schafott. Zum Trotz des Pfarrers und des Bürgermeisters hört Calcraft den Jungen an und schlägt ihm schließlich einen Deal vor: Die Frau kann das Dorf verlassen, doch dafür muss Richard beim Henker in die Lehre gehen. Um seine Liebe zu retten willigt Richard ein. Er ahnt nicht das sein Leben sich fortan stark verändern wird und auch in großer Gefahr schwebt, denn sein Meister hütet ein dunkles Geheimnis … ~ Meinung ~ Die Grundidee ist schon mal eine andere. Zumindest hatte ich vorher noch nie eine Fantasy Geschichte mit einem Henker gelesen. Nachdem die Geschichte rasant, - direkt mit einer Hinrichtung - beginnt, klingt die Spannung dann leider direkt wieder ab. Der Leser begleitet das Duo auf seinen Reisen und bekommt dabei tiefere Einblicke in die Gedankenwelt der Beiden. Bereits zu Anfang sind mir die Beiden ans Herz gewachsen. Es war nicht als würde ich eine Geschichte lesen, sondern als würde ich mit ihnen reisen. Der typische Einzelgänge Calcraft mit seiner mürrischen und groben Art ist dabei ebenso authentisch dargestellt wie der naive Richard. Das William ein Geheimnis hat wird immer wieder angedeutet und genau wie sein Lehrling habe ich auch ein wenig gerätselt was es wohl sein wird. – Tatsächlich bin ich nicht darauf gekommen! Zwar stimmte meine Richtung, aber das es SO ist, wie es eben ist, … Ich LIEBE es ebenso überrascht zu werden! Leider war dieses aber nur zum Ende des Romans hin der Fall, denn vieles war leider bereits weit voraussehbar. Der Schreibstil ist leicht und das Buch lässt sich zügig und problemlos lesen. Immer unter der Betrachtung als Jugendbuch. (Für ein Erwachsenenbuch wäre es bereits zu „leicht“.) Sehr schön sind die Perspektivwechsel. Erzählt wird immer aus der Ich-Perspektive. Mal erfährt der Leser was der Henker selbst gerade so treibt und denkt, dann wieder was der Lehrling Richard durch den Kopf geht – und später kommt noch eine dritte Person dazu, die einem auf etwas andere Art, Einblick gewährt. Diese Wechsel gefielen mir sehr gut und haben noch mehr Spannung in die Geschichte gebracht.

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  • eine spannende und kreative Geschichte, die mit neuen Ideen aufwartet!

    Der Ruf des Henkers

    Normal-ist-langweilig

    26. March 2016 um 14:46

    Meine Meinung: Das Buch hat mich aufgrund seines Themas sehr gereizt! Ein Henker? Ein Lehrling und ein Geheimnis? Das klang schon sehr spannend! Das Cover machte mich zudem noch neugierig und ist genial gestaltet! Was habe ich angetroffen? eine spannende und teilweise gruselige Geschichte, die ich gut lesen und verstehen konnte;, mehrere gut strukturierte Charaktere, die mir ihre Geheimnisse nach und nach erzählt haben; eine Geschichte, die mehr ist und mehr enthält, als auf den ersten Blick sichtbar!, eine Idee, die mir wirklich sehr gut gefallen hat und der ich gerne gefolgt bin!, eine realistische und doch leise Liebesgeschichte, die genau passend zur Geschichte war!, ein Geheimnis, das ich mir denken konnte, aber nie wirklich gewusst habe, bis zum Ende!, eine überraschende Wendung zum  Ende hin, die ich so nicht erwartet habe!, ein tatsächliches Ende, das Lust auf mehr – gerne auch auf einen zweiten Teil – macht! Was hat mich gestört? Was hat mir gefehlt? An einigen Stellen hätte es mich nicht gestört, wenn die Geschichte nicht so detailreich gewesen wäre, sondern ein wenig kompakter. Stellenweise verlor die Geschichte an Spannung und es wurde beim Lesen etwas langatmig!, Teilweise hätte ich mir mehr geschichtliche Fakten (vielleicht auch Jahreszahlen) gewünscht, um mir „die Welt“ besser vorzustellen! **************************** Fazit: Ich wurde mit der Geschichte sehr gut unterhalten und kann dieses Geschichte wirklich empfehlen! Ein geheimnisvoller Henker stellt auch mal eine komplett neue Idee in der Buchwelt dar. Das Buch ist vor allem auch für Jungen geeignet, da die Liebesgeschichte nicht so stark ausgeprägt ist und durch das Geheimnis genügend Spannung aufkommt! (4 / 5)@books-and-cats.de

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  • Ungemein spannend, atmosphärisch dicht und absolut lesenswert!!!

    Der Ruf des Henkers

    Huschdegutzel

    25. March 2016 um 14:23

    England, Mitte des 19. Jahrhunderts Unfreiwillig gerät Richard Winters in die Hände des berüchtigsten Henkers von ganz England. An der Seite von William Calcraft führt er fortan das finstere Leben eines Henkerslehrlings, auf Schritt und Tritt begleitet von Tod, Galgen und Raben. Rasch merkt er, dass sein strenger Meister ein Geheimnis verbirgt, das seine Welt für immer aus den Angeln heben wird. Richard muss beweisen, dass er dieser Aufgabe gewachsen ist. Doch als er in London ausgerechnet seine große Liebe wieder trifft, steht urplötzlich noch viel mehr auf dem Spiel …So sagt es der Klappentext und da könnte man auf den Gedanken kommen, es handele sich hier in erster Linie um eine Liebesgeschichte.Sehr weit gefehlt - dieses Buch zog mich in eine Welt zwischen Schein und Sein, in finsterste Abgründe der menschlichen Seele und einem Geheimnis, dass völlig absurd ist .... und mich trotzdem nicht störte, weil es so genial verpackt ist, dass man es eben fast doch glauben könnte!Ich wanderte mit Richard und seinem Meister durch die Dörfer im alten England, fand mich völlig verstört im Moloch London wieder und ging auf Jagd nach Kreaturen, die zart besaitete Menschen in ihren Albträumen verfolgen dürften.Immer begleitet von einem Punch und Judy Theater, das an Grusel kaum zu überbieten ist!Autor Björn Springorum hat hier für mich das ultimative Jugend-Fantasybuch des Jahres geschrieben!"Der Ruf des Henkers" zog mich von Anfang an in seinen Bann und die Protagonisten wachsen im Laufe des Buches nicht nur dem Leser ans Herz, sondern auch an ihren Aufgaben und über sich selbst hinaus.Gewürzt wird das Geschehen mit einigen historischen Details, die mir Newcastle, Withechapel und einige sehr üble Gegenden um London so bildhaft vor meinem inneren Auge erscheinen ließen, dass ich die Gerüche zu riechen glaubte und das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte.Daneben finden sich hier noch einige Situationen, die mich sehr nachdenklich machten - über Sensationsgier, den Tod und auch das Leben.Es gibt eine Liebesgeschichte - aber auch diese ist nicht das, was sie scheint und trifft genau den Punkt, an dem wohl alle Jugendlichen einmal stehen.Die Zweifel, die Ängste, die absurden Verhaltensweisen - all das ist mitten aus dem Leben gegriffen.Und dennoch war das für mich der kleinste Teil der Geschichte. Der Hauptteil ist so spannend - dass ich Ihnen dieses Buch einfach nur empfehlen kann und nichts weiter darüber verrate.Lesen Sie selbst - es lohnt sich!!Auch für Jungen ... denn ein typisches Mädchenbuch ist das gewiss nicht!

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  • Mein Leseeindruck

    Der Ruf des Henkers

    ChattysBuecherblog

    25. March 2016 um 09:03

    Als begeisterte Leserin historischer Roman war ich vom Titel sofort begeistert. Geschichten über Henker und Scharfrichters finde ich sehr interessant, auch wenn man selten etwas neues darüber liest. Das vorliegende Buch ist jedoch etwas anders. Nicht nur, dass es ein Jugendbuch ist, nein... auch der Henker ist etwas anders.... oder sagen wir lieber.... besonders. Ja, William Calcraft ist wirklich besonders. Aber beginnen wir mal von vorn. [Achtung Spoiler] Es beginnt in England in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Der oberste Henker im Vereinigten Königreich wird in ein kleines Städtchen gebeten, um eine Hinrichtung durchzuführen. Als die Delinquenten zum Galgen geführt werden, durchbricht ein Junge die Menschenmenge und bittet den Henker um Gnade für Liz. Calcraft, der Henker spürt, dass irgendetwas nicht stimmt und vertagt kurzerhand die Hinrichtung, um den jungen Richard Winters anzuhören. Was jedoch niemand ahnt, der Henker ist nicht nur Henker. Und Liz ist nicht nur ein einfaches Mädchen. Und auch Richards Leben ändert sich komplett.  Aber mehr möchte ich darüber nicht erzählen. Der Autor hat es durch seine einfache und leicht verständliche Schreibweise geschafft, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte und wollte. Ich habe sogar meine kostbare Nachtruhe für dieses Buch geopfert, nur um zu erfahren, wie alles weiter geht bzw. endet. Und das Ende....oh mein Gott.... ich sag nur... spektakulär!!! Sehr gut hat mir auch die Darstellung der einzelnen Charakteren gefallen. Auch die Beschreibungen von London waren sehr detailliert, so dass ich mir die einzelnen Szenen sehr gut vorstellen konnte. Als Entree für jedes Kapitel, wurde ein Torbogen gewählt, was den Leser immer wieder in die mittelalterliche Szene zurückführt. - Fazit - Anfangs war ich etwas skeptisch, da die Geschichte das Historiengenre leicht verlassen hatte. Ich habe jedoch schnell gemerkt, dass es der Spannung keinen Abbruch bringt, eher im Gegenteil. Der Spannungsbogen reicht von der ersten bis zur letzten Seite. Sehr gut fand ich das Nachwort, in dem auf die historische Persönlichkeit des Henkers eingegangen wird. Es handelt sich also um keine fiktive Person, sondern wohl nur um eine fiktive Geschichte. Aber eine Geschichte, die es in sich hat. Es ist zwar ein Jugendbuch, aber durchaus auch für die erwachsenen Leser geeignet. Ich hoffe, dass der Autor eine Fortsetzung schreibt, da ich unbedingt wissen möchte, wie es mit Richard und Rose weiter geht.  

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