Björn Springorum , Maximilian Meinzold Spiegel des Bösen

(44)

Lovelybooks Bewertung

  • 46 Bibliotheken
  • 4 Follower
  • 3 Leser
  • 40 Rezensionen
(13)
(23)
(7)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Spiegel des Bösen“ von Björn Springorum

Ein Grandhotel, in dem das Grauen herrscht, ein Zimmermädchen, das auf Rache schwört, drei Berghexen, die auf Seelen lauern, und eine Liebesgeschichte, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt scheint ... Ein ungewöhnlicher, fesselnder Phantastikroman: Gänsehaut pur!

Gruselig, spannend und einer Liebesbeziehung. Tolles Leseerlebnis.

— Mese
Mese

Ein schaurig-schöner Fantasyroman mit tollen Charakteren und besonderem Schauplatz. Sehr lesenswert!

— -nicole-
-nicole-

Mittelmäßig und für mich zu verwirrend.

— MsChili
MsChili

Ein nicht allzu gruseliges Buch für Jugendliche von 12 bis 14.

— Helentonia
Helentonia

Entspannter, leicht gruseliger Jugendroman mit minimalen Schwächen.

— MiracleDay
MiracleDay

Ein Gruselroman, der vermutlich eher jüngere Leser fesselt.

— Tensiar
Tensiar

Ein atmosphärisches Jugendbuch, das in einer spannenden Kulisse eine wichtige Botschaft mit sich trägt: Liebe ist stärker als Hass.

— Büchernische
Büchernische

Nicht so gruselig wie erwartet

— Ciri_von_Riva
Ciri_von_Riva

eine gruselige Grundatmosphäre mit gut gesetzten Spannungsmomenten

— his_and_her_books
his_and_her_books

Spannende, gruselnde und mitreißende Geschichte mit jeder mänge Rätsel die aufzudeken sind. Eine nervenaufreibende Flucht. Liebe und Hass.

— KayvanTee
KayvanTee

Stöbern in Jugendbücher

Flawed – Wie perfekt willst du sein?

Cecelia begleitet mich nun schon so viele Jahre, und sie hat mich mit dieser tollen Dystopie mal wieder verzaubert.

BuchJessy

Niemand wird sie finden

Jugendthriller und Coming-out-Geschichte in einem

frenx1

Auf immer gejagt (Königreich der Wälder 1)

Hat mich leider nicht so begeistert. Die Idee und die Aktionen rum ums Buch waren toll, die Geschichte selbst leider nicht so überzeugend

Sandra251

Talon - Drachennacht

Diese Saga nimmt Anlauf, wird bislang aber mit jedem Buch besser. Jetzt fiebere ich auf den vierten Band hin!

mrmistoffelees

Einzig

Sehr spannend!

lovelylifeofanna

Stell dir vor, dass ich dich liebe

Wunderschöne Geschichte, die nach der Hälfte in altbackenes 0815 Geplänkel abrutscht. Schade 3,5 Sterne

Cubey

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Gruselige Spannung

    Spiegel des Bösen
    Mese

    Mese

    21. June 2017 um 19:47

    Es hat mir Spass gemacht dieses Buch zu lesen. Die Spannung wurde gut aufgebaut und konnte bis zum Schluss gehalten werden. Die verschiedenen Charakteren wurden gut beschrieben. Sophie muss mit ihren Eltern in diesem langweiligen Hotel die Ferien verbringen. Eines Morgens sind ihre Eltern spurlos verschwunden. Sie merkt bald, dass sich das Hotel ständig verändert. Plötzlich ist der Aufzug nicht mehr dort wo er sein sollte. Im Keller findet Sophie weitere Jugendliche die in der gleichen Situation sind. Besonders zu Max fühlt sie sich hingezogen. Um so mehr sie über das Geheimnis des Grandhotel herausfinden desto gefährlicher wird es für die Beiden. Ein Happy End für die Liebe bleibt aus.

    Mehr
  • Atmosphärisches Jugendbuch mit Gruselfaktor

    Spiegel des Bösen
    LuluCookBakeBook

    LuluCookBakeBook

    05. June 2017 um 14:53

    Sophie reist mit ihren Eltern in das sagenumwobene Grandhotel Rabenfels, worauf sie so gar keine Lust hat. Doch über Nacht verändert sich auf einmal alles: Ihre Eltern sind verschwunden, Sophie wird von niemandem mehr wahrgenommen und das Hotel macht einen ganz anderen Eindruck auf sie. Zum Glück ist sie nicht allein, denn es gibt noch andere, denen dasselbe widerfahren ist und gemeinsam versuchen sie, das Rätsel um das Hotel zu lösen und ihre Eltern zu finden.Titel und Cover stimmen auf ein gruseliges Jugendbuch ein und passen hervorragend zur Geschichte. Auch jeder Kapitelanfang ist besonders gestaltet, sodass die Stimmung die ganze Zeit erhalten bleibt. „Was war das nur für ein Ort, an dem man jeden Augenblick mit dem Schlimmsten rechnen musste, an dem ruhelose Geister umherschwebten und Phantome viele Jahrzehnte durch die Flure huschten?“ (S. 179)Björn Springorum konnte mich von Beginn an fesseln. Es gelingt ihm wunderbar, die düstere Atmosphäre der Geschichte zu transportieren, rasant und actionreich stolpert man mitten in die verborgenen Geheimnisse des Hotels. Größtenteils erlebt man das Geschehen aus Sophies Perspektive, kleine Abschnitte aber auch von anderen Figuren. Außerdem gibt es immer mal wieder Rückblenden ins 19. Jahrhundert, die nach und nach Aufschluss darüber geben, warum das Hotel so sonderbar ist.Die 15-jährige Sophie war mir von Beginn an sympathisch. Sie ist eine mutige Protagonistin, die zielstrebig versucht, aus ihrer verzwickten Situation zu entkommen. Daneben gibt es aber noch jede Menge weitere, zum Teil recht skurrile Figuren, die nicht alle freundlichen Gemüts sind. Sophie findet jedoch schnell einige Verbündete, die ihr oftmals helfend zur Seite stehen. Für meinen Geschmack hätte sie gern ein bisschen weniger auf diese Hilfe angewiesen sein und mehr Probleme allein lösen können, was mit ihrem Charakter gut harmoniert hätte. Nichtsdestotrotz passte insgesamt alles gut zusammen und auch eine Liebesgeschichte fehlt natürlich nicht.Liebe und Hass sind die zentralen Themen in „Spiegel des Bösen“. Was passiert, wenn sich Liebe in Hass verwandelt? Und wie kommen Sophie und die anderen aus ihrer Situation wieder heraus? Durch die Einbindung von Fantasy-Elementen ist dem Autor eine wunderbar spannende Gruselgeschichte gelungen.Fazit„Spiegel des Bösen“ ist ein spannendes Jugendbuch mit Gruselfaktor. Mit seiner atmosphärischen und rasanten Geschichte konnte mich Björn Springorum trotz kleiner Schwächen an der Hauptfigur Sophie überzeugen.

    Mehr
  • Ein schaurig-schöner Fantasyroman

    Spiegel des Bösen
    -nicole-

    -nicole-

    03. June 2017 um 17:55

    Ein unheimliches Hotel mit dunklen Geheimnissen...Die 15-jährige Sophie ist nicht gerade davon begeistert, die nächsten Tage mit ihren Eltern in einem alten Hotel zu verbringen - schon bevor sie es betritt, hat sie kein gutes Gefühl: Mit dem Grandhotel Rabenfels, dass nach 100 Jahren renoviert und wiedereröffnet wurde, stimmt etwas nicht. Sophies Befürchtung bewahrheiten sich schließlich. Als sie am nächsten Morgen aufwacht, sind ihre Eltern verschwunden. Und nicht nur das - Wände sind plötzlich da, wo keine sein sollten, endlose Gänge führen ins Nichts und alte Gemälde führen ein Eigenleben. Und dann sind da noch die vielen Spiegel... Sophie fühlt sich mehr denn je beobachtet. Im dunklen Keller stößt sie schließlich auf Max und seine Freunde. Schnell wird klar: Es lauert etwas Böses hinter den Spiegeln. Zusammen mit Max versucht Sophie hinter das Geheimnis des Hotels zu kommen. Dieses ist alles andere als ungefährlich und birgt viele Schatten..."Endlose Korridore. Leere Gänge. Ihre Schritte geschluckt von durchgelaufenen dicken Teppichen voller Löcher. Bei ihrer Ankunft war es hier noch richtig trubelig gewesen, laut und voller Leben. Jetzt kam ihr das Hotel sehr einsam vor. Stiller. Dunkler. Irgendwo knarrte es." -Seite 19Nachdem mir Der Ruf des Henkers schon sehr gut gefallen hat, war ich sehr neugierig auf Björn Springorums neuestes Werk. Und Spiegel des Böse" hat einiges zu bieten: Ein großes altes Hotel, das abgelegen auf einem hohen Felsplateau liegt, umgeben von Bergen. Doch das legendäre Grandhotel Rabenfels hat ein dunkles Geheimnis, dass es in den unzähligen Gängen und Zimmern hütet...Die Geschichte hat einige Besonderheiten: Ein toller Schauplatz, der mich (auch wenn es eine völlig andere Geschichte ist) ein wenig an das Overlook Hotel aus Stephen Kings "Shining" erinnert. Das Grandhotel Rabenfels wird vom Autor detailreich beschrieben, man kann sich die unheimlichen Veränderungen, die im Gebäude vorgehen, sehr gut vorstellen. Neben einer spannenden Story, die viele Geheimnisse enthält, haben mir besonders die die vielen tollen Figuren gefallen - Charaktere aus längst vergangenen Zeiten, Geister, Phantome und Hexen. Alles ist sehr gut aufeinander abgestimmt und passt perfekt in die Handlung. Zwischen den aktuellen Geschehnissen gibt es immer mal wieder Rückblicke in die Vergangenheit, wodurch man nach und nach erfährt, was damals wirklich passiert ist. Die Atmosphäre ist meist düster und etwas gruselig, besonders das Geheimnis um die Spiegel ist fesselnd. Der Schreibstil ist flüssig, wodurch sich die Geschichte sehr gut lesen lässt. Das Buch ist auch äußerlich ein Hingucker: Die dunkle Gestaltung mit intensiven Farben passt sehr gut zum phantastischen Inhalt. Dazu hat jeder Kapitelanfang eine schön gestaltete, schwarze Umrandung. Insgesamt ein wirklich schönes und hochwertiges Buch. "Aber hattest du nicht auch schon den Eindruck, dass dieses Hotel von einem auf den anderen Tag anders ist. Älter, leerer, größer? Das mal Abend ist, obwohl gerade erst Morgen war? Dass es Türen gibt, wo vorher keine waren? Gänge, die ins Nichts führen? Und dann noch dieses Gefühl, dass man eigentlich nie allein ist. Dass man beobachtet wird." (Max) -Seite 65Mein Fazit: Ein schaurig-schöner, phantastischer Roman, der mit einem unheimlichen Schauplatz und tollen Figuren überzeugt. Die Story ist spannend und voller Geheimnisse, die erst nach und nach ans Licht kommen. Dazu gibt es noch eine gute Portion Grusel, Einblicke in vergangene Zeiten und eine kleine Liebesgeschichte. Mir hat "Spiegel des Bösen" wirklich gut gefallen, gerade weil so unheimlich viel auf den 384 Seiten passiert. Es hätte daher gern noch ein paar Seiten länger sein dürfen. Ein tolles Jugendbuch, dass auch Erwachsene begeistert!Ich hoffe, dass wir noch einiges von Björn Springorum lesen und hören werden! :)

    Mehr
    • 3
  • Willkommen im Gand Hotel

    Spiegel des Bösen
    LillianMcCarthy

    LillianMcCarthy

    30. May 2017 um 13:06

    Ich freute mich sehr auf das neue Buch von Björn Springorum. Es ist das erste, was ich von ihm lesen doch von allen Seiten hörte ich bisher Lob und ich war gespannt auf den Jugend-Horrorroman. Auch der Klappentext sagte mir zu. Ich finde Fantasygeschichten, die ih Grand Hotels spielen unheimlich interessant und gerade diesen alten Hotels haftet auch immer ein ganz besonderer Zauber an. Dennoch fiel mir der Einstieg in die Geschichte schwer. Es dauerte lange, bin ich wirklich durchblickt hatte, was genau in der Geschichte passierte und noch einmal einiges, bis dann wirklich was passierte und dann war die Geschichte auch schon fast um. In die Geschichte mit Fantasyelementen sind einige Horrorelemente eingebunden, die trotz dem Defizit in der Story eine Menge Atmosphäre lieferten und für mich einen großen Reiz des Buches ausmachten. Diese Elemente sind für ein Jugendbuch sehr angemessen und wenn man sich leicht gruselt (und das kann ich nur bestätigen), dann gibt das Buch auch für ältere Leser eine Menge her. Mit der Protagonistin Sophie bin ich zwar nach einige Zeit warm geworden, ihr Handeln blieb aber im Verlaufe des gesamten Buches sehr passiv. Es passiert sehr wenig aus eigenem Antrieb und sowohl Sophie, als auch die Leser bekommen viel zu viel von anderen Charakteren präsentiert, als dass man sich selbst anstrengen muss. Dennoch hatte Sophie auch einige positive Aspekte. Allen voran fand ich ihre etwas andere Liebesgeschichte sehr toll konstruiert und neben Sophie besaßen auch die anderen Charaktere ganz viel Charme. In was ich mich definitiv verliebt habe, das ist der Schreibstil des Autors. Er ist sehr verträumt, gerade richtig für ein Fantasybuch, wie Spiegel des Bösen und dennoch weicht er nie vom Wesentlichen ab, was für die Geschichte gerade richtig war. Trotz der starken Defizite in der Geschichte und dem leider auch nicht so überraschenden Ende, konnte mich Spiegel des Bösen und vor allen Dingen der Autor Björn Springorum in anderen Punkten begeistern. Fazit: Spiegel des Bösen hat definitiv Defizite in der Story, die sich leider auch bis zum Ende der Geschichte ziehen. Gefallen haben mir dafür die Charaktere und der Schreibstil umso mehr, weshalb es für mich mit Spiegel des Bösen nicht beim einzigen Buch des Autors bleibt. Auch die gut gesetzten Horrorelemente waren sehr überzeugend und passen sehr gut zu jüngeren Lesern.

    Mehr
  • Ein gruseliges Hotel und eine mutige Abenteuerin

    Spiegel des Bösen
    Endarien

    Endarien

    29. May 2017 um 21:16

    Sophie reist mit Ihren Eltern zu der Neueröffnung des Grandhotels um dort ein paar Tage zu verbringen und für Ihren Vater ein paar neue Ideen für sein Buch zu bekommen. Sophie gefällt es jedoch von Anfang an nicht und als sie plötzlich eines Tages alleine und verlassen in dem Grandhotel aufwacht, beginnt das Grauen. Das Hotel führt sein eigenes Leben und je mehr Sophie in die Vergangenheit dieses Hotels eindringt, desto verwirrender wird es. Jedoch ist sie nicht alleine und bekommt die Hilfe von einem Jungen namens Max, der weit über 100 Jahre alt ist, aber die Zeit spielt dort keine Rolle und so kommt es, dass die beiden sich verlieben. Egal, dass ihre Welten nicht gleich sind. Gemeinsam begeben sie sich auf die Spurensuche um dem Grauen endlich ein Ende zu setzen...Es ist ein schönes Jugendbuch mit viel Spannung und Abenteuern. Allerdings fand ich es an einigen Stellen etwas zu verwirrend und am Ende hin, wollte ich nur noch wissen wie das Ganze zu Ende geht bzw. wie sich die Fragen endlich offenbarten. Der Schreibstil war schön und flüssig. Für junge Leser, die schaurige Geschichten mögen, ist es allerdings ein MUSS ;)

    Mehr
  • Mittelmäßig

    Spiegel des Bösen
    MsChili

    MsChili

    29. May 2017 um 21:00

    „Spiegel des Bösen“ von Björn Springorum handelt von einem Grandhotel, das anders ist, als es auf den ersten Blick scheint. Dort passieren merkwürdige Dinge und ein Zimmermädchen, das auf Rache schwört, treibt dort ihr Unwesen. Und Sophie muss dort ein paar Tage mit ihren Eltern verbringen..   Der Autor katapultiert den Leser direkt an den Schauplatz, nämlich das Grandhotel, das nach vielen Jahren wieder geöffnet hat. Sophie, die Hauptcharakterin, verbringt gemeinsam mit ihren Eltern ein paar Tage dort. Sophie war manchmal etwas schwer von Begriff und hat Zeit gebraucht Zusammenhänge zu erkennen bzw. oft auch die Hilfe von anderen benötigt. Das hat sie mir nicht ganz sympathisch gemacht, denn ich hätte erwartet, dass sie doch viel alleine schafft. Ansonsten war sie ein interessanter Charakter, von dem man aber nicht zu viele Eigenschaften erfahren hat. Und auch die anderen Charaktere waren mir zu oberflächlich, was dem ganzen die Tiefe genommen hat. Zudem war ich anfangs doch sehr verwirrt, da ich Schwierigkeiten hatte, alle Zusammenhänge zu verstehen und es viele offene Fragen gab. Die Idee dieses Buches fand ich aber schon gelungen, auch wenn es mich nicht richtig überzeugen und mitreißen konnte. Ich hatte Schwierigkeiten am Ball zu bleiben und es kam kein richtiger Lesefluss auf.   Leider nicht allzu gruselig und mich konnte es nicht richtig packen.

    Mehr
  • Eine spannende und humorvolle Reise ins Grandhotel...

    Spiegel des Bösen
    Ayda

    Ayda

    24. May 2017 um 19:52

    Klappentext: Ein Grandhotel, in dem das Grauen herrscht, ein Zimmermädchen, das auf Rache schwört, drei Berghexen, die auf Seelen lauern, und eine Liebesgeschichte, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist ... Ein ungewöhnlicher, fesselnder Phantastikroman: Gänsehaut pur! Meine Meinung: Zuerst muss ich sagen,dass ich das Cover und die Innengestaltung des Buches ganz toll finde,sehr schön und passend zum Inhalt gestaltet. Die Geschichte hat mir insgesamt ganz gut gefallen und ist für Jungendliche ab 12 super geeignet aber auch Erwachsende werden ihren Lesespaß haben. Der Schreibstil ist sehr schön zu lesen,spannend und humorvoll erleben wir die Geschichte mit Sophie,eine sehr sympathische Hauptfigur,die ich gleich auf den ersten Seiten ins Herz geschlossen habe. Auch die Atmorsphäre im Hotel ist sehr authentisch geschildert,ich hatte das Gefühl dabei zu sein und mit die Treppen hinabzusteigen. Neben Sophie lernen wir auch Max kennen,der ebenfalls eine sehr interessante Figur ist und von einer doch etwas anderen Zeit kommt. Ob Sophie ihre Eltern findet,die aufeinmal spurlos verschwunden sind und was sie noch so alles erlebt,müsst ihr selber lesen. Von mir gibt es 4,5 Sterne und eine Leseempfehlung! Autor: Björn Springorum, geboren 1982 in Calw, würde am liebsten am zweiten Stern rechts abbiegen, im Kleiderschrank eine neue Welt entdecken, durch einen Kaninchenbau ins Wunderland fallen, mit einem Ring unsichtbar werden, nur durch das Lesen eines Buches nach Phantásien reisen oder eine recht wagemutige Partie Quidditch spielen. Weil sich das alles als schwieriger herausstellt als gedacht, schreibt er eben solange seine eigenen Geschichten. Björn Springorum studierte Englisch und Geschichte, lebt, schreibt und liest in Stuttgart und wird von drei Katzen gehörig auf Trab gehalten. Facebookseite von Björn Springorum (Quelle: www.thienemann-esslinger.de)

    Mehr
  • Mäßig gruseliges Grandhotel

    Spiegel des Bösen
    Helentonia

    Helentonia

    18. May 2017 um 12:27

    Eigentlich wollte Sophie nur, dass der Urlaub mit ihren Eltern so schnell wie möglich vorbei ist. Doch als sie aufwacht, sind ihre Eltern verschwunden. Und nicht nur das, das ganze Grandhotel hat sich verändert und scheint Jagd auf sie zu machen. Nur wieso?Um das herauszufinden, traut sich Sophie weit in das Hotel hinein. Max steht ihr dabei treu zur Seite und schon bald fängt Sophie an, Gefühle für ihn zu entwickeln. Dabei scheint ihrer Liebe alles im Wege zu stehen, denn schnell wird klar, dass Max schon seit vielen Jahrzehnten im Hotel gefangen ist. Können die Beiden aufdecken, was hinter dem Spuk steht und ihn beenden? Und wie geht es weiter zwischen ihnen?Leider konnte das Buch meine Erwartungen nur teilweise erfüllen. Während die Gruselelemente in dem Hotel mich am Anfang noch fesselten, verloren sie auf die Dauer ihren Schrecken und konnten in späteren Kapiteln kaum mehr Gefühle bei mir erwecken. Die Liebesgeschichte zwischen Max und Sophie war zu oberflächlich und vorhersehbar, um mich sonderlich mitzureißen. Auf inhaltlicher Ebene ließ mich das Buch deswegen etwas enttäuscht zurück. Als Protagonistin war Sophie mir sehr sympathisch, es war leicht, sie durch das Abenteuer zu begleiten. In mancher Hinsicht hat sie aber sehr lange gebraucht, um bestimmte Zusammenhänge zu begreifen, was das Lesen teils ein wenig langweilig machte.Aufgrund des eher geringerem Gruselfaktors würde ich das Buch Jugendlichen von 12 bis 14 empfehlen, da ihnen die Geschichte auch mit leichten Schwächen noch große Freude bereiten kann.

    Mehr
  • Tolles Buch!

    Spiegel des Bösen
    Lesemaus-M

    Lesemaus-M

    15. May 2017 um 11:37

    Klappentext/Inhalt: Ein Grandhotel, in dem das Grauen herrscht, ein Zimmermädchen, das auf Rache schwört, drei Berghexen, die auf Seelen lauern, und eine Liebesgeschichte, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist ... Ein ungewöhnlicher, fesselnder Phantastikroman: Gänsehaut pur! Meine Meinung: Bei diesem Buch habe ich mich auf eine gruselige und abenteuerliche Geschichte gefasst gemacht und diese habe ich auch bekommen. Sophie soll mit ihren Eltern verreisen. Sie soll in ein Hotel reisen, dass lange geschlossen war. Als sie dort ankommen, sieht sie etwas sehr merkwürdiges. In der Nacht wacht sie plötzlich auf und alles sieht sehr komisch aus. Auf einmal sind da Türen, die zuvor gar nicht da sind und andere Merkwürdigkeiten passieren.  Sophie hat so gar keine Lust auf dieses lange Wochenende. Als sie dann auch noch Sachen sieht, die gar nicht da sind, zweifelt sie an sich selbst. Doch plötzlich findet sie sich ganz wo anders. Dabei lernt sie unter anderem Max kennen. Sie wollen aus dieser Situation endlich ausbrechen und gehen große Risiken ein. Viele Dinge sind sehr gefährlich und sie finden Dinge heraus, die unfassbar sind. Sophie ist verzweifelt aber sie geht mit viel Mut an die Sache. Dabei lernt sie auch was Liebe ist und was Verlust bedeutet. Von der ersten Seite an, war die Geschichte spannend. Wir erleben hier eine unglaublich gruselige aber auch spannende, nervenaufreibende und geniale Geschichte. Sie konnte mich von Anfang an absolut abholen. Die Charaktere und die ganze Atmosphäre war atemberaubend und großartig ausgearbeitet. Dieses Buch werde ich noch in langer Erinnerung behalten. Fazit: Die Geschichte konnte mich von Anfang an packen und abholen. Die Geschichte ist gruselig, nervenaufreibend, spannend und so vieles mehr. Die ganze Zeit in dem Buch wurde genau auf den Punkt beschrieben und die Charaktere waren toll ausgearbeitet. Ich kann euch diese Geschichte nur empfehlen!  Bewertung: Cover: 5/5 Klappentext: 5/5 Inhalt: 5/5 Schreibstil: 5/5 Gesamtpaket: 5/5 5 von 5 Sterne

    Mehr
  • Spiegel des Bösen

    Spiegel des Bösen
    nataliea

    nataliea

    12. May 2017 um 18:42

    "Spiegel des Bösen" ist eine Geschichte für Jugendliche mit Gruselfaktor. Zum Inhalt ist folgendes anzumerken: Sophie ist mit ihren Eltern in einem Grandhotel Gast. Doch am nächsten Morgen sind die Eltern weg und der Concierge ignoriert Sophie völlig. Und dann beginnt eine abenteuerlich und gruselige Suche nach den Eltern mit allerlei Überraschungen. Der Schreibstil des Autors hat mir größtenteils sehr gut gefallen. Bis auf einige langatmige Passagen ist der Schreibstil sehr flüssig und der Autor versteht es mit Worten dem Leser einen Schauer über den Rücken laufen zu lassen. Die Charaktere sind gut beschrieben, insbesondere Sophie. Sie ist eine sympathische Teenagerin, mit der man sich in dem Alter identifizieren könnte. Die Geschichte ist wirklich spannend und man konnte nicht mehr aufhören zu lesen, jedoch konnte mich das Ende nicht ganz überzeugen. Und auch für die sich ziehenden Passagen muss ich leider einen Stern abziehen. Dieses Buch ist etwas für Jugendliche, die eine etwas andere Geschichte suchen und den Grusel nicht scheuen!

    Mehr
  • Toller, mild gruseliger Jugendroman!!

    Spiegel des Bösen
    MiracleDay

    MiracleDay

    11. May 2017 um 17:40

    Daten zum BuchBei dem Spiegel des Bösen geschrieben von Björn Springorum handelt es sich um einen eher milden aber dennoch spannenden Gruselroman, der aber eher etwas für die Jüngeren Leser ist, dennoch zieht das Grandhotel um das es in dem Buch geht auch älteren Leser in seinen Bann, wenn man sich auf die Geschichte einlässt. Erschienen ist das Buch im Thienemann Verlag und umfasst 382 Seiten. KlappentextEin Grandhotel, in dem das Grauen herrscht, ein Zimmermädchen, das auf Rache schwört, drei Berghexen, die auf Seelen lauern, und eine Liebesgeschichte, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt scheint ... Ein ungewöhnlicher, fesselnder Phantastikroman: Gänsehaut pur!CoverDas Cover finde ich sehr gelungen, denn es ist einfach mal etwas anderes und hebt sich von der breiten Masse der Covers ab. Es ist gruselig, Düster und spiegelt somit perfekt das Innenleben des Buches wieder. Der SchreibstielDer Schreibstiel des Autors empfand ich als sehr angenehm man kam gut durch die Seiten, auch wenn das Buch ein paar Längen hatte, empfand ich es als angenehm zu lesen. Aufgrund meines Alters, fällt für mich der Gruselfaktor eher etwas milder aus, aber das war für mich nicht schlimm, denn die Story und die Handlung haben mir dennoch sehr gefallen. Die CharaktereIch habe ein bisschen gebraucht um mit den Charakteren warm zu werden und einige bleiben irgendwo auch ein bisschen auf der Strecke, sodass man nicht so eine starke Bindung aufbauen konnte, dennoch gab es einige Charaktere die mich sehr begeistert haben, allen vor ran der General denn, der war mein absoluter Liebling. Um mit unserer Hauptprotagonistin Sophie warm zu werden habe ich sehr lange gebraucht, aber man merkt wie sie sich weiter entwickelt und das hat mir sehr gut gefallen, auch wenn sie oft ohne Hilfe einfach verloren gewesen wäre. Aber wie gut das es da ja auch noch Max gibt, den mein Herz doch noch berühren konnte. Meine MeinungAllen vor ran muss ich sagen das mir die Thematik und die Handlung sehr gut gefallen hat, auch die Umsetzung hat mich fast komplett begeistert, zum Ende hin ging es mir vielleicht doch etwas zu schnell während in der Mitte sich einige Seiten ganz schön in die Länge gezogen haben. Dennoch empfand ich den Aufbau als sehr gelungen, besonders gefallen haben mir die verzierten Kapitel Anfänge, was für mich mit ein Highlight war. Man kommt dem Geheimnis des Hotels Schritt für Schritt auf die Sprünge, das hat mich wirklich begeistert, denn so konnte man bis zum Ende mit fiebern und mit raten, was es mit dem Hotel auf sich hat. Auch empfinde ich die Entwicklung von Sophie als sehr positiv, es war nicht immer leicht mit ihr, am Anfang bin ich auch nicht so warm mit ihr geworden, denn sie war oft Ohne Hilfe aufgeschmissen, aber ich finde sie hat dennoch jede Lage sehr tapfer gemeistert und ist über sich und ihren Zorn hinaus gewachsen und konnte sogar Liebe empfinden zusammen mit Max, waren sie immer ein perfektes Dreamteam. Die Geheimnisse rund um das Zimmermädchen und der Spiegel waren wirklich Klasse auch hier stimmte die Umsetzung mit leichten Gruselfaktor. Bis auf ein paar Längen die manchmal das freudige lesen etwas beeinträchtigt hatten, hat mir das Buch aber sehr gut gefallen.AbschlussfazitWer ein leichtes Buch mit milden Gruselfaktor sucht ist mit diesem Buch sehr gut unterhalten und kann sich mit Max und Sophie auf die Suche nach den Geheimnissen des Grandhotels machen. 

    Mehr
  • Rezension zu "Spiegel des Bösen" von Björn Springorum

    Spiegel des Bösen
    Tensiar

    Tensiar

    04. May 2017 um 19:47

    Inhalt: Sophie hatte eigentlich gar keine Lust die nächsten Tage mit ihren Eltern in irgendeinem Grandhotel am Ende der Welt zu verbringen. Bald jedoch überschlagen sich ihre Ereignisse und ihr unbedachter Wunsch scheint Wirklichkeit zu werden: Ihre Eltern verschwinden. Aber nicht nur das, das gesamte Hotel scheint sich gegen sie zu verschwören. Bald schon sieht sich Sophie mit den unglaublichsten Erscheinungen und Gefahren konfrontiert. Einzig Max scheint ihr Verbündeter im Kampf gegen das Hotel zu sein.  Während sie versuchen das Geheimnis des Hotels zu lüften, bringen sie nicht nur sich in Gefahr. Schreibstil: Mit persönlich hat der Schreibstil dahingehend gut gefallen, dass das Buch flüssig gelesen werden konnte. An manchen Stellen hätte ich mir jedoch detailliertere Beschreibungen gewünscht. Die Atmosphäre beim Lesen war zwar bedrückt, jedoch hatte ich mir die Geschichte und das Setting weitaus beunruhigender und schauriger vorgestellt. Eventuell wird dieser Effekt jedoch bei jüngeren Lesern erzeugt. Charaktere: Sophie war mir grundsätzlich sympathisch und ich konnte mich mit ihr als Protagonistin anfreunden. Auch Max hat mir gut als ihr Verbündeter gefallen. Allerdings waren es besonders drei Nebencharaktere (die ich hier nicht nennen werde, weil ich nicht spoilern möchte), die mit aufgrund ihrer Art am besten gefallen hatten. Die drei haben die Geschichte aufgelockert und haben dem Ganzen meiner Meinung nach einen besonderen Charme verliehen Plot: Die Handlung war grundsätzlich sehr verworren und hat immer wieder neue Fragen aufgeworfen, was maßgeblich für die Spannung verantwortlich war und meine Neugier geweckt hat. Schade fand ich, dass zwischenzeitlich das Gefühl aufkam, dass Sophie nur durch verschiedene Tipps und Hilfen bei ihrer Suche weiter kam. Selten hat sie selbst etwas raus gefunden, was ein wenig schade war. Grundsätzlich haben mir die verschiedenen Ereignisse gefallen, zum Ende hin steigt die Spannung deutlich und fesselt den Leser. Leider wurden nicht alle meine Fragen geklärt, aber da es zu der Atmosphäre des mysteriösen Hotels passt, hat dies mich nicht weiter gestört. Fazit: Um dem Gruselfaktor gerecht zu werden, würde ich das Buch eher jüngeren Lesern empfehlen. Grundsätzlich ist die Geschichte interessant, jedoch hatte ich persönlich mehr erwartet.

    Mehr
  • Atmosphärisches Jugendbuch mit kleinen Schwächen

    Spiegel des Bösen
    Büchernische

    Büchernische

    03. May 2017 um 20:04

    Der Name des Autors, dessen Buch ich heute vorstellen möchte, ist mir nicht unbekannt. Björn Springorum tauchte das erste Mal in meinem Blickfeld auf, als ich das Cover von »Der Ruf des Henkers« bei Thienemann-Esslinger entdeckte. Mit »Spiegel des Bösen« erschien erneut ein Jugendbuch in diesem Verlagshaus und weckte beim gemeinsamen Bloggertreffen mit Carlsen auf der Leipziger Buchmesse mein Interesse. Allein der sympathische Auftritt des Autors blieb mir im Gedächtnis und daher war ich sehr gespannt, ob der abenteuerlich-gruselige Roman nun letztendlich für spannende Momente sorgen würde.Dass das Cover ein Hingucker ist, fiel mir schon auf der Leipziger Buchmesse auf. »Spiegel des Bösen« macht einen wahrhaft schaurigen Eindruck. Mit seinem, in kontrastreichen, kräftigen Farben gehaltenen Cover mitsamt den darauf zu sehenden schaurigen Gestalten, ausgestreckten Händen, die nach etwas zu greifen versuchen und einer geheimnisvollen Mädchengestalt. Ein gelungener Vorgeschmack auf das, was mich zwischen den Buchdeckeln erwarten würde. Illustrator Max Meinzold, der auch schon bei Springorums Abenteuerroman »Der Ruf des Henkers« und einen meiner Lieblingskinderbuchtitel für die Gestaltung des Buchumschlags verantwortlich war, hat wieder einmal sehr gute Arbeit geleistet und die wichtigsten Aspekte der Geschichte sehr gut aufgegriffen.Lust auf ein gruseliges Abenteuer? Hereinspaziert!Als ich zu »Spiegel des Bösen« griff, tat ich das vor allem aus einem Grund: Mir war wieder einmal nach einer entspannten, abenteuerlichen Lektüre. Ich wollte aus dem Alltag abgeholt werden, in einer gruseligen Atmosphäre versinken und erst auf der letzten Seite des Buches wieder auftauchen. Die ersten Seiten flogen wie der Wind. Der Autor hielt sich nicht lange mit Beschreibungen auf und schob mich durch die quietschende Drehtür von Hotel Rabenfels hindurch direkt in die Story hinein. Keine Chance, dem zu entrinnen! Dieses flotte Erzähltempo war in diesem Moment genau das Richtige für mich, da meine vorhergehende Lektüre durch ein weitaus langsameres Pacing geprägt war.Leider musste ich mich nach etwa der Hälfte der Lektüre durch ein paar Längen kämpfen, die auch für eine längere Lesepause zwischendurch sorgten. Das lag nicht zuletzt auch an der Hauptfigur, worauf ich gleich zu sprechen kommen möchte.Eine spannende Geschichte mit schwächelnder ProtagonistinProtagonistin Sophie ist ein typischer Teenager, die gerade so gar keine Lust auf einen "spannenden" Ausflug in ein Hotel hat. Was soll sie denn bitte in so einem staubigen, alten Kasten mit ihrer Zeit anfangen, während ihr Vater damit beschäftigt sein wird, angeblich geheime Räume zu finden, Baupläne zu wälzen und mysteriöse Karten zu entziffern? Als Sophie das Hotel betrat, konnte sie noch nicht ahnen, wie sehr sich ihr Leben in Kürze verändern würde. Kurz nachdem die Familie ihr Zimmer bezogen hatte, veränderte sich plötzlich - nach Verlassen desselbigen - die Kulisse, die Atmosphäre, selbst die Gäste und Angestellten des Grandhotels.Sophie fand sich zwischen Menschen in mottenzerfressener Kleidung, staubigem Mobiliar und merkwürdig blitzblank geputzten Spiegeln wieder. Die Tatsache, dass das junge Mädchen von keinem Gast mehr wahrgenommen wurde - abgesehen vom Concierge des Hotels und drei weiteren Jugendlichen, die sich im Keller des Hauses aufhielten, wirkte ebenfalls nicht gerade beruhigend auf die 15jährige. Was auf den nun folgenden 56 Kapiteln geschah, machte auf mich bereits nach wenigen Kapiteln den Eindruck, als handele es sich um eine Art temporalen Phänomens. Ob ich richtig lag, möchte ich nun nicht verraten. Das müsst ihr selbst herausfinden.Obwohl ich relativ früh ahnte, wohin mich Björn Springorums atmosphärischer Plot führen wollte, las ich mit Begeisterung Seite um Seite, rätselte mit Sophie und ihren Freunden, welches Geheimnis sich im Inneren des alten Gebäudes verbarg und wie sie dieses Abenteuer wohl heil überstehen könnten. Zu meinem Bedauern machte mir Sophie nach einigen Kapiteln das Leben unnötig schwer, obwohl ich die Figur an sich durchaus mochte.Das Mädchen wirkte zeitweise aus meiner Perspektive deutlich zu abhängig von der Hilfsbereitschaft ihrer neu gewonnenen Freunde. Ich habe eindringlich versucht, sie zu verstehen; gerade auch im Hinblick darauf, dass sie offenbar ihren 15 Jahren schon ein belastendes Päckchen auf der Seele mit sich herumtrug. Das erklärt aber nicht, warum man sie beinahe durchgehend auf jede Kleinigkeit hinweisen musste, die zu einer Lösung führen könnte. Wenn sie mal wieder feststeckte und nicht weiterkam, konnte man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass jemand oder etwas ihr zu Hilfe eilte oder ihr einen wie auch immer gearteten Gegenstand in die Hand drückte. Diese auf mich zu überzeichnet wirkende Unselbstständigkeit einer sonst so mutig dargestellten Protagonistin trübte bedauerlicherweise mein Lesevergnügen.Natürlich sprechen wir hier von einem Teenager. Mit all seinen Ecken und Kanten, Sorgen und Problemen. Ich bin selbst Mutter eines pubertierenden jungen Mädchens und weiß, wie sie manchmal sein können. Das bedeutet aber im Umkehrschluss nicht, dass ein junger Mensch nicht fähig ist, selbstständig zur einer Lösung zu finden, ohne dass man ihm oder ihr gleich ein Problemlöser-Gimmick darreichen muss. Natürlich unterstützt man immer wieder gern, aber ist es nicht umso motivierender, wenn man etwas selbst bewältigt hat? Das irritierte mich dann doch etwas.Eastereggs? Ja bitte!Apropos Problemlöser-Gimmicks. Die Geschichte platzt geradezu vor Eastereggs, was mir wiederum ganz gut gefiel. Oft genug erkannte ich Parallelen zu einem sehr beliebten Zauberlehrling - der übrigens mindestens genauso abhängig von (magischen) Hilfsmittelchen und Freunden war wie Sophie. Ebenso offenkundig wie die Sympathie zu Harry Potter zeigte sich die Liebe des Autors zu berühmten Vertretern des Fantasygenre wie Herr der Ringe und Alice im Wunderland - und das muss man dem Autor lassen: Björn Springorum schreibt sehr mitreißend, setzt viele Ideen sehr farbenfroh um und brachte mich mit seinen humorvollen Sidekicks desöfteren zum Schmunzeln. Darüber hinaus setzt er seine Figuren in eine unglaublich intensiv beschriebene Kulisse, die mir ein ums andere Mal Gänsehaut über den Arm wandern ließ. Sollten Sie diese Besprechung nun lesen, lieber Herr Springorum, dann sage ich nur: Treppe! Pfui Spinne! War das eklig! Ich hätte mir mehr spektakuläre Szenen dieser Art gewünscht, da gerade die letzten Kapitel auf dem Weg zum Finale langatmig wirkten.Obwohl ich mit Sophie so meine Probleme hatte, wussten die interessant gezeichneten Nebenfiguren diese kleine Schwäche gekonnt auszugleichen. Ihr könnt euch sicher sein, dass auch ihr den einen oder anderen charmanten Akteur in diesem gruseligen Jugendbuch ins Herz schließen werdet. Stichwort Herz: Die Liebesgeschichte, welche sich allmählich entwickelt, wirkte auf mich etwas deplatziert, trägt aber in erster Linie die aus meiner Perspektive so wichtige, eigentliche Botschaft des Buches an den jungen als auch erwachsenen Leser heran: Liebe ist stärker als Hass. Rache mag für den Moment sehr befriedigend sein, doch hinterlässt er schlussendlich nur Leere im Herzen. Das sollte sich wirklich jeder einmal bewusst machen.Mein Fazit: »Spiegel des Bösen« ist ein atmosphärischer Jugendroman mit einer jungen Protagonistin, der mich gut zu unterhalten wusste und trotz kleiner Schwächen für spannende Lesestunden sorgte. Wer gerne für ein paar Nachmittage in eine gruselige Kulisse abtauchen will und gemeinsam mit vier sympathisch gezeichneten Freunden dem Geheimnis dieses schaurigen Hotels auf die Spur kommen möchte, der ist mit diesem Buch sehr gut beraten. Nicht zuletzt die zahlreichen, gekonnt platzierten Rückblenden ins 19. Jahrhundert, die Licht ins Dunkel des schaurigen Gemäuers bringen sollten, entwirrten allmählich den Knoten im roten Faden und sorgten für ein spannendes, zufriedenstellendes Finale mit der einen oder anderen Überraschung. Ich verlasse das Hotel Rabenfels mit dem Gefühl, gut unterhalten worden zu sein und verewige mich daher im Gästebuch mit knappen vier Herzen. Dankeschön, auf Wiedersehen (im nächsten Buch des Autors) und: Achtet auf die Spiegel.

    Mehr
  • Leserunde zu "Spiegel des Bösen" von Björn Springorum

    Spiegel des Bösen
    Thienemann_Verlag

    Thienemann_Verlag

    Das Grandhotel des Grauens Noch bevor sie das Grandhotel Rabenfels betritt, hat Sophie das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Und mit jeder Stunde, die sie dort verbringt, wird ihr das Gebäude unheimlicher: Stockwerke lösen sich in Luft auf, Treppenhäuser ändern ihre Richtungen, die Augen in den alten Wandporträts folgen ihr überall hin und eines Morgens sind Sophies Eltern spurlos verschwunden. Bei ihrer Suche nach ihnen trifft sie auf Max und seine Freunde, die vom Bösen berichten, das in den Spiegeln lauert. Gemeinsam mit Max versucht Sophie hinter das schaurige Geheimnis des Hotels zu kommen. Doch irgendjemand möchte das mit allen Mitteln verhindern ... Ihr lest am liebsten Fantasy-Romane mit Gruselfaktor? Dann bewerbt euch für diese Leserunde und findet heraus, was es mit dem Spukhotel auf sich hat! Zu gewinnen gibt es 25 signierte Exemplare des Buches! Habt ihr auch schon mal etwas wirklich Gruseliges erlebt? Erzählt uns eure Geschichte und hüpft in den Lostopf.Viel Glück! Wir sind schon sehr gespannt auf eure Antworten und freuen uns, dass der Autor Björn Springorum ebenfalls an der Leserunde teilnehmen wird und euch exklusiv Fragen beantwortet!Hier geht's zur Leseprobe

    Mehr
    • 522
  • Nicht so gruselig wie erwartet

    Spiegel des Bösen
    Ciri_von_Riva

    Ciri_von_Riva

    01. May 2017 um 17:22

    Spiegel des Bösen                                         von Björn Springorum =[ Harte Fakten ]= Thienemann Verlag 2017, 352 Seiten, Hardcover 14,99 €, ISBN: 978-3522202305 =[ Worum geht’s denn eigentlich? ]= Die 15-jährige Sophie wird mit ihren Eltern in ein Hotel geschleppt, weil ihr Vater dort für ein Buch recherchieren will. Doch mit dem Hotel stimmt was ganz und gar nicht und ihre Eltern verschwinden plötzlich. Die Suche nach ihnen führt sie in die Keller des Hauses und dort ist sie nicht alleine. Sie trifft auf den Jungen Max und gemeinsam mit ihm macht sie sich daran, das Geheimnis des Hotels zu lüften und ihre Eltern wieder zu finden. =[ Meine Meinung ]= Ich rück gleich raus mit der Sprache. Leider hat mich das Buch sehr enttäuscht. :c Mega Cover, Mega Potenzial und dann... wars einfach nichts. Wir haben hier vor uns eine Jugend-Lovestory verpackt in einer „Gruselgeschichte“ die leider nicht gruselig und total vorhersehbar ist. Ich hatte mich wirklich auf den Roman gefreut, die Rezis auf Amazon, Thalia und Co. Loben das Buch in den Himmel („Gänsehaut pur!“) Und da frag ich mich wirklich, (ob wir alle das gleiche Buch gelesen haben??) was die Allgemeinheit für eine Vorstellung von „Gruseln“ hat, denn es passiert ja nicht wirklich was. Das Einzige, das wirklich zum Gruseln war, waren die Schnulz-Momente zwischen Sophie und Max. Bei der heutigen Fülle und Auswahl im Jugendromanbereich, sind Jugendliche ganz andere Sachen gewohnt, sowohl die Horror- als auch die Romance-Momente waren einfach zu seicht, um positiv aufzufallen. Die Story beginnt vielversprechend und sollte uns allen aus unserer Jugend bekannt sein: Sophie hat keinen Bock auf den Ausflug in der blöde Hotel – absolut nachvollziehbar und man sympathisiert sofort mit ihr. Doch auch hier werden ihre Eltern nur so kurz erwähnt und derart blass in Szene gesetzt, dass es auch nicht wirklich schlimm ist, dass sie verschwinden. Vielleicht verschwinden sie auch etwas zu früh und man hätte ihnen etwas mehr Text geben müssen, damit dem Leser klar wird – Oh mein Gott die sind weg und irgendwas ist faul daran! Durch den kurzen „Gastauftritt“ der Eltern baut man überhaupt keine Beziehung zu ihnen auf und hat auch den Eindruck, dass das Auffinden der Eltern immer mehr in den Hintergrund rückt, zu sehr wird Sophie „abgelenkt“ von Max und Konsorten. Das alles nimmt sie ziemlich gelassen, obwohl sie ein schlechtes Gewissen hat, sich über ihre Eltern beschwert zu haben. Es folgt ein vorhersehbarer Plot und schließlich eine dahinplätschernde Liebesgeschichte.  Und mehr ist „Spiegel des Bösen“ dann eigentlich nicht: Eine Lovestory in einem Spukhotel. Wir arbeiten uns im Roman einmal durchs Hotel, Keller, Irrgarten, Ballsaal und eigentlich immer wenn sich ein Moment der Beklemmung oder ein richtiger Gänsehautmoment entwickeln würde, ist er auch schon wieder vorbei und es geht weiter in den nächsten Raum – oder zurück in den Keller. Protagonistin Sophie wirkt zwar taff, kommt von alleine aber auch nicht weiter und muss mit fremder Hilfe eher auf die Begebenheiten „geschubst“ werden. Oft kann der Leser die Handlung vorher sehen und 1 und 1 zusammenzählen. Sophie kann das so überhaupt nicht, das beginnt irgendwann auch zu nerven. Zum Schluss werden noch vorhersehbare „Geheimnisse“ enthüllt. Also jeder, der sich mit „Gruselgeschichten“, Horrorromanen, -filmen, -comics, -games beschäftigt oder mal beschäftigt hat, kann diesem Plot nichts abgewinnen. Einziger Lichtblick waren die witzigen Auftritte des „Generals“. Optisch ist das Buch ein Hingucker! Das Cover ist wunderbar gestaltet und auch die Kapitelseiten sind schön schwarz umrandet und gut gestaltet. Was noch positiv auffällt: die Kapitel sind recht kurz und man kommt gut voran. Das mag ich persönlich sehr gerne. (Terry Pratchet, wir werden niemals Freunde...) Wirklich schade, ich hatte hohe Erwartungen an „Spiegel des Bösen“ und die wurden leider völlig enttäuscht. Aber der liebe Autor Björn Springorum hat ja noch ein Buch, dass mich wirklich interessiert. „Der Ruf des Henkers“ Das steht auf meiner Wunschliste und wird auf jeden Fall irgendwann gelesen. =[ Fazit ]= Leider nicht so gruselig wie erwartet. Empfehlen würde ich es der Altersgruppe 11-14.  =[ Wertung: ♥ ♥ 2 von 5 ]=

    Mehr
    • 2
  • weitere