Björn Springorum , Maximilian Meinzold Spiegel des Bösen

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Inhaltsangabe zu „Spiegel des Bösen“ von Björn Springorum

Ein Grandhotel, in dem das Grauen herrscht, ein Zimmermädchen, das auf Rache schwört, drei Berghexen, die auf Seelen lauern, und eine Liebesgeschichte, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt scheint ... Ein ungewöhnlicher, fesselnder Phantastikroman: Gänsehaut pur!

Ein nicht allzu gruseliges Buch für Jugendliche von 12 bis 14.

— Helentonia
Helentonia

Entspannter, leicht gruseliger Jugendroman mit minimalen Schwächen.

— MiracleDay
MiracleDay

Ein Gruselroman, der vermutlich eher jüngere Leser fesselt.

— Tensiar
Tensiar

Ein atmosphärisches Jugendbuch, das in einer spannenden Kulisse eine wichtige Botschaft mit sich trägt: Liebe ist stärker als Hass.

— Büchernische
Büchernische

Nicht so gruselig wie erwartet

— Ciri_von_Riva
Ciri_von_Riva

eine gruselige Grundatmosphäre mit gut gesetzten Spannungsmomenten

— his_and_her_books
his_and_her_books

Spannende, gruselnde und mitreißende Geschichte mit jeder mänge Rätsel die aufzudeken sind. Eine nervenaufreibende Flucht. Liebe und Hass.

— KayvanTee
KayvanTee

Klasse Buch mit tollen Charakteren

— TanjaSpencer
TanjaSpencer

Macht euch gefasst auf einen unvergesslichen Urlaub im Grandhotel Rabenfels

— Waldi236
Waldi236

Kurzweiliges, spannendes, lustiges, skurriles Lesevergnügen!

— Mina1705
Mina1705

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Nicht wirklich meins - schade! Der Klappentext klang toll. Aber ich bin mit den Figuren nicht richtig warm geworden,

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Wow! Das Buch ist super geschrieben und einfach nur spannend!

Kristja

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  • Mäßig gruseliges Grandhotel

    Spiegel des Bösen
    Helentonia

    Helentonia

    18. May 2017 um 12:27

    Eigentlich wollte Sophie nur, dass der Urlaub mit ihren Eltern so schnell wie möglich vorbei ist. Doch als sie aufwacht, sind ihre Eltern verschwunden. Und nicht nur das, das ganze Grandhotel hat sich verändert und scheint Jagd auf sie zu machen. Nur wieso?Um das herauszufinden, traut sich Sophie weit in das Hotel hinein. Max steht ihr dabei treu zur Seite und schon bald fängt Sophie an, Gefühle für ihn zu entwickeln. Dabei scheint ihrer Liebe alles im Wege zu stehen, denn schnell wird klar, dass Max schon seit vielen Jahrzehnten im Hotel gefangen ist. Können die Beiden aufdecken, was hinter dem Spuk steht und ihn beenden? Und wie geht es weiter zwischen ihnen?Leider konnte das Buch meine Erwartungen nur teilweise erfüllen. Während die Gruselelemente in dem Hotel mich am Anfang noch fesselten, verloren sie auf die Dauer ihren Schrecken und konnten in späteren Kapiteln kaum mehr Gefühle bei mir erwecken. Die Liebesgeschichte zwischen Max und Sophie war zu oberflächlich und vorhersehbar, um mich sonderlich mitzureißen. Auf inhaltlicher Ebene ließ mich das Buch deswegen etwas enttäuscht zurück. Als Protagonistin war Sophie mir sehr sympathisch, es war leicht, sie durch das Abenteuer zu begleiten. In mancher Hinsicht hat sie aber sehr lange gebraucht, um bestimmte Zusammenhänge zu begreifen, was das Lesen teils ein wenig langweilig machte.Aufgrund des eher geringerem Gruselfaktors würde ich das Buch Jugendlichen von 12 bis 14 empfehlen, da ihnen die Geschichte auch mit leichten Schwächen noch große Freude bereiten kann.

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  • Tolles Buch!

    Spiegel des Bösen
    Lesemaus-M

    Lesemaus-M

    15. May 2017 um 11:37

    Klappentext/Inhalt: Ein Grandhotel, in dem das Grauen herrscht, ein Zimmermädchen, das auf Rache schwört, drei Berghexen, die auf Seelen lauern, und eine Liebesgeschichte, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist ... Ein ungewöhnlicher, fesselnder Phantastikroman: Gänsehaut pur! Meine Meinung: Bei diesem Buch habe ich mich auf eine gruselige und abenteuerliche Geschichte gefasst gemacht und diese habe ich auch bekommen. Sophie soll mit ihren Eltern verreisen. Sie soll in ein Hotel reisen, dass lange geschlossen war. Als sie dort ankommen, sieht sie etwas sehr merkwürdiges. In der Nacht wacht sie plötzlich auf und alles sieht sehr komisch aus. Auf einmal sind da Türen, die zuvor gar nicht da sind und andere Merkwürdigkeiten passieren.  Sophie hat so gar keine Lust auf dieses lange Wochenende. Als sie dann auch noch Sachen sieht, die gar nicht da sind, zweifelt sie an sich selbst. Doch plötzlich findet sie sich ganz wo anders. Dabei lernt sie unter anderem Max kennen. Sie wollen aus dieser Situation endlich ausbrechen und gehen große Risiken ein. Viele Dinge sind sehr gefährlich und sie finden Dinge heraus, die unfassbar sind. Sophie ist verzweifelt aber sie geht mit viel Mut an die Sache. Dabei lernt sie auch was Liebe ist und was Verlust bedeutet. Von der ersten Seite an, war die Geschichte spannend. Wir erleben hier eine unglaublich gruselige aber auch spannende, nervenaufreibende und geniale Geschichte. Sie konnte mich von Anfang an absolut abholen. Die Charaktere und die ganze Atmosphäre war atemberaubend und großartig ausgearbeitet. Dieses Buch werde ich noch in langer Erinnerung behalten. Fazit: Die Geschichte konnte mich von Anfang an packen und abholen. Die Geschichte ist gruselig, nervenaufreibend, spannend und so vieles mehr. Die ganze Zeit in dem Buch wurde genau auf den Punkt beschrieben und die Charaktere waren toll ausgearbeitet. Ich kann euch diese Geschichte nur empfehlen!  Bewertung: Cover: 5/5 Klappentext: 5/5 Inhalt: 5/5 Schreibstil: 5/5 Gesamtpaket: 5/5 5 von 5 Sterne

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  • Spiegel des Bösen

    Spiegel des Bösen
    nataliea

    nataliea

    12. May 2017 um 18:42

    "Spiegel des Bösen" ist eine Geschichte für Jugendliche mit Gruselfaktor. Zum Inhalt ist folgendes anzumerken: Sophie ist mit ihren Eltern in einem Grandhotel Gast. Doch am nächsten Morgen sind die Eltern weg und der Concierge ignoriert Sophie völlig. Und dann beginnt eine abenteuerlich und gruselige Suche nach den Eltern mit allerlei Überraschungen. Der Schreibstil des Autors hat mir größtenteils sehr gut gefallen. Bis auf einige langatmige Passagen ist der Schreibstil sehr flüssig und der Autor versteht es mit Worten dem Leser einen Schauer über den Rücken laufen zu lassen. Die Charaktere sind gut beschrieben, insbesondere Sophie. Sie ist eine sympathische Teenagerin, mit der man sich in dem Alter identifizieren könnte. Die Geschichte ist wirklich spannend und man konnte nicht mehr aufhören zu lesen, jedoch konnte mich das Ende nicht ganz überzeugen. Und auch für die sich ziehenden Passagen muss ich leider einen Stern abziehen. Dieses Buch ist etwas für Jugendliche, die eine etwas andere Geschichte suchen und den Grusel nicht scheuen!

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  • Toller, mild gruseliger Jugendroman!!

    Spiegel des Bösen
    MiracleDay

    MiracleDay

    11. May 2017 um 17:40

    Daten zum BuchBei dem Spiegel des Bösen geschrieben von Björn Springorum handelt es sich um einen eher milden aber dennoch spannenden Gruselroman, der aber eher etwas für die Jüngeren Leser ist, dennoch zieht das Grandhotel um das es in dem Buch geht auch älteren Leser in seinen Bann, wenn man sich auf die Geschichte einlässt. Erschienen ist das Buch im Thienemann Verlag und umfasst 382 Seiten. KlappentextEin Grandhotel, in dem das Grauen herrscht, ein Zimmermädchen, das auf Rache schwört, drei Berghexen, die auf Seelen lauern, und eine Liebesgeschichte, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt scheint ... Ein ungewöhnlicher, fesselnder Phantastikroman: Gänsehaut pur!CoverDas Cover finde ich sehr gelungen, denn es ist einfach mal etwas anderes und hebt sich von der breiten Masse der Covers ab. Es ist gruselig, Düster und spiegelt somit perfekt das Innenleben des Buches wieder. Der SchreibstielDer Schreibstiel des Autors empfand ich als sehr angenehm man kam gut durch die Seiten, auch wenn das Buch ein paar Längen hatte, empfand ich es als angenehm zu lesen. Aufgrund meines Alters, fällt für mich der Gruselfaktor eher etwas milder aus, aber das war für mich nicht schlimm, denn die Story und die Handlung haben mir dennoch sehr gefallen. Die CharaktereIch habe ein bisschen gebraucht um mit den Charakteren warm zu werden und einige bleiben irgendwo auch ein bisschen auf der Strecke, sodass man nicht so eine starke Bindung aufbauen konnte, dennoch gab es einige Charaktere die mich sehr begeistert haben, allen vor ran der General denn, der war mein absoluter Liebling. Um mit unserer Hauptprotagonistin Sophie warm zu werden habe ich sehr lange gebraucht, aber man merkt wie sie sich weiter entwickelt und das hat mir sehr gut gefallen, auch wenn sie oft ohne Hilfe einfach verloren gewesen wäre. Aber wie gut das es da ja auch noch Max gibt, den mein Herz doch noch berühren konnte. Meine MeinungAllen vor ran muss ich sagen das mir die Thematik und die Handlung sehr gut gefallen hat, auch die Umsetzung hat mich fast komplett begeistert, zum Ende hin ging es mir vielleicht doch etwas zu schnell während in der Mitte sich einige Seiten ganz schön in die Länge gezogen haben. Dennoch empfand ich den Aufbau als sehr gelungen, besonders gefallen haben mir die verzierten Kapitel Anfänge, was für mich mit ein Highlight war. Man kommt dem Geheimnis des Hotels Schritt für Schritt auf die Sprünge, das hat mich wirklich begeistert, denn so konnte man bis zum Ende mit fiebern und mit raten, was es mit dem Hotel auf sich hat. Auch empfinde ich die Entwicklung von Sophie als sehr positiv, es war nicht immer leicht mit ihr, am Anfang bin ich auch nicht so warm mit ihr geworden, denn sie war oft Ohne Hilfe aufgeschmissen, aber ich finde sie hat dennoch jede Lage sehr tapfer gemeistert und ist über sich und ihren Zorn hinaus gewachsen und konnte sogar Liebe empfinden zusammen mit Max, waren sie immer ein perfektes Dreamteam. Die Geheimnisse rund um das Zimmermädchen und der Spiegel waren wirklich Klasse auch hier stimmte die Umsetzung mit leichten Gruselfaktor. Bis auf ein paar Längen die manchmal das freudige lesen etwas beeinträchtigt hatten, hat mir das Buch aber sehr gut gefallen.AbschlussfazitWer ein leichtes Buch mit milden Gruselfaktor sucht ist mit diesem Buch sehr gut unterhalten und kann sich mit Max und Sophie auf die Suche nach den Geheimnissen des Grandhotels machen. 

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  • Rezension zu "Spiegel des Bösen" von Björn Springorum

    Spiegel des Bösen
    Tensiar

    Tensiar

    04. May 2017 um 19:47

    Inhalt: Sophie hatte eigentlich gar keine Lust die nächsten Tage mit ihren Eltern in irgendeinem Grandhotel am Ende der Welt zu verbringen. Bald jedoch überschlagen sich ihre Ereignisse und ihr unbedachter Wunsch scheint Wirklichkeit zu werden: Ihre Eltern verschwinden. Aber nicht nur das, das gesamte Hotel scheint sich gegen sie zu verschwören. Bald schon sieht sich Sophie mit den unglaublichsten Erscheinungen und Gefahren konfrontiert. Einzig Max scheint ihr Verbündeter im Kampf gegen das Hotel zu sein.  Während sie versuchen das Geheimnis des Hotels zu lüften, bringen sie nicht nur sich in Gefahr. Schreibstil: Mit persönlich hat der Schreibstil dahingehend gut gefallen, dass das Buch flüssig gelesen werden konnte. An manchen Stellen hätte ich mir jedoch detailliertere Beschreibungen gewünscht. Die Atmosphäre beim Lesen war zwar bedrückt, jedoch hatte ich mir die Geschichte und das Setting weitaus beunruhigender und schauriger vorgestellt. Eventuell wird dieser Effekt jedoch bei jüngeren Lesern erzeugt. Charaktere: Sophie war mir grundsätzlich sympathisch und ich konnte mich mit ihr als Protagonistin anfreunden. Auch Max hat mir gut als ihr Verbündeter gefallen. Allerdings waren es besonders drei Nebencharaktere (die ich hier nicht nennen werde, weil ich nicht spoilern möchte), die mit aufgrund ihrer Art am besten gefallen hatten. Die drei haben die Geschichte aufgelockert und haben dem Ganzen meiner Meinung nach einen besonderen Charme verliehen Plot: Die Handlung war grundsätzlich sehr verworren und hat immer wieder neue Fragen aufgeworfen, was maßgeblich für die Spannung verantwortlich war und meine Neugier geweckt hat. Schade fand ich, dass zwischenzeitlich das Gefühl aufkam, dass Sophie nur durch verschiedene Tipps und Hilfen bei ihrer Suche weiter kam. Selten hat sie selbst etwas raus gefunden, was ein wenig schade war. Grundsätzlich haben mir die verschiedenen Ereignisse gefallen, zum Ende hin steigt die Spannung deutlich und fesselt den Leser. Leider wurden nicht alle meine Fragen geklärt, aber da es zu der Atmosphäre des mysteriösen Hotels passt, hat dies mich nicht weiter gestört. Fazit: Um dem Gruselfaktor gerecht zu werden, würde ich das Buch eher jüngeren Lesern empfehlen. Grundsätzlich ist die Geschichte interessant, jedoch hatte ich persönlich mehr erwartet.

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  • Atmosphärisches Jugendbuch mit kleinen Schwächen

    Spiegel des Bösen
    Büchernische

    Büchernische

    03. May 2017 um 20:04

    Der Name des Autors, dessen Buch ich heute vorstellen möchte, ist mir nicht unbekannt. Björn Springorum tauchte das erste Mal in meinem Blickfeld auf, als ich das Cover von »Der Ruf des Henkers« bei Thienemann-Esslinger entdeckte. Mit »Spiegel des Bösen« erschien erneut ein Jugendbuch in diesem Verlagshaus und weckte beim gemeinsamen Bloggertreffen mit Carlsen auf der Leipziger Buchmesse mein Interesse. Allein der sympathische Auftritt des Autors blieb mir im Gedächtnis und daher war ich sehr gespannt, ob der abenteuerlich-gruselige Roman nun letztendlich für spannende Momente sorgen würde.Dass das Cover ein Hingucker ist, fiel mir schon auf der Leipziger Buchmesse auf. »Spiegel des Bösen« macht einen wahrhaft schaurigen Eindruck. Mit seinem, in kontrastreichen, kräftigen Farben gehaltenen Cover mitsamt den darauf zu sehenden schaurigen Gestalten, ausgestreckten Händen, die nach etwas zu greifen versuchen und einer geheimnisvollen Mädchengestalt. Ein gelungener Vorgeschmack auf das, was mich zwischen den Buchdeckeln erwarten würde. Illustrator Max Meinzold, der auch schon bei Springorums Abenteuerroman »Der Ruf des Henkers« und einen meiner Lieblingskinderbuchtitel für die Gestaltung des Buchumschlags verantwortlich war, hat wieder einmal sehr gute Arbeit geleistet und die wichtigsten Aspekte der Geschichte sehr gut aufgegriffen.Lust auf ein gruseliges Abenteuer? Hereinspaziert!Als ich zu »Spiegel des Bösen« griff, tat ich das vor allem aus einem Grund: Mir war wieder einmal nach einer entspannten, abenteuerlichen Lektüre. Ich wollte aus dem Alltag abgeholt werden, in einer gruseligen Atmosphäre versinken und erst auf der letzten Seite des Buches wieder auftauchen. Die ersten Seiten flogen wie der Wind. Der Autor hielt sich nicht lange mit Beschreibungen auf und schob mich durch die quietschende Drehtür von Hotel Rabenfels hindurch direkt in die Story hinein. Keine Chance, dem zu entrinnen! Dieses flotte Erzähltempo war in diesem Moment genau das Richtige für mich, da meine vorhergehende Lektüre durch ein weitaus langsameres Pacing geprägt war.Leider musste ich mich nach etwa der Hälfte der Lektüre durch ein paar Längen kämpfen, die auch für eine längere Lesepause zwischendurch sorgten. Das lag nicht zuletzt auch an der Hauptfigur, worauf ich gleich zu sprechen kommen möchte.Eine spannende Geschichte mit schwächelnder ProtagonistinProtagonistin Sophie ist ein typischer Teenager, die gerade so gar keine Lust auf einen "spannenden" Ausflug in ein Hotel hat. Was soll sie denn bitte in so einem staubigen, alten Kasten mit ihrer Zeit anfangen, während ihr Vater damit beschäftigt sein wird, angeblich geheime Räume zu finden, Baupläne zu wälzen und mysteriöse Karten zu entziffern? Als Sophie das Hotel betrat, konnte sie noch nicht ahnen, wie sehr sich ihr Leben in Kürze verändern würde. Kurz nachdem die Familie ihr Zimmer bezogen hatte, veränderte sich plötzlich - nach Verlassen desselbigen - die Kulisse, die Atmosphäre, selbst die Gäste und Angestellten des Grandhotels.Sophie fand sich zwischen Menschen in mottenzerfressener Kleidung, staubigem Mobiliar und merkwürdig blitzblank geputzten Spiegeln wieder. Die Tatsache, dass das junge Mädchen von keinem Gast mehr wahrgenommen wurde - abgesehen vom Concierge des Hotels und drei weiteren Jugendlichen, die sich im Keller des Hauses aufhielten, wirkte ebenfalls nicht gerade beruhigend auf die 15jährige. Was auf den nun folgenden 56 Kapiteln geschah, machte auf mich bereits nach wenigen Kapiteln den Eindruck, als handele es sich um eine Art temporalen Phänomens. Ob ich richtig lag, möchte ich nun nicht verraten. Das müsst ihr selbst herausfinden.Obwohl ich relativ früh ahnte, wohin mich Björn Springorums atmosphärischer Plot führen wollte, las ich mit Begeisterung Seite um Seite, rätselte mit Sophie und ihren Freunden, welches Geheimnis sich im Inneren des alten Gebäudes verbarg und wie sie dieses Abenteuer wohl heil überstehen könnten. Zu meinem Bedauern machte mir Sophie nach einigen Kapiteln das Leben unnötig schwer, obwohl ich die Figur an sich durchaus mochte.Das Mädchen wirkte zeitweise aus meiner Perspektive deutlich zu abhängig von der Hilfsbereitschaft ihrer neu gewonnenen Freunde. Ich habe eindringlich versucht, sie zu verstehen; gerade auch im Hinblick darauf, dass sie offenbar ihren 15 Jahren schon ein belastendes Päckchen auf der Seele mit sich herumtrug. Das erklärt aber nicht, warum man sie beinahe durchgehend auf jede Kleinigkeit hinweisen musste, die zu einer Lösung führen könnte. Wenn sie mal wieder feststeckte und nicht weiterkam, konnte man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass jemand oder etwas ihr zu Hilfe eilte oder ihr einen wie auch immer gearteten Gegenstand in die Hand drückte. Diese auf mich zu überzeichnet wirkende Unselbstständigkeit einer sonst so mutig dargestellten Protagonistin trübte bedauerlicherweise mein Lesevergnügen.Natürlich sprechen wir hier von einem Teenager. Mit all seinen Ecken und Kanten, Sorgen und Problemen. Ich bin selbst Mutter eines pubertierenden jungen Mädchens und weiß, wie sie manchmal sein können. Das bedeutet aber im Umkehrschluss nicht, dass ein junger Mensch nicht fähig ist, selbstständig zur einer Lösung zu finden, ohne dass man ihm oder ihr gleich ein Problemlöser-Gimmick darreichen muss. Natürlich unterstützt man immer wieder gern, aber ist es nicht umso motivierender, wenn man etwas selbst bewältigt hat? Das irritierte mich dann doch etwas.Eastereggs? Ja bitte!Apropos Problemlöser-Gimmicks. Die Geschichte platzt geradezu vor Eastereggs, was mir wiederum ganz gut gefiel. Oft genug erkannte ich Parallelen zu einem sehr beliebten Zauberlehrling - der übrigens mindestens genauso abhängig von (magischen) Hilfsmittelchen und Freunden war wie Sophie. Ebenso offenkundig wie die Sympathie zu Harry Potter zeigte sich die Liebe des Autors zu berühmten Vertretern des Fantasygenre wie Herr der Ringe und Alice im Wunderland - und das muss man dem Autor lassen: Björn Springorum schreibt sehr mitreißend, setzt viele Ideen sehr farbenfroh um und brachte mich mit seinen humorvollen Sidekicks desöfteren zum Schmunzeln. Darüber hinaus setzt er seine Figuren in eine unglaublich intensiv beschriebene Kulisse, die mir ein ums andere Mal Gänsehaut über den Arm wandern ließ. Sollten Sie diese Besprechung nun lesen, lieber Herr Springorum, dann sage ich nur: Treppe! Pfui Spinne! War das eklig! Ich hätte mir mehr spektakuläre Szenen dieser Art gewünscht, da gerade die letzten Kapitel auf dem Weg zum Finale langatmig wirkten.Obwohl ich mit Sophie so meine Probleme hatte, wussten die interessant gezeichneten Nebenfiguren diese kleine Schwäche gekonnt auszugleichen. Ihr könnt euch sicher sein, dass auch ihr den einen oder anderen charmanten Akteur in diesem gruseligen Jugendbuch ins Herz schließen werdet. Stichwort Herz: Die Liebesgeschichte, welche sich allmählich entwickelt, wirkte auf mich etwas deplatziert, trägt aber in erster Linie die aus meiner Perspektive so wichtige, eigentliche Botschaft des Buches an den jungen als auch erwachsenen Leser heran: Liebe ist stärker als Hass. Rache mag für den Moment sehr befriedigend sein, doch hinterlässt er schlussendlich nur Leere im Herzen. Das sollte sich wirklich jeder einmal bewusst machen.Mein Fazit: »Spiegel des Bösen« ist ein atmosphärischer Jugendroman mit einer jungen Protagonistin, der mich gut zu unterhalten wusste und trotz kleiner Schwächen für spannende Lesestunden sorgte. Wer gerne für ein paar Nachmittage in eine gruselige Kulisse abtauchen will und gemeinsam mit vier sympathisch gezeichneten Freunden dem Geheimnis dieses schaurigen Hotels auf die Spur kommen möchte, der ist mit diesem Buch sehr gut beraten. Nicht zuletzt die zahlreichen, gekonnt platzierten Rückblenden ins 19. Jahrhundert, die Licht ins Dunkel des schaurigen Gemäuers bringen sollten, entwirrten allmählich den Knoten im roten Faden und sorgten für ein spannendes, zufriedenstellendes Finale mit der einen oder anderen Überraschung. Ich verlasse das Hotel Rabenfels mit dem Gefühl, gut unterhalten worden zu sein und verewige mich daher im Gästebuch mit knappen vier Herzen. Dankeschön, auf Wiedersehen (im nächsten Buch des Autors) und: Achtet auf die Spiegel.

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  • Leserunde zu "Spiegel des Bösen" von Björn Springorum

    Spiegel des Bösen
    Thienemann_Verlag

    Thienemann_Verlag

    Das Grandhotel des Grauens Noch bevor sie das Grandhotel Rabenfels betritt, hat Sophie das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Und mit jeder Stunde, die sie dort verbringt, wird ihr das Gebäude unheimlicher: Stockwerke lösen sich in Luft auf, Treppenhäuser ändern ihre Richtungen, die Augen in den alten Wandporträts folgen ihr überall hin und eines Morgens sind Sophies Eltern spurlos verschwunden. Bei ihrer Suche nach ihnen trifft sie auf Max und seine Freunde, die vom Bösen berichten, das in den Spiegeln lauert. Gemeinsam mit Max versucht Sophie hinter das schaurige Geheimnis des Hotels zu kommen. Doch irgendjemand möchte das mit allen Mitteln verhindern ... Ihr lest am liebsten Fantasy-Romane mit Gruselfaktor? Dann bewerbt euch für diese Leserunde und findet heraus, was es mit dem Spukhotel auf sich hat! Zu gewinnen gibt es 25 signierte Exemplare des Buches! Habt ihr auch schon mal etwas wirklich Gruseliges erlebt? Erzählt uns eure Geschichte und hüpft in den Lostopf.Viel Glück! Wir sind schon sehr gespannt auf eure Antworten und freuen uns, dass der Autor Björn Springorum ebenfalls an der Leserunde teilnehmen wird und euch exklusiv Fragen beantwortet!Hier geht's zur Leseprobe

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    • 510
  • Nicht so gruselig wie erwartet

    Spiegel des Bösen
    Ciri_von_Riva

    Ciri_von_Riva

    01. May 2017 um 17:22

    Spiegel des Bösen                                         von Björn Springorum =[ Harte Fakten ]= Thienemann Verlag 2017, 352 Seiten, Hardcover 14,99 €, ISBN: 978-3522202305 =[ Worum geht’s denn eigentlich? ]= Die 15-jährige Sophie wird mit ihren Eltern in ein Hotel geschleppt, weil ihr Vater dort für ein Buch recherchieren will. Doch mit dem Hotel stimmt was ganz und gar nicht und ihre Eltern verschwinden plötzlich. Die Suche nach ihnen führt sie in die Keller des Hauses und dort ist sie nicht alleine. Sie trifft auf den Jungen Max und gemeinsam mit ihm macht sie sich daran, das Geheimnis des Hotels zu lüften und ihre Eltern wieder zu finden. =[ Meine Meinung ]= Ich rück gleich raus mit der Sprache. Leider hat mich das Buch sehr enttäuscht. :c Mega Cover, Mega Potenzial und dann... wars einfach nichts. Wir haben hier vor uns eine Jugend-Lovestory verpackt in einer „Gruselgeschichte“ die leider nicht gruselig und total vorhersehbar ist. Ich hatte mich wirklich auf den Roman gefreut, die Rezis auf Amazon, Thalia und Co. Loben das Buch in den Himmel („Gänsehaut pur!“) Und da frag ich mich wirklich, (ob wir alle das gleiche Buch gelesen haben??) was die Allgemeinheit für eine Vorstellung von „Gruseln“ hat, denn es passiert ja nicht wirklich was. Das Einzige, das wirklich zum Gruseln war, waren die Schnulz-Momente zwischen Sophie und Max. Bei der heutigen Fülle und Auswahl im Jugendromanbereich, sind Jugendliche ganz andere Sachen gewohnt, sowohl die Horror- als auch die Romance-Momente waren einfach zu seicht, um positiv aufzufallen. Die Story beginnt vielversprechend und sollte uns allen aus unserer Jugend bekannt sein: Sophie hat keinen Bock auf den Ausflug in der blöde Hotel – absolut nachvollziehbar und man sympathisiert sofort mit ihr. Doch auch hier werden ihre Eltern nur so kurz erwähnt und derart blass in Szene gesetzt, dass es auch nicht wirklich schlimm ist, dass sie verschwinden. Vielleicht verschwinden sie auch etwas zu früh und man hätte ihnen etwas mehr Text geben müssen, damit dem Leser klar wird – Oh mein Gott die sind weg und irgendwas ist faul daran! Durch den kurzen „Gastauftritt“ der Eltern baut man überhaupt keine Beziehung zu ihnen auf und hat auch den Eindruck, dass das Auffinden der Eltern immer mehr in den Hintergrund rückt, zu sehr wird Sophie „abgelenkt“ von Max und Konsorten. Das alles nimmt sie ziemlich gelassen, obwohl sie ein schlechtes Gewissen hat, sich über ihre Eltern beschwert zu haben. Es folgt ein vorhersehbarer Plot und schließlich eine dahinplätschernde Liebesgeschichte.  Und mehr ist „Spiegel des Bösen“ dann eigentlich nicht: Eine Lovestory in einem Spukhotel. Wir arbeiten uns im Roman einmal durchs Hotel, Keller, Irrgarten, Ballsaal und eigentlich immer wenn sich ein Moment der Beklemmung oder ein richtiger Gänsehautmoment entwickeln würde, ist er auch schon wieder vorbei und es geht weiter in den nächsten Raum – oder zurück in den Keller. Protagonistin Sophie wirkt zwar taff, kommt von alleine aber auch nicht weiter und muss mit fremder Hilfe eher auf die Begebenheiten „geschubst“ werden. Oft kann der Leser die Handlung vorher sehen und 1 und 1 zusammenzählen. Sophie kann das so überhaupt nicht, das beginnt irgendwann auch zu nerven. Zum Schluss werden noch vorhersehbare „Geheimnisse“ enthüllt. Also jeder, der sich mit „Gruselgeschichten“, Horrorromanen, -filmen, -comics, -games beschäftigt oder mal beschäftigt hat, kann diesem Plot nichts abgewinnen. Einziger Lichtblick waren die witzigen Auftritte des „Generals“. Optisch ist das Buch ein Hingucker! Das Cover ist wunderbar gestaltet und auch die Kapitelseiten sind schön schwarz umrandet und gut gestaltet. Was noch positiv auffällt: die Kapitel sind recht kurz und man kommt gut voran. Das mag ich persönlich sehr gerne. (Terry Pratchet, wir werden niemals Freunde...) Wirklich schade, ich hatte hohe Erwartungen an „Spiegel des Bösen“ und die wurden leider völlig enttäuscht. Aber der liebe Autor Björn Springorum hat ja noch ein Buch, dass mich wirklich interessiert. „Der Ruf des Henkers“ Das steht auf meiner Wunschliste und wird auf jeden Fall irgendwann gelesen. =[ Fazit ]= Leider nicht so gruselig wie erwartet. Empfehlen würde ich es der Altersgruppe 11-14.  =[ Wertung: ♥ ♥ 2 von 5 ]=

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    • 2
  • Rezension Spiegel des Bösen

    Spiegel des Bösen
    Leseratte1711

    Leseratte1711

    01. May 2017 um 14:24

    Spiegel des Bösen ist ein gruseliges Buch für Jugendliche und Erwachsene, die sich mal wieder Gänsehaut wünschen, denn: Ein Grandhotel, in dem das Grauen herrscht, ein Zimmermädchen, das auf Rache schwört, drei Berghexen, die auf Seelen lauern, und eine Liebesgeschichte, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt scheint ... Ein ungewöhnlicher, fesselnder Phantastikroman: Gänsehaut pur!Also, hier dann meine Meinung: -Die Charaktere. Die Hauptcharakterin ist die jugendliche Sophie, die einen so ziemlich typischen Teenager verkörpert. Naja, jedenfalls anfangs. In der Story bringt sie nämlich eine ziemliche Wandlung hinter sich, die mir persönlich sehr gut gefallen hat. Doch schon anfangs ist sie eine willenstarke und sympathische Charakterin, die die ein oder andere Hürde hinter sich bringen muss...Max ist ihr Verbündeter. Über ihn verrate ich nicht viel, da das ziemlich schnell in einem Spoiler enden könnte. Ich verrate nur so viel: Er ist ziemlich charmant und ein wahrer Gentleman. Zusätzlich lernt man noch viele verschiedene Charaktere kennen, die allesamt Sophies Weg beeinflussen, jedoch nicht alle positiv...-Der Schreibstil. Der Schreibstil von dem Autor ist sehr flüssig und zieht einen direkt in das gruselige Hotel. Einmal wurde es etwas langatmig, dass wurde dann aber auch ziemlich schnell von einem Gänseschauer abgelöst, der einem dem Rücken runterhuscht. -Das Cover. Das Cover springt einem dank seiner knalligen Farben direkt ins Gesicht. Das Motiv ist mysteriös und der Titel passt tatäschlich ziemlich gut zum Inhalt. Wieso? Das erfahrt ihr wenn ihr das Buch lest ;)-Fazit. Ich gebe für den gut gelungenen Roman vier Sterne, ein Dankschön an den Autor, dass ich bei der Leserunde dabei sein durfte und eine Empfehlung an all die Leseratten die gerne Grusel-Bücher lesen.

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  • eine gruselige Grundatmosphäre mit gut gesetzten Spannungsmomenten

    Spiegel des Bösen
    his_and_her_books

    his_and_her_books

    01. May 2017 um 10:56

    Zitat:„Das Verlangen, sich umzudrehen und endlich dem gegenüberzustehen, was ihr aufgelauert hatte, war beinahe übermenschlich stark. Doch sie tat es nicht. Sie wollte es nicht, konnte es nicht.“(S.84)Inhalt:Eigentlich wollte Sophie gar nicht mit ihren Eltern in dieses alte Hotel in den Bergen. Und tatsächlich! Ein paar unbedacht gewählte Worte scheinen dafür verantwortlich zu sein, dass Sophie sich plötzlich in einer anderen Realität wiederfindet. Ihre Eltern sind verschwunden, Sophie hat Angst. Doch das ist noch nicht das Schlimmste. Sophie weiß nur noch nicht, mit welchen Mächten sie es zu tun bekommt. Wird sie es schaffen, ihre Eltern wiederzusehen?Meinung:Bei einer Signierstunde im Rahmen der Leipziger Buchmesse hat Björn Springorum sein neues Buch „Spiegel des Bösen“ vorgestellt. Er erzählte hier auch von seinen Ängsten, und wie er diese in seinen Geschichten verarbeitet. Hierdurch und durch den wirklich sympathischen Auftritt des Autors bin ich ziemlich neugierig auf die Geschichte geworden und wollte sie nun unbedingt lesen. Gleich zu Beginn der Geschichte konnte ich dann die Erfahrung machen, dass der Autor nicht lange fackelt und seine Idee zum Laufen bringen wollte. Er stieß mich förmlich an die Seite der Protagonistin, so dass ich mich unverzüglich mitten im Geschehen wiederfand. Ich persönlich mag diese schnellen Einstiege in Geschichten, denn so nimmt das Geschehen gleich ein gewisses Tempo an. Der Autor hielt sich dabei nicht mit Nebensächlichkeiten auf, sondern nahm direkten Kurs auf die Handlung.Der Schreibstil des Autors wirkte frisch und konnte mich an die Geschichte binden. Geschickt gesetzte Spannungsmomente in Verbindung mit immer wieder aufkommenden Gruselmomenten ließen mich durch die Seiten fliegen. Für die Darstellung seiner Geschichte wählte Björn Springorum hauptsächlich die Sicht von Sophie in dritter Person Vergangenheit. Um die Geschichte abzurunden nutzte er zusätzlich zwischendurch eine weitere Perspektive, ebenfalls in dritter Person Vergangenheit, die weitere wichtige Einblicke in die Entwicklung gewährt. Die Geschichte war durchweg flüssig zu lesen, Durststrecken gab es nicht.Die Charaktere waren grundsätzlich vorstellbar beschrieben und man hatte ein Bild von ihnen vor Augen. Ein bisschen mehr Hintergründe zu den handelnden Personen habe ich mir dabei schon gewünscht, dem Lesefluss selbst tat dies jedoch keinen Abbruch. Die eingeflochtene Liebesgeschichte wirkte ein wenig gestellt und inszeniert, was die Glaubhaftigkeit dennoch nur im Ansatz erschüttert.Eine Entwicklung der Charaktere ist definitiv zu verspüren. Vor allem Protagonistin Sophie schreitet hier mit gutem Beispiel voran. Aber auch die anderen handelnden Personen können nahezu Schritt mit ihr halten.Bei der Darstellung und Beschreibung der Spannungsmomente zeigt Björn Springurum dann seine wirklichen Stärken. Der Autor schaffte es ein ums andere Mal, mich hier richtig zu fesseln und Gänsehautaugenblicke zu schaffen. Seine Idee setzte er dabei nachvollziehbar um, so dass damit – bis auf kleine Ausnahmen - eine Glaubwürdigkeit erzielt wurde. Zug um Zug steigert sich das Tempo der Handlung, die Situation wird immer aussichtsloser. Doch dann erlöste mich der Autor mit einem Showdown, der es erstens in sich hatte und zweitens mit der Auflösung des Ganzen wirklich zufriedenstellt. Für den Ausklang hat sich Björn Springorum sodann noch eine kleine Begebenheit ausgedacht, die der Geschichte ein abgerundetes Ende verleiht. In den nächsten Tagen werde ich definitiv an keinem Spiegel vorbeigehen, ohne zumindest einen Blick aus dem Augenwinkel riskieren zu müssen.Urteil:„Spiegel des Bösen“ von Björn Springorum setzt auf eine gruselige Grundatmosphäre mit gut gesetzten Spannungsmomenten, so dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Meinen Aufenthalt im Grandhotel Rabenfels belohne ich deshalb mit wirklich guten 4 Büchern.Für alle, die ihre Ängste überwinden können, dabei kein Risiko scheuen und ihre Grenzen überschreiten können.© hisandherbooks.de

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  • Gruselige Grundstimmung

    Spiegel des Bösen
    Si-Ne

    Si-Ne

    29. April 2017 um 14:20

    Fazit:Dieses Buch hat den Grusel wirklich eingefangen und ist spannend von Anfang bis zum Ende. Es ist eben auch ein Kinderbuch und daher nicht ganz so schlimm. Trotzdem hat mir das Lesen sehr viel Spaß gemacht und auch die kurzen Kapitel fand ich sehr angenehm.Bewertung: Sophie sitzt mit ihren Eltern in einem öden Hotel fest, welches ihr nicht ganz geheuer ist. Schon am Anfang wirkt es, als ob sie Wahnvorstellungen hat. Und dann wird alles sehr komisch. Es kommen immer komischere Vorfälle dazu.Ich finde, das Buch verbreitet schon ziemlich am Anfang eine gruslige Stimmung. Es passieren allerlei komische Dinge, wie z. B. ein Fahrstuhl der stecken bleibt. Gruselige Schatten erscheinen oder auch, dass man sich beobachtet fühlt.Es ist für mich eher ein Kinderbuch, das muss ich dabei immer bedenken. Und es ist eben Grusel und kein Horror. Das hat das Buch aber gut eingefangen. Es gab auch immer wieder neue Dinge zu sehen und zu erleben. Und hinter jeder Ecke lauert noch etwas. Manchmal war es schon etwas zu viel, weil ich es schon erwartet.Die Kapitel sind immer recht kurz und haben verschiedene Themen, auf die die Überschrift schon hinweist. Ich mag kurze Kapitel, die kann man immer mal nebenbei lesen.CharaktereSophie hat wohl einige Probleme in ihren Leben. Sie ist 15 Jahre alt und wollte immer gerne ein Abenteuer erleben. Sie hat öfter Wutausbrüche und hat wohl auch unschöne Sachen erlebt. Dazu haben sie ihre Eltern zu einen Psychiater geschickt, was ihr gar nicht gefallen hat. Sie versucht aber auch die Situationen zu klären und sitzt nicht einfach so herum. Das finde ich gut, ohne sie, wäre wohl vieles nicht so gekommen.Max scheint ein vernünftiger Typ zu sein. Vorsichtig und besonnen und flippt nicht so leicht aus. Er versucht durch seine ruhige Art die Situation zu klären. Aber auch er hat sich bisher immer zurückgehalten, bis Sophie auf den Plan tritt. Mit ihr hat er den richtigen Mut gefasst.Ludwig ist wohl ziemlich ängstlich und Margarete ergeben. Er folgt ihr am liebsten auf Schritt und Tritt und gefällt ihr dabei sehr gerne. Er ist schon verliebt in sie, was das auch erklärt.Was mir sehr gut gefällt ist, dass er eine Wandlung durchlebt. Er bleibt nicht der unscheinbare, ängstliche Typ, sondern wird immer Selbstbewusster und mutiger. Das macht ihn mir richtig sympathisch. das vergeht aber immer mal wieder. Nachher wirkt er etwa blass.Margarete scheint wie eine Anführerin. Sie ist herrisch, kalt, biestig, zickig, herablassend und gibt gerne den Ton an und mag nicht gerne Widerworte. Und wenn doch, versucht sie es zu vertuschen, dass andere gewonnen haben. Trotzdem versteckt sie sich dahinter eher, aus Angst.

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  • Rezension : Spiegel des Bösen

    Spiegel des Bösen
    TanjaSpencer

    TanjaSpencer

    29. April 2017 um 13:42

    Rezension: Spiegel des BösenSpiegel des Bösen wurde von dem Autor Björn Springorum geschrieben, es erschien am 16. Februar 2017 im Thiehnemann-Esslinger-Verlag und es umfasst um die 380 Seiten. Handlung:Ein Grandhotel, in dem das Grauen herrscht, ein Zimmermädchen, das auf Rache schwört, drei Berghexen, die auf Seelen lauern, und eine Liebesgeschichte, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt scheint ... Ein ungewöhnlicher, fesselnder Phantastikroman: Gänsehaut pur!Die Handlung hat mir wirklich sehr gut gefallen, da ich noch nie ein so ein Buch mit der Handlung gelesen habe, auch verschiedene Elemente waren mir neu und dies hat mir wirklich super gefallen. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass es etwas in die Länge gezogen war, jedoch geschieht immer etwas wo man denkt : Wow, das hätte ich jetzt wirklich nicht erwartet. Die Story ist flüssig und ich das Grandhotel konnte mich wirklich mit allem überzeugen. Charaktere:Die beiden Hauptcharaktere sind Max und Sophie, welche sich auch immer näher kommen, dann haben wir noch Ludwig, welcher mich am Ende wirklich überrascht hat und Margarete, welche ich einfach nicht ausstehen konnte. Es gibt noch eine Menge Nebencharaktere, zB, die Erinnerungen, da hat sich jedoch nur der General mein Herz erobert. Jeder Charakter in dieser Geschichte spielt seine Rollen wirklich brillant, sie konnten mir alle überzeugen auch wenn ich verschiedene nicht ausstehen konnte. Meine Lieblingscharaktere sind Max, Sophie, der General und vielleicht auch noch Ludwig, jedoch sind meine Meinungen bei ihm gespaltet. Schreibstil :Der Schreibstil ist sehr locker und flüssig. Man bekommt vieles im Buch beschrieben und durch den Schreibstil, konnte man es sich alles super vorstellen wie zB, die Kulisse im Grandhotel und die verschiedensten Räume. Ich mochte den Schreibstil sehr, da dieser der Geschichte seinen eigenen Charme gab. Fazit:Das Buch hat mir sehr gut gefallen, es gab Kleinigkeiten, jedoch haben diese mich nicht überzeugt bekommen einen Stern abzuziehen. Mir hat die Liebesgeschichte von Sophie und Max sehr gut gefallen, auch die Entdeckungen der verschiedensten Räume wie der Salon der Erinnerung ( mein absoluter Favorit unter den Hotelräumen). Ich bin froh, dass Buch in der Leserunde gelesen zu haben und ich kann es jedem empfehlen, wer auf der Suche nach etwas Anderes ist. Nochmal vielen lieben Dank an den Autor, und der netten Widmung im Buch, ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut. LG Tanja

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  • Jugendbuch mit Gruselfaktor

    Spiegel des Bösen
    Fritzi

    Fritzi

    25. April 2017 um 16:59

    Wenn Teenager mit den Eltern in den Urlaub gehen sollen, steht dies ganz selten unter einem guten Stern. Nicht anders ist es bei Sophie, die mit ihren Eltern in das wiedereröffnete Grandhotel Rabenfels in die Berge fährt – ans Ende der Welt – wie sie findet. Noch bevor sie das Hotel betreten, beschleicht Sophie bereits ein merkwürdiges Gefühl. Dieses findet sie mehr als bestätigt, als Tags darauf ihre Eltern einfach weg sind. Auf ihrer Suche nach ihnen begegnen ihr noch mehr junge Leute ohne Eltern – allerdings stammen diese aus einer ganz anderen Zeit. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und packend – sehr schnell und ohne große Vorreden befindet man sich als Leser mitten im Geschehen. Alte Hotels sollten ja eigentlich Charme haben, das beschriebene dagegen führt eher ein Eigenleben und wird so plastisch dargestellt, dass das Kopfkino des Lesers auf Hochtouren läuft. Einige der beschriebenen Vorkommnisse erinnern stark an bereits gelesenes, sind aber gut eingebaut und runden die Geschichte ab. Die Protagonistin Sophie ist klug, mutig, aber auch verletzlich, ihrem Alter entsprechend aufbrausend und manchmal sehr schnell wütend. Insgesamt auf jeden Fall sympathisch. Auch Max, den Jungen, in den sie sich verliebt, mag man auf Anhieb. Die anderen bleiben in ihrer Beschreibung hinter den Hauptprotagonisten zurück, aber das ist auch in Ordnung so. Nicht auf Anhieb erkennt der Leser, wer in der Geschichte vertrauenswürdig ist und wer nicht. Gut gemacht - man überlegt mit, wer mit wem wohl vielleicht gemeinsame Sache macht. Gute eingebaut auch die Rückblenden, in denen der Leser immer wieder kleine Puzzleteile zugespielt bekommt, die dann ganz am Ende das Bild der „Frau hinter den Spiegeln“ ergeben. Der Schluss ist fulminant, ein wenig überzuckert vielleicht, was aber sicher dem Lesealter (ab 13 Jahren) geschuldet ist. Ich gebe eine klare Leseempfehlung für dieses Alter und auch mir hat das Buch Spaß gemacht.  

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  • Schaurig, gruselig und spannend!

    Spiegel des Bösen
    Nynaeve04

    Nynaeve04

    24. April 2017 um 21:45

    Als die 16jährige Sophie mit ihren Eltern Urlaub in dem alten Grand Hotel Rabenfels machen soll ist sie alles andere als begeistert. Doch kaum ist sie in der Nähe des Hotels häufen sich seltsame Begebenheiten. Eine Frau die vom Dach springt, Bilder die sich bewegen und Gänge die auf einmal anders verlaufen sind da nur der Anfang. Plötzlich verschwinden dann noch Sophies Eltern und Sophie versucht sie zu finden. Doch das Gruselhotel hält sie mit aller Macht davon ab...Das Buch ist sehr packend geschrieben! Der Autor versteht es einem die Kulisse direkt vor Augen zu führen, ich hatte stellenweise wirklich das Gefühl einen Film zu schauen! Es wird auf viele Details eingegangen die dann auch dazu führen dass man sich wirklich etwas gruselt. Das gelingt Björn Springorum wahnsinnig gut. Dafür schon mal  ein großes Lob. Ich habe auch schon lange nicht mehr so sehr mitgerätselt wie alles zusammen hängt. Nach und nach werden einem eine paar Häppchen zugeworfen so dass langsam Licht ins Dunkel kommt. Ein paar Sachen sind schnell offensichtlich, aber bei vielen muss man bis zum Schluss bangen und misstrauen. Der Spannungsbogen ist die ganze Zeit bis zum zerreißen gespannt und alles endet mit einem recht großen Knall, dem dann noch ein leichter, vielleicht schon etwas zu kitschiger Abschluss folgt. Sophie ist ein typischer Teenager. Was die Eltern sagen wird erst einmal in Frage gestellt und mit den Eltern Urlaub machen ist sowieso blöd. Umso mehr leidet sie letztendlich doch noch als nicht Gewiss ist was mit ihren Eltern passiert ist. Sie ist mutig, dickköpfig und bald heftig verliebt in ihren Mitstreiter Max. Die erste Liebe ist sehr schön und es hat mir gut gefallen die beiden dabei begleiten zu dürfen. Wenn auch die Lovestory natürlich nicht im Vordergrund steht.Max fand ich auch sehr gelungen und einen tollen Gegenpart zu Sophie.  Er ist eher besonnen und schafft es Sophie so manches mal zu beruhigen wo es bitter nötig ist. Ich mochte ihn wirklich gern.Die anderen Charaktere hätten vielleicht noch etwas mehr Tiefe vertragen können, waren andererseits aber auch genau so richtig. Denn so konnte man doch immer noch überlegen wer auf welcher Seite steht und was wem wohl zugestoßen ist. Das Cover sieht in Echt viel besser aus als auf der Abbildung denn ein Teil der Oberfläche glänzt auf eine Art und Weise die gut zu diesem mysterischen Buch passt. Das Grandhotel auf der Rückseite gefällt mir besonders gut.Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für alle die ein Buch lesen möchten dass sie packt, eine zarte Lovestory hat, einiges an Grusel bietet und zum miträteln und mitfiebern schon fast zwingt.

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  • Spiegel des Bösen - Björn Springorum

    Spiegel des Bösen
    Waldi236

    Waldi236

    24. April 2017 um 11:32

    „Spiegel des Bösen“  von Björn Springorum ist 2017 im Thienemann Verlag erschienen. Inhalt: Die 15-jährige Sophie ist gar nicht begeistert, dass sie zusammen mit ihren Eltern ein paar Tage im Grandhotel Rabenfels verbringen muss, das ihrem Vater als Inspiration für sein neues Buch dienen soll. Schon bei ihrer Ankunft macht Sophie eine erschreckende Beobachtung: eine junge Frau stürzt vom Turm des Hotels. Doch außer Sophie will es niemand gesehen haben. Bereits am nächsten Morgen überschlagen sich die Ereignisse als Sophie aufwacht und ihre Eltern spurlos verschwunden sind. Auf der Suche nach ihren Eltern macht Sophie Bekanntschaft mit sich bewegenden Spiegelbildern, wandelnden Wänden, netten Geistern und leider auch dieser unheimlichen Frau, die überall gleichzeitig zu sein scheint. Glücklicherweise muss sie diesen Alptraum nicht ganz alleine durchstehen, sondern trifft in ihrer Not andere Jugendliche, die dasselbe durchleben müssen und doch aus anderen Zeiten stammen.  Meinung: Bereits im ersten Kapitel befindet sich der Leser mitten im Geschehen. Auf lange Einleitungen und Erklärungen wird hier gänzlich verzichtet. Der ganze Roman ist geprägt von einer unglaublichen Dynamik, die das Buch unheimlich fesselnd macht und niemals Langeweile aufkommen lässt. Die Handlungen sind schlüssig und logisch – soweit dies in einem Gruselhotel eben möglich ist. Einem Jugendbuch entsprechend ist die Sprache relativ einfach gehalten und auf Fremdwörter wird gänzlich verzichtet. Auch verzichtet der Autor darauf die Sprache der jeweiligen Zeit anzupassen. Vereinzelt sind altertümliche Ausdrücke verwendet worden, die sich aber gut in die Story einfügen und jederzeit verständlich sind. Die Kulisse des Grandhotel Rabenfels eignet sich hervorragend für diesen Roman. Dem Autor gelingt es mit detailreichen Beschreibungen eine gruselige Atmosphäre zu schaffen und das Kopfkino anzukurbeln. Die Protagonisten, allen voran Sophie und Max, sind liebevoll gezeichnet und passen sehr gut zusammen.  Sophie tritt jederzeit als typisch dickköpfiger Teenager auf und würde am liebsten mit dem Kopf durch die Wand. An wenigen Stellen erschien mir ihre Art ein wenig naiv. Zum Glück greift dann Max mit seinem ruhigen und bedachten, aber keineswegs langweiligen Charakter ein. Die Nebenfiguren sind ein wenig gespalten. Viele sind sehr sympathisch und gut ausgearbeitet. Einige erscheinen jedoch ein wenig flach. Im Laufe des Romans begegnen dem Leser immer wieder Elemente wie verwunschene Bilder oder Spiegel im Wandschrank, die an Harry Potter, Narnia etc. erinnern und den Autor sofort als Fan entlarven. :) Fazit: Insgesamt hat mir „Spiegel des Bösen“ gut gefallen, insbesondere der Genre-Mix aus Phantastik, Romantik, Horror und Historie. Björn Springorums Roman ist für alle Jugendliche (~12-15 Jahre) hervorragend geeignet, die eine etwas andere Geschichte lesen wollen.   Und natürlich ebenso für alle anderen, die gerne Jugendbücher lesen! :)

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