Björn Springorum , Maximilian Meinzold Spiegel des Bösen

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Inhaltsangabe zu „Spiegel des Bösen“ von Björn Springorum

Ein Grandhotel, in dem das Grauen herrscht, ein Zimmermädchen, das auf Rache schwört, drei Berghexen, die auf Seelen lauern, und eine Liebesgeschichte, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt scheint ...

Ein ungewöhnlicher, fesselnder Phantastikroman: Gänsehaut pur!

Hätte zwar ein bisschen mehr gruseliger sein können, meiner Meinung nach aber trotzdem eine unterhaltsame Zwischendurchgeschichte.

— FireheartBooks

Gute Ansätze, viel Potential, leider aber fehlte es an Tiefe.

— IvyBooknerd

Spannend, aber leider irgendwie vorhersehnbar...

— Tigerkatzi

(4,5)Ein wirklich toller Einzelband! Spannend&gruselig mit einer tollen Liebesgeschichte! Allerdings gab es teilweise kleine Logikfehler.

— Paules_Buecherkiste

Gruselig, spannend und einer Liebesbeziehung. Tolles Leseerlebnis.

— Mese

Ein schaurig-schöner Fantasyroman mit tollen Charakteren und besonderem Schauplatz. Sehr lesenswert!

— -nicole-

Mittelmäßig und für mich zu verwirrend.

— MsChili

Ein nicht allzu gruseliges Buch für Jugendliche von 12 bis 14.

— Helentonia

Entspannter, leicht gruseliger Jugendroman mit minimalen Schwächen.

— MiracleDay

Ein Gruselroman, der vermutlich eher jüngere Leser fesselt.

— Tensiar

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  • unterhaltsame Geschichte mit wenig Gruselfaktor

    Spiegel des Bösen

    FireheartBooks

    28. August 2017 um 18:33

    Dieses Buch ist im Februar dieses Jahres erschienen und momentan findet man es überall in den sozialen Netzwerken. Mit dieser schaurigen Inhaltsangabe habe ich gehofft, endlich mal ein Buch zu finden, dass mich richtig gruselt. Die Eltern von der 15-jährigen Sophie sind Autoren und ständig auf der Suche nach Geschichten für ihre Bücher. So eine erhoffen sie sich im Grandhotel Rabenfels zu finden, immerhin soll es dort spuken. Sophie ist alles andere als glücklich mitten aufs Land in ein heruntergekommenes, altes Hotel gesteckt zu werden – doch als sie eines Morgens ihre Eltern nicht mehr finden kann und jeder im Hotel sie zu ignorieren scheint beginnt ihr Albtraum. Im Keller findet sie dann andere Kinder mit seltsamer Kleidung, die ebenfalls ihre Eltern verloren haben und genau wie Sophie sollen auch sie in jenem Keller ausharren, damit sie sicher sind. Doch Sophie hält davon nichts und zusammen mit Max, einem der „Keller-Jungen“,  erkundet sie das Hotel um herauszufinden, was mit ihnen allen passiert ist. Sophie ist ein Teenager mitten in der Pubertät. Statt mit ihren Eltern an einen „coolen“ Ort zu reisen wie z.B. New York, fahren sie irgendwo aufs Land in ein altes Hotel. Das passt ihr natürlich überhaupt nicht und ihre Eltern sind damit gemein, böse, etc pp. Doch als diese plötzlich verschwunden sind, will sie nichts mehr als sie wiederzufinden und bei der Suche zeigt sich, wie mutig das Mädchen ist. Unterstützt wird sie bei ihrer Suche von Max, der ebenfalls seine Eltern in diesem Hotel verloren hat und schnell zeigt sich, dass er schon ein paar Jahre in dem Keller ausgeharrt hat. Er ist der perfekte Gentleman und ständig an Sophies Seite, um ihr zu helfen. Schnell verlieben sich die beiden, doch ihre Liebe steht unter keinem guten Stern, nicht nur wegen den vielen Gefahren im Hotel… Ein weiterer wichtiger Charakter in diesem Buch ist das Zimmermädchen Colette aus dem 19. Jahrhundert, welche durch verschmähte Liebe und einem daraus folgenden schwerwiegenden Fehler auf Rache sinnt. Doch diese Rache zu bekommen ist nicht so einfach. Der Schreibstil hat mir gut gefallen; er ist sehr einfach und flüssig zu lesen. Wirklich gegruselt habe ich mich allerdings nicht. Die Geschichte hat mich sehr an die „Liebe & Geheimnis“ Reihe von Bianka Minte-König erinnert, die ich in meinen „jüngeren“ Jahren (also vor ca. 8,9 Jahren) als Teenager gelesen und sehr geliebt habe. Auch hier wird ein gewisser Gruselfaktor mit einer jungen Liebe verknüpft, aber wirklich schaurig ist es nicht. Die Geschichte wird aus der Sicht von Sophie in der Gegenwart und dem Zimmermädchen in der Vergangenheit erzählt, was einen sehr unterhaltsamen Kontrast gegeben hat. Ich finde Einblicke aus der Vergangenheit immer sehr interessant, da man erfährt, wie etwas zu einer aktuellen Situation geführt hat. Fazit: „Spiegel des Bösen“ würde ich als Zwischendurchgeschichte empfehlen. Es war zwar spannend und unterhaltsam, aber ich glaube nicht, dass ich es ein zweites Mal lesen würde.

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  • Der Gruselfaktor blieb leider aus

    Spiegel des Bösen

    IvyBooknerd

    18. August 2017 um 17:25

    Gleich zu Beginn des Buches werden wir, ebenso wie Sophie, regelrecht in das Geschehen hineingeworfen. Wir wissen weder was geschehen ist, noch wie es geschehen ist, was es uns ermöglicht, das Abenteuer auf dieselbe Art und Weise wie Sophie zu erleben. Wir wissen nicht mehr und nicht weniger als sie selbst, was das Leseerlebnis sehr interessant und auch aufregend gestaltet hat. Ich mag solche schnellen Einstiege sehr, muss ich gestehen, auch wenn dies natürlich hier und da zu ein paar Verwirrungen führen kann, doch ich finde es großartig, wenn der Leser mit dem Protagonisten gleichgestellt wird und man sich hier mit den Figuren aus dem Buch auf einer Ebene befindet. DER GRUSELFAKTOR BLIEB LEIDER AUS Im Nachhinein muss ich sagen, dass sich die Geschichte stellenweise etwas langgezogen fand und der Autor die gesamte Geschichte hätte etwas kürzer fassen können. Leider blieb auch der Gruselfaktor bei mir aus und eine unheimliche Stimmung wollte einfach nicht aufkommen, was teilweise vielleicht auch damit zu tun hat, dass es sich hierbei um ein Buch, eher für das jüngere Publikum geeignet, handelt, sprich es natürlich gruselige Stellen gibt, allerdings nicht so gruselig, als dass es mir Angst eingejagt hätte. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich in diesem Genre einfach schon so „abgehärtet“ bin und schlicht mehr erwartet habe von einem Spukhotel, was allerdings in keiner Weise die Qualität des Buches in Frage stellt. Ob man etwas für unheimlich empfindet oder nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Manche fürchten sich schon vor einem dunklen Schatten, bei anderen braucht es ein bisschen mehr, bis sich Gänsehaut einstellt. Für Leser, die eine gruselige Stimmung ebenso gerne mögen wie ich, würde ich empfehlen, das Buch dann vielleicht doch eher abends bzw. nachts zu lesen, was ich ebenfalls getan habe. Es hatte zwar nicht vollends den gewünschten Effekt, doch hat die Geschichte dadurch nichtsdestotrotz ein bisschen gruseliger gewirkt. Was mir unglaublich gut gefallen hat, waren die Kapitelanfänge und hier nicht nur das wundervolle Design, das auch noch perfekt zur Geschichte passt, sondern auch die Namen der einzelnen Kapitel, die immer schon einen Hinweis und einen Vorgeschmack darauf gaben, wo genau sich die nächste Szene abspielen würde. Die ersten Seiten zogen sich etwas in die Länge. Zum einen ist dies notwendig, um aufgrund des rasanten Einstiegs in die Geschichte einfinden zu können und die Charaktere kennenzulernen, auf der anderen Seite hat es mich teilweise auch wirklich gelangweilt. Abgesehen davon, dass ich mich kaum bis gar nicht gegruselt habe, war der erste Teil des Buches etwas langwierig, teilweise auch ereignislos. Hauptsächlich spielt sich die Handlung in den Kellern des Hotels ab, wo, gelinde ausgedrückt, kaum bis rein gar nichts passiert. Die Charaktere sitzen hier und warten; warten darauf, dass etwas passiert, bis schließlich Sophie in ihr Leben tritt, die ganze Situation zwar etwas aufwirbelt, aber im Endeffekt auch nicht viel ausrichtet, denn kluge Einfälle bleiben weiterhin rar und auch gestritten wird sich viel zu häufig. Obwohl ich Sophie als interessanten Charakter bezeichnen würde, zumindest teilweise, ging sie mir stellenweise mit ihrer Naivität und ihren Nörgeleien etwas auf die Nerven. Hierbei sollte man natürlich nicht aus den Augen verlieren, dass sie erst fünfzehn Jahre alt ist und ihr teilweise einige Dinge fremd sind und sie wahrscheinlich nicht die Einzige ist, die sich als 15-jährige Jugendliche so verhält bzw. verhalten hat. Ich denke bis zu einem gewissen Grad kann man sich, wenn man sich selbst in seine Jugend zurückversetzt, identifizieren, was allerdings nicht bedeutet, dass ich sie vollends ins Herz geschlossen habe. Auch bei den anderen Charakteren bin ich mir nach wie vor nicht sicher, ob ich sie mag, oder doch nur nervtötend finde. Bei Margarete bin ich mir da sicher, sie ist eine traurige, fast schon armselige Gestalt, die wahrscheinlich unzufriedener mit sich selbst und trauriger über ihr Leben nicht sein könnte. Diese Emotionen kompensiert sie dadurch, dass sie nicht nur unhöflich, sondern auch unfreundlich, biestig und herablassend ist und sich als Boss der kleinen Truppe aufführt. Ludwig ist das genaue Gegenteil von ihr, lässt sich freiwillig unterbuttern und liegt ihr quasi zu Füßen. Mit Ludwig konnte ich mich weder identifizieren, noch fühlte ich mich ihm während des Lesens in irgendeiner Weise nahe. Er gehört zu der Sorte Mensch, die einfach mit dem Strom schwimmen, die sich keine eigene Meinung bilden, sondern lieber das nachplappern, was andere ihnen vorsagen, nur weil sie dazugehören möchten. Eine traurige Eigenschaft. Nichtsdestotrotz macht er eine kleine Entwicklung durch, die mir gut gefallen hat. Max mochte ich sehr gerne. Er war erfrischend, amüsant, freundlich, höflich, keiner dieser Badboys, wie es in Jugendromanen oft der Fall ist. Einen bleibenden Eindruck hat er allerdings dann doch nicht hinterlassen, da er nichts wirklich Besonderes an sich hat. Den Concierge hingegen mochte ich sehr, war er der Einzige, der dem Buch eine etwas unheimliche Atmosphäre verlieh. Ich mag solche Charaktere, bizarr, merkwürdig, unheimlich, gespenstig. Mein Liebling jedoch war der General. Ich wünschte er wäre Hauptfigur, statt Nebenfigur gewesen. Ganz allgemein hätte ich mir bezüglich der Figuren etwas mehr Hintergrundwissen gewünscht, insbesondere bei Charakteren wie eben dem General oder Esmeralda oder auch dem Concierge. Ich bin mir sicher, dass hinter ihnen viele lange Jahre voller Abenteuer und Erfahrungen liegen; Ereignisse, die sie zu denen gemacht haben, die sie heute sind und nur zu gerne hätte ich einen Einblick erhalten in ihre Vergangenheit und natürlich hätte ich auch am liebsten noch mehr darüber erfahren, was passiert ist und wie es zu alledem hier erst gekommen ist und vor allen Dingen wie ihre Leben mit der ganze Geschichte zusammenhängen. GUTE ANSÄTZE, VIEL POTENTIAL, LEIDER ABER FEHLTE AN TIEFE Bei der Geschichte hat mir definitiv an Tiefe gefehlt. Natürlich werden jetzt viele sagen, es ist doch „nur“ ein Kinderbuch; es ist doch „nur“ ein Jugendroman, aber ich zum Beispiel bin ein sehr großer Fan von speziellen, sehr gut ausgearbeiteten Charakteren und mithin auch Charakter Development, was in diesem Buch leider kaum vorhanden war, was ich als sehr schade empfinde, denn sämtliche Charaktere hatten definitiv das Potential, zu großartigen Figuren zu werden, hätte man ihnen nur ein paar Sekunden mehr im Rampenlicht gegönnt. Das was mich am meisten an der Geschichte gestört hat, war die Liebesgeschichte, die in meinen Augen nicht nur viel zu überstürzt, sondern auch irgendwie Fehl am Platz, inszeniert und erzwungen wirkte. Meiner Meinung nach wäre das Buch um Längen besser, hätte man einfach auf die Romanze verzichtet und die vier Hauptfiguren einfach Freunde in Not sein lassen, die gemeinsam versuchen einen Weg zu finden, das übernatürliche Böse zu besiegen und das Hotel zu verlassen. In der zweiten Hälfte des Buches, insbesondere zum Ende hin, wurde die Geschichte dann sehr spannend. Dinge passierten Schlag auf Schlag, man hatte kaum mehr Zeit, Luft zu holen und man fühlte sich, als säße man in einem schnellen Auto oder auf einer rasanten Achterbahn, die gar nicht mehr zum Stehen kam. Plötzlich tauchten so viele Hinweise auf, Geheimnisse wurden gelüftet und es passierten auch tatsächlich ein paar Dinge, womit ich in der Form nicht gerechnet hatte. Andere Dinge wiederum konnte ich mir bereits zu Anfang der Geschichte denken. Alles in allem war es ein angenehmes Lesevergnügen; meine Erwartungen konnte das Buch allerdings nicht erfüllen, was sehr schade ist. Als schlecht würde ich das Buch dennoch nicht bezeichnen, es entsprach nur nicht meinen Vorstellungen bzw. meinen Vorlieben. Ich bin mir sicher, dass das Buch, gerade von dem jüngeren Publikum oder auch von Lesern, die, was Horrorgeschichten angeht, ohnehin etwas empfindlicher sind, als gruselig empfunden wird. Ich möchte auch gar nicht abstreiten, dass die Geschichte gut ist, das ist sie, teilweise nur etwas langgezogen mit – meiner Meinung nach – zu wenigen Hintergrundinformationen. Der Schreibstil hat mir auch sehr gefallen; dieser war nüchtern und der Stimmung des Buches und auch dem Alter der Charaktere angepasst. Es ließ sich flüssig lesen und man hatte definitiv das Gefühl, inmitten der Geschichte zu sein. Dennoch konnte mich das Buch nicht zu hundert Prozent überzeugen. Es war eine nette Geschichte für zwischendurch mit guten Ansätzen und viel Potential, mehr allerdings nicht.

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  • Gruselige Spannung

    Spiegel des Bösen

    Mese

    21. June 2017 um 19:47

    Es hat mir Spass gemacht dieses Buch zu lesen. Die Spannung wurde gut aufgebaut und konnte bis zum Schluss gehalten werden. Die verschiedenen Charakteren wurden gut beschrieben. Sophie muss mit ihren Eltern in diesem langweiligen Hotel die Ferien verbringen. Eines Morgens sind ihre Eltern spurlos verschwunden. Sie merkt bald, dass sich das Hotel ständig verändert. Plötzlich ist der Aufzug nicht mehr dort wo er sein sollte. Im Keller findet Sophie weitere Jugendliche die in der gleichen Situation sind. Besonders zu Max fühlt sie sich hingezogen. Um so mehr sie über das Geheimnis des Grandhotel herausfinden desto gefährlicher wird es für die Beiden. Ein Happy End für die Liebe bleibt aus.

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  • Atmosphärisches Jugendbuch mit Gruselfaktor

    Spiegel des Bösen

    LuluCookBakeBook

    05. June 2017 um 14:53

    Sophie reist mit ihren Eltern in das sagenumwobene Grandhotel Rabenfels, worauf sie so gar keine Lust hat. Doch über Nacht verändert sich auf einmal alles: Ihre Eltern sind verschwunden, Sophie wird von niemandem mehr wahrgenommen und das Hotel macht einen ganz anderen Eindruck auf sie. Zum Glück ist sie nicht allein, denn es gibt noch andere, denen dasselbe widerfahren ist und gemeinsam versuchen sie, das Rätsel um das Hotel zu lösen und ihre Eltern zu finden.Titel und Cover stimmen auf ein gruseliges Jugendbuch ein und passen hervorragend zur Geschichte. Auch jeder Kapitelanfang ist besonders gestaltet, sodass die Stimmung die ganze Zeit erhalten bleibt. „Was war das nur für ein Ort, an dem man jeden Augenblick mit dem Schlimmsten rechnen musste, an dem ruhelose Geister umherschwebten und Phantome viele Jahrzehnte durch die Flure huschten?“ (S. 179)Björn Springorum konnte mich von Beginn an fesseln. Es gelingt ihm wunderbar, die düstere Atmosphäre der Geschichte zu transportieren, rasant und actionreich stolpert man mitten in die verborgenen Geheimnisse des Hotels. Größtenteils erlebt man das Geschehen aus Sophies Perspektive, kleine Abschnitte aber auch von anderen Figuren. Außerdem gibt es immer mal wieder Rückblenden ins 19. Jahrhundert, die nach und nach Aufschluss darüber geben, warum das Hotel so sonderbar ist.Die 15-jährige Sophie war mir von Beginn an sympathisch. Sie ist eine mutige Protagonistin, die zielstrebig versucht, aus ihrer verzwickten Situation zu entkommen. Daneben gibt es aber noch jede Menge weitere, zum Teil recht skurrile Figuren, die nicht alle freundlichen Gemüts sind. Sophie findet jedoch schnell einige Verbündete, die ihr oftmals helfend zur Seite stehen. Für meinen Geschmack hätte sie gern ein bisschen weniger auf diese Hilfe angewiesen sein und mehr Probleme allein lösen können, was mit ihrem Charakter gut harmoniert hätte. Nichtsdestotrotz passte insgesamt alles gut zusammen und auch eine Liebesgeschichte fehlt natürlich nicht.Liebe und Hass sind die zentralen Themen in „Spiegel des Bösen“. Was passiert, wenn sich Liebe in Hass verwandelt? Und wie kommen Sophie und die anderen aus ihrer Situation wieder heraus? Durch die Einbindung von Fantasy-Elementen ist dem Autor eine wunderbar spannende Gruselgeschichte gelungen.Fazit„Spiegel des Bösen“ ist ein spannendes Jugendbuch mit Gruselfaktor. Mit seiner atmosphärischen und rasanten Geschichte konnte mich Björn Springorum trotz kleiner Schwächen an der Hauptfigur Sophie überzeugen.

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  • Ein schaurig-schöner Fantasyroman

    Spiegel des Bösen

    -nicole-

    03. June 2017 um 17:55

    Ein unheimliches Hotel mit dunklen Geheimnissen...Die 15-jährige Sophie ist nicht gerade davon begeistert, die nächsten Tage mit ihren Eltern in einem alten Hotel zu verbringen - schon bevor sie es betritt, hat sie kein gutes Gefühl: Mit dem Grandhotel Rabenfels, dass nach 100 Jahren renoviert und wiedereröffnet wurde, stimmt etwas nicht. Sophies Befürchtung bewahrheiten sich schließlich. Als sie am nächsten Morgen aufwacht, sind ihre Eltern verschwunden. Und nicht nur das - Wände sind plötzlich da, wo keine sein sollten, endlose Gänge führen ins Nichts und alte Gemälde führen ein Eigenleben. Und dann sind da noch die vielen Spiegel... Sophie fühlt sich mehr denn je beobachtet. Im dunklen Keller stößt sie schließlich auf Max und seine Freunde. Schnell wird klar: Es lauert etwas Böses hinter den Spiegeln. Zusammen mit Max versucht Sophie hinter das Geheimnis des Hotels zu kommen. Dieses ist alles andere als ungefährlich und birgt viele Schatten..."Endlose Korridore. Leere Gänge. Ihre Schritte geschluckt von durchgelaufenen dicken Teppichen voller Löcher. Bei ihrer Ankunft war es hier noch richtig trubelig gewesen, laut und voller Leben. Jetzt kam ihr das Hotel sehr einsam vor. Stiller. Dunkler. Irgendwo knarrte es." -Seite 19Nachdem mir Der Ruf des Henkers schon sehr gut gefallen hat, war ich sehr neugierig auf Björn Springorums neuestes Werk. Und Spiegel des Böse" hat einiges zu bieten: Ein großes altes Hotel, das abgelegen auf einem hohen Felsplateau liegt, umgeben von Bergen. Doch das legendäre Grandhotel Rabenfels hat ein dunkles Geheimnis, dass es in den unzähligen Gängen und Zimmern hütet...Die Geschichte hat einige Besonderheiten: Ein toller Schauplatz, der mich (auch wenn es eine völlig andere Geschichte ist) ein wenig an das Overlook Hotel aus Stephen Kings "Shining" erinnert. Das Grandhotel Rabenfels wird vom Autor detailreich beschrieben, man kann sich die unheimlichen Veränderungen, die im Gebäude vorgehen, sehr gut vorstellen. Neben einer spannenden Story, die viele Geheimnisse enthält, haben mir besonders die die vielen tollen Figuren gefallen - Charaktere aus längst vergangenen Zeiten, Geister, Phantome und Hexen. Alles ist sehr gut aufeinander abgestimmt und passt perfekt in die Handlung. Zwischen den aktuellen Geschehnissen gibt es immer mal wieder Rückblicke in die Vergangenheit, wodurch man nach und nach erfährt, was damals wirklich passiert ist. Die Atmosphäre ist meist düster und etwas gruselig, besonders das Geheimnis um die Spiegel ist fesselnd. Der Schreibstil ist flüssig, wodurch sich die Geschichte sehr gut lesen lässt. Das Buch ist auch äußerlich ein Hingucker: Die dunkle Gestaltung mit intensiven Farben passt sehr gut zum phantastischen Inhalt. Dazu hat jeder Kapitelanfang eine schön gestaltete, schwarze Umrandung. Insgesamt ein wirklich schönes und hochwertiges Buch. "Aber hattest du nicht auch schon den Eindruck, dass dieses Hotel von einem auf den anderen Tag anders ist. Älter, leerer, größer? Das mal Abend ist, obwohl gerade erst Morgen war? Dass es Türen gibt, wo vorher keine waren? Gänge, die ins Nichts führen? Und dann noch dieses Gefühl, dass man eigentlich nie allein ist. Dass man beobachtet wird." (Max) -Seite 65Mein Fazit: Ein schaurig-schöner, phantastischer Roman, der mit einem unheimlichen Schauplatz und tollen Figuren überzeugt. Die Story ist spannend und voller Geheimnisse, die erst nach und nach ans Licht kommen. Dazu gibt es noch eine gute Portion Grusel, Einblicke in vergangene Zeiten und eine kleine Liebesgeschichte. Mir hat "Spiegel des Bösen" wirklich gut gefallen, gerade weil so unheimlich viel auf den 384 Seiten passiert. Es hätte daher gern noch ein paar Seiten länger sein dürfen. Ein tolles Jugendbuch, dass auch Erwachsene begeistert!Ich hoffe, dass wir noch einiges von Björn Springorum lesen und hören werden! :)

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    • 3
  • Willkommen im Gand Hotel

    Spiegel des Bösen

    LillianMcCarthy

    30. May 2017 um 13:06

    Ich freute mich sehr auf das neue Buch von Björn Springorum. Es ist das erste, was ich von ihm lesen doch von allen Seiten hörte ich bisher Lob und ich war gespannt auf den Jugend-Horrorroman. Auch der Klappentext sagte mir zu. Ich finde Fantasygeschichten, die ih Grand Hotels spielen unheimlich interessant und gerade diesen alten Hotels haftet auch immer ein ganz besonderer Zauber an. Dennoch fiel mir der Einstieg in die Geschichte schwer. Es dauerte lange, bin ich wirklich durchblickt hatte, was genau in der Geschichte passierte und noch einmal einiges, bis dann wirklich was passierte und dann war die Geschichte auch schon fast um. In die Geschichte mit Fantasyelementen sind einige Horrorelemente eingebunden, die trotz dem Defizit in der Story eine Menge Atmosphäre lieferten und für mich einen großen Reiz des Buches ausmachten. Diese Elemente sind für ein Jugendbuch sehr angemessen und wenn man sich leicht gruselt (und das kann ich nur bestätigen), dann gibt das Buch auch für ältere Leser eine Menge her. Mit der Protagonistin Sophie bin ich zwar nach einige Zeit warm geworden, ihr Handeln blieb aber im Verlaufe des gesamten Buches sehr passiv. Es passiert sehr wenig aus eigenem Antrieb und sowohl Sophie, als auch die Leser bekommen viel zu viel von anderen Charakteren präsentiert, als dass man sich selbst anstrengen muss. Dennoch hatte Sophie auch einige positive Aspekte. Allen voran fand ich ihre etwas andere Liebesgeschichte sehr toll konstruiert und neben Sophie besaßen auch die anderen Charaktere ganz viel Charme. In was ich mich definitiv verliebt habe, das ist der Schreibstil des Autors. Er ist sehr verträumt, gerade richtig für ein Fantasybuch, wie Spiegel des Bösen und dennoch weicht er nie vom Wesentlichen ab, was für die Geschichte gerade richtig war. Trotz der starken Defizite in der Geschichte und dem leider auch nicht so überraschenden Ende, konnte mich Spiegel des Bösen und vor allen Dingen der Autor Björn Springorum in anderen Punkten begeistern. Fazit: Spiegel des Bösen hat definitiv Defizite in der Story, die sich leider auch bis zum Ende der Geschichte ziehen. Gefallen haben mir dafür die Charaktere und der Schreibstil umso mehr, weshalb es für mich mit Spiegel des Bösen nicht beim einzigen Buch des Autors bleibt. Auch die gut gesetzten Horrorelemente waren sehr überzeugend und passen sehr gut zu jüngeren Lesern.

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  • Ein gruseliges Hotel und eine mutige Abenteuerin

    Spiegel des Bösen

    Endarien

    29. May 2017 um 21:16

    Sophie reist mit Ihren Eltern zu der Neueröffnung des Grandhotels um dort ein paar Tage zu verbringen und für Ihren Vater ein paar neue Ideen für sein Buch zu bekommen. Sophie gefällt es jedoch von Anfang an nicht und als sie plötzlich eines Tages alleine und verlassen in dem Grandhotel aufwacht, beginnt das Grauen. Das Hotel führt sein eigenes Leben und je mehr Sophie in die Vergangenheit dieses Hotels eindringt, desto verwirrender wird es. Jedoch ist sie nicht alleine und bekommt die Hilfe von einem Jungen namens Max, der weit über 100 Jahre alt ist, aber die Zeit spielt dort keine Rolle und so kommt es, dass die beiden sich verlieben. Egal, dass ihre Welten nicht gleich sind. Gemeinsam begeben sie sich auf die Spurensuche um dem Grauen endlich ein Ende zu setzen...Es ist ein schönes Jugendbuch mit viel Spannung und Abenteuern. Allerdings fand ich es an einigen Stellen etwas zu verwirrend und am Ende hin, wollte ich nur noch wissen wie das Ganze zu Ende geht bzw. wie sich die Fragen endlich offenbarten. Der Schreibstil war schön und flüssig. Für junge Leser, die schaurige Geschichten mögen, ist es allerdings ein MUSS ;)

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  • Mittelmäßig

    Spiegel des Bösen

    MsChili

    29. May 2017 um 21:00

    „Spiegel des Bösen“ von Björn Springorum handelt von einem Grandhotel, das anders ist, als es auf den ersten Blick scheint. Dort passieren merkwürdige Dinge und ein Zimmermädchen, das auf Rache schwört, treibt dort ihr Unwesen. Und Sophie muss dort ein paar Tage mit ihren Eltern verbringen..   Der Autor katapultiert den Leser direkt an den Schauplatz, nämlich das Grandhotel, das nach vielen Jahren wieder geöffnet hat. Sophie, die Hauptcharakterin, verbringt gemeinsam mit ihren Eltern ein paar Tage dort. Sophie war manchmal etwas schwer von Begriff und hat Zeit gebraucht Zusammenhänge zu erkennen bzw. oft auch die Hilfe von anderen benötigt. Das hat sie mir nicht ganz sympathisch gemacht, denn ich hätte erwartet, dass sie doch viel alleine schafft. Ansonsten war sie ein interessanter Charakter, von dem man aber nicht zu viele Eigenschaften erfahren hat. Und auch die anderen Charaktere waren mir zu oberflächlich, was dem ganzen die Tiefe genommen hat. Zudem war ich anfangs doch sehr verwirrt, da ich Schwierigkeiten hatte, alle Zusammenhänge zu verstehen und es viele offene Fragen gab. Die Idee dieses Buches fand ich aber schon gelungen, auch wenn es mich nicht richtig überzeugen und mitreißen konnte. Ich hatte Schwierigkeiten am Ball zu bleiben und es kam kein richtiger Lesefluss auf.   Leider nicht allzu gruselig und mich konnte es nicht richtig packen.

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  • Eine spannende und humorvolle Reise ins Grandhotel...

    Spiegel des Bösen

    Ayda

    24. May 2017 um 19:52

    Klappentext: Ein Grandhotel, in dem das Grauen herrscht, ein Zimmermädchen, das auf Rache schwört, drei Berghexen, die auf Seelen lauern, und eine Liebesgeschichte, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist ... Ein ungewöhnlicher, fesselnder Phantastikroman: Gänsehaut pur! Meine Meinung: Zuerst muss ich sagen,dass ich das Cover und die Innengestaltung des Buches ganz toll finde,sehr schön und passend zum Inhalt gestaltet. Die Geschichte hat mir insgesamt ganz gut gefallen und ist für Jungendliche ab 12 super geeignet aber auch Erwachsende werden ihren Lesespaß haben. Der Schreibstil ist sehr schön zu lesen,spannend und humorvoll erleben wir die Geschichte mit Sophie,eine sehr sympathische Hauptfigur,die ich gleich auf den ersten Seiten ins Herz geschlossen habe. Auch die Atmorsphäre im Hotel ist sehr authentisch geschildert,ich hatte das Gefühl dabei zu sein und mit die Treppen hinabzusteigen. Neben Sophie lernen wir auch Max kennen,der ebenfalls eine sehr interessante Figur ist und von einer doch etwas anderen Zeit kommt. Ob Sophie ihre Eltern findet,die aufeinmal spurlos verschwunden sind und was sie noch so alles erlebt,müsst ihr selber lesen. Von mir gibt es 4,5 Sterne und eine Leseempfehlung! Autor: Björn Springorum, geboren 1982 in Calw, würde am liebsten am zweiten Stern rechts abbiegen, im Kleiderschrank eine neue Welt entdecken, durch einen Kaninchenbau ins Wunderland fallen, mit einem Ring unsichtbar werden, nur durch das Lesen eines Buches nach Phantásien reisen oder eine recht wagemutige Partie Quidditch spielen. Weil sich das alles als schwieriger herausstellt als gedacht, schreibt er eben solange seine eigenen Geschichten. Björn Springorum studierte Englisch und Geschichte, lebt, schreibt und liest in Stuttgart und wird von drei Katzen gehörig auf Trab gehalten. Facebookseite von Björn Springorum (Quelle: www.thienemann-esslinger.de)

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  • Mäßig gruseliges Grandhotel

    Spiegel des Bösen

    Helentonia

    18. May 2017 um 12:27

    Eigentlich wollte Sophie nur, dass der Urlaub mit ihren Eltern so schnell wie möglich vorbei ist. Doch als sie aufwacht, sind ihre Eltern verschwunden. Und nicht nur das, das ganze Grandhotel hat sich verändert und scheint Jagd auf sie zu machen. Nur wieso?Um das herauszufinden, traut sich Sophie weit in das Hotel hinein. Max steht ihr dabei treu zur Seite und schon bald fängt Sophie an, Gefühle für ihn zu entwickeln. Dabei scheint ihrer Liebe alles im Wege zu stehen, denn schnell wird klar, dass Max schon seit vielen Jahrzehnten im Hotel gefangen ist. Können die Beiden aufdecken, was hinter dem Spuk steht und ihn beenden? Und wie geht es weiter zwischen ihnen?Leider konnte das Buch meine Erwartungen nur teilweise erfüllen. Während die Gruselelemente in dem Hotel mich am Anfang noch fesselten, verloren sie auf die Dauer ihren Schrecken und konnten in späteren Kapiteln kaum mehr Gefühle bei mir erwecken. Die Liebesgeschichte zwischen Max und Sophie war zu oberflächlich und vorhersehbar, um mich sonderlich mitzureißen. Auf inhaltlicher Ebene ließ mich das Buch deswegen etwas enttäuscht zurück. Als Protagonistin war Sophie mir sehr sympathisch, es war leicht, sie durch das Abenteuer zu begleiten. In mancher Hinsicht hat sie aber sehr lange gebraucht, um bestimmte Zusammenhänge zu begreifen, was das Lesen teils ein wenig langweilig machte.Aufgrund des eher geringerem Gruselfaktors würde ich das Buch Jugendlichen von 12 bis 14 empfehlen, da ihnen die Geschichte auch mit leichten Schwächen noch große Freude bereiten kann.

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  • Tolles Buch!

    Spiegel des Bösen

    Lesemaus-M

    15. May 2017 um 11:37

    Klappentext/Inhalt: Ein Grandhotel, in dem das Grauen herrscht, ein Zimmermädchen, das auf Rache schwört, drei Berghexen, die auf Seelen lauern, und eine Liebesgeschichte, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist ... Ein ungewöhnlicher, fesselnder Phantastikroman: Gänsehaut pur! Meine Meinung: Bei diesem Buch habe ich mich auf eine gruselige und abenteuerliche Geschichte gefasst gemacht und diese habe ich auch bekommen. Sophie soll mit ihren Eltern verreisen. Sie soll in ein Hotel reisen, dass lange geschlossen war. Als sie dort ankommen, sieht sie etwas sehr merkwürdiges. In der Nacht wacht sie plötzlich auf und alles sieht sehr komisch aus. Auf einmal sind da Türen, die zuvor gar nicht da sind und andere Merkwürdigkeiten passieren.  Sophie hat so gar keine Lust auf dieses lange Wochenende. Als sie dann auch noch Sachen sieht, die gar nicht da sind, zweifelt sie an sich selbst. Doch plötzlich findet sie sich ganz wo anders. Dabei lernt sie unter anderem Max kennen. Sie wollen aus dieser Situation endlich ausbrechen und gehen große Risiken ein. Viele Dinge sind sehr gefährlich und sie finden Dinge heraus, die unfassbar sind. Sophie ist verzweifelt aber sie geht mit viel Mut an die Sache. Dabei lernt sie auch was Liebe ist und was Verlust bedeutet. Von der ersten Seite an, war die Geschichte spannend. Wir erleben hier eine unglaublich gruselige aber auch spannende, nervenaufreibende und geniale Geschichte. Sie konnte mich von Anfang an absolut abholen. Die Charaktere und die ganze Atmosphäre war atemberaubend und großartig ausgearbeitet. Dieses Buch werde ich noch in langer Erinnerung behalten. Fazit: Die Geschichte konnte mich von Anfang an packen und abholen. Die Geschichte ist gruselig, nervenaufreibend, spannend und so vieles mehr. Die ganze Zeit in dem Buch wurde genau auf den Punkt beschrieben und die Charaktere waren toll ausgearbeitet. Ich kann euch diese Geschichte nur empfehlen!  Bewertung: Cover: 5/5 Klappentext: 5/5 Inhalt: 5/5 Schreibstil: 5/5 Gesamtpaket: 5/5 5 von 5 Sterne

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  • Spiegel des Bösen

    Spiegel des Bösen

    nataliea

    12. May 2017 um 18:42

    "Spiegel des Bösen" ist eine Geschichte für Jugendliche mit Gruselfaktor. Zum Inhalt ist folgendes anzumerken: Sophie ist mit ihren Eltern in einem Grandhotel Gast. Doch am nächsten Morgen sind die Eltern weg und der Concierge ignoriert Sophie völlig. Und dann beginnt eine abenteuerlich und gruselige Suche nach den Eltern mit allerlei Überraschungen. Der Schreibstil des Autors hat mir größtenteils sehr gut gefallen. Bis auf einige langatmige Passagen ist der Schreibstil sehr flüssig und der Autor versteht es mit Worten dem Leser einen Schauer über den Rücken laufen zu lassen. Die Charaktere sind gut beschrieben, insbesondere Sophie. Sie ist eine sympathische Teenagerin, mit der man sich in dem Alter identifizieren könnte. Die Geschichte ist wirklich spannend und man konnte nicht mehr aufhören zu lesen, jedoch konnte mich das Ende nicht ganz überzeugen. Und auch für die sich ziehenden Passagen muss ich leider einen Stern abziehen. Dieses Buch ist etwas für Jugendliche, die eine etwas andere Geschichte suchen und den Grusel nicht scheuen!

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  • Toller, mild gruseliger Jugendroman!!

    Spiegel des Bösen

    MiracleDay

    11. May 2017 um 17:40

    Daten zum BuchBei dem Spiegel des Bösen geschrieben von Björn Springorum handelt es sich um einen eher milden aber dennoch spannenden Gruselroman, der aber eher etwas für die Jüngeren Leser ist, dennoch zieht das Grandhotel um das es in dem Buch geht auch älteren Leser in seinen Bann, wenn man sich auf die Geschichte einlässt. Erschienen ist das Buch im Thienemann Verlag und umfasst 382 Seiten. KlappentextEin Grandhotel, in dem das Grauen herrscht, ein Zimmermädchen, das auf Rache schwört, drei Berghexen, die auf Seelen lauern, und eine Liebesgeschichte, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt scheint ... Ein ungewöhnlicher, fesselnder Phantastikroman: Gänsehaut pur!CoverDas Cover finde ich sehr gelungen, denn es ist einfach mal etwas anderes und hebt sich von der breiten Masse der Covers ab. Es ist gruselig, Düster und spiegelt somit perfekt das Innenleben des Buches wieder. Der SchreibstielDer Schreibstiel des Autors empfand ich als sehr angenehm man kam gut durch die Seiten, auch wenn das Buch ein paar Längen hatte, empfand ich es als angenehm zu lesen. Aufgrund meines Alters, fällt für mich der Gruselfaktor eher etwas milder aus, aber das war für mich nicht schlimm, denn die Story und die Handlung haben mir dennoch sehr gefallen. Die CharaktereIch habe ein bisschen gebraucht um mit den Charakteren warm zu werden und einige bleiben irgendwo auch ein bisschen auf der Strecke, sodass man nicht so eine starke Bindung aufbauen konnte, dennoch gab es einige Charaktere die mich sehr begeistert haben, allen vor ran der General denn, der war mein absoluter Liebling. Um mit unserer Hauptprotagonistin Sophie warm zu werden habe ich sehr lange gebraucht, aber man merkt wie sie sich weiter entwickelt und das hat mir sehr gut gefallen, auch wenn sie oft ohne Hilfe einfach verloren gewesen wäre. Aber wie gut das es da ja auch noch Max gibt, den mein Herz doch noch berühren konnte. Meine MeinungAllen vor ran muss ich sagen das mir die Thematik und die Handlung sehr gut gefallen hat, auch die Umsetzung hat mich fast komplett begeistert, zum Ende hin ging es mir vielleicht doch etwas zu schnell während in der Mitte sich einige Seiten ganz schön in die Länge gezogen haben. Dennoch empfand ich den Aufbau als sehr gelungen, besonders gefallen haben mir die verzierten Kapitel Anfänge, was für mich mit ein Highlight war. Man kommt dem Geheimnis des Hotels Schritt für Schritt auf die Sprünge, das hat mich wirklich begeistert, denn so konnte man bis zum Ende mit fiebern und mit raten, was es mit dem Hotel auf sich hat. Auch empfinde ich die Entwicklung von Sophie als sehr positiv, es war nicht immer leicht mit ihr, am Anfang bin ich auch nicht so warm mit ihr geworden, denn sie war oft Ohne Hilfe aufgeschmissen, aber ich finde sie hat dennoch jede Lage sehr tapfer gemeistert und ist über sich und ihren Zorn hinaus gewachsen und konnte sogar Liebe empfinden zusammen mit Max, waren sie immer ein perfektes Dreamteam. Die Geheimnisse rund um das Zimmermädchen und der Spiegel waren wirklich Klasse auch hier stimmte die Umsetzung mit leichten Gruselfaktor. Bis auf ein paar Längen die manchmal das freudige lesen etwas beeinträchtigt hatten, hat mir das Buch aber sehr gut gefallen.AbschlussfazitWer ein leichtes Buch mit milden Gruselfaktor sucht ist mit diesem Buch sehr gut unterhalten und kann sich mit Max und Sophie auf die Suche nach den Geheimnissen des Grandhotels machen. 

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  • Rezension zu "Spiegel des Bösen" von Björn Springorum

    Spiegel des Bösen

    Tensiar

    04. May 2017 um 19:47

    Inhalt: Sophie hatte eigentlich gar keine Lust die nächsten Tage mit ihren Eltern in irgendeinem Grandhotel am Ende der Welt zu verbringen. Bald jedoch überschlagen sich ihre Ereignisse und ihr unbedachter Wunsch scheint Wirklichkeit zu werden: Ihre Eltern verschwinden. Aber nicht nur das, das gesamte Hotel scheint sich gegen sie zu verschwören. Bald schon sieht sich Sophie mit den unglaublichsten Erscheinungen und Gefahren konfrontiert. Einzig Max scheint ihr Verbündeter im Kampf gegen das Hotel zu sein.  Während sie versuchen das Geheimnis des Hotels zu lüften, bringen sie nicht nur sich in Gefahr. Schreibstil: Mit persönlich hat der Schreibstil dahingehend gut gefallen, dass das Buch flüssig gelesen werden konnte. An manchen Stellen hätte ich mir jedoch detailliertere Beschreibungen gewünscht. Die Atmosphäre beim Lesen war zwar bedrückt, jedoch hatte ich mir die Geschichte und das Setting weitaus beunruhigender und schauriger vorgestellt. Eventuell wird dieser Effekt jedoch bei jüngeren Lesern erzeugt. Charaktere: Sophie war mir grundsätzlich sympathisch und ich konnte mich mit ihr als Protagonistin anfreunden. Auch Max hat mir gut als ihr Verbündeter gefallen. Allerdings waren es besonders drei Nebencharaktere (die ich hier nicht nennen werde, weil ich nicht spoilern möchte), die mit aufgrund ihrer Art am besten gefallen hatten. Die drei haben die Geschichte aufgelockert und haben dem Ganzen meiner Meinung nach einen besonderen Charme verliehen Plot: Die Handlung war grundsätzlich sehr verworren und hat immer wieder neue Fragen aufgeworfen, was maßgeblich für die Spannung verantwortlich war und meine Neugier geweckt hat. Schade fand ich, dass zwischenzeitlich das Gefühl aufkam, dass Sophie nur durch verschiedene Tipps und Hilfen bei ihrer Suche weiter kam. Selten hat sie selbst etwas raus gefunden, was ein wenig schade war. Grundsätzlich haben mir die verschiedenen Ereignisse gefallen, zum Ende hin steigt die Spannung deutlich und fesselt den Leser. Leider wurden nicht alle meine Fragen geklärt, aber da es zu der Atmosphäre des mysteriösen Hotels passt, hat dies mich nicht weiter gestört. Fazit: Um dem Gruselfaktor gerecht zu werden, würde ich das Buch eher jüngeren Lesern empfehlen. Grundsätzlich ist die Geschichte interessant, jedoch hatte ich persönlich mehr erwartet.

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  • Atmosphärisches Jugendbuch mit kleinen Schwächen

    Spiegel des Bösen

    Büchernische

    03. May 2017 um 20:04

    Der Name des Autors, dessen Buch ich heute vorstellen möchte, ist mir nicht unbekannt. Björn Springorum tauchte das erste Mal in meinem Blickfeld auf, als ich das Cover von »Der Ruf des Henkers« bei Thienemann-Esslinger entdeckte. Mit »Spiegel des Bösen« erschien erneut ein Jugendbuch in diesem Verlagshaus und weckte beim gemeinsamen Bloggertreffen mit Carlsen auf der Leipziger Buchmesse mein Interesse. Allein der sympathische Auftritt des Autors blieb mir im Gedächtnis und daher war ich sehr gespannt, ob der abenteuerlich-gruselige Roman nun letztendlich für spannende Momente sorgen würde.Dass das Cover ein Hingucker ist, fiel mir schon auf der Leipziger Buchmesse auf. »Spiegel des Bösen« macht einen wahrhaft schaurigen Eindruck. Mit seinem, in kontrastreichen, kräftigen Farben gehaltenen Cover mitsamt den darauf zu sehenden schaurigen Gestalten, ausgestreckten Händen, die nach etwas zu greifen versuchen und einer geheimnisvollen Mädchengestalt. Ein gelungener Vorgeschmack auf das, was mich zwischen den Buchdeckeln erwarten würde. Illustrator Max Meinzold, der auch schon bei Springorums Abenteuerroman »Der Ruf des Henkers« und einen meiner Lieblingskinderbuchtitel für die Gestaltung des Buchumschlags verantwortlich war, hat wieder einmal sehr gute Arbeit geleistet und die wichtigsten Aspekte der Geschichte sehr gut aufgegriffen.Lust auf ein gruseliges Abenteuer? Hereinspaziert!Als ich zu »Spiegel des Bösen« griff, tat ich das vor allem aus einem Grund: Mir war wieder einmal nach einer entspannten, abenteuerlichen Lektüre. Ich wollte aus dem Alltag abgeholt werden, in einer gruseligen Atmosphäre versinken und erst auf der letzten Seite des Buches wieder auftauchen. Die ersten Seiten flogen wie der Wind. Der Autor hielt sich nicht lange mit Beschreibungen auf und schob mich durch die quietschende Drehtür von Hotel Rabenfels hindurch direkt in die Story hinein. Keine Chance, dem zu entrinnen! Dieses flotte Erzähltempo war in diesem Moment genau das Richtige für mich, da meine vorhergehende Lektüre durch ein weitaus langsameres Pacing geprägt war.Leider musste ich mich nach etwa der Hälfte der Lektüre durch ein paar Längen kämpfen, die auch für eine längere Lesepause zwischendurch sorgten. Das lag nicht zuletzt auch an der Hauptfigur, worauf ich gleich zu sprechen kommen möchte.Eine spannende Geschichte mit schwächelnder ProtagonistinProtagonistin Sophie ist ein typischer Teenager, die gerade so gar keine Lust auf einen "spannenden" Ausflug in ein Hotel hat. Was soll sie denn bitte in so einem staubigen, alten Kasten mit ihrer Zeit anfangen, während ihr Vater damit beschäftigt sein wird, angeblich geheime Räume zu finden, Baupläne zu wälzen und mysteriöse Karten zu entziffern? Als Sophie das Hotel betrat, konnte sie noch nicht ahnen, wie sehr sich ihr Leben in Kürze verändern würde. Kurz nachdem die Familie ihr Zimmer bezogen hatte, veränderte sich plötzlich - nach Verlassen desselbigen - die Kulisse, die Atmosphäre, selbst die Gäste und Angestellten des Grandhotels.Sophie fand sich zwischen Menschen in mottenzerfressener Kleidung, staubigem Mobiliar und merkwürdig blitzblank geputzten Spiegeln wieder. Die Tatsache, dass das junge Mädchen von keinem Gast mehr wahrgenommen wurde - abgesehen vom Concierge des Hotels und drei weiteren Jugendlichen, die sich im Keller des Hauses aufhielten, wirkte ebenfalls nicht gerade beruhigend auf die 15jährige. Was auf den nun folgenden 56 Kapiteln geschah, machte auf mich bereits nach wenigen Kapiteln den Eindruck, als handele es sich um eine Art temporalen Phänomens. Ob ich richtig lag, möchte ich nun nicht verraten. Das müsst ihr selbst herausfinden.Obwohl ich relativ früh ahnte, wohin mich Björn Springorums atmosphärischer Plot führen wollte, las ich mit Begeisterung Seite um Seite, rätselte mit Sophie und ihren Freunden, welches Geheimnis sich im Inneren des alten Gebäudes verbarg und wie sie dieses Abenteuer wohl heil überstehen könnten. Zu meinem Bedauern machte mir Sophie nach einigen Kapiteln das Leben unnötig schwer, obwohl ich die Figur an sich durchaus mochte.Das Mädchen wirkte zeitweise aus meiner Perspektive deutlich zu abhängig von der Hilfsbereitschaft ihrer neu gewonnenen Freunde. Ich habe eindringlich versucht, sie zu verstehen; gerade auch im Hinblick darauf, dass sie offenbar ihren 15 Jahren schon ein belastendes Päckchen auf der Seele mit sich herumtrug. Das erklärt aber nicht, warum man sie beinahe durchgehend auf jede Kleinigkeit hinweisen musste, die zu einer Lösung führen könnte. Wenn sie mal wieder feststeckte und nicht weiterkam, konnte man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass jemand oder etwas ihr zu Hilfe eilte oder ihr einen wie auch immer gearteten Gegenstand in die Hand drückte. Diese auf mich zu überzeichnet wirkende Unselbstständigkeit einer sonst so mutig dargestellten Protagonistin trübte bedauerlicherweise mein Lesevergnügen.Natürlich sprechen wir hier von einem Teenager. Mit all seinen Ecken und Kanten, Sorgen und Problemen. Ich bin selbst Mutter eines pubertierenden jungen Mädchens und weiß, wie sie manchmal sein können. Das bedeutet aber im Umkehrschluss nicht, dass ein junger Mensch nicht fähig ist, selbstständig zur einer Lösung zu finden, ohne dass man ihm oder ihr gleich ein Problemlöser-Gimmick darreichen muss. Natürlich unterstützt man immer wieder gern, aber ist es nicht umso motivierender, wenn man etwas selbst bewältigt hat? Das irritierte mich dann doch etwas.Eastereggs? Ja bitte!Apropos Problemlöser-Gimmicks. Die Geschichte platzt geradezu vor Eastereggs, was mir wiederum ganz gut gefiel. Oft genug erkannte ich Parallelen zu einem sehr beliebten Zauberlehrling - der übrigens mindestens genauso abhängig von (magischen) Hilfsmittelchen und Freunden war wie Sophie. Ebenso offenkundig wie die Sympathie zu Harry Potter zeigte sich die Liebe des Autors zu berühmten Vertretern des Fantasygenre wie Herr der Ringe und Alice im Wunderland - und das muss man dem Autor lassen: Björn Springorum schreibt sehr mitreißend, setzt viele Ideen sehr farbenfroh um und brachte mich mit seinen humorvollen Sidekicks desöfteren zum Schmunzeln. Darüber hinaus setzt er seine Figuren in eine unglaublich intensiv beschriebene Kulisse, die mir ein ums andere Mal Gänsehaut über den Arm wandern ließ. Sollten Sie diese Besprechung nun lesen, lieber Herr Springorum, dann sage ich nur: Treppe! Pfui Spinne! War das eklig! Ich hätte mir mehr spektakuläre Szenen dieser Art gewünscht, da gerade die letzten Kapitel auf dem Weg zum Finale langatmig wirkten.Obwohl ich mit Sophie so meine Probleme hatte, wussten die interessant gezeichneten Nebenfiguren diese kleine Schwäche gekonnt auszugleichen. Ihr könnt euch sicher sein, dass auch ihr den einen oder anderen charmanten Akteur in diesem gruseligen Jugendbuch ins Herz schließen werdet. Stichwort Herz: Die Liebesgeschichte, welche sich allmählich entwickelt, wirkte auf mich etwas deplatziert, trägt aber in erster Linie die aus meiner Perspektive so wichtige, eigentliche Botschaft des Buches an den jungen als auch erwachsenen Leser heran: Liebe ist stärker als Hass. Rache mag für den Moment sehr befriedigend sein, doch hinterlässt er schlussendlich nur Leere im Herzen. Das sollte sich wirklich jeder einmal bewusst machen.Mein Fazit: »Spiegel des Bösen« ist ein atmosphärischer Jugendroman mit einer jungen Protagonistin, der mich gut zu unterhalten wusste und trotz kleiner Schwächen für spannende Lesestunden sorgte. Wer gerne für ein paar Nachmittage in eine gruselige Kulisse abtauchen will und gemeinsam mit vier sympathisch gezeichneten Freunden dem Geheimnis dieses schaurigen Hotels auf die Spur kommen möchte, der ist mit diesem Buch sehr gut beraten. Nicht zuletzt die zahlreichen, gekonnt platzierten Rückblenden ins 19. Jahrhundert, die Licht ins Dunkel des schaurigen Gemäuers bringen sollten, entwirrten allmählich den Knoten im roten Faden und sorgten für ein spannendes, zufriedenstellendes Finale mit der einen oder anderen Überraschung. Ich verlasse das Hotel Rabenfels mit dem Gefühl, gut unterhalten worden zu sein und verewige mich daher im Gästebuch mit knappen vier Herzen. Dankeschön, auf Wiedersehen (im nächsten Buch des Autors) und: Achtet auf die Spiegel.

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