Björn Willems Beiß mich Käthe

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Inhaltsangabe zu „Beiß mich Käthe“ von Björn Willems

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  • Rezension zu "Beiß mich Käthe" von Björn Willems

    Beiß mich Käthe
    DeevaSatanica

    DeevaSatanica

    04. March 2013 um 10:33

    Zwei Frauen, Käthe und Lotta. Bei beiden Frauen veränderte sich das Leben von heute auf morgen. Käthe, die zu einem Vampir wurde, wandelt seit über 200 Jahren auf Erden und seit fast genauso langer Zeit ist sie auch auf der Flucht vor einem Geheimbund, der Vampire jagt. Lotta hingegen, ein 19-jähriges Mädchen, und Mensch, fing vor 4 Monaten mit ihrer Ausbildung an. Einer Ausbildung zur Vampirjägerin. Nach den ersten paar Seiten des Buches ist es klar ersichtlich, dass diese beiden Frauen wohl aufeinander treffen werden, denn Schicksal ist eben so. Während Lotta drei erfahrene Männer des Geheimbundes zur Seite stehen hat, steht Käthe ganz alleine da. Und ihr langjähriger Weg war schon eine halbe Ewigkeit ein einsamer. Käthe ahnt nicht von der heran nahenden Gefahr und geht so jeder Nacht ihrer Arbeit im Krankenhaus nach. Unterdessen heisst es für Lotta zum ersten Mal in ihrer Ausbildung, die bisher nur von körperlichem Training und Theorie erfüllt war, dass sie etwas Praxiserfahrung sammeln darf. Zusammen mit einem ihrer Mentoren macht sie sich auf den Weg einen Vampir zu identifizieren und zu jagen. Ein unglücklicher Unfall, welcher ihrem Mentor fast das Leben kostet, bringt Lotta auf Käthe's Spur und Käthe sieht sich in Zugzwang ihr eigenes Leben zu retten, oder wenigstens eine alte offene Rechnung zu begleichen. Doch sie weiss, dass nur Lotta ihr in dieser Pattsituation helfen kann, denn nur Lotta kann Käthe helfen, sie ihrem Objekt der Rache näher zu bringen und den Zugang zu gewähren. Den Zugang zum Geheimbund. Ein Buch mit vielen Rätseln und einem Ende, welches zum Beginn des Buches nicht einmal ansatzweise zu erraten gewesen wäre. Für jeden Liebhaber der Vampir-Fiktion ein schönes leichtes Wonnestück.

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  • Rezension zu "Beiß mich Käthe" von Björn Willems

    Beiß mich Käthe
    Kerry

    Kerry

    09. April 2012 um 22:15

    Charlotte, genannt Lotta, ist mehr als glücklich, eine Ausbildung als Jägerin bei der Gesellschaft für paranormale Phänomene, kurz die "Gesellschaft" genannt, zu machen. Zurzeit arbeitet sie mehr an ihrer körperlichen Fitness, denn an der Theorie, aber allein der Gedanke, sie als Jägerin dieser geheimen Gesellschaft - irgendwann auf der Jagd nach Vampiren und das Gehalt wird auch noch pünktlich und nicht zu knapp bezahlt. Mit anderen Worten: Der perfekte Job für eine 19-jährige junge Frau, die auf Abenteuer aus ist. Außerdem gibt es ja noch ihren Ausbilder Jäger Philip, von dem sie auch gerne mal ein Stückchen abknabbern würde. Zumal der Job herrliche Zukunftsaussichten parat hat, denn die letzte Vampirjagd fand vor über 20 Jahren statt - mit anderen Worten, alles ganz easy. Was Lotta nicht ahnt, in ihrer Nähe gibt es tatsächlich einen Vampir: Käthe, genannt Königin der Nacht. Sie ist über 200 Jahre alt, doch vom einstigen Glanz ist nichts mehr übrig geblieben. Anstatt ein glamouröses Leben zu führen, wie es in den Büchern und Filmen oft beschrieben wird, arbeitet sie nachts als Krankenschwester in einem Krankenhaus - denn auch ein Vampir muss Miete zahlen. Sicherlich benötigt sie Blut, jedoch nicht so viel, dass sie Menschen aussaugen muss. Eigentlich handelt es sich beim Vampirismus auch eher um eine Krankheit, die die Blutgerinnung verhindert, weswegen sie fremdes Blut zu sich nehmen muss. Sodass auch noch Kosten für Lebensmittel anfallen, denn auch ein Vampir muss essen! Da Käthe in einem Krankenhaus arbeitet, stibitzt sie ab und an einen Beutel Blut. Nicht so viel, dass es irgendwem auffallen würde, aber so erspart sie sich den Beutefang. In der Tat jedoch bleiben ihre Diebstähle nicht unentdeckt. Die "Gesellschaft", allen voran Patron Horatius fallen diese kleinen Abweichungen von der Norm in diesem bestimmten Krankenhaus auf. Er beauftragt Jäger Philip und Lotta mit den Nachforschungen, ob hier wirklich ein Vampir zu Gange ist. Doch bereits in der ersten Nacht passiert, was nicht passieren soll. Direkt vor dem Krankenhaus wird Jäger Philip von einem Auto angefahren. Käthe, die gerade Feierabend machen will, kommt ihm zu Hilfe und erregt somit die Aufmerksamkeit von Lotta. Diese ist felsenfest davon überzeugt, dass diese junge Frau ein Vampir ist und beschließt diese zu beschatten. Doch ist tatsächlich alles so, wie es auf den ersten Blick aussieht? Ein Roman mit ganz neuen Ansichten zum Vampirdasein! Der Plot des Buches wurde gut ausgearbeitet, gerade den Aspekt des täglichen Lebens mit dem Vampirismus und den damit verbundenen Schwierigkeiten fand ich sehr gut dargestellt. Die Figuren der Käthe und Lotta wurden wunderbar in Szene gesetzt, wobei ich leider fand, das die übrigen Figuren sehr blass blieben, hier hätte ich mir etwas mehr Hindergrundinformationen gewünscht. Wundervoll fand ich aus dem Leben der Käthe anhand von Rückblenden zu erfahren. Dem Autor ist es sehr gut gelungen, Käthe sowohl in der Vergangenheit, wie auch in der Moderne darzustellen. Den Schreibstil empfand ich als leicht und angenehm zu lesen, sodass sich das Buch fast wie von selbst gelesen hat.

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  • Rezension zu "Beiß mich Käthe" von Björn Willems

    Beiß mich Käthe
    DieGreta

    DieGreta

    20. September 2011 um 20:03

    Käthe ist ein Vampir und das schon länger als 200 Jahre. Allerdings ist die ewige Jugend die ihr geschenkt wurde, für sie eher ein Fluch als eine Freude. Sie lebt in Köln und hat ein großes Problem: Die Gesellschaft. Die Gesellschaft ist eine Organisation, die sich auf die Vernichtung von Vampiren spezialisiert hat. Bis jetzt konnte sie sich verstecken. Lotta ist neunzehn und steckt mitten in der Ausbildung bei der Gesellschaft. Doch als Lotta auf Käthe trifft und die beiden sich anfreunden, ändert sich alles: Was genau soll Lotta jetzt tun? Was ist ihrwichtiger: Die Gesellschaft oder Käthe? Und was ist, wenn es schon zuspät für eine Entscheidung ist? Persönliche Meinung: Naja, also ich weiß nicht. Das Cover ist echt nicht der Hit und es sieht irgendwie billig aus, oder? Der Schreibstil ist zwar teilweise gut gelungen, aber die Charaktere finde ich einfach unsympatisch! Die Story ist auch nicht wirklich was neues, aber mir hat die Umsetzung gut gefallen. Die Vampire an sich waren garnicht so uninteressant. Was mir gefehlt hat: der Höhepunkt. Der Autor hat zwar ein paar nette Ansätze, lässt diese aber immer ziemlich schnell wieder fallen. Der Roman war nicht sehr anspruchsvoll, man konnte dem Handlungsstrang ohne Probleme folgen. Das Buch hat mich nicht vom Hocker gerissen und deshalb vergebe ich nur 3 Sternchen.

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  • Rezension zu "Beiß mich, Käthe!" von Björn Willems

    Beiß mich Käthe
    Ray

    Ray

    02. August 2011 um 09:35

    Käthe ist ein Vampir und lebt schon seit über 150 Jahren in Deutschland. Sie wurde einst von einem Mann zum Vampir gewandelt für den sie die Geliebte war. Doch nun lebt sie in Köln und ist an Männern nicht mehr Interessiert. Lotta ist Auszubildende in der Gesellschaft, dies ist eine Organisation, welche die Vampire ausspürt und vernichtet- in den vergangenen Jahren wurden keine Vampire mehr gesichtet und man geht davon aus, dass es keine Vampire mehr gibt. Als dem Patron ihrer Dienststelle Unregelmäßigkeiten in einer Blutbank auffällt bekommt sie ihren ersten Einsatz. Sie soll gemeinsam mit einem Jäger nach Köln reisen und überprüfen, ob ein Vampir seine Finger im Spiel hat. Die Geschichte geht zu beginn recht schleppend voran, doch wird zunehmend immer spannender. Das Buch hat keine Gliederung in Kapitel, lediglich Absätze und ***-Kennzeichnungen sind vorhanden, welche das lesen manchmal etwas erschweren. Die Ereignisse werden sowohl aus der Sichtweise von Käthe als auch von Lotta beschrieben, aber auch der Boss von Lotta, der Patron, erklärt in einigen Abschnitten seine Sicht der Ereignisse. Käthe und Lotta sind grundsätzlich sehr verschiedene Charaktere, mit denen ich nicht vollständig warm werden konnte. Während Käthe als selbstbewusst, stark, überlegen und emanzipiert in Erscheinung tritt, wird Lotta als dumm, naiv und voreilig beschrieben. Herr Willems erzählt uns zwar keine neuen Theorien über die Vampire, jedoch ist es trotzdem interessant seinem Schreibfluss zu folgen und dem Vampirismus als Krankheit auf die Spur zu gehen. Was den Titel anbelangt muss ich leider sagen, dass er absolut nicht zum Inhalt des Buches passt und es nur eine kleine Stelle gibt, in welcher die Worte in der Luft hängen.

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  • Rezension zu "Beiß mich Käthe" von Björn Willems

    Beiß mich Käthe
    connychaos

    connychaos

    25. July 2011 um 15:51

    Die Ausbildung zur Vampirjägerin ist für Lotta ein großes Abenteuer. Als sie auf Käthe trifft, ahnt sie nicht, dass dieser Job ihr Leben für immer verändern soll. Von dem Glanz, der Käthes Verwandlung in einen Vampir einst begleitete, ist nach mehr als zweihundert Jahren nicht mehr viel übrig. Das zweifelhafte Geschenk der ewigen Jugend ist nur ein Fluch, der Käthe in den Schatten der Menschheit drängt. Sie ahnt nicht, dass man auf sie aufmerksam geworden ist. Käthe ist nicht interessiert an Mord und Totschlag, vielmehr sucht sie einen Weg, ihrer abgrundtiefen Einsamkeit zu entkommen. Als ihre bürgerliche Tarnung eines Tages aufzufliegen droht, verschwimmen die Grenzen zwischen Gut und Böse, Vampirismus und menschlichem Dasein. Käthe entlarvt Stück für Stück die hässliche Seite ihrer Verfolger ... Käthe ist noch ein junges Mädchen und eine Magd als sie im 18. Jahrhundert von einem Adligen mit auf sein Herrenhaus genommen und dort als seine “Königin der Nacht” zum Vampir verwandelt wird. Schon zu dieser Zeit werden die Vampire von “der Gesellschaft” gejagt und vernichtet. Käthe konnte dem bisher entfliehen aber so langsam, ca 200 Jahre nach ihrer Verwandlung, ist sie dem ewigen Leben müde. Die glanzvollen Zeiten als Vampir sind vorbei. Sie lebt in einer kleinen Wohnung und kommt als Krankenschwester im Nachtdienst ganz gut über die Runden aber sie fühlt sich einsam. Zur gleichen Zeit lernt die junge Lotta in der Gesellschaft, wie man Vampire entlarvt und bekämpft. Sie wird mit ihrem Kollegen nach Köln geschickt, wo sich vermutlich ein Vampir aufhalten soll. Die Gesellschaft hat in einem Krankenhaus Unregelmäßigkeiten bei der Lagerung von Blutkonserven festgestellt. Schnell findet und beobachtet sie Käthe. Sie macht der Gesellschaft Meldung. Aber es kommt dann alles ganz anders… Mir hat dieser Vampirroman ganz gut gefallen. Der Schreibstil ist zwar recht einfach gehalten und sehr leicht zu lesen aber die Geschichte ist sehr unterhaltsam und auch spannend. Beim Lesen springt man zwischen der Gegenwart und der Zeit des 18. Jahrhunderts hin und her. Lernt so Käthes Zeit als frischer Vampir und ihr heutiges Leben kennen. Die Protagonisten werden gut beschrieben. Käthe wird sehr selbstbewusst und sympathisch dargestellt, man muss sie einfach mögen. Die “Vampirjägerin” Lotta ist eher ein naiver Typ, nicht sehr selbstbewusst und von einfachem Gemüt aber dennoch nett. Die für mich unvorhersehbare Wendung der Geschichte (Gut wird zu Böse) fand ich sehr reizvoll.

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  • Rezension zu "Beiß mich Käthe" von Björn Willems

    Beiß mich Käthe
    Ichbinswieder

    Ichbinswieder

    04. July 2011 um 22:47

    Titel und Cover fand ich nicht direkt überzeugend. Für einen Vampirroman war mir beides zu schlicht und wenig aussagekräftig. Als ich jedoch die Leseprobe las, änderte sich meine Meinung. Die Geschichte ist in drei Handlungssträngen geschrieben. Man blickt zurück, wie Käthe früher gelebt hat und wie sie von ihrem Meister gefunden, dann verwandelt wurde und warum sie jetzt alleine lebt. Die anderen beiden Teile spielen in der Gegenwart. Man erfährt wie Käthes Leben heute aussieht und lernt die „Gesellschaft“ kennen, die sich der Vampirjagd verschrieben hat. Hier trifft man auf Lotta, die eine Vampirjäger-Ausbildung begonnen hat. Durch die abwechselnden Sichtweisen von Käthe und Lotta, sowie die Rückblenden in Käthes Vergangenheit, erhält der Roman viel Lebendigkeit und weckt Neugier. Der Schreibstil ist einfach und klar gehalten, was einen sehr guten Lesefluss garantiert. Die Protagonisten, besonders Käthe und Lotta, sind liebevoll gezeichnet. Im Verlauf des Romans gewinnen sie an Persönlichkeit, lassen jedoch trotzdem eine gewisse Tiefe vermissen. Lotta wirkt auf mich zudem durchgehend viel zu naiv. Es hat schon was für sich, dass Käthe sie häufiger „Dummkopf“ nennt. Einiges wirkt vorhersehbar, jedoch kann das Buch auch mit einigen Überraschungen und unverhofften Wenden aufwarten. Trotzdem fehlt ein guter Spannungsaufbau, der durchgehend fesselnd wirkt. Was ich sehr vermisst habe, ist die Aufteilung des Buches in Kapitel. Hier waren die Handlungsstränge nur durch Sternchen getrennt. So war die Strucktur leider nicht immer klar erkennbar. Abschließen kann ich sagen, dass ich dieses Buch gerne gelesen habe, auch wenn er mich nicht durchgehend fesseln konnte.

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  • Rezension zu "Beiß mich, Käthe!" von Björn Willems

    Beiß mich Käthe
    Colette

    Colette

    28. June 2011 um 13:57

    Ein leichter Schreibstil erzählt aus der Sicht von 3 Perspektiven die Geschichte von Käthe und Lotta: aus Lottas und Käthes. Wobei Käthes Perspektive einmal die heutige Zeit darstellt und einmal die Anfänge ihrer Vampirzeit. Hier gilt es schon das erste Lob auszusprechen: Der Perspektivwechsel ist herausragend gelungen! Die Charaktere von Käthe und Lotta sind gut herausgearbeitet. So stellt sich Lotta als sehr naive aber liebenswerte Auszubildende dar. Käthe ist eine toughe vielerfahrene Vampirin, die zeitweilig ihres einsamen Lebens überdrüssig ist Sie hat aufgrund enttäuschender Erfahrungen mit ihrem Meister, der sie zu dem machte was sie heute ist, ein gestörtes Verhältnis zu der Männerwelt, und sich somit Liebeleien mit Frauen zugewandt. Gut, das ist ein Umstand der im Buch nicht unerwähnt bleiben sollte, da dieses doch ein wichtiger Aspekt ist. Leider wiederholt der Autor diesem Umstand ständig, was ich mehr als störend empfand. Ansonsten beinhaltet die Story, weiß Gott, keine bahnbrechenden Neuheiten. Nur war mir unbekannt, dass Vampire auch verhungern können wie normale Sterbliche und auf gewöhnliche Nahrung angewiesen sind. Zumindest lässt Björn Willems diesen Eindruck entstehen. Angenehm war lediglich der einfache, klare Schreibstil und die Grundidee war auch sehr gut. Auch der Aspekt, dass sich hier die Hauptprotagonistinnen Lotta & Käthe gegenseitig anziehend (bzw. ausziehend) empfinden, war für mich eine nette, andersartige Überraschung. Das Werk war jedoch weder spannend noch fesselnd. Eher gegenteilig. Eine nette Geschichte, die mich von der Umsetzung her nicht überzeugen konnte. Das Cover ist für mich absolut nichts aussagend. Da wäre selbst eine einfach blaue Fläche ansprechender und interessanter gewesen. Da es sich hierbei um einen Debütroman handelt, hege ich gute Hoffnungen, dass der Autor seine Fähigkeiten und Talent weiter ausbauen wird.

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  • Rezension zu "Beiß mich, Käthe!" von Björn Willems

    Beiß mich Käthe
    Zibbi1987

    Zibbi1987

    15. June 2011 um 18:39

    Klappentext: "Ängste sind nicht dafür da, vor ihnen weg zu laufen. Davon gehen sie nicht weg. Deinen Ängsten musst du dich stellen." Die Ausbildung zur Vampirjägerin ist für Lotta ein großes Abenteuer. Als sie auf Käthe trifft, ahnt sie nicht, dass dieser Job ihr Leben für immer verändern soll. Von dem Glanz, der Käthes Verwandlung in einen Vampir einst begleitet, ist nach mehr als zweihundert Jahren nicht mehr viel übrig. Das zweifelhafte Geschenk der ewigen Jugend ist nur ein Fluch, der Käthe in den Schatten der Menschheit drängt. Sie ahnt nicht, dass man auf sie aufmerksam geworden ist. Käthe ist nicht interessiert an Mord und Totschlag, vielmehr sucht sie einen Weg, ihrer abgrundtiefen Einsamkeit zu entkommen. Als ihre bürgerliche Tarnung eines Tages aufzufliegen droht, verschwimmen die Grenzen zwischen gut und böse, Vamirismus und menschlichem Dasein. Käthe entlarvt Stück für Stück die hässliche Seite ihrer Verfolger... Meine Meinung: Als ich die letzten Seiten gelesen habe, war ich mir noch nicht ganz sicher, wie ich die Rezension beginnen soll und habe eine Nacht drüber geschlafen. Von Anfang an, hatte ich große Schwierigkeiten mit den Charakteren, "Käthe" und "Lotte", warm zu werden. Beide wurden zwar beschrieben, doch eher unsympathisch. Lotta, die faule Vampirjägerin in Ausbildung, nicht unbedingt zuverlässig. Käthe, die direkt zu Beginn der Lektüre klarmacht, dass sie auf Sex ohne Liebe steht. Björn Willems hat einen sehr flüssigen Schreibstil. Das könnte leider nicht davon ablenken, dass ich einige Mal stirnrunzelnd die Lektüre weiterlas. Der Autor hat einige gute Ansätze. Keine neuen, aber gute. So zum Beispiel spielen bekannte Elemente eine Rolle im Buch. Eine Vampirin, die ihr Vampir-Dasein bald überdrüssig wird, eine Vampirjägerin in Ausbildung, noch etwas grün hinter den Ohren. Hätte Herr Willems vielleicht noch die ein oder andere Idee gehabt, wäre die Geschichte etwas vielversprechender gewesen. Einen weiteren negativen Kritikpunkt habe ich noch, bevor ich ein Lob nennen möchte. Der Titel "Beiß mich, Käthe" passt meiner Meinung nach, gar nicht zu Geschichte. Wenn ich mich recht erinnere, wird dieser Satz einmal im Buch erwähnt. Aber das muss jedoch nicht zwanghaft auch direkt der Titel sein. Da hätte der Autor noch ein wenig mehr Fantasie miteinfließen lassen können. Doch nun zum Lob! Björn Willems bedarf sich zwar bereits gelesener und gesehener Vampir-Elemente, aber die Geschichte birgt doch ein paar Überraschungen, die natürlich nicht vorweg nehmen möchte, um zu viel zu verraten. Aber eines sei gesagt: Ich habe nicht schlecht gestaunt ;-)

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  • Rezension zu "Beiß mich Käthe" von Björn Willems

    Beiß mich Käthe
    Seidenhauch

    Seidenhauch

    11. June 2011 um 13:49

    Käthe ist ein Vampir, lebt in Köln und arbeitet in einem Krankenhaus im Labor, natürlich in der Nachtschicht. Sie ist kein böser Vampir, für Mord und Totschlag interessiert sie sich nicht. Ihr reicht es hin und wieder unauffällig ein paar Reserven aus der Blutbank im Krankenhaus zu entwenden. Doch irgendwie ist ihr Leben nicht das, was sie einst wollte - die Einsamkeit zehrt an ihrem Lebenswunsch. Eines Abends trifft sie auf Lotta, eine 20-jährige junge Frau, die eine Ausbildung zur Vampirjägerin macht. Als die beiden sich ein zweites Mal begegnen, ahnt Lotta nicht, dass ihr Job ihr Leben für immer verändern soll... "Aber ich bin mir sicher, dass sie mich bis an die Pforten zu Paradies führen kann. (...) Entweder dorthin oder auf direktem Weg in die Hölle." Bis jetzt habe ich immer einen großen Bogen um Vampir-Geschichten gemacht, aber dieses Cover hat es mir einfach angetan. Es war so anders und genau diese Tatsache trifft auch auf den Inhalt zu. Dieses Buch hat nichts mit den üblichen Vampirklischees zu tun. Beiß mich, Käthe! hat mehrere Erzählebenen, hauptsächlich aber wechseln diese zwischen den Geschehnissen um Käthe und Lotta. Das Ganze spielt in der Gegenwart. Nach und nach erfährt der Leser, wie Käthe zur Königin der Nacht wurde, wie sie die Jahre mit ihrem Geliebten verbracht hat und warum sie schon seit so langer Zeit alleine ist. "Als ich Dich dann sah, (...) Heller als der Morgenstern, reiner als der Mond. Da wusste ich, Du wirst meiner Nächte Königin sein!" Die Story ist recht einfach und schlicht und alles andere als anspruchsvoll, aber dennoch sehr schön und spannend. Ich wurde gut unterhalten und das Lesen hat mir viel Spaß gemacht. Und wer weiß, vielleicht gibt es bald noch einen zweiten Teil, das wäre zu wünschen.

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  • Rezension zu "Beiß mich Käthe" von Björn Willems

    Beiß mich Käthe
    Sanicha

    Sanicha

    09. June 2011 um 18:52

    Meine Rezension: Das Buch „Beiß mich Käthe!“ vom Autor Björn Willems ist ein sehr interessanter Vampirroman. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und man kommt super in der Geschichte voran. Gleich zu Anfang wird es schon sehr geheimnisvoll und dies hat einen richtig neugierig auf die gesamte Geschichte gemacht. Ich konnte nicht mehr von lassen und hatte das Buch auch ruckzuck durchgelesen. In der Geschichte an sich geht es um Käthe, die vor langer Zeit ein Vampir geworden ist und sich nun aber ganz normal in der Welt bewegt ohne das jemand von ihrer Art weiß. Sie arbeitet in einem Krankenhaus und geht einem ganz normalen Job nach. Doch dann taucht da auf einmal die junge Vampirjägerin Lotta auf und ihre Tarnung droht auf zu fliegen. Was genau passiert werde ich nicht verraten. Es bleibt aufjedenfall spannend und die Geschichte nimmt eine sehr interessante Wendung. Die Spannung wird gleich schon von Anfang an auf gebaut und hält sich auch über die gesamt Geschichte. Zwischendurch wird es vielleicht etwas langweilig aber das ist wirklich nur ein ganz geringer Abschnitt. Zum Ende hin wird es dafür so richtig spannend und dies hat mir richtig gut gefallen. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt und man bekommt dadurch so einiges an Hintergrundwissen, was für die Geschichte wichtig ist. So erfährt man z. B. auch wie Käthe zu einem Vampir geworden ist und warum sie jetzt ganz alleine lebt. Die Charaktere fand ich ok. Sie hätten evtl. noch etwas ausgearbeitet werden können aber man konnte trotzdem gut mitempfinden wie sie sich in bestimmten Situationen verhalten haben. Das Ende ist meines Erachtens offen gehalten und lässt noch Spielraum für eine evtl. Fortsetzung. Besonders gut hat mir aber auch die Wandlung in der Geschichte gefallen und ich fand sie sehr interessant. Worum es genau geht werde ich natürlich nicht verraten. Fazit: Ein sehr gutes Buch, welches es sich lohnt mal gelesen zu haben. Es ist spannend und aufjedenfall interessant. Die Perspektivwechsel geben dem Leser einen sehr guten Einblick in die einzelnen Geschehnisse und durch den flüssigen Schreibstil kommt man auch super voran in der Geschichte. Ich kann dieses Buch aufjedenfall weiter empfehlen, denn mir hat es gut gefallen.

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  • Rezension zu "Beiß mich Käthe" von Björn Willems

    Beiß mich Käthe
    Claudias-Buecherregal

    Claudias-Buecherregal

    03. June 2011 um 11:45

    Käthe ist ein 200 Jahre alter Vampir, steht auf Frauen, lebt in Köln und arbeitet dort in einem Krankenhaus in der Nachtschicht. Für sie hat das tolle Leben eines Vampirs, der ewige Jugend und Schönheit besitzt, längst seinen Glanz verloren. Vielmehr ist ihr Leben von Langeweile und Einsamkeit geprägt. Lotta ist eine Vampirjägerin in Ausbildung und arbeitet für eine uralte "Gesellschaft", die die Menschheit vor Vampiren schützen will. Trotz ihrer naiven Art versucht sie, den Anforderungen als Vampirjägerin gerecht zu werden. Bisher war ein Einsatz von ihr auch nicht in Sichtweite, da schon lange kein Vampir mehr enttarnt wurde, aber dann taucht Käthe auf dem Radar der Vampirjäger auf. Der Roman wird aus zwei Perspektiven geschildert. Zum einen aus der Sicht von Lotta und den anderen Jägern, die der Gesellschaft angehören, und zum anderen aus der Sicht von Käthe, wobei diese manchmal in der Gegenwart und manchmal in der Vergangenheit spielt. So erfährt der Leser auch, wie Käthe zu einem Vampir wurde. Björn Willems nimmt sich Zeit "seine Vampire" dem Leser näher zu bringen und beschreibt wie diese leben, welche Fähigkeiten sie haben, wie ihre Essgewohnheiten sind, wie man sie töten kann und wie neue Vampire entstehen. Das finde ich persönlich sehr wichtig, denn aufgrund der großen Anzahl von Vampirbüchern gibt es nicht mehr nur "den Vampir", sondern in dem einem Buch zerfallen die Vampire bei Sonnenlicht zu Staub, in dem anderen Roman kann die Sonne ihnen nichts anhaben usw. Deshalb gefällt es mir, wenn ein Buch die Vampire und deren Eigenschaften ausführlich beschreibt. Der Roman zielt lange Zeit darauf ab, dass Käthe und Lotta sich irgendwann treffen werden. Dieses "Vorgeplänkel" nimmt das meiste des Romans ein. Anschließend wird der Fokus darauf gelenkt, dass Lotta scheinbar auch der Gesellschaft gegenüber zu naiv war. Durch Käthe erfährt sie viel Neues über ihre Organisation und ist hin und her gerissen, wem sie glauben soll. Sie zweifelt an ihrem Gefühl einem Vampir zu trauen, schließlich handelt es sich dabei eigentlich um einen Erzfeind. Am Ende des Romans werden auch die Vergangenheit und die Gegenwart geschickt miteinander verwoben und kommen zu einem guten Abschluss, der zum Glück keine Frage offen lässt. "Wenn du mal so lange gelebt hast und die meiste Zeit allein warst und gesehen hast, was ich gesehen habe, dann fängt der Tod an, ein recht attraktives Ziel zu sein, aus das man hinarbeiten kann." (Seite 214) Der Roman konzentriert sich hauptsächlich auf einige wenige Charaktere, für die ich mir zum Teil aber etwas mehr Tiefe erhofft hätte. Lotta wird durchgängig als naiv und teilweise dumm dargestellt, Käthe hingegen als einsam und traurig. Ein paar weitere Facetten hätten den Protagonisten gut getan. Das Cover passt gut zur Geschichte, welches dem Leser aber erst beim Lesen klar wird. Daher möchte ich das hier nicht weiter ausführen. Ich hätte mir allerdings eine Aufteilung des Buches in Kapitel gewünscht, um eine klarere Struktur zu erhalten. Das Buch lässt sich trotzdem aufgrund des einfachen Schreibstils gut lesen. Mir fehlte hingegen etwas Spannung. Das Buch hat mich nicht richtig fesseln können. Ich habe die ganze Zeit auf den entscheidenden Moment gewartet, ab dem das Buch anzieht, aber leider kam dieser nicht. Gegen Ende wird es etwas spannender, aber der Rest des Romans konnte leider sein Potential nicht richtig entfalten. Fazit: Ein Vampirroman, der zwar ganz in Ordnung ist, mich aber leider nicht fesseln konnte. Broschiert: 305 Seiten Verlag: Epidu Verlag GmbH; Auflage: 1., Aufl. (1. Februar 2011) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3942584034 ISBN-13: 978-3942584036

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  • Rezension zu "Beiß mich Käthe" von Björn Willems

    Beiß mich Käthe
    jennifer0509

    jennifer0509

    30. May 2011 um 16:25

    Inhalt Lotta wird zur Vampirjägerin ausgebildet. Sie wurde vor einigen Monaten angesprochen und muss nun jeden Tag hart trainieren um Vampire zu jagen, falls es noch welche gibt. Seit vielen Jahren ist es sehr ruhig geworden. Doch dann hat ihr Vorgesetzter einen Verdacht. Lotta und ihr Ausbilder werden zu einem Krankenhaus geschickt und sollen sich umschauen, ob es jemanden Verdächtiges gibt. Dabei trifft sie auf Käthe, die vor vielen, vielen Jahren verwandelt worden ist. Dabei offenbart Käthe Lotta etwas Ungeheuerliches. Bewertung Die Geschichte spiel in der heutigen Zeit. Der Schreibstil ist sehr einfach und klar. Bei Lesen fliegt man regelrecht durch das Buch. Die Ereignisse werden wechselnd aus der Sicht von Lotta und Käthe erzählt. Dabei wird bei Käthe noch unterschieden zwischen ihrem heutigen ich und ihrer Vergangenheit, zu der Zeit in der sie verwandelt wurde. Manchmal gibt es auch noch kleine Sichtweisen von Lottas Vorgesetzten. Lotta ist ein sehr naiver aber liebevoller Charakter. Eine Vampirjägerin in Ausbildung und hat doch von Vampiren so gut wie keine Ahung. Auch sonst scheint sie sehr einfach durch ihr Leben zu gehen. Sie hat nicht mal einen Führerschein und scheint selbst auch nicht zu glauben, den zu schaffen. Käthe hat viel erlebt und dadurch natürlich auch einen ausgeprägten Charakter. Doch sie ist sehr einsam. Trauert ihrer verhasten ersten Liebe hinterher, kann sich das aber nicht eingestehen. Für mich ist "Beiß mich, Käthe" eine Mischung aus vielen Geschichten. Es ist keine neue Idee vorhanden. Vampirismus als Krankheit gab es schon, das sie lieb sind gibt es schon länger, das sich Vampire in das Leben der Menschen intregrieren ist auch nichts neues. Aber dennoch ist es eine schöne Mischung, die nicht langweilt. Das Cover passt sehr gut. Denn Vampire werden immer blonder und bekommen nach und nach blaue Augen. Käthes Haare sind aber eigentlich schulterlang. Nur finde ich den Titel ehrlich gesagt nicht ganz passend. Es gibt nämich nur eine einzige ganz kleine Situation, wo Käthe zum Beißen aufgefordert wird. Die Charaktere sind alle sehr liebvoll gestaltet, aber doch recht oberflächlich. Ein großteil ihres Verhalten ist gleich erklärbar und ergibt sich ein paar Seiten vorher oder nachher. Fazit Eine weitere Vampirgeschichten mit nichs Neuen, alles gab es schon. Aber man kann das Rad bekanntlich nicht neu erfinden. Dennoch ist es eine spannende Geschichte, die sich schnell lesen lässt und als Zwischendurchunterhaltung sehr zu empfehlen ist. Mich hat das Buch gut unterhalten.

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  • Rezension zu "Beiß mich Käthe" von Björn Willems

    Beiß mich Käthe
    baronessa

    baronessa

    24. May 2011 um 21:27

    Meine Meinung: Die Geschichte fängt im Winter an. Es ist kalt und Käthe arbeitet im Stall als Magd. Die Bäuerin sitzt am warmen Ofen und erwartet ein Kind. Käthe ist arm und kennt ihr Schicksal und doch hat sie ein wenig Hoffnung, dass es sich vielleicht einmal ändert. Es ändert sich auch, denn ein Reiter taucht auf und nimmt sie mit. Dieser Reiter nimmt sie mit in sein Haus und macht sie zu seiner „Frau“, seiner Königin. Seit dieser Zeit lebt sie als Vampir und meidet das Sonnenlicht. Sie verlässt ihn eines Tages, weil er eine neue Königin mit nach Hause bringt. Die Geschichte wechselt zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Hier lebt Käthe zurück gezogen und arbeitet in der Nacht in einem Labor. Sie ist einsam und hat der Männerwelt abgeschworen. Jetzt steht sie auf Frauen und wechselt in ihren Beziehungen, bis sie Lotta begegnet. Diese arbeitet für einen uralten Geheimbund, der Vampire jagt. Lotta ist noch nicht lang dabei und stürzt sich in die Jagd. Schnell entdeckt sie aber, dass nicht alles so ist, wie ihr das gesagt wurde. Erst durch das Zusammensein mit Käthe kann sie Vergleiche ziehen und stellt fest, dass Vampire doch nicht so blutrünstig sind. Entsetzt muss sie auch feststellen, dass Vampire den Geheimbund leiten. Käthe und Lotta stellen sich der Gefahr und begeben sich in das Geheimquartier und töten die beiden Vampire. Käthe muss sich hier mit ihrer Vergangenheit auseinander setzen, denn sie begegnet ihrem „Meister“. Dabei wurde sie verletzt und nur das Blut eines anderen Menschen könnte sie retten. Lotta gibt ihr das fehlende Blut und wird dabei selbst zu einem Vampir. Das Buch fängt spannend an, aber leider verliert sich diese während der weiteren Handlung. Es passiert nichts Aufregendes. Erst zum Schluss kehrt der „Biß“ zurück. Es ist schade, denn auf Grund des Klappentextes habe ich mehr erwartet. Ansonsten kann man das Buch gut lesen, es ist unterhaltsam. Das Cover passt sehr gut zur Geschichte. EPIDU-Verlag Autor: Björn Willems ISBN: 978-3-942584-03-6 Broschiert 14,90 €

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  • Rezension zu "Beiß mich Käthe" von Björn Willems

    Beiß mich Käthe
    Marie1990

    Marie1990

    23. May 2011 um 13:13

    „Ängste sind nicht dafür da, vor ihnen wegzulaufen. Davon gehen sie nicht weg. Deinen Ängsten musst du dich stellen.“ Der Glanz, der Käthes Verwandlung in einen Vampir begleitete, ist verschwunden. Das Geschenk ewiger Jugend ist ein Fluch, der Käthe in den Schatten der Menschheit drängt. Sie ahnt nicht, dass man auf sie aufmerksam geworden ist. Sie ist nicht interessiert an Mord und Totschlag, sondern sucht einen Weg, ihrer Einsamkeit zu entkommen. Als ihre Tarnung aufzufliegen droht, verschwimmen die Grenzen zwischen Vampirismus und menschlichem Dasein und Käthe entdeckt die hässliche Seite ihrer Verfolger ... Ein durchaus interessantes Werk, das der junge Autor Björn Willems verfasst hat. Doch man merkt dieser Geschichte schon an, dass dies sein erstes Buch ist, da doch ein paar Schwächen zu finden sind. An manchen Stellen gibt es ziemliche Länge, sodass der Lesefluss gebremst wird und ab und an auch ein wenig Langeweile aufkommt. Die Grundidee zu dieser Geschichte ist gut, da die Vampirklischees hier nicht bedient werden und die Handlung an sich sehr gut durchdacht und neuartig ist. Leider fehlt mir hier der Tiefgang und die atmosphärische Dichte. Die Charaktere kommen gut zur Geltung und wurden liebevoll ausgearbeitet, jedoch wirken sie an manchen Stellen etwas blass und facettenlos. Da es eine überschaubare Anzahl von Charakteren gibt, kann man sich als Leser leicht in dieser Geschichte zurechtfinden. Die Sprache ist sehr gewählt, brilliert aber auch ab und an durch jugendliche Akzente, die an den richtige Stellen gesetzt werden. Wenn man von den teilweise inhaltlichen Längen absieht, lässt sich dieser Sprachstil sehr leicht und flüssig lesen. Negativ finde ich, dass es keine Kapitel gibt, denn dadurch hätte es meiner Meinung nach mehr hergemacht und wäre auch einfacher und interessanter zu lesen gewesen. Auch hätte man die Erzählungen der einzelnen Personen aus ihren Sichtweisen besser von einander abgrenzen können, um eine besser Überschaubarkeit zu schaffen und das Ganze übersichtlicher zu gestalten. Das Cover finde ich persönlich gut, da die Verbindung zur Geschichte erkennbar ist und die Frau darauf Ähnlichkeit mit Käthe aufweist. Fazit: Eine Geschichte mit Potential, das aber nicht komplett ausgenutzt wurde.

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