Blake Charlton

 3.8 Sterne bei 21 Bewertungen
Autor von Nicodemus, Spellbound und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Blake Charlton

Nicodemus

Nicodemus

 (21)
Erschienen am 21.02.2011
Spellwright

Spellwright

 (0)
Erschienen am 02.08.2011
Spellbound

Spellbound

 (0)
Erschienen am 28.08.2012

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Seitenhains avatar

Rezension zu "Nicodemus" von Blake Charlton

Schön, aber chaotisch
Seitenhainvor 3 Monaten

Nicodemus lebt in einer magischen Welt, in der Zauberer Menschen sind, die verschiedene Sprachen in Zauber umwandeln können. Leider ist Nicodemus ein Kakograph, das heißt, er hat eine Lese-/Rechtschreibschwäche. Dadurch werden Zauber umgeschrieben und verfälscht, wenn er sie berührt. Deshalb wird er nie ein richtiger Zauberer werden können. Eines Tages trifft sein Lehrer, Magister Shannon, auf einen Golem, ein Wesen, das nur von sehr mächtigen Zauberern erschaffen werden kann. Dieser Golem hat eine Kollegin getötet, und weil niemand glaubt, dass solch ein Wesen existieren kann, werden Nicodemus und Shannon verdächtigt. Gleichzeitig trifft Nicodemus auf Deidre, eine Druidin, die ihn für einen Auserwählten hält, der den "Krieg zwischen den Sprachen" verhindern kann.



Leider geschehen so viele Dinge, dass es schwer ist, sie hier kurz und verständlich zusammenzufassen.

Charltons Buch ist ein Meisterwerk der Fantasie, das Cover ist wunderschön (auch wenn ich nicht genau weiß, wer die pelzigen Viecher im Hintergrund sind) und die Story fesselnd. Ein tolles Buch über die Macht der Worte.



"Spratzender Spritz!", rief Simple John und lachte schallend.



Nicodemus begriff: "Leben ist magische Sprache"

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Elwens avatar

Rezension zu "Nicodemus" von Blake Charlton

Dieses Cover <3
Elwenvor 5 Jahren

Die Idee des Magiesystems ist interessant, leider wurde es nur wenig erklärt. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl man müsse Vorwissen mitbringen, vieles wurde einem zudem als Infobrocken hingeworfen ... auch die Charaktere bleiben flach, obwohl man viel Zeit mit Ihnen verbringt und die Kapitel auch Erlebnisse aus Sicht verschiedener Charaktere zeigt. Im letzten Drittel des Buches wurde es dann besser, aber richtig begeistert hat mich die Geschichte nicht.

1 Stern extra für das schöne Cover :-)

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HelmuthSantlers avatar

Rezension zu "Nicodemus" von Blake Charlton

Rezension zu "Nicodemus" von Blake Charlton
HelmuthSantlervor 6 Jahren

Neues aus der Hobbit-Presse, der verlegerischen Heimat von Fantasy-Allzeitgrößen wie Tad Williams und selbstverständlich dem Altmeister selbst, J.R.R. Tolkien. Nicodemus – der ZauberVERschreiber ist der Erstling von Blake Charlton und der Auftakt zu einer Trilogie. Ich stelle diese Information deshalb an den Anfang, weil dem Buch selbst keinerlei Hinweis darauf zu entnehmen ist.

Licht und Schatten bestimmt das Werk, was bereits bei der Aufmachung beginnt: Ein wirklich schönes, aufwändiges Relief-Cover, zu dem der kindliche Titel so gar nicht passen will (im Original haben wir es mit Spellwright zu tun). Die beschriebene Fantasy-Welt ist tatsächlich “außergewöhnlich”, wie man Tad Williams zitiert, aber das bedeutet ja erstmal nur “sehr anders”. Alle Magie liegt in den Sprachen, ausgehend von der nur aus 4 “Runen” bestehenden Ursprache Primus (auch die DNA besteht bekanntlich aus nur 4 Bausteinen, die endlose Wiederholung macht den Unterschied). Nicodemus, immer noch Zauberlehrling, hat viel Potenzial, leider ist er aber ein “Kakograph”, der die komplexen zauberischen Satzgebilde allein durch Berührung hoffnungslos verhunzt. Im Schwange ist die apokalyptische Bedrohung einer Sprachverwirrung durch einen prophezeiten Unglücksboten – oder die Errettung dank dem Halkyon, einer Art Magie-Messias.

Blake Charlton hat seine eigene Legasthenie überwunden und daraus ein Fantasy-Epos gemacht. Ein spannender Ansatz, leider ist aber die Schreibe des Autors sperrig und kompliziert, so dass echte Spannung beim Lesen so gut wie nie aufkommt. Wenn er “Tiraden wie Pfeile” abschießen lässt, glänzt seine Gleichsetzung von Sprache und Werkzeug/Waffe; häufig hemmen die allzu oft wiederholten Beschreibungen der Vorgänge, wie die Zauberer sich magische Sätze aus den Muskeln (!?) pressen, aber einfach nur den ohnehin zum Stocken neigenden Lesefluss.

Man hat den Eindruck, dass der Autor sehr viel über Linguistik recherchiert hat und dies nun unbedingt auch verwenden will. Potenzial ist auch bei ihm vorhanden; mit etwas mehr Distanz zur Autobiografie, mehr Geschmeidigkeit im Aufbau, einem ausgewogeneren Verhältnis von Bildungs- und Unterhaltungsanspruch und besserer erzählerischer Struktur hätte die Arbeit das Zeug zu einem großen Wurf gehabt. Vielleicht mit dem zweiten Teil?

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