Blake Charlton Nicodemus

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Inhaltsangabe zu „Nicodemus“ von Blake Charlton

Magische Runen steigen von einer Buchseite auf, sie vermögen den Körper eines Mannes in die Luft zu heben, ein Messer zu schärfen oder ein Herz anzuhalten. Nichts ist in Starhaven so machtvoll wie die Magie der Zaubersprüche! Nur Nicodemus, dem Lehrling der Zaubersprachen, will rein gar nichts gelingen. Durch seine Legasthenie bringt er die Zaubersprüche ein ums andere Mal durcheinander und stürzt sich und seine Umgebung in heilloses Chaos. Und ist er womöglich der lang ersehnte Halkyon, der die Welt von Starhaven retten soll? Wer aber hat Nicodemus die Kunst des Zauberschreibens gestohlen? Seine Feinde haben sich schon auf den Weg gemacht. Durch den rätselhaften Mord an einer Professorin geraten Nicodemus und sein Mentor, der blinde Zauberer Shannon, in große Gefahr.

Ein Zauberschreiber mit Legasthenie und versteckter Vergangenheit. Tolle Kombination!

— Bookling

Ungewöhnlich. Charmant. Spannend bis zum Ende!

— Aniday

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    Nicodemus

    Elwen

    19. March 2014 um 15:40

    Die Idee des Magiesystems ist interessant, leider wurde es nur wenig erklärt. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl man müsse Vorwissen mitbringen, vieles wurde einem zudem als Infobrocken hingeworfen ... auch die Charaktere bleiben flach, obwohl man viel Zeit mit Ihnen verbringt und die Kapitel auch Erlebnisse aus Sicht verschiedener Charaktere zeigt. Im letzten Drittel des Buches wurde es dann besser, aber richtig begeistert hat mich die Geschichte nicht. 1 Stern extra für das schöne Cover :-)

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  • Rezension zu "Nicodemus" von Blake Charlton

    Nicodemus

    HelmuthSantler

    07. March 2013 um 16:24

    Neues aus der Hobbit-Presse, der verlegerischen Heimat von Fantasy-Allzeitgrößen wie Tad Williams und selbstverständlich dem Altmeister selbst, J.R.R. Tolkien. Nicodemus – der ZauberVERschreiber ist der Erstling von Blake Charlton und der Auftakt zu einer Trilogie. Ich stelle diese Information deshalb an den Anfang, weil dem Buch selbst keinerlei Hinweis darauf zu entnehmen ist. Licht und Schatten bestimmt das Werk, was bereits bei der Aufmachung beginnt: Ein wirklich schönes, aufwändiges Relief-Cover, zu dem der kindliche Titel so gar nicht passen will (im Original haben wir es mit Spellwright zu tun). Die beschriebene Fantasy-Welt ist tatsächlich “außergewöhnlich”, wie man Tad Williams zitiert, aber das bedeutet ja erstmal nur “sehr anders”. Alle Magie liegt in den Sprachen, ausgehend von der nur aus 4 “Runen” bestehenden Ursprache Primus (auch die DNA besteht bekanntlich aus nur 4 Bausteinen, die endlose Wiederholung macht den Unterschied). Nicodemus, immer noch Zauberlehrling, hat viel Potenzial, leider ist er aber ein “Kakograph”, der die komplexen zauberischen Satzgebilde allein durch Berührung hoffnungslos verhunzt. Im Schwange ist die apokalyptische Bedrohung einer Sprachverwirrung durch einen prophezeiten Unglücksboten – oder die Errettung dank dem Halkyon, einer Art Magie-Messias. Blake Charlton hat seine eigene Legasthenie überwunden und daraus ein Fantasy-Epos gemacht. Ein spannender Ansatz, leider ist aber die Schreibe des Autors sperrig und kompliziert, so dass echte Spannung beim Lesen so gut wie nie aufkommt. Wenn er “Tiraden wie Pfeile” abschießen lässt, glänzt seine Gleichsetzung von Sprache und Werkzeug/Waffe; häufig hemmen die allzu oft wiederholten Beschreibungen der Vorgänge, wie die Zauberer sich magische Sätze aus den Muskeln (!?) pressen, aber einfach nur den ohnehin zum Stocken neigenden Lesefluss. Man hat den Eindruck, dass der Autor sehr viel über Linguistik recherchiert hat und dies nun unbedingt auch verwenden will. Potenzial ist auch bei ihm vorhanden; mit etwas mehr Distanz zur Autobiografie, mehr Geschmeidigkeit im Aufbau, einem ausgewogeneren Verhältnis von Bildungs- und Unterhaltungsanspruch und besserer erzählerischer Struktur hätte die Arbeit das Zeug zu einem großen Wurf gehabt. Vielleicht mit dem zweiten Teil?

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  • Rezension zu "Nicodemus" von Blake Charlton

    Nicodemus

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. January 2012 um 17:12

    Inhalt: Nicodemus ist eigentlich ein gescheiter junger Zauberlehrling, doch seine Legasthenie macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Den eben diese ist schuld daran, dass Nicodemus keinen Zauberspruch zu beherrschen fähig ist, da er sich ständig verschreibt und ihnen somit eine gänzlich neue Wirkung gibt. Bei einem Zauberkonvent wird die größte Feindin von Nicodemus Mentor Shannon, die Grammatikerin Nora Finn, tot aufgefunden. Shannon wird natürlich sofort verdächtigt, aber auch Nicodemus wird von nun an nachgesagt der vorhergesagte Halykon zu sein und selbst Nicodemus ist sich nicht ganz sicher, ob das nicht sogar wahr sein könnte. Meine Meinung: Bereits das Cover springt einem sofort ins Auge und macht einen neugierig auf das Buch, es ist wirklich gelungen. Der Klappentext fällt leider etwas mau aus und könnte somit den einen oder anderen Interessenten das Buch (leider) wieder weglegen lassen. Denn was sich hinter dem tollen Cover verbirgt ist eine tolle Geschichte. Nicht nur, dass das gesamte Szenario rund um klassische Zauberer in einer Fantasy-Stadt, so alt es eigentlich ist, mal wieder erfrischend ist, nein, ein Großteil der Geschichte befasst sich auch noch mit der bedeutung der Sprache, Worten, Schrift und Büchern. Was will man mehr? Stimmt, spannend ist die Geschichte auch noch, denn neben dem Kampf gegen Nicodemus’ Legasthenie müssen er und sein Mentor schließlich auch noch beweisen, dass sie unschuldig sind und ihr Leben retten. Die Wort- und Kreaturschöpfungen sind wirklich ganz große Klasse und lassen das ein oder andere Mal auch an den Großmeister Moers denken (Grammatiker, Kakographen, Sprachgirlanden, Runenwürmer…). Fazit: Dieses Buch vereint alles, was mein Herz begehrt und wird von mir daher uneingeschränkt empfohlen.

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  • Rezension zu "Nicodemus" von Blake Charlton

    Nicodemus

    Rukhi

    06. August 2011 um 10:27

    "Die Grammatikerin war kurz davor, an ihren eigenen Worten zu ersticken." Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn in "Nicodemus - Der Zauberverschreiber" können Worte richtigen Schaden anrichten und sogar töten. Aber lasst uns erst mal über das Cover reden. Das hab ich in meinen Rezensionen bis jetzt noch nie gemacht, aber Nicodemus hat es verdient, denn das Cover sieht einfach richtig toll und mystisch aus, und man meint, man könnte die Runen richtig fühlen die aus der Hand des Zauberschreibers aufsteigen. Dafür bekommt das Buch einen besonderen Platz in meinem Regal. "Wie alle Zauberschreiber besaß Nicodemus von Geburt an die Gabe, seine Körperkraft in Runen von reinster magischer Energie verwandeln zu können. Indem er seinen Bizeps anspannte, formte er in seinem Arm etliche Runen. Er konnte die silbrigen Worte sehen, die durch Haut und Sehnen hindurch schimmerten. Erneut spannte er seinen Oberarm an, verband die Zeichen zu einem Satz und ließ sie in seinen Unterarm fließen. Mit einer schwungvollen Handbewegung gab er den einfachen Zauberspruch frei, der sich daraufhin in der Luft wand wie eine silberne Schlange aus Rauch." Klingt toll, oder? Das sind also Zauberschreiber, doch Nicodemus, der Hauptcharakter, hat eine besondere Bürde zu tragen: er ist ein Kakograph. Die Kakographen, also die Zauberverschreiber, können kaum ganze Fehlerfreie Sätze in den einfachen Zaubersprachen schreiben, und wenn sie einen schon bestehenden Zauber berühren, wird dieser mit Fehlern behaftet. So berührt Nicodemus zum Beispiel am Anfang des Buches einen verzauberten Wasserspeier, worauf dieser völlig durchdreht. Dabei hatte ich den Wasserspeier eigentlich schon sehr ins Herz geschlossen. Ich hoffe wir sehen ihn im nächsten Buch mal wieder. :) Wie ihr seht, dreht sich in dem Buch alles um Sprache und Wörter und Bücher, und das in einer Weise, wie ich sie vorher noch nirgendwo gelesen oder gehört habe. Mich hat das alles sehr fasziniert, und ich wollte unbedingt noch mehr von der Welt und der Art wie sie funktioniert kennen lernen. Als Nicodemus das erste Mal unterrichten durfte, konnte ich kaum genug von der Unterrichtsstunde bekommen. Die Welt die Blake Charlton geschaffen hat ist richtig und im wahrsten Sinne des Wortes, fantastisch. Seine Erzählweise ist sehr einfach gehalten und man kann ziemlich flüssig durchlesen. Auch die länge der Kapitel (bzw. die Kürze der Kapitel :) ) fand ich sehr passend, und macht es für mich immer angenehmer ein Buch zu lesen. Denn wenn man weiß, dass das jetzige Kapitel gar nicht mehr so lang ist, und das nächste auch gar nicht so lang, liest man immer und immer weiter, ohne zu merken wie weit man schon ist. Ich finde gerade dadurch wird es auch zu einem tollen Jugendbuch für die, die noch nicht so viel lesen. Was ich noch besonders erwähnen möchte, sind die vielen tollen "seltsamen" Worte die Blake Charlton eingebunden hat, wie zum Beispiel: Kakographie, Compluvium, Neophyten, Prezeptor…. Ich glaube ihr wisst was ich meine. Ich war schon immer ein Leser, der sich gefreut hat neue "schräge" Worte zu lesen und sie in sich aufzunehmen. Das konnte ich in "Nicodemus - Dem Zauberverschreiber" sehr oft und mit viel Freude tun. :) Ich würde das Buch auf jeden Fall jedem weiterempfehlen. Eine Welt, die aus Sprachen geschaffen wurde, muss einfach gelesen werden.

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  • Rezension zu "Nicodemus" von Blake Charlton

    Nicodemus

    Wir-Lesen

    09. June 2011 um 18:50

    Nicodemus ist Lehrling beim Zauberer Shannon in Starhaven, das von den Chthonen errichtet wurde. Allerdings ist Nicodemus ein ZauberVerschreiber, ein sogenannter Kakograph, er bringt keinen Zauber richtig hin, da er sich ständig verschreibt und damit die Texte verändert. Es gibt einige solche ZauberVerschreiber in Starhaven, die alle im Speicherturm wohnen. Nicodemus ist sehr unglücklich, dass er ein Kakograph ist. Während eines Zauberkonvents wird eine mächtige Zauberin Nora Finn, die Grammatikerin, tot aufgefunden. Zuerst wird Shannon, dessen größte Rivalin Nora war, verdächtigt, Nora umgebracht zu haben, dann auch Nicodemus. Einige vermuten, dass Nicodemus der vorhergesagte Halykon ist, Nicodemus ist sich selbst nicht sicher. Es geschehen weitere Attentate in Starhaven, z. B. erscheinen Runenwürmer in der Bibliothek. Eine Druidin Deidre und ihr Begleiter wollen Nicodemus zum Schrein ihrer Göttin bringen, weil sie vermutet, dass Nicodemus in Gefahr schwebt. Ich möchte nicht mehr über die Geschichte erzählen, da ansonsten die Spannung völlig dahin ist. Es werden auf jeden Fall Intrigen aufgedeckt, manche Personen entpuppen sich als Verräter, die Götter und Dämonen spielen mit, ein Golem taucht auf, wir lernen Wasserspeier und Nachtwesen kennen und Nicodemus erlernt die Zaubersprache Wrixlan. Meine Meinung: Ich tat mich sehr schwer mit dem Buch, normalerweise nutze ich jede freie Minute um zu lesen und kann es kaum erwarten, weiterzulesen. Hier war das leider nicht so. Das Buch benötigte viel Konzentration. Ich konnte nicht richtig in die Geschichte eintauchen, es gelang dem Autoren nicht, eine Spannung aufzubauen. Er erklärt zuviel! Er verwendet zu viele "erfundene Fremdwörter", zuviele verschiedene Zauber und muss das alles dann erklären. Dann wird noch die Geschichte dieser Zauberwelt erklärt. Meistens doziert eine Person in der Geschichte. Das nimmt der Handlung leider die komplette Spannung. Schade, denn die Figuren in der Geschichte sind recht sympathisch und an und für sich könnte die Geschichte von Nicodemus superspannend sein. Es ist wohl das Erstlingswerk von Blake Charlton, der auch eine Lernstörung hat und diese mit seiner Hauptfigur Nicodemus verarbeitet hat. Ich kann leider nur 2 1/2 Sterne vergeben.

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  • Rezension zu "Nicodemus" von Blake Charlton

    Nicodemus

    Lesegenuss

    22. May 2011 um 15:03

    Statement: „Nicodemus, der ZauberVERschreiber“, eine wirklich neue Welt der Fantasie, Magie. Die Welt des Wortteppichs, des Zaubers, der Grammatikerin, dem Geschwulstzauber, der Sprachgirlanden, den Zauberschreiber-Kobolden – die Aufzählung könnte noch unendlich weitergehen, und die Welt von dem jungen Nicodemus. Mit Nicodemus, der ZauberVERschreiber ist in diesem Frühjahr ein Debütroman des Genres auf den Markt gekommen, der schon durch sein Cover ein absoluter Hingucker ist! Dem jungen Nicodemus in Starhaven misslingen aufgrund seiner Legasthenie die Zaubersprüche. So wirbeln die Buchstaben und Worte durcheinander und bringen die Zaubersprüche durcheinander, das gewünschte Ergebnis bleibt aus. Aber warum ist er so? Er würde so gern ein Zauberschreiber sein, doch sein Handicap machte ihn nicht zu dem Zauberschreiber. Das Wesen, welches wir am Anfang der Handlung kennen lernen, ausgestattet mit mächtigem Zauber, setzt alles daran, ihn unter all den Lehrlingen zu erkennen. Denn es spricht dafür, dass Nicodemus der Gesuchte ist. Was Nicodemus aber nicht weiß, dass er der Retter von Starhaven sein. Doch eine schwierige Aufgabe für ihn, er der die Sprache, das Schreiben nicht richtig beherrscht. Eine außergewöhnliche Idee, einen Roman zu schreiben, in der die Magie in der Sprache der Wörter liegt. Eine fantasiereiche Welt, in der der Autor eben sein eigenes Thema eingebaut und verarbeitet hat, die Legasthenie. Was mir völlig unklar war, dass diese ganze Magie nur durch Übertragung auf die reine Muskelkraft ihre Wirkung erreicht. Eine Auflösung fand sich hierfür nicht. Doch das Buch hat auch eine Menge an Originalität aufzuweisen. Allein die vielen neu geschaffenen Wörter sind eine Erfahrung. Andererseits ist es auch eine gute Mischung des normalen Fantasiestandards. Der Anfang ist sehr zäh und lässt sich nur langsam lesen, doch dann hat der Autor wahrscheinlich den „On“-Schalter gefunden. Man merkt auf einmal ein anderes Schreibtempo und es wird spannend. Nicodemus ist auf der Suche nach sich selbst, der Wahrheit über sich. Doch da passiert ein rätselhafter Mord und Nicodemus und sein alter Mentor Shannon befinden sich in großer Gefahr. Mächtige Feinde sind hinter ihnen her. Nicodemus ist der Hautprotagonist und eine wirklich sympathische Figur. (Die Chimara hatte ihn zu einem Unglücksboten gemacht, dem Veränderer der Sprache – S. 401) Der Autor hat einen natürlichen Schreibstil, der durch seine Klarheit auffällt. Allein die Schreibweise, wie er die Zaubersprüche, die Buchstaben so vollendet und bildlich vorstellbar herüber bringt, zeigt die Arbeit, welches hinter diesem Labyrinth der Wörter steckt. Nicodemus hat Shannon, dem alten, ehrwürdigen, aber auch kranken Zauberer an seiner Seite, der mit seinem Schützlich natürlich die Frustation und jede Verzweiflung teilt. Nicodemus und Shannon sind die Hauptverdächtigen des Mordes. Der Autor hat sich intensiv bemüht, all seine Kreativität in die Sprache zu legen. Dieses ist ihm hoch anzurechnen, denn das zeigt die Schwerstarbeit Legasthenie zu bewältigen. Dieses ist ein unterhaltsamer, teils fesselnder Auftakt einer Triologie, gewisse Kritik gehört doch dazu. Blake Charlton ist definitiv ein guter Autor, doch „Nicodemus, der ZauberVERschreiber hat mich nicht ganz überzeugt. Das Blake auf einem guten Weg ist, seine Sprache noch mehr zu festigen, steht außer Frage. Viele Nebensächlichkeiten hätten mehr Raum in der Handlung verdient - zu viel Raum und Platz für Nicodemus. Von allem ein bisschen mehr und weniger wäre die perfekte Mischung gewesen. Fazit: Ich war fasziniert von diesem außergewöhnlichen Cover. Worte hierfür zu finden – speakless – um es mal auf Englisch zu sagen. Manchmal gibt es für außergewöhnlich Schönes keine Worte. PUNKT. Nicodemus besitzt sehr viel Potential für mehr. Und so können wir gespannt sein auf die Fortsetzungen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass diese auf jeden Fall sprachlich ausgefeilter sind. Hut ab vor dem Autor, der sich mit seiner Legasthenie geoutet und uns einen guten Debütroman beschert hat.

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  • Rezension zu "Nicodemus" von Blake Charlton

    Nicodemus

    Gospelsinger

    24. April 2011 um 21:33

    Der Lehrling Nicodemus ist frustriert. Nicht einmal die einfachsten Zauber bekommt er hin. Denn die Magie in seiner Welt funktioniert mit Hilfe von Zaubersprachen, und Nicodemus ist Legastheniker. Wenn er sich in einer der Zaubersprachen versucht, verdirbt er den ganzen Spruch und verursacht Chaos. Dabei hieß es doch immer, er sei der lang erwartete Retter von Starhaven. Aber ohne Beherrschung der Sprache kann das nicht klappen. Aus ihm wird ja nicht einmal ein richtiger Zauberer. Nur sein blinder Lehrer Shannon fördert ihn. Dann passiert ein rätselhafter Mord in Starhaven, und plötzlich wird alles ganz anders. Nicodemus und Shannon geraten in tödliche Gefahr. Ich finde die Idee, Magie durch Sprache zu wirken, genial. Die Art, durch Zaubersprachen etwas zu bewirken und Abläufe in Gang zu bringen, hat mich an Programmiersprachen erinnert. In diesem Buch hat Logik und Grammatik sich in Magie verwandelt. Schön! Dadurch, dass der Autor selbst Legastheniker ist, wirkt Nicodemus authentisch. Man merkt dem Buch allerdings an, dass es der erste Band einer Trilogie ist. So besteht ein Großteil dieses Buches in Erklärungen über Besonderheiten dieser Welt. Das zieht sich leider teilweise etwas in die Länge. Erst im letzten Viertel nimmt das Buch an Fahrt auf. Dieser Teil ist richtig spannend, und die Charaktere entwickeln sich weiter. Ich bin daher gespannt, wie die Geschichte im zweiten Band weitergeht. Das Potenzial zu einem richtig guten Buch ist auf jeden Fall vorhanden.

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  • Rezension zu "Nicodemus" von Blake Charlton

    Nicodemus

    Zibbi1987

    12. April 2011 um 22:15

    Worum geht es? Das Buch handelt von dem jungen Lehrling der Zaubersprachen, Nicodemus Weal. Dem jungen Mann kann leider nichts gelingen, denn mit seiner Legathenie bringt er jeden Zauberspruch durcheinander. Die einfachsten Sprüche verschreibt Nicodemus so arg, dass er sich und seine Umgebung in heilloses Chaos stürzt. Doch trotz seiner Schreibschwäche deutet alles darauf hin, dass er der lang ersehnte Halkyon ist - der einzig wahre Zauberer, der Starhaven vor dem Untergang bewahren soll. Aber wie können die Leute das nur meinen und wieso hat er das Mal, dass darauf schließen lässt, wo er doch ein unbegabter Schreiber ist. Das kann nur eins bedeuten: Jemand hat ihm die Kunst des Zauberschreibens gestohlen! Eine Mordserie beginnt und Nicodemus, sowie sein Mentor Agwu Shannon sind in große Gefahr, denn ihre Feinde sind ihnen dicht auf den Fersen... Meine Meinung: Normalerweise finde ich es bedenklich, wenn ein Autor seine Lebensgeschichte bzw. einen Teil seiner persönlichen Erfahrung mit in das Buch einbringt, es sei denn es handelt sich um einen Erfahrungsbericht. Hier also die Legasthenie. Meiner Meinung nach schafft es der Schreiber nicht, objektiv zu bleiben. Obwohl es "seine" Geschichte ist, kommen immer wieder eigene Erfahrungen mit rein. Doch Blake Charlton hat mich eines besseren belehrt. Sein Schreibstil ist zwar noch etwas bearbeitunsdürftig, aber es hat in jedem Fall sehr gute Ansätze. Man findet sich in einer fantasiereich gestalteten Welt wieder. Gut, vielleicht schon oft gelesen, aber jede Geschichte ist auf ihre Weise ein Unikat. Hier also auch bei "Nicodemus - der ZauberVERSchreiber". Ein Student, der die Lehre der Zaubersprüche erlernen möchte, eine mystische Schule, Magiewesen, wie z.B. Kobolde, verzauberte Schutzgeister und vieles mehr. Eines muss ich jedoch kritisieren: Charlton erklärt zwar, wie sich die Zaubersprüche zusammensetzen, doch wieso muss es unbedingt mit Muskelkraft zu tun haben? Gewisse Zaubersprüche werden auf die Haut geschrieben und durch Muskelkraft verzaubern sie die Umwelt. Für mich hat Magie rein GAR NICHTS mit Muskelkraft zu tun! Hier mag ich es wirklich eher klichscheemäßig. Entweder Finger, Zauberstab oder wie die guten alten Druiden - ihre langen groben Holzgehstöcke. Die Geschichte liest sich sehr flüssig, was mir recht positiv aufgefallen ist, da ich dachte, dass der Autor aufgrund seiner Schreibschwäche vielleicht nicht immer die richtigen Wort bzw. den richtigen Satzbau finden könnte, um die Spannungskurve überhaupt zu gestalten. Doch so war es nicht. Man hat mit "Nico" gelitten, sich gefreut und auch ängstlich in die Zukunft geblickt. Der Autor wusste also an sich, was eine gute Geschichte benötigt. Ein Protagonist, der außergewöhnlich ist, einen Bösewicht, Wegbegleiter bzw. Freunde, und die Aussicht auf folgendes Teile :) Und hier kommen wir zum weiteren Punkt, den ich ansprechen möchte. Bereits zur Mitte des Buches wird erwähnt, dass Nicodemus einst gegen seine Halbschwester ankämpfen muss, dies lässt daraus schließen, dass mindestens ein weiterer Teil folgen soll. Bei meiner Internetrecherche fand ich heraus, dass gar zwei Teile folgen sollen. Lassen wir uns also überraschen... Zwei Dinge habe ich noch zu erwähnen, da ich ungern meine Meinungen mit etwas negativen beende, bewahre ich das gute zum Schluss auf - hier also das nicht gelungene: Auf den letzten Seiten, etwa die 30 letzten Buchseiten haben so viel Info-Output, dass ich mich frage, ob dem Autor siedendheiß zum Schluss noch etwas einfiel, was er partout noch zu Blatt bringen musste, trotz Mangel an Seiten. Das war etwas zu viel des guten. Denn wenn ich bedenke, dass das Buch an sich nur eine Zeitspanne von drei Tagen beschreibt und zum Ende werden mehrere Monate in drei Kapitel gefasst, finde ich ungünstig gestaltet. Zum Schluss also noch das gute :) Blake Charlton ist es gelungen, sich selbst in den Roman miteinzubringen, bzw. seine Schreibschwäche. Und trotz, dass ich sage: "Hier und da war etwas zu viel des Guten" oder "Hm... Da geht noch was" - es war eine tolle Geschichte und ich freue mich auf die kommenden Teile, vielleicht mit etwas mehr "Pepp", aber so viel Charm wie bisher :) Ahja, bevor ich es vergesse! Ein Lob an den Designer des Covers! Wenn man das Buch an sich betrachtet, sieht man eine Gestalt in ein Kostüm gekleidet, mit einer Figur auf den Schultern. Doch hält man das Buch in den Händen, so erkennt man schnell, dass diese Figur 3D gestaltet ist. Wirklich eine origninelle Idee :)

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  • Rezension zu "Nicodemus" von Blake Charlton

    Nicodemus

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    31. March 2011 um 14:03

    Inhaltsangabe des Verlags: Nicodemus ist Student der Zaubersprachen. Durch seine Legasthenie bringt er die einfachsten Zaubersprüche durcheinander, und die komplizierteren erst recht. Schon bald gerät er zwischen die Fronten eines unerbittlichen Kampfs der Zauberschulen. Magische Runen steigen von einer Buchseite auf, sie vermögen den Körper eines Mannes in die Luft zu heben, ein Messer zu schärfen oder ein Herz anzuhalten. Nichts ist in Starhaven so machtvoll wie die Magie der Zaubersprüche! Nur Nicodemus, dem Lehrling der Zaubersprachen, will rein gar nichts gelingen. Durch seine Legasthenie bringt er die Zaubersprüche ein ums andere Mal durcheinander und stürzt sich und seine Umgebung in heilloses Chaos. Und ist er womöglich der lang ersehnte Halkyon, der die Welt von Starhaven retten soll? Wer aber hat Nicodemus die Kunst des Zauberschreibens gestohlen? Seine Feinde haben sich schon auf den Weg gemacht. Durch den rätselhaften Mord an einer Professorin geraten Nicodemus und sein Mentor, der blinde Zauberer Shannon, in große Gefahr. Zum Buch: Nicodemus Weal ist ein Kakograph. Er ist ein Zauberschreiber, einer der Menschen, die Zaubersprachen sehen und durch pure Muskelkraft auch Runen hervorbringen können, um in ihnen zu schreiben, doch Nicodemus leidet unter Legasthenie. Und das macht ihn zu einem so genannten Kakopgrahen, denn schon bei den einfachsten Zaubersprüchen verschreibt er sich und allein seine Berührung bringt auch den komplexesten Spruch vollkommen durcheinander. Und als wäre es nicht schlimm genug, dass ihn daher das Chaos auf Schritt und Tritt begleitet, muss sich Nicodemus immer wieder aufs neue fragen, ob er nicht vielleicht doch der prophezeite Halkyon ist, der im Krieg der Sprachen die Menschen vor den Dämonen rettet. Doch wenn er der Halkyon ist, wieso kann er dann er dann nicht richtig zaubern? Noch während Nicodemus sich mit den täglichen Tücken rumschlägt, die das Leben als kakographischer Lehrling der Zaubersprachen eben so mit sich bringt, holen mächtige Feinde, von dessen Existenz er nicht einmal ahnt, bereits zum ersten Schlag aus. Und das Chaos nimmt seinen Lauf. Blake Charltons Fantasy-Roman ist allein durch sein ganz neues, ganz andersartiges Magie-Konzept bereits wahnsinnig beeindruckend. Die Idee, dass Magie nichts anderes ist als Sprache, Sprache, deren Buchstaben (bzw. Runen) durch Muskelkraft geformt werden können, und dass man so Texte "schreiben" kann, die praktisch alles tun können, vom Geschirrspülen bis hin zum Erschaffen von selbstständig denkenden Kreaturen, ist wirklich faszinierend. Dieses wohl durchdachte und komplexe System entschädigt auch dafür, dass Charltons Geschichte einige Schwächen aufweist. Denn leider ist das Verhältnis zwischen dem Teil, in dem die Vorgeschichte erklärt wird und alles ins Rollen kommt und dem Teil, in dem Nicodemus selbst wirklich mitten in die Action hineingerät, nicht allzu gut ausbalanciert, sodass die Geschichte die eine oder andere langatmige Passage enthält. Auch das Setting und Charaktere sind, wie es bei High Fantasy aber schon fast nicht mehr zu vermeiden ist, etwas klischeehaft, was aber nichts daran ändert, dass alles sehr gut durchdacht und faszinierend geschildert ist, Setting, Charaktere, Gesellschaft und Magie gleichermaßen. Auch der Aspekt der Legasthenie bringt ein ganz neues Element in die Handlung und da der Autor selbst Legastheniker ist, gelingt ihm die Schilderung von Nicodemus Gefühlen im Bezug auf sein "Handicap" sehr gut. Leider weißt der Stil die eine oder andere Holprigkeit auf, ob das jetzt am Autor oder am Übersetzer liegt vermag ich dabei nicht zu sagen, denn auch wenn ich zuerst die Originalausgabe angefangen habe, bin ich damit nicht allzu weit gekommen, denn Charltons Magiekonzept war mir dann doch zu kompliziert, um es auf Englisch zu verstehen, bzw. die nötige Motivation aufzubringen, um mich durch seitenweise schwer verständliche Erklärungen voll mit unbekannten, vom Autor neugeschaffenen bzw. von grammatikalischen Begriffen abgeleiteten Wörtern zu quälen. Daher rate ich jedem, der Englisch nicht als Muttersprache hat doch eher zur deutschen Übersetzung zu greifen und die vereinzelten, definitiv nicht gewollten Rechtschreibfehler zu überlesen und auch dem Stil noch eine Chance zu geben, immerhin ist "Nicodemus: Der ZauberVERschreiber" erst der Auftakt einer Trilogie, und trotz aller kleineren Schwächen ein wirklich vielversprechender Auftakt. Fazit: Ein Muss für Fans ausgefallener High-Fantasy, das trotz einiger Schwächen Lust auf mehr macht. Wem Tad Williams oder Trudi Canavan gefallen, der wird sicherlich auch Spaß an Blake Charlton haben.

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  • Rezension zu "Nicodemus" von Blake Charlton

    Nicodemus

    affler

    26. February 2011 um 11:25

    Ein wahres Buch der Superlative. Der Autor versteht es wie kein anderer den Leser mit seinem tiefgreifenden, humorvollen und vielschichtigen Werk, in seinen Bann zu ziehen. Blake Charlton besticht durch das ganze Buch mit vielen schönen Pointen. Die Geschichte in diesem Buche handelt von Nicodemus, dem größten Zauberverschreiber, oder sollte man eher sagen Legastheniker, von Starhaven. Dieser junge Zauberverschreiber wird von einer Prophezeiung begleitet … Seit langer, langer Zeit warten die Zauberer, Druiden und Urvölker auf den Halkyon bzw. den Unglücksboten. Der Halkyon soll den Kampf der Sprachen beenden, wo hingehend der Bote die Sprachen und die bekannte Welt mit all seinen Geschöpfen in einen nie enden wollenden Krieg stürzten wird. Wer ist Nicodemus!? Was birgt die Zukunft für Ihn? Welche Rolle spielt er in der Prophezeiung? Die Antworten auf diese und noch weitere Fragen mehr versucht Nicodemus zu lüften. Während des Abenteuers wird er von seinem Zaubermeister Shannon und der Druidin Deiedre begleitet die Ihm mit Rat und Tat gegen das Böse und seine Legasthenie zur Seite stehen. Der Autor, einst selbst Legastheniker, verleiht somit dem Buch einen ganz besonderen Charme wie es kein anderer Autor vermag. Dadurch wirkt das Werk unter anderem viel authentischer und lebendiger. Das Ende des Buches ist zweideutig gestaltet und lässt auf einen zweiten Teil hoffen! Denn die Geschichte von Nicodemus hat gerade erst begonnen … Ergebnis: unverzichtbar für jedes private Bücherregal!

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