Dark Matter. Der Zeitenläufer

von Blake Crouch 
4,1 Sterne bei171 Bewertungen
Dark Matter. Der Zeitenläufer
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (134):
Antonia1402s avatar

Sehr spannend und gut geschrieben! Hat mich aus einer laaaaaangen Leseflaute gerissen.

Kritisch (16):
Christine2000s avatar

Viel Hype, wenig Esseenz

Alle 171 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Dark Matter. Der Zeitenläufer"

„Bist du glücklich?“ Das sind die letzten Worte, die Jason Dessen hört, bevor ihn ein maskierter Mann niederschlägt. Als er wieder zu sich kommt, begrüßt ihn ein Fremder mit den Worten: „Willkommen zurück, alter Freund.“ Denn Jason ist in der Tat zurückgekehrt – doch nicht in sein eigenes Leben, sondern in eines, das es hätte sein können. Und in diesem Leben hat er seine Frau nie geheiratet, sein Sohn wurde nie geboren. Und Jason ist kein einfacher College-Professor, sondern ein gefeierter Wissenschaftler. Doch ist diese Welt real? Oder ist es die vergangene Welt? Wer ist sein geheimnisvoller Entführer? Und vor die Wahl gestellt – was will er wirklich vom Leben: Familie oder Karriere? Auf der Suche nach einer Antwort begibt Jason sich auf eine ebenso gefährliche wie atemberaubende Reise durch Zeit und Raum. Eine Reise, die ihn am Ende auch mit den dunklen Abgründen seiner eigenen Seele konfrontieren wird …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442205127
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:408 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:27.03.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 27.03.2017 bei Der Hörverlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    buecherwurmlands avatar
    buecherwurmlandvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Zuerst nur spannend - dann genial - dann komplett durchgeknallt. Lesenswert!
    Paralleluniversen - mal anders

    VORSICHT: Diese Rezension enthält Spoiler

    Es ist quasi nicht möglich dieses Buch ohne Spoiler zu rezensieren. Deshalb die obige Warnung.
    Eigentlich ist alles super: Jason ist glücklich verheiratet, hat ein Kind und ist College-Professor. Als er aber eines Abends niedergeschlagen wird, erkennt er beim Aufwachen seine Welt nicht mehr wieder: er ist immer noch da wo er davor war, aber nichts ist mehr so wie davor: Seine Frau ist nicht mehr seine Frau, sein Kind ist weg, er ist plötzlich nicht mehr am College, sondern ein gefeierter Wissenschaftler.

    Huch?? Was ist passiert? Die Frage stellt sich schnell und schnell kommen bei mir die ersten Vermutungen hoch: alternative Realität? Na und oh ja, derart alternativ, dass einem irgendwann der Kopf dreht.

    Alter, ist das eine geile Story - sie mag zwar relativ schnell bis zu einem gewissen Grad vorhersehbar sein, denn sobald alternative Realitäten oder Zeitreisen ins Spiel kommen, eröffnet sich immer das Problem des Paradoxen... Und das Paradoxon zu umschiffen schaffen die wenigsten Geschichten.

    Für "Dark Matter" gilt das stellenweise natürlich genauso. Aber: was Blake Crouch hier aus dem Paradoxon macht ist so geil und durchgeknallt, dass man sich fragt: wie zum Kuckuck will er das überhaupt jemals auflösen?
    Nur soviel: er löst auf - auf seine eigene Art.

    Dark Matter ist ein Thriller der sich erstmal - wie bereits erwähnt - leicht durchschauen lässt. Ideen und Theorien werden schon in der ersten Hälfte zügig bestätigt. Aber das ist okay, denn die zweite Hälfte macht das Buch erst so richtig verrückt. Denn auf die eigens gesponnen und bestätigten Theorien baut Crouch auf. Und immer wieder setzt er noch eins oben drauf. So ist es die Vorhersehbarkeit zu verzeihen - denn sie gehört zum Konstrukt.

    Unterm Strich kann ich nur sagen: wer Dark Matter noch nicht gelesen hat sollte es dringend tun. Ein bisschen Sci-Fi gemischt mit viel Thriller-Stoff - gut geschrieben und schön abgemischt. Das lohnt sich auf jeden Fall!

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    Christine2000s avatar
    Christine2000vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Viel Hype, wenig Esseenz
    This dark Matter doesn‘t matter

    Jason Dresen, ein mäßig erfolgreicher Physiklehrer lebt mit seiner Frau und seinem Teenagersohn ein eher unspektakuläres Leben in Chicago. Bis er unvermittelt entführt und in eine Parallelwelt geschleudert wird. Nun muss er alles daran setzen, zu seiner Familie zurückzugelangen, denn bald wird klar, er ist nicht der einzige Zeitenwanderer. Und nicht einmal der einzige Jason Dresen. Stoff für spannende Unterhaltung möchte man meinen. Ich bin sicher, der Autor hat viel recherchiert und reichlich Zeit in seinen Plot investiert. Er ist ja schließlich für die Romanvorlage der recht erfolgreiche Fernseh-Serie Wayward Pines bekannt geworden und versteht sicher sein Handwerk. Aber! Hier sind die Charaktere fürchterlich eindimensional und flach, die Dialoge erschütternd langweilig und eine gute Idee und flüssige Schreibe alleine machen noch keinen guten Roman. Was mir völlig fehlte ist Esprit, Witz, Ein Hauch von Tiefe, Glaubwürdigkeit und Lebendigkeit der Figuren, originelle Ideen und Spannung. Mit diesem Jason würde ich nicht mal ein Bier trinken gehn wollen, geschweige denn viele Stunden einer Romanhandlung folgen. Was ich zu meinem Leidwesen aber getan habe, denn ich mochte einfach nicht glauben, dass es immer so weiter geht.Jason ist langweilig, bleibt langweilig, sehr sehr langweilig. Ja, er möchte zu seiner Familie. Aber warum die ihn zurück nehmen würden ist mir nicht klar. Ich wäre froh, ihn los zu sein. Okay, kurzes Fazit: lohnt sich nicht. Zurück ins schwarze Loch damit. Wahrscheinlich gibt es dieses Buch bald als Film und es wird einer mehr von tausenden, profillosen Schinken werden. Gesehen und vergessen. Schade um die Zeit.

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    nini_pagavor 4 Monaten
    Not my cup of tea!

    Wer hat sich nur diesen Titel ausgedacht? Weder hat dieses Buch etwas mit dunkler Materie, noch mit Zeitreisen zu tun... Der Protagonist, dessen Namen ich bereits vergessen habe (Jason?), springt eher zwischen verschiedenen Realitäten hin und her.

    Ich kaufte mir dieses Buch, da mir die Serie "Wayward Pines", welche auf einem Roman von Blake Crouch basiert, sehr gut gefallen hatte. Zwar ist die Geschichte tempo- und actionreich, darüber hinaus hat sie aber nicht viel zu bieten. Die Fragestellungen, die sich potenziell anboten, wurden nur sehr oberflächlich angerissen, um dann wieder dem Plot die volle Aufmerksamkeit zu schenken. Mich hat diese Buch sehr unbefridiegt zurück gelassen leider.

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    schlaubibastis avatar
    schlaubibastivor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Anders als erwartet!
    Anders als erwartet! Aber Positiv

    Inhalt:

    Jason Dessen, College-Professor, verheiratet, lebt mit Frau und einem Sohn ein glückliches ruhiges Leben, bis ein Barbesuch alles verändert. Ein Unbekannter zwingt ihn mit vorgehaltener Waffe, erst in ein Lagerhaus zu fahren und sich zu entkleiden um ihm anschließend eine Substanz zu injizieren. Als Jason aus der folgenden Bewusstlosigkeit erwacht, begrüßt ihn ein Fremder mit den Worten: „Willkommen zurück, alter Freund.“ Jason, vollkommen desorientiert versteht gar nicht, wie ihm geschieh, wo er ist und wer der Fremde ist. Es gelingt ihm, aus der unbekannten Einrichtung zu entkommen, und er macht sich auf den Weg nach Hause. Bloß das es nicht mehr sein Zuhause ist. Sicher, sein Schlüssel sperrt, sein Name steht an der Wohnung und die Telefonnummer ist die gleiche, sonst ist aber alles anders. Die Wohnung wirkt, als ob er nie verheiratet war, und sein Sohn scheint auch nicht zu existieren. Jason flüchtet aus der Wohnung und begibt sich in ein Krankenhaus, um sich untersuchen zu lassen. Nachdem man in der Klinik keinerlei Erklärung für sein Verhalten oder eine mögliche Erkrankung findet, beschließen die Ärzte, ihn in die Psychiatrie einweisen zu lassen. Da Jason dies verhindern will, flüchtet er aus dem Krankenhaus, und macht sich auf die Suche nach der Wahrheit. In der Welt in welcher er erwacht ist, ist er der gefeierte Atomphysiker, gegen dieses Leben hatte er sich eigentlich zugunsten seiner Familie entschieden, seine Frau Daniela ist mit seinem ehemaligen Zimmerkameraden zusammen, kurz um, es entspricht nicht vieles der Realität, welche Jason gewohnt war. Jason entschließt sich, Daniela aufzusuchen, in der Hoffnung das sie ihm weiter helfen kann.

    Meinung:

    Anders als erwartet! Aufgrund des Covers und des Klappentextes, bin ich von einem klassischem Science Fiction Romanes ausgegangen, was Dark Matters meiner Meinung nach nicht ist. Dark Matters ist mehr eine rasante Geschichte über Raum-Zeit, Quantentheorien und parallele Welten, die aber im wissenschaftlichen Teil nicht extrem in die Tiefe geht. Dem Titel „Dark Matters“ zu deutsch dunkle Materie, wird der Roman nicht gerecht, diese spielt schlicht keine Rolle. Dafür aber aktuelle Themen wie Schrödingers Katze und Paralleldimensionen. Im großen und ganzen aber eine interessante Abwechslung, die sich extrem flott liest und nicht an Spannung vermissen lässt. Erinnert etwas an eine Achterbahnfahrt.

    https://www.sebastian-haeutle.de/2018/03/rezension-dark-matter-der-zeitenlaeufer-blake-crouch/

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    Larissa_Schiras avatar
    Larissa_Schiravor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Unglaublich fesselnd und beängstigend - ein Meisterwerk!
    Fesselnd und beängstigend - ein Meisterwerk!

    Der Physikprofessor Jason Dessen führt ein perfektes Leben in einer glücklichen Familie - nur der Gedanke, wie sich sein Leben entwickelt hätte, wäre er seiner Forschungskarriere nachgegangen, beschäftigt ihn. Eines Abends wird er allerdings von einem Unbekannten entführt und K.O. gespritzt. Als er wieder zu sich kommt, ist die Welt nicht mehr so, wie er sie kannte....
    Dark Matter ist eine Mischung aus Thriller und Science Fiction. Der Beginn enthält zunächst wenige fantastische Elemente, die sich mit der Zeit immer mehr aufbaun. So fällt es dem Leser leicht gemeinsam mit dem Protagonisten in diese Welt und ihre fantastischen Ereignisse hineinzufinden. Genauso steigert sich die Spannung von Seite zu Seite, spätestens ab der Hälfte konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
    Neben der spannenden Kostruktion der Welt und der Handlung des Buches kam für mich auch das Thema Emotionen nicht zu kurz. Jason ist ein sympathischer Charakter, dessen Gedanken und Gefühle für mich stets nachvollziehbar waren, seine Handlungsmotivation war übers gesamte Buch hinweg sehr stark zu spüren. 
    Was das Buch jedoch besonders macht, ist die Idee, die dem Ganzen zugrunde liegt. Der Gedanke an Paralleluniversen und die Folgen, wenn man die Grenze zwischen diesen Welten überschreitet, haben mich lange beschäftigt und mir schon beim Lesen Gänsehaut bereitet.

    Somit kann ich anderen Lesern dieses Buch nur weiterempfehlen. Es hat mich sehr beschäftigt, berührt und begeistert.

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    Alentschiks avatar
    Alentschikvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Gute Idee, schlechte Umsetzung... ziemlich konfus zum Ende hin..
    Konfuse Science-Fiction mit gescheitertem Anspruch an die tiefsinnigen Fragen des Lebens

    Inhalt:

    Die Ereignisse drehen sich um Jason Dessen, einen durchschnittlichen College Professor mit einem durchschnittlichen Familienleben. Ehemals ein aufstrebendes wissenschaftliches Genie, hatte er sich für die Liebe und Familie entschieden und den Karrierepfad verlassen. Eines Abends wird er auf dem Heimweg entführt und erwacht in einem Labor wieder. Hier hält man ihn aber für einen gefeierten Wissenschaftler, der einen unglaublichen wissenschaftlichen Durchbruch geschafft hat. Jason ist komplett verwirrt, denn weder sein Haus ist dasselbe noch kann er seine Familie finden. Nach anfänglichen Zweifel an seinem Verstand wird ihm klar, dass er sich in einer anderen Welt befinden muss. Und hier beginnt sein langer Weg durch die verschiedenen Welten nach Hause.

     


    Meine Meinung:

    Auf das Buch wurde ich vor allem durch das Cover aufmerksam. Denn das hat wirklich ein Alleinstellungsmerkmal in dem Bücherregal und ist eine Schönheit in seiner Einfachheit. Es ist komplett schwarz gestaltet, springt sofort ins Auge und mutet sehr geheimnisvoll an. Hier alle Daumen hoch.


    Der Umschlagstext hat mich dann auch für den Kauf überzeugt. Die Grundidee des Autors fand ich sehr gut. Hier wird eine Antwort auf die ewige Suche nach “Was passiert, wenn wir die Grenzen des Zeit-Raum-Kontinuums überschreiten? Gibt es etwas anderes als unsere Welt?“ gegeben. Die Grundlage dafür ist die Viele-Welten-Theorie, die besagt, dass alles was passieren kann, auch passieren wird. Das ist wirklich eine spannende Thematik, die hier aufgegriffen und in eine Story platziert wird. Auch die Lebensfrage „Was ist wichtiger Erfolg oder Familie?“, auf die hier eingegangen wird, ist sehr aktuell und wohl auch jeden betreffend.


    Von der Umsetzung der Idee war ich aber leider sehr enttäuscht. Ich hatte das Gefühl, dass der Autor sich mit den beiden Thematiken übernommen hat. Die wissenschaftlichen Grundlagen sind nicht ganz verständlich erklärt und auch nur mit paar kurzen Abschnitten stiefmütterlich behandelt worden. Dadurch konnte ich persönlich nicht ganz nachvollziehen, wie die ganzen Welten nun wirklich funktionieren und die Unendlichkeit dieser Welten war für mich nicht ganz begreiflich. Auch das ganze Drama um die Suche nach der Familie ist mir nicht wirklich nah gegangen. Das lag vor allem daran, dass ich keinen Zugang zu den Personen entwickeln konnte. Der Autor ist nur wenig auf die Gedanken, Gefühle und das Wesen der Charaktere eingegangen. Hier hätte ich mir wirklich gewünscht, wenn man tiefer in die Gefühlswelt eingetaucht wäre, denn Jason hatte bestimmt mit einigen Gedanken zu kämpfen auf seiner Reise. Übrigens den Kampf bei der Entscheidung zwischen Karriere und Familie gab es nicht wirklich. Kein Tauziehen, keine schlaflosen Nächte, für Jason stand von Anfang an fest was für ihn wichtiger ist. Das Hauptaugenmerk des Autors lag hier definitiv auf der Spannung. Das ist durchaus in der ersten Hälfte des Buches gelungen gewesen: man hat mitgefiebert und wollte wissen was jetzt als nächstes passiert. Die zweite Hälfte war dafür umso vorhersehbarer und konfuser geworden. Da ging es mir teilweise wirklich so, dass ich am liebsten Seiten übersprungen hätte, weil sie mir einfach nichts Neues bieten konnten. Abgesehen von der viel zu vorhersehenden Story, fand ich die alternativen Welten etwas fantasielos gestaltet, da hätte man wirklich für den Leser eine wundervolle Reise gestalten können, immerhin stehen da einem alle Türen offen.


    Mit dem Schreibstil fand ich mich sehr gut zurecht. Die Handlung wurde mit kurzen und prägnanten Sätzen beschrieben, dadurch kam man auch schnell im Buch voran.


    Den Titel finde ich übrigens etwas daneben und es führt zu falschen Annahmen, immerhin wird hier doch gar nicht in der Zeit gesprungen. Hier hätte ich mir einen passenderen Titel gewünscht. Das ist aber natürlich nur eine Kleinigkeit im Vergleich zum Inhalt.



    Fazit:

    Die Idee ist wirklich sehr gut. Leider hat es an der Umsetzung gemangelt. Die Charaktere bleiben grau und die Spannung nimmt extrem ab. Eine Leseempfehlung würde ich nur bedingt aussprechen. Sicherlich schadet es nicht in die interessante Thematik einzutauchen und wer sich darauf einlässt, kann durchaus ein paar Anregungen zum Nachdenken über das eigene Leben mitnehmen.  Aber wenn man es nicht liest, verpasst man nun mal auch nicht viel. Trotzdem freue ich mich auf den Film, denn für eine spannende Filmumsetzung ist Dark Matter bestens geeignet.

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    zeilengefluesters avatar
    zeilengefluestervor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Hinter dem Buch steckte eine gute Idee, aber die Umsetzung gefiel mir nicht so gut. Ebenfalls fand ich das Ende ziemlich abrupt und eher off...
    Konnte mich nicht überzeugen, sehr enttäuschend

    Über ein ganz anderes Leben. Über die Karriere oder die Familie.

    Inhalt

    „Bist du glücklich?“ Das sind die letzten Worte, die Jason Dessen hört, bevor ihn ein maskierter Mann niederschlägt. Als er wieder zu sich kommt, begrüßt ihn ein Fremder mit den Worten: „Willkommen zurück, alter Freund.“ Denn Jason ist in der Tat zurückgekehrt – doch nicht in sein eigenes Leben, sondern in eines, das es hätte sein können. Und in diesem Leben hat er seine Frau nie geheiratet, sein Sohn wurde nie geboren. Und Jason ist kein einfacher College-Professor, sondern ein gefeierter Wissenschaftler.

    Doch ist diese Welt real? Oder ist es die vergangene Welt? Wer ist sein geheimnisvoller Entführer? Und vor die Wahl gestellt – was will er wirklich vom Leben: Familie oder Karriere? Auf der Suche nach einer Antwort begibt Jason sich auf eine ebenso gefährliche wie atemberaubende Reise durch Zeit und Raum. Eine Reise, die ihn am Ende auch mit den dunklen Abgründen seiner eigenen Seele konfrontieren wird …

    Meine Meinung

    Danke zunächst an dieser Stelle an das Bloggerportal und den Goldmann Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

    Als ich das Buch angefragt hatte und dann das Glück hatte auch das Buch zu bekommen, habe ich mich wirklich sehr gefreut. Denn das Cover und der Klappentext haben mich sofort angesprochen und ich war sehr interessiert daran dieses Buch zu lesen. Auch wenn das gewöhnlich nicht so mein Lesegenre ist.

    Ich muss leider sagen dass mir das Buch überhaupt nicht gefallen hat. Der Titel und der Klappentext sind sehr missverständlich, denn um Zeitreisen geht es in diesem Buch nicht wirklich. Und darauf hatte ich während des Lesens eigentlich noch gehofft.

    Ich hatte wesentlich mehr von diesem Buch erwartet, denn die Lesermeinungen waren sehr positiv und daher hatte ich auch recht große Erwartungen. Und jetzt bin ich eigentlich wirklich enttäuscht. Leider muss ich auch gestehen, dass ich mich regelrecht gefreut habe, als ich das Buch beendet hatte.

    Geschichte

    Die Geschichte war eher verwirrend als klar. Irgendwie fehlte mir auch ein wenig Handlung und die Hauptthematik war augenscheinlich nicht wirklich zu erkennen. Die Thematiken wurden eher zusammengewürfelt. Erst ging es um die Wissenschaft und Physik, dann um die verschiedenen Parallelwelten und dann wieder um die Familie. Und das alles total durcheinander, das ich mich irgendwie nicht so gut in die Geschichte reinfinden konnte.

    Auch fand ich die Thematik rund um die Wissenschaft und Physik einfach zu umfangreich und zu übertrieben dargestellt. Hier hätte man die wesentlichen Informationen, die für den Leser wichtig waren, anschaulicher und interessanter darstellen können. Da es manchmal schwer war der Geschichte zu folgen und zu verstehen, da recht viele Fachbegriffe verwendet wurden.

    Protagonisten

    Ich konnte mich weder mit Jason, der der Hauptprotagonist war, noch mit Daniela identifizieren. Nur Charlie, der Sohn der beiden Protagonisten war mir sympathisch. Er konnte nichts für seine Situation, weshalb ich sein Handeln sehr mutig fand. Ich fand die Protagonisten wirkten eher kalt und durchsichtig, das lag ebenfalls auch an dem Schreibstil des Autors.

    Schreibstil

    Der Schreibstil gefiel mir leider nicht so gut. Die Sätze waren eher kurz und manchmal auch Zusammenhalts los. Der Autor hat die Protagonisten sehr wenig dargestellt, sodass sie eher ausdruckslos und schlicht auf mich wirkten. Auch die Handlungen, Gefühle und Gedanken waren nur sehr wenig dargestellt. Sodass mir die Situation in denen sich die Protagonisten befinden nicht immer klar waren. Ich hätte es wesentlich besser gefunden wenn diese detaillierter beschrieben wären, sodass mich auch die Geschichte mehr angesprochen hätte.

    Ende

    Das Ende gefiel mir leider auch überhaupt nicht. Die ganze Geschichte war einfach viel zu überlastet mit Informationen, einfach zu viel von allem. Und dann kam das Ende so plötzlich, das ich da auf mein Bett saß, die letzte Seite anstarrte und wirklich googelt habe, ob es noch einen zweiten Teil geben wird. Weil das Ende meiner Meinung nach einfach offen geendet hat. Und ich somit das Ende ziemlich surreal und übertrieben fand.

    Fazit

    Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen, weshalb ich es auch nicht noch einmal lesen werde. Klar, ist dies nur meine Meinung, da auch viele das Buch sehr gut fanden. Nur wenn man von Anfang an schon ein anderes Bild, von dem Buch und der Geschichte hatte und einen etwas ganz anderes erwartet, ist man schon enttäuscht.

    Ich fand die Thematik und die Grundidee des Buches wirklich sehr interessant, und hatte sowas auch noch nie zuvor gelesen, deshalb hat mich das Buch ja auch interessiert. Nur war leider die Umsetzung nicht wie ich sie mir vorgestellt hatte.

    Das Buch ist in dem Genre Science-Fiction angesiedelt, weshalb es für Leser die dieses Genre gerne lesen, wohl eine interessante Geschichte sein könnte. Leider hat mir das Buch ein wenig den Spaß beim Lesen geraubt, sodass ich insgesamt nur 2 von 5 Sternen geben kann.

    Bewertung 2/5 Sternen

    Kommentare: 1
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    Nicole_Rodvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Highlight
    Highlight

    Dieses Buch feiere ich! Tolle, spannende Wendungen bei einer aufregenden, temporeichen Reise durchs Multiversum. Dieses Buch fängt an und hört nicht auf, bis es zu Ende ist. Ein Buch, das viele herkömmliche Fragen neu beleuchtet. Wer bin ich ? Was ist Liebe ? Bin ich glücklich ? Wem kann ich vertrauen ? Und es ist ein Buch, das eine mögliche Antwort liefert auf die Frage, die sich jeder von uns gelegentlich stellt: Was wäre gewesen wenn? Definitiv ein Jahreshighlight.

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    xxxxxxs avatar
    xxxxxxvor 10 Monaten
    So viele Jasons ...

    "Dark Matter - Der Zeitenläufer" von Blake Crouch behandelt das Thema multipler, paralleler Universen. 


    Die Hauptfigur, College-Professor Jason Dessen aus Chicago, wird eines Tages in eine andere Welt entführt. Nichts stimmt mehr und er zweifelt an seinem Verstand. Schließlich beginnt er, die Dinge zu begreifen und macht sich auf die Suche nach seiner Welt und seiner Familie. Spannende Abenteuer stehen ihm bevor und er lernt auch sich selbst dabei besser kennen. 


    Das Buch ist spannend geschrieben, aber leider vielleicht auch kompliziert zu Lesen, da es immer mehr Welten und verschiedene Versionen von Jason gibt. Der Autor hat sich bemüht, die Hntergründe wissenschaftlich zu erklären. 


    Das Buch ist in schwarzem Cover, ohne Bild, es sieht edel aus. Der Titel ist leider etwas irreführend, da von dunkler Materie nicht wirklich die Rede ist. 

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    sapperlots avatar
    sapperlotvor einem Jahr
    Realitätenknäuel

    Die Werbung des Verlags und die guten Beschreibungen zur Gestaltung und Fertigung des Buches haben mich veranlasst, das "echte Buch" gedruckt auf Papier zu kaufen und nicht das E-Book. Dieses leicht glänzende schwarz ist wirklich schön geworden. Eine Qualitätsarbeit. Gefällt mir. Kompliment. Wirklich wichtig ist aber Inhalt und der ist speziell, verwirrend und ich war gespannt, wie der Autor sich bis zum Schluss aus diesem Realitätenknäuel befreien und uns Leser einen plausiblen Schluss präsentieren will.

    Jason Dessen ist ein junger und viel versprechender Wissenschaftler dem eine grosse, wirklich grosse Zukunft in der Forschung bevorstehen könnte. Ihm kommt aber das Leben in die Quere, sprich die Liebe, und er gründet eine Familie. Statt selbst bahnbrechende Entdeckungen zu machen, lehrt er an einer Universität Physik und formt so zukünftige Wissenschaftler. Jason ist mit sich und seinem beschaulichen Leben im Reinen. Die verpasste Karriere mit Ruhm und Ehre nur noch ein verblasstes Hirngespinst der Vergangenheit. Eines Abends wird er entführt und es wird ihm ein unbekanntes Mittel gespritzt und er erwacht aus dem Delirium in einer Forschungsanstalt. Ist er der Leiter dieser Anstalt? Was wollen die Menschen von ihm? Er flieht und in der bekannten Realität ist nichts mehr so, wie es vor ein paar Stunden noch gewesen ist. Als wäre es ein komplett anderes Leben. Was hat es mit dem geheimnisvollen Präparat und dem mysteriösen Kubus auf sich?

    Nicht nur Jason wird der Boden unter den Füssen wegzogen sondern auch uns Lesern. Wir müssen uns mit der Hauptfigur mit alternativen Realitäten auseinandersetzen die räumlich und zeitlich parallel ablaufen. Machen neue wissenschaftliche Erkenntnisse es tatsächlich möglich, mehrere Versionen eines Lebens im selben Augenblick zu erleben? Die Gegenwart wird Multidimensional. Ich muss sagen, diese Gedankenspiele haben mich gefordert und der Autor Blake Crouch versucht diese komplexen Verkettungen so gut und wahrscheinlich so einfach wie möglich zu erklären. Ich empfehle diese physikalischen Erklärungen zu akzeptieren und den verzahnten Existenzen und Wirklichkeiten zu folgen.

    Ein gutes Buch das einerseits spannende Lesestunden und gute Unterhaltung bietet und anderseits einem durch seine Thematik aktives Mitdenken abverlangt und über alternative Lebensverläufe nachdenken lässt. Dennoch ist es meiner Meinung kein fünf Sterne Buch aber deren vier hat es allemal verdient.

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