Blake Crouch Dark Matter. Der Zeitenläufer

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Inhaltsangabe zu „Dark Matter. Der Zeitenläufer“ von Blake Crouch

„Bist du glücklich?“ Das sind die letzten Worte, die Jason Dessen hört, bevor ihn ein maskierter Mann niederschlägt. Als er wieder zu sich kommt, begrüßt ihn ein Fremder mit den Worten: „Willkommen zurück, alter Freund.“ Denn Jason ist in der Tat zurückgekehrt – doch nicht in sein eigenes Leben, sondern in eines, das es hätte sein können. Und in diesem Leben hat er seine Frau nie geheiratet, sein Sohn wurde nie geboren. Und Jason ist kein einfacher College-Professor, sondern ein gefeierter Wissenschaftler. Doch ist diese Welt real? Oder ist es die vergangene Welt? Wer ist sein geheimnisvoller Entführer? Und vor die Wahl gestellt – was will er wirklich vom Leben: Familie oder Karriere? Auf der Suche nach einer Antwort begibt Jason sich auf eine ebenso gefährliche wie atemberaubende Reise durch Zeit und Raum. Eine Reise, die ihn am Ende auch mit den dunklen Abgründen seiner eigenen Seele konfrontieren wird …

Ein erschreckend realistischer Roman , den es könnte mal so passieren.Das Buch ist echt genial und ich hab es fast im ganzen verschlungen ;)

— Lyreen
Lyreen

Tempo und Spannung, dabei durchdacht

— SillyT
SillyT

Geschmackssache - und zwar nicht meine

— Amilyn
Amilyn

Der Hammer!

— Shadow2709
Shadow2709

Diesen Autor sollte man im Auge behalten – großes Kino!

— akoya
akoya

Die Umsetzung der Idee in Multiversen zu reisen beflügelt die Fantasie. Also Interessante Geschichte sehr schön gelesen von Florian Lukas.

— Memooo
Memooo

Regt zum Nachdenken vergangener Entscheidung nach, interessante Geschichte

— Piotr1997
Piotr1997

Eine atemberaubende Reise durch das Multiversum. Absolut lesenswert!

— Mellolette
Mellolette

Am Anfang lässt es sich etwas Zeit, aber dann - sowas von abgefahren! Ich fands sehr genial! Eine Reise durch die Parallelwelten

— Aleshanee
Aleshanee

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— Tasmetu
Tasmetu

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  • Geschmackssache - und zwar nicht meine

    Dark Matter. Der Zeitenläufer
    Amilyn

    Amilyn

    24. May 2017 um 21:57

    Jason Dessen ist Professor an einem zweitklassigen College in Chicago. Vor 15 Jahren hat er eine Karriere als Physiker aufgegeben und eine Familie gegründet. Nachdem er nachts von einem maskierten Mann überfallen und bewusstlos geschlagen wird, wacht er in einer Welt auf, in der er nie geheiratet hat und ein gefeierter Wissenschaftler geworden ist. Jason steht vor der drängenden Frage: Was soll ich tun?Dass der Untertitel Der Zeitenläufer totaler Murks ist, hat ja jeder schon festgestellt, darauf brauche ich insofern nur einzugehen, in dem ich sage: es handelt sich hierbei nicht um einen Zeitreiseroman.Allerdings auch nicht um das, was der Klappentext einem weismachen will. Was ich von diesem Buch anhand des Klappentextes und den kryptischen Fragen auf dem Einband ("Was wäre, wenn ...", "Bist du glücklich?") erwartet habe, war folgendes:Jason Dessen hat sich als junger Mann für seine Frau und seinen Sohn entschieden und gegen eine Karriere als Physiker. Er bekommt die Chance, eine Realität zu entdecken, in der er sich für die Karriere entschieden und große Erfolge gefeiert hat. Er lebt eine Weile als diese Person, kommt dahinter, wie er überhaupt in diese Parallelwelt gekommen ist und entscheidet sich am Ende, ob er zurück zu seiner Familie möchte oder nicht.Das hätte ich gerne gelesen.Habe ich aber nicht. Schade.In vielen Rezensionen habe ich schon erwähnt, dass falsche Erwartungen und ein quasi grob fahrlässiger Klappentext bei mir nicht dazu führen, ein Buch schlechter zu bewerten, wenn ich letztendlich mit dem Gesamtergebnis zufrieden war. Bei Dark Matter ist es jedoch so, dass ich, wenn ich gewusst hätte, worum es in dieser Geschichte wirklich geht, sie erst gar nicht gelesen hätte. Da viele Rezensionen auch nicht mehr über den Inhalt verraten als der Klappentext (der bis zu einem gewissen Punkt ja zutrifft und der Inhaltsangabe, die ich gegeben habe, durchaus gleicht), konnte ich nicht wissen, dass ein Großteil des Romans davon handelt, wie Jason mit einer Psychologin aus der "Wissenschafts-Welt" von Parallelwelt zu Parallelwelt läuft und immer verrücktere Versionen von Chicago besucht: apokalyptische, verseuchte, topmoderne, fast utopische, und zwischendurch auch ganz normale, die einfach nicht ganz seine Version sind.Jason und die Psychologin müssen dazu natürlich auch mit einer Art Transportmittel dorthin gelangen, und das war mir zu plastisch dargestellt. Das ist einfach nicht meins gewesen. Es hat mich auf ganz unangenehme Art an diese unsägliche Szene aus Interstellar mit Matthew McConaughey und seinem Bücherregal erinnert - grässlich. Außerdem kommen die beiden ausschließlich in Welten heraus, in der das Transportmittel für die Reise in selbiger nie erfunden wurde. Der Hinweg? Ok. Aber der Rückweg? Das soll mir mal einer erklären. Was macht dieses Teil in einer Welt, in der es nie erfunden wurde? Ist das logisch? Kurzum: im Mittelteil waren mir in dieser Viel-Welten-Theorie einfach ... na ja ... zu viele Welten.Der Schreibstil hat mir leider auch nicht zugesagt. Sehr minimalistisch-sachlich gehalten schreibt Blake Crouch hauptsächlich kurze Sätze und kurze Absätze, oft sogar nur ein Absatz pro Satz, dann hin und wieder sehr große Absätze. Wie er genau entschieden hat, wann er eine Beschreibung in einem Absatz zusammengefasst hat und wann er sie auseinandergezogen hat, konnte ich leider nicht erkennen. Das mag wohl künstlerische Freiheit sein.Durch diesen nüchternen Schreibstil, bei dem nichts zu viel geschrieben wurde, bekam ich überhaupt keinen Zugang zu den Figuren. Jason, der Ich-Erzähler, und das, was er wollte war mir grundsätzlich egal. Seine Geschichte hat mich zu keinem Zeitpunkt auf emotionaler Ebene getroffen. Trotzdem lässt sich Dark Matter gut und schnell lesen, weil man auch nicht wirklich nachdenken muss. Es gibt zwar ein paar physikalische Erklärungen, und die kann man verstehen oder auch nicht - macht eigentlich aber auch keinen Unterschied.Fazit: Ich würde sagen, bei Dark Matter handelt es sich wirklich um reine Geschmackssache, und meine war es einfach nicht. Ich kann es nicht mal für mich selbst ruhigen Gewissens als schlechtes Buch abtun, denn das ist es nicht. Trotzdem war es einfach nicht meins, obwohl ich diese Multiversum-Idee sehr interessant und spannend finde. Schade. Von mir gibt es daher 2**.

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  • Dark Matter. Wie viele Realitäten gibt es?

    Dark Matter. Der Zeitenläufer
    gsimak

    gsimak

    21. May 2017 um 19:31

    Das ist jetzt eine von den wenigen Rezensionen, wo ich lange überlegt habe, was ich schreiben soll. Nur ein Wort zuviel, und die Spannung verschwindet ins Multiversum. Für das was dann zurück kommen würde, könnte ich nicht garantieren.Die Geschichte fängt an, wie es bei vielen von uns auch der Fall sein dürfte. Man kocht ein leckeres Essen. Eine Flasche Wein wird geköpft. Leise Musik im Hintergrund. Bei dem einen oder anderen warten Kinder, bis das Essen fertig ist. Eine heile Welt, in der man sich geborgen fühlt.So auch bei Jason Dessen. Seine rassige Frau kocht Pasta. Leicht beschwipst vom Wein schaut er ihr zu. Sein Sohn zeichnet ein Bild. Jason ist glücklich. Seine Frau schaut ihn verliebt an, wie nur sie es kann. Jason ist ein Atomphysiker, der weit unter seinen Möglichkeiten arbeitet. Aus Liebe zu seiner Familie, hat er auf die große Karriere verzichtet. Er unterrichtet an einem College.Seine Frau Daniela hätte vor 15 Jahren große Chancen als Künstlerin gehabt. Sie hat genau wie Jason auf eine vielversprechende, berufliche Laufbahn verzichtet. Auch ihr war die Familie wichtiger. Geld war knapp.Jedoch war nicht immer eitel Sonnenschein. Daniela litt lange Zeit unter Wochenbettdepressionen. Jason beneidet seinen besten Freund, dem ein Durchbruch in der Quantenphysik gelungen ist. Ein Erfolg, den Jason locker für sich verbuchen könnte. Wenn er sich vor 15 Jahren anders entschieden hätte. Jason macht sich auf den Weg, um seinem Freund Raymond zu gratulieren. Bis zum Essen will er wieder daheim sein. Aber, auf dem Heimweg begegnet er einem Mann mit einer Geisha-Maske. Ein Schlag auf den Hinterkopf. Als er wieder zu sich kommt, ist nichts mehr so, wie es mal war.Wie wäre Jasons Leben verlaufen, wenn er sich anders entschieden hätte? Würde mich das jemand fragen, müsste ich sagen: >>Weiß ich nicht. Es ist nun mal so, wie es ist.<>Wenn man etwas schriftlich festhält, ist man voll darauf konzentriert. Es ist fast unmöglich, zu schreiben und an etwas anderes zu denken. Die Tätigkeit des Schreibens bringt Gedanken und Absichten in Einklang.<< (Seite 231)Dieser Pagetuner hat mich durch 400 Seiten gejagt. Ich wusste von einen auf den anderen Moment nicht, in welcher Realität Jason landet.Die Geschichte wird aus der Sicht von Jason erzählt. Die Atmosphäre ist meist düster und kalt. Die Protagonisten sind gut gezeichnet. Es fängt mit einem Gläschen Wein an. Zu diesem Zeitpunkt kann man wirklich nicht erahnen, das man innerhalb kurzer Zeit durch meterhohen Schnee und einem skurrilen Chicago wandert, wo die gleichen Gebäude doch ganz anders sind. Heimat keine Heimat mehr ist. Familie keine Familie mehr. Man seine Identität nicht mehr sein Eigen nennen kann. Man stellt sich die Frage, ob es im Multiversum auch von sich selber noch ein eine andere Realität gibt. Wenn ja? Wie oft gibt es mich? Welche Realität Jasons entspricht der Wahrheit? Berühmter Wissenschaftler oder Familienvater?Ich empfehle Dark Matter jedem, der wissen will, ob unsere Vergangenheit irgendwo Gegenwart ist. Die Gegenwart längst schon vergangen. Die Zukunft: JETZT!Ob mir das Ende gefallen hat? Das Ende könnte gut einen zweiten Teil vertragen.Eine uneingeschränkte Empfehlung von mir, für diesen genialen ScFi-Thriller.Danke Blake Crouch.Mein Dank geht an den Goldmann-Verlag für die Bereitstellung des Buches.

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  • Was wäre wenn du dich anders entschieden hättest?

    Dark Matter. Der Zeitenläufer
    Shadow2709

    Shadow2709

    21. May 2017 um 14:54

    Dark Matter von Blake Crouch, ist mir wegen dem coolen Cover in der Buchhandlung ins Auge gefallen und ich habe es auch einfach deswegen gekauft. Und ich bereue diese Entscheidung in keinster Weise! In dieser Geschichte geht es um Jason der ein normales Leben als Physikproffesor einer Frau und einem Sohn führt und im grossen und ganzen zufrieden ist. Eines Abends geht er in eine Bar um den Erfolg eines Freundes zu feiern, jedoch soll er nicht mehr zu hause ankommen. Jason wird von einem unbekannten entführt unter Drogen gesetzt und wacht dann in einer Welt auf die nicht seine ist.Das Buch regt unwahrscheinlich zum Nachdenken an, es beschäftigt sich mit der Thematik des Multiversums und der Theorie das alles was eintreffen kann auch tatsächlich Eintrift. Sprich jede mögliche Entscheidung die wir hätten treffen können haben wir auch getroffen, wodurch sich unsere Welten abspalten und parallel zueinander existieren. Ich bin absolut begeistert von diesem Buch und dem Schreibstil und kann es kaum erwarten mehr von diesem Autor zu lesen und bin zudem auf die Verfilmung des Buches sehr gespannt.

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  • Gleichermaßen faszinierend und erschreckend

    Dark Matter. Der Zeitenläufer
    Nirena

    Nirena

    20. May 2017 um 09:42

    Auch wenn Blake Crouch als Autor in den USA bereits ein Begriff ist, hatte ich bisher noch nie von ihm gehört. Da mich die Grundthematik des Buches - "Was wäre wenn? Wie wäre das Leben verlaufen, wenn man sich an einer Stelle anders entschieden hätte?" - fasziniert, habe ich mich mit Jason auf die Reise gemacht.Dass die Filmrechte am Buch bereits verkauft sind, wundert den Leser bereits nach wenigen Seiten nicht mehr. Denn es ist durchaus augenfällig, dass Blake Crouch in einer sehr plakativen Art und Weise die Szenen im Kopf des Lesers entstehen lässt - das Buch schreit nahezu nach einer Verfilmung im Stile von Jason Bourne. Als Leser muss man diesen Schreibstil mögen oder sich zumindest daran gewöhnen.Die Story selbst ist extrem interessant und darüber hinaus bringt Blake Crouch einiges an Action und Spannung ein. Das Konstrukt, das er im Kopf des Lesers entwickelt, dass es viele unterschiedliche Parallelexistenzen eines Selbst gibt, ist genauso erschreckend wie faszinierend, da es unendlich viele Möglichkeiten offeriert.Der Lesefluss ist sehr gut und gerade unser Hauptprotagonist Jason Dessen sehr vielschichtig charakterisiert. Er hat seine Fehler und Schwächen, Wünsche und Sehnsüchte - er ist ein ganz normaler Mensch, der plötzlich in etwas hineingerät, was er sich nie hätte vorstellen können. "Dark Matter - Der Zeitenläufer" ist ein Kampf Gut gegen Böse - allerdings kämpft Jason für das Gute und gegen das Böse in sich selbst.Gegen Ende wird die Handlung für meinen Geschmack etwas sehr überspitzt und irreal, ist aber dennoch eine logische Entwicklung der vorhergehenden Handlung."Dark Matter - Der Zeitenläufer" von Blake Crouch ist ein spannendes, mitreißendes und auch zum Nachdenken anregendes Buch, das vom Leser einiges an Vorstellungsvermögen verlangt.

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  • Diesen Autor sollte man im Auge behalten – großes Kino!

    Dark Matter. Der Zeitenläufer
    akoya

    akoya

    19. May 2017 um 09:51

    Dieses Buch wurde mir von dem Verlag selbst empfohlen. Das Cover hatte mich im ersten Moment überhaupt nicht angesprochen und ich war schon kurz davor die Mail zu löschen, aber nachdem ich mir die genauere Beschreibung durchgelesen habe, war ich sofort Feuer und Flamme. Ich wollte mich einfach mal wieder auf etwas Neues einlassen. Etwas, dass ich in der Form noch nicht gelesen habe und zu dem ich wahrscheinlich auch nicht selbst gegriffen hätte. Zur Umschlaggestaltung komme ich übrigens am Ende meiner Rezension, denn die ist etwas ganz Besonderes. Ich war von der ersten Seite an gefesselt. Der Schreibstil des Autors hat mir unglaublich gut gefallen und auch nebensächliche Szenen erschienen mir durchaus wichtig und ich wollte immer unbedingt wissen wie es mit Jason weitergeht. Diesen Spannungsbogen hat Blake Crouch zum Großteil das ganze Buch über halten können. Erst zum Ende hin, hat die Spannung etwas für mich nachgelassen. Die Charaktere in dem Buch haben mir ganz gut gefallen, keiner ist mir besonders sympathisch gewesen, aber darauf zielt der Roman auch nicht ab und er funktioniert ganz ohne große Sympathien. Man kommt mit Jason als Hauptfigur wunderbar klar, er wurde gut ausgearbeitet und passend gewählt. Sein Leben wirft die typischen Fragen auf, die sich wohl jeder schon mal gestellt hat. Einfach, weil man im Leben ja oft wichtige Entscheidungen treffen muss und sich im Nachhinein automatisch fragt, was wäre gewesen wenn. Da ich mich mit den Thema „Zeit und Raum“ im privaten Bereich gar nicht so gerne beschäftige und auch Filme wie „Interstellar“ total öde und abstrakt finde, musste ich mich zwischendurch, bei wichtigen Erklärungen, stark konzentrieren und manchmal auch einen Absatz wiederholt lesen. Meiner Meinung nach ist es sehr wichtig die Erklärungen verstanden zu haben, sonst könnte es passieren, dass man mit einigen Handlungen durcheinander kommt und vielleicht auch den Anschluss zu der Geschichte verpasst oder denkt, dass sich der Autor verzettelt hat. Ab einem gewissen Punkt ist man aber total in der Geschichte aufgegangen und hat mit Jason mitgefiebert. Lediglich das Ende hat mir irgendwie nicht ganz so gut gefallen. Ich hatte zwar überhaupt keine Vorstellung darüber, wie es enden wird, aber irgendwo hat mir das gewisse Etwas, dass dieses Buch vorher so gut aufgebaut hatte, gefehlt. Es war irgendwie unspektakulär im Vergleich zum Anfang. Nichtsdestotrotz konnte mich das Buch absolut überraschen, für sich einnehmen und hat mir wirklich gut gefallen. Ich muss zugeben, dass ich das nicht erwartet hatte. Sollte der Autor weitere Bücher schreiben, werde ich sie mir auf jeden Fall kaufen, denn selten ist ein Buch über eine längere Zeitspanne dermaßen spannend und fesselnd gewesen. Durch „Dark Matter“ von Blake Crouch habe ich eine neue Leseerfahrung gesammelt und bin dem Thema rund um Parallelwelten nun wieder etwas aufgeschlossener. Das Buch eignet sich in meinen Augen für einen richtig spannenden Kino- oder Fernsehfilm und die Rechte sollen wohl auch schon nach Hollywood verkauft worden sein, und der Autor an einem Drehbuch schreiben. Mein Wunsch während des Lesens wurde also scheinbar schon im Voraus erfüllt. Fazit: Diesen Autor sollte man im Auge behalten – großes Kino!

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  • Rasante Story

    Dark Matter. Der Zeitenläufer
    thebookpassion

    thebookpassion

    17. May 2017 um 17:23

    Jason Dessen wird auf dem Weg nach Hause hinterrücks überfallen und bewusstlos geschlagen. Als er wieder erwacht, begrüßt ihn ein fremder Mann mit überschwänglichen Worten. Denn Jason Dessen befindet sich in einer Parallelwelt. Dort ist er ein gefeierter Wissenschaftler ohne Familie. Plötzlich hat er die Wahl zwischen verschiedenen Leben: Möchte er lieber ein berühmter Wissenschaftler sein oder doch lieber der liebende Familienvater? Eine gefährliche Reise durch Zeit und Raum beginnt.In dem Roman „Dark Matter“ gelingt es Physikern endlich das Geheimnis rund um Parallelwelten zu lüften. Doch es kommt, wie es kommen muss das Reisen zwischen den Welten läuft nicht ganz unproblematisch ab und birgt einige Gefahren. So muss ich gleich zu Anfang den Titel kritisieren, da mich der Untertitel „Der Zeitenläufer“ absolut irritiert hat, da es definitiv nicht um Zeitreisen geht.Für mich hörte sich Parallelwelten absolut spannend an und auch die vielen positiven Meinungen zu dem Roman machten mich neugieriger. Natürlich kommt so ein Roman nicht ohne philosophische Fragen daher und so wird sich in „Dark Matter“ vor allem mit der Frage beschäftigt: Was wäre, wenn? Die Story verdeutlicht, dass jede Entscheidung dein zukünftiges Leben beeinflusst und man sich dies immer bewusst sein sollte.Gekonnt flechtet der Autor die Erklärungen für das Zeitreisen in die Story ein und verbindet sie mit spannenden Szenen, sodass die Erklärungen nie trocken oder langweilig wirkten. Vor allem zur Mitte des Romans hin nimmt die Geschichte deutlich an Spannung zu. Zum Ende hin wirkte alles auf mich jedoch zu gewollt und gestellt. Die Wendungen waren für mich zu oft vorhersehbar, sodass zum Ende hin für mich die Spannung deutlich abgeflacht ist.Die Sprache und auch die Geschehnisse wirkten auf mich zum größtenteils wie ein Drehbuch, denn der Schreibstil ist kurz und prägnant und viel zu oft standen lange Dialogen im Vordergrund. Des Weiteren sind actionreiche Szenen zentral in dem Roman, sodass die Figuren zu wenig Raum erhielten sich vollkommen entfalten zu können. Obwohl der Roman aus der Ich- Perspektive des Protagonisten Jason geschildert wird, konnte ich keine richtige Beziehung zu ihm aufbauen, da ich viel zu oft das Gefühl hatte, dass beispielsweise seine Emotionen nur Mittel zum Zweck waren, um bestimmte Situationen und Konflikte entstehen zu lassen.Insgesamt konnte mich „Dark Matter“ gut unterhalten. Die Schilderungen der Reisen zwischen den Welten und auch die wissenschaftlichen Aspekte fand ich absolut interessant und gut umgesetzt. Leider hat mich aber vor allem das Ende enttäuscht, da mir zum Schluss einfach alles zu aufgesetzt und gewollt wirkte. Auch die Figuren waren mir leider etwas zu blass und ich konnte keine richtige Beziehung zu ihnen aufbauen.(c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

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  • Ein muss für Fans von Weltenreisen.

    Dark Matter. Der Zeitenläufer
    Memooo

    Memooo

    15. May 2017 um 23:28

    Es ist ein sehr spannend erzähltes Science-Fiction (Hör)buch in dem widerwillig alternativ Welten bereist werden. Den Inhalt des Romans möchte ich nicht wiedergeben, es wurde ja schon bereits in anderen Rezensionen gut beschrieben. Ich kann nur sagen es ist eins der schönsten Hörbücher die ich je gehört habe (und ich habe zig Dutzende gehört). Die Umsetzung der Idee in Multiversen zu reisen beflügelt die Fantasie.   Also Interessante Geschichte sehr schön gelesen von Florian Lukas, ein muss für Fans von Weltenreisen.

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  • Bist du glücklich? Packend. Spannend. Rasant

    Dark Matter. Der Zeitenläufer
    catching_words

    catching_words

    10. May 2017 um 20:54

    Das ganze Buch ließ sich super einfach und schnell lesen. Fast jede Seite hat mich auf ihre Art gefesselt & es fiel mir wirklich schwer, das Buch aus der Hand zu legen.CharaktereJason Dessen ist der Hauptcharakter und ich fand ihn wirklich gut. Genrell hat den Charakteren etwas an Tiefe gefehlt und man konnte nicht wirklich eine persönliche Bindung zu ihnen aufbauen und doch haben sich mich alle irgendwie angesprochen. Es war so faszinierend, wie Entscheidungen aus einem Menschen einen ganz anderen machen können.Meine MeinungDas war mein erster Roman im Genre Science-Fiction und ich war wirklich begeistert davon.Die Thematik war wirklich super und hat mich auch im Nachhinein noch zum Nachdenken gebracht.Als Grundlage diente eine Theorie der Quantenmechanik.Es hat mich etwas gestört, dass teilweise so viel wissenschaftliches Fachgesimpel dabei war. Natürlich ist das irgendwie wichtig für die Geschichte, um die ganze Idee von dem Multiversum zu verstehen. Aber für jemanden wie mich, der Physik ganz ohne schlechtes Gewissen abgewählt hat, weil er nichts davon versteht, war es sehr schwer hinter den ganzen Sinn zu blicken und die Theorie nachzuvollziehen. Aber das ist auch eher ein persönliches Problem.Allgemein fand ich die Idee einfach faszinierend. Der Untertitel des Romans ist dabei etwas verwirrend. Meiner Meinung nach passt 'Der Zeitenläufer' nicht wirklich, denn es wird auch im Buch klar, dass es nicht um Zeitreisen geht. Es geht um Paralleluniversen, die zur gleichen Zeit spielen, sich aber durch verschiedene Entscheidung der Menschen voneinander abgespalten haben.Es ist so spannend, wenn man sich vorstellt, dass man vielleicht noch tausend andere Leben führt. Ist man in diesen glücklicher? Erfolgreicher? hat man es dort schlechter?Das Buch ist sehr facettenreich und wirft einen in ein scheinbar normales Leben, das mit etwas Quantenphysik gemischt wird und schon entsteht eine bewegende, nachdenklich stimmende Thematik.Das Buch kommt ohne viel Gewalt oder Blut aus und doch ist es von Beginn an spannend und durch den rasanten Schreibstil des Autors verliert das Buch auch nicht an Spannung.Ich konnte viel mit Jason mitleiden und es hat teilweise so hilflos und wütend gemacht, ihn eingesperrt in diesem Multiversum zu sehen.Ohne wirklich zu spoilern, möchte ich nur sagen, dass mich das Ende mit vielen Fragezeichen im Kopf zurück gelassen hat und ich mir hier wirklich einen weiteren Teil wünschen würde.Bist du glücklich? Eine Frage, die sich jeder schon gestellt hat und die in diesem Science-Fiction Roman auf eine völlig neue Art gestellt und beantwortet wird.

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  • Für mich ist es der beste Science-Fiction Roman, den ich bis jetzt gelesen habe!

    Dark Matter. Der Zeitenläufer
    nevermine

    nevermine

    09. May 2017 um 21:53

    Lange Zeit bin ich um dieses Buch herumgeschlichen und wusste nicht, ob ich es wirklich lesen soll. Der Titel des Buches hat mich schon von Anfang an angesprochen und hat mich erahnen lassen, wohin die Geschichte führen könnte. Trotz allem hatte ich Angst, dass das Thema allgemein sehr schwer zu lesen ist, aber falsch gedacht. Ich bin sehr froh, dass ich es gewagt habe, dieses Buch zu lesen.Der Schreibstil ist zu Beginn ein bisschen gewöhnungsbedürftig, aber nach ein paar Seiten hat es mich überhaupt nicht mehr gestört. Die Schreibart von Blake Crouch ist sehr fließend und die schwersten Thematiken weiß er einfach zu erklären, sodass man alles einfach versteht. In diesem Buch geht es sehr viel um Astrologie und Quantenphysik.Genau so wie die Geschichte, hat mich auch das Cover fasziniert. Diese Schwärze mit den kleinen Glitzerpartikeln soll wohl auf die Dunkle Materie anspielen und wurde vom Verlag und von  Papierfabrik Gmund hervorragend umgesetzt. Denn dort wurde auch der besondere Buchumschlag hergestellt. Ein besonderes Cover für ein besonderes Buch.Das Buch basiert auf eine Theorie der Quantenphysik: Die Viele-Welten-Theorie. Alles was geschehen kann, ist auch passiert, aber in zahlreichen Paralleluniversen. Das Buch lädt den Leser immer wieder zu einem Gedankenspiel ein. Was wäre, wenn man einen anderen Weg eingeschlagen hätte? Wie wäre das Leben dann verlaufen? Genau um dieses Thema und die Entscheidungen geht es in diesem Buch. Der Protagonist Jason hat alles, was man sich wünschen kann. Eine wundervolle Frau, einen Sohn und einen perfekten Beruf. Zwar nicht das, was er sich erträumt hat, aber er ist sehr zufrieden,wie sein Leben verläuft. Eines Tages wird ihm das alles, von seinem Zwilling aus der Parallelwelt, einfach weggenommen.Jason war für mich ein sehr starker, sympathischer Protagonist. Die Geschichte war für mich überhaupt nicht langweilig oder langatmig. Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen, denn es wurde für mich mit jeder Seite spannender. Manchmal dachte ich: "Na was soll da noch kommen?" aber jedes Mal kam immer irgendetwas total unerwartetes und es hat mich jedes Mal umgehauen. Man erlebt in jedem Kapitel ein neues Abenteuer mit Jason und man hofft jedes Mal, dass sich für ihn alles zum Guten wendet.Dark Matter regt einen zum Nachdenken und Hinterfragen seines Lebens an. Es sind mehrere Wochen vergangen, seitdem ich dieses Buch gelesen habe und trotzdem geht es mir nicht aus dem Kopf. Für mich ist es der beste Science-Fiction Roman, den ich bis jetzt gelesen habe und ich freue mich schon unglaublich auf die Verfilmung.

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  • Abgefahrene Reise durch die Parallelwelten!

    Dark Matter. Der Zeitenläufer
    Aleshanee

    Aleshanee

    09. May 2017 um 18:57

    Also ich muss gestehen, dass es sich anfangs etwas gezogen hat. Bis Jason entführt wird und er erkennt, dass er in einer Parallelwelt gelandet ist, dauert schon etwas, aber dann! Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, weil ich wie Jason gefangen war in dieser Idee des Multiversums - wobei ich zugeben muss, dass ich von solchen Themen ein Fan bin!Es kamen auch einige Fachausdrücke vor, aber die wurden entweder erklärt oder so gekonnt eingeflochen, dass selbst ich es verstanden hab. Und selbst die Theorie von Schrödingers Katze hab ich endlich richtig verstanden! Die Folge der Beobachtung und der Wirkung auf alles, was wir wahrnehmen, wird ja von der Physik schon lange erforscht, dazu gibts auch coole Videos auf youtube, wer sich näher dafür interessiert.Jason, der Protagonist, der aus der Ich Perspektive erzählt, hat ein eher beschauliches Leben in Chicago. Seine Karriere hat er für Frau und Kind aufgegeben und unterrichtet an einem College. Auch wenn insgesamt sein Leben schon fast etwas langweilig erscheint, geht es ihm doch gut und er liebt seine Frau und seinen Sohn sehr - aber wie bei vielen hat sich halt doch auch der Alltag eingeschlichen. Das ändert sich natürlich, als er tatsächlich in eine Parallelwelt katapultiert wird, in der er sich bei einer wichtigen Entscheidung anders entschieden hat. Als Jason sieht, wie sein Leben verlaufen wäre, wird ihm bewusst, wie wichtig SEIN Leben für ihn ist. Es gibt ja einige Theorien über Parallelwelten und auch wenn ich mich mit dem Thema nicht intensiv auseinandersetze, fasziniert es mich jedes Mal wieder. Die Ideen, die Blake Crouch hier einbringt, sind total krass und haben mir echtes Magenkribbeln verursacht. Das Gehirn fährt echt Achterbahn wie das ganze hier umgesetzt ist, als hätte man einen Knoten im Kopf. Es gibt ja die Vorstellung, dass jede Entscheidung, die wir treffen, einen neuen Weg öffnet für unser Leben - und einen weiteren Weg in einem anderen Universum. Somit entstehen unendlich viele, in der wir alle auch existieren, nur nimmt dort unser Leben eben einen anderen Verlauf. Ich liebe solche Gedankenspiele!Der Schreibstil ist dabei flüssig und wie gesagt, man versteht doch alles sehr gut und es wirkt auch alles in sich logisch. Ich hab zwar ein - zwei Punkte gefunden, die ich mir nicht so recht erklären konnte, was aber bei dem Thema nicht so schlimm für mich war. Am Ende wird jedenfalls klar, dass jede Entscheidung, die wir treffen unsere Persönlickeit formt. Alles, was wir tun, wen wir treffen, öffnet eine Tür und schließt auch gleichzeitig eine - aber es macht uns eben zu dem, der wir sind. Natürlich wird jeder manchmal daran denken, was wäre, wenn man sich in gewissen Situationen anders entschieden hätte, aber man muss auch sehen, wo man jetzt steht und dass es immer wieder neue Entscheidungen gibt! Auch dankbar zu sein für das, was man hat und nicht dem nachzutrauen, was hätte sein können! Das sagt der Autor auch sehr schön in einem kurzen Interview am Ende des Buches. Die Aufmachung des Covers, darauf möchte ich auch noch kurz eingehen, denn das sieht man auf dem Bild oben schlecht, ist wirklich schön gemacht. Der zarte Silberschimmer sieht richtig edel aus!Ich hab lange überlegt, ob ich einen halben Stern abziehe, weil der Anfang einfach doch recht langwierig war, aber ich fand die Idee und die Umsetzung so faszinierend, dass ich hier gerne alle 5 Sterne vergebe!© AleshaneeWeltenwanderer

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  • Bekannte Visionen in neuem Gewand

    Dark Matter. Der Zeitenläufer
    Babscha

    Babscha

    05. May 2017 um 23:35

    Jason Dessen ist Ende dreißig, Collegeprofessor in Chicago mit außergewöhnlichem Talent, hat eine schöne Frau und einen Sohn im Teenageralter und sich statt für eine große Karriere für ein normales durchschnittliches Familienleben entschieden. Eines Abends wird er von einem Unbekannten brutal überfallen, in eine Industrieanlage verschleppt und unter Drogen gesetzt. Er erwacht in einem futuristischen wissenschaftlichen Labor, in dem ihn offensichtlich jeder zu kennen scheint, er jedoch hat keinerlei Ahnung oder Erinnerungen, was vorgeht. Der Autor legt trotz in diesem Buchgenre bekannter und auch von Anderen bereits abgehandelter Grundideen wie auch einiger offensichtlicher Anleihen bei großen Buch- und Filmerfolgen der letzten Jahre eine insgesamt stimmige und spannend erzählte Geschichte vor, die direkt los legt, insbesondere im letzten Drittel nochmal deutlich an Fahrt aufnimmt und zuletzt für den Leser dann auch recht zufrieden stellend abschließt. Die Story wird fast durchgängig aus Sicht der Hauptperson und im Präsens erzählt, wodurch man immer schön nah am Geschehen bleibt. Der Erzählstil ist mit Ausnahme einiger ziemlich rührseliger Momente des Seelenschmerzes im unverschuldet angeknacksten Gefühlsleben des Protagonisten ansonsten schnörkellos, knapp und kalt und damit der Rahmenhandlung genau angemessen. Auch physikalische Grundlagen der Quantenmechanik als Unterbau der Geschichte werden hier glücklicher Weise nicht zu theoretisch ausgerollt, sondern sind nur Mittel zum Zweck und für den Leser logisch und leicht nachvollziehbar. Insgesamt ein Buch, das aus meiner Sicht zwar nicht überragend, aber doch ziemlich spannend und vor allem gut lesbar geschrieben ist.

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  • Spannend, emotionsgeladen und überrascht mit einigen Wendungen

    Dark Matter. Der Zeitenläufer
    Buchschatzjaegerin

    Buchschatzjaegerin

    05. May 2017 um 12:46

    WORUM GEHT ES?Eines Nachts wird Jason Dessen überfallen und von einem maskierten Mann entführt. Dieser spritzt ihm irgendein Präparat und als Jason wieder zu sich kommt, ist er in einer Welt, die nicht seine ist, denn dort ist er kein College-Professor, sondern ein ausgezeichneter Wissenschaftler, der etwas Unglaubliches erschaffen hat. Seine Frau Daniela hat er jedoch nie geheiratet und somit wurde sein Sohn Charlie nie geboren.Erst nach und nach gelingt es Jason, all die offenen Fragen zu beantworten und wird auf die Probe gestellt: Will er in diesem Leben bleiben, in dem er die Karriere dem privaten Glück vorgezogen hat? Oder hat er in seinem eigenen Leben, dem mit Frau und Kind als College-Professor, alles, was ihn glücklich macht?REZENSIONBesonders angesprochen hat mich an Dark Matter nicht nur der Klappentext, der schon vielversprechend klang, sondern auch die Aufmachung des Romans ist wirklich gelungen. Aufgrund des durchweg schwarzen Covers dachte ich zuerst, dass es eventuell durch eine düstere Stimmung im Roman inspiriert sein könnte. Doch es hat eher etwas mit dem Titel zu tun. Für Dark Matter, also dunkle Materie, hätte es wohl keine passendere Covergestaltung geben können. Auch die besondere Klappenbroschur hat mich beim ersten Anblick in der Buchhandlung sehr neugierig gemacht, weshalb ich das Buch auch erst zur Hand genommen und mir genauer angesehen habe. Es ist also definitiv ein kleiner Eye-Catcher.Das Einzige, das mir tatsächlich nicht gefällt, in der Untertitel Der Zeitenläufer, da dies nichts mit dem Roman zutun hat. Es geht nicht ums Zeitreisen, sondern darum, in verschiedene Realitäten, im Multiversum zu reisen, die aber alle zur selben Zeit ablaufen. Demnach ist Jason also nicht der Zeitenläufer, sondern eher der Multiversumsläufer.Ich muss zugeben, dass ich nach dem Lesen des Klappentextes doch eine ganz andere Vorstellung von Blake Crouchs Roman hatte. Dass Physik dabei eine große Rolle spielen könnte, habe ich, als jemand der absolut gar keine Ahnung davon hat, trotz des Titels gar nicht bedacht. Sobald also das erste Mal etwas physikalisch erklärt wurde, hatte ich deswegen auch gleich Angst, dass sich das im gesamten Roman noch steigert und ich irgendwann kein Wort mehr verstehe. Umso erleichterter war ich, dass alles tatsächlich so erklärt wird, dass sogar ich es verstehe und auch nachvollziehen kann. Da möchte ich wirklich ein großes Lob an Blake Crouch loswerden, denn dass man mich mit Physik begeistern kann, da gehört schon eine ganze Menge dazu.Obwohl ich mich normalerweise mit längeren Kapiteln schwer tue, von denen es auch im Roman gleich einige gibt, waren der Schreibstil und die Erzählgeschwindigkeit wirklich so gut, dass mir das beim Lesen gar nicht aufgefallen ist. Ich hatte zwischendrin nicht das Gefühl, dass ein Kapitel vielleicht zu langatmig war, was man durchaus positiv hervorheben muss.Im Großen und Ganzen hat der Roman mich mit seiner Handlung mehr als überrascht. Zu Beginn dachte ich tatsächlich, es wäre eine Art Entführungsgeschichte, in der ein Mann das Leben des Protagonisten einnimmt, doch dass so viel mehr dahinter steckt, habe ich wirklich nicht geahnt. Ich bin tatsächlich froh, dass die Geschichte genau diese andere Richtung eingeschlagen hat.Was sich der Autor da ausgedacht hat, ist wirklich wahnsinnig spannend und interessant. Ich habe tatsächlich mit dem Protagonisten Jason gelitten und mitgefiebert. Jason ist eigentlich die Art von Charakter, die man mögen muss. Eine sehr treue Seele, ein guter Mensch. Dass ihm das zum Verhängnis wird, hätte er selbst wohl auch nie gedacht. Besonders beeindruckt hat mich seine bedingungslose Liebe zu seiner Frau Daniela. Er hatte die Möglichkeit, ein ganz anderes Leben zu führen, wollte jedoch nur zurück zu seiner Frau in sein eigenes Leben. Dass er die richtige Entscheidung getroffen hat, spürt man ganz am Ende, als sich Daniela für ihn stark macht. Das war einer der Momente, die mich sehr bewegt haben.Spannend ist vor allem, dass der Roman einen selbst oft zum Nachdenken anregt. Man stellt sich unweigerlich die Frage, ob man selbst glücklich mit seinem Leben ist oder wie eine andere Version von einem selbst leben würde. Was wäre passiert, wenn man sich an einer bestimmten Stelle des Lebens anders entschieden hätte? Es ist also nicht nur eine Geschichte, die Unterhaltung verspricht, sondern einem gleichzeitig auch nach dem Lesen noch im Kopf bleibt.Dass dieser Roman wohlmöglich verfilmt werden soll, kann ich nur unterstützen, denn er hat definitiv sehr viel Potential. Die Geschichte ist spannend, emotionsgeladen und überrascht mit einigen Wendungen. Es wird immer kurioser und auch der Protagonist, aus dessen Sicht der Roman geschrieben ist, überzeugt mit seinem eisernen Willen und einer starken Entwicklung. Dass das Ende größtenteils offen bleibt, finde ich eine gelungene Lösung, auch wenn ich mir vielleicht noch ein paar Einzelheiten mehr gewünscht hätte. Ich kann mir diesen Roman sehr gut als Film vorstellen und würde mich tatsächlich sehr freuen, ihn auf der Leinwand zu sehen.FAZITAlles in allem ist Dark Matter ein spannender, abwechslungsreicher Science-Fiction Roman, der zwar einiges physikalisches Wissen vermittelt, dies jedoch sehr verständlich tut und damit auf jeden Fall auch etwas für Laien ist. Durch einige Plottwists bleibt der Roman bis zum Ende spannend und man fiebert tatsächlich die ganze Zeit mit. Doch der Roman regt auch zum Nachdenken an. Man fragt sich automatisch, ob man mit seinen Entscheidung im Leben immer zufrieden war. Dark Matter bekommt von mir fünf von fünf Sternen.

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  • Ein Buch wie im Rausch. Atemberaubend!

    Dark Matter. Der Zeitenläufer
    Tasmetu

    Tasmetu

    02. May 2017 um 19:01

    Diese Rezension ist eine Kopie des Originals auf tasmetu.deEigentlich hatte ich die Hoffnung schon aufgegeben, dass mich irgendein Buch in der nächsten Zeit aus der Leseflaute ziehen würde. Doch dann kam „Dark Matter“ und ich inhalierte dieses unfassbare Buch. So etwas habe ich noch nie gelesen. Vielleicht liegt es an meiner geringen Erfahrung mit Science Fiction und Thrillern, aber für mich war diese Geschichte einzigartig und von so einer Intensität, dass ich es beim Lesen kaum aushielt. Ich musste zur nächsten Seite blättern und zur nächsten und zur nächsten. Es war eins dieser Bücher, bei denen man nicht möchte, dass sie aufhören, gleichzeitig aber gar nicht schnell genug weiter lesen kann.Ich habe lange überlegt und finde tatsächlich fast gar nichts, was ich an diesem Buch aussetzen kann. Ja, die Diversität hätte man noch erhöhen können und Jasons Verliebtheit grenzt an manchen Stellen fast schon an Besessenheit (was allerdings in Anbetracht der Umstände tatsächlich irgendwie angemessen war). Auch das Cover – so hochwertig der Umschlag auch sein mag – finde ich etwas zu unaufällig, aber das war es dann auch schon mit meiner Kritik.Crouch schreibt rasant. Er hält sich nicht auf mit langen Beschreibungen und Schachtelsätzen auf. Er schreibt direkt und mitreißend. Aber nicht ohne Gefühl. Ich konnte jede Emotion, die Jason (aber auch die Nebencharaktere) spüren, nachempfinden. Mein Herz raste beim Lesen, mein ganzer Körper war unruhig, wenn es mal wieder spannend wurde (also quasi fast die ganze Zeit). Die Charaktere hatten Ecken und Kanten, waren authentisch und mit Persönlichkeit. Manche waren sympathisch, andere nicht, aber keiner von ihnen war nur flach oder oberflächlich dargestellt.Doch das Buch ist mehr als pure Spannung. Es ist Science Fiction, in einer unglaublich genialen Form. Ich kann, wenn ich nicht spoilern möchte, nicht viel zum Inhalt sagen, außer, dass er mich irgendwo zwischen Glück, Faszination und Angst zurück gelassen hat. Denn das Szenario, das er beschreibt, wäre rein theoretisch nicht unmöglich. Und ich rede hier nicht von „In 100 Jahren könnte das passieren“. Sondern hier, jetzt, heute. In dieser Sekunde.In dieser Geschichte steckt ein Kern, der eventuell wahr sein könnte, eingebettet in ein normales Familienleben, das durch ein Verbrechen und jede Menge Quantenphysik vollkommen aus unserer Realität gerissen wird. Es ist ein cleveres Buch, das mich nicht mehr los lässt. Mein Gehirn spinnt die Theorien, die Crouch hier in eine fiktive Realität umsetzt, weiter. Ich kann nicht aufhören an all die Wendungen und Möglichkeiten zu denken und an all das, was unser menschliches Gehirn gar nicht so ganz begreifen kann, obwohl Crouch es hier alles schlüssig darlegt. Vor allem der „Plottwist“ im letzten Drittel, der eigentlich nur eine logische Schlussfolgerung ist, lässt mich gar nicht mehr los. Ich frage mich seit dem immer wieder „Was wäre, wenn es wahr wäre?“Die „Was wäre, wenn…“ Frage ist ein zentrales Element des Buches und erfüllt neben fesselnder, prägender und sehr intelligenter Unterhaltung, noch einen anderen Zweck: Crouch lehrt uns, dankbar für das Leben zu sein, das wir führen. So alltäglich und „langweilig“ es vielleicht auch scheinen mag, ist es doch ein Geschenk. Und jede Entscheidung, die wir treffen, ist von unglaublicher Bedeutung.Dieses Buch hat mich zutiefst beeindruckt und erschüttert. Es gehört jetzt schon zu meinen liebsten Büchern aller Zeiten, denn ich bin an diesem Buch nicht nur als Mensch gewachsen und habe so über meinen Tellerrand geblickt, wie ich es sonst nie getan hätte, sondern war auch atemlos, weil es mich beim Lesen vollkommen begeistert hat. Ich war und bin süchtig nach diesem Buch.

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  • Ein gewaltiges und emotionales Werk, das von der ersten Seite an überzeugt

    Dark Matter. Der Zeitenläufer
    aly53

    aly53

    02. May 2017 um 00:06

    Bist du glücklich?Der Autor wirft hier eine ziemlich interessante, facettenreiche aber auch erschreckende Thematik auf.Auf die Umsetzung war ich wirklich gespannt und begann voller Erwartung mit dem lesen.Als erstes möchte ich jedoch die wirklich wunderschöne Aufmachung erwähnen, denn diese hat mich wirklich begeistert. Dieses mattschwarz mit dem zarten Schimmer darin. Einfach wunderschön anzusehen.In die Handlung selbst kommt man sehr gut hinein.Der wichtigste Charakter hierbei ist Jason Dessen. Ein Wissenschaftler, der an einem College unterrichtet. Jason selbst mochte ich von der ersten Sekunde an. Er ist eine authentische Persönlichkeit mit Schwächen und Stärken. Er hat sich ein Leben aufgebaut mit einer Familie die er über alles liebt.Bis sich sein Leben eines Tages völlig verändert. Plötzlich stürzt alles zusammen und nichts ist mehr wie es war.Man erfährt dabei alles aus der Sicht von Jason, was ihn noch lebendiger werden lässt und vor allem uns als Menschen näherbringt. Zwischendrin gibt es auch immer mal wieder einen zweiten Handlungsstrang, der mich jedoch zeitweise etwas in Verwirrung stürzte.Immer steht die Frage im Raum ob man glücklich ist.Was wäre passiert, hätte man einen anderen Weg eingeschlagen?Wäre man dann automatisch glücklicher?Mich stürzte dieses Buch auch in Grübeleien und man überlegt und sinniert über das Leben nach.Ich fand es wirklich beängstigend, erschreckend , aber es hat mich auch nachdenklich und neugierig auf den weiteren Verlauf gebracht.Über so eine Thematik habe ich bisher noch gar nichts gelesen und daher war mein Interesse, aber auch meine Faszination besonders groß.Die Story selbst ist sehr temporeich und von unterschwelliger Spannung durchzogen.Es wird nicht blutig, aber es geht an die nervliche Subtanz.Weil man das erlebt, was Jason fühlt. Man seine Ängste , seine Qual und seine Zerrissenheit spürt.Aber man begreift und verinnerlicht auch, was ihn als Menschen ausmacht.Seine Emotionen sind so intensiv, das man wirklich an ihn gebunden ist.Man hat nur einen Wunsch, das er das bekommt wonach er sich sehnt.Man möchte das er glücklich ist.Das er diesem Alptraum, der sich seines Lebens bemächtigt hat, entkommt.Das er sich nicht verliert und das was ihn ausmacht.Man erlebt die Hölle auf Erden die völlig zu entlgeisen droht, aber man erlebt auch die tiefe Liebe und das allumfassende Glück. Das auf so einer Ebene berührt, wie es nur eben geht.Doch natürlich steht auch die Frage im Raum, was Glück bedeutet.Geld, Ruhm, Liebe, Freundschaft?Glück kann sich auf viele Arten widerspiegeln. Letztendlich liegt es an jedem Menschen selbst, was er darunter versteht und vor allem was er daraus macht.Sicher ist man nicht immer mit seinem Leben im reinen. Aber gehört das nicht dazu?Macht uns dieses Leben nicht aus?Die Handlung selbst ist wirklich enorm spannend gehalten und ich kam wirklich nicht eine Minute zum Luft holen. Die Etwicklung war dabei wirklich gut zu spüren und besonders das Facettenreichtum von Jasons Person, hat mich in Atem gehalten.Es geschehen Dinge die möchte man vielleicht nicht wissen.Aber dann geschehen Dinge, die unsere Neugier noch mehr entfachen und dem ganzen eine völlige neue Dimension verleihen.Das Ganze ist nicht das, was ich erwartet habe.Es ist noch viel mehr, viel größer, unermesslicher, facettenreicher, gewaltiger.Es macht sprachlos, entsetzt zunehmend und fördert auch Wut und tiefe Verzweiflung zutage.Jason selbst geht dabei immer mehr unter die Haut. Mich hat er auf ganzer Ebene berührt und fortgetragen. Man kann sich ihm nicht verschließen. Er ist da und nimmt für sich ein.Der fließende, lebendige und bildgewaltige Schreibstil des Autors führte auch zunehmend dazu, das ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte.Es ist nervenzerrend, explosiv und bringt immer wieder neue Szenarien zutage.Hierbei kann man auch nichts vorhersehen und so geschieht es , das einige Wendungen mich wirklich sprachlos gemacht haben. Es ist nicht das, was uns präsentiert wird. Sondern das, was es uns fühlen lässt. Wohin es führt und welchem Gefühlssturm man dabei unterliegt. Der Abschluss des ganzen hat mir wirklich enorm gut gefallen und ich kann ganz klar sagen, das dieses Buch für mich ein absolutes Highlight ist.Fazit:Blake Crouch hat hier ein sehr gewaltiges und emotionales Werk geschaffen, das mich von der ersten Seite an überzeugt und fortgetragen hat.Bist du glücklich?Die Thematik ist interessant, faszinierend und beängstigend zu gleich.Man zittert, man hofft, man leidet.Es ist eine Achterbahn der Gefühle.Man kann sich dem Ganzen nicht verschließen und möchte unbedingt wissen, wohin es letztendlich führt.Ein starker Protagonist und eine Handlung die facettenreich und und voller Wendungen ist.

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  • Interessante Geschichte, Umsetzung naja

    Dark Matter. Der Zeitenläufer
    sinaslesewelt

    sinaslesewelt

    24. April 2017 um 09:36

    Ich habe mich sehr auf „Dark Matter“ gefreut, denn mit diesem Buch habe ich ein für mich neues Genre ausprobiert – Science Fiction. Grundsätzlich würde ich diesen Versuch als gelungen beschreiben, jedoch gibt es einige Punkte an diesem Buch, die mich gestört haben. Der größte Kritikpunkt ist der Schreibstil. Dieser ist meist sehr abgehakt und beinahe stakkatoartig. Über mehrere Seiten hinweg und dann auch zwischendurch immer mal wieder werden die Situationen, Gefühle und Umgebungen in kurzen, bündigen Sätzen beschrieben. Bei jedem Satz beginnt der Autor eine neue Zeile, was an vielen Stellen allerdings komplett unnötig gewesen wäre. So habe ich bei jeder neuen Zeile gedanklich eine Pause gemacht, was den Text holprig und abgehakt werden ließ. Die Filmrechte des Buches wurden bereits verkauft und genau das Gefühl hatte ich auch beim Lesen – es ist so geschrieben, dass man daraus sofort einen Film machen kann beziehungsweise mir kam es so vor, als hätte der Autor genau das gewollt. Das ist allerdings nicht unbedingt positiv zu sehen, denn es gibt immerhin einen Grund warum häufig gesagt wird „das Buch sei besser als der Film“. Buch und Film sind verschiedene Medien und haben jeder ihre Vorteile. Filme überzeugen mit Bildern und Ton, Bücher dafür mit mehr Tiefe. Und genau das hat mir beim Buch gefehlt – der Tiefgang. Die Charaktere waren mir ein wenig zu blass und manche Handlungen nicht ganz nachvollziehbar. Als Film kann ich mir die Geschichte sehr gut vorstellen, aber in Buchform hat mir Einiges gefehlt. Grundsätzlich die die Geschichte mitreißend und sehr interessant. Jeder hat sich in gewissen Situationen sicherlich schon einmal gefragt, was passiert wäre, hätte man eine andere Entscheidung getroffen. Und genau diese Frage greift das Buch auf. Was wäre passiert, hätte ich mich für die Karriere entschieden und nicht für die Familie? Was wäre mir entgangen? Wäre dieses Leben besser für mich gewesen? Blake Crouch spinnt um diese Fragen eine spannende Geschichte, die teilweise sehr fachlich/wissenschaftlich gestaltet ist, an anderen Stellen aber auch sehr emotional. Allerdings sollte an dieser Stelle ein wichtiger Punkt geklärt werden: Es handelt sich bei diesem Buch um KEINE Zeitreise-Geschichte! Der Untertitel „Der Zeitenläufer“ ist komplett falsch, denn unser Protagonist reist nicht durch die Zeiten, sondern durch verschiedene Realitäten, die die Auswirkungen seiner Entscheidungen zeigen. Das hat überhaupt nichts mit Zeitreise zu tun und könnte falsche Erwartungen entstehen lassen. Was das Ende betrifft, so konnte mich auch dieses nicht wirklich begeistern. Es ist okay, aber mehr auch nicht. Besonders die Tatsache, dass die Charaktere zum Schluss hin immer emotionaler wurden hat mich gestört. Allein wie oft sich die Charaktere gesagt haben, dass sie sich lieben ging mir auf Dauer wirklich auf die Nerven. Durch den für mich fehlenden Tiefgang war das für mich nicht gerade authentisch, sondern einfach nur kitschig. Fazit Mit „Dark Matter – der Zeitenläufer“ hat Blake Crouch eine Geschichte geschaffen, die ein interessantes Thema hat und durchaus mitreißend ist. Auch eine gewisse Spannung ist gegeben, die mir allerdings durch den Schreibstil kaputt gemacht wurde. Ich hätte mir außerdem ein wenig mehr Tiefe gewünscht, vor allem was die Charaktere angeht, die stellenweise doch recht blass waren. Auch das Ende konnte mich nicht überzeugen. Ich denke, wer mit dem Schreibstil nicht so ein Problem hat wie ich, könnte mehr Freude an der Geschichte haben. Für mich ist es dadurch ein Buch geworden, welches man durchaus mal lesen kann, allerdings nichts verpasst, wenn man es doch nicht tut.

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