Blake D. Bauer

 3.8 Sterne bei 20 Bewertungen

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Du lebst nicht, um zu leiden

Du lebst nicht, um zu leiden

 (20)
Erschienen am 22.08.2018

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Rezension zu "Du lebst nicht, um zu leiden" von Blake D. Bauer

Durchwachsen
ChrischiDvor einem Monat

Es ist ein offenes Geheimnis, dass der Mensch sich anpasst, in der Regel versucht nicht unangenehm aufzufallen und nach Möglichkeit schon gar nicht anzuecken. Doch was bewirkt diese Lebensweise? In erster Linie Unzufriedenheit, auf Dauer kann sich aber auch ein regelrechter Selbsthass entwickeln. Umso wichtiger, in sich zu gehen, seinem Glück auf die Sprünge zu helfen und zu versuchen den richtigen Weg zu finden.

Blake D. Bauer versucht den Leser direkt dort zu packen wo es weh tut, ihm den Spiegel vorzuhalten, um jeden sofort erkennen zu lassen, dass man zwar einerseits nicht alleine ist, andererseits aber unbedingt an sich arbeiten muss, um aus bisherigen Zwängen auszubrechen. Allerdings sollte man versuchen einen neutralen Blick zu behalten, denn sicherlich ist nicht jede von ihm angebrachte Methode allgemeingültig, sonst gäbe es keine Individuen. Vielmehr kann man sich aus seinen Darstellungen diejenigen herausfiltern, die am ehesten umsetzbar erscheinen und bei denen während des Lesens bereits eine positivere Stimmung eintrat. Vielleicht nähert man sich der ganzen Sache aber auch vollkommen anders, man wird merken welche Herangehensweise zum angestrebten Ziel führt.

Mit Erkundungsfragen, Schlüsselsätzen und Übungen bezieht der Autor den Leser direkt mit ein und vertieft damit das zuvor Gelesene. Entsprechend sollte man sich die Zeit und Ruhe nehmen, um seinen Ausführungen zu folgen und vielleicht im Anschluss sogar die ein oder andere Aufgabe anzugehen. Manche Kapitel erscheinen von Anfang an ansprechend, anderen wiederum wird weniger Aufmerksamkeit geschenkt werden, aber das ist vollkommen in Ordnung, denn auch dies ist der Individualität geschuldet, die unbedingt vorhanden bleiben muss.

Im Grunde erzählt der Autor nicht viel neues, vermittelt aber vielleicht den ein oder andere Ansatz, mit dem man sich als Leser noch nicht beschäftigt hat. Somit erhält man Anregungen, die durchaus nützlich sein können, vornehmlich im Alltag. Dennoch sollte man vorsichtig sein und keine radikale Wendung erwarten, denn ein gewisses Maß an Realitätssinn sollte man immer walten lassen, bevor der ein oder andere Tipp befolgt wird. Einige Kapitel hätten ruhig kürzer gehalten werden können, denn hier wiederholt der Autor sich häufig und vermittelt so das Gefühl den Leser für nicht ganz zurechnungsfähig zu halten bzw. seine Auffassungsgabe infrage zu stellen.

Selbsthilfebücher gibt es wie Sand am mehr, da ist es schwierig in „gut“ und „weniger gut“ zu selektieren, denn jeder Mensch empfindet anders und benötigt eine andere Art von Hilfestellung. Entsprechend bezieht sich die Bewertung ausschließlich auf die rein subjektive Meinung zum vorliegenden Titel.

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Rezension zu "Du lebst nicht, um zu leiden" von Blake D. Bauer

Ein Buch für Jedermann
Ruf_der_Buechervor 3 Monaten

Ein Buch über Selbstliebe, das jeder lesen kann und jeder lesen sollte, der sich in einer persönlichen Krise befindet, mit sich selbst unzufrieden ist und nicht weiß, was er eigentlich ändern möchte und woher diese Unzufriedenheit kommt.

Zuallererst muss ich sagen, dass mir sowohl der Aufbau als auch die Gestaltung des Buches sehr gut gefällt. Das Buch ist in Kapitel gegliedert und am Anfang eines jeden Kapitels steht ein schöner Spruch und ein kleiner Reminder, um zur Ruhe zu kommen. Am Ende einiger Kapitel findet man "Erkundungsfragen", die es für sich selbst zu beantworten gilt. Es ist also sinnvoll einen Stift und ein kleines Notizbuch bereitzuhalten. Im Anschluss hält das Kapitel noch ein paar Schlüsselsätze bereit, die man verinnerlichen und nach Bedarf laut aufsagen soll. Mein Highlight waren definitiv die Erkundungsfragen am Ende, die mich sehr zum Nachdenken angeregt haben und für mich zum Teil auch neu waren.

Auch inhaltlich ist das Buch sehr aufklärend und regt einen zum Nachdenken und zum Überdenken des eigenen Handelns an.

Warum gebe ich dem Buch nur 3 Sterne?
Leider hatte ich meine Probleme mit dem Schreibstil...Der Inhalt war schön und inspirierend und mit super tollen und passenden Beispielen ausgeschmückt, aber ich hatte oft Probleme mich darauf zu konzentrieren und Zeile für Zeile zu lesen. Manchmal habe ich Abschnitte nur überflogen oder sogar ausgelassen, weil der Autor -meiner Meinung nach- nicht auf den Punkt kam. Allerdings ist es auch so, dass ich in diesem Bereich und in dem Bereich Psychologie schon einiges gelesen habe und es daher nichts neues für mich war. Ob die Schlüsselsätze helfen und für einen ansprechend sind, ist sicherlich Geschmackssache- ich habe mich eher an die Erkundungsfragen gehalten. Insgesamt hatte ich Schwierigkeiten das Buch flüssig zu lesen. Ein Mini-Kritikpunkt: Ich hätte es schöner gefunden in jedem Kapitel einen neuen Reminder zu lesen und nicht immer den selben.

Für mich ein gutes Buch, das allerdings leider ein paar Längen hat. Ich denke, dass es für Leser, die in der Thematik neu sind, sicher ein toller Einstieg ist. Das Buch vermittelt tolle Werte und ich konnte auch viel für mich mitnehmen. Nichts desto trotz musste ich mich manchmal durchkämpfen und konnte es nicht flüssig lesen.


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V

Rezension zu "Du lebst nicht, um zu leiden" von Blake D. Bauer

Unterstützend
Vero_Dittmannvor 3 Monaten

Der Titel kommt schon einmal sehr selbstsicher daher - muss er ja auch, um das geneigte Klientel überzeugen zu können. Tatsächlich kann der Autor sehr überzeugend in seinen Argumenten sein und beim lesen klingt alles sehr schlüssig. In der Einleitung erfahren wir, wie es dem Autor erging. Dabei wird schnell klar, dass Depressionen und psychisches Leid nicht unbedingt mit einmaligen, klar benennbaren Erlebnissen zusammenhängen müssen.
Mit Anleitungen, die uns als Leser als Betroffene*n im Hier und Jetzt auffangen sollen, erfahren wir, uns selbst anzuerkennen und zu lieben.
Was erst einmal nach der Lösung klingt, entpuppt sich schnell in sich wiederholenden Phrasen. Gefühlt fängt jedes Kapitel gleich an - ich weiß, dass dies gewollt ist und auch, dass sich die Aussagen unterscheiden, aber irgendwie ist dann die Luft doch schnell raus.
Wer sich mental ein bisschen aufbauen möchte und nach gut gemeinten Sprüchen sucht, wird hiermit keinen Fehler machen...
Für mich persönlich war es ganz nett - aber leider keine Hilfe, um wirklich an Problemen zu arbeiten. Die Frage bleibt natürlich immer, inwiefern ein Buch allein das überhaupt kann.
       

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