Blanca Imboden versteht es wie kaum eine andere, Schweizer Orte lebendig werden zu lassen. In Der fünfte Advent ist es diesmal Luzern, das mit viel Charme und Wiedererkennungswert durch die Geschichte führt. Besonders gefallen haben mir die authentischen Figuren: Sie wirken so echt, dass man sich mühelos in sie einfühlen kann – oder sie aus dem eigenen Alltag zu kennen glaubt.
Auch das Ende ist typisch Imboden: stimmig, weder kitschig noch abrupt offen, sondern genau richtig für die erzählte Geschichte. Ein warmherziger, bodenständiger Roman, der berührt, ohne je sentimental zu werden.















