Arosa

von Blanca Imboden 
3,8 Sterne bei13 Bewertungen
Arosa
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Kelo24s avatar

Ganz nett für zwischendurch, nicht mehr und nicht weniger.

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Schreibblockaden-Lösung in kurzweiliger, optimistischer, bodenständiger Form, gewürzt mit Liebeswirren, Bären und der "Operation Dämon"

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Inhaltsangabe zu "Arosa"

Die Schriftstellerin Liz Lenzlinger hatte mit ihrem Buch 'Paris' einen in siebzehn Sprachen übersetzten internationalen Bestseller gelandet. Die Geschichte hinter dem Roman hat sie tatsächlich erlebt – eine ekstatische, inzwischen aber leider längst vergangene Liebe in Paris. Seit ihrem Erfolg schreibt sie zwar noch Kurzgeschichten und Kolumnen, aber für ein weiteres Buch fehlt ihr die zündende Idee, und so befürchtet sie, dass sie als literarisches One-Hit-Wonder in die Geschichte eingehen wird. Mit der Zeit weitet sich ihre Krise zu einer veritablen Schreibblockade aus. In ihrer Verzweiflung erreicht sie die Mail eines Singleportals, in das sie von ihrer Freundin eingeschrieben wurde. Man habe, steht da, ihren Traummann gefunden. Er stimme zu 99-Prozent mit ihrem Profil überein, was – sie könne jubeln! – einem Lotto-Sechser gleichkomme. Liz interessiert aber nur eines: Kann dieser Mister 99-Prozent endlich den ersehnten Schreibrausch auslösen? Das wird sich schnell zeigen, denn die Sterne stehen auch sonst wieder besser – Liz erhält von einem Hotel in Arosa ein Literaturstipendium. Kaum in der Bergwelt angekommen, überschlagen sich die Ereignisse. Eine Jass-Wandergruppe rund um Monika Fasnacht sorgt für ordentlich viel Trubel. Das Zimmermädchen Maria verliert beinah seinen Job. Ein entführtes Eichhörnchen löst die 'Operation Dämon' aus. Und ein Drohnen-Besitzer lässt sich auf ein Bärenabenteuer ein. Und dann taucht auch noch ein Mann auf, den Liz hier nie erwartet hätte.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783037630969
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:224 Seiten
Verlag:Wörterseh
Erscheinungsdatum:15.04.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    0_Lavender_0s avatar
    0_Lavender_0vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Schreibblockaden-Lösung in kurzweiliger, optimistischer, bodenständiger Form, gewürzt mit Liebeswirren, Bären und der "Operation Dämon"
    Schreiben und L(i)eben in den Schweizer Bergen


    Zum Cover: Das Eichhörnchen, das an einem Bleistift knabbernd, vor einer imposanten Berglandschaft sitzt, nimmt den Blick sofort gefangen. Doch auch der zweite Eindruck bringt noch einen angenehmen Nebeneffekt: sowohl der Bleistift als auch der Schriftzug „Arosa“ sind erhaben, sodass man beim Lesen das Cover so nebenbei BEGREIFEN kann.

     

    Zum Inhalt:

    Liz, ihres Zeichens Autorin, hat eine Schreibblockade. Obwohl oder gerade weil ihr erster Roman ein riesiger Erfolg geworden ist, fällt es ihr schwer einen neuen Roman zu schreiben…doch dann gibt es eine Lösung: Arosa. In einem Hotel mitten in den idyllischen Schweizer Bergen soll sie Inspiration finden. Die Anmeldung bei einem Single-Portal kommt noch unterstützend hinzu. Da soll es doch wirklich den Mr. 99% geben. So viel Übereinstimmung! Aber reicht das für die große Liebe?

    Neben der neuen Liebe, taucht auch eine alte Liebe auf, Eichhörnchen und Bären tragen ebenfalls einiges zum Gelingen des schriftstellerischen Großprojekts bei und natürlich sehr viele liebenswerte Menschen, wie Maria, das portugiesische Zimmermädchen oder Felix, der mit seiner Drohne einmal aus der Patsche hilft, dafür ein anderes Mal in eine äußerst missliche Lage gerät.

    Eines ist sicher – all diese Personen und Umstände führen dazu, dass die äußerst liebenswerte und lebensbejahende Protagonistin in einen wahren Schreibfluss gerät, der durch nichts mehr zu stoppen ist.

    Jassen, Käsefondue und die beschauliche ländliche Schweizer Lebensart kommen in diesem Roman ebenfalls nicht zu kurz. Auch Nachhilfe in Schwizerdütsch gibt’s – Guggerzytli gehört ab nun in meinen Wortschatz.

    Fazit:

    Das unterhaltsame Buch  ist ein sehr bodenständiger Roman, der den Leser mitten in die Schweizer Bergwelt hineinversetzt. Der mit Humor und Selbstironie gespickte Schreibstil der Autorin wirkt erfrischend, sodass man ständig ins Schmunzeln kommt. Selbst unangenehme Situationen werden mit so viel optimistischer und abgeklärter Lebensanschauung geschildert, dass das Buch ein wahres Lesevergnügen wird.

    Ich vergebe 5 Punkte und eine Leseempfehlung.

     

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    Katzenmichas avatar
    Katzenmichavor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Das wochede habe ich den Rest gelesen,habe es einfach nicht mehr aus der Hand legen können!
    Unterhaltsam,amüsant-erheiternd

    Die Schriftstellerin Liz Lenzlinger hatte mit ihrem Buch ‚Paris‘ einen in siebzehn Sprachen übersetzten internationalen Bestseller gelandet. Die Geschichte hinter dem Roman hat sie tatsächlich erlebt – eine ekstatische, inzwischen aber leider längst vergangene Liebe in Paris. Seit ihrem Erfolg schreibt sie zwar noch Kurzgeschichten und Kolumnen, aber für ein weiteres Buch fehlt ihr die zündende Idee, und so befürchtet sie, dass sie als literarisches One-Hit-Wonder in die Geschichte eingehen wird. Mit der Zeit weitet sich ihre Krise zu einer veritablen Schreibblockade aus. In ihrer Verzweiflung erreicht sie die Mail eines Singleportals, in das sie von ihrer Freundin eingeschrieben wurde. Man habe, steht da, ihren Traummann gefunden. Er stimme zu 99-Prozent mit ihrem Profil überein, was – sie könne jubeln! – einem Lotto-Sechser gleichkomme. Liz interessiert aber nur eines: Kann dieser Mister 99-Prozent endlich den ersehnten Schreibrausch auslösen? Das wird sich schnell zeigen, denn die Sterne stehen auch sonst wieder besser – Liz erhält von einem Hotel in Arosa ein Literaturstipendium. Kaum in der Bergwelt angekommen, überschlagen sich die Ereignisse. Eine Jass-Wandergruppe rund um Monika Fasnacht sorgt für ordentlich viel Trubel. Das Zimmermädchen Maria verliert beinah seinen Job. Ein entführtes Eichhörnchen löst die ‚Operation Dämon‘ aus. Und ein Drohnen-Besitzer lässt sich auf ein Bärenabenteuer ein. Und dann taucht auch noch ein Mann auf, den Liz hier nie erwartet hätte.

    Fazit zum Buch:

    Das Buch war schön zu lesen,man erlebte wie Liz ihre Schreibblockarde bewältigte und noch so manch anderes.der Roman brachte mich öfter zum lachen und ein Schmuzeln war fast immer dabei.Die Szene mit dem Eichhörnchen war einfach zu köstlich.Die Autorin beschreibt alles sehr anschaulich.So erstand vor meinem inneren Auge das Hotel AROSA, und die herrliche Bergwelt.Ich bin mit Liz gewandert und habe die tolle klare Bergluft genossen.Ich konnte mich auch in Liz Angst versetzen nicht mehr schreiben zu können.Und dann als sie Mister 99% kennenlernt-es geht chaotisch weiter-aber sehr sympatisch.Es hat viel Spass gemacht das Buch zu lesen.Ich gebe dem Buch 4 Sterne und vielen Dank.

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    Waschbaerinvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Das Leben einer Schriftstellerin in einen unterhalsamen Roman verpackt.
    Schweizerisches Flair

    Neugierig auf diesen Roman "Arosa" von Blanca Imboden, machte mich das wunderschöne Cover mit dem Eichhörnchen, das an einem Bleistift nagt. Es hat so was Putziges.

    Da ich die Schweiz sehr mag und schon öfters dort einen Urlaub verbrachte, war ich natürlich doppelt neugierig auf dieses Buch. Tatsächlich hat die Autorin es geschafft, die schweizerische Behäbigkeit voll einzufangen und dem Leser nahe zu bringen. Alles scheint einen Gang langsamer zu gehen. Zumindest erscheint es so.

    Obwohl ich noch nie in Arosa war - will dies aber unbedingt einmal nachholen, falls mein Geldbeutel es erlaubt - kann ich mir diesen noblen Ort, hoch oben in den Bergen, mit seinem schweizerischen Flair gut vorstellen. Da es in den Ferienorten der Schweiz sowohl super moderne, als auch noble Hotels im alten Stil gibt, sind meiner Phantasie wenig Grenzen gesetzt.

    Die Schriftstellerin Liz, vor mehreren Jahren durch einen Bestseller "Paris" bekannt geworden, hält sich schon eine längere Zeit mit Workshops und Kolumnen über Wasser, da sie unter einer Schreibblockade leidet und nicht weiß, wie sie diese überwinden kann. Da kommt ihr die Einladung in ein nobles Hotel in Arosa gerade gelegen. Vielleicht hilft ihr die neue Umgebung aus dem Tief. Zum selben Zeitpunkt bekommt sie in einem Datingportal ihren Mister 99% offeriert.

    Tatsächlich fließt ihr, kaum in Arosa richtig angekommen, schon die Idee zu einem neuen Roman zu. Mit Hilfe des portugiesischen Zimmermädchens, das aus dem Nähkästchen mit männlichen Hotelgästen und deren Anmache erzählt, nimmt die Geschichte in ihrer Phatasie immer mehr Gestalt an. Und dann steht - oder besser sitzt doch tatsächlich eines Tages Mister 99%  genau am Nebentisch. Die weitere Handlung will ich nicht verraten, man sollte diese lesen.

    Die Autorin hat die schweizerische Mentalität, alles mit Gemächlichkeit zu tun, gut getroffen. Die Uhren scheinen dort tatsächlich etwas langsamer zu gehen. Doch an einigen Stellen ist es mir dann doch zu viel der Gemütlichkeit und der Roman hängt etwas.

    Ohne portugiesisches Hotelpersonal, wären die dortigen Unterkünfte kaum zu führen. Sie begegnen einem tatsächlich überall (in den Orten, in denen ich bisher war, konnte ich mich davon überzeugen). Solche, in die Handlung verpackte Infos, sind wiedereum ein großes Plus des Buches. Ich erfuhr so nebenbei etliche Besonderheiten der Schweiz, die mir bisher unbekannt waren.

    Trotzdem plätschert mir die Handlung doch etwas zu banal dahin. Ich weiß, es ist ein Frauenroman und muss diesem Genre entsprechen. Allerdings erwarte ich mir auch in einem Romane dieser Gattung mehr Pep.

    Obwohl mir das Cover ganz toll gefällt, entscheide ich mich für 3 Sternchen.

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    isabellepfs avatar
    isabellepfvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr gemütlich, ruhig und Bodenständige Geschichte
    Gemütlicher Roman mit viel schweizer Flair

    "Arosa" Schweizer Bestseller-Roman von Blanca Imboden ist eine gemütlich schöne Geschichte über Liebe, Schreibblockade und gefüllt mit viel Schweizer Flair.

    Liz Lenzlinger ist Schriftstellerin und hat mit ihrem ersten Buch "Paris" einen in siebzehn Sprachen übersetzten internationalen Bestseller geschrieben. Seit ihrem grossen Erfolg schreibt sie zwar immer wieder Kurzgeschichten und Kolumnen, aber für einen weiteren Roman fehlen ihr einfach die zündenden Ideen, das sich sogar mit der Zeit in eine veritable Schreibblockade ausweitet hat.
    Bei ihrem ersten Buch war es noch so einfach, denn die Geschichte basiert auf echten Gefühlen die sie tatsächlich erlebt hat. Eine ekstatische und leidenschaftliche Liebe mit einem Musiker, die leider längst der Vergangenheit angehörte.
    So kommt es das sie in ihrer Verzweiflung auf eine Mail eines Singleportals aufmerksam wird, in welcher ihr perfekter Traummann angepriesen wird. Ein Match sozusagen - Mr. 99 Prozent. Doch gibt es den überhaupt?
    Anfangs dachte Liz das es sich nur um einen Werbeslogan oder Gag des Singleportals handeln konnte, doch umso mehr sie sich mit Mr. 99% beschäftigt, umso mehr reift in ihr die Hoffnung endlich wieder einem neuen Schreibrausch verfallen zu können. Als sie dann auch noch ein Angebot aus Arosa erhält, überschlagen sich die Ereignisse.

    Die Geschichte ist sehr bodenständig, ruhig und gemütlich die mit viel Schweizer Brauchtum und Flair versehen ist. Ich mag Blancas Imbodens Schreibstil sehr gerne der sehr angenehm, ruhig und fliessend ist. Man erfährt viel Wissenswertes über die Schweiz, erhält bildhaft schöne Eindrücke über Arosa und deren Umgebung. Aber auch die Charaktere werden sehr angenehm beschrieben und teilweise empfand ich die Szenen und Gedanken wie aus dem Leben gegriffen. Obwohl das Ende so einige Überraschungen parat hielt mit denen man nicht unbedingt  gerechnet hätte, hat es Blanca Imboden durch das recht offen gehaltene Ende geschafft einen schönen Abschluss für die Geschichte zu finden. Denn sie lässt Platz um die ganz eigenen Gedanken mit einfliessen zu lassen das mir sehr gefallen hat.
    Im Gesamten hat mich Blanca Imbodens Buch Arosa durch Schweizer Charme und einer gemütlich bodenständigen Geschichte gut unterhalten können.

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    bettinahertzs avatar
    bettinahertzvor 4 Monaten
    Von Bären, Eichhörnchen und Mister 99 Prozent

    Arosa Autor: Blanca Imboden Die Bestsellerautorin Liz Lenzlinger hatte mit ihrem Debütroman „Paris“ einen unglaublichen Erfolg. Die Geschichte ihres Romans hat sie tatsächlich erlebt, aber die große Liebe entpuppte sich ziemlich schnell als vergänglich. Seit diesem großen Erfolg hält sie sich mit Kurzgeschichten und Kolumnen über Wasser. Für einen neuen Roman fehlt ihr einfach die zündende Idee. Und jeder wartet aber darauf, allen voran natürlich ihr Verleger. In ihrer Verzweiflung erreicht sie zunächst die Mitteilung eines Singleportals, ihr Traumann sei gefunden, sagenhafte 99 % stimmen mit ihrem Profil überein und zusätzlich erhält sie von einem Hotel in Arosa einen kostenlosen Aufenthalt in malerischer Kulisse. Kann Mister 99-Prozent endlich den ersehnten Schreibrausch auslösen, wie es damals Gianni vollbrachte? Kaum in der Bergwelt angekommen, überschlagen sich die Ereignisse und Liz muss sich zwischen Freundschaft, der großen Liebe und den wichtigen Dingen im Leben entscheiden. Arosa ist der neue Roman der Schweizer Autorin Blanca Imboden. Nach Gipfelstürmer und Schule ist doof Teil 3 – Tim Tabak ist dies mein dritter Roman von Blamca Imboden. Wieder einmal bin ich über ihren super unterhaltsamen Schreibstil begeistert. Er zeichnet sich durch so viele humorvolle Extraportionen aus, ohne dabei gewisse ernste Themen untergehen zu lassen. Dabei bringt sie uns noch durch eine tolle bildhafte Schreibweise die Schweizer Bergwelt sehr nahe. Die Charaktere haben mir sehr gefallen, allem voran natürlich Liz. Die Geschichte hatte von Anfang an einen tollen Spannungsbogen und man war durch die ein oder andere unvorhersehbare Wendung überrascht. Alles in allem ein toller unterhaltsamer Roman mit einem authentischen Ende. Ich vergebe sehr gerne vier Sterne.

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    Summer-greens avatar
    Summer-greenvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Nett aber nicht außergewöhnlich
    Ein sehr seichtes Buch für zwischendurch

    In Arosa geht es um Liz, eine Bestseller-Autorin mit Schreibblockade. Ihr erstes Buch war gleich ein großer Hit, aber wie folgt man dem? Ihr fällt dazu rein gar nichts ein.

    Zum Glück bekommt sie das Angebot nach Arosa zu reisen und 3 Monate in einem Luxushotel zu wohnen. Alles was sie dafür tun muss ist, ihren neuen Roman in Arosa spielen zu lassen.
    Also reist sie an und wartet auf Inspiration. Sie freundet sich vor Ort mit einigen Leuten an und sammelt Geschichten und Eindrücke. Als dann auch noch eine Online-Partnervermittllung verkündet, dass man den für sie perfekten Partner gefunden hat – 99% Übereinstimmung – verspricht es ein aufregender Aufenthalt zu werden.

    Dies ist ein leichtes, seichtes Sommer-Buch, vielleicht für den Urlaub oder einfach für Zwischendurch wenn man nicht viel nachdenken will. Der Schreibstil ist erfrischend nüchtern und sehr ehrlich; Es wird in der Ich-Perspektive aus Sicht der Autorin geschrieben. Es ist auch wirklich ab und zu recht lustig. Generell kann man es mit den Büchern von Dora Held oder Kerstin Gier vergleichen. Allerdings finde ich diese Bücher besser. Hier war mir einiges doch zu konstruiert oder auch langatmig. So wahnsinnig viel passiert nicht und wenn es dann passiert, fand ich es nicht wirklich realistisch. Auch die Charaktere sind zwar alle sehr nett, aber manchmal etwas oberflächlich.
    Nichtsdestotrotz ist es nicht wirklich ein schlechte Buch. Man kann es gut einfach zwischendurch mal lesen und schmunzeln.

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    alupuss avatar
    alupusvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Leider konnte mich das Buch nicht begeistern, trotz des flüssigen Schreibstils
    Arosa - Blanca Imboden

    Arosa – Blanca Imboden

     

    Leider konnte mich das Buch nicht begeistern, trotz des flüssigen Schreibstils.

     

    Beschreibung:

    Die Schriftstellerin Liz Lenzlinger hatte mit ihrem Buch 'Paris' einen in siebzehn Sprachen übersetzten internationalen Bestseller gelandet. Die Geschichte hinter dem Roman hat sie tatsächlich erlebt – eine ekstatische, inzwischen aber leider längst vergangene Liebe in Paris. Seit ihrem Erfolg schreibt sie zwar noch Kurzgeschichten und Kolumnen, aber für ein weiteres Buch fehlt ihr die zündende Idee, und so befürchtet sie, dass sie als literarisches One-Hit-Wonder in die Geschichte eingehen wird. Mit der Zeit weitet sich ihre Krise zu einer veritablen Schreibblockade aus. In ihrer Verzweiflung erreicht sie die Mail eines Singleportals, in das sie von ihrer Freundin eingeschrieben wurde. Man habe, steht da, ihren Traummann gefunden. Er stimme zu 99-Prozent mit ihrem Profil überein, was – sie könne jubeln! – einem Lotto-Sechser gleichkomme. Liz interessiert aber nur eines: Kann dieser Mister 99-Prozent endlich den ersehnten Schreibrausch auslösen? Das wird sich schnell zeigen, denn die Sterne stehen auch sonst wieder besser – Liz erhält von einem Hotel in Arosa ein Literaturstipendium. Kaum in der Bergwelt angekommen, überschlagen sich die Ereignisse. Eine Jass-Wandergruppe rund um Monika Fasnacht sorgt für ordentlich viel Trubel. Das Zimmermädchen Maria verliert beinah seinen Job. Ein entführtes Eichhörnchen löst die 'Operation Dämon' aus. Und ein Drohnen-Besitzer lässt sich auf ein Bärenabenteuer ein. Und dann taucht auch noch ein Mann auf, den Liz hier nie erwartet hätte.

    Meine Meinung:

    Die Schriftstellerin Liz Lenzlinger hat eine Schreibblockade und durch Zufall wird ihr ein Aufenthalt in einem super Hotel in Arosa angeboten. Zuvor hat sie sich, auf Anraten ihrer Freundin, bei einem Single-Portal angemeldet. Dort ist man fündig geworden und hat für sie einen Mr. 99% gefunden. Kaum ist sie in Arosa angekommen überschlagen sich die Ereignisse.

    Blanca Imboden hat einen flüssigen Schreibstil, der mich leider nicht begeistern konnte. Nach meiner Meinung plätscherte die Geschichte vor sich hin. Es ist ein sehr ruhiges, unaufgeregtes Buch. Das Buch ist mit dem Label „Schweizer Bestseller“ ausgestattet, was ich leider nicht nachvollziehen kann.

    Einige Zitate aus dem Buch:

    „Ich liebe den Duft der Möglichkeiten am Anfang eines neuen Tages, las ich mal auf Facebook. Ich persönlich bin schon froh, wenn mein Kaffee duftet. Ich möchte den Tag nicht mit zu großen Erwartungen belasten.“ S. 13  „Schreiben ist wie Ringen. Man braucht Disziplin und Technik. Man muss auf die Geschichte zugehen wie auf einen Gegner.“ S. 22    „Weisheit stellt sich nicht immer mit dem Alter ein. Manchmal kommt das Alter auch ganz allein.“ S. 54

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    peedees avatar
    peedeevor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Die Geschichte hat sich flüssig lesen lassen, aber die grosse Begeisterung ist bei mir ausgeblieben; aufgerundete 3 Sterne.
    Leider nur knapp 3 Sterne

    Die Schriftstellerin Liz Lenzlinger hat ein überaus erfolgreiches Erstlingswerk abgeliefert – es wurde sogar in siebzehn Sprachen übersetzt! Der Druck, ein mindestens gleich gutes zweites Buch abzuliefern, steigt täglich. Liz schreibt zwar noch Kolumnen und Kurzgeschichten, aber in puncto Roman ist sie blockiert. Wird sie zum literarischen One-Hit-Wonder?

    Erster Eindruck: Das Cover mit dem Bleistift kauenden Eichhörnchen vor der blauen Bergkulisse ist sehr auffällig – ein ungewöhnliches Covermodel. Der Bleistift sowie der Buchtitel sind geprägt; wirklich schön.

    Liz hat also ein sehr erfolgreiches Erstlingswerk abgeliefert. Für mich mehr als verständlich, dass es nun schwer ist, ein neues Werk zu erarbeiten, dass ja mindestens so gut wie das erste sein sollte. Sie erhält überraschenderweise ein Literatur-Stipendium in Arosa: Sie logiert drei Monate in einem Luxushotel und schreibt etwas über Arosa. Wow! Hoffentlich hält ihre Schreibblockade nicht solange an. Karin, Liz‘ Freundin, meint, mit einem neuen Partner fliesse auch wieder die Inspiration zum Schreiben. Darum meldet sie Liz einfach bei einem Super-Niveau-Datingportal an. Kurz darauf vermeldet die Portalchefin tatsächlich eine Übereinstimmung von sensationellen 99 Prozent! Ist das möglich?

    Als ich mit der Lektüre begann, habe ich festgestellt, dass ich – als Schweizerin – noch gar nie in Arosa war. Ich war schon im Kanton Graubünden, u.a. in Davos, aber eben noch nie in Arosa. Es gibt dort tatsächlich einen Eichhörnchenweg – das gefällt mir. In Arosa sieht ein Zimmermädchen Geister, Monika Fasnacht geht mit Jassern auf Wanderschaft und ein Drohnenflüsterer geht auf Bärenjagd. Und wie sieht es jetzt mit dem neuen Buch aus? Selber lesen…

    Dies war mein siebtes Buch von Blanca Imboden. Die Liebe der Autorin zur Heimat und zu den Bergen ist auch in diesem Roman wieder durchgängig spürbar. Die Geschichte hat sich flüssig lesen lassen, aber die grosse Begeisterung ist bei mir ausgeblieben. Von mir gibt es leider nur aufgerundete 3 Sterne.

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    misery3103s avatar
    misery3103vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Insgesamt hat mich die Geschichte um Liz und ihre Auszeit im Hotel in Arosa sehr gut unterhalten.
    Kurzweilig und sehr unterhaltend

    "Ich war da mal wandern, und auf dem Heimweg ist mir ein Eichhörnchen das Bein hochgeklettert. Ich habe fast geweint vor Freude. Also nachher. Nachdem ich mich vom Schrecken erholt habe."

    Nach einem Riesenerfolg mit ihrem Erstlingswerk „Paris“ leidet die Schriftstellerin Liz Lenzlinger unter einer Schreibblockade. Die Ideen für einen Folgeroman fehlen und sie hält sich mit dem Verfassen von Kurzgeschichten und Kolumnen über Wasser. Da kommt ihr das Angebot eines Literaturstipendiums in Arosa gerade recht. Vielleicht klappt es hier mit der zündenden Idee für einen neuen Roman. Als dann auch noch ein Singleportal, bei dem sie angemeldet ist, mit der Nachricht an sie herantritt, dass man einen zu 99 % passenden Partner für sie gefunden hat, kann es ja besser nicht mehr werden. Im Hotel in Arosa angekommen überschlagen sich die Ereignisse und aus der ruhigen Zeit zum Schreiben wird eine Zeit voller Abenteuer.

    Liz und ihre Art mochte ich sofort. Ihre Gedanken brachten mich oft zum Schmunzeln. Überhaupt brachte mich der Roman oft auch zum lauten Lachen, was mir beim Lesen nicht oft passiert. Noch immer sehe ich die Szene mit dem Eichhörnchen vor mir und kann mich kaum zurückhalten. Wirklich schön. Der Roman beschreibt sehr gut die Atmosphäre in dem Hotel in Arosa, eingebettet zwischen Bergen. Die Wanderungen, die Liz unternimmt, laden zum Urlaub ein. Liz‘ Sorgen, dass sie der Erwartung ihrer Leser und des Verlags nicht gerecht werden kann, sind gut nachvollziehbar. Mister 99 %, der im Laufe ihres Aufenthalts in Arosa in ihr Leben tritt, ist auch sehr sympathisch, wobei dem Leser direkt klar wird, dass jetzt nicht der super-romantische Teil im Roman folgen wird, denn dafür ist Liz‘ Leben etwas zu chaotisch.

    Insgesamt hat mich die Geschichte um Liz und ihre Auszeit im Hotel in Arosa sehr gut unterhalten.

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    anne_foxs avatar
    anne_foxvor 5 Monaten
    Arosa

    Liz eine Bestsellerautor hat eine Schreibblockade. Dann wird sie in ein Hotel in Arosa eingeladen, um was sie dort erlebt in einem neuen Roman zu verarbeiten. Man erhofft sich dadurch mehr Zulauf. Es klappt sogar, dass sie wieder schreibt. Sie ist inspiriert durch neue Leute und das Umfeld das sie hier kennenlernt. Auch ein neuer Mann wird ihr von einer Datingagentur vermittelt. Er soll der 99% Mann der zu ihr paßt. Es passieren hier auch ein paar witzige Passagen, doch leider konnte mich der Roman überhaupt nicht überzeugen. Alles andere als ein Bestseller.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    WoertersehVerlags avatar
    Über das Buch:

    Die Schriftstellerin Liz Lenzlinger hatte mit ihrem Buch »Paris« einen in siebzehn Sprachen übersetzten internationalen Bestseller gelandet. Die Geschichte hinter dem Roman hat sie tatsächlich erlebt – eine ekstatische, inzwischen aber leider längst vergangene Liebe in Paris. Seit ihrem Erfolg schreibt sie zwar noch Kurzgeschichten und Kolumnen, aber für ein weiteres Buch fehlt ihr die zündende Idee, und so befürchtet sie, dass sie als literarisches One-Hit-Wonder in die Geschichte eingehen wird. Mit der Zeit weitet sich ihre Krise zu einer veritablen Schreibblockade aus. In ihrer Verzweiflung erreicht sie die Mail eines Singleportals, in das sie von ihrer Freundin eingeschrieben wurde. Man habe, steht da, ihren Traummann gefunden. Er stimme zu 99-Prozent mit ihrem Profil überein, was – sie könne jubeln! – einem Lotto-Sechser gleichkomme. Liz interessiert aber nur eines: Kann dieser Mister 99-Prozent endlich den ersehnten Schreibrausch auslösen? Das wird sich schnell zeigen, denn die Sterne stehen auch sonst wieder besser – Liz erhält von einem Hotel in Arosa ein Literaturstipendium. Kaum in der Bergwelt angekommen, überschlagen sich die Ereignisse. Eine Jass-Wandergruppe rund um Monika Fasnacht sorgt für ordentlich viel Trubel. Das Zimmermädchen Maria verliert beinah seinen Job. Ein entführtes Eichhörnchen löst die »Operation Dämon« aus. Und ein Drohnen-Besitzer lässt sich auf ein Bärenabenteuer ein. Und dann taucht auch noch ein Mann auf, den Liz hier nie erwartet hätte.


    Die Autorin:

    Blanca Imboden, geb. 1962, war professionelle Sängerin, dann Sekretärin und redaktionelle Mitarbeiterin bei der »Neuen Schwyzer Zeitung«. Als das Blatt wegrationalisiert wurde, arbeitete sie als Seilbahnführerin auf dem Stoos. Daneben widmete sie sich – wie seit ihrer Schulzeit immer wieder – ihrer größten Leidenschaft, dem Schreiben. Heute ist sie vollberuflich Schriftstellerin. Nebenbei führt sie Touristengruppen durch das Victorinox-Museum in Brunnen und ist Kolumnistin bei der »Ostschweiz am Sonntag«. Für den Wörterseh schrieb sie »Wandern ist doof«, »Drei Frauen im Schnee«, »Anna & Otto«, »Matterhörner« und »Schwingfest« sowie, zusammen mit Frank Baumann, die Jugendbuchreihe »Schule ist doof«. Alle ihre Bücher standen wochenlang auf der Bestsellerliste. Blanca Imboden lebt dort, wo sie geboren wurde, in Ibach SZ.
    ( www. woerterseh.ch/autor/blanca-imboden/ und www.blancaimboden.ch)

    Der Wörterseh Verlag verlost hier 15 Exemplare.

    Beantwortet uns folgende Frage:

    Was wäre für euch »das schlimmere Übel« - eine Schreibblockade oder eine Anmeldung auf einem Singleportal (mit ominös hohen Übereinstimmungsfaktoren…)?

    Bitte beachtet vor eurer Bewerbung die Richtlinien für Leserunden.

    Wir freuen uns auf Euch!

    PS: Über Rezensionen auf Lovelybooks, Amazon, Weltbild, Thalia etc. würden wir uns sehr freuen!
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