Gipfeltreffen

von Blanca Imboden 
4,3 Sterne bei19 Bewertungen
Gipfeltreffen
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Mira20s avatar

Wiedersehen macht Freude!

Vampir989s avatar

wunderschöner Bergroman

Alle 19 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Gipfeltreffen"

Was mit dem Bestseller »Wandern ist doof« seinen Anfang nahm, erfährt endlich die lang ersehnte Fortsetzung. Conny, die Frankfurter Kreuzworträtselkönigin, die sich im ersten Buch in Toni, den Innerschweizer Bergführer, verliebt, dann aber nach Deutschland zurückreist, macht einen großen Schritt: Sie kündigt ihren Job als Hotelrezeptionistin und zieht in die Schweiz. Auf dem Urmiberg, oberhalb Brunnen, führt sie – zusammen mit Toni – ein Bergrestaurant mit eigener Seilbahn und fantastischer Aussicht. Dort oben ergibt sich bei einem Tête-à-Tête die Idee, die Wandergruppe, der sie ihre Liebe zu verdanken haben, spontan zu einem einwöchigen Wiedersehen auf den Urmiberg einzuladen. Irrümlich erreicht die E-Mail mit der frohen Botschaft nicht nur jene »Wanderfreunde«, auf die man sich freut. Was dann alles passiert, sei hier noch nicht verraten. Nur dies: Es wird diesmal nur gewandert und nicht mehr gefastet. Es gibt auch jetzt wieder ein Desaster, vor allem aber gibt es Versöhnung und Neubeginn, Natur und Geselligkeit und ein dickes Happy End.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783037630778
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:224 Seiten
Verlag:Wörterseh
Erscheinungsdatum:01.05.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Vampir989s avatar
    Vampir989vor einem Jahr
    Kurzmeinung: wunderschöner Bergroman
    wunderschöner Bergroman

    Klapptext:


    Was mit dem Bestseller »Wandern ist doof« seinen Anfang nahm, erfährt endlich die lang ersehnte Fortsetzung. Conny, die Frankfurter Kreuzworträtselkönigin, die sich im ersten Buch in Toni, den Innerschweizer Bergführer, verliebt, dann aber nach Deutschland zurückreist, macht einen großen Schritt: Sie kündigt ihren Job als Hotelrezeptionistin und zieht in die Schweiz. Auf dem Urmiberg, oberhalb Brunnen, führt sie – zusammen mit Toni – ein
     Bergrestaurant mit eigener Seilbahn und fantastischer Aussicht. Dort oben ergibt sich bei einem Tête-à-Tête die Idee, die Wandergruppe, der sie ihre Liebe zu verdanken haben, spontan zu einem einwöchigen Wiedersehen auf den Urmiberg einzuladen. Irrümlich erreicht die E-Mail mit der frohen Botschaft nicht nur jene »Wanderfreunde«, auf die man sich freut. Was dann alles passiert, sei hier noch nicht verraten. Nur dies: Es wird diesmal nur gewandert und nicht mehr gefastet. Es gibt auch jetzt wieder ein Desaster, vor allem aber gibt es Versöhnung und Neubeginn, Natur und Geselligkeit und ein dickes Happy End.

    Dies ist die Fortsetzung zu dem ersten Roman "Wandern ist doof".Das Buch kann aber auch ohne Vorkenntnisse des Vorgängers gelesen werden.

    Die Autorin verführt uns in die Schweizer Berge,genauer gesagt auf den Urmiberg.
    Dort machen wir Bekanntschaft mit Conny und Toni.Sie betreiben eine Gastwirtschaft mit angeschlossener Seilbahn.
    Der Schreibstil ist leicht und flüssig.Die Seiten fliegen nur so dahin.Einmal angefangen mit Lesen möchte man gar nicht mehr aufhören.
    Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben.Ich konnte Sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gibt viele unterschiedliche Charaktere in dieser Wandergruppe.Diese werden sehr intensiv heraus gearbeitet,Besonders Cony fand ich sehr sympatisch und habe Sie gleich in mein Herz geschlossen.Gemeinsam mit Ihnen erleben wir so einige Überraschungen,Spannungen und unvorhersehbare Wendungen.Aber auch Liebe und Romantik vergisst die Autorin nicht.
    Durch die sehr wunderbar ansprechenden und bildhaften Beschreibungen der Landschaft und der Wanderrouten wurde ich in eine faszinierende Bergwelt entführt.Ich hatte das Gefühl selbst in den Alpen zu sein.Zudem erhalten wir auch noch viele Informationen über das Land Schweiz selbst.Das hat mir sehr gut gefallen.
    Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Ich habe mitgefiebert,mitgefühlt und mitgebangt.
    Die Autorin versteht es auch Humor in die Geschichte einzubauen.So habe ich mich bei einigen Situationen köstlich amüsiert und geschmunzelt.
    Die Handlung bleibt bis zum Ende sehr interessant und so kommt nie Langeweile auf.
    Zum Schluss gibt es ein Happy-End.Trotzdem bleiben einige Fragen offen.Dies läßt uns hoffen auf eine wundervolle Fortsetzung.


    Das Cover finde ich wunderschön .Es passt genau zum Buchtitel und der Geschichte.


    Wenn man das Buch liest bekommt man gleich gute Laune .Es hat mir sehr gut gefallen und als Sommerlektüre ist es sehr zu empfehlen.

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    Cupcakes2s avatar
    Cupcakes2vor einem Jahr
    Einladung ins Bergrestaurant

    Durch einen Gewinn im Kreuzworträtsel lernt Conny aus Frankfurt den Bergler Toni kennen. Sie verliebt sich in den Innerschweizer Bergführer. Kurz darauf muss sie nach Deutschland zurückreisen. Um nahe bei ihrer grossen Liebe zu sein, entscheidet sie sich, zusammen mit Toni das Bergrestaurant auf dem Urmiberg zu führen. Zurück in der Schweiz genießt sie die frische Alpenluft und den Ausblick auf Brunnen und über den Urnersee. Spontan entscheidet sie sich, ihr Glück mit der Wandergruppe mit der sie einige Tage in Morschach verbrachte zu teilen. Kurz darauf verschickt Conny die Einladungen. Irrtümlicherweise erhält eine unerwünschte Person ebenfalls eine Einladung. Wird die friedliche Ruhe auf dem Urmiberg bald gestört?


    Gipfeltreffen ist die Fortsetzung von Wandern ist doof. Um der Geschichte folgen zu können, muss man den ersten Teil nicht gelesen haben. Die Fortsetzung mit seinen Handlungen gefällt mir etwas besser als der erste Roman. Der Autorin ist es gelungen, uns das Leben auf den Alpen mit seiner schönen Umgebung nahe zu bringen. Die Landschaft wird bildlich sehr gut zum Ausdruck gebracht. Ein Bergrestaurant zu führen, ist mit viel zusätzlicher Arbeit verbunden. Zum Pachtvertrag gehört ebenfalls die Seilbahn. Dazu braucht es zusätzliches Wissen. Die Romanfiguren sind mir zum Schluss der Erzählungen noch viel vertrauter. Doris wird Connys beste Freundin und arbeitet kräftig mit. Auch Lotti ist eine grosse Hilfe. Durch einen Zwischenfall fällt Doris aus. Die Truppe, die nicht immer gleicher Meinung ist, entscheidet sich mitzuhelfen. Der Zusammenhalt und das Miteinander ist plötzlich sehr gross. Es gibt auf dem Berg eine schöne 1. Augustfeier. Natürlich darf ein Rätsel für die Gäste nicht fehlen. 


    Zum Schluss bleiben für mich noch ein paar Fragen offen. Gerne hätte ich erfahren, ob es Conny und Toni gelungen ist den Pachtvertrag zu erneuern. Auch hätte ich gerne über die Gespräche zwischen Doris und Alexander etwas erfahren. Ich lasse mich aber überraschen, vielleicht wird es noch einen weiteren Teil geben.


    Ein spannender Alpenroman mit sehr sympathischen Protagonisten.



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    waldfee1959s avatar
    waldfee1959vor einem Jahr
    Schöne Urlaubslektüre

    Gipfeltreffen ist die Fortsetzung des Buches „Wandern ist doof“. Obwohl ich dieses Buch nicht gelesen habe bin ich gut in “Gipfeltreffen“ reingekommen.

    Conny und Toni die sich bei „Wandern ist doof“ kennen und lieben gelernt haben bewirtschaften gemeinsam das Gipfelrestaurant des Urmibergs, das in wunderbarer Lage mit Blick auf den  Vierwaldstätter See liegt. Sie beschließen, die Teilnehmer der damaligen Wanderwoche nochmals zu einem Treffen einzuladen. Da die Beziehungen der Teilnehmer zueinander nicht nur gut waren wird vor allem Conny vor dem Zusammentreffen ganz schön nervös. Und tatsächlich, ganz einfach wird es nicht…

    Der Roman ist schön geschrieben und leicht zu lesen. Man wird mithineingenommen in die Bergatmosphäre, dabei erfährt man nebenbei noch viel von der Schweiz. Conny, die diese Geschichte in Ich-Form erzählt wurde mir dabei richtig sympathisch. Tiefgründige Gedanken, Humor und Spannung, von allem ist etwas dabei. Ich habe das Buch genossen und bin dabei richtig in Urlaubsstimmung gekommen.

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    Svannyvor einem Jahr
    Fröhlicher Sommerroman

    Inhaltsangabe: Conny, die Frankfurter Kreuzworträtselkönigin, die sich im ersten Buch in Toni, den Innerschweizer Bergführer, verliebt, dann aber nach Deutschland zurückreist, macht einen großen Schritt: Sie kündigt ihren Job als Hotelrezeptionistin und zieht in die Schweiz. Auf dem Urmiberg, oberhalb Brunnen, führt sie – zusammen mit Toni – ein Bergrestaurant mit eigener Seilbahn und fantastischer Aussicht. Dort oben ergibt sich bei einem Tête-à-Tête die Idee, die Wandergruppe, der sie ihre Liebe zu verdanken haben, spontan zu einem einwöchigen Wiedersehen auf den Urmiberg einzuladen. Irrümlich erreicht die E-Mail mit der frohen Botschaft nicht nur jene »Wanderfreunde«, auf die man sich freut. Was dann alles passiert, sei hier noch nicht verraten. Nur dies: Es wird diesmal nur gewandert und nicht mehr gefastet. Es gibt auch jetzt wieder ein Desaster, vor allem aber gibt es Versöhnung und Neubeginn, Natur und Geselligkeit und ein dickes Happy End. Wie schon im Buch »Wandern ist doof« kommen die Leserinnen und Leser auch beim jetzt vorliegenden Nachfolger der Wander-Schweiz ein großes Stück näher: Den Urmiberg gibt es tatsächlich und die im Buch beschriebenen Wanderungen auch. Also: Rucksack packen, die Seilbahn auf den Urmiberg besteigen, sich dort Kaffee und Kuchen gönnen, und dann ab in noch höhere Höhen. Wandern ist definitiv nicht doof! Fazit: Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Den ersten Teil habe ich bisher nicht gelesen, aber ich bin so angetan von dem Buch, dass ich überlege ob ich mir den ersten Teil auch noch zu legen werden. Es ist ein schöner Sommerroman, den man gut lesen kann. Die Geschichte ist an einigen Stellen spannend und doch erfrischend. Auch für Leser die hier einsteigen werden alle Personen so erklärt und dargestellt, dass man nichts verpasst hat.

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    rewarenis avatar
    rewarenivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein kurzweilger und netter Roman der in den schweizer Bergen spielt.
    Der Berg ruft

    Nach dem erfolgreichen ersten Roman ,,Wandern ist doof´´ von Blanca Imboden, folgt nun die Fortsetzung mit dem Titel ,,Gipfeltreffen``.

    Conny, die Frankfurter Kreuzworträtselkönigin, lebt mittlerweile mit ihrem Freund Toni in der Schweiz, wo sie ein Restaurant gepachtet haben und die Seilbahn betreiben. Auf dem Urmiberg, wo man die herrliche Aussicht genießen kann, hat Conny die Idee, die alte Wandergruppe zu einem Treffen einzuladen. Durch eine irrtümliche Mail passiert es, dass auch Alexander, wegen dem Doris, die mittlerweile gute Seele des Hauses, ins Gefängnis musste, ebenfalls kommt. Aber die Freude ist letztendlich groß alle wieder zu sehen. Es könnte alles so schön sein, wenn es nicht zu einem schrecklichen Unfall kommen würde und nicht auch noch die Vermieterin Frau Barsch eine Pachtzinserhöhung ankündigen würde. Dass man anscheinend einen Spion in den eigenen Reihen hat, der Frau Barsch immer auf dem Laufenden hält was sich auf dem Urmiberg so abspielt, ist auch nicht gerade angenehm. Doch es gibt auch freudige Ereignisse und als Höhepunkt wird der Feiertag am 1. August dementsprechend auf dem Urmiberg gefeiert.

    Blanca Imboden hat einen gut zu lesenden Roman geschrieben, der humorvoll und informativ ist. Auch wenn man den ersten Teil nicht gelesen hat kommt man schnell in die Geschichte rein, da man zu Beginn eine kurze Beschreibung der Geschehnisse und Charaktere erhält. Die beschriebenen Wanderungen und den Urmiberg gibt es wirklich, sodass Wanderfreunde durchaus auf den Geschmack kommen können. Es gibt witzige und originelle Szenen wie das Huhn Rosalie, das einen Ausflug mit der Seilbahn macht, aber auch ernste Themen, wie der damalige Terroranschlag im Olympia Einkaufszentrum in München. In der ICH Form geschrieben erzählt Conny ihr Leben und das ihrer Freunde und Bekannten. Ein netter Roman für Zwischendurch den man schnell lesen kann.

     

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    Wolfgang_Kunerths avatar
    Wolfgang_Kunerthvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sehr unterhaltsames Buch in der schönen Schweizer Bergwelt mit spannender Handlung und interessanten Charakteren
    Spannung in der Schweizer Bergwelt

    Bianca Imbodens Gipfeltreffen ist der zweite Teil der Geschichte rund um Conny und ihrem geliebten Toni, die vor der schönen Kulisse des Schweizer Urmibergs spielt, wo die beiden eine Hütte betreiben. Sehr unterhaltsam wird ihr Wiedersehen mit ihren alten mehr oder weniger guten Freunden beschrieben, was einige lustige aber auch dramatische Folgen hat. Sehr kurzweilig in der Ichform erzählt wird auch die Faszination der Schweizer Bergwelt immer wieder wunderschön geschildert und die interessanten Charaktere sorgen für Unterhaltung und Spannung bis zum Schluss. Ein sehr angenehm zu lesendes Lesevergnügen, das auf eine Fortsetzung hoffen lässt.

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    Minchens_buecherwelts avatar
    Minchens_buecherweltvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Niedliche Geschichte
    Niedliche Geschichte

    Es geht um ein Treffen von Bekannten nach 4 Jahren auf dem Urmiberg. Bei dem Treffen passieren schöne und auch nicht so schöne Dinge und es geht darum, wie die Leute und die Zukunft sich verändert.


    Ich habe den ersten Band nicht gelesen und mir fiel es etwas schwer in das Buch einzufinden. Nach einigen Seiten war ich dann aber voll drin und auch die Protagonisten waren mir sympathisch.
    Es ist eine nette Geschichte, ich stand aber eher oberflächlich dazu und habe nicht wirklich mitgefühlt. Trotzdem ist die Geschichte als Lesesnack zwischendurch zu empfehlen. 
    Die Kapitelaufmachung ist ganz witzig gemacht, das finde ich sehr einfallsreich!

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    UlrikeG-Ks avatar
    UlrikeG-Kvor einem Jahr
    Conny im Glück

    Conny ist Kreuzworträtselkönigin! Diesem Umstand hat sie ihren neuen Wohnsitz auf dem Urmiberg im Kanton Schwyz zu verdanken.
    Nachdem sie vier Jahre zuvor dank ihrer Rätselfähigkeiten eine Wanderreise nach Morschach gewonnen und sich prompt in den feschen Toni verliebt hat, nahm ihr Leben eine glückliche Wendung. Sie bewirtschaftet jetzt ein Restaurant auf dem Urmiberg zusammen mit ihrem, freilich häufig abwesenden, Wanderführer Toni, ist verliebt wie am ersten Tag und eigentlich fehlt zu ihrem Glück nichts mehr.
    Doch dann hat Toni die folgenschwere Idee, die Wanderfreunde von damals zu einem Wiedersehen einzuladen - und damit nimmt eine Reihe von heiteren als auch ernsten Verwicklungen ihren Lauf, in die auch eine reiche, unfreundliche Vermieterin verwickelt ist, und an deren Ende die Frage steht, ob denn Conny, Toni, Freundin Doris und Tante Lotti auch weiterhin auf ihrem geliebten Urmiberg bleiben können...

    Die Leser von Blanca Imbodens neuem Roman "Gipfeltreffen" erwartet heiteres Lesevergnügen mit durchaus auch ernsten Elementen, denn die Realität macht eben auch nicht vor den schönsten Plätzen unseres Planeten Halt!

    Inmitten einer höchst anschaulich und reizvoll beschriebenen, atemberaubenden Natur auf dem Urmiberg und dessen weiter Umgebung erleben wir die liebenswerte und mit einer guten Portion Mutterwitz gesegnete Frankfurterin und Neu-Schweizerin Conny im wahrsten Sinne "im Glück"!
    Eine Idylle, die gefährdet ist durch allerlei Unvorhergesehenes von innen und auch von außen. Denn die Autorin beschränkt sich nicht auf die, zumindest für Conny, gleichsam paradiesischen Verhältnisse auf dem Urmiberg. Zum Glück, - denn so bewahrt sie den Roman davor, in ein zuckersüßes, rosarotes, ganz und gar unwirkliches Einerlei abzugleiten.

    Der Leser erfährt viel in diesem Buch! Nicht nur lässt Blanca Imboden allerhand Unbekanntes, Staunenswertes und Skurriles über ihr Heimatland einfließen, das viel aussagt über die Mentalität der Schweizer und deren Einstellung den Bürgern anderer Länder gegenüber, sondern sie lässt Conny auch erfahren, dass sie als Deutsche, die sich in ihrem Ländle niederlässt, nicht gerade geliebt wird. Ja wäre sie denn nur eine Touristin...!

    Und nach dem Einzug der Gäste, die damals zur Wandergruppe gehörten, menschelt es auf dem Urmiberg bald tüchtig; nicht jeder kann mit jedem, unterschiedliche Charaktere mit ihren Vorurteilen prallen aufeinander, gehen einander auch mitunter auf die Nerven, die unsympathische Eigentümerin des Restaurants auf Connys Berg taucht auf und giert, obschon reicher als erlaubt sein sollte, nach noch mehr Profit; Seilbahn und Wasserversorgung machen Probleme - und zu guter letzt git es auch noch einen Unfall, der jedoch durchaus auch sein Gutes nach sich zieht...
    Denn - "während der Mensch plant, fällt das Schicksal irgendwo lachend vom Stuhl"!

    Mit solchen und ähnlichen Alltagsweisheiten wartet der Roman eben auch auf!
    Und liebevoll gestaltet, direkt zum Lesen einladend ist er obendrein, - denn jedes Kapitel hat in der Überschrift eine Kreuzworträtselfrage mit der dazugehörenden Lösung, die dann auch das Motto des jeweiligen Abschnitts ist.
    Genial - und passend, denn die Kreuzworträtsel sind es schließlich, die Conny in ihre neue Heimat und in Tonis weitgeöffnete Arme geführt und die liebenswerte Geschichte überhaupt erst möglich gemacht haben!
    Da kann man die Autorin nur bitten, uns weiterhin teilhaben zu lassen an Tonis und Connys Glück in den Schweizer Bergen...

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    Lese_gernes avatar
    Lese_gernevor einem Jahr
    Gipfeltreffen - humorvolle Geschichte im Kanton Schwyz auf dem Urmiberg

    "Leben ist das, was passiert,
    während Du dabei bist,
    Pläne zu schmieden." (John Lennon)

    oder

    "Immer wenn der Mensch anfängt seine Zukunft zu planen
    fällt im Hintergrund das Schicksal lachend vom Stuhl."

    ****************************

    Conny, die Kreuzworträtsel-Königin" aus dem ersten Teil "Wandern ist doof" möchte ihre Wandergruppe auf den Urmiberg bei Brunnen in der Schweiz einladen. Sozusagen ein Gipfeltreffen ohne Politiker. Conny hat bei einem Kreuzworträtsel eine Reise gewonnen. Eine Wandern und Fasten Reise in der Schweiz. Davon handelt der erste Teil. Zwischenzeitlich ist sie mit Toni, einem Urgestein von Schweizer, glücklich und hat mit ihm zusammen ein Restaurant auf dem Urmiberg samt Seilbahn eröffnet. Nun hat sie ihre früheren Mitreisenden der Wander und Fasten Reise eingeladen. Irrtümlich hat Toni die Email nicht nur an erwünschte Gäste übermittelt. Und so nimmt das Chaos seinen Lauf...
    ******************************

    Wie schon erwähnt ist "Gipfeltreffen" der Folgeband von "Wandern ist doof." Die Geschichte ist in der Ich Perspektive geschrieben und wird von Conny sehr humorvoll erzählt. An jedem Kapitelanfang gibt eine Kreuzworträtsel Frage wie z. B. Kinderbuchfigur aus dem Eis, 5 Buchstaben: Lösungswort Urmel. Das Lösungswort hat eine Parallele zum Kapitel. Nicht gut hat mir gefallen, dass am Ende des Buches noch manches offen bzw. unklar war. Um das zu wissen bin ich davon abhängig den nächsten Teil zu lesen. Mir ist es lieber, wenn es im Buch keine offenen Fragen gibt und sich selbst entscheiden kann ob ich noch einen weiteren Teil lesen möchte oder nicht. Was nicht heißen soll, dass mir die Geschichte nicht gefallen hat. Im Gegenteil. Ich habe mich über die offene und sehr lustige Erzählung durch Conny amüsiert. Wegen dem offenen Schluss gibt es von mir einen Stern Abzug.





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    dreamlady66s avatar
    dreamlady66vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Das Leben auf dem Schweizer Urmiberg
    Das Leben auf dem Schweizer Urmiberg

    Gipfeltreffen von Blanca Imboden
    Ein Roman mit 216 Seiten und 16 Kapiteln aus dem Woertersee-Verlag


    Zum Inhalt:
    Conny, eine 39jährige Frankfurterin, hat sich anlässlich einer Fastenwanderung auf den Urmiberg in der Schweiz in den Wanderführer Toni verliebt. Sie kündigt ihre Stelle und arbeitet sich in den Gaststättenbetrieb von Toni ein, der als Reiseleiter mit Gruppen die meiste Zeitim Ausland unterwegs ist.
    Aber, Conny ist glücklich, sie hat ein Bergrestaurant mit eigener Seilbahn, eine herrliche Umgebung und ein gut funktionierendes Arbeitsteam. Mit den Schweizer Eigenarten hat sie sich arrangiert.

    Spontan schlägt Toni eines Tages vor, doch noch einmal die Wandergruppe von damals einzuladen, und zwar zum bevorstehenden Revial-Fest.
    Doch Conny kommen Zweifel, ob das so eine gute Idee ist, da damals einige negative Ereignisse passierten...

    Fazit:
    Der Text ist flüssig und gut lesbar geschrieben.
    Der Leser erlebt die Wandertouren so, als sei er selbst dabei.
    Die Figur der Conny begeistert den Leser, sie ist als Hauptfigur tüchtig, stark und auch lebensfroh.
    Ich finde es mutig, dass Conny Doris nach dem Gefängnisaufenthalt eine Stelle in ihrer Küche angeboten hat.
    Auch durch die dreiminütige Vorstellung der einzelnen Wanderfreunde bekommt der Leser ein reeles Bild.
    Allgemein ein Lesevergnügen mit Schweizer Geschichte und der Idylle rund um die Gegend des Urmibergs, also wirklich empfehlenswert!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Happy End in Wanderschuhen – die Schweizer Bestsellerautorin Blanca Imboden geht wieder auf den Berg. Was mit dem Bestseller »Wandern ist doof« seinen Anfang nahm, erfährt endlich die lang ersehnte Fortsetzung. Und wenn Ihr Fragen habt an die Autorin, beantwortet Euch Blanca diese gerne in der Fragenrubrik.

    Der Wörterseh Verlag verlost hier 20 Exemplare. Sagt uns einfach, wieso Ihr gerne mitlesen möchtet und meldet euch über den blauen BEWERBEN Button an. Bitte beachtet vor eurer Bewerbung die Richtlinien für Leserunden.

    Wir freuen uns auf Euch!
    PS: Über Rezensionen auf Lovelybooks, Amazon, Weltbild, Thalia etc. würden wir uns sehr freuen!


    Über das Buch:

    Conny, die Frankfurter Kreuzworträtselkönigin, die sich im ersten Buch in Toni, den Innerschweizer Bergführer, verliebt, dann aber nach Deutschland zurückreist, macht einen großen Schritt: Sie kündigt ihren Job als Hotelrezeptionistin und zieht in die Schweiz. Auf dem Urmiberg, oberhalb Brunnen, führt sie – zusammen mit Toni – ein Bergrestaurant mit eigener Seilbahn und fantastischer Aussicht. Dort oben ergibt sich bei einem Tête-à-Tête die Idee, die Wandergruppe, der sie ihre Liebe zu verdanken haben, spontan zu einem einwöchigen Wiedersehen auf den Urmiberg einzuladen. Irrümlich erreicht die E-Mail mit der frohen Botschaft nicht nur jene »Wanderfreunde«, auf die man sich freut. Was dann alles passiert, sei hier noch nicht verraten. Nur dies: Es wird diesmal nur gewandert und nicht mehr gefastet. Es gibt auch jetzt wieder ein Desaster, vor allem aber gibt es Versöhnung und Neubeginn, Natur und Geselligkeit und ein dickes Happy End.
    Wie schon im Buch »Wandern ist doof« kommen die Leserinnen und Leser auch beim jetzt vorliegenden Nachfolger der Wander-Schweiz ein großes Stück näher: Den Urmiberg gibt es tatsächlich und die im Buch beschriebenen Wanderungen auch. Also: Rucksack packen, die Seilbahn auf den Urmiberg besteigen, sich dort Kaffee und Kuchen gönnen, und dann ab in noch höhere Höhen. Wandern ist definitiv nicht doof!

    Die Autorin:

    Blanca Imboden, geb. 1962, war professionelle Sängerin, dann Sekretärin und redaktionelle Mitarbeiterin bei der »Neuen Schwyzer Zeitung«. Als das Blatt wegrationalisiert wurde, arbeitete sie als Seilbahnführerin auf dem Stoos. Daneben widmete sie sich – wie seit ihrer Schulzeit immer wieder – ihrer größten Leidenschaft, dem Schreiben. Heute ist sie vollberuflich Schriftstellerin. Nebenbei führt sie Touristengruppen durch das Victorinox-Museum in Brunnen und ist Kolumnistin bei der »Ostschweiz am Sonntag«. Für den Wörterseh schrieb sie »Wandern ist doof«, »Drei Frauen im Schnee«, »Anna & Otto«, »Matterhörner« und »Schwingfest« sowie, zusammen mit Frank Baumann, die Jugendbuchreihe »Schule ist doof«. Alle ihre Bücher standen wochenlang auf der Bestsellerliste.

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