Matterhörner

von Blanca Imboden 
3,8 Sterne bei5 Bewertungen
Matterhörner
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Asfaloths avatar

Eine schön geschriebene Geschichte mit viel Lokalkolorit und Menschlichkeit.

Goras avatar

Als Zwischendurch Buch föllig in Ordnung. Der Inhalt ist ansonsten eher Flach gehalten Ich finde die anderen Bücher dieser Autorin besser

Alle 5 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Matterhörner"

Das Matterhorn ist einzigartig – von daher braucht dieser schöne Berg garantiert keine Mehrzahl. Eigentlich. Aber in Blanca Imbodens 'Matterhörnern' vervielfacht sich das Wahrzeichen der Schweiz. Und das hat folgenden Grund: Antonia, eine Innerschweizer Seilbähnlerin, die bei der Morschach-Stoos-Bahn arbeitet, erbt von ihrer Schwester Mona vierzig Matterhorn-Bilder, gezeichnet, gemalt, skizziert, in Öl, Kreide, Acryl. Da die Geschwister jahrelang keinen Kontakt mehr hatten, steht Antonia vor einem Rätsel, und um dieses zu lösen, reist sie zum ersten Mal in ihrem Leben nach Zermatt. Dort verliebt sie sich in den 'Berg der Berge' genauso wie in die Bergler. Bei ihrer Recherche blickt sie aber auch in ein paar Abgründe, tief wie Gletscherspalten, trifft erst auf einen Schurken und dann auf Bruno. Als sie des Rätsels Lösung endlich findet, gibt ihr Letzterer ein neues, weit schöneres, auf.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783037633113
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:208 Seiten
Verlag:Wörterseh
Erscheinungsdatum:25.07.2018

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,8 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne1
  • 4 Sterne2
  • 3 Sterne2
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    peedees avatar
    peedeevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Gibt es das Matterhorn mehrfach? Ja, in Öl, Kreide, Acryl... Ein schönes Buch über die Liebe zu den Bergen, zu der Heimat.
    Gibt es das Matterhorn mehrfach?

    Antonia, die 50-jährige Bergbahnangestellte, stolze Mutter und Grossmutter, ist eigentlich ganz zufrieden mit ihrem Leben. Eigentlich… sie wäre gerne Künstlerin geworden, aber das haben die Eltern seinerzeit verboten. Schon ihrer älteren Schwester Mona wurde das verboten. Als Mona dann trotzdem ihre Lehre abbrach, hat der Vater sie rausgeschmissen! Und dann war kein Kontakt mehr da… bis zur Nachricht, dass sie verstorben sei. Ihr Erbe für Antonia: Vierzig Bilder mit einem einzigen Sujet, nämlich dem Matterhorn in unzähligen Techniken gemalt. Was wollte Mona ihr damit sagen? Das Rätsel führt sie nach Zermatt, zum Matterhorn…

    Erster Eindruck: Ein schönes Cover mit dem Matterhorn und verschiedenen Bildern mit gleichem Sujet im Vordergrund; der Titel „Matterhörner“ ist geprägt.

    Antonia ist eine bodenständige Frau, die meistens zufrieden mit ihrem Leben ist. Die Mitteilung des Todes ihrer Schwester bringt sie verständlicherweise ziemlich durcheinander und sie fängt über ihre eigene Lebensplanung nachzudenken. Hätte sie nicht doch durchsetzen sollen, Künstlerin zu werden – so wie Mona? Schliesslich hatte sie ja die Begabung. Und jetzt ist sie sicher zu alt, um diesen Traum noch umzusetzen, oder?

    „Als ist man, wenn man keine Träume mehr hat, wenn man sich für nicht mehr begeistern kann, wenn man nicht mehr bereit ist, etwas Neues anzufangen. Dann hat man wirklich sein eigenes geistiges Ablaufdatum erreicht.“

    In Zermatt lernt sie Bruno und seine Kollegen kennen, ebenfalls Bähnler, wie sie. Er ist von seiner Heimat ebenso begeistert, wie Antonia von ihrer. Wenn sie mit ihm zusammen ist, hat sie plötzlich Schmetterlinge im Bauch. Aber kann aus ihnen beiden etwas werden? Keiner der beiden möchte doch die Heimat verlassen, als „alte“ verwurzelte Bäume. Aber schlussendlich ist Antonia ja in Zermatt, um mehr über Monas Vergangenheit zu erfahren, und nicht, um einen Mann zu finden.

    Dies ist mein viertes Buch von Blanca Imboden (nach „Wandern ist doof – ein Kreuzworträtsel mit Folgen“, „Anna & Otto – Liebe mit Verfallsdatum“ sowie „Schwingfest – verliebt in einen Bauern“); mir gefallen der Schreibstil und Humor. Auch hier ist die Liebe der Autorin zu den Bergen sehr gut spürbar – seien es die heimischen Innerschwyzer Berge oder das „fremde“ Matterhorn. Ihre persönliche Vergangenheit, nämlich die Anstellung als Mitarbeiterin bei der Seilbahn Morschach-Stoos, wird hier im Buch als Beruf von Antonia widergegeben. Mir hat der Ausflug nach Zermatt (und in die Kunstwelt) sehr gut gefallen, da ich die Örtlichkeiten selbst kenne und z.B. auch im genannten Walliserhof übernachtet habe. Ein sehr schönes Buch über Familie, Liebe, Verlust und Neubeginn. Das Einzige, was mich störte, war, dass Antonia, obwohl schon längst erwachsen, nie selbst nach Mona gesucht hat. Und dann kommt die Nachricht, dass sie tot ist und es definitiv zu spät ist.
    Auch dieses Buch war im Nu ausgelesen.

    Kommentieren0
    35
    Teilen
    Asfaloths avatar
    Asfalothvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Eine schön geschriebene Geschichte mit viel Lokalkolorit und Menschlichkeit.
    Kommentieren0
    Goras avatar
    Goravor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Als Zwischendurch Buch föllig in Ordnung. Der Inhalt ist ansonsten eher Flach gehalten Ich finde die anderen Bücher dieser Autorin besser
    Kommentieren0
    I-heart-bookss avatar
    I-heart-booksvor 2 Jahren
    Bunteperles avatar
    Bunteperlevor 2 Jahren

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks