Blanca Imboden Matterhörner

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Inhaltsangabe zu „Matterhörner“ von Blanca Imboden

Das Matterhorn ist einzigartig – von daher braucht dieser schöne Berg garantiert keine Mehrzahl. Eigentlich. Aber in Blanca Imbodens neuem Roman vervielfacht sich das Wahrzeichen der Schweiz. Und das hat folgenden Grund: Antonia, eine Innerschweizer Seilbähnlerin, die bei der Morschach-Stoos-Bahn arbeitet, erbt von ihrer Schwester Mona vierzig Matterhorn- Bilder, gezeichnet, gemalt, skizziert, in Öl, Kreide, Acryl. Da die Geschwister jahrelang keinen Kontakt mehr hatten, steht Antonia vor einem Rätsel, und um dieses zu lösen, reist sie zum ersten Mal in ihrem Leben nach Zermatt. Dort verliebt sie sich in den »Berg der Berge« genauso wie in die Bergler. Bei ihrer Recherche blickt sie aber auch in ein paar Abgründe, tief wie Gletscherspalten, trifft erst auf einen Schurken und dann auf Bruno. Als sie des Rätsels Lösung endlich findet, gibt ihr Letzterer ein neues, weit schöneres, auf.

Als Zwischendurch Buch föllig in Ordnung. Der Inhalt ist ansonsten eher Flach gehalten Ich finde die anderen Bücher dieser Autorin besser

— Gora
Gora

Gibt es das Matterhorn mehrfach? Ja, in Öl, Kreide, Acryl... Ein schönes Buch über die Liebe zu den Bergen, zu der Heimat.

— peedee
peedee

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  • Buchverlosung zu "Leonardo Di Caprio trifft keine Schuld" von Silvia Aeschbach

    Leonardo Di Caprio trifft keine Schuld
    WoertersehVerlag

    WoertersehVerlag

    Liebe Lovelybookers,Der Wörterseh Verlag ist neu auch auf Lovelybooks unterwegs. Wer wir sind? Mit unserem Programm setzen wir auf Menschen und deren Geschichten. Auf Lebensgeschichten. Auf Geschichten, die berührend und bewegend aufzeigen, dass im Leben vieles möglich ist. Dann, wenn man den Glauben an sich und die Machbarkeit der Dinge nicht verliert.Um unseren Einstand auf dieser tollen Plattform zu feiern, verlosen wir 20 Buchpakete mit 4 unserer Bestseller. »Älterwerden für Anfängerinnen« (#1 d. Schweizer Bestsellerliste)Die Journalistin, Autorin und Bloggerin Silvia Aeschbach befindet sich mit ihren 55 Jahren in einer Lebensphase, in der sie ein neues Territorium betritt, das sie nicht wirklich als eine Wohlfühloase empfindet. Wie Silvia Aeschbach die Jahre des Umbruchs erlebt, hat sie in ihrem Buch »Älterwerden für Anfängerinnen« sehr persönlich und augenzwinkernd festgehalten. In dreizehn Porträts lässt sie Frauen im Alter zwischen Anfang vierzig und Anfang siebzig zu Wort kommen. Offen erzählen sie, wie sie diese turbulente Zeit erleben und wie sie sich den Veränderungen, die unaufhaltsam kommen, stellen. »Leonardo DiCaprio trifft keine Schuld« (#2 d. Schweizer Bestsellerliste)Panikattacken kommen meist aus heiterem Himmel. Herzrasen, Schwindel, Zittern, Atemnot – Todesangst. Die Journalistin Silvia Aeschbach war knapp siebzehn, als sie ihre erste Panikattacke erlebte und felsenfest davon überzeugt war, dass sie diese nicht überleben würde. Mit viel Humor und einer gehörigen Portion Selbstironie schildert die Autorin, wie sie an den immer wiederkehrenden Attacken fast verzweifelte, was für eine Erlösung es war, als sie – unzählige Attacken, tausend kleine Tode und viele Jahre später erst – endlich eine Diagnose und einen Namen für ihre Krankheit erhielt, wie sie mit ihrer Angststörung leben lernte und an ihr auch wachsen konnte. Das Buch ist eine unterhaltsame wie packende Lektüre. Mit Panikattacken in den unpassendsten Momenten. In einer Livesendung am Radio beispielsweise. Im Flugzeug. Mitten in einem Robbie-Williams-Konzert. Vor laufender Kamera. Oder aber im selben Raum mit dem Hollywood-Star Leonardo DiCaprio.»Die Rebellin« (#6 d. Schweizer Bestsellerliste)Ursula Hausers Lebensweg scheint in geordneten Bahnen vorgezeichnet, als sie mit neunzehn ungewollt schwanger wird. Nach der – traumatischen – Abtreibung hält sie ihr enges Umfeld nicht mehr aus. Sie reist nach Amerika, gerät in den Strudel der Anti-Vietnam-Proteste und schließt sich der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung an. Zurück in der Schweiz, engagiert sie sich in der Achtundsechziger-Bewegung und beginnt, Psychologie zu studieren. 1980 reist die Psychoanalytikerin nach Nicaragua wo sie Antonio Grieco kennen lernt, Revolutionär und Weggefährte Che Guevaras. Die beiden verlieben sich, heiraten und leben sechzehn Jahre glücklich zusammen, bis er an den Spätfolgen der Folter stirbt, die er Jahre zuvor im Gefängnis der Militärdiktatur in Uruguay erlitten hat. Seither ist Ursula Hauser eine moderne Nomadin. »Giganten« (#20 d. Schweizer Bestsellerliste)Giganten erzählt die Geschichte zweier Freunde, die im ewigen Wettstreit um das größte Bauwerk der Welt zu Rivalen werden; es ist das Drama zweier Rivalen, die im Wettstreit um eine Frau zu Feinden werden. Der eine ist der kühl berechnende Visionär und Ingenieur Gustave Eiffel, der geniale Eisenmagier, der den Eiffelturm erbaute; der andere der Bildhauer Frédéric Bartholdi, ein Künstler aus Leidenschaft, der von der Idee besessen ist, einen weiblichen Koloss von Rhodos zu erschaffen, und die Freiheitsstatue errichtete. Zwischen den beiden Männern steht eine junge Frau, die sich zwischen Vernunft und Herz, zwischen wirtschaftlicher Sicherheit und einem Leben als Bohemienne, entscheiden muss. Wenn ihr neugierig geworden seid, könnt ihr euch für eins der 20 Buchpakete von über den blauen JETZT BEWERBEN Button bewerben.Bitte beachtet vor eurer Bewerbung die Richtlinien für Leserunden.

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  • Gibt es das Matterhorn mehrfach?

    Matterhörner
    peedee

    peedee

    04. June 2016 um 16:18

    Antonia, die 50-jährige Bergbahnangestellte, stolze Mutter und Grossmutter, ist eigentlich ganz zufrieden mit ihrem Leben. Eigentlich… sie wäre gerne Künstlerin geworden, aber das haben die Eltern seinerzeit verboten. Schon ihrer älteren Schwester Mona wurde das verboten. Als Mona dann trotzdem ihre Lehre abbrach, hat der Vater sie rausgeschmissen! Und dann war kein Kontakt mehr da… bis zur Nachricht, dass sie verstorben sei. Ihr Erbe für Antonia: Vierzig Bilder mit einem einzigen Sujet, nämlich dem Matterhorn in unzähligen Techniken gemalt. Was wollte Mona ihr damit sagen? Das Rätsel führt sie nach Zermatt, zum Matterhorn…Erster Eindruck: Ein schönes Cover mit dem Matterhorn und verschiedenen Bildern mit gleichem Sujet im Vordergrund; der Titel „Matterhörner“ ist geprägt.Antonia ist eine bodenständige Frau, die meistens zufrieden mit ihrem Leben ist. Die Mitteilung des Todes ihrer Schwester bringt sie verständlicherweise ziemlich durcheinander und sie fängt über ihre eigene Lebensplanung nachzudenken. Hätte sie nicht doch durchsetzen sollen, Künstlerin zu werden – so wie Mona? Schliesslich hatte sie ja die Begabung. Und jetzt ist sie sicher zu alt, um diesen Traum noch umzusetzen, oder?„Als ist man, wenn man keine Träume mehr hat, wenn man sich für nicht mehr begeistern kann, wenn man nicht mehr bereit ist, etwas Neues anzufangen. Dann hat man wirklich sein eigenes geistiges Ablaufdatum erreicht.“In Zermatt lernt sie Bruno und seine Kollegen kennen, ebenfalls Bähnler, wie sie. Er ist von seiner Heimat ebenso begeistert, wie Antonia von ihrer. Wenn sie mit ihm zusammen ist, hat sie plötzlich Schmetterlinge im Bauch. Aber kann aus ihnen beiden etwas werden? Keiner der beiden möchte doch die Heimat verlassen, als „alte“ verwurzelte Bäume. Aber schlussendlich ist Antonia ja in Zermatt, um mehr über Monas Vergangenheit zu erfahren, und nicht, um einen Mann zu finden.Dies ist mein viertes Buch von Blanca Imboden (nach „Wandern ist doof – ein Kreuzworträtsel mit Folgen“, „Anna & Otto – Liebe mit Verfallsdatum“ sowie „Schwingfest – verliebt in einen Bauern“); mir gefallen der Schreibstil und Humor. Auch hier ist die Liebe der Autorin zu den Bergen sehr gut spürbar – seien es die heimischen Innerschwyzer Berge oder das „fremde“ Matterhorn. Ihre persönliche Vergangenheit, nämlich die Anstellung als Mitarbeiterin bei der Seilbahn Morschach-Stoos, wird hier im Buch als Beruf von Antonia widergegeben. Mir hat der Ausflug nach Zermatt (und in die Kunstwelt) sehr gut gefallen, da ich die Örtlichkeiten selbst kenne und z.B. auch im genannten Walliserhof übernachtet habe. Ein sehr schönes Buch über Familie, Liebe, Verlust und Neubeginn. Das Einzige, was mich störte, war, dass Antonia, obwohl schon längst erwachsen, nie selbst nach Mona gesucht hat. Und dann kommt die Nachricht, dass sie tot ist und es definitiv zu spät ist.Auch dieses Buch war im Nu ausgelesen.

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