Bob Dylan Chronicles

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Inhaltsangabe zu „Chronicles“ von Bob Dylan

"Wenn du so ein Buch schreibst, musst du die Wahrheit sagen." Bob Dylan. "Bob Dylan schenkt uns sein Leben. Der Schurke hat eine riesige Autobiographie in die Maschine gehauen und alles, alles reingetippt. Der Buchherbst hat seine Sensation." Süddeutsche Zeitung "Poetisch und voller Charme und Humor." Der Spiegel "Dylan schreibt sich ein in die Tradition, ruft es noch einmal auf: das alte staubige, mythenselige Amerika, das der einsamen Straßenkreuzungen, an denen Menschen mit einem Gitarrenkoffer stehen, der zugigen Reisen in Güterwagons, der alttestamentarischen Moral, der Männer und der Helden; das fast vergessene Land, in dem Worte noch Bedeutung hatten." Neue Zürcher Zeitung "Alles erstklassig erzählt. Dylan, mehrfach für den Nobelpreis vorgeschlagen, schreibt brillante Prosa." Dresdner Neueste Nachrichten "Dieses Buch schweißt ihn und uns zusammen wie noch nie." Die Welt "Ein neuer Beweis für sein unglaubliches Talent. Bob Dylan ist nicht nur ein genialer Songwriter, sondern auch ein veritabler, inspirierender Autor." Lire "Verblüffend. Das Buch enthüllt das Erwachen der Kreativität des Autors mit einer unglaublichen Dringlichkeit." New York Times "Man wusste, dass Dylan schreibt. Aber man wusste nicht, dass er so gut schreibt. Dass er seine Vergangenheit mit so viel Herzenswärme, Mitgefühl und Klarsicht besucht." Washington Post "Wenn Sie wissen wollen, was sich im Herzen des jungen Bob Dylan befindet, einem charmanten und seltsamen Jungen, dann öffnen Sie dieses Buch auf irgendeiner Seite: Sie werden nicht aufhören zu lesen. Seine Prosa erinnert an Raymond Chandler, Jack Kerouac und Yeats." Newsday "Magisch." The Observer

Ein tolles Buch! Gut und spannend zu lesen! Und macht Lust auf mehr:-)

— kaffeebienchen

Dylan macht nicht nur gute Musik, sondern ist auch ein guter Autor.

— RoteChiliSchote

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  • Rezension zu "Chronicles" von Bob Dylan

    Chronicles

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    31. July 2012 um 20:41

    Inhalt: Bob Dylan der mit bürgerlichem Namen Robert Zimmermann heißt, erzählt in seiner langerwarteten Autobiografie, die auf insgesamt drei Bände angelegt ist, von seiner Karriere über vier Jahrzehnte. Bob Dylan hat nicht nur die letzten vierzig Jahre Musikgeschichte wie kaum ein anderer geprägt, sondern ist ebenso einer der großen und einflussreichsten Lyriker unserer Zeit, der mehrmals von Allen Ginsberg offiziell für den Literaturnobelpreis nominiert wurde. Meine Meinung: Bob Dylan ist nicht nur der Musiker schlechthin, der die Musikgeschichte des 20.- sowie des 21. Jahrhunderts erheblich beeinflusst hat, dazu kommt, dass er auch mein Lieblingssolokünstler ist. Sein unfassbares kreatives Vermögen, dass nicht nur die Musik, sondern wie man in diesem Buch auch wunderbar merkt, die Literatur, sowie die Malerei, erfasst, lässt jeden "normalen" Menschen vor Erstaunen erblassen. Sein musikalisches Werk, das selbst Super-Bob Dylan-Fans nicht vollkommen bekannt ist, umfasst meines Wissens nach mehr als sagenhafte 900 Lieder. Nächsten Monat im September erscheint zudem sein mittlerweile 35. Studioalbum "Tempest". Wir dürfen gespannt sein was Bob Dylan in seinem mittlerweile 71 Jahre langen Leben noch so alles fabriziert. Dass er einiges erlebt hat, das merkt man in diesem Buch, dass er erstaunlicherweise selbst geschrieben hat. Dylan will endlich mit den ganzen Gerüchten um seine Person und seinen musikalischen Veränderungen Schluss machen. Gleichzeitig merkt man jedoch, dass er dem Leser die privaten Sachen vorenthält. Ich finde das sehr gut. Es ist viel zu sehr in unserer Gesellschaft akzeptiert, dass berühmte Persönlichkeiten, nur noch schwer ihre Privatsphäre vor der Öffentlichkeit schützen können, zudem ist Bob Dylans Musik für seine Fans doch wohl das Wichtigste an seinem Leben. Bob Dylan kann nicht nur unglaublich gute Musik machen, er kann auch schreiben. Und das perfekt. Trainiert hat er wohl an den vielen Songtexten, wobei er, wie er im Buch erzählt, anfangs doch große Scheu davor hatte und nie die richtigen Ideen fand. Da ist Bob Dylan schon sehr perfektionistisch. Er möchte nicht über unnötige Dinge schreiben, gleichzeitig verabscheut er die Bezeichnung vom Protestsänger einer Generation. Ich selbst hab immer versucht Bob Dylan zu verstehen. Wieso wollte er denn nicht die Menschen mit seinen Songs anführen und ermutigen zur Revolution? Mit diesem Buch habe ich erstmals begriffen, was das für ihn überhaupt bedeutet hat. Bob musste mehrmals in den gesamten USA mit seiner ersten Frau umziehen, da die Leute, Fans oder nicht, ihn überall aufspürten und nachts in sein Haus einbrachen und ähnliches. Wer wäre da nicht von seiner Fangemeinde verängstigt? Vor allem schätze ich Bob Dylan in seinen jungen Jahren zwar als offenen, jedoch eher schüchternen Menschen ein, der nicht gerne als Anführer auftritt. Der größte Aspekt im Buch ist die Musik und ich beneide Dylan unendlich, dass er in dieser Zeit gelebt hat, wo man noch Schallplatten hörte und die Schule abgebrochen hat, um Musiker zu werden. Es ist erstaunlich zu hören, wie Bob Dylan zum ersten Mal Platten von seinem Idol Woody Guthrie hört. Und nur wenige Tage später, schon die Hälfte der Lieder auswendig kennt mit Musikbegleitung natürlich! Zudem erzählt er ausführlicher von der Produktion einer seiner Platten, ebenfalls unglaublich wie er dabei die Musik in Worten beschreibt, dass die Band nächtelang einen Song immer anders spielte und Bob doch nie das Gefühl hatte, dass er richtig ist. Die letzten 50 Seiten des Buches habe ich atemlos verschlungen und kanns nun kaum erwarten bis Bob irgendwann mal Band zwei herausbringt, denn Volume 1 bleibt dann doch noch bei seinen "mittleren" Jahren, dabei hat Dylan doch noch so viel zu erzählen! FAZIT: Der Meister der Folk- und Rockmusik kann auch einzigartig schreiben! Für jeden interessierten Fan ein Muss!

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  • Rezension zu "Chronicles" von Bob Dylan

    Chronicles

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. July 2011 um 23:03

    Zimmy ist 70, Zeit sich mit seinen Memoiren, Teil 1 zu beschäftigen. Das Buch ist in 5 Teile zerlegt. Hat man sich (mühsam) durch die ersten 4 Kapitel gequält, wird man wenigstens am Ende, mit Teil 5, rund um die Entstehung des Albums 'The Freewheelin' Bob Dylan' entschädigt. Der Rest ist doch sehr sprunghaft, unzusammenhängend und oft nicht nachvollziehabr (Stimmungen, Ansichten). Vom Stil hat es mich oft an Kerouac's On the road erinnert. Mag sein dass Dylanologen auf dieses Werk gewartet haben. Die Erwartungen von nicht ganz so großen Fans oder Musiker-Biografie-Sammlern werden überwiegend enttäuscht. Wahrscheinlich aber werde auch ich später zu Volume II (und folgenden ...) greifen... Happy Birthday, Bob

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  • Rezension zu "Chronicles" von Bob Dylan

    Chronicles

    Beagle

    29. May 2010 um 16:54

    Bob Dylan legt hier den ersten Teil seiner "Chronicles" vor, kin denen er autobiografisch aus seinem Werdegang zur - wie er selbst sagt - Kultfigur erzählt. Dabei liest sich das Buch keinesfalls langweilig oder an manchen stellen zäh. Ganz im Gegenteil, man hat beim Lesen den Eindruck, als würde man einen spannenden Roman vor sich haben. Dylan beschreibt mehrere Kapitel in seinem Leben. Das erste handelt davon, wie er sich in New York anfang der 1960er in verschiedensten Folk-Clubs einen Namen als Musiker machte, wie er die ersten Songs zu komponieren begann und sich langsam und mühsam seinen Weg bereitete. Das zweite Kapitel erzählt vom negativen Teil des Ruhms. Nirgendswo war Dylan vor seinen Fans sicher, Reporter lauerten ihm und seiner Familie an allen erdenklichen Ecken auf. Vor allem hatte die Gesellschaft eine komplett andere Meinung von ihm. Für die Jugend war er zur Leitfigur geworden, was Dylan stark dementierte, aber auch die Presse glaubte ihm nicht. Er musste sich seinen Ruf somit künstlich ruinieren. Außerdem spricht er über die Tourneen Ende der 1980er Jahre. Noch immer war sein Name (und ist es auch heute noch) ein Begriff, aber das Publikum war älter geworden, genauso wie er. Dylan hatte keine Ambitionen auf ein Comeback, bis ihm schließlich doch der Zufall auf die Sprünge half, was ihm aber eine Handverletzung wieder zu Nichte gemacht hätte. Das Kapitel, in welches ich mich am Besten hineinversetzen konnte, war das letze, in dem er aber wieder am Anfang beginnt. Es erzählt, wie er von zuhause auszog, nach Minneapolis ging und sich langsam seine Vorbilder herauskristallisierten. Insgesamt nicht nur für Bob Dylan Fans lesenswert, auch, wer sich für Musik im Allgemeinen interessiert, findet das Buch mit Sicherheit spannend.

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