Bob Woodward

 3.7 Sterne bei 29 Bewertungen
Autor von Bush at War, John Belushi, Überdosis und weiteren Büchern.

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Furcht
Neu erschienen am 11.10.2018 als Hörbuch bei Argon.
Furcht: Trump im Weißen Haus
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Furcht
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Bob WoodwardBush at War
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Bush at War
Bush at War
 (9)
Erschienen am 01.11.2003
Bob WoodwardDer Informant
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Der Informant
Der Informant
 (3)
Erschienen am 01.09.2006
Bob WoodwardDie Macht der Verdrängung - George W. Bush, das Weiße Haus und der Irak - State of Denial
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Die Macht der Verdrängung - George W. Bush, das Weiße Haus und der Irak - State of Denial
Bob WoodwardObamas Kriege
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Obamas Kriege
Obamas Kriege
 (2)
Erschienen am 01.01.2011
Bob WoodwardFurcht
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Furcht
Furcht
 (1)
Erschienen am 08.10.2018
Bob WoodwardJohn Belushi
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John Belushi
Bob WoodwardBush At War
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Bush At War
Bush At War
 (1)
Erschienen am 24.02.2003
Bob WoodwardFurcht: Trump im Weißen Haus
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Furcht: Trump im Weißen Haus
Furcht: Trump im Weißen Haus
 (0)
Erschienen am 09.10.2018

Neue Rezensionen zu Bob Woodward

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leserattebremens avatar

Rezension zu "Furcht" von Bob Woodward

Seriös und stark recherchiert
leserattebremenvor 3 Tagen

Donald Trumps Wahlkampf und seine Präsidentschaft sind seit über zwei Jahren ein in den Medien präsentes Thema. Nicht nur in den USA, auch in Deutschland schaffen seine Tweets und zweifelhaften Aussagen es ebenso auf die Titelseite wie Spekulationen über das Verhältnis zu seiner Ehefrau Melania. Auch zahlreiche Bücher sind bereits erschienen, beispielsweise von Ex-FBI Direktor Comey oder das in den Medien viel beachtete Buch „Fire and Fury“ von Michael Wolff. Jetzt hat mit Bob Woodward einer der bekanntesten amerikanischen Journalisten ein Buch über Trump vorgelegt, wie er es bereits über viele amerikanische Präsidenten geschrieben hat. Vor Jahrzehnte Jahren deckte er gemeinsam mit seinem Kollegen Bernstein den Watergate-Skandal auf, in seinem Buch „Furcht. Trump im Weißen Haus“ beschäftigt er sich mit Trumps Wahlkampf und den ersten eineinhalb Jahren seiner Präsidentschaft, belegt durch viele Gespräche „unter zwei“ und „unter drei“, die er geführt hat.
Bob Woodward kann mit seinem Buch über Trump wirklich überzeugen. Nach zahlreichen reißerischen Veröffentlichungen in Zeitungen und in Buchform von zahlreichen Verfassern gelingt es ihm, einen durchweg sachlichen und dokumentierenden Ton beizubehalten. Äußerst seriös kann er aufschlüsseln, was hinter den Kulissen im Weißen Haus stattfindet und sich dabei auf viele Quellen berufen, auch wenn diese oft ungenannt bleiben. Hierfür wird er teilweise kritisiert, aber wie sollte er sonst über aktuelle Sachverhalte verlässlich berichten, denn Betroffene werden sich nur äußern, wenn ihre Anonymität garantiert wird. Gerade ein unkalkulierbarer Charakter wie Donald Trump wäre wohl nicht mit einem verständnisvollen Umgang zu rechnen, wenn Gespräche mit Journalisten bekannt würden. Zu Trumps Verteidigung muss gesagt werden, dass wohl kein Präsident gerne Mitarbeiter beschäftigt, die über interne Abläufe Informationen an Journalisten wie Bob Woodward weitergeben. Durch die Verwendung dieser ungenannten Quellen ist es Woodward jedoch gelungen, einen großartigen, wenn auch beängstigenden Einblick in den Arbeitsalltag im Weißen Haus zu liefern. Er beschreibt das Chaos, die Unberechenbarkeit des Präsidenten, seine Ignoranz und Unwissenheit in vielen Fachgebieten auf so nüchterne Art und Weise, dass einem nur das kalte Grausen den Rücken hinunterlaufen kann. Sein Anwalt Dowd zieht am Ende die Schlussfolgerung, dass Trump hauptsächlich ein berufsmäßiger Lügner sei. Ich würde nach der Lektüre noch die Schlussfolgerung ziehen, dass bisher einfach Glück und Zufall dazu geführt haben, dass Donald Trump die Weltordnung noch nicht in den Abgrund und den endgültigen Zerfall gelenkt hat.
Meiner Meinung nach ist es Bob Woodward großartig gelungen, sich von der Hysterie um die Präsidentschaft Trumps nicht beeinflussen zu lassen, er hat ein sachliches und hochinformatives Buch geschrieben, das dringend nötig war. Auch er beschreibt katastrophale Zustände im Weißen Haus rund um Präsident Trump, jedoch auf eine glaubwürdige und gründliche Art und Weise, die gerade dieses Buch lesenswert macht. 

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Wedmas avatar

Rezension zu "Fear: Trump in the White House" von Bob Woodward

Im Westen nichts Neues.
Wedmavor einem Monat

Die Faustregel, wenn ein Buch als ein Enthüllungsbuch angepriesen wird, dann ist es keins, trifft auch auf dieses zu.

 Es ist bloß ein weiteres Werk eines langjährigen Schreiberlins der Eliten, das vor Augen der als dumm antizipierten Leser ausbreitet, welch ein unfähiger Mann Trump doch sei, was hohe Politik angeht; wie er seine Mitarbeiter beschimpft und vor aller Augen zur Schnecke macht; wie sich seine Mitarbeiter abfällig über ihn äußern; wie sie ihm wichtige Papiere vom Tisch entwenden oder erst gar nicht zukommen lassen usw. All das hat man bereits woanders gelesen/gehört.

 Etwas grundsätzlich Neues gibt es hier nicht. Woodward spricht viele Dinge in publikumswirksamen Stichwörtern an, manche gar paarmal, aber die bleiben einfach in der Luft hängen. Max. wird das nochmals gebracht, was man längst aus der Presse oder aus den Vorgängern über Trump kennt, und los geht es mit dem nächsten Thema, nach dem gleichen Muster. Also entpuppen sich die Stichwörter bloß als leere Versprechungen.

 Wer andere Bücher zu dem Thema gelesen hat, wie z.B. „Feuer und Zorn“ von Michael Wolff, was hier auch kurz zur Sprache kommt, weiß bereits, was man zu dem Thema wissen muss. Der Titel bezieht sich auf den von Trump als richtig gehaltenen Führungsstil. In paar Sätzen ist es auch abgehandelt, taucht etwas später nochmals auf und das war es, da geht es auch nicht weiter.

 Die Quellenangaben gibt es keine. Informantenschutz. Alles bewegt sich also auf dem Hörensagen-Niveau. Schlimmstenfalls liest/hört man hier reine Belletristik.

 Auch deshalb, wie auch vielerorts sonst, hatte ich den Eindruck, dass der Leser als äußerst uninformiert und kaum zum selbständigen Denken fähig eingeschätzt wird, daher das dürftige Resultat.

 Der Schluss hat auch für Kopfschütteln gesorgt. „Du bist ein verdammter Lügner“ ggü dem Präsidenten aus dem Munde eines Star-Anwalts, der Trump nicht mehr vertreten wollte (er hat es nicht wirklich gesagt, nur gedacht), wirkt unfreiwillig komisch. Bestimmt ist der Herr ein hochkarätiger Anwalt geworden, weil er in seiner Laufbahn immer nur die Wahrheit gesagt hatte ;-)

 Viele Schimpfwörter hört man hier. Es gibt selten Dialoge, die ohne die üblichen Verdächtigen wie f…& Co. auskommen.

 Robert Petkoff hat sehr gut gelesen. Eine angenehme, wohl erzogene Stimme, der ich die12 St. 20 Min. der ungekürzten Ausgabe problemlos lauschen konnte. Alles schön klar und deutlich ausgesprochen. Die einzelnen Figuren hört man prima heraus. Er liest auch wohl temperiert: nicht zu langsam, aber auch nicht zu schnell.

 Im Zweiten, in 19 Uhr Nachrichten vor paar Tagen, wurde als Fazit zum Buch gesagt: Nichts Neues. Ich wollte meine eigene Meinung dazu haben. Und ich gebe der Moderatorin recht: In der Tat: Nichts Neues, insb. wenn man die bekannten Vorgänger über Trump bereits kennt.

Man erhält hier bloß paar eher unbedeutende Updates.

Jeder muss selbst sehen, ob er es sich deshalb antun möchte.

Das Buch kommt im Oktober auf Deutsch.

 

 

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W

Rezension zu "Obamas Kriege" von Bob Woodward

Rezension zu "Obamas Kriege" von Bob Woodward
WinfriedStanzickvor 7 Jahren

Als in dem Jahr bevor Barack Obama der erste farbige Präsident der USA wurde, insbesondere in Deutschland die „Obamania“ ans Irrationale grenzte und die Hoffnungen in seine Person, verbunden mit einer anderen Politik der USA, auf der ganzen Welt schon semi-religiöse Züge annahmen, da war ich skeptisch.

Denn wie, so dachten auch andere kritische Geister, soll ein einzelner Mensch all die Lasten schultern, die er versprach, von der Welt zu nehmen. Manchmal hatte man den Eindruck, dass es nicht nur die medialen Wellen waren, die ihn in diese messiasähnliche Rolle spülten, sondern er zunehmend auch selbst an seine weltumspannende Mission glaubte. Ich sage gerne zu Menschen, die darunter leiden, dass sie es nicht schaffen, anderen zu helfen, es aber doch glauben tun zu müssen in einer Art „Helfersyndrom“ oder in Verhältnissen von Co-Abhängigkeit: „Erlöser werden gekreuzigt“.

Das Buch des kritischen Journalisten Bob Woodward („Watergate“) zeigt diesen Zusammenhang an der Person Obamas auf. Mit vielen der Öffentlichkeit sonst nicht zugänglichen Informationen aus dem Weißen Haus berichtet er von „Obamas Kriegen“. Und das sind eben nicht nur die in Afghanistan und an anderen Konfliktherden dieser Welt, sondern die Demontage eines mit viel Vorschußlorbeeren ( man denke an die unverständliche Verleihung des Friedensnobelpreises nur auf Grund von Obamas Ankündigungen, aus denen dann nichts geworden ist, was zu erwarten war), sondern auch die innenpolitischen Konflikte, mit denen sich Obama in der ersten Hälfte seiner Präsidentschaft konfrontiert sah und sicher weiter sehen wird.

Schauten die Biographien, die vor Obamas Wahl auch in Deutschland veröffentlicht wurden, hauptsächlich auf seine Herkunft und wirkten nicht unerheblich mit an seiner Glorienstellung, konzentriert sich Woodward auf eine differenzierte Darstellung seiner Person und seiner Politik.

Das Buch gibt tiefe Einblicke in die gegenwärtige amerikanische Politik, mit ihren in unseren Breiten ganz und gar unverständlichen Auseinandersetzungen, die die Stufe des Hasses schon längst überschritten haben. Woodward lässt als kritischer Journalist durchaus an einigen Stellen seine Sympathie für einen Präsidenten durchblicken, dem eine unendlich schwere zweite Hälfte seiner Amtszeit bevorsteht. Denn seine Wiederwahl ist keineswegs sicher. Und was danach kommt, daran wollen wir im Augenblick gar nicht denken. Oder können Sie sich Sarah Palin als Präsidentin vorstellen?

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