Bodil Bredsdorff Die Mädchen aus der Villa Sorrento

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Inhaltsangabe zu „Die Mädchen aus der Villa Sorrento“ von Bodil Bredsdorff

Ein Sommer, ein Herbst und ein Winter. Ein Vorfrühling, der den Tod bringt – und doch wieder ein Sommer! Ein Jahr, in dem für Bella nichts so bleibt, wie es war. Statt des gewohnten Sommerurlaubs bekommt Bella eine Stiefmutter vorgesetzt – und eine gleichaltrige Stiefschwester, die ganz anders ist als sie selbst. Dieses Andere färbt Bellas Leben – nein, nicht aschenputtelgrau! Es füllt sich mit Lachen und schwebenden Tanzschritten. Bis ein Tag kommt, der Bellas neue und ihre alte Welt in Trümmer schlägt … Bodil Bredsdorffs Texte sind so dicht und tief, wie sie knapp sind. In ruhigem Tempo, der dänischen Küstenlandschaft angepasst, in der sie spielen, leise und unsentimental skizzieren sie große Gegensätze und Umwälzungen, existenzielle Situationen. Es sind Geschichten vom Erwachsenwerden – durch Schmerz, Begegnung mit dem Fremden und neues Hoffnungschöpfen.

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  • Rezension zu "Die Mädchen aus der Villa Sorrento" von Bodil Bredsdorff

    Die Mädchen aus der Villa Sorrento
    Binzis-Buecher

    Binzis-Buecher

    10. May 2012 um 16:09

    Inhalt: Ein Vorfrühling, der den Tod bringt – und doch wieder einen Sommer! Ein Jahr, in dem für Bella nichts so bleibt, wie es war. Statt des gewohnten Sommerurlaubs bekommt Bella eine Stiefmutter vorgesetzt – und eine gleichaltrige Stiefschwester, die ganz anders ist als sie selbst. Dieses Andere färbt Bellas Leben – nein, nicht aschenputtelgrau! Es füllt sich mit Lachen und schwebenden Tanzschritten. Bis ein Tag kommt, der Bellas neue und ihre alte Welt in Trümmer schlägt … Meine Meinung: Ich war wirklich überrascht von dem Buch! Anfangs hat mich das Cover noch nicht so wirklich angesprochen, aber, als ich das Buch dann gelesen hatte, gefiel mir das Cover schon wesentlich besser. Es passt super zum Inhalt, besser hätte man es nicht gestalten können. Nachdem ich von der gleichen Autorin „Liebe lange leichte Tage“ gelesen hatte, habe ich mich schon gefreut, noch ein weiteres lesen zu können. Wieder hat mir der Schreibstil gut gefallen, ich konnte mich, obwohl das Buch nur so wenige Seiten hatte, gut einfinden und mich mit den Personen anfreunden. An einigen Stellen hätte ich mir etwas anderes gewünscht, oder eine Ausgestaltung, denn es ist mit seinen 111 Seiten nun wirklich ein sehr dünnes Buch. Ich empfehle es euch weiter, ab 12 Jahren.

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  • Rezension zu "Die Mädchen aus der Villa Sorrento" von Bodil Bredsdorff

    Die Mädchen aus der Villa Sorrento
    bookmouse

    bookmouse

    08. August 2011 um 15:36

    Bella erlebt ein abwechslungsreiches Jahr, Ein Jahr, in dem sich alles verändert. Sie bekommt eine Stiefmutter und eine gleichaltrige Stiefschwester vorgesetzt, von der sie anfangs nicht so begeistert ist. Doch gerade diese Stiefschwester färbt Bellas Leben wieder etwas bunter. Es füllt es mit Lachen und schwebenden Tanzschritten. Bis Bellas Welt erneut in Trümmer schlägt, sowohl ihre alte als auch ihre neue Welt. Knapp und unsentimental wird dieses Kinder- und Jugendbuch von der dänischen Autorin erzählt. Es handelt von einer Familie, die nach all dem Leid doch noch das unfassbare Glück finden.

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  • Rezension zu "Die Mädchen aus der Villa Sorrento" von Bodil Bredsdorff

    Die Mädchen aus der Villa Sorrento
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. July 2011 um 16:43

    Bella lebt mit ihrem Vater in dem Haus ?Villa Sorrento? an einem See in Dänemark. Es ist Sommer und eigentlich sollte sie mit ihrem Vater in die Ferien fahren, doch stattdessen zieht die neue Frau von seinem Vater, also ihre Stiefmutter inklusive Tochter in die Villa ein. Entgegen jeder Erwartung freundeten sich Bella und ihre neue Schwester Elinor an. Dies sollte ein Jahr werden, dass Bella nicht so schnell vergessen wird. Das Buch umfasst schlanke 111 Seiten, was ja prinzipiell nicht schlecht sein muss und der Klappentext hat mir sehr gut gefallen. Leider wurde ich enttäuscht. Der Kern der Handlung ist sicherlich tragisch, aber alles drum herum wirkt aufgesetzt, herunter geleiert und nicht zu Ende gedacht. Die Abschnitte sind viel zu kurz und hören plötzlich auf, manchmal hatte ich den Verdacht, dass Bodil Bredsdorff nichts mehr einfiel und sie so schnell wie möglich zum Punkt kommen möchte. Ich als Leser fühlte mich gehetzt, ich wollte einfach mehr Wissen, mehr Hintergründe erfahren, aber dafür blieb einfach keine Zeit. Bredsdorff scheint mir eine Person zu sein, die nicht gerne ausschmückt und auch nicht gerne um den heißen Brei spricht. Viele kurze, abgehakte Sätze und Zeitsprünge von Kapitel zu Kapitel erschweren den Lesefluss. Der Schreibstil an sich ist gut strukturiert und leicht lesbar, wie auf dem Buchrücken angekündigt, unsentimental, nüchtern und trocken. Ich hätte mir wirklich mehr Emotionen gewünscht, gerade bei so einem Thema. In dem Buch kommen fünf Charaktere vor, die man durchaus als Protagonisten bezeichnen kann. Bis auf Bella, aus deren Sicht (Ich-Perspektive) die Geschichte erzählt wird und Tante Helga, die Schwester von Bella’s verstorbener Mutter, sind die Charaktere flach und unausgereift. Sie kommen mir so kalt und leblos vor, wie Puppen, denen man eine Stimme gegeben hat. Tante Helga ist ebenfalls kalt, aber lebendig, wenn auch gefühllos. Bella hingegen ist warmherzig, fröhlich und liebenswürdig, im Gegensatz zu allen anderen, kann ich ihre Handlungen nachvollziehen. Fazit Eine tragische Geschichte, emotionslos erzählt. Ich empfehle das Buch jedem, der auf den üblichen Kitsch, Sturzbäche aus Tränen und große Handlung verzichten kann.

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  • Rezension zu "Die Mädchen aus der Villa Sorrento" von Bodil Bredsdorff

    Die Mädchen aus der Villa Sorrento
    Colette

    Colette

    21. July 2011 um 13:30

    Die vielgrühmte Unsentimentalität des Buches, empfinde ich als sehr negativ. Die Gefühle werden kaum offen dargestellt. Man kann allerdings nicht behaupten, dass sie gänzlich außen vor gelassen werden. Für so ein tiefgreifendes Thema wie eine neue Familie, Eifersucht, Unsicherheit usw. im Leben eines jungen Mädchens können schlappe 109 Seiten einfach nicht ausreichen. Und nach Ende des Buches wurde diese Annahme mit aller Deutlichkeit bestätigt. Der Schreibstil der Autorin ist im Grunde klar definiert und verständlich, gewürzt mit einer Prise Gefühl wäre er nahezu perfekt. Die Story spielt in einem Zeitraum von ca. 1 Jahr … Und es kommt nahezu jedes Ereignis viel zu kurz. Bitte mehr Ausführlichkeit Frau Bodil Bredsdorff! So kommt einem die ganze Geschichte „herunter gerattert“ vor. Sehr schade! Ansonsten weckt das Buch den Hauch von Interesse an der Schönheit Dänemarks und vermittelt vage die Aussage, dass nach jedem Wolkenbruch auch wieder Sonnenschein hervor kommt. Wird man von Tauer und Leid übermannt, kann man sich wieder aufraffen und die schönen Seiten des Lebens erfahren. Die Charaktere hingegen sind gut ausgearbeitet und einfach vorstellbar. Ebenso ist die Grundidee gut, wonach ich eine herausragende ergreifende Geschichte erwartet hatte. Ich wurde enttäuscht. Aus dieser Idee hätte man, meiner Meinung nach, ein fantastisches, ja herausragendes Buch machen können. In dieser Umsetzung ist es den Kaufpreis absolut nicht wert. Ich gebe daher noch ganz knapp 3 von 5 Sternen

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  • Rezension zu "Die Mädchen aus der Villa Sorrento" von Bodil Bredsdorff

    Die Mädchen aus der Villa Sorrento
    Lesefee86

    Lesefee86

    15. July 2011 um 10:56

    Bella lebt mit ihrem Vater und ihrer Tante in einer großen, alten Villa. Die Villa Sorrento - so hat ihre Mutter sie getauft, die mittlerweile verstorben ist. Bellas Leben ist ruhig und sie genießt es, hält sich an die aufgestellten Regeln und hat nie Streit mit ihrem Vater. Sie liebt es draußen auf ihrem eigenen Steg zu sitzen, oder im Wasser zu schwimmen. Sie liebt den Blick aus dem Haus, liebt ihr Heimatland Dänemark, auch wenn sie immer noch traurig ist, dass ihre Mutter nicht bei ihr sein kann. Es dauert nicht lange und plötzlich steht ihre Welt Kopf, alles verändert sich: Ihr Vater kommt mit einer anderen Frau an seiner Seite zurück ins Haus und stellt sie als ihre neue Mutter vor. Aber sie kommt nicht alleine, an ihrer Seite ist Elenor. Elinor und Bella sind gleich alt, aber von Grund auf verschieden. Sie ist aufgeweckt und lustig. Durch ihren Einfluss dauert es nicht lange, bis Bella mit ihrer Stiefschwester die Regeln des Hauses bricht. Bella fühlt sich noch wohler und ist neugierig, denn Elenor weiß schon so viel über das Leben und auch sie möchte mehr erfahren und erleben. Als der Winter in das Land zieht nutzt das ganze Dorf das gefrorene Wasser als Schlittschuhbahn und die Wochen ziehen ins Land. Noch einmal möchte Elenor eine Runde aufs Eis und lässt sich nicht davon abbringen. Die Tragödie nimmt ihren Lauf und die neue Familie wird erneut auf eine harte Probe gestellt. Bella aber weiß, selbst nach großer Trauer geht die Sonne wieder auf... Ein schönes, aber viel zu kurzes Buch, was einem die Schönheit Dänemarks näher bringt und die Reiselust erweckt. Und obwohl ein Leben in diesem Buch endet, verfällt man nicht in Trauer. Trotz Verlust wird klar, dass das Leben weiter geht und wächst. Ohne viele Worte schafft die Autorin es eine Geschichte zu erzählen, die berührt, nachdenklich macht und einen Hauch Freiheit lüftet..

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  • Rezension zu "Die Mädchen aus der Villa Sorrento" von Bodil Bredsdorff

    Die Mädchen aus der Villa Sorrento
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. July 2011 um 21:45

    Das Leben der kleinen Bella wir durcheinander gebracht, als sie eines Tages statt des jährlichen Familienurlaubes eine neue Stiefmutter und eine gleichaltrige Stiefschwester vorgesetzt bekommt. Aber anders als erwartet, versteht Bella sich sehr gut mit den beiden. Mit ihrer Stiefschwester Elinor hat sie eine Menge Spaß, denn diese steckt voller verrückter Ideen. Eine dieser verrückten Ideen sollte aber an einem Wintertag das Leben der beiden jungen Mädchen für immer verändern. Ich muss zugeben, dass mich das Buch sehr enttäuscht hat. Als ich den Klappentext gelesen habe, war ich sofort Feuer und Flamme, aber schon während des Lesens viel mir mehr und mehr auf, das es nicht das ist, wofür ich es hielt. Zuerst dachte ich mir nichts dabei, dass dieses Buch nur zarte 109 Seiten hat, denn auch da kann viel drin stecken. Bei diesem Buch war das leider nicht der Fall. Diese Geschichte ist sicher tragisch und sehr traurig, aber für mich persönlich, nicht genug um ein Buch darüber zu schreiben. Die Charaktere kamen sehr glaubwürdig und gut durchdacht rüber. Einzig Tante Helga war mir unsympathisch, aber ich denke, dass war auch so gewollt von der Autorin. Das Buch hat sich flüssig und schnell lesen lassen so das man gut voran kam. Spannung hatte das Buch für mich nicht, da es wie schon erwähnt, für mich zu wenig Handlung hatte, was sicherlich auch daran liegt, dass ich viel zu viel erwartet habe. Deshalb ist für mich der Preis des Buches auch nicht gerechtfertigt und ich hätte mich sehr geärgert wenn ich es gekauft hätte. Ich gebe dem Buch, aufgrund der gelungenen Charaktere und dem flüssigen Schreibstil 3 Sterne.

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  • Rezension zu "Die Mädchen aus der Villa Sorrento" von Bodil Bredsdorff

    Die Mädchen aus der Villa Sorrento
    Klusi

    Klusi

    12. July 2011 um 15:33

    An ihre Mutter kann sich die Ich-Erzählerin nur vage erinnern. Zusammen mit ihrem Vater und ihrer Tante Helga lebt Bella in der „Villa Sorrento“, so hat ihre verstorbene Mutter das Haus nach einem Italienbesuch genannt. Das Leben der kleinen Familie an einem dänischen Fjord ist beschaulich, bis sich vieles ändert, denn der Vater heiratet wieder, und Bella bekommt nicht nur eine Stiefmutter, sondern gleich noch eine Stiefschwester dazu. Obwohl die gleichaltrigen Mädchen sehr unterschiedlich sind, gibt es schnell Berührungspunkte, und nach der ersten Enttäuschung über die ausgefallene Urlaubsreise, beginnen Bella und Elinor den Sommer und die folgende gemeinsame Zeit zu genießen. Alles scheint in bester Ordnung zu sein, doch dann geschieht etwas Furchtbares, was das Leben der Familie bis in die Grundfesten erschüttert. Der Autorin ist es hervorragend gelungen, sich in die Psyche eines heranwachsenden Mädchens einzufühlen. Bella vermisst ihre Mutter nicht, dafür sind ihre Erinnerungen zu schwach. Als der Vater eine neue Frau und deren Tochter mit nach Hause bringt, gibt sich Bella alle Mühe, die gemeinsame Zukunft harmonisch zu gestalten. Erstaunlicherweise nähern sich die beiden charakterlich so verschiedenen Mädchen sehr schnell an, auch zu ihrer Stiefmutter entwickelt Bella ein gutes Verhältnis, und fast alle sind zu Kompromissen bereit. Eifersucht und Starrköpfigkeit kommen von ganz anderer Seite, als man es erwartet. Eigentlich ist dies ein Jugendbuch, aber Bellas Erzählung geht ganz sicher nicht nur jungen Lesern nahe, sondern sie spricht genauso gut Erwachsene an. Vielen wird es sicher wie mir ergehen, denn die Ereignisse beschäftigen mich noch sehr nachhaltig. Man macht sich automatisch Gedanken darüber, wie es zu so einer schlimmen Tragödie kommen konnte, ob sie zu verhindern gewesen wäre und welche Rolle den einzelnen Beteiligten dabei zufällt. Die klare, schlichte Sprache wirkt unaufdringlich und zugleich sehr berührend. Ängste und Empfindungen werden dabei so deutlich und intensiv zum Ausdruck gebracht, dass man fast den Schmerz fühlen kann. Es ist eine ruhige kleine Geschichte, und doch geschieht sehr viel. Da gibt es wunderbar leichte, glückliche Ereignisse, aber auch unermessliches Leid. In dem beschriebenen Zeitraum wird die ganze Bandbreite an Emotionen dargestellt. Beim Lesen wird deutlich, wie zerbrechlich das Glück sein kann, aber man erkennt zugleich, dass es selbst nach dramatischen Schicksalsschlägen auch wieder so etwas wie Hoffnung gibt.

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