Bodo Kirchhoff Die Liebe in groben Zügen

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Inhaltsangabe zu „Die Liebe in groben Zügen“ von Bodo Kirchhoff

»... das wichtigste Werk in Kirchhoffs Œuvre.« ›Süddeutsche Zeitung‹

Vila und Renz, beide fürs Fernsehen tätig, sind ein Paar mit erwachsener Tochter, Wohnung in Frankfurt und Sommerhaus in Italien. Sie stehen voll im Leben, nach außen erfolgreich und nach innen ein Paar, das viel voneinander weiß. Ein, so scheint es, ausbalancierter Zustand – bis Vila mit ungeahnter Intensität einen anderen zu lieben beginnt, den Einzelgänger Brühl, Biograf eines Paars aus einer vergangenen Epoche. Nach seinen beiden großen Romanen ›Infanta‹ und ›Parlando‹ erzählt Bodo Kirchhoff in seinem neuen, herausragenden Roman von einer Ehe als ewiger Glückssuche und der unstillbaren Sehnsucht nach Liebe.

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  • Fetter Wälzer

    Die Liebe in groben Zügen

    Skrutten

    14. August 2016 um 18:22

    Richtig fetter Wälzer –  was mich ja nicht schockt! Die Handlung spielt allerdings im gehobenen bürgerlichen Fernsehanstaltsmilieu - was mich auch nicht störte, aber ganz "kribbelig" machte mich, wie die Hauptpersonen mit ihrer langjährigen Beziehung umgehen. Aber das ist wohl ganz meine persönliche Befindlichkeit dazu.Ansonsten ist der Roman sehr schön eingebettet in eine neue Interpretation einer historischen Biografie (Franz von Assisi) und hält den Spannungsbogen bis zum Schluss.Was gibt es sonst noch von dem Autor?

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  • Großes Gefühlskino

    Die Liebe in groben Zügen

    greenamazone

    Renz und Vila, beide in der Medienbranche tätig, 1 Tochter, haben sich in über 20 Ehejahren ein Idyll geschaffen. Schicke Altbauwohnung im Frankfurter Nobelviertel und ein Haus mit Pool am Gardasee. Sie gestatten sich gelegentlich einen "Fehltritt", bis Vila sich verliebt und sich dabei wieder wie ein junges Mädchen fühlt…das Idyll fängt an zu bröckeln… Ein sprachlich sehr schöner und gut beobachteter Roman der Gefühle. Ich finde ihn großartig!

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    • 2
  • Alles nur nicht Liebe, das aber ziemlich großartig

    Die Liebe in groben Zügen

    Schelmuffsky

    Liest man die Rezension von rallus, dann, ja dann, dann denkt man vielleicht: Das muss ich mir nicht antun. Ich habe mir diesen ausufernden Roman dennoch "angetan", war oftmals abgestoßen, aber von ganz anderen Dingen als rallus, dem ich doch das eine oder andere Missverständnis unterstelle, von Liebe ist in diesem Roman nur peripher die Rede (eher von Verliebtheit aus Verzweiflung), dekonstruiert wird hier gar nichts, schon gar nicht die Liebe und erst recht nicht im Sinne der Liebesdekonstruktion von Roland Barthes (Rat: Lesen, aber so schnell wie möglich), auch der Vergleich mit Freejazz scheint mir nachgerade absurd, ist der Roman doch sehr traditionell erzählt, teilweise vielleicht etwas zu ausufernd, aber mit Jazz hat das aber auch Nullkommagarnix zu tun. Jetzt noch mal von vorne. Die Geschichte erspare ich mir. Der Protagonist Renz dürfte sehr autobiographisch angelegt sein, die Lebenssituation entspricht in weiten Teilen der von Kirchhoff, Altbauwohnung in Frankfurt / Sachsenhausen, Haus am Gardasee, Drehbücher für's Vorabendprogramm, wohlsituiert, aber eben auch schon über 60, die "besten Jahre" scheinen vorüber. Er und seine Frau geraten in eine Lebenskrise, sie wird auch zur Ehekrise, Flucht in Affären, bei Renz schon seit Jahren durchaus üblich, bei seiner Frau Vila eher eine Ausnahme, jetzt verfällt sie ausgerechnet dem lonely wolf Bühl, der als Jugendlicher von seinem Rudertrainer häufig missbraucht wurde und jetzt ein offensichtlich ziemlich dröger Zeitgenosse ist, der seine eigene Leere, Leblosigkeit und Feigheit durch ein überhaupt nicht beredtes Schweigen verbrämt, an einem Roman über Franz von Assisi und dessen Freundin Klara arbeitet, die vermeintlich von ihm verzapften Textpassagen gehören zu den schwächsten in diesem Roman, so dass man sich ständig fragt: Was findet eine ziemlich lebendige Frau an so einer Gestalt, aber das hat man sich ja bei Anna Karenina und einigen anderen Frauen in der Literatur auch schon gefragt. Und jetzt: Ja, ich halte "Die Liebe in groben Zügen" (in der Tat: sehr grob) für ziemlich toll, für ausgesprochen reflektiert, selbstironisch, selten ist die Sinnkrise und Leere in dieser Zeit drastischer vor Augen geführt worden, und Renz weiß nur zu gut, was Sache ist, versucht verzweifelt noch ein wenig Haltung zu wahren. Und dann gibt es da zig (!) Stellen, die ich mir angestrichen habe (die Auswahl von rallus ist ziemlich perfide, man könnte hundertmal so viele tolle Sätze zitieren) und es gibt ein paar dermaßen großartige Passagen, dass ich schon lange nachdenken muss, um ähnlich gute Schilderungen aus anderen Büchern zu memorieren, z. B. den Bericht über die letzten Tage von Renz' krebskranker Geliebten Marlies, die in einem Hospiz kurz vor ihrem Tod über ihr weitgehend verpatztes Leben nachdenkt, über verpasste Möglichkeiten, darüber, was das Milieu (sie ist “Producerin” von schalen Vorabendserien) bei ihr an Beschädigungen und Verletzungen hinterlassen hat. Das wird völlig ohne Pathos erzählt, kühl, aber doch in einer Intensität, dass kein Auge trocken bleibt. Wie gesagt; Mit Liebe hat dieser Roman nur am Rande zu tun, schon eher mit Verzweiflung, manchmal mit Anteilnahme, sehr oft mit dem Überdruss an einer saturierten, aber völlig sinnleeren Umwelt Von mir gibt es eine Leseempfehlung, unbedingt.

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    • 2
  • Die Dekonstruktion der Liebe

    Die Liebe in groben Zügen

    rallus

    Was mich an deutscher Literatur in letzter Zeit so geärgert hat (ausser dem großartigen Steinfest) ist diese bleierne, schwere Leere. Von Literaturkritikern hochgelobt, gepuscht und sakralisiert wird der normale Leser als verdummt, selber schuld und verblödet hingestellt, wenn er diese Art Literatur nicht goutiert, versteht, mag. Das kommt mir dann vor wie die Musikkritiker die das neue ausufernde Freejazz Werk eines Saxophonisten als 'Must-hear' betiteln und suggestiv Inhalt vermitteln. Jazz mag ich nicht und bleierne, assoziative, schwere, lesezerstörende Sprache auch nicht. Ist Bodo Kirchhoff literarischer Free-Jazz? Ja, so könnte man es vielleicht in diesem Buch umschreiben. Nur für wen schreibt der Autor, oder spielt der Jazzmusiker. Reicht es vor 5, in ihrem geheimen Kosmos gefangenen Zuhörer zu spielen, oder sein Buch in 538 geheimen Literaturkritikerregalecken zu verstauben wissen? Mitnichten. Zum Buch, was 2012 auf der Longlist des deutschen Buchpreises auftaucht. Renz und Vila ein Ehepaar mit einem Kind, er Anfang 60, sie Anfang 50 (schimmert da ein wenig Autobiografie durch Herr Kirchhoff?), beide in der Medienbranche beschäftigt, eine Altbauwohnung in Frankfurt am Main, eine Haus in Italien. Beide luxuriös und gelangweilt mit etlichen Seitensprüngen, die mit Sex gekittet werden. "...das erste Mal, dass es keinen würdigeren Ausweg gab als den Sex, der an sich schon wenig Würde hat, aber blödsinnig guttun kann, wie ein Hausputz im Sommer und das Rasenmähen, wenn danach das gereinigte Haus auf einem grünen Teppich steht, so satt geborgen in der Abendsonne, dass man ein Foto macht und beim Anschauen des Fotos leise seufzt." Sex wie er nicht sein soll, nebensächlich, zweckentfremdet, so dass er einen nicht näherbringt, keine emotionale Nähe erzeugt, die Leere vergrößert. Auch erzeugt die Sprache keine Nähe, die Hauptfiguren bleiben blass und fade, gelangweilte Figuren in einer wahllosen Umgebung, Ob Italien, Frankfurt, Havanna, es gibt keinen Ausweg aus der inneren Öde. Leider springt diese Öde auch auf mich den Leser und ich bin hin und her gerissen, fast entsetzt von dieser assoziativen Sprache, die alles aber auch nichts verheißt. Was soll ich davon halten? "Brühl kraulte nicht mehr, er flog förmlich durch das lange vor ihm aufgewühlte Becken. Schmetterling hieß das, als sie schwimmen lernte, und immer wenn sein offener Mund und die ausgebreiteten Arme kurz auftauchten, war das wie ein Ja zu ihr, im Grunde die ganze und einzige Philosophie der Liebe." Schwimmen im Stile des Schmetterlings als Botschaft für die Philosophie der Liebe? Aha. Oder was auch immer der geneigte Leser sich darunter nun vorstellen kann. Da auch die Geschichte in einem gleichförmigen Tonus, eine Spannungskurve den das Herzüberwachungsgerät beim Toten anzeigt, vor sich hinplätschert und auch nach der Hälfte des Buches keine Besserung in Sicht ist, ich mich durch die verletzte Sprache wälzen musste, habe ich letztendlich nicht durchgehalten. Liebe FAZ Kritikerin, die da schreibt: "Kirchhoff zwingt in seinem neuen Buch die Leser - diejenigen, die das zulassen; die anderen sind selbst schuld - über eine lange Distanz." Ich bekenne mich schuldig, ich habe diese Verdammung und Verödung der Liebe nicht zugelassen, ich will sie lieber spüren und mir nicht dekonstruieren lassen.

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    • 4
  • Befremdlich

    Die Liebe in groben Zügen

    alasca

    20. May 2013 um 19:26

    Befremdlich Ein seit einigen Jahrzehnten verheiratetes Ehepaar. Beide verlieben sich in jemand jüngeren, beide geraten in ein emotionales Dilemma, und es muss sich erweisen, ob die gemeinsamen Jahre trennend oder verbindend wirken werden. Es ist ein sehr mondänes Paar, mit Haus in Italien, schicken Jobs im oberflächlichen TV-Kosmos und passenden Freunden; ein Paar, das Wert auf Lifestyle legt und stolz auf seinen intellektuellen Anspruch ist. Typische Konsumbürger unserer Zeit und mir insofern nicht sonderlich sympathisch. Dann wird viel gereist in diesem Roman; von München nach Italien, auch mal nach Kuba und wieder retour, aber die Ortswechsel spielen im Grunde keine Rolle; es sind die inneren Landschaften, die der Autor abbildet. Die jeweiligen Befindlichkeiten werden in vielen Variationen feinstens ausbuchstabiert. Das hätte Nähe zu den Figuren erzeugen können, aber genau das passierte gerade nicht; stattdessen hatte ich das Gefühl, die Protagonisten und ihre Welt aus großer Entfernung zu betrachten, durch ein Riesenteleskop vielleicht, wie eine fremde Spezies. Vielleicht lag das an der anspruchsvollen Sprache, die alle Figuren mit der gleichen gekünstelten Gewähltheit sprechen lässt, auch wenn der Figurenhintergrund Einfachheit nahelegte. Besonders fremd, ja abstoßend, erschienen mir die Helden des parallelen Erzählstranges in ihrem selbst erzeugten Elend: Franz von Assisi und Klara, die sich in ihrem Hunger nach Transzendenz in lebensgefährlicher Askese üben. Gleichzeitig ist das ganze Buch von Sexualität durchdrungen: Dem gewollten, aufgezwungenen, ersehnten, missbräuchlichen, ekstatischen, sich selbst vorenthaltenen Sex in allen Details, geschildert in kunstvoll verklausulierten Formulierungen. Münder scheinen den Autor zu faszinieren; immer wieder kommen sie vor und geben dem ganzen Buch etwas sehr Oralerotisches. Dazu tragen Schilderungen vom Kochen und Essen bei, das im Buch eine große Rolle spielt. Sehr tiefgründig fand ich seine Behandlung des komplexen Missbrauchsthemas. Kirchhoff zeigt, dass es in dem vermeintlich offenen öffentlichen Diskurs dazu so etwas wie eine politisch korrekte Art der Wahrnehmung gibt. In der Szene im Buch, die diesen Diskurs abbildet – eine Talkshow wird geschildert – wird denn auch die abweichlerische Figur mit ihrer Wahrnehmung heftig angegriffen. Dabei ist es so, dass gerade dieser Aspekt das Opfer mit dem Täter verstricken und es für das Opfer so besonders schwierig machen kann, sich selbst zu verzeihen. Mutig und verdienstvoll vom Autor, der ja aus eigener Erfahrung spricht, diesem Gedanken Raum zu geben. Mein Resümee: Drei Sterne für das vorgenannte Thema. Auch das Milieu der wohlsituierten Anspruchsdenker mit ihren Luxusproblemen hat der Autor gut getroffen; ebenso die destruktive Intimität „alter“ Paare und die Macht des Vertrauten. Es gab auch jede Menge kluger, fein gemeißelter Sätze. Trotzdem stieß mich die allzu intensive, allzu ausführliche Seelenschau dieses Buches ab – ich schlug das Buch am Ende erschöpft und erleichtert zu.

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  • Rezension zu "Die Liebe in groben Zügen" von Bodo Kirchhoff

    Die Liebe in groben Zügen

    Clari

    29. August 2012 um 00:40

    Ja, ja, die Liebe in groben Zügen! Wahrlich, hier schwelgt einer in nostalgischen Erlebnissen, die er als Sechzigjähriger noch einmal wie in seiner Jugend neu erleben möchte. Renz ist der alternde Filmemacher, der mit seiner Producerin Marlies Liebesgefühle seiner frühen Jahre noch einmal wiederbeleben will. Geht denn das? Parallel zu ihm hat sich Vila, seine Frau, in einen Lehrer mit schriftstellerischen Ambitionen verliebt, auch sie auf der Suche nach der neuen, wahren Liebe. Der Schriftsteller Bühl soll ihr Liebhaber werden, dem sie sich in nächtlichen Telefongesprächen mit knisternder Spannung nähert. Er schreibt eine Geschichte über Franz von Assisi. Um der guten Ruhe willen mietet er für den Winter das Haus von Renz und Vila an einem italienischen See. Mit zwingenden Bildern und überschwänglichen Worten wird in der Erzählung über die Liebessuchenden Vergangenheit und Gegenwart belebt. Da ist von raschelnden Blättern, dem aufgehenden Mond über dem See und zahlreichen atmosphärischen Stimmungen die Rede. Der Kaffee auf einer Seeterrasse, das gute italienische Essen, der Wein und die Gerüche der mediterranen Küche verbinden Vergangenheit und Gegenwart. Diese Eindrücke durchziehen das ganze Buch, und jeder, der sich in Italien auskennt, wird die wunderbaren und zuweilen elegischen Passagen aus eigenem Erleben wieder erkennen. Die Paare erfahren quasi eine Verschmelzung mit den Bildern von Anziehung und Liebessehnsucht in den schon fast herbstlichen anmutenden Stimmungsbildern. Die Suche nach dem ewigen Glück wird jedoch zur schalen Aufweichung des Alltags. Das Ganze spielt sich im Bereich saturierten Wohlstands mit Wohnung in Frankfurt, Haus am See in Italien und weiten Flügen nach USA und Havanna ab. Der Jaguar als krönendes Statussymbol darf da nicht fehlen. Wenngleich man zuweilen die Stimmung durchaus nachvollziehen kann, bleibt doch der Eindruck, dass hier viel zu viele Worte gesagt werden. Denn ehrlich: ob man ein paar Seiten überschlägt oder nicht: es spielt gar keine Rolle. Mir war die Erzählung zu weitschweifig, wenn ich auch dem Autor ehrliches Bemühen um die unterschiedlichen Seiten der Liebe nicht absprechen möchte. Doch es spielt alles zu sehr an der Oberfläche des äußeren Ambientes als an der tief innerlichen Not, sich mit zunehmendem Alter mit den verschiedenen Lebensphasen und den Auswirkungen auch auf das menschliche Liebesleben auseinander zu setzen. Möglicherweise war allerdings gerade das die Absicht; die hohle Nichtigkeit der Jagd nach sexuellem Glück und Liebessehnsucht aufzuzeigen. Wer will schon wirklich dem Altwerden ins Auge sehen? Wer vermag den Veränderungen der Seele und des Körpers bei zunehmendem Alter standzuhalten? Die hier beschriebenen Paare jedenfalls nicht!

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