Bodo Kirchhoff Gegen die Laufrichtung

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Inhaltsangabe zu „Gegen die Laufrichtung“ von Bodo Kirchhoff

Ein Entlassener, früher Tennisspieler, sucht den Ort auf, an dem sein Verbrechen geschah: das Operncafé. Erkennt man ihn noch? Die Frau, die sich zu ihm setzt, erkennt ihn jedenfalls nicht; sie sieht nur einen Mann, der das Lieben verlernt hat, das fällt in ihr Ressort. Sie stellt ihm Fragen, schon wird es intim, der Frau ist das geläufig; eigentlich wollte sie ein Gutachten schreiben, auf dem Tisch liegt ihre Aktentasche, Geschenk jenes anderen, den es immer gibt, auch wenn der Entlassene an diesem Tag inständig hofft, es möge ihn nicht geben. Kirchhoffs Novelle ist die Momentaufnahme eines Stadtlebens und zweier Menschen, die ein Licht wirft auf unsere leichte Zeit riskanter Wünsche.

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  • Rezension zu "Gegen die Laufrichtung" von Bodo Kirchhoff

    Gegen die Laufrichtung

    marcelsarman

    Der Täter kehrt immer an den Tatort zurück - so auch in dieser Novelle von Bodo Kirchhoff. Der ehemalige Tennisprofi Jonas hat in einem Café den Liebhaber seiner damaligen Freundin erstochen, nach mehreren Jahren im Gefängnis kehrt er nun in dieses Café zurück. Sein Ruhm ist verblasst und viele seiner "Freunde" möchten nichts mehr mit ihm zu tun haben. Aus dem ehemaligen Tennishelden ist ein verstörter nicht mehr ganz junger Mann geworden, der den verlorenen Chancen seiner nur mittelmäßigen Tenniskarriere hinterhertrauert, weil ihm sein dünnes Nervenkostüm allzu oft einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. In diesem Café sitzt er nun und lernt Christine kennen und  zwischen den beiden entsteht schnell eine starke Anziehungskraft. Doch plötzlich erscheint Roth Christines ehemaliger Liebhaber und setzt sich zu den beiden und beginnt während des Essens ungeniert mit Christine zu flirten. Jonas wird rasend schnell eifersüchtig und kocht vor Wut. Vieles erinnert an die Situation, die ihn ins Gefängnis gebracht hat. Und dann liegt auf dem Tisch noch ein Messer, welches verführerisch im Glanz des Lichtes blitzt. Bewertung: Eine ungewöhnliche Novelle mit einer klaren, fast brutalen Sprache. Durch die radikale Verknappung der Sprache wird alles Unwichtige weggelassen und eine enorme Spannung erzeugt, die in einem absolut überraschenden Finale mündet: 4 Sterne

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    Sabine17

    23. November 2014 um 11:50
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