Bodo Manstein

 4.6 Sterne bei 25 Bewertungen
Autor von Juli.Mord., Strand.Blut. und weiteren Büchern.
Bodo Manstein

Lebenslauf von Bodo Manstein

Bodo Manstein (geboren 1962 in Mülheim an der Ruhr) ist ein Romanautor aus Schleswig-Holstein. Der Enkel von Dr. Bodo Manstein, einem Sachbuchautor und Mitbegründer des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), wuchs im Bergischen Land auf und verbrachte viel Zeit auf Baltrum. Dort fand er seine Liebe zur See, die auch maßgeblich seine Berufswahl beeinflusste. Nach seinem Abitur trat Bodo Manstein 1982 in die Marine ein. Dort führten ihn seine Wege immer wieder nach Sylt, wo er zuletzt mit seiner Familie von 1994 bis 2002 lebte. Einen Regionalkrimi auf der “Königin der Nordsee” anzusiedeln, war für Bodo Manstein daher ein ganz persönliches Anliegen. Und so führt er den Leser mit seinen spannenden Geschichten, nicht nur in lebhaften Bildern über "seine" Insel, sondern zeigt auch das Sylt hinter den Kulissen einer Urlaubsinsel. Mit dem Titel Juli.Mord. startete er eine neue Sylt-Krimireihe rund um den Inselmaler Robert Benning und dessen Freund Hauptkommissar Hinrichs. Bodo Manstein lebt heute mit seiner Familie in der Nähe von Kiel.

Neue Bücher

Die Tote in den Dünen: Ein Sylt-Krimi

 (2)
Neu erschienen am 05.11.2018 als E-Book bei Midnight.

Die Tote in den Dünen

Erscheint am 27.12.2018 als Taschenbuch bei Midnight.

Alle Bücher von Bodo Manstein

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Juli.Mord.

Juli.Mord.

 (12)
Erschienen am 02.05.2016
Strand.Blut.

Strand.Blut.

 (5)
Erschienen am 03.04.2017
Endstation Sylt

Endstation Sylt

 (3)
Erschienen am 24.06.2018
Die Tote in den Dünen: Ein Sylt-Krimi

Die Tote in den Dünen: Ein Sylt-Krimi

 (2)
Erschienen am 05.11.2018
Kippenlaster

Kippenlaster

 (1)
Erschienen am 22.12.2009
Die Tote in den Dünen

Die Tote in den Dünen

 (0)
Erschienen am 27.12.2018

Neue Rezensionen zu Bodo Manstein

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anywayss avatar

Rezension zu "Die Tote in den Dünen: Ein Sylt-Krimi" von Bodo Manstein

Vertell mol wat uff platt
anywaysvor 5 Tagen

Thies Kleinfeld, Obdachloser auf Sylt ist auf jeden kleinen Zuverdienst angewiesen. So lässt er sich für einen Zwanziger von Vogelwart Jan Rieken anheuern, ihn auf die naturgeschützte Insel Norderoogsand zu begleiten. Der Ausflug beginnt für ihn recht mühsam, erst verheddert er sich im Sand, fällt hin und findet einen kleinen verrosteten Schlüssel und dann entdecken sie noch eine skelettierte Leiche. Zurück auf Sylt versucht er herauszufinden zu welchem Schloss der Schlüssel passen könnte.

Unterdessen recherchiert Robert Benning im Sylter Rotlichtbezirk. Dort gibt es arge Entrüstungsstürme, möchte doch die Besitzerin des Etablissements vom Randbezirk eher zentral ihre „Bar“ betreiben. Dieser geplante Umzug erhitzt die Gemüter doch sehr. Wenig später jedoch wird eine Angestellte des Hauses am Strand tot aufgefunden. Robert Benning und sein Freund, der Kriminalhauptkommissar Michael Hinrichs, ermitteln, nicht immer gemeinsam, diesen Fall.

 

„Die Tote in den Dünen“ ist das erste Buch, das ich von Bodo Manstein gelesen habe. Es ist, soweit ich dies richtig recherchiert habe, der dritte Fall von Robert Benning und Michael Hinrichs. Da der Fall in sich abgeschlossen ist, kam ich ganz gut hinein in diesen Krimi. Allerdings taten sich einige Lücken bezüglich der Vergangenheit der Protagonisten auf, die nur bedingt erklärt wurden. Manche Handlungen der Figur des Roberts, waren mir deshalb nicht immer ganz nachvollziehbar.

Eigentlich liebe ich Regionalkrimis, weil sie in der Regel die Eigenarten ihrer Bewohner so herrlich erfrischend zeichnen und natürlich die landschaftlichen Reize für mich immer sehr interessant sind. Die natürliche Schönheit Sylts, die langen Strände, die milden Sommer und die rauen Herbststürme, lässt der Autor auch ganz gut aufleben. Ich hätte mir vielleicht ein bisschen mehr Kritik hinsichtlich des überbordenden Tourismus und die damit einhergehende drastische Verteuerung für die einheimische Bevölkerung gewünscht. Was ich wirklich ganz stark vermisst habe ist der einheimische Dialekt, nicht einmal lässt der Autor seine Figuren in den plattdüütschen Dialekt fallen. Das fand ich wirklich schade.

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Gartenkobolds avatar

Rezension zu "Juli.Mord." von Bodo Manstein

spannender Krimi bis zum Schluß
Gartenkoboldvor einem Jahr

Klappentext: Bodo Mansteins Debüt "Juli.Mord." ist ein fesselnder Ermittler-Roman der Extraklasse, raffiniert gestrickt, dramatisch und überraschend bis zur letzten Seite. Mitten in der Hochsaison sorgt eine Leiche am Sylter Weststrand für Aufregung auf Deutschlands größter Nordseeinsel. Der freie Journalist Robert Benning soll über den Fall berichten. Gemeinsam mit seinem Freund Michael Hinrichs, dem Leiter der Westerländer Kripo, stößt er schon bald auf weitere ungeklärte Mordfälle. Sind sie etwa einem Serienmörder auf die Spur gekommen? Schneller als gedacht steht Benning plötzlich selbst inmitten einer tödlichen Geschichte, über die er eigentlich nur berichten wollte ...



Prolog: Ein junges Mädchen nimmt sich im Urlaub auf Sylt aus Liebeskummer das Leben. Jahre später kommt ihr Freund bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Und nun wird eine junge Frau ermordet am Strand gefunden, im Juli, auf Sylt.

Robert Benning ist freier Journalist und Inselmaler hat zuerst nur journalistisches Interesse an der Aufklärung, als aber dann eine weitere Frau verschwindet, wird er immer tiefer mitgerissen in den Strudel der sich überschlagenden Ereignisse….

Bodo Mansteins Krimi ist ein außerordentlich spannender Kriminalroman, den ich verschlungen habe und kaum aus der Hand legen konnte. Er versteht es sehr gut, die Handlung des Kriminalfalles mit den Gegebenheiten der Insel Sylt zu verknüpfen. Er beschreibt sehr bildhaft die Orte der Insel und die Natur. Die Charaktere der Protagonisten sind absolut glaubhaft gezeichnet, ebenso wie die Nebencharaktere, man fühlt mit, sogar mit dem möglichen Mörder, wobei das Ende für mich schon vorhersehbar war, was der Spannung und dem Roman trotzdem keinen Abbruch tut.

Eine Leseempfehlung für einen absolut spannenden Krimi. 

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Tanzmauss avatar

Rezension zu "Juli.Mord." von Bodo Manstein

Wenn eine Syltrose einen Mord kennzeichnet
Tanzmausvor 2 Jahren

Sylt. Auf der Insel herrscht Hochsaison, als die Leiche einer jungen Frau gefunden wird. Robert Benning, der als freier Journalist arbeitet, berichtet über den Fall. Sein Freund Michael Hinrichs, der Leiter der Westländer Kripo, nimmt die Ermittlungen auf.

 

Doch dann stoßen die beiden Freund auf weitere, ältere ungeklärte Mordfälle. Sie alle passen zu einem bestimmten Muster. Ist etwa ein Serienmörder auf der Insel?

 

Benning wollte über die Morde eigentlich nur berichten, doch dann trifft ihn der Fall persönlicher als er zunächst dachte…

 

Sacht steigt der Autor in die Geschichte ein. Der Leser wird zunächst räumlich nach Sylt versetzt und mit einem gewissen Urlaubfeeling ausstaffiert. Doch schon bald geht es mit den Ermittlungen los. Man lernt Robbie Benning, seine Ziehtochter Gunda Paulsen und seinen Freund Michael Hinrichs kennen.

 

Aber nicht nur dies, auch diverse Lebensweisen, wie man sie auf Sylt gerne antrifft, blitzen immer wieder durch und lassen das Gefühl, dass man trotz des spannenden Krimis, bei dem man zum einen nicht weiß, ob der Täter noch einmal zuschlägt bzw. wer der Täter ist oder zum anderen wieso er mordet, nicht verliert.  Obwohl Benning nur ein Schreiberling ist, beschäftigen ihn die Morde und man grübelt zusammen mit ihm über Zusammenhänge und Motive. Das ist eine ganz neue Sichtweise, da hier zwar ein Amateur am Werke ist, jedoch einer, der seinen Verstand gebrauchen kann und im Laufe der Zeit eigene Methoden entwickelt hat, um Tätern auf die Spur zu kommen.

 

Obwohl das Buch doch einige Längen aufweist, kann man es nur schwer zur Seite legen und wenn, beschäftigt es einen nachhaltig. Der offene Schluss deutet auf eine Fortsetzung hin, von der ich hoffe, dass sie auch erscheinen wird. Denn irgendwie ist die Geschichte zwar in sich rund, jedoch fehlt da noch etwas.

 

Die Protagonisten sind sehr plastisch, so dass sie dem Leser nicht nur sympathisch werden, man fühlt ihnen auch nach und kann ihre Handlungen nachvollziehen.

 

Fazit:

Ein spannender Syltkrimi, der hoffentlich fortgesetzt wird, denn auch wenn es Morde im Buch gab, konnte man doch immer noch ein wenig die Insel wahrnehmen und etwas Urlaubsfeeling spüren.

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