Bodo Mrozek Das große Lexikon der bedrohten Wörter

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Inhaltsangabe zu „Das große Lexikon der bedrohten Wörter“ von Bodo Mrozek

Ungeachtet ihrer Schönheit sind viele Kostbarkeiten des detuschen Wortschatzes vom Aussterben bedroht. Aber noch ist es nicht zu spät. Bodo Mrozek hat bedrohte Wörter gesammelt, um sie vor dem traurigen Schicksal des Vergessens zu bewahren. In seinem amüsanten Nachschlagewerk ruft er uns Sprachschätze von Abgunst bis Zwist in Erinnerung und zeigt, warum so viele von ihnen es wert sind, einmal wieder in den Mund genommen zu werden. "Urst geil." (DER SPIEGEL)

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  • Rezension zu "Lexikon der bedrohten Wörter" von Bodo Mrozek

    Das große Lexikon der bedrohten Wörter

    Morella

    18. July 2012 um 12:48

    BC-ID: 199-11280023

  • Rezension zu "Lexikon der bedrohten Wörter" von Bodo Mrozek

    Das große Lexikon der bedrohten Wörter

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. October 2010 um 09:21

    Nicht nur die Wüste lebt, sondern auch die deutsche Sprache. Und sie vermehrt sich unaufhaltsam. 1880 erschien der erste DUDEN. Die erste Ausgabe enthielt 27000 Wörter. 2005 waren es bereits 125000! Inzwischen dürfte jeder neue DUDEN schon fast veraltet sein bzw. dem Tempo der sich ständig wandelnden Sprache nicht mehr folgen können. Sind es nun die neuesten Auswüchse der Jugendsprache oder die Kreationen unserer multikulturellen Gesellschaft überhaupt. Kuckst du! Doch um unsere expandierende Muttersprache geht es in diesem Lexikon nicht. Eher um das Gegenteil. Denn dort wo Neues entsteht, muss Altes oft weichen. Nicht wenige Wörter geraten in Vergessenheit, selbst wenn sie noch gar nicht so alt sind. Beispiel: Wer hat heute noch einen Walkman oder gar ein Kassettendeck? Also das waren die Dinger, die so kleine Magnetbänder abspielen konnten. Viele Kids kennen diese Art der Musikkonservierung heute gar nicht mehr, was ein "Bandsalat" bedeutete folglich ebenfalls nicht. Die Folge: Das Wort stribt aus. Schade eigentlich! Der Journalist und Autor Bodo Mrozek hat sich dieses Problems angenommen. Er betreibt somit "Artenschutz" und rettet die mitunter recht drolligen Wortschöpfungen vor dem sicheren Tod durch Vergessen. Oder wer weiß z.B. noch, dass ein "Afterarzt" keine Darmspiegelungen machte, sondern einst die Bezeichnung für Kurpfuscher oder Scharlatan war. Autofahrer nannte man "Fußgasaffen" und Hausdrachen "Xanthippen". Eine "Latüchte" war nichts anderes als eine Laterne und "Olf" die Maßeinheit für die Stärke von Gerüchen. Ein "Remedur" war kein Käse, sondern die Abstellung eines Missbrauchs und an die "Punze" erinnern sich nur gelernte Schriftsetzer. In einem "Backfischaquarium" gab es keine Fische und im "Café Achteck" keinen Kuchen! Ein "Datenhandschuh" war nutzlos und ein "Karnickelpass" sehr familienfreundlich... Um das eine oder andere Wort ranken sich bestimmte Geschichten und Begebenheiten, die der Autor in vergnügliche Miniaturen verwandelt. Hierbei kommt er ohne "Imponderabilien" aus, weshalb dem Leser keinerlei Anlass gegeben wird, das Buch "indigniert" auf die Seite zu legen, bevor er es nicht in einem Zug ausgelesen hat...! Sortiert sind die Schmankerl von A-Z. Einziger Kritikpunkt: Es fehlt leider ein alphabetisches Register, was eine gezielte Suche unnötig erschwert. Der Umfang ist aber gerade noch übersichtlich... weshalb das Werk auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Die Sammlung ist jedoch keineswegs abgeschlossen. Deshalb können wir auf der Homepage des Autors weitere "bedrohte" Wörter eingeben bzw. "beantragen", und uns einstweilen auf eine Fortsetzung und Aktualisierung des Lexikons freuen... Fazit: Sehr unterhaltsamer "Spannungsbogen". Sprachnostalgie. Wörter-Flohmarkt. www.bedrohte-woerter.de © Thomas Lawall - www.querblatt.com

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  • Rezension zu "Lexikon der bedrohten Wörter" von Bodo Mrozek

    Das große Lexikon der bedrohten Wörter

    Alu

    18. January 2009 um 12:03

    Neben den wirklich aussterbenden Wörtern (wie z.B. Duttengretel, Kaltmamsel oder Quarre) für die es heute andere, meist englische Begriffe gibt, handelt dieses Buch auch von Wörtern, die aussterben, weil der bezeichnete Sachverhalt und damit das Wort obsolet ist (z.B. Wendehals, Zoni, Jutebeutel, Wählscheibe). Ein guter Teil des Buches ist also sehr (n)ostalgisch und richtet sich an die Generation Golf als an sprachlich interessierte Leser. Etwas nervig ist auch, dass das breschriebene Wort im Text mit dem Anfangsbuchstaben abgekürzt wird, was wohl den Titel "Lexikon" rechtfertigen soll aber leider den Lesefluss stört. Im Großen und Ganzen aber ein lustig geschriebens und teilweise lehrreiches Büchlein.

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  • Rezension zu "Das große Lexikon der bedrohten Wörter" von Bodo Mrozek

    Das große Lexikon der bedrohten Wörter

    Ofelia

    21. October 2008 um 15:16

    Teilweise Wörter, die ich schon nicht mehr kene, einfach herrlich auch die teilweise satirischen, humoristischen Beschreibungen Mrozeks zu lesen und sich daran zu erinnern, welche Wörter man eigentlich kennt, aber doch nicht gebraucht

  • Rezension zu "Lexikon der bedrohten Wörter" von Bodo Mrozek

    Das große Lexikon der bedrohten Wörter

    MonaMayfair

    08. June 2008 um 22:57

    um es gleich vorweg zu nehmen -> super, dass es noch einen zweiten teil davon gibt!! denn wer erinnert sich noch an das wort 'bandsalat'.. bzw. KENNEN es doch die nach 1990 geborenen gar nicht mehr.. dieses "leckere" wirrwarr, das unter fluchen wieder entwirrt wurde.. solche und ähnliche worte werden in amüsanter weise beschrieben.. auf der skala von 1 (bloss nicht kaufen) bis 5 (loslaufen und kaufen) steht das buch ganz klar auf einer 4.. die 5 würde es geben, wenn es noch mehr als 216 seiten umfassen würde..

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