Dichterhäuser

von Bodo Plachta 
5,0 Sterne bei4 Bewertungen
Dichterhäuser
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Ein farbenprächtiger Bildband, der Appetit macht, sich mit der Lebens- und Arbeitsumgebung deutschsprahiger Dichter zu beschäftigen

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Ein großartiges Geschenk an alle, die Literatur & ihre Dichter lieben/besser kennenlernen wollen. Diese Fotos! Ein wahres Fest fürs Auge!

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Inhaltsangabe zu "Dichterhäuser"

Dichter leben im Trubel der Metropolen, in beschaulichen Kleinstädten oder idyllischen Dörfern. Immer jedoch sind ihre Häuser höchst individuelle Schöpfungen. Sie bilden nicht nur den Mittelpunkt erfolgreicher Karrieren, sondern erzählen auch von verzwickten Lebenslagen, politisch bewegten Zeiten und den Mühen des Schreibens. Bodo Plachta und Achim Bednorz haben Dichterhäuser in ganz Deutschland besucht und den ein oder anderen Blick über die Grenze gewagt. Sie waren bei Lessing in Wolfenbüttel, bei Fontane in Neuruppin und bei Anna Seghers in Berlin. Thomas Bernhards Bauernhof in Ohlsdorf ist ebenso zu besichtigen wie Dürrenmatts »Schriftstellerwerkstatt« in Neuchâtel. Brillante Farbaufnahmen von Bücherbergen, Schreibmaschinen und Salons gewähren einen faszinierenden Einblick in die Privaträume berühmter Literaten und lassen uns die »Kunst, schön zu wohnen« (Hermann Hesse) entdecken.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783806236125
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:272 Seiten
Verlag:wbg Theiss in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG)
Erscheinungsdatum:01.08.2017

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    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein farbenprächtiger Bildband, der Appetit macht, sich mit der Lebens- und Arbeitsumgebung deutschsprahiger Dichter zu beschäftigen
    „Wer den Dichter will verstehen / Muss in Dichters Lande gehen.“ ( Johann Wolfgang von Goethe)

    Das Duo Bodo Plachta (Autor) und Achim Bednorz (Fotograf) begibt sich auf Spurensuche nach berühmten Dichtern und deren Wirkungsstätten. Die beiden nehmen die Leser mit auf eine Reise durch Zeit und (deutschsprachigen) Raum. Vom Mittelalter bis in die Gegenwart begleiten wir die beiden auf der Suche nach den Häusern der Dichter.

    Wir dürfen Einblick nehmen in Schreibstuben, Druckereien, Bibliotheken und Museen. Wir bekommen Hintergründe, Geschichte, G’schichteln über Erfolge und Misserfolge erzählt. Die kurzen, in sich abgeschlossenen Kapitel lassen ein längeres Verweilen bei dem jeweiligen Literaten zu.

    Ehrfurchtsvoll blättert der geneigte Leser in diesem prächtigen Bildband. Wie schön haben die Dichter gewohnt! Oder doch nicht?

    Ich durfte anlässlich eines Lübeck-Besuchs das „Buddenbrock-Haus“ besichtigen. Ein Eindruck, der nun durch dieses Buch wieder gefestigt wurde.

    Oder das Robert-Musil-Museum in Klagenfurt: ein feines kleines Museum, das neben dem Namensgeber an die beiden wohl bekanntesten Töchter Kärntens erinnert: Christine Lavant und Ingeborg Bachmann.

    Wie alle Fotobände nicht unbedingt als „Bettlektüre“ geeignet, ist das Buch doch 24x 30cm groß, 3cm dick und 1,7kg schwer.

    Das Buch besteht aus 11 Kapiteln, 245 Seiten mit 157 farbigen Abbildungen. Ein Zitat aus der Einleitung darrf nun auch zum Abschluss nicht fehlen:

    „Orte üben wohl deshalb eine derart große Anziehungskraft aus, weil sie Vergangenheit und Gegenwart miteinander verknüpfen und uns so Kontinuität vermitteln. Doch der Besuch dieser Orte allein reicht meistens nicht aus. Wir benötigen Erklärungen, um die oftmals komplexen spuren deuten zu können und um nicht in bloßer Verehrung zu verharren. Der Ort muss zum Erzählen gebracht werden, damit wir eine genauere Vorstellung davon gewinnen können, was hier einst geschah und was diesen Ort überhaupt auszeichnet und bewahrenswert macht.“

    Das Buch macht Appetit, auf den Spuren der Dichter zu lustwandeln. Das eine oder andere Dichterhaus werde ich mir nun auch persönlich ansehen.

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    fasersprosses avatar
    fasersprossevor einem Jahr
    Faszinierende Einblicke in Lebens- und Arbeitswelten deutschsprachiger Dichter

    Bodo Plachta begibt sich auf Spurensuche und nimmt die Leserschaft mit in die Schreibstuben, Druckereien, Museen, Bibliotheken, an literarische Schauplätze und in Dichterhäuser deutschsprachiger Schriftsteller vom Mittelalter bis zur Gegenwart, die als Gedenkstätten und Museen besichtigt werden können. 

    Er vermittelt im kulturellen und intellektuellen Kontext Wissen über das Wirken und Schaffen der Dichter und bringt die Orte zum Erzählen. Das macht er in einer hervorragenden Weise. Er ruft in mir geschriebene Bilder der Dichter hervor.

    Vita, Hintergründe, Lebensereignisse, Geschichten, Erfolge + Misserfolge der Dichter geben einen faszinierenden Einblick in deren Lebens- und Arbeitswelten. 

    Die Fotografien der Häuser und Räume, in der Stadt und auf dem Land, Rückzugsorte und Repräsentationsräume, von idyllisch bis zu karg, von pompös bis zweckmäßig, handgeschriebene Notizbücher und persönliche Gegenstände vervollständigen das Erinnern an das Wirken und Schaffen der Dichter.

    Die Fotografien von Achim Bednorz transportieren die Räume und Häuser in einer Realität, die zeitlos wirkt. Man fühlt sich direkt hinein gestellt und würde sich nicht wundern, wenn Walter Kempowski einem aus seinem Garten zuwinkt oder Arno Schmidt mal eben noch schnell seine Lederjacke vom Kleiderbügel streift. Sie sind ausgezeichnete Kunstwerke.

    Die Kombination von Text und Fotografie wird wunderbar präsent in der Geschichte von Christine Lavant.

    Im umfassenden Anhang findet man Register, Literaturhinweise, Anmerkungen und Hinweise sowie Anschriften der literarischen Schauplätze. 

    Der Anziehungskraft, die von Literaten und deren Wirkungsstätten ausgeht, wird dieses Buch gerecht. Das Buch ist wunderschön aufgemacht und ein ideales Geschenk für Literaturinteressierte. 

    Mich hat es angeregt, mit Werken der beschriebenen Dichter im Gepäck auf Entdeckungsreise zu den vorgestellten Schauplätzen zu gehen.

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    Kopf-Kinovor einem Jahr
    Vom Leben und Wohnen berühmter Literaten

    „Wer den Dichter will verstehen / Muss in Dichters Lande gehen.“ - Johann Wolfgang von Goethe

    Auf 272 Seiten lädt der Germanist Bodo Plachta den Leser ein, sich an über 50 Wirkungs- und Erinnerungsorte auf Spurensuche zu begeben, um der Frage nachzugehen, wo und wie Literatur entstehen konnte. Das hochwertige und großformatige (23 x 29 cm) Buch 'Dichterhäuser' bietet mit 157 farbigen Fotografien (von Achim Bednorz) sorgsame Einblicke in die Wohn- und Lebenswelt deutschsprachiger Dichtergrößen - die Bandbreite reicht hierbei durch sämtliche literaturgeschichtlichen Epochen.

    „Orte der Erinnerung markieren wir daher, um sie nicht aus dem Blick zu verlieren.“ - so lautet es in der Einleitung. Meiner Meinung nach gelang es Plachta mit 'Dichterhäuser' ganz ausgezeichnet, von den Orten und deren einstigen Bewohnern zu erzählen, zumal es mein Interesse an Werken, die mir bislang unbekannt waren, wecken konnte. Ich komme nicht drumherum zu betonen, wie wundervoll dieses Buch aufgemacht ist – ein wahres Schmuckstück!

    Jedes Kapitel öffnet gewissermaßen neue Räume, da voranstehend kurz, aber gut verständlich die jeweilige Epoche erläutert wird und relevante Hintergründe durchleuchtet werden, welchen Stand Schriftsteller zu jener Zeit beispielsweise hatten und wie sich dieser veränderte, wie die damaligen Wohnverhältnisse aussahen, was die Bevölkerung prägte und wie sich dies in der Literatur widerspiegelte und so weiter. Anschließend kann der Leser in vergangene (Lebens-)Welten eintauchen, da Plachta zu jeder repräsentativen Person und deren Räumlichkeiten, aus denen - dank der kunstvoll in Szene gesetzten Fotografien - die eingefrorene Zeit herausgelesen werden kann, eine eigene Geschichte in Form einer Kurzbiographie zu Leben erweckt, Zeitzeugen zur Sprache kommen lässt oder sogar den Dichter aus Werk und Tagebücher zitiert. Die maximal auf 10 Seiten ausgelegten Abschnitte eignen sich vortrefflich dazu, das Buch immer wieder erneut zur Hand zu nehmen und weiterzulesen, sowie die großformatigen Abbildungen zu betrachten. Auch Vorbilder für Romanfiguren und literarische Schauplätze (Lotte und Werther, das Buddenbrook-Haus, sowie Kurt Tucholskys Erzählung 'Rheinsberg') sind vorzufinden, zumal der Begriff 'Dichter' hierbei weit gefasst wird, wie die folgende Liste derjenigen, die aus 200 Gedenkstätten des deutschen Sprachraums für dieses Buch ausgewählt wurden, zeigt:

    Wolfram von Eschenbach, Oswald von Wolkenstein, Hans Jacob Christian von Grimmelshausen, Gottholm Ephraim Lessing, Johann Wilhelm Ludwig Gleim, Friedrich Gottlieb Klopstock, Johann Gottfried Seume und Georg Joachim Göschen, Christoph Martin Wieland, Johann Wolfgang von Goethe, Johann Gottfried Herder, Friedrich Schiller, Friedrich Nietzsche, Novalis, Jean Paul, E.T.A. Hoffmann, Achim und Bettina von Arnim, Justinus Kerner, Friedrich Hölderlin, Annette von Droste-Hülshoff, Eduard Mörike, Adalbert Stifter, Heinrich Heine, Georg Büchner, Friedrich Hebbel, Theodor Fontane, Theodor Storm, Wilhelm Raabe, Conrad Ferdinand Meyer, Georg Trakl, Karl May, Hugo von Hofmannsthal, Gerhart Hauptmann, Ida und Richard Drehmel, Hermann Hesse, Hans Fallada, Marieluise Fleißer, Ernst Barlach, Anna Seghers, Berthold Brecht, Arno Schmidt, Ernst Jünger, Peter Huchel, Robert Musil, Ingeborg Bachmann, Christiane Lavant, Wolfgang Koeppen, Thomas Bernhard, Walter Kempowski, Friedrich Dürrenmatt

    Angesichts der Liste wird bereits deutlich, wie viele Geschichten dieses Buch bereithält - so erzählt es auch von Vertreibung, Exil, Schicksalsschlägen und vom Zahn der Zeit. 'Dichterhäuser' zeigt eindrucksvoll, dass die Privaträume berühmter Literaten weitaus mehr sind als reine Zeugen des boomenden Erinnerungskults oder der Selbstinszinierung: Sie dienen auch als Forschungsstätte, Archive, Zentren des Literaturbetriebs und lebendige Orte der Begegnung. Das im Anhang vorzufindende Adressverzeichnis samt Literaturhinweis winkt quasi als Einladung, um die Erinnerungsorte auf eigene Faust aufzusuchen und selbst zu erleben.

    Am Rande möchte ich noch anmerken, dass die Überschrift des Klappentextes 'Zuhause bei Deutschlands Dichtern' auf den ersten Blick etwas irreführend ist, da es genaugenommen 'Zuhause bei deutschsprachigen Dichtern' lauten müsste, schließlich sind im Buch auch Stellvertreter aus Österreich und der Schweiz vorzufinden.

    Summa summarum kann ich sagen, dass 'Dichterhäuser' ein sehr anregendes Buch für mich war, da es mir nicht nur Autoren, die ich schätze, näher brachte, sondern auch diejenigen, von deren Existenz ich bislang noch nichts wusste und die nun mein Interesse weckten. Demnach spreche ich für alle Leser und Buchliebhaber eine klare Empfehlung aus, da mir das Buch einige schöne Stunden des Verweilens und Nachsinnens schenken konnte.

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    Wedmas avatar
    Wedmavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein großartiges Geschenk an alle, die Literatur & ihre Dichter lieben/besser kennenlernen wollen. Diese Fotos! Ein wahres Fest fürs Auge!
    Sehr schön und lesenswert!

    „Dichterhäuser“ von Bodo Plachta mit Fotografien von Achim Bednorz ist in wunderbares Buch, bei dem man die Welt um sich für paar schöne Stunden vergessen kann. Tolle Texte und atmosphärische Fotos verzaubern von den ersten Seiten an.

    Zum Autor: „Bodo Plachta ist Germanist und veröffentlichte zahllose Aufsätze und Bücher zur Neueren deutschen Literaturwissenschaft. In seinen Publikationen geht er immer wieder der Frage nach, wie und wo Literatur entsteht und in welcher räumlichen Umgebung Literaten, Musiker und Künstler leben und arbeiten.“

    Zum Fotografen: „Achim Bednorz ist seit Jahrzehnten international als freiberuflicher Fotograf unterwegs. Er hat zahlreiche opulente Bildbände zur Kunstgeschichte veröffentlicht. Seine ganz besondere Liebe gilbt der Architekturfotografie.“

    Das Buch besteht aus 11 Kapiteln, 245 Seiten mit 157 farb. Abbildungen, plus Einleitung, Anhang bestehend aus Anmerkungen, Hinweisen/Anschriften der Dichterhäuser samt ihren Internetadressen, Literaturhinweisen, Register, Bildnachweis.

    Man schlägt das Buch auf und taucht in faszinierende Welten ein, der Geist der Zeit zum Greifen nah. Man staunt über die räumlichen Gepflogenheiten der vergangenen Epochen, über die aufwendige Verarbeitung der Zimmer, z.B. Bettina von Arnim Musiksalon im Schloss Wiepersdorf; über die Schönheit der Landschaften, s. z.B. das Foto vom Schloss Rheinsberg mit stillem Wasser im Vordergrund als Schauplatz von Kurt Tucholskys Erzählung Rheinsberg; man staunt über so viel Atmosphäre, Poesie, Romantik, (verspielter) Eigenart, oder auch über „die neue Sachlichkeit der Einrichtung“ uvm.

    „Orte üben wohl deshalb eine derart große Anziehungskraft aus, weil sie Vergangenheit und Gegenwart miteinander verknüpfen und uns so Kontinuität vermitteln.“, schreibt der Autor in der Einleitung. „Doch der Besuch dieser Orte allein reicht meistens nicht aus. Wir benötigen Erklärungen, um die oftmals komplexen spuren deuten zu können und um nicht in bloßer Verehrung zu verharren. Der Ort muss zum Erzählen gebracht werden, damit wir eine genauere Vorstellung davon gewinnen können, was hier einst geschah und was diesen Ort überhaupt auszeichnet und bewahrenswert macht.“

    Dies gelingt diesem Buch ganz wunderbar. Jedem Kapitel steht ein kurzer Text voran, der das Kommende kurz erläutert. Manchmal ist es die Quintessenz zur Romantik und ihrer Selbstverständnis in Abgrenzung zur Aufklärung und Klassizismus. Manchmal geht es um die Zeichen der Zeit, wie im Kapitel über Fallada, Marieluise Fleißer und Barlach. Andermal liest man im Kapitel eine knappe Zusammenfassung eines kurzen Dichterlebens in diesem Haus, wie bei Novalis, an anderer Stelle kommt ein etwas längerer Text zu den Wohnräumen von Goethe mit Angabe, welche Werke dort geschrieben wurden und u.a. das Foto vom Zimmer, in dem er gestorben war. Im anderen Kapitel geht es um bestimmte Charaktereigenschaften, wie bei Jean Paul in Bayreuth, die er in dem abgebildeten Haus pflegte uvm. Die Texte, in einer aussagestarken und eleganten Sprache verfasst, sind eher kurz als lang, liefern aber das Wesentliche, Spannende, Wissenswerte, was man in Verbindung zu den abgebildeten Wohnräumen berichten kann, und wecken Neugier auf die Dichter und ihre Werke, bzw. laden dazu ein, gleich zu den Stücken zu greifen und sie nochmals lesen, da man nun weiß, wo und ggf. unter welchen Umständen sie geschrieben wurden. Die Vergangenheit ist in diesem Buch so lebendig und zu Greifen nah, dass man sich wähnt, in diesen Epochen zu verweilen und die Dichter dort zu treffen.

    Wohnräume von Hesse, Heine, Mann wurden u.a. auch beleuchtet, z.B. Das Esszimmer von Thomas Mann im alten Giebelhaus in der Mengstraße „wandelt sich im Roman zum ‚Götterzimmer‘“, auch „das Landschaftszimmer“ ist mit einem großen, schönen Foto dabei. Man sieht auch das runde Zimmer im Hölderlin-Turm an der Tübinger Neckarfront, oder auch den selbst konstruierten Schreibstuhl von Gleim, und vieles mehr. Die von Dürrenmatt bunt ausgemalte Toilette hat, wie vieles andere, einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

    Die Kapitel sind lesefreundlich kurz, sodass man jederzeit eine Pause einlegen kann. Das möchte man aber nicht, weil man gespannt ist, was als Nächstes kommt und welche Fotos einem die Sinne wieder mal, oft auf eine andere Art, betören werden. Ich konnte erst dann das Buch für paar Stunden zuklappen, als die Hälfte schon längst überschritten war, musste aber später unbedingt wieder reinschauen, da ich gespannt war, wie es weitergeht.

    Das Buch ist sehr schön gestaltet: dickes, weißes, alterungsbeständiges Papier, festes Einband in tiefem Grün, Umschlag. Der Band ist recht groß: aufgerundet 24x 30cm, 3cm dick und schwer: 1,7kg.

    Am besten hat man einen geräumigen Lesetisch, auf dessen Fläche  man das Buch ausbreiten kann.

    Fazit: Ein wahres Schmuckstück und ein großartiges Geschenk aus dem Hause Theiss/WBG an alle, die Literatur und ihre Dichter lieben und besser kennenlernen wollen. Lesegenuss garantiert. Und diese Fotos! Ein wahres Fest fürs Auge!

    Die schönen Stunden, die man mit dem Band verbringt, klingen noch länger nach. Kann auch sein, dass dieses Buch Ihr Leben verändert. Nach dieser Lektüre kann man schöne Reise(n) zu den Dichterhäusern planen und abends in den Werken der Autoren schmökern oder diese vortragen, deren Wohnräume man am Tage besucht hat.

    Ein tolles Geschenk für Freunde und Familie! 5 wohl verdiente Sterne.

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