Boethius Trost der Philosophie

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Inhaltsangabe zu „Trost der Philosophie“ von Boethius

"Anicius Manlius Severinus Boëthius (um 475 und 480 – etwa 524 /526) schuf mit seinem Hauptwerk, Trost der Philosophie (Consolatio philosophiae) eines der letzten bedeutendsten philosophischen Werke der Spätantike. Es entstand im Jahr 524 und ist einer der wichtigsten Texte der frühchristlichen Philosophie und Theologie, das großen Einfluss auf die spätere Scholastik ausübte. Boëthius verfasste das Werk, während er im Gefängnis saß. Auf Befehl des Ostgotenkönigs Theoderich war er von einem senatorischen Gericht wegen Hochverrats zum Tode verurteilt worden und wartete nun auf seine Hinrichtung. Das Buch erzählt, wie ihm in dieser Situation die allegorische Gestalt der Philosophie erscheint. Es entsteht ein Dialog, in dem Boëthius die Rolle des Schülers, die Philosophie die Rolle der Lehrmeisterin spielt. Auf diese Weise wird eine Reihe von grundlegenden philosophisch-theologischen Problemen behandelt, wie etwa die Theodizee, die Definition des Glücks, oder das Problem der Willensfreiheit und insbesondere die Vereinbarkeit von freiem Willen mit der göttlichen Allwissenheit und Vorsehung. "

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  • Rezension zu "Trost der Philosophie" von Boethius

    Trost der Philosophie
    glowinggloom

    glowinggloom

    07. October 2008 um 21:58

    Boethius (~480-524 n.Chr.) war ein leitender römischer Beamter und so etwas wie ein Kanzler des Gotenkönigs Theoderich, bis er einer Intrige zum Opfer fiel und hingerichtet wurde. Angesicht dieses ungerechten Schichsals entstand dieses Buch, in dem er auf die Philosophie von Platon, Aristoteles und der Stoa zurückgreift. Der Text ist derart gegliedert, daß nach einem Abschnitt in Prosa, das Thema noch einmal als "Gesang" aufgegriffen wird. Dadurch, und durch die intellektuelle Höhe und altertümliche Sprache, ist das Buch nicht einfach zu lesen. Auszug aus dem Inhalt: - oberster Grundsatz ist: den Schlechten zu mißfallen - gibt es einen Gott, woher kommt das Übel? - du meinst, das Glück habe sich von dir abgewendet, du irrst, dies sind immer seine Sitten. Verwirf sein verderbliches Spiel - daß ein, dank der Vernunft, göttliches Lebewesen, vor sich selbst nicht anders als durch den Besitz leblosen Zierrats meint, glänzen zu können - der sein Gut nicht am Gerede der Menge,sondern an der Wahrheit des Gewissens mißt. - daß das vollendete Gute, auch die wahre Glückseeligkeit sei - jeder Glückseelige ist Gott - Vorsehung und Schicksal - der Zufall als Zusammentreffen von Ursachen - äußerste Knechtschaft ist es, wenn sie sich den Lastern ergeben, vom Besitz der eigenen Vernunft getrennt haben. - göttliche Vorherbestimmung und menschliche Willensfreiheit

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