Bollmann Stefan Frauen, die schreiben, leben gefährlich

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Inhaltsangabe zu „Frauen, die schreiben, leben gefährlich“ von Bollmann Stefan

Als Frau zu schreiben bedeutete über Jahrhunderte, das Leben einer Außenseiterin zu führen. Wenn Frauen anders schrieben als Männer, dann weil sie anders lebten und sich unter schweren Bedingungen die Zeit zum Schreiben erkämpfen mussten. Ein freies, unbeengtes und authentisches Leben war das Ziel vieler Schriftstellerinnen. Doch diese Unangepasstheit war gefährlich, und sie ist bis heute mitunter riskant. Stefan Bollmann, der den Bestseller »Frauen, die lesen, sind gefährlich« geschrieben hat, widmet sich in seinem neuen Buch der weiblichen Schreiblust. Er stellt herausragende und charakterstarke Autorinnen vom Mittelalter bis heute vor, von Hildegard von Bingen über Jane Austen, Johanna Spyri, Colette, Virginia Woolf bis zu Doris Lessing und Arundhati Roy. Sie alle eint die Hartnäckigkeit und der unerschütterliche Glaube an die existentielle Bedeutung des Schreibens in ihrem Leben. Mit einem Vorwort der leidenschaftlichen Schriftstellerin Elke Heidenreich.

Der Bildband ist auf alle Fälle schön. Die ganze Aufmachung ist schick und macht Lust auf Blättern und Lesen.

— AuroraBorealis
AuroraBorealis

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  • Rezension zu "Frauen, die schreiben, leben gefährlich" von Bollmann Stefan

    Frauen, die schreiben, leben gefährlich
    labellokiss

    labellokiss

    20. February 2010 um 22:22

    Auch dieser Bildband von Stefan Bollmann hat mir gut gefallen, auch wenn er meiner Meinung nach etwas schwächer als „Briefe liebe ich, für Briefe lebe ich“ ist. Bollmann versucht zwar möglichst viele interessante Schriftstellerinnen vorzustellen, jedoch sind die Informationen oft sehr oberflächlich und ein Leser ohne Vorkenntnisse wird sich, denke ich, kaum zurechtfinden. Oft ist es auch so, dass Bollmann beim Vorstellen einer Schriftstellerin noch eine halbe Seite über die Autorin aus dem vorherigen Kapitel schreibt und die eigentliche Autorin eher in den Hintergrund rückt und nur kurz angesprochen wird. Auch das Vorwort von Elke Heidenreich ist dieses mal nicht so passend und kraftvoll wie das von Thekla Wied. Außerdem finde ich, dass man generell zu wenig über das Leben der einzelnen Frauen erfährt, man taucht nicht tief genug in ihre schwierigen Verhältnisse ein um wirklich nachvollziehen zu können, warum die gefährlich leben. Zwar wird immer wieder erwähnt, dass viele Schriftstellerinnen den Freitod gewählt haben, trotzdem wird diese Thematik nur oberflächlich gestreift. Trotzdem finde ich das Buch lesenswert, da man zumindest einen guten Überblick über viele verschiedene Schriftstellerinnen der letzten Jahrhunderte bekommt.

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  • Rezension zu "Frauen, die schreiben, leben gefährlich" von Bollmann Stefan

    Frauen, die schreiben, leben gefährlich
    Shopgirl

    Shopgirl

    16. October 2009 um 13:49

    Stefan Bollmanns zweites Buch „Frauen, die schreiben, leben gefährlich“ soll eine kleine Hommage an das weiblichen Schriftstellertum sein. Das Vorwort von Elke Heidenreich fällt jedoch nicht so kraftvoll aus, wie beim Erstlingswerk des Autors „Frauen, die lesen, sind gefährlich" aus. Und auch die vorgestellten Schriftstellerinnen, zu denen Bollmann zu meinem Erstaunen auch Sophie Scholl zählt – Flugblätter gegen das nationalsozialistische Regime, so ehrenwert die Arbeit der studentischen Widerstandsgruppe Weiße Rose auch war, machen meiner Ansicht nach noch keine Schriftstellerin aus – werden recht blass dargestellt. Ein Leser ohne vertiefte Kenntnisse über die vorgestellten durchaus interessanten Frauen, kann sich kaum zurecht finden und mit dem Buch etwas Sinnvolles - als die Betrachtung der netten Abbildungen und Fotografien - anfangen. Ich hätte mir gewünscht, dass man als Leser etwas in die Welt dieser Frauen eintauchen kann und über ihre schwierigen Lebensverhältnisse erfährt. Warum leben diese Frauen gefährlich? Welchen Weg mussten sie gehen, um Anerkennung für ihr Künstlertum auch von Männern zu bekommen? Allein dies würde dem Titel des Buches gerecht werden. Leider ist dies Bollmann meiner Meinung nach nicht gelungen.

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