Borge Ousland Solo durchs ewige Eis

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Inhaltsangabe zu „Solo durchs ewige Eis“ von Borge Ousland

Seit 1915 hatten Abenteurer und Entdecker von der Solo-Durchquerung der Pole geträumt - eine der letzten großen Herausforderungen unserer Zeit. Der Norweger Borge Ousland hat es als erster geschafft und wird damit in die Geschichte eingehen. In seinem Bericht über seine Expedititonen trifft der Leser auf einen Menschen, der seine Erlebnisse packend zu schildern weiß, voll Demut, Witz und menschlicher Wärme. So kann sich jeder in seine Lage versetzen und verstehen wie es ist, eine Reise zu  beginnen - egal ob klein oder groß. (Quelle:'Flexibler Einband/01.04.2007')
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  • 'Es war warm, etwa 20 Grad minus.'

    Solo durchs ewige Eis
    sabatayn76

    sabatayn76

    04. February 2014 um 22:09

    'Es war warm, etwa 20 Grad minus.' oder 'Vor uns lag die Antarktis mit ihren großen weißen Ebenen aus Eis, hinter uns war nichts zu holen.' Inhalt und mein Eindruck: 'Solo durchs ewige Eis' beinhaltet zwei Reiseberichte: sowohl die Durchquerung der Antarktis als auch der Arktis, beides im Alleingang, beides erstmals in der Geschichte. Børge Ousland erzählt detailliert und auf sehr sympathische Weise von seinen großen Abenteuern, nimmt den Leser mit zu den Polen und ins ewige Eis. Ich interessiere mich schon lange für die Polargebiete, und Ousland hat mein Interesse noch mehr geschürt. Während und nach der Lektüre möchte man sich noch intensiver mit der Arktis und der Antarktis beschäftigen, und am liebsten möchte man sich auf den Weg machen und das Gelesene selbst sehen und erleben. Man lernt bei der Lektüre sehr viel über die Polargebiete, doch lernt man auch den Menschen Ousland näher kennen, erhält Einblicke in seine Gedanken- und Gefühlswelt, erfährt von Problemen bei seinen Expeditionen und bekommt Tipps (falls man sich tatsächlich zu einem eigenen Abenteuer entschließt und die Pole erkunden möchte). Ich hätte mir etwas detailliertere Karten gewünscht, damit man Ouslands Reisen noch besser nachvollziehen und verfolgen könnte. Auch mehr Fotografien wären großartig gewesen, aber dafür gibt es selbstverständlich andere Bücher. Mein Resümee: Ein spannend geschriebener Bericht, zwei faszinierende Gegenden, zwei großartige und bewundernswerte Reisen. Für Ousland kann ich nur Respekt empfinden ob seiner physischen und psychischen Leiden, die er für das Verwirklichen seines Traumes auf sich genommen und ausgehalten hat.

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