Boris Akunin

 4 Sterne bei 474 Bewertungen
Autor von Fandorin, Türkisches Gambit und weiteren Büchern.
Boris Akunin

Lebenslauf von Boris Akunin

Boris Akunin ist das Pseudonym von Grigori Schalwowitsch Tschchartischwili, einem 1956 geborenenen Moskauer Philologen, Kritiker, Essayisten und Übersetzer. 1998 veröffentlichte er seine ersten Kriminalromane, die ihn in kürzester Zeit zu einem der meistgelesenen Autoren in Russland machten. 2001 wurde er in Russland zum Schriftsteller des Jahres gekürt, seine Bücher wurden bereits in diverse übersetzt und millionenfach verkauft.

Alle Bücher von Boris Akunin

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Fandorin

Fandorin

 (76)
Erschienen am 20.05.2006
Mord auf der Leviathan

Mord auf der Leviathan

 (32)
Erschienen am 01.05.2002
Türkisches Gambit

Türkisches Gambit

 (35)
Erschienen am 01.11.2001
Der Tod des Achilles

Der Tod des Achilles

 (25)
Erschienen am 01.11.2002
Die Schönheit der toten Mädchen

Die Schönheit der toten Mädchen

 (28)
Erschienen am 01.12.2003
Pelagia und die weißen Hunde

Pelagia und die weißen Hunde

 (29)
Erschienen am 01.01.2005
Der Tote im Salonwagen

Der Tote im Salonwagen

 (24)
Erschienen am 01.07.2004
Russisches Poker

Russisches Poker

 (24)
Erschienen am 01.05.2003

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Neue Rezensionen zu Boris Akunin

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Barbara62s avatar

Rezension zu "Fandorin" von Boris Akunin

Ermittlungen im Zarenreich
Barbara62vor einem Jahr

Am 13.05.1876 erschießt sich im Moskauer Alexandergarten vor den Augen der entsetzten Spaziergänger der 23-jährige Jurastudent und Alleinerbe eines Millionenvermögens Pjotr Alexandrowitsch Kokorin. Dass dies nicht, wie die Moskauer Neueste Nachrichten berichten, „ein bedauerlicher Vorfall, der vom herrschenden Zynismus unter der heutigen Jugend Zeugnis ablegt“ ist, davon ist der Neuling im Kriminalkommissariat, der 20-jährige Erast Petrowitsch Fandorin, Kollegienregistrator im 14. Beamtenrang, sofort überzeugt. Obwohl sein altgedienter, bequemer Vorgesetzter Xaveri Gruschin diese Meinung keineswegs teilt, erhält der ebenso naive wie eifrige Fandorin die Erlaubnis für weitere Nachforschungen und stürzt sich Hals über Kopf in diese Aufgabe. Sosehr er aber ein Geheimnis hinter dieser vermeintlichen Selbsttötung wittert, sowenig hätte er sich zu Beginn ausmalen können, welchen Umfang seine Ermittlungen schließlich annehmen würden, wie oft er sich gleich einer Katze mit sieben Leben in letzter Sekunde würde retten müssen und welch weltumspannender Verschwörung er mit Hilfe seines innovativen neuen Vorgesetzten schließlich auf die Spur kommt...


Das schüchterne, tollpatschige und ehrgeizige Stehaufmännchen Fandorin ist mir aufgrund dieser Eigenschaften und der ironisch-distanzierten Perspektive des Autors Boris Akunin schnell ans Herz gewachsen. Der erste Band der Reihe ist eine temporeiche Geschichte voller unerwarteter Wendungen, bei der man nie weiß, wer auf welcher Seite steht. Dass die Logik dabei das ein oder andere Mal auf der Strecke bleibt, ist schade, hat mich aber nicht übermäßig gestört. Dafür hat mir die Sprache, die der Handlungszeit angepasst ist, Spaß gemacht, ebenso wie die ironischen Anspielungen auf den Beamtenapparat des Zarenreichs. Mit Grigori Tschchartischwili, Moskauer Philologe, Kritiker, Essayist und Übersetzer aus dem Japanischen, schreibt ein Autor unter dem Pseudonym Boris Akunin diese historischen Krimis, dem man nicht nur seine Belesenheit, sondern auch seine Freude am Schreiben deutlich anmerkt. Das vorliegende Buch erschien im Original 1998, auf Deutsch erstmals 2001, und machte Akunin nicht nur in Russland äußerst populär.


Mir ist Fandorin durch einen glücklichen Zufall im Urlaub in die Hände gefallen. Mehr noch denn als Krimi hat es mir als Porträt der russischen Gesellschaft in der Endphase des Zarenreichs gefallen, und wenn der Aufbau Verlag es als Roman bezeichnet, soll wahrscheinlich genau dieser Aspekt hervorgehoben werden.


http://mit-büchern-um-die-welt.de/boris-akunin-fadorin/

 

 

 

Kommentare: 1
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olga_oreschkins avatar

Rezension zu "Mord auf der Leviathan" von Boris Akunin

Spannend und lustig
olga_oreschkinvor einem Jahr

Hier kann man alles finden: Detektiven, jeden versucht zu zeigen, dass er besser ist, blutdürstige Mörder(in), eine Menge Verdächtiger, ein bisschen Politik und Religion usw.
Das Buch ist lustig und spannend. Ich habe nur eine kleine Nachteil in diesem Buch gefunden. Jedes Kapitel wird von Perspektive verschiedenen Personen erzählt. Ich mag das nicht.
Sehr schön, dass Akunin das Schiff mit dem Monster aus Bibel vergleicht. Ich habe sogar Gänsehaut bekommen. Aber es gab auch Momente, wo ich mein Lächeln nicht unterdrücken konnte.
Umgebung in Buch ist begrenzt. Un es macht das Lesen noch faszinierender. Ein runder Tisch, an dem dieLeute sitzen. Die Frage ist: Wer ist der Mörder(in)? 

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Bella5s avatar

Rezension zu "Die Liebhaber des Todes" von Boris Akunin

Im Gaunerviertel
Bella5vor 2 Jahren

Ein Top-Titel, den ich gern gelesen habe. Akunin variiert geschickt setting und Figuren, sodass keine Langeweile aufkommt. Außerdem gibt es eine Verbindung zum letzten Band und eine Überschneidung der Figuren, das ist klasse. 
Nameless aka Fandorin löst nämlich zwei Fälle simultan! In diesem Band geht es weg von der Moskauer Oberschicht hin zur Unterwelt . Toll, dass der Autor nichts romantisiert. Die Schurken sind brutal, die

 Huren leben im Elend. Trotzdem gibt es Anstand. Neu ist, dass die Obrigkeit kräftig mitmischt und die Hand aufhält. Korruption, die unser Held verachtet. Gesellschaftskritik, nicht zeitgebunden, daher auch aktuell. 

Worum geht's ? 

"Fandorin gegen die Herrscher der Moskauer Unterwelt Moskau 1900: Senka schlägt sich als kleiner Dieb durch. Eines Tages findet er einen Schatz. Nun kann er sich viele seiner Träume erfüllen. Und auch die schönste Frau Moskaus, die Geliebte des Herrschers der Unterwelt, scheint sich ihm zuzuwenden. Doch sämtliche Gauner Moskaus sind hinter dem Schatz und Senkas schöner Angebeteten her."


Dieser Roman war ein Genuß. Akunin steckt wirklich viel Zeit und Mühe in die Komposition seiner Geschichte, bis hin zu den kleinsten, historisch korrekten Details. Die Figuren sind rund und glaubwürdig, der Protagonist ist natürlich kein Superheld - er stottert zuweilen. 


Fazit : Volltreffer! Absolute Leseempfehlung!

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Boris Akunin wurde am 19. Mai 1956 in Tiflis (Georgien) geboren.

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