Boris Akunin

 4 Sterne bei 505 Bewertungen
Autor von Fandorin, Türkisches Gambit und weiteren Büchern.
Autorenbild von Boris Akunin (© A. Belov )

Lebenslauf von Boris Akunin

Boris Akunin ist das Pseudonym von Grigori Schalwowitsch Tschchartischwili, einem 1956 geborenenen Moskauer Philologen, Kritiker, Essayisten und Übersetzer. 1998 veröffentlichte er seine ersten Kriminalromane, die ihn in kürzester Zeit zu einem der meistgelesenen Autoren in Russland machten. 2001 wurde er in Russland zum Schriftsteller des Jahres gekürt, seine Bücher wurden bereits in diverse übersetzt und millionenfach verkauft.

Alle Bücher von Boris Akunin

Cover des Buches Fandorin (ISBN: 9783866152434)

Fandorin

 (88)
Erschienen am 20.05.2006
Cover des Buches Türkisches Gambit (ISBN: 9783746617619)

Türkisches Gambit

 (38)
Erschienen am 01.11.2001
Cover des Buches Mord auf der Leviathan (ISBN: 9783746617626)

Mord auf der Leviathan

 (32)
Erschienen am 01.05.2002
Cover des Buches Der Tod des Achilles (ISBN: 9783746617633)

Der Tod des Achilles

 (26)
Erschienen am 01.11.2002
Cover des Buches Die Schönheit der toten Mädchen (ISBN: 9783746617657)

Die Schönheit der toten Mädchen

 (29)
Erschienen am 01.12.2003
Cover des Buches Der Tote im Salonwagen (ISBN: 9783746617664)

Der Tote im Salonwagen

 (25)
Erschienen am 01.07.2004
Cover des Buches Pelagia und die weißen Hunde (ISBN: 9783442460021)

Pelagia und die weißen Hunde

 (29)
Erschienen am 01.01.2005
Cover des Buches Russisches Poker (ISBN: 9783746617640)

Russisches Poker

 (25)
Erschienen am 01.05.2003

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Boris Akunin

Cover des Buches Fandorin (ISBN: 9783866152434)A

Rezension zu "Fandorin" von Boris Akunin

Азазель
Anna_Resslervor 25 Tagen

Inhalt: Russland 1876 Erast Fandorin beginnt seine Ermittlerkarriere eigentlich recht ruhig als Schriftführer. Bald schon erkennen seine Vorgesetzten das ermittlerische Talent in ihm und er darf sich in der Sache eines merkwürdigen Selbstmordes umhören. Bald schon befindet er sich mitten in der Welt des Verbrechens... 

Meine Meinung: Ich habe ein bisschen gebraucht um mich zurecht zu finden, natürlich bin ich auch immer wieder über die russischen Namen gestolpert. Die ganze Ermittlung gestaltet sich am Anfang sehr ruhig und nimmt erst langsam Fahrt auf. Sehr schnell überschlagen sich dann aber die Ereignisse und ich hatte oft Mühe den Gedankengängen des Fandorin zu folgen bzw. diese nachzuvollziehen. Die Informationen für den Leser hätten ruhig umfangereicher und detailliertet sein können. Das Buch war auch eher Spionageroman als Krimi (den ich mir eigentlich erwartet hatte). Es gab sehr viele Wendungen, was der Spannung zwar zuträglich war, die Geschichte aber dann doch sehr unglaubwürdig wirken ließen. 

Fandorin als junger Ermittler hat mir gut gefallen - eindeutig ein Pluspunkt. Schlau, mutig, einfallsreich und doch vor der ein oder anderen Dummheit nicht gefeiht, blieb er mir in guter Erinnerung. Andere Personen wurden zwar beschrieben, bekamen aber kaum Tiefe und blieben oft nur Klischeè - schade. Etwas enttäuscht war ich auch von der Auflösung des Falls... 

Eindeutig angesprochen hat mich das Cover (16. Auflage 2021, Aufbau Taschenbuch), passend zum Inhalt und ein wahrer Blickfang. 

Fazit: Für mich kein Muss - ich hatte mehr erwartet. 

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Cover des Buches Türkisches Gambit (ISBN: 9783746617619)J

Rezension zu "Türkisches Gambit" von Boris Akunin

europäisches Mächtegleichgewicht und Emanzipation
j_XuPavor 7 Monaten

Die junge Russin Warja reist ihrem Verlobten an die russische Front in Bulgarien nach. Auf ihrem Weg wird ihre Habe von einem Dieb gestohlen und sie begegnet dem Titularrat Fandorin, welcher sie aus ihrer misslichen Lage befreit und an die Front begleitet. 

An der Front angekommen kommt die Geschichte in Fahrt. Die russische Armee erleidet eine gewaltige Niederlage, Warjas Verlobter wird verhaftet und sie findet heraus das Fandorin bei der Polizei arbeitet, wodurch er in ihrem Ansehen massiv sinkt.
Als sie zufällig anwesend ist, während Fandorin sein Briefing über Auftrag und Gegenspieler erhält, nimmt Fandorin sie in seinen Dienst, um sie vor der zeitweiligen Haft zu bewahren. 

Die beiden verbringen den Großteil ihrer Zeit mit den Journalisten aus Frankreich und England und einigen russischen Offizieren die ebenfalls bei den Journalisten aufgeschlagen haben. Warja erhält dabei als einzige Frau an der Front viel Aufmerksamkeit von Seiten der anwesenden Männer.
Dabei deckt Fandorin langsam Korruption und Verrat in verschiedenen Konstellationen auf und kommt dem Grund für das Scheitern der russischen Armee dabei langsam näher. Währenddessen steht Warja im Zwiespalt zwischen ihrem Selbstverständnis als moderne, emanzipierte Frau und den angenehmen Gefühlen die die besondere Behandlung von Seiten der anwesenden Männer in ihr hervorrufen. Dieser innere Konflikt wird sehr schön begleitet von dem Zwiespalt in ihrem Verhältnis zu Fandorin. Sie bewundert seinen scharfen Verstand und Beständigkeit, verurteilt jedoch seine Arbeit für die staatliche Überwachung, sein Desinteresse an gesellschaftlicher Teilhabe. Zudem steht seine offene Abneigung der Demokratiebewegung gegenüber im direkten Gegensatz zu ihrem ganzen Selbstbild. 

Dieses Verhältnis zwischen Aufklärung/Demokratiebewegung und Monarchie und Beständigkeit wird am Ende in der Erklärung von Fandorins Gegenspieler erneut sehr schön aufgegriffen. 


Alles in Allem kann ich den Roman sehr empfehlen. Er stellt in meiner Sicht eine weitere Verbesserung zum Ersten Teil dar, was in großen Teilen sicher auch an dem historisch geprägteren Setting des Romans liegt. Der hochgelobte Stil des Autors kommt ebenfalls besser zum Tragen - Ich kann das Buch nur weiterempfehlen und habe den nächsten Band bereits im Regal stehen. Eine strenge Einhaltung der Reihenfolge ist meiner Meinung nach nicht zwangsläufig notwendig, hat aber dennoch Vorteile um die Entwicklung des Charakters mitzuerleben. 

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Cover des Buches Fandorin (ISBN: 9783866152434)Zahirahs avatar

Rezension zu "Fandorin" von Boris Akunin

Fandorin in seinem 1. Fall
Zahirahvor 10 Monaten

Der Krimi spielt im Jahr 1876. Es beginnt eine äußerst spannende Geschichte um die Ermittlung wegen der mysteriösen Selbstmorde der jungen Elite Russlands. Der „kleine Beamte“ Fedorin gerät bei seinen Recherchen bald in einen Sumpf von Korruption und internationaler Verschwörung. Es ist für Fedorin kein leichter Weg bis zur Lösung, werden ihm doch viele Steine in den Weg gelegt. Der Roman ist eine Mischung aus HistoRoman und Krimi. Man erhält sehr viele Informationen über die Lebensumstände im Russland jener Tage. Auch wenn die Figur des Fandorin noch nicht „ganz Rund“ daherkommt hat mir der Roman/Krimi gut gefallen und lässt für die Entwicklung der Hauptfigur noch Platz nach oben in den Folgebänden. Mir hat das Buch gut gefallen. Deshalb von mir eine Leseempfehlung.


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Zusätzliche Informationen

Boris Akunin wurde am 19. Mai 1956 in Tiflis (Georgien) geboren.

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