Boris Akunin Der Magier von Moskau

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Inhaltsangabe zu „Der Magier von Moskau“ von Boris Akunin

Fandorin ermittelt im Selbstmörder-Club Moskau 1900: Die schöne Colombina trägt eine lebende Natter um den Hals und schreibt blumige Gedichte. Die Sehnsucht nach einem Leben voller Leidenschaft hat sie nach Moskau geführt. Bald schon ist sie die Geliebte von Prospero, der einem geheimen Club von Todesanbetern vorsteht. Einer nach dem anderen folgt hier dem Ruf ins Jenseits und begeht Selbstmord. Doch wollten all diese jungen Menschen wirklich sterben? Ein Mann, der sich Prinz Gendsi nennt und einen japanischen Diener hat, erscheint im Club und stellt seltsame Fragen. Boris Akunin genießt in Rußland geradezu legendäre Popularität. Auch in Deutschland hat er Kultstatus. Seine Bücher wurden bereits in 17 Sprachen übersetzt, weltweit wurden etwa 6 Millionen davon verkauft. "Die Geschichten sind prall gefüllt mit Liebe und Eifersucht, Mord und Totschlag, Doppelspielen und Weltverschwörungen." Frankfurter Allgemeine "Boris Akunin ist der Meister der russischen Kriminalautoren. Ich habe jeden seiner Romane verschlungen." Wladimir Kaminer

Interessante Idee in einer mich persönlich sowohl sprachlich als auch inhaltlich wenig begeisternden Umsetzung.

— BerndNiklas
BerndNiklas

Interessante Story und Aufbau mit der Erzählung aus verschiedenen Perspektiven, aber äußerst zähflüssig. Ich stand mehrfach vorm Abbruch. Mein 1. und letzter Fandorin.

— Kitnahr
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  • Moskau 1900

    Der Magier von Moskau
    Bella5

    Bella5

    04. August 2016 um 11:47

    Erast P. Fandorin-Reihe, Bd. 9 Diesen Band der Reihe fand ich etwas schwächer als die anderen, 4,5 Sterne vergebe ich, denn die Geschichte zog sich doch arg in die Länge. Vielleicht bin ich aber nur verwöhnt von den Vorgängern, die mit atemloser Spannung punkten konnten: "Fandorin ermittelt im Selbstmörder-Club Moskau 1900: Die schöne Colombina trägt eine lebende Natter um den Hals und schreibt blumige Gedichte. Die Sehnsucht nach einem Leben voller Leidenschaft hat sie nach Moskau geführt. Bald schon ist sie die Geliebte von Prospero, der einem geheimen Club von Todesanbetern vorsteht. Einer nach dem anderen folgt hier dem Ruf ins Jenseits und begeht Selbstmord. Doch wollten all diese jungen Menschen wirklich sterben? Ein Mann, der sich Prinz Gendsi nennt und einen japanischen Diener hat, erscheint im Club und stellt seltsame Fragen..." Akunin fängt die Aufbruchstimmung der damaligen Zeit perfekt ein. Neuerungen, Zukunftsangst und Euphorie. Der technische Fortschritt wirft seinen Schatten voraus. Es gibt zwei Erzählperspektiven bzw 2 -stränge: Zum einen die Tagebucheintragungen der etwas naiven Marja - "Colombina", die vom provinziellen Irkutsk in die "Stadt der Träume", Moskau, kommt. Zum anderen die Berichte eines geheimnisvollen Spitzels, der die Moskauer Obrigkeit informiert, bei welcher Fandorin in Ungnade gefallen war, weswegen er aus dem Ausland die Moskauer Fälle verfolgte. Das sinnlose Sterben mag er jedoch nicht hinnehmen und ermittelt bald auf eigene Faust... Akunin spielt mit dem Genre und zieht das eigentlich traurige Thema immer wieder bewusst ins Lächerliche. Mit Namen wie "Prospero" und "Caliban" verweist er(bzw die Figuren) eindeutig auf Shakespeares Sturm (The Tempest). Arlecchino und Colombina hingegen verweisen auf eine andere Erzaehltradition und tragen auch zum besseren Verständnis des Romans bei. Ich hätte mir aber eine straffere Erzählung gewünscht (weniger Längen). Am Krimi an sich gibt es aber nichts auszusetzen, da es viele Wendungen und eine gute Gesellschaftskritik gibt! Fandorin ist ein toller, glaubwürdiger Protagonist mit kleinen Schwächen, die ihn nur noch sympathischer machen. Ein lesenswerter historischer Krimi, trotz allem.

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    • 2
  • Starke Idee, schwache Umsetzung

    Der Magier von Moskau
    BerndNiklas

    BerndNiklas

    25. September 2014 um 12:22

    Ich will es kurz machen, denn ich gestehe, viel mehr als das ist mir dieser Roman leider nicht wert. Neugierig geworden bin ich auf Akunin, weil ich in meinem Bekanntenkreis sowohl weibliche als auch männliche Fans habe. Es gibt so viele schwedische, englische und amerikanische Krimis. Da erschien mir der Ausblick auf einen Russischen sehr reizvoll, zumal die Kritiken und Rezensionen überdurchschnittlich sind. Letztlich habe ich dann diesen Roman als erstes Akunin-Buch geschenkt bekommen und es im Urlaub gelesen. Von der ersten Seite an habe ich mich damit schwer getan. So habe ich es ein paar tage zur Seite gelegt und noch einmal angefangen. Doch es hat sich nichts geändert. So spannend ich die Plotidee finde und so sehr ich Fan von Romanen bin, die in der Vergangenheit spielen, so wenig ist bei mir das Kopfkino angesprungen. Anfänglich habe ich es auf die ungewohnten Namen von Personen und Orten geschoben, doch letztlich ist das Fazit ein anderes: Was andere in ihren Rezensionen loben (d.h. Sprache, Gestaltung der Personen, literarische Bezüge oder Umsetzung der Plotidee) war bei mir nicht geeignet, positive Leselust hervorzubringen. Ich habe dieses Buch als anstrengend empfunden. Dabei hilft es überhaupt nicht, dass mir Akunin-Fans versicherten, es sei keines seiner besten Werke. FAZIT: Eine zwar interessante Alternative zum sonstigen Einerlei des Krimi-Angebotes aber leider eine aus meiner Sicht wenig reizvolle, stattdesen anstregnd zu lesende.

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  • Rezension zu "Der Magier von Moskau" von Boris Akunin

    Der Magier von Moskau
    Naninchen

    Naninchen

    24. October 2011 um 14:44

    Ich habe noch keines der bisherigen Fandorin Bücher dermaßen schnell und gierig durchgelesen, wie dieses hier. Diesmal wird die Geschichte aus Tagebucheinträgen der jungen Colombina, den Spitzelberichten eines der Mitglieder des Clubs an den Geheimdienst und Zeitungsartikeln erzählt. Fandorin taucht anfangs nur als Nebenfigur auf. Er ist immer noch eine Persona non grata in Moskau und ermittelt in Sachen Selbstmörderclub auf eigene Faust. Die Geschichte hat mich sehr fasziniert, die Beschreibungen des gesellschaftlichen Lebens im Russland zur Jahrhundertswende waren sehr interessant – nur die Gedichte habe ich am Ende nur noch überflogen. Das war dann doch ein bisschen zu viel des Guten.

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