Boris Akunin Der Tod des Achilles

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Inhaltsangabe zu „Der Tod des Achilles“ von Boris Akunin

Moskau 1882. Nach sechs Jahren Dienst beim russischen Botschafter in Japan kehrt Fandorin wieder in seine Heimat zurück. Sogleich wird er mit dem Tod seines alten Freundes General Sobolew konfrontiert. Erste Ermittlungen führen zu einer Dame deutscher Herkunft. Wollten die Deutschen den berühmten General, der die Türken besiegte, ausschalten und so Rußland schwächen? Oder gibt es auch in Rußland Kräfte, die ihn fürchten? Boris Akunin genießt in Rußland geradezu legendäre Popularität und wurde 2001 dort zum Schriftsteller des Jahres gekürt. Seine Bücher wurden bereits in 17 Sprachen übersetzt."Sherlock Holmes und James Bond, aber mit russischer Seele - Seit Doktor Shiwago ist Erast Fandorin der erste russische Romanheld, den Hollywood haben will." ARD- Kulturreport"Ein Spiel mit den schönsten Motiven aus alten Klassikern und moderner Spannungsliteratur." Brigitte extra

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    Der Tod des Achilles
    Bella5

    Bella5

    26. June 2016 um 12:59

    Inhalt: Moskau 1882. Nach sechs Jahren Dienst beim russischen Botschafter in Japan kehrt Fandorin wieder in seine Heimat zurück. Sogleich wird er mit dem Tod seines alten Freundes General Sobolew konfrontiert. Erste Ermittlungen führen zu einer Dame deutscher Herkunft. Wollten die Deutschen den berühmten General, der die Türken besiegte, ausschalten und so Rußland schwächen? Oder gibt es auch in Rußland Kräfte, die ihn fürchten? Meine Meinung: Im Zentrum dieser Erzählung steht eine große Verschwörung. Die Gesellschaftskritik, die bereits in Band 1 ("Fandorin") anklang, erreicht hier den vorläufigen Höhepunkt. Intrigen, Seilschaften, Geheimnisse und Nepotismus - eine wahre Schlangengrube, dieses Moskau! Besonders interessant ist aber die Figurenzeichnung - es gibt neue Helden, etwa Fandorins japanischen Diener Masa, der den plot angenehm bereichert, ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten aus Band 1 (ich verrate nicht, welcher es ist!) und neues, geheimnisvolles "Personal". Die deutsche Sängerin Wanda ist eine interessante Figur; besonders faszinierend fand ich aber die Charakterisierung eines Schurken, für den man durch Akunins feine Figurenzeichnung fast schon Verständnis bzw. Sympathie entwickeln kann! Nach den ausführlichen Anfang sollte man den Roman auf keinen Fall zur Seite legen, denn im Mittelteil gewinnt die Geschichte an Brisanz, um schliesslich in einem ambivalenten Ende zu münden. Mal wieder ein toller historischer Krimi, der nach einem etwas zaehen Beginn absolut zu überzeugen weiß!

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  • Rezension zu "Der Tod des Achilles" von Boris Akunin

    Der Tod des Achilles
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. February 2011 um 10:29

    Der Kollegienassessor - was immer man sich unter so einem Titel vorstellen mag - Fandorin, gerade erst aus dem Fernen Osten zurückgekehrt, wird im Russland des ausgehenden 19. Jahrhunderts, mit den Ermittlungen zu dem überraschenden Tod des im besten Alter stehenden Generals Sobolew betraut. Wie von einem Krimi nicht anders zu erwarten, stellt sich so nach und nach heraus, dass der Tod des "Achilles" kein natürlicher war. Zwar trat er in einer nicht unnatürlichen Situation ein, doch ist dem nicht nur asiatisch-sportlich geschulten, sondern auch mit einem hohen Intelligenzquotienten ausgestatteten Ermittler klar, dass so manches Detail nicht zum andern passt. Damit beginnt die für Krimis übliche Suche, bei der sich so nach und nach verschiedene Verdachtsgründe auftun und wieder auflösen. Eine nicht unwesentliche Rolle spielt in diesem Suchspiel der in der herrschenden Oberschicht jener Zeit anzutreffende, gekonnt beschriebene dekadente und hintergründige Charme des ausklingenden Jahrhunderts. Die Lösung des Falles kommt für den Ermittler fast überraschender als für den Leser, dem der Autor die hinter dem korrupten Charme verborgene kriminelle Energie schon vorher verschiedentlich in dezenter Weise andeutet. Mit der Figur des Kollegienassessors Fandorin hat Akunin eine Detektivgestalt geschaffen, die man nicht so schnell vergisst. Damit ist gewährleistet, dass man Fandorin gerne wieder begegnet. Über der gefälligen Gedanken- und Handlungsführung sollte man freilich nicht ganz vergessen, dass in einem entscheidenden Punkt die Kriminalstory brüchig bleibt: Kann es wirklich sein, dass den verhängnisvollen Liebestrank bei dem Schäferstündchen nur der General genießt, ohne seine arglose Gespielin an einem „Prosit“ zu beteiligen? Damit soll meine Rezension aber nicht enden. Allein das, was in den ersten Kapiteln des zweiten Teiles des Buches zu der Entwicklung eines Kriminellen ausgeführt ist, verdient höchste Beachtung. Hier erscheinen exemplarisch Bezüge zum Lebensweg heutiger Kapitalverbrecher auf. Diese Ausführungen gehen über das Genre eines Krimis hinaus.

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