Boris Akunin Pelagia und der rote Hahn -

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Inhaltsangabe zu „Pelagia und der rote Hahn -“ von Boris Akunin

Langsam glaubt Ordensschwester Pelagia selbst, dass hinter allem göttliche Fügung steckt. Warum sonst geschehen überall dort, wohin ihr Weg sie führt, schreckliche Verbrechen? Diesmal ist sie mit Bischof Mitrofani per Schiff unterwegs, als man in einer der Kabinen einen ermordeten Passagier findet. Natürlich beauftragt man Pelagia mit der Klärung des Falles. Die junge Nonne macht sich auf die Suche nach dem Mörder, der alles tut, um seiner Verfolgerin zu entkommen – selbst wenn er sie dafür töten muss ... Als ebenso kluge wie charmante Begleiterin ist Schwester Pelagia ihrem Bischof Mitrofani unentbehrlich geworden, und so begleitet sie ihn auf einer Schiffsreise von Moskau nach Zarinin. Schon bald werden ihre kriminalistischen Fähigkeiten auf eine erneute Probe gestellt: Ein Passagier wird nachts in seiner Kabine im Schlaf überrascht und umgebracht. Es handelt sich um den Anführer einer zum Judentum konvertierten Gruppe orthodoxer Russen, die auf dem Weg nach Jerusalem ist, ins Heilige Land. Diese Gruppe hatte dem Ermordeten nicht nur ihre gesamte Reisekasse anvertraut, sondern ihn auch als ihren »Messias« verehrt. Doch seinen bürgerlichen Namen und seine Herkunft scheint niemand auf dem Schiff zu kennen. So steuert man den nächsten Hafen an, wo Sergej Sergejewitsch Dolinin, ein hoher Beamter des russischen Innenministeriums, bereits auf Pelagia wartet, um mit ihr die Ermittlungen aufzunehmen. Er hat den Geburtsort des »Messias« in Erfahrung gebracht, und so machen sich die beiden zu diesem im Ural gelegenen Ort auf. Dort angekommen, finden sie schnell den eigentlichen Namen des Opfers heraus: Pjotr Scheluchin. Dolinin scheint sich mit dieser Auskunft zu begnügen und reist zurück nach St. Petersburg. Doch Pelagia kann sich damit nicht zufrieden geben: Die neugierige Nonne setzt ihre Nachforschungen fort – und wird selbst zur Gejagten, als man zum ersten Mal versucht, sie umzubringen. Der Mörder heftet sich fortan an ihre Fersen und zwingt sie zu einer weiten Reise, die sie bis nach Jerusalem führt …

Düster, aber gut!

— Bella5
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leider lahm

— Beust
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    Pelagia und der rote Hahn -
    Bella5

    Bella5

    16. May 2016 um 19:28

    Leider ist die Reihe rund um die pfiffige Nonne Pelagia schon zuende! Sehr Schade! Der letzte Fall führt Pelagia gar ins Heilige Land, es geht um einen geheimnisvollen jüdischen Sektenführer,äußerst brutale Morde, Zionisten, Glücksritter etc. Die Figuren machen eine Entwicklung urch und die story ist trotz Längen im Erzählfluss megaspannend. Wieder ist eine große Portion Gesellschaftskritik und Philosophie dabei, Akunin kritisiert Antisemitismus und Vetterwirtschaft, unter anderem. Endlich mal ein Histokrimi mit Tiefgang! Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und war vom Ende völlig überrascht!

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