Pelagia und die weißen Hunde

von Boris Akunin 
3,7 Sterne bei29 Bewertungen
Pelagia und die weißen Hunde
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Inhaltsangabe zu "Pelagia und die weißen Hunde"

Russland, im späten 19. Jahrhundert: Ordensschwester Pelagia wird auf den Landsitz einer Adelsfamilie geschickt. Es gehen dort seltsame Dinge vor: Nicht nur wurden die Hunde des Anwesens vergiftet, man birgt auch zwei Leichen aus der Wolga, und Pelagia ist die einzige, die eine schreckliche Wahrheit hinter den Verbrechen erahnt ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442460021
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:333 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:01.01.2005

Rezensionen und Bewertungen

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    Bella5s avatar
    Bella5vor 3 Jahren
    Toller historischer Krimi

    Inhalt:

    Russland, im späten 19. Jahrhundert: Ordensschwester Pelagia wird auf den Landsitz einer Adelsfamilie geschickt. Es gehen dort seltsame Dinge vor: Nicht nur wurden die Hunde des Anwesens vergiftet, man birgt auch zwei Leichen aus der Wolga, und Pelagia ist die einzige, die eine schreckliche Wahrheit hinter den Verbrechen erahnt ...


    Meine Meinung:

    Was für ein toller historischer Kriminalroman! Dies ist keine krude historisierende Fantasy, sondern ein Roman, der sich einfach gut liest. Obwohl ich mit den Bräuchen der orthodoxen Kirche nicht vertraut bin, hatte ich keinerlei Verständnisschwierigkeiten, da der Autor so anschaulich und präzise schreibt. Ausserdem merkt man die Erzählfreude und Fabulierlust jeder Seite an. Die Figuren sind gut ausgearbeitet, vielleicht auch ironisierend charakterisiert. Es gibt einen allwissenden Erzähler, der in seiner Allwisssenheit manchmal amüsant wirkt, überhaupt ist alles meines Erachtens doppelbödig: So kann das Buch als Historienroman aber auch  als (zeitgenössische ) Gesellschaftskritik gelesen werden. Beeindruckt hat mich auch der reiche Wortschatz des Autors. Es gelingt Akunin durch seine Wortwahl, das Ganze glaubwürdig wirken zu lassen. Ein Problem vieler Autoren ist leider, dass sie nicht in der Lage sind, einem historischen Roman die nötige sprachliche Färbung zu geben. Akunin löst das Ganze meisterlich. Der Krimi entwickelt sich ab der Mitte zur gesellschaftskritischen Erzählung, was mich aber nicht gestört hat. Es ist dies kein rasanter Roman und kein beinharter, atemloser Thriller. Trotzdem habe ich viel Freude beim Lesen gehabt. Trotz gewisser Längen zum Finale hin vergebe ich für das Abenteuer von Schwester Pelagia 5 Sterne!

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    claudiaausgrones avatar
    claudiaausgronevor 6 Jahren
    Ungewöhnlicher Krimi...

    Ein historischer Krimi aus Russland...neuer Stoff für mich. Wie bei allen Büchern, die in Russland spielen, musste ich mich an die Namen der Figuren und und ihre vielfältigen Spielarten gewöhnen und hatte zu Beginn Probleme des Erinnerns. Das fügt sich aber mit der Weile. Auch musste ich mich erst einmal in viele Begrifflichkeiten des klerikalen Lebens in Russland einfuchsen.
    Dies ist kein Thriller, kein Reißer. Eine Nonne klärt die Verbrechen auf, von ihrem Bischof zu diesem Zwecke ausgesandt, quasi als Kirchenbuße. Auch wenn viel Blut fließt, oft hatte ich das Gefühl, mich eher in einem Schelmenroman wieder zu finden.

    Der Roman wird von einem allwissenden Erzähler geschildert. Durch viele Einschübe, die der Figurenbeschreibung dienen oder zeitgeschichtliche bzw. örtliche Besonderheiten erklären sollen, leidet manchmal die Spannung ein wenig. Da diese Einschübe bisweilen sehr amüsant oder ironisch sind, wird dies wieder ausgeglichen. 
    Die Sprache scheint dem Zeitgeist der Zeit nachempfunden, in der der Krimi spielt.
    Ich sehe die Geschichte als ein wenig realitätsfern, aber dennoch hat sie mich nach der Eingewöhnungszeit gut unterhalten. Dem Bischof und der Nonne Pelagia wurden durchaus kluge Sätze in den Mund gelegt, jenseits aller Frömmelei. Ein Krimi, der Toleranz Andersgläubigen gegenüber ans Herz legt, der Scheinheiligkeit, Buckeln und Machtbesessenheit aufzeigt, alles in feine Ironie gepackt.

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