Boris Koch

 4 Sterne bei 479 Bewertungen
Autor von Der Drachenflüsterer, Vier Beutel Asche und weiteren Büchern.
Autorenbild von Boris Koch (© Anna Kuschnarowa)

Lebenslauf von Boris Koch

Boris Koch, Jahrgang 1973, wuchs auf dem Land südlich von Augsburg auf, studierte Alte Geschichte und Neuere Deutsche Literatur in München und lebt heute als freier Autor in Berlin. Er ist Mitveranstalter der phantastischen Lesereihe "Das StirnhirnhinterZimmer" und Redakteur des Magazins "Mephisto". Zu seinen Buchveröffentlichungen gehören „Der Drachenflüsterer“, die Fantasy-Parodie "Die Anderen" und der mit dem Hansjörg-Martin-Preis ausgezeichnete Jugendkrimi "Feuer im Blut" sowie der Shadowrun-Roman "Der Schattenlehrling".

Neue Bücher

Cover des Buches Narrenkrone (ISBN: 9783426526781)

Narrenkrone

 (12)
Neu erschienen am 03.05.2021 als Taschenbuch bei Knaur Taschenbuch.

Alle Bücher von Boris Koch

Cover des Buches Der Drachenflüsterer (ISBN: 9783570400029)

Der Drachenflüsterer

 (82)
Erschienen am 06.04.2010
Cover des Buches Vier Beutel Asche (ISBN: 9783453534681)

Vier Beutel Asche

 (49)
Erschienen am 08.09.2014
Cover des Buches Dornenthron (ISBN: 9783426524947)

Dornenthron

 (46)
Erschienen am 01.04.2020
Cover des Buches Die Drachenflüsterer-Saga (ISBN: 9783453534391)

Die Drachenflüsterer-Saga

 (31)
Erschienen am 09.09.2013
Cover des Buches Gebissen (ISBN: 9783453525689)

Gebissen

 (35)
Erschienen am 01.09.2009
Cover des Buches Gothic (ISBN: 9783407741202)

Gothic

 (24)
Erschienen am 23.10.2009

Interview mit Boris Koch

Interview von LovelyBooks mit Boris Koch, Mai 2011

1) Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Halbwegs regelmäßig schreibe ich Kurzgeschichten, seit ich achtzehn oder neunzehn bin, eine der ersten wurde dann 1993 in der von Jörg Kleudgen herausgegebenen und in seiner Goblin Press verlegten Anthologie Der Alp veröffentlicht. Darauf folgten weitere Veröffentlichen in Fanzines und der Small Press, bis dann 1997 der phantastische Abenteuerroman 365 Grad erschien, den ich gemeinsam mit Jörg Kleudgen verfasst hatte, quasi mein erstes „halbes“ Buch. Wir hatten gemeinsam ein kurzes Exposé entwickelt, in dem die Kernidee und die wichtigsten Figuren umrissen waren, und dann hatte einer – ich weiß nicht mehr wer – angefangen zu schreiben. Nur die ersten zwei, drei Seiten, und das Ganze dann per Post an den anderen geschickt. Der schrieb weitere drei, vier Seiten und schickte sie zurück, zusammen mit einem Brief. Und weiter ging es hin und her, immer nur kurze Passagen. So entwickelte sich über die nächsten ein, anderthalb Jahre der Roman und unsere Freundschaft weiter; über einen Verlag mussten wir uns keine Gedanken machen, schließlich hatte Jörg ja einen ... Ein Jahr später folgte dann der Band Hirnstaub mit Erzählungen von mir, das erste, ganz eigene Buch, wenn man so will. Beide Bücher erschienen in winziger Auflage von 100 Stück und sind längst vergriffen.

2) Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Eine solche Frage umfassend zu beantworten, ist vollkommen unmöglich, denn da kamen über die Jahrzehnte einige zusammen. Bei dem einen beeindruckt mich sprachliches Geschick, bei dem anderen die Weise, wie er Spannung aufbaut, der nächste schreibt eine Szene, die mich über Jahre nicht loslässt, und bei wieder anderen lese ich das Gesamtwerk, um nur ja keine Zeile zu verpassen. Es kann auch passieren, dass mich ein Buch inspiriert, das mir eigentlich nicht übermäßig gefällt. Lange Rede, kurzer Sinn, hier also der Versuch einer (nicht umfassenden) „Longlist“: Oskar Maria Graf mit seiner phänomenalen Autobiographie Wir sind Gefangene, weil er ernste Anliegen hat, phantastisch beobachten und auch über sich selbst lachen kann. Feine Selbstbeobachtungen im Bereich Fußball und Besessenheit zeigt Nick Hornby in Ballfieber. Franz Kafka für alles, was er geschrieben hat, besonders für die niederschmetternde Erzählung In der Strafkolonie. Tobias O. Meißner für die Radikalität seines Hiobs Spiel und das ganz eigene Starfish rules. Umberto Eco, weil er in Der Name der Rose phänomenal einen spannenden Krimi mit Philosophie verbunden hat, und das im Gewand des historischen Romans. Und für das hintergründige Spiel mit dem Foucaultschen Pendel. Mats Wahl für das Gefühl von Jugend in Winterbucht. Michael Nava für seine Krimis voller Wut und Engagement. Andreas Steinhöfel für seine Fähigkeit, Wunderschönes zu schreiben ohne kitschig zu werden, und den Humor, wie in Die Mitte der Welt und die Geschichten um Rico und Oskar. T.H. White für seinen zugleich humorvollen und weisen Umgang mit der Artus-Sage in Der König auf Camelot. Dazu kommt der Comic-Autor Garth Ennis für seine durchgeknallte, explizite und doch poetische Preacher-Saga. J.R.R. Tolkien und H.P. Lovecraft für ihre phantastischen Welten, Georg Büchner, Ramsey Campbell, Ray Bradbury, Alan Moore, Karl May, Chuck Palahniuk, Joe R. Lansdale, J.G. Ballard, P.K. Dick, Shaun Tan, Arthur Machen und und und ... Und nicht zuletzt Kathleen Weise, Christian von Aster und Markolf Hoffmann, mit denen ich bei Lesungen oder Büchern immer wieder zusammenarbeite, und deren Arbeitsweise ich durch diese Nähe intensiv beobachten kann; einzelne Texte hervorheben fällt mir deshalb auch schwer, aber es gibt mehr als genug, das mich bei ihnen immer wieder beeindruckt und inspiriert.

3) Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Ich guck einfach in meinen Kopf, und da sind sie … Ich will auch gar nicht genau wissen, wo sie herkommen, sondern einfach nur damit umgehen.

4) Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Zum einen habe ich eine Website, auf der ich alle möglichen Neuigkeiten in die Welt tröten kann, was aber natürlich eine recht einseitige Art von Kommunikation und Kontakt ist … Ansonsten gibt es ja immer wieder Lesungen, sei es jeden Monat im Berliner StirnhirnhinterZimmer (http://www.stirnhirnhinterzimmer.de) oder dort, wohin auch immer mich diese oder jene Einladung verschlägt. Bei und auch nach einer solchen Veranstaltung bleibt meist gut Zeit für eine kleine Plauderei. Dazu treibe ich mich viel auf diversen Messen und Cons herum, wo sich immer wieder das ein oder andere charmante Gespräch ergibt.

5) Wann und was liest Du selbst?

Ich lese zu einer Kanne Schwarztee am Morgen, bevor ich mich an den Rechner setze, im Zug und in der U-Bahn, am Abend im Bett und manchmal auch zwischendurch einfach so, aber Letztes überwiegend zu Recherchezwecken; die Lektüre zum reinen Vergnügen muss meist bis zum Abend warten, obwohl die Grenze zwischen Arbeit und Vergnügen nicht immer klar zu ziehen ist. Was ich lese? Prosa ziemlich querbeet, als Beispiele können die Bücher aus der obigen Liste dienen. Dabei bin ich auch besonders neugierig auf das, was die Kollegen schreiben, die ich über die Jahre näher kennenlernen durfte, auf Messen oder bei gemeinsamen Lesungen oder noch besser beim Essen oder Bier danach. Dazu kommen Sachbücher zu unterschiedlichsten Themen, die ich zu Recherchezwecken lese oder auch einfach aus Neugier. Ferner Comics oder Graphic Novels und diverse Zeitschriften von 11 Freunde bis zum Greenpeace Magazin.

6) Wie hat es sich angefühlt, als du dein erstes eigenes Buch in deinen Händen hieltest?

Ich weiß noch genau, dass es Dezember war. Ich habe Jörg Kleudgen besucht, der damals in Koblenz gewohnt hat. Wir hatten jeder einen kleinen Verlag und haben meinen Erzählungsband Hirnstaub zusammen herausgebracht. Gemeinsam waren wir in der Stadt und während andere nach Weihnachtsgeschenken suchten, haben wir die frisch fertiggestellten Bücher abgeholt. Dann sind wir zu ihm nach Hause gefahren und haben am Abend die Schutzumschläge von Hand um die hundert Bücher gefaltet, einen nach dem anderen. Es war toll zu sehen, wie der Stapel mit den fertigen Büchern ständig wuchs. Sogar dann noch, als mir richtig bewusst wurde, dass ich die am nächsten Tag im Rucksack heimschleppen durfte …

7) Was war eines der überraschendsten Dinge, die Du beim Schreiben gelernt hast?

Die Überraschungen und das Lernen passierten tendenziell eher beim Recherchieren; oder bei diversen Beobachtungen und Erlebnissen innerhalb der Branche; das Schreiben selbst hat man ja eigentlich unter Kontrolle. Die Überraschungen ergeben sich überwiegend dann, wenn sich mit klarem Kopf konzipierte Geschichten aus dem Bauch heraus doch anders entwickeln, wenn man bestimmten Figuren dies oder jenes nicht mehr antun will, andere dafür dann doch über die Klinge springen lässt. Wenn man eigene (Alp-)Träume, Beobachtungen oder Erlebnisse einbaut, und diese im Sinne der Geschichte variiert und damit plötzlich ganz anders darüber nachdenkt. In solchen Fällen lernt man immer wieder etwas über sich selbst, aber das ist für andere kaum von Interesse … Spannender ist eindeutig das Lernen beim Recherchieren.

Neue Rezensionen zu Boris Koch

Cover des Buches Dornenthron (ISBN: 9783426524947)WriteReadPassions avatar

Rezension zu "Dornenthron" von Boris Koch

Düsterer Märchen-Mix mit vielen Protagonisten
WriteReadPassionvor 6 Tagen

Inhaltserzählung und Klappentext:
Es war in der alten Zeit, als die Hexerei noch mächtig und nicht verpönt war, so hatte seine Mutter begonnen. Kaiser Cletian herrschte  weise in der prächtigen Hauptstadt Ycena, und im gesamten Reich herrschte Frieden, niemand litt Hunger. Die Menschen priesen und verehrten den Kaiser. Er hatte eine Tochter, die ihn liebte und die er seinerseits vergötterte, denn sie war nicht nur schön, sondern auch freundlich und klug. Sie war so klug, dass sie ihn schon als Kind beriet und der Kaiser beschloss, sie zu seiner Nachfolgerin und damit zur ersten Kaiserin des Reichs zu ernennen. Doch das passte den dreizehn Hexen in den dreizehn Provinzen nicht, denn die sahen sich selbst als die mächtigsten und wichtigsten Frauen des Reichs. Brennende Eifersucht erwachte in ihnen, und eine jede versuchte, dem Mädchen zu schaden.

So ging es Monat für Monat, eine Hexe nach der anderen scheiterte daran, der Kaisertochter zu schaden.
Es nahte der sechzehnte Geburtstag des Mädchen, der mit einer großen Feier begangen werden sollte. Zahlreiche Gäste waren geladen, und nur noch die dreizehnte Hexe war übrig, ihren Schadenszauber zu wirken.
Und die dreizehnte Hexe erkannte, dass sie allein nicht die Macht haben würde, der Kaisertochter zu schaden. Also bat sie ihre zwölf Hexenschwestern um Hilfe. Und erstmalig taten sie sich für einen schrecklichen Hexenspruch zusammen, denn ihr Neid und ihre Eifersucht waren grenzenlos.
Gemeinsam wirkten sie einen Zauber, der nicht nur das Mädchen in einen ewigen Schlaf sandte, sondern auch den Kaiser und seine Frau, die Bediensteten im Palast, die Gäste der großen Feier und die Boten, die mit Glückwünschen aus den anderen Ländern kamen, die Tiere in den Ställen und die Vögel, die daraufhin schlafend von den Dächern fielen und sich das Genick brachen.

Und jedem Schlafenden schickten die dreizehnten Hexen dreizehn wiederkehrende Albträume.
Allein der Kaiser konnte dem Schlaf einen Moment lang entgehen, und er versprach lautstark demjenigen die Hand seiner Tochter, der sie mit einem einfachen Kuss aus dem Schlaf zu erwecken vermochte, und mit ihr das halbe Kaiserreich.
Die Hexen aber lachten über ihn und und ließen um den Palast eine undurchdringliche Hecke wachsen, die innerhalb weniger Augenblicke die hohen Mauern überwuchert hatte und bis hinauf zu den höchsten Dächern reichte.
Und auch über den verlassenen Kaiserthron wuchsen die Dornen, bis sie ihn völlig bedeckten. Niemand konnte das Mädchen retten, niemand bestieg den leeren Dornenthron, niemand wurde zum neuen Kaiser ernannt, und das Reich zerfiel in seine dreizehn Provinzen, in dreizehn, einander stetig bekämpfende Königreiche.
Doch die Tochter des letzten Kaisers wartete noch immer - schlafend und keinen Tag älter als sechzehn Jahre - auf den Retter, der an ihrer Seite zum neuen Kaiser werden sollte.

(Seite 93, 96 und 97)


Autor:
Boris Koch, Jahrgang 1973, wuchs auf dem Land südlich von Augsburg auf, studierte Alte Geschichte und Neuere Deutsche Literatur in München und lebt heute als freier Autor in Berlin. Er ist Mitveranstalter der phantastischen Lesereihe "Das StirnhirnhinterZimmer" und Redakteur des Magazins "Mephisto". Zu seinen Buchveröffentlichungen gehören „Der Drachenflüsterer“, die Fantasy-Parodie "Die Anderen" und der mit dem Hansjörg-Martin-Preis ausgezeichnete Jugendkrimi "Feuer im Blut" sowie der Shadowrun-Roman "Der Schattenlehrling".


Bewertung:
Das Cover finde ich sehr ansprechend und passend zur Geschichte, auch der Titel passt, wenn ich auch das Gold nicht so mag. In der hinteren Innenklappe ist das Motiv ohne Schrift versehen, das finde ich super. Da kann man sich ein richtiges Bild vom Bild machen. Der Klappentext vermittelt uns, es ginge nur um Ukalion, der auf der Suche nach dem Kaiserreich ist, um die Prinzessin zu erwecken. Das führt in die Irre, denn er ist nur einer von vielen Hauptfiguren, die die Geschichte bestimmen. Warum wieder so ein fehlerhafter Text dran steht - immer wieder ein Kopfschüttler! Der Innenklappen-Text ist aus dem Buch entnommen und somit stimmig. Ich habe ihn oben mit aufgenommen.

Die Karte an sich ist toll gestaltet, genau im Stil des ganzen Buches und zur Geschichte passend. Aber auf der tollen Karte fehlen leider wieder relevante Plätze wie der eingestürzte Turm, um den es ja hauptsächlich geht und es dort einen König gibt, sowie die Hafenstadt Myrthago, wo die Protagonistin, die zweite Hauptfigur hier, lebt und arbeitet ... 😑 Dieser Turm in Teil 4 ist auch wieder nicht auf der Karte. Es bringt mir die ausführliche Beschreibung nichts, wenn da dann nur "Hier, auf dem Richtturm, kamen sie zusammen ..." - JA, WO????? Wo ist dieser Richtturm??? Nervig!!! Das ist irgendwie fast immer dasselbe, das nervt! Aber Hauptsache so unwichtige Orte wie ein Wirtshaus ist dabei. 🤨 Und auf Seite 147 wird dieser Fehler auch deutlich: Tyra sagt, sie muss nach Lathien. Wo wohnt sie denn??? Die Karte zeigt doch nur Lathien! Echt merkwürdig. Ich kapiere das nicht. Es wird auch immer wieder von dreizehn Königreichen oder Provinzen (wechselt sich beides ab) gesprochen - aber selbst, wenn ich alle schwarzen Ortpunkte zusammenzähle, komme ich nur auf zwölf Orte insgesamt. Und dann gibt es auch Stellen, wo einige Orte auf der Karte nicht zu Lathien sortiert werden, obwohl klar dick auf der Karte steht "Königreich Lathien", sonst steht keine Königreich-Deklaration dabei. 

Das Setting ist düster, so wie es bei der Geschichte sein soll, auch die Atmosphäre kommt recht düster rüber. Der Schreibstil ist nicht flüssig zu lesen, wie man das so gewöhnlich kennt, aber auch nicht komplex poetisch. Auch die grobe Welt mit Mordschlag, Missbrauch und Intrigen ist gut und realistisch dargestellt.

Das Schreiben ist das Handeln des Gelehrten, dachte er, denn es setzt Wissen und Gedanken in die Welt. Einsame Gedanken dagegen bewegten niemanden, sie waren keine Handlung, sondern konnten nur deren Vorbereitung sein. Wenn man also das eine dachte und dann doch schrieb, was ein anderer verlangte und dachte, handelte man nicht selbst, sondern beschränkte sich darauf, das Werkzeug eines anderen zu sein oder auch sein willenloser Schatten.
(Seite 243)

Schon der Prolog ließ mich überrascht stutzen: Dornröschen? Eher Rumpelstilzchen! 😆 Ja, richtig gelesen! Es taucht hier erstmal ein "Rumpelstilzchen" auf, dass erstgeborene Kinder abkauft. Die Figur ist von Anfang an mysteriös gehalten, und überrascht nicht nur, sondern macht richtig neugierig. Vor allem, weil es ja eine Dornröschen-Adaption sein soll. Hups, ins falsche Märchenloch gefallen. Alice lässt grüßen! 🤭 

Überrascht war ich, dass im zweiten Teil eine Frau als Hauptfigur des Teils vorgestellt wurde. Da ja vom Klappentext nur Ukalion zu lesen ist. Was sich aber dann zum Ende hin an den Prolog anhängt. Das war ein "AH"-Effekt. Beim Prolog weiß man ja nicht, wann und wo .. und das hier ist irgendwie Teil 2 vom Prolog, sozusagen. Habe ich bisher so auch noch nicht gelesen. Interessant auf jeden Fall. Dann geht es wieder zu Ukalion aus dem Klappentext. 

Das Buch ist in insgesamt 16 Teile geteilt, jeder mit einer eigenen Überschrift und einem Dornenzweig geschmückt. Die Teile sind nicht nummeriert, die habe ich für mich zur Übersicht beigeschrieben. Der Autor hat auch hier ganz ungewöhnlich immer wieder die Kapitel neu beginnen lassen. Jeder Teil fängt also mit 1 an, statt an den vorigen anzuknüpfen und weiterzulaufen, wie das normalerweise gemacht wird. 

Teil 1 (die Überschriften schreibe ich nicht, soll ja eine Überraschung sein): Ukalion, ein Müller, der auch als Protagonist (als einziger) im Klappentext erwähnt wird

Teil 2: Tyra, die Duftfinderin, die irgendwo in einer Hafenstadt namens Myrthago lebt.

Teil 3: Ukalion

Teil 4: Verbrecher Grigo + der Narr Arlac, der für König Tiban narrt + Schreiber Inrico aus der schwebenden Bibliothek (auch auf der Karte) + Anthia, Grigos Schwester = hier ist das erste Mal, dass viele Charaktere in einem Teil vorkommen. 

Teil 5: Tyra + Cornella, einer nur kurz erwähnten Nebenfigur + das "Rumpelstilzchen" + Ukalion = hier merkt man, dass das "Rumpelstilzchen" kurz eingeworfen wird, um die Neugier weiter anzufachen. Ansonsten geht es um ganz andere Themen und Figuren. Und man fragt sich, was das mit diesem "Rumpelstilzchen" soll ...

Teil 6: Perle, eine fünfzehnjährige Tochter des Waldläufers (zusammen mit ihrem Bruder Ion)

Teil 7: Tyra + Ukalion + 4 kryptische Sätze zu Dario, der Son von Kyra, die völlig unnötig sind

Teil 8: Inrico + Anthia

Teil 9: Ukalion

Teil 10: Perle und Ion = hier kommt jetzt sogar das Märchen "Hänsel und Gretel" ins Spiel. Natürlich ganz anders als wir es kennen und auch sehr abgewandelt, mehr als bei "Rumpelstilzchen", aber ich dachte sofort an das Märchen

Teil 11: Ukalion + Tyra = Das erste Mal, dass die getrennten Protagonisten aufeinandertreffen + 1 unnötiger Satz zu Dario + Telamon, Einwohner von Ycena mit Tochter Isa + "Rumpelstilzchen" = wieder so ein weiteranfachen von Neugier, denn auch hier wird er nur kurz eingeworfen

Teil 12: Arlac + Bauer Orionth und Gajus, Ukalions Stiefvater + Inrico und Anthia

Teil 13: Perle und Ion

Teil 14: Ukalion und Tyra und Telamon

Teil 15: Perle und Ion = hier erfährt man, was es mit dem "Rumpelstilzchen" auf sich hat, ebenso, wer diese Frau im Wilden Wald ist + Ukalion und Tyra und Telamon

Teil 16: Perle und Ion + Ukalion und Tyra und Telamon + Arlac + Inrico und Anthia = hier zum Schluß-Teil hat der Auto alle Figuren nochmal kurz eingebracht

"Gnade und Schwäche sind nicht dasselbe", erwiderte Ukalion (...)
(Seite 91)

Das Ende ist sehr offen und einige der Figuren sind kaum voran gekommen mit ihren Zielen.

Man erfährt nichts über die dreizehn oder vierzehn Hexen, was nach dem Zauber über das Königreich mit ihnen geschah. Nur einmal erfährt man von einer der Hexen etwas, aber auch das kann ich nicht ohne Spoiler aufschreiben, daher muss in die Lese-Chronik geschaut werden.

Der Narr des Königs ist echt unterhaltsam. 😁 Das sind mal Stellen zum Schmunzeln und lachen: "Eure eiliggeborene Drängeleit." - "Oh, ich Narr! Was Weisheit in Sachen Totschlag und Stärke anbelangt, kann euch einfach niemand den Weinkrug reichen, eure wissensdurstige Trunkenheit."

Noch ein Lacher, aber eher ein Weinlacher: "Was bildet der sich ein! Wir kennen uns ewig und wir zwei sind Schiffbrüchige, und da lächelt er uns an und verlangt Zoll für die Dinge, die wir am Leib tragen?" - "War es eine gute Idee, ihn nach dem Entführer zu fragen?" - "Immerhin hat er die Frage nicht verzollt." 😂 🙈 Es geht weiter, aber mehr schreibe ich dazu nicht.

Einige unlogische Verläufe und Erzählfehler sind hier eingearbeitet (Siehe Lese-Chronik). Auch das Wort "vögeln", das einmal benutzt wird, passt überhaupt nicht in diese Zeit.


Fazit:
Eines der Bücher, die sich nicht sehr gut rezensieren lassen, ohne zu spoilern. So bleibt diese Rezi etwas wage, was ich nicht so gerne mag. Die Aussagekraft fehlt dann einfach. Aber es ist eben so, wer mehr erfahren möchte, muss eben Spoiler lesen, ansonsten es ebenfalls so hinnehmen. Ich habe versucht, so viel wie möglich zu berichten ohne die Verläufe an sich zu verraten. Es wartet auf jeden Fall einiges an Überraschung. 

Ich hatte zwischendurch einige Male das Bedürfnis, das Buch abzubrechen, aber die Sache mit dem "Rumpelstilzchen" ließ mich einfach nicht in Ruhe! Ich musste erfahren, was es damit auf sich hat. Und zum Glück lässt der Autor einen nicht hängen und schreibt das in Band 2. Aber vieles bleibt offen und rätselhaft. Ich kann nur hoffen, dass wir mehr über das Schicksal der Hexen in Band 2 erfahren. Das fand ich hier unbefriedigend. Auch das Warum kann ich hier nicht schreiben, da das wieder spoilert *stöhn*. 

Auch was die vielen Charaktere angeht, verstehe ich den Sinn nicht. So einige hätte der Autor ganz weglassen können. Sie dienen hier scheinbar nur als Lückenfüller. Auch diese fünf Sätze zu Dario ist totaler Unsinn. Damit kann man überhaupt nichts anfangen. Die ganzen Ziele der einzelnen Figuren schwirren herum, ohne ein Ende zu haben.

"Welches Wissen jemand sucht, sagt nicht immer etwas über seine Absichten aus."
(Seite 237)

Auf jeden Fall ist die Geschichte ganz anders als man schon vom Klappentext erwartet. Klar, die stimmen so gut wie nie, da Erwartungen ja kein Wissen heranziehen, nur Fantasie. Man kann ja im Vornerein nicht wissen, wie eine Geschichte ist, nur spekulieren. Aber in diesem Fall führt schon der Klappentext auf eine falsche Fährte. Für mich war der Verlauf mal richtig spannend, dann wieder nicht. Einzig die Neugier auf das "Rumpelstilzchen" hat mich dann durchhalten lassen. Eine ausgeklügelte Geschichte, die nicht ganz neu ist, aber sich aus drei Märchen zusammensetzt. Das ist eines der Dinge, die richtig überraschen. Auch existieren verschiedene Versionen der Kaiserreich-Geschichte und die der dreizehn Hexen. Welche nun stimmt, erfahren wir hoffentlich in Band 2.

Auch wenn mich die Geschichte nicht ganz fesseln konnte und viele Fehler drin sind, werde ich Band 2 auf jeden Fall lesen. Ich möchte die ganzen Figuren und ihre Ziele für mich abschließen. Band 2 wirkt im übrigen erstmal gar nicht wie Band 2. Noch bevor ich das hier gelesen hatte, hatte ich Band 2 in der Hand, weil ich dachte, ich kaufe direkt das nächste Buch des Autors. Aber im Klappentext steht das gleiche Setting drin, also dachte ich mir, dass es Band 2 sein muss. Es steht ja auch nirgendwo als solches drauf. Gut, dass ich zuvor auch die Karte schon gelesen hatte, sonst wüsste ich das bis heute nicht. Auch auf Lovelybooks ist es nicht als Reihe und Band 1 gekennzeichnet, noch ist Band 2 dabei. 

Für alles insgesamt 3,5 Sterne. Für alle, die gerne andersartige und düstere Märchen lesen.

(Ja, ich habe bewusst die Zahlen mal ausgeschrieben, mal nicht.)


😈 Lesen auf eigene Gefahr:

https://www.lovelybooks.de/bibliothek/WriteReadPassion/lesestatus/2573373645/


COVER/AUFMACHUNG⭐⭐⭐⭐⭐

GRUNDIDEE/THEMA ⭐⭐⭐⭐

ATMOSPHÄRE/SETTING ⭐⭐⭐⭐⭐

ERZÄHLSTIL ⭐⭐⭐,🌠

HANDLUNG/VERLAUF ⭐⭐⭐

CHARAKTERE ⭐⭐⭐

GENRE ⭐⭐⭐⭐⭐




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Cover des Buches Narrenkrone (ISBN: 9783426526781)Belladonnas avatar

Rezension zu "Narrenkrone" von Boris Koch

Die phantastische Märchen-Dilogie von Boris Koch erhält in »Narrenkrone« einen gelungenen Abschluss
Belladonnavor 6 Tagen

Beschreibung

In der einstigen Kaiserstadt Ycena befindet sich ein dornenüberwucherter Palast, in dem der seit jahrhunderten schlafende Hofstaat darauf wartet, dass die Kaisertochter wachgeküsst wird und dadurch die dreizehn Königreiche wieder unter einem Kaiser, wie in alten glanzvollen Zeiten, vereint werden. In den Ruinen Ycenas scheint die Kraft der Dornenhecke zu schwinden und so beginnt ein Kampf um die Kaisertochter und gegen die Zeit.

Meine Meinung

Boris Koch setzt mit »Narrenkrone« seine fabelhafte Neuinterpretation des »Dornröschen«-Märchens fort, welches in »Dornenthron« seinen Anfang nahm und nun ein wunderbares Finale bereitet bekommt.

Im Vergleich zum Auftaktband, der aus mehreren Erzählsträngen zu einem Ganzen verwoben wurde, hat man nun das Gefühl eine homogenere Geschichte zu lesen, die sich zum einen in der Ruinenstadt Ycena zuträgt, wo sich einige Bekannte Charaktere tummeln, um aus unterschiedlichen Gründen sich die Reichtümer des Kaiserpalastes zu sichern oder die Machtergreifung durch ein neues Kaiserreich anstreben und nun an der undurchdringlichen Hecke, die erste Anzeichen der Schwäche erkennen lässt, aufeinanderstoßen.

Darunter befindet sich Ukalion, der Bastard des imperatorischen Königs, der sich angetrieben von Rachegelüsten unterirdisch vorkämpft, Levith und Parikles die für ein freies Leben kämpfen, in dem ihre Homosexualität nicht verurteilt wird, Anthia, die Schwester eines gehenkten Räuberhauptmanns, die der grausamen Herrschaft König Tibans, der zahlreiche Menschen opfert, um den Wettergott zu besänftigen und dessen Geschlecht seine Stärke durch die Ermordung von Einhörnern zum Ausdruck bringt, ein Ende bereiten will und die junge Perle, die sich mit ihrem jüngeren Bruder so viel Reichtum verschaffen will, dass sie niemandes Leibeigene mehr sein müssen.

Die märchenhafte Note mit Anklängen an althergebrachte Erzählungen, wie die der Gebrüder Grimm, hatte mich in »Dornenthron« unheimlich begeistert. In »Narrenkrone« beschreitet Boris Koch jedoch einen anderen Weg, der die Richtung einer modern anmutenden Fantasy-Saga mit dem Charakter einer Fabel einschlägt und sich zugegebener Maßen auch schon erahnen ließ. Daher hatte ich mir eigentlich erhofft, dass die polarisierenden Figuren (Ukalion, Levith und Anthia) mit mehr Tiefe aufwarten, sodass man sich ihnen näher fühlt. Allerdings bleibt die Geschichte in dieser Beziehung ihrem Märchencharakter treu. Die Kapitel haben durch die wenigen Ausschweifungen auch eine angenehme Länge und Boris Kochs Schreibstil lässt sich super lesen. Dennoch kommt Koch in seiner Fortsetzung nicht ganz an die magische Sogwirkung des ersten Bandes heran.

Mein Highlight in »Narrenkrone« ist definitiv Arlac, der Hofnarr von Lathiens König, dem in seiner Narretei nichts heilig ist und mit seinen derben Späßen zu unterhalten weiß. Geschickt deckt der Narr die starrsinnige Verbohrtheit Tibans auf und macht sich dessen Schwäche zunutze.

Das Finale von Boris Kochs moderner Märchen-Adaption konnte mich durch die vielen kleinen Botschaften und das wirklich geniale Ende für sich gewinnen. Allerdings gibt es in Bezug auf Tiefe der Figuren und ein paar kleinere Längen im Handlungsverlauf Abzüge in der B-Note. Vielleicht wäre es ein geschickterer Schachzug gewesen, die zwei Bände in einem Buch zusammenzufassen, sodass erst gar keine falschen Erwartungen geschürt werden.

Fazit

Die phantastische Märchen-Dilogie von Boris Koch erhält in »Narrenkrone« einen gelungenen Abschluss, der dem ersten Band jedoch nicht ganz das Wasser reichen kann. Ich liebe Märchen und Boris Koch hat ein solches in ein erfrischendes Fantasywerk verwandelt das mit fabelhaften Botschaften auftrumpft, sodass ich die Dilogie auf jeden Fall weiterempfehlen möchte.

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 05.06.2021

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Cover des Buches Narrenkrone (ISBN: 9783426526781)himmelsschlosss avatar

Rezension zu "Narrenkrone" von Boris Koch

Ein gelungenes Finale!
himmelsschlossvor 8 Tagen

Wie beim ersten Teil gefällt mir hier das Cover wieder sehr gut. Es passt perfekt zu der Geschichte und auch zum ersten Band.

Ich war ziemlich gespannt wie die Geschichte weitergehen wird, weil der Cliffhanger im ersten Band ja ziemlich fies war. Zum Glück geht es hier direkt nahtlos über, so dass meine Neugier recht schnell gestillt wurde. Der Einstieg in die Geschichte war mir sehr leicht gefallen, weil wir halt keinen Zeitsprung hatten, sondern direkt dort weitermachen wo wir bereits aufgehört hatten.

Was mich persönlich auch beim ersten Teil bereits begeistern konnte, war auch hier wieder vorhanden -> Nämlich nicht das reine kopieren der Märchen, sondern viele neue Kernelemente die alles frisch und neu scheinen lassen. Die Geschichte entwickelt sich wieder in einem angenehmen Tempo, so das ich als Leser nie das Gefühl von Langeweile gespürt habe. Eine ruhige Vorgeschichte gab es hier nicht, weil das Tempo direkt am Anfang hoch war. Die Spannung zog sich dadurch wie ein roter Faden durch das gesamte Buch.

Die Charaktere haben seit der ersten Seite eine gute entwicklung erlebt und man merkt das sie mit der Storyline wachsen und reifer werden. Alle Figuren sind für mich etwas ganz besonderes geworden und ich habe alle ins Herz geschlossen.

Die Geschichte besticht vor allem aus der Vielfalt der Charaktere und die Handlungsstränge die irgendwie zueinander finden. Zur Handlung kann ich leider nicht viel verraten, weil ich nicht Spoilern möchte.

Fazit

Mit “Narrenkrone” hat Boris Koch einen perfekten und runden Abschluss der Dilogie gezaubert. Die Vielfalt der Figuren, die neuen frischen Elemente gemixt mit altbekannten Dingen machen das Buch zu etwas ganz Besonderem. Wer spannende, märchenhafte und gut ausgearbeitete Charaktere mag, der macht mit der Geschichte absolut nichts falsch!

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Gespräche aus der Community

Alte Märchen in neuem Gewand ...

Gemeinsam mit euch möchten wir die neue Märchenanthologie aus dem Drachenmond Verlag lesen und die unterschiedlichen Kurzgeschichten mit euch diskutieren.

Wie auch in den letzten Jahren werden mehrere Autoren an der Leserunde teilnehmen.


Zur Verlosung stellen wir insgesamt 30 Rezensionsexemplare zur Verfügung. Dabei handelt es sich um 33 ebooks. Unter allen, die im Anschluss eine Rezension geschrieben haben, verlose ich noch drei signierte Prints.

Über das Buch:

"Von Fuchsgeistern und Wunderlampen" vereint sowohl  orientalische und asiatische als auch europäische Märchenadaptionen jeweils als Kurzgeschichten von nationalen und internationalen Autoren und Autorinnen.

Drei Wünsche erfüllt ein Dschinn. Drei Prüfungen müssen Helden in Märchen bestehen. Zum dritten Mal laden wir euch ein in das magische Reich der Hexen und Lampengeister.

Durch klirrendkalte Winternächte wirbeln Schneefrauen, auf Sommerweiden treiben Windsbräute ihr undurchsichtiges Spiel und tief unter dem Meeresspiegel verbergen sich ganze Königreiche.

Taucht ein in Welten voller Wunder und magischer Gefahren.

Macht mit!

Wir hoffen, dass viele von euch Lust haben, die Anthologie gemeinsam mit uns zu lesen und darüber zu sprechen.

Wir wünschen uns, dass ihr im Anschluss an die Leserunde die Anthologie auf einem Verkaufsportal eurer Wahl rezensiert.

Bewerbt euch gern für ein Exemplar und lasst uns wissen, warum ihr gern teilnehmen möchtet.

Natürlich könnt ihr auch sehr gern teilnehmen, wenn das Los nicht auf euch gefallen ist. Denn wir sind der Meinung: Je mehr wir sind, desto spannender wird es!
Start der Leserunde ist der 27.10.2018.

905 BeiträgeVerlosung beendet
Liebe lovelybooks-Community,

auf booknerds.de - literatur & mehr gibt es dieses Jahr im Rahmen von Blogger schenken Lesefreude bei uns insgesamt 21 Bücher, 1 Hörbuch und 10 Lesezeichen zu gewinnen, und einer der Titel ist der oben genannte.

Wo? Hier: http://www.booknerds.de/2014/04/gewinnspiel-blogger-schenken-lesefreude-2014/

(Bitte nur dort antworten und nicht hier kommentieren! Sollte das Formular nicht funktionieren, bitte eine E-Mail an verlosung äääät booknerds puuuunkt de oder eine Direktnachricht via Facebook (facebook.com/booknerds.de) senden)

Liebe Grüße,
Chris und die booknerds

(Buchcover/Auflage kann von der abgebildeten Version bei älteren Titeln abweichen!)
0 BeiträgeVerlosung beendet
*Ein Abend der Kinder- und Jugendliteratur*
Berliner Autorinnen und Autoren stellen neue Werke vor


Am Mittowch, den 30.10.2013 um 18 Uhr
Theater Expedition Metropolis / DESI (Ohlauer Str. 41)  BERLIN XBERG
www.expedition-metropolis.de

MIT: Beate Dölling, Boris Koch, Sabine Ludwig, Christiane Radeke, Holly-Jane Rahlens, Kirsten Reinhardt, Martina Wildner, Katharina Reschke, Anja Tuckermann

"Berlin ist auch die Stadt der Kinder- und Jugendliteratur.
Vielfältig, spannend, anregend und herausfordernd entführt sie in
unbekannte oder vertraute Welten, in einen Winkel der Stadt oder in
weite Fernen. Die Veranstaltung eröffnet ein Erzähl-Panoptikum, das
zeigt, wie viele verschiedene Stimmen der Kinder- und Jugendliteratur
in Berlin zusammenfinden und bietet im Dschungel der Neuerscheinungen
eine Orientierungshilfe. Erwachsene, Kinder und Jugendliche sind zu
einem Familienabend eingeladen."

Mit musikalischer Begleitung von Ray Kaczynski
Die Buchhandlung Leseglück ist mit einem Büchertisch dabei.
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