Boris Koch Gebissen

(33)

Lovelybooks Bewertung

  • 44 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 13 Rezensionen
(6)
(6)
(12)
(3)
(6)

Inhaltsangabe zu „Gebissen“ von Boris Koch

Vampire in Berlin! Es heißt, da ist ein Junge, der einst von einem dunklen Wesen gebissen wurde. Seltsame Veränderungen sind ihm damals widerfahren, die er jedoch verbergen konnte. Jahre später, gerade als er die Liebe seines Lebens trifft, holt ihn seine Vergangenheit ein. Denn sie sind mitten unter uns – die Vampire. In den Tiefen Berlins lauern sie, sie nähren sich von unserem Blut und unseren Tränen, und es bleibt nur wenig Zeit, ihre Rückkehr aufzuhalten … Boris Koch, der junge deutsche Autor von „Der Drachenflüsterer“ und preisgekrönter Jugendkrimis, legt mit „Gebissen“ eine großartige und einmalige Vampirgeschichte vor. • Von Sergej Lukianenko in Russland und Stephenie Meyer in Amerika losgelassen, schickt Boris Koch die Geschöpfe der Nacht nun in Deutschland auf die Straßen • Atemberaubende Mystery vom Shootingstar der deutschen Phantastik

Sehr spannender Vampir Roman voller Emotionen , für mich der beste Vampir Roman , seit Jänner 2016

— amiga
amiga

Der ersten 40 Seiten gelesen, doch fesseln tut es mich noch nicht.

— Lord-of-Kerry
Lord-of-Kerry

Stöbern in Fantasy

Rabenaas

Eine Galaxie, der ich so noch nie begegnet bin. <3

EllaBrown

Grünes Gold

Spannender, überraschender und sehr gelungener Abschluss der Dark Fantasy-Reihe!

NicoleGozdek

In Between. Das Geheimnis der Königreiche

3,5 Sterne für einen wirklich super Sprachstil und eine Geschichte, bei der es noch Luft nach oben gibt.

Lila-Buecherwelten

Karma Girl

Grandioser Reihenauftakt mit 100%tigem Superhelden-Feeling

Lielan

Black Dagger Legacy - Tanz des Blutes

Ich liebe die Spinoffreihe und der 2. Teil ist genausogut wie der erste. Wilkommen zurück in der Familie <3

Michi_93

Die 11 Gezeichneten: Das dritte Buch der Sterne (Die Bücher der Sterne 3)

Eine magische Geschichte, die einen nur mitreißen kann.

BooksofFantasy

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • ein etwas anderer Vampir Roman voller Emotionen geschrieben :

    Gebissen
    amiga

    amiga

    15. February 2016 um 23:58

    Vampire in Berlin : In diesem Roman geht es um Liebe, Tod, Freundschaften und prickelnder Erotik. Alex lebt in Berlin als Journalist. Er treibt sich viel in der Nacht herum umgarnt von schönen Frauen. Er lernt Lisa kennen und er verliebt sich ihn sie.Bis ihm eines Tages Danielle begegnet eine wahre Schönheit. Er nimmt sie mit nach Hause......Lisa 's Herz ist gebrochen. Alex wurde als Kind von einer Kreatur angegriffen und gebissen Seit dem hat er immer wieder kehrende Alpträume. Danielle ist ein Nephilim. Sie glaubt das Alex ein Halb Vampir ist, seit dem Tag als er gebissen wurde. Lisas Freundin Sandy ist nun ebenfalls ein Vampir und sinnt Rache auf Alex , weil er Lisa so verletzt hat mit seinem Verhalten. Sandy möchte Lisa nun in ihre Kreise bringen und sie dem mächtigen Blutsvater vorstellen. Einige Tage später wird Lisa entführt........ Sehr spannender Vampir Roman von Boris Koch ! Für alle die das besondere lieben.

    Mehr
  • Nunja...

    Gebissen
    illunis

    illunis

    16. December 2014 um 21:00

    Ich habe von dem Buch damals in meiner Ausbildung gehört und es damals schon auf meine Wunschliste gesetzt... da hat es ewig gestanden, bis ich es nun mitbestellt habe. Ich hatte mir damals eine gute Vampirstory vorgestellt die endlich mal in good old Germany spielt. Ganz schlecht ist sie nicht, von sehr gut aber auch noch weit entfernt. Teilweise geht es mir zuviel um Sex, Vampire werden also manchmal einfach als Sexhungrige hingestellt, was ich gar nicht damit verbinde. Warum die satanischen Zeitungsartikel darin immer abgedruckt werden, an sich mit der Story haben sie nicht viel zu tun und tragen zu nichts bei, außer vielleicht ein paar Seiten zu füllen. Ansonsten ist das Buch aber Recht einfach zu lesen, als Zeitvertreib zu empfehlen, aber wenn man nun Spannung, Vampirstory und manchmal Logik sucht ist man bisschen an der falschen Adresse.

    Mehr
  • Endlich wieder böse Vampire!

    Gebissen
    Sylence

    Sylence

    26. January 2014 um 15:06

    Ich muss gerade lachen, weil ich diese Kurzbeschreibung noch nicht kannte, sondern nur den sehr kurzen Klappentext. Die Beschreibung des Verlags zeigt mal wieder, wie schlecht sie meistens sind.Für mich war folgendes auf dem Buchrücken entscheidend: Sie lauern in der Tiefe. Sie dürsten nach Blut. Vampire in Berlin! Boris Koch lässt die Geschöpfe der Nacht auf Deutschlands Straßen los - atemberaubend düster! Mehr muss man doch gar nicht wissen, um sich für ein Buch zu interessieren oder? Entdeckt habe ich sowohl Buch als auch Autor auf der Lesung des Mera Lunas 2013 und war direkt begeistert. Der erste Autor, der sich – in meinen Augen – tapfer gegen Markus Heitz und Christian von Aster schlagen konnte. Deswegen auch die originelle Widmung ;) Aber zurück zum Buch. Alex lebt als Journalist in Berlin abseits vom biederen Dorfleben seiner Jugend. Nur die Narbe an seinem Arm und die ätzenden Telefonate erinnern ihn an diese Zeit. Er lebt ungebunden in den Tag hinein und ist sehr glücklich damit, bis er Danielle trifft und Lisa und die Typen mit den kalten Haiaugen. Und plötzlich brechen alte Narben wieder auf. „Gebissen“ ist in vielerlei Hinsicht kein typischer Vampirroman. Alleine der Ursprung dieser Wesen wird auf eine ganz neue – aber total geniale – Art erklärt. Es war ein richtiger Genuss, mal wieder dunkle, böse, fiese, mörderische Vampire zwischen den Seiten zu finden, statt romantischem Geglitzer. So will ich die Blutsauger haben! Aber auch die Nephilim verkörpert durch Danielle und ihre Geschichte sind ein sehr interessantes Volk, von dem man direkt noch mehr erfahren will, als die 464 Seiten zulassen. Schade! Der Schreibstil von Boris Koch ist knackig, auf den Punkt gebracht und ohne zu viele Schnörkel. Er rüstet seinen Prota mit bissiger Ironie aus und entlockt einem so das ein oder andere böse Lächeln. Das Tempo ist flott, die Wortgefechte frech, der Sex hart. Sex? Ohja, den gibt es auch und ist meiner Meinung nach wesentlich heißer als in Shades of Grey. Auch wenn die Geschichte relativ entspannt anläuft, hat sie doch am Ende ein ordentliches Tempo drauf, so dass der Leser durch actionreiche Szenen jagt. Dabei wechselt sich immer die Perspektive zwischen Alex und Lisa, um mehr Spannung aufzubauen. Besonders gelungen fand ich die kurzen Kapitel und Einschübe, in denen es um die aktuellen Ereignisse in Berlin geht. Nette Hausfrauen, die mal eben ihre ganze Familie abschlachten oder Zivis, die Blutkonserven klauen. Das macht einem schon deutlich, dass etwas in dieser Stadt nicht stimmt. Trotzdem hätte ich mir davon vielleicht noch etwas mehr gewünscht, etwas mit mehr Bedrohung! Die Stadt an sich bekam ja von der Gefahr nichts mit, was ich irgendwie schade fand. Ein Hauch Panik oder Hysterie hätte der Geschichte noch etwas mehr Biss gegeben. Fazit: Endlich mal wieder ein frecher Vampirroman, der richtig schön böse sein kann! Bitte, Herr Koch, mehr davon! Alex und Danielle machen wirklich Lust drauf. Da war das erste Mal doch wirklich ein wahrer Erfolg.

    Mehr
  • Rezension zu "Gebissen" von Boris Koch

    Gebissen
    Revontulet

    Revontulet

    09. September 2012 um 11:39

    Vampire in Berlin.

  • Rezension zu "Gebissen" von Boris Koch

    Gebissen
    EiskalteHand

    EiskalteHand

    WOW! Ein absolut ungewöhnlicher, packender Roman. Aber dennoch keine leichte Kost. Wer Seitenweise grüblerische Gedankengänge und Abschweifungen alla Anne Rice nicht mag, der sollte die Finger davon lassen. * Alex lebt in Berlin und ist freier Journalist und DJ. Als Kind wurde er in seinem Heimatdorf von einer merkwürdigen Kreatur angefallen und gebissen. Seine Freunde und er vernichten dieses Wesen, in dem sie es mit samt der Scheune verbrannten. Heute erinnert nur noch eine Narbe am Unterarm an dieses traumatische Erlebnis. Alex entflieht seinem Dorf und zieht zum Studium nach Berlin und blieb dort. Seine Mutter liegt ihm ständig in den Ohren mit den üblichen Fragen nach einer festen Freundin, ob er sich einen anständigen, sicheren Job gesucht hat usw. Alex fühlt sich einsam, trägt eine Leere in sich, die er nur schwer beschreiben kann. Er hat schon mehrfach versucht von einer Brücke zu springen, aber er stand immer nur da und tat es dann doch nicht. Er beschließt Lisa anzurufen, die er in der Disco kennengelernt hat, um was gegen seine Einsamkeit zu tun. Vielleicht ist sie ja die Richtige. Doch Lisa fährt für ein paar Tage weg, aber er soll sich dann wieder melden. Dann lernt er Danielle in einer Disco kennen, sie hat eine unglaubliche Anziehungskraft. Alle Männer gaffen sie an. Alex versucht sie anzusprechen, aber sie macht den Anfang und sie verbringen eine Nacht miteinander, eine hammer Nacht. Ein One-Night-Stand, mehr sollte es nicht sein. Danach ist etwas anders in seinem Leben. Er vermisst Danielle, obwohl sie nur ein One-Night-Stand war. Also versucht er weiter mit Lisa anzubandeln und trifft sich mit ihr. Allerdings hat er plötzlich das Verlangen in ihren Hals zu beißen, denkt über ihr Blut nach. Er denkt er wird verrückt und reißt sich zusammen. Außerdem trifft er auf einen komischen Typen, der für Alex wirres Zeug redet: „Denk dran in Berlin machen wir halbe halbe“ und „Gute Wahl“. Alex versteht nur Bahnhof. Allerdings muss Lisa nach Hause ihre Freundin und Mitbewohnerin Sandy trösten, deren Freund sie mit ihrer Schwester betrogen hat nun mit der Schwester zusammen ist. Sie treffen sich erneut und nachdem er mit Lisa geschlafen hat taucht plötzlich Danielle auf und die beiden fallen buchstäblich übereinander her und zerlegen die Wohnung beim Sex. Dumm ist nur, dass Lisa alles mit ansehen musste. Sie verlässt überstürzt die Wohnung. Danielle eröffnet Alex, dass er ein Vampir ist, was Alex nicht zu wissen scheint und erklärt ihm, dass das Wesen was ihn als Kind gebissen hat und er getötet hat sein Blutvater gewesen sein muss. Und Danielle ist eine Nephilim. Eigentlich sind Vampire und Niphilim Feinde, aber der Blutvater unter Berlin scheint zu erwachen und Danielle und Alex treten ihm zusammen entgegen. Außerdem geschehen in ganz Berlin merkwürdige Morde und Verbrechen. * Fazit: Hätte ich eher gewusst, wie genial dieses Buch ist, hätte ich es früher gekauft. Es ist völlig anders als alle Vampirgeschichten, die ich bisher gelesen habe. Allein schon die Darstellung der Blutväter und deren Entwicklung finde ich irgendwie faszinierend. Diese Version haut einen buchstäblich von den Socken, weil sie einfach mal ganz anders ist, als die übliche Vorstellung von Vampiren und deren Herkunft. Auch der Schreibstil des Autors ist sehr ansprechend. Viel innerer Monolog, viel Blut und sehr viel Sex! Wer die Bücher von Anne Rice mag, wird auch dieses Buch mögen. Zumindest geht es mir so.

    Mehr
    • 2
    Blackfairy71

    Blackfairy71

    16. July 2012 um 15:36
  • Rezension zu "Gebissen" von Boris Koch

    Gebissen
    Arith

    Arith

    22. August 2010 um 16:37

    Oder "Sex, Blut und zu viel innerer Monolog!" Selten habe ich ein Buch aus den Händen gelegt, ohne es zu Ende gelesen zu haben. Ich lese viel Mist; wirklich. Die, die ich abbrach, kann ich an einer Hand abzählen. "gebissen" gehört mit ihn diese Reihe. Das erste Kapitel, in dem Hauptchara Alex von seiner Kindheit berichtet und wie er bei einer dummen Mutprobe mit Freunden gebissen wird, war noch wirklich gut und spannend geschrieben. Da hatte man noch Lust zu lesen. Danach verstrickt sich Koch jedoch in seitenlange Abhandlungen der inneren Sicht der Figur. Mag sein, dass ich es als Frau anders sehe, aber für mich muss kein Buch seitenlang beschreiben, wie heiß er eine Frau findet, wie er sie sexuell demütigen will, auf brutaleweise ***, ... um nach zwei Seiten Handlung zu lesen, wie sie wirklich Sex haben. Kurzum Seite 50-250 könnte man locker auf auf die Hälfte (wenn nicht sogar noch weniger) zusammenkürzen. Der Stil, die Handlund und die Spannung nimmt erdrutschartig ab und es ist mehr eine Qual als ein Genuss. Daher würde ich es keinem, nicht mal dem eingefleischten Vampirfan, weiterempfehlen. Ach ja, das es sich in irgendeiner Weise um Vampire dreht kommt so auf Seite 200 mal kurz zum Sprechen. Fazit: "gebissen" - Ein echter Reinfall! PS: Wenn es schon um Vampire in Berlin geht, sollte man wenigsten die Berliner Skyline als Cover nehmen! ;) (Als Berliner musste das mal raus!)

    Mehr
  • Rezension zu "Gebissen" von Boris Koch

    Gebissen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. August 2010 um 13:02

    Auweia. Wer wie ich Boris Koch noch aus seinen "wilden" Zeiten kennt, vermisst inzwischen was. Und vor Allem hat er früher nicht immer nur dasselbe geschrieben. Heute geht es in allen Büchern von ihm nur um Jungs, die versuchen cool zu sein. So auch in diesem (genau wie in seinen Jugendbüchern). Leider ist dieser Alex ein langweiliger Waschlappen, da hilft auch der ganze Sex nicht. Im ganzen Roman kann und will man mit niemandem mitfiebern und gäbe es nicht die eine oder andere nette Idee wäre es eine richtige Qual gewesen, das Buch fertig zu lesen. Als Fazit kann ich leider nur ziehen, dass man hier mal wieder einen früher interessanten Autor mit interessanten Ideen an den Kommerz verloren hat. Schade.

    Mehr
  • Rezension zu "Gebissen" von Boris Koch

    Gebissen
    Lord-of-Kerry

    Lord-of-Kerry

    21. July 2010 um 14:13

    Also! Ich habe es bis knapp Seite 100 gelesen, und es ist für mich auf Platz 1 der wohl langatmigsten Bücher gelandet. Nicht nur seine ewig langen Selbstmonologe, sondern auch die undetailierten Ortsbeschreibungen. Der Prolog ließ ja auf mehr hoffen, da überhäufte der Autor einen mit Details, doch dann brach es abbrupt ab. Es kamen, dann endweder seitenweise seine Gedanken, eingestreut mit ein Paar Liedtexten, die den meisten wohl kein Begriff sein werden. Leider beginnt die eigentliche Handlung sehr spät im Buch, sodass man eher abgeneigt ist es weiter zu lesen, als mit Spannung drauf wartet, was passiert. Das Einzige, was er schafft zu vermitteln ist: Was sein Hauptcharakter mit seinem "Prügel" machen möchte, um eine Frau zu unterwerfen. Oder man versucht die Gothikszene von Punks und Ritualmördern zu trennen, doch auch diese wurde nur angedeutet, statt sich wirklich mit der Materie auseinander zu setzen. Am schlimmsten fand ich den Klappentext. "Vampire in Berlin ..." Obwohl der Autor selbst in Berlin wohnt, wandert der Charakter nur in einer Ecke und auch dort sind die Details nicht so gewählt, dass sie nicht auch jeden Touristen auffallen würden. Abgesehen von Fehlern in der Handlung, woran man merkt das, das Buch zwar 2009 spielen soll, aber wohl eher schon älter ist und die Bauten schon lange stehen, und sich bei ihm in Bau befinden. Nur für Vielleser die mal etwas überfliegen.

    Mehr
  • Rezension zu "Gebissen" von Boris Koch

    Gebissen
    Lonice

    Lonice

    04. July 2010 um 12:20

    Es ist ein Vampirroman, ist ein Vampirroman, ist ein Vampirroman. Jedenfalls irgendwie. Gebissen ist die Geschichte von Alex, der als Junge in seinem Heimatdorf bei einer Mutprobe von einem reichlich merkwürdigen Wesen gebissen wird. Seine Freunde und er töten das Tier, weil es nicht von seinem Opfer ablassen will und verbrennen es mitsamt der Scheune, in der sie es gefunden haben. Eigentlich eine Episode in seinem Leben, die Alex gerne vergessen würde. Aber eine große Narbe an seinem Arm erinnert ihn tagtäglich daran. Schon längst ist er aus der bedrückenden Enge seines Dorfes nach Berlin geflohen, in die große Freiheit, in den urbanen Schmelztiegel. Hier fühlt er sich wohl, ja, sogar ein wenig geborgen in der großen Anonymität. Wäre da nicht der ständige Drang, sich selbst zu töten. Immer wieder fällt ihn dieses Gefühl an, dieser Zwang, sich in die Havel zu stürzen oder ähnliches. Dabei ist Alex niemand, der in Depressionen versinkt. Er mag sein Leben, seine diversen Jobs und die Tatsache, dass er tun und lassen kann, was er mag. Dass er nicht, entgegen den Wünschen der Mutter, als Angestellter täglich um 8 im Büro stehen muss, sondern einfach bis in die Puppen pennen kann. Dieser Zwang ist ein Teil von ihm, aber er gehört ihm nicht. Sein Leben plätschert so dahin - bis Danielle auftaucht. Gestern dachte er noch, die Jurastudentin Lisa könnte seine große Liebe werden, heute steht er in der Disko und kann den Blick nicht von dieser unglaublichen Frau abwenden. Er ist fasziniert, wie in den Bann geschlagen und schlägt ihr Angebot zum One Night Stand nicht aus. Und mehr sollte das auch nicht sein, eine One Night Stand, immerhin liebt er doch Lisa - glaubt er. Und doch tut er sich mit Danielle zusammen. Nur sie kann ihm seinen unwiderstehlichen Drang danach, Lisa in den Hals zu beißen, erklären. Und nur sie kann ihm sagen, warum ihn vollkommen Fremde auf der Straße ansprechen und ihm sagen: "Denk dran, hier ist es Halbe-Halbe." Sie ist es, die ihm sagt, dass er ein Vampir ist, dass er damals als Kind von einem Blutvater gebissen wurde und sich nicht bisher als Mensch durchschlagen konnte, weil er seinen Vater umgehend tötete. Sie eröffnet ihm, dass sie eine Nephilim ist, eine Art LIchtwesen, der natürliche Gegenspieler der Vampire. Ein Wesen, das eigentlich nur auf Sex aus ist. Und das sie ein Wesen ist, dessen Blut dafür sorgen kann, dass sich der Blutvater unter Berlin, ein mächtiges, gewaltiges und sehr blutrünstiges Wesen, erhebt und Millionen von Menschen tötet... Und scheinbar kann nur Alex ihr dabei helfen, den Blutvater zu töten, um schlimmeres zu verhindern, denn er ist kein normaler Vampir ... Hm ... das klingt zunächst alles doch ziemlich spannend. Das Buch ist auch über große Strecken hin spannend, aber etwas hat mich doch sehr gestört. Die Geschichte besteht zu beinahe 2/3 aus Sex ... Im Prinzip hab ich nichts gegen Erotik in Romanen, aber sie sollte doch eher eine Nebenrolle und nicht schon beinahe die Hauptrolle in einer Geschichte spielen. Gerade zum Ende hin benimmt Alex sich wie ein quengelndes Kind, keinerlei Selbstbeherrschung. Sie werden von Horden von Vampiren verfolgt und der Gute quengelt sinngemäß: "Wenn ich das jetzt nicht kriege, geh ich nicht weiter"... da fällt mir dann nichts mehr ein, um das noch zu verteidigen, ehrlich. Leider leidet der Roman an sich sehr darunter, dass der Fokus so auf die Sexualität der beiden Protagonisten gelegt wird. Denn die durchaus spannenden und guten Ideen zum Thema Vampire, deren Entstehung und deren Erzfeinde gehen leider ziemlich unter. Viele Fragen bleiben am Ende offen, meine Neugier wurde jedenfalls nicht endgültig befriedigt. Wie handeln die Blutväter, wie bekommen sie ihre ersten Opfer, was ist der Sinn der Vampire, wo kommen die Nephilim her, gibt es noch mehr solcher Wesen? Keine Ahnung, leider wird das nicht aufgelöst. Schade, wenn man sich mehr auf diese Aspekte gestürzt hätte, hätte die Geschichte wirklich richtig gut sein können. So ist sie leider nur Durchschnitt - ein weiterer Vampirroman halt, mit dem einzigen Unterschied, dass dieser mal in Deutschland spielt.

    Mehr
  • Rezension zu "Gebissen" von Boris Koch

    Gebissen
    vormi

    vormi

    23. April 2010 um 14:45

    Auf meiner Suche nach "mal was anderem" konnte ich an diesem Buch natürlich nicht vorbeigehen. Gutes Cover, kurz, aber prägnanter Klappentext. Vampire in Berlin.
    Leider war mir die Story dann doch etwas zu flach, Und die beiden Hauptdarsteller fallen etwas zu oft übereinanderher. Deshalb nur 4 von 5 Punkten. Trotzdem war es gut und flüssig zu lesen.

  • Rezension zu "Gebissen" von Boris Koch

    Gebissen
    MonaMayfair

    MonaMayfair

    04. April 2010 um 17:28

    endlich!! diee pechsträhne, was die auswahl meines lestestoffs anbelangt, ist jetzt wirklich vorüber!! die 447 seiten waren im nu gelesen und nebst einer coolen idee wartete boris koch auch mit sympathischen protagonisten auf.. in locker und flüssigem ton erzählt er seine geschichte und alex wächst einem vom ersten telefonat mit seiner mutter an ans herz.. eine vampirgeschichte, die sehr glaubhaft erzählt wird – wenn sie auch von den bisherigen “erfahrungen” abweicht.. und nebst viel sex (danielle ist eine nephilim und betört alle um sich herum – und schlussendlich so auch berlin vor seinem untergang retten) und café kommen auch die satanisten und zu guter letzt die vampire nicht zu kurz, um die es ja eigentlich geht.. von fünf möglichen beisszähnchen vergebe ich blutige vier.. am ende ist mir die ewig kopuliernd wollende danielle dann doch etwas zu oft ihrem “metier” nachgegangen..

    Mehr
  • Rezension zu "Gebissen" von Boris Koch

    Gebissen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. March 2010 um 19:33

    Meine Erwartungen an dieses Buch waren nach dem Lesen des Klappentextes eigentlich recht einfach: eine gute Horrorstory und hoffentlich mal was anderes als die zur Zeit typischen Vampirromane. Anders ist Boris Kochs Geschichte auf jeden Fall. Er hat die Herkunft der Vampire neu erdacht und mit der Theorie der Blutväter eine interessante Grundlage geschaffen. Die Kombi mit den Nephilim finde ich auch recht gelungen, doch darüber hinaus war ich am Ende des Buches eher enttäuscht. Der Prolog startet in Alex' Vergangenheit und nimmt einen sofort gefangen. Doch was danach kommt, ist weniger spannend als amüsant, teilweise sogar ziemlich langweilig. Bis Alex die sexy Danielle kennenlernt, muss man schon mal 100 Seiten warten, um sich dann zu fragen, ob es wirklich nur für diese klischeebehafteten Paarungs- und Sexrituale gereicht hat. Danielle ist eine absolute Traumfrau, die Alex dermaßen in Erregung versetzt, dass er sie an Ort und Stelle, immer und immer wieder flachlegen könnte und es dann natürlich auch tut. Gefühlt alle 10 Minuten. Der Nebenstrang, in dem Alex neue Flamme Lisa (und nach einer vor ihren Augen durchgeführten Paarung Alex und Danielles schnell wieder Ex-Flamme) mit ihrer besten Freundin Sandy ebenfalls in Kontakt mit den Vampiren kommt, hat mir wesentlich besser gefallen, als Alex' Geschichte, die mich trotz des lockeren, flüssigen Schreibstils nicht packen konnte. Alles bleibt recht oberflächlich, es fehlt der Story an Tiefe und sympathischen Charakteren. Außerdem empfinde ich es nicht als besonders glaubwürdig, dass zwei ständig kopulierende Wesen in den Sexpausen mal eben Berlin retten wollen. Nun ja, trotz allem habe ich das Buch fast in einem Rutsch gelesen, denn es ist recht kurzweilig erzählt. Die in meinen Augen überflüssigen, übertriebenen oder langweiligen Passagen habe ich teilweise überblättert, gefehlt hat mir dadurch nichts. Für Fans von erotischer Action mit düsterem Touch sicher unterhaltsam, ansonsten zwar eine Ausnahme des Genres, allerdings keine, die lange in Erinnerung bleibt.

    Mehr
  • Rezension zu "Gebissen" von Boris Koch

    Gebissen
    nova

    nova

    24. November 2009 um 12:12

    Alex ist ein ganz normaler Typ. Arbeitet jeh nach Laune für Magazine über die Gothicszene oder als DJ. Er hat Freunde und ab und zu mal einen One Night Stand doch quälen ihn immer wieder Depressionen und ein unergründlicher Wunsch nach dem Tod. Als Alex in einer Woche gleich 2 wunderbare Frauen kennen lernt kann er seine innere Dunkelheit beinah ein wenig beiseite schieben. Die eine ist Lisa und hätte sogar das Potential für die große Liebe und die andere ist Danielle. Sie übt eine unglaublich sexuelle Anziehungskraft auf ihn aus. Als eine hocherotische Nacht mit Danielle zu ende geht stürmt die Vergangenheit von Alex wieder auf ihn ein, in der er mit 12 von einem komischen Wesen gebissen wird und seine Freunde ihn retten und das Ding töten. Eine Lawine von Ereignissen tritt sich los und Alex entdeckt ein ungeheuerliches Geheimnis über sich und seine geliebte Stadt Berlin....

    Mehr