Boris Meyn Kontamination

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Inhaltsangabe zu „Kontamination“ von Boris Meyn

DER TOD WOHNT IN DER ELBMARSCH. SEINE HINTERMÄNNER KENNEN KEINE SKRUPEL. Nahe der alten Dynamitfabrik Nobel an der Elbe wird eine Leiche gefunden. Der Tote war Heimatforscher und Vater einer an Leukämie verstorbenen Tochter: ein unbequemer Mann. Bei der Recherche stößt Kommissar Herbst bald auf unter den Teppich gekehrten Dreck aus sechs Jahrzehnten: immer noch sehr geheim, immer noch tödlich. Und er erfährt von einem Amerikaner, der im Frühjahr 1945 mit dem Fallschirm über Feindesland absprang, einen Geigerzähler im Gepäck ...

Da ich gerade - mal wieder - leider wenig Zeit habe, wird es an dieser Stelle erst mal nur ein Kommentar und keine Rezi: Mir hat das Buch ganz gut gefallen, ich bin aber ein wenig schleppend reingekommen, weil die einzelnen Figuren doch recht oberflächlich gezeichnet waren und gleichzeitig so viele Baustellen offen waren, dass man nicht genau wusste, worum es eigentlich ging. ABER ich habe selten einen Krimi erlebt, bei dem ich bis zu den letzten 20 Seiten nicht wusste, was genau passiert ist und "wers war", da hat sich die Spannung dann doch noch sehr gut entwickelt und ich konnte dann auch nicht mehr aufhören, zu lesen ;).

— Nordlicht21
Nordlicht21

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  • Rezension zu "Kontamination" von Boris Meyn

    Kontamination
    Golondrina

    Golondrina

    02. July 2011 um 22:53

    Solider Krimi, nicht um die Gefahren der Kernkraftwerke, wie man zunächst vermuten könnte sondern eher um Fragen der Entsorgung von nuklear verseuchtem Müll und der Kontrolle von Atomforschungszentren. Ein sympathischer Kommissar. Eine Geschichte, die zurück in die Wirren der letzten Kriegstage reicht. Flüssig geschrieben, Fiktion und Wirklichkeit nahtlos verknüpft. Etwas gestört hat mich, dass der Kommissar quasi alle interessanten und zielführenden Ermittlungen allein erledigt, seine Kollegen wie durch Zufall aber immer auf "tote Fährten" ansetzt. Zeugenbefragungen, für die er keine Zeit findet, müssen warten, anstatt von Kollegen durchgeführt zu werden.

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  • Rezension zu "Kontamination" von Boris Meyn

    Kontamination
    DarkReader

    DarkReader

    16. June 2011 um 14:01

    Ich habe selten so ein spannendes und gleichzeitig informatives Buch zu einem hoch aktuellen Thema gelesen wie dieses. Sehr genau recherchiert, viel Hintergrundwissen und eine spannende Story machen dieses Buch lesenswert. Natürlich ist es ein fiktives Szenario, welches der Autor hier erschafft, aber ich hatte immer im Hinterkopf, es wäre möglich, es könnte sein..... Vielleicht macht das den Reiz des Buches aus, denn gerade nach den letzten Ereignissen auf politischer Ebene zum Thema Atomkraft würde mich in der Hinsicht nichts mehr wundern. Wurde doch gerade eben erst bekannt, dass unsere AKW´s keineswegs so sicher sind, wie die Politik uns immer glauben machen wollte. Um das dumme Volk zu beruhigen, kann man ja auch schon mal die Wahrheit verbiegen, Hauptsache, die Kasse stimmt! Statt sich um den Krümmungsgrad von Gurken und ähnlichen Unfug zu kümmern - ein Schwachsinn, bei dem sich mir die Nackenhaare sträuben und die Fußnägel nach oben aufrollen - sollten die hochbezahlten verantwortlichen Nichtskönner der EU sich mal lieber darum bemühen, dass ein Ausstieg aus der Kernenergie Europaweit so schnell wie möglich erfolgt! Mein Fazit aus diesem Buch war ein Telefonat, das ich führte, nachdem ich die letzte Seite gelesen und mich über Öko- Strom informiert hatte. Ich orderte mit diesem Telefonat Strom ohne AKW- Beteiligung und zahle dafür sogar noch 3 E im Monat weniger. So hat Herr Meyn mit seinem Buch wenigstens etwas erreicht und ich hoffe, dass viele Leser dieses Buches und auch andere Bundesbürger meinem Beispiel folgen. Tut es für unser aller Kinder!

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  • Rezension zu "Kontamination" von Boris Meyn

    Kontamination
    Penelope1

    Penelope1

    31. May 2011 um 23:19

    In diesem Krimi habe ich mich auf ein höchst sensibles und gleichzeitig hoch aktuelles Thema eingelassen: die Atomenergie bzw. das komplexe System der Energiepolitik. Doch wie gewohnt steht auch am Anfang dieses Krimis eine Leiche - Inger Oswald, der nur durch deshalb gefunden und identifiziert werden kann, weil das Förderband, auf dem seine Leiche liegt und das zum Schredder führt, nicht funktionierte und der Mörder offensichtlich von dieser Panne nichts wusste... Je intensiver sich Kommissar Gero Herbst mit dem Opfer und einem möglichen Motiv des Mörders auseinandersetzt, umso tiefer gerät er in die Mühle von bisher geheimgehaltenen Informationen. Inger Oswald's Tochter starb vor Jahren an Leukämie und er war offensichtlich auf der Suche nach den Verantwortlichen für ihren Tod. Doch wer ist schuld daran, dass sich in dieser Gegend die Erkrankungsfälle häufen? Inger hatte Zugang zu allen Bereichen und Flächen des ehemaligen Geländes, auf dem die alte Dynamitfabrik Nobel gestanden hat, die "wahrscheinlich größte Pulverkammer der Welt". Wurde Inger Oswald vielleicht sein Wissen zum Verhängnis, und wenn ja, was hat er herausgefunden, sodass er sterben musste? *** Ein Krimi, in dem es um mehr geht als um die reine Aufklärung eines Mordes. Hier geht es um geheime, immer wieder verdunkelte Gefahren, die entstehen und auftreten, wenn man mit Uran und strahlenden Materialien umgeht. Boris Meyn nimmt kein Blatt vor den Mund, stellt ein -zum Glück fiktives - Szenario dar, dessen Ursprung er im Frühjahr 1945 nehmen lässt, als der Krieg kurz vor seinem Ende steht, Norddeutschland bombardiet wird und der "Tommy" Steward Jackson mit seinem Fallschirm und einer wichtigen Mission im Wald nahe Geesthacht notlandet: seine größte Sorge während des Absturzes gilt dem Zustand seines Geigerzählers... Während der Ermittlungen zum Mord erhalten wir in zahlreichen Gesprächen viele sachliche, fachliche, aber auch politische Informationen zum Thema Atomenergie, Forschung usw., die jedoch manchmal schon recht spezifisch sind. Man muss schon ganz schön aufpassen, die Personen und Handlungszeiträume passend zuzuordnen und somit die Zusammenhänge richtig zu erfassen. Manchmal schwirrte mir regelrecht der Kopf vor der Fülle der Daten, die ich vorfand. Trotzdem merkt man schnell, dass sich irgenwie alles irgendwann zusammenfinden muss, dass alles ineinander übergreift und letztlich genau darin das Motiv für den Mord an Inger zu suchen ist. Man spürt, dass sich Herr Meyn intensiv mit dem Thema Energiepolitik bzw. Atomkraft auseinandergesetzt hat und ihm gelingt es, in unterhaltender Form auf dieses Thema einzugehen und vielleicht sogar ein wenig aufzuklären... Ein spannender Krimi, für den man sich Zeit nehmen sollte, der zum nachdenken anregt und dazu, sich mit diesem wichigen Thema näher auseinanderzusetzen. Mehr als nur ein Krimi, aber trotzdem oder gerade deswegen absolut empfehlenswert für alle, die Spannung suchen und sich gleichzeitig mit einem höchst aktuellen Thema auseinandersetzen wollen.

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  • Frage zu "Kontamination" von Boris Meyn

    Kontamination
    Adriana

    Adriana

    Hallo,
    mich würde sehr interessieren, WANN und durch WAS Sie auf die Idee gekommen sind, diesen Roman zu schreiben?
    Herzliche Grüße
    Adriana Stern

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  • Rezension zu "Kontamination" von Boris Meyn

    Kontamination
    Natasha

    Natasha

    08. May 2011 um 16:01

    Nach sehr vielversprechendem Anfang und recht spannendem Aufbau ist aus „Kontamination“ zu guter Letzt dann doch nur ein leicht überdurchschnittlicher Krimi geworden, besonders das Ende ist einfach zu belanglos, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.