Boris Pfeiffer one night stand

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Inhaltsangabe zu „one night stand“ von Boris Pfeiffer

Der sechzehnjährige Art muss allein in den 1. Mai tanzen. Und er tanzt wild! Er kifft und trinkt und weiß am nächsten Morgen nicht mehr, wie es passieren konnte: Er hat mit einem Mann geschlafen - ohne ein Kondom zu benutzen. Der Fremde ist weg und Art allein mit seiner Panik. Hat er sich mit HIV infiziert?

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    one night stand

    merle81

    07. March 2014 um 19:14

    In der Walpurgisnacht versetzt Arts Freundin Jules ihn. Enttäuscht geht er alleine auf die PArty schlechthin. Völlig bekifft  und ihm später gar nicht mehr verständlich hat Art einen One Night StAND und als wäre das alleine nicht schon schlimm genug auch noch mit einem Mann. Und das fatale UNGESSCHÜTZT. Der Gedanke an HIV kommt erst spät dafür aber umso heftiger. Und bis zum Testergebnis nach drei Monaten gilt es nun durchzuhalten. Im Alltag, dem Freundeskreis und vorallem mit Jules... Reality-Kurz Roman. Einfach zu lesen. Ganz gut.

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  • Leserunde zu "one night stand" von Boris Pfeiffer

    one night stand

    Boris_Pfeiffer

    Gute Grüße! Ich möchte euch zu einer Leserunde zu "ONE NIGHT STAND" einladen. "One night stand" ist mein zweiter Roman bei Ravensburger nach "Baby im Bauch?" Er ist gerade als Neuauflage erschienen - ich hänge euch das alte und das neue Cover einmal zum Vergleich mit an. Die Geschichte habe ich aus mehreren Motiven geschrieben. Wenn ich das Erste den Schülern bei Lesungen erzähle, ernte ich meist empörtes Aufjaulen - und gespannte Blicke. Ich sage dann, dass ich denke, dass quasi jeder Junge zwischendurch schwul ist, ehe er sich (meist so oder so) entscheidet. Mein zweites Motiv waren die drei Monate, die ich selbst mittlerweile vor vielen Jahren warten musste, ehe mein Aids-Test beim Arzt vorlag. Ich denke, es war so Ende der 80er, Anfang der 90er. Damals war Aids ein wesentlich anwesenderes Thema als heute. Das Buch spielt in Berlin. Der Stadt, aus der ich komme, in der ich immer noch lebe und die ich gut kenne. Es geht um Art, es geht um seine Freundin Jules und ihre herben Schwestern, es geht um eine Nacht, die Art alleine im Mauerpark vertanzt, es geht um Miro und Basti und und Jonny und Ilja. Die Leserunde soll am 17./18. April starten. Wer mitmachen möchte, den bitte ich, sich hier zu bewerben. Ich kann den ausgelosten TeilnehmerInnen ihr Buch auch gerne signieren. Ich würde mich freuen, wenn auch ein paar männliche Wesen mitlesen. Das ist aber keine Bedingung. Und ich möchte gerne am Ende von jedem eine öffentliche Kritik. Das wäre Bedingung. Für Fragen und eine Diskussion bin ich dabei. Lesen soll gerne jedeR rin seinem Tempo. Ich habe das Buch aber zum Austausche in drei Abschnitte eingeteilt. Das dann erstmal für jetzt Euer Boris Pfeiffer Weiteres gibt es auch auf meiner Website www.borispfeiffer.de, meinem facebookprofil http://de-de.facebook.com/BorisPfeiffer.Autor oder auf Google+: https://plus.google.com/107407413711828670284/posts. Einige meiner Gedichte gibt es auf: http://hundehimmel.wordpress.com/

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  • Rezension zu "one night stand" von Boris Pfeiffer

    one night stand

    Jayzed

    20. May 2012 um 01:28

    INHALT Art muss allein in den 1. Mai tanzen. Und er tanzt wild und kifft und trinkt und weiß am nächsten Morgen nicht mehr, wie es passieren konnte: Er hat mit einem Mann geschlafen - ohne ein Kondom zu benutzen. Der Fremde ist weg und Art allein mit seiner Panik. Hat er sich mit Aids infiziert? ---------- MEINUNG Der Autor hat in diesem Buch ein Thema aufgegriffen, dass auch heute noch schwierig ist und meist nicht ohne Vorurteile betrachtet wird. Unsere Gesellschaft ist heutzutage ja meist eine "Das trifft eh nur Andere, aber mich doch nicht" - Gesellschaft. "Und Aids ist sowieso eine Krankheit, die durch Homosexuelle verbreitet wird. Und von denen, die Drogen nehmen" So denken wohl - leider - die Meisten. In dieser Geschichte muss Art aber die Erfahrung machen, dass meist ein kurzer Moment des Verlustes der Kontrolle über sich selbst,ein unachtsamer Moment, evtl. einen selbst zum Betroffenen einer solchen Krankheit machen kann. Art hat eine Freundin, geht noch zur Schule, sein Leben ist also leicht, unbeschwert und überwiegend sorglos. Doch allein eine Nacht soll dies ändern. Er landet nach einer wilden Tanznacht mit Kiffen und übermässigem Alkoholgenuss mit einem fremden Mann im Bett. Nach dem ersten Schreck, allein die Erkenntnis, dass er seine Freundin betrogen hat, ( mit einem Mann ) drängt sich ihm mit der Zeit immer mehr und mehr die Frage auf: " Könnte ich mich mit HIV inifziert haben? " Der Autor hat dies alles sehr gut umgesetzt. Es kann Jeden treffen. Man sollte Krankheiten, Katastrophen, persönliche Dramen nicht immer zu weit von sich weg schieben. Mir gefiel es sehr gut, dass man nun mal eine solche Situation auch von der Seite des Betroffenen, wenn auch erstmal betroffen in dem Sinn, dass überhaupt die Möglichkeit einer Ansteckung besteht, miterleben konnte. Eine solche Krankheit ist nicht nur für das Umfeld der Person schwierig, auch der Mensch selbst muss mit sich und der Krankheit und beispielsweise dem dazugehörigen Alltag, der nun viel davon bestimmt wird, umzugehen lernen. Auch wenn Art recht früh, mit natürlich großer Angst zum Arzt geht, muss er sich erstmal ein paar Monate gedulden, denn der HI - Virus ist erst nach einem gewissen Zeitraum feststellbar. Ich persönlich stelle mir diese Zeit der Ungewissheit wie die Hölle vor!! Da ich nicht alles verraten möchte, sage ich nur, liest selbst, wie es mit Art weitergeht. Wie geht er damit um, nicht wirklich zu wissen, ob er denn nun krank ist, oder nicht? Wie meistert er weiterhin den Alltag? Und wie wird das Ergebnis des Test´s sein? ---------- FAZIT Das Buch eignet sich sehr gut, um uns Menschen mal wieder vor Augen zu führen, wie schnell uns selbst eine solche Krankheit treffen kann. Wie die Menschen selbst sich fühlen, damit umzugehen versuchen! Vorurteile zu zerschlagen! Diese Geschichte würde sich auch sehr gut als Schullektüre eignen!!

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  • Rezension zu "one night stand" von Boris Pfeiffer

    one night stand

    purplerose10

    04. May 2012 um 20:02

    Kurzbeschreibung: Es ist eine wilde Nacht. Art trinkt, kifft, feiert. Hinterher weiß er nicht, wie es passieren konnte. Er hat mit einem Mann geschlafen - ohne ein Kondom zu benutzen. Der Fremde ist weg und Art allein mit seiner Panik. Hat er sich mit Aids infiziert? Was soll er bloß seiner Freundin sagen? Der Autor: Boris Pfeiffer, geboren 1964, arbeitet nach seiner Buchhandelslehre heute als Autor und Regisseur. Er schreibt Theaterstücke, Dreh- und Kinderbücher. "Baby im Bauch?" ist sein erstes Jugendbuch. "Ich ging immer besonders langsam an ihr vorbei. Und schließlich ließ ich ihr, kurz bevor ich ausstieg, einen Zettel in den Schoß fallen. Keine Ahnung, warum ich ihn auf Französisch schrieb. Mir schoss dieser Satz durch den Kopf. Plus belle que le jour" (S.13) "Weißt du, Juliane, manche sagen ja, wenn man todkrank ist, dann soll man jede Minute seines Lebens genießen. Also alles machen, was man schon immer machen wollte. Aber soll ich dir was sagen? Die Wahrheit ist, es gibt nichts, was ich schon immer machen wollte. Und ich glaube, das wird es auch nie geben. Ich glaube, das ist alles ziemlicher Quatsch. Dass, was ich echt will, das gibt es nicht mehr auf der Erde" (S. 228) "Es ändert sich nicht. Die Krankheit haben immer nur die Kranken. Und jeder für sich allein. Man kann sie nicht teilen oder mitteilen, und es nimmt auch keiner Anteil. Das können die Menschen einfach nicht." (S.233/234) Buchgestaltung: Das Buch ist in den Farben der Anti-Aids Kampagne "Gib Aids keine Chance" gehalten und das finde ich eine wirklich gute Idee. So sieht man im Laden gleich auf den ersten Blick, worum sich das Buch dreht ohne auf die Rückseite zu schauen. Ist zwar kein Cover was mich jetzt begeistert aufschreien lässt, aber zu diesem Buch passt es voll und ganz! Meine Meinung: Ich lese immer sehr gerne sogenannte Problembücher,also Bücher mit einer "Vorbildfunktion". Und genau um solches handelt es sich bei "One Night Stand". Es soll zeigen wie schnell und vor allem wie leicht man sich durch nur einen klitzekleinen Fehler mit einer Krankheit anstecken kann, die dein ganzes Leben verändert. Mit ziemlicher Sicherheit geht man nach dem Lesen dieses Buches nicht mehr so leicht mit dem Thema um und beschäftigt sich mehr damit. Denn die Thematik ist heutzutage ja wirklich aktuell. Eignet sich meiner Meinung nach auch perfekt als Schullektüre, Schüler werden es auch bestimmt nicht so langweilig finden wie manch andere Bücher die man sonst so im Unterricht liest und lehrreich ist es dazu auch noch. Der Schreibstil hat mich sehr überzeugt, flüssig zu lesen und wirklich gute Wortwahl. Man wird gefasst von dieser Geschichte und muss unbedingt wissen, wie es weitergeht. Die Seiten gehen schnell dahin und man ist schnell am Ende, doch dies ist keines Falls ein negativer Punkt. In kurzen und knappen Sätzen, nicht so ewig verschachtelten, beschreibt der Autor die Geschichte von Art ohne dies unnötig in die Länge zu ziehen. Perfekt für jüngere Leser, die keine Probleme haben werden diese Buch zu lesen, wegen der einfach gehaltenen Sprache. Herausheben muss ich auch noch, dass ab und zu ein Kapitel in Jules Sicht (Arts Freundin) geschrieben wird, so kann man sich in beide Charaktere hineinversetzen und mitfühlen was sie gerade über den jeweils anderen. Außerdem sind einige Passagen direkt aus Arts Gedanken übernommen, so dass man noch näher an das Geschehen herangebracht wurde. Und dann gab es natürlich noch die "Bösewichte", wenn ich sie denn so nennen kann. Diese braucht ja eigentlich jedes Buch, damit man sich mal so richtig über jemanden aufregen kann. Art ist ein wirklich eigenartiger Charakter wie ich finde. Einerseits schläft er mit einem Jungen ohne Kondom was natürlich absolut unverantwortlich war, ich konnte ihn am Anfang genau deshalb auch gar nicht leiden. Dann wieder war er seinen Taten durchaus bewusst und hat die Konsequenzen getragen. Ich bin mit ihm noch in etwas zwiespältiger Beziehung. Umso mehr mochte ich allerdings seine Freundin Jules: Ein außergewöhnliches Mädchen, anders als die anderen. Super hübsch und ständig angegafft und doch absolut nicht eingebildet und wie ich finde eher in sich verschlossen. Am Ende hatte ich sie besonders gerne, man merkt wirklich wie viel Art ihr eigentlich bedeutet, obwohl sie es nicht wirklich raushängen lässt durch ihr kühles Verhalten. Ein extrem vielschichtiges und durch die Kapitel aus ihrer Sicht auch sehr bedeutungsvolles Mädchen. Wirklich bewundernswert und faszinierend. Negativ Punkte kann ich hier nicht wirklich ausmachen und mich hat doch wirklich überrascht wie sehr mich dieses Buch mitgenommen hat, da ich mich mit diesem Problem ehrlich gesagt noch nicht wirklich ausführlich beschäftigt habe. Klar, die Sprache ist sehr einfach gehalten wie oben schon erwähnt, doch dies ist für dieses Buch doch sehr von Vorteil, da es wohl auch Menschen ansprechen soll, die sonst eher weniger lesen. Fazit: Irgendwas hat mir noch gefehlt, damit dieses Buch in die Riege der 5 Sterne Bewertungen aufsteigt. Dafür ist es zu einfach gehalten vermute ich. Aber trotzdem super tolles Jugendbuch, aus dem man viel fürs Leben lernen kann. Wenn euch das hier angesprochene Thema interessiert, könnte ihr in der Buchhandlung getrost zugreifen und bestimmt nachher nicht enttäuscht sein.

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  • Rezension zu "one night stand" von Boris Pfeiffer

    one night stand

    101Elena101

    02. May 2012 um 20:21

    Geschichte: Art liebt seine Freundin über alles und hat noch nie daran gedacht mit einem Jungen zu schlafen.Doch eines Abends,als er etwas mit seiner Freundin gestreitet,gekifft und getrunken hat,begegnet er Miro und landet letzendlich mit ihm im Bett.Ohne daran zu denken,sich zu schützen.Am nächsten Morgen,als er alleingelassen nach Hause geht überkommt ihn die Angst,dass er Aids haben könnte und lässt ihn bei allem was er macht nicht mehr los:Als er mit Jules zusammen ist,alser in der Schule sitzt und als er sich schließlich entschließt zu einer Ärztin für Geschlechtskrankheiten zu gehen um einen Aidstest zu machen.Ist er HIV-positiv? Meine Meinung: Die Charaktere sind sehr authentisch..Das Thema Aids wird nicht vorsichtig behandelt sondern klar an-und ausgesprochen;es wird nichts durch die Blume gesagt,sondern aufgeklärt.Ich habe hier auch immer richtig mit Art mitgefiebert,konnte seine Angst und Trauer,aber auch Einsamkeit fühlen.Auch die Sprache hat mich überzeugt,denn der Autor konnte den schmalen Grad zwischen Jugendsprache,sodass es authentisch auf den 16-Jährigen Hauptprotagonisten passt,und verständlichem Hochdeutsch einhalten und die Mischung hierbei war genau richtig.Außerdem gefallen mir die Gedanken,die Art durch den Kopf gehen:Sie sind nicht strukturiert und immer klar und springen von einem Aspekt zum Nächsten,wie es nun mal so ist. Die meisten Kapitel sind aus der Sicht von Art geschrieben,es gibt jedoch kleine Einwürfe von Arts Freundin Jules,in denen man ihre Gedanken erfährt und somit auch weiß,was sie fühlt und wie sie die Veränderung Arts miterlebt. Am besten hat mir gefallen,dass im Verlauf des Jugendromanes verantwortungsbewusster wird und mehr über Leben und Tod nachdenkt.Aber anfangs ist er immernoch ein normaler Teenager,der feiert und Fehler macht. Ich hätte mir jedoch etwas mehr von dem Nebencharakter Basti gewünscht,der mir richtig ans Herz gewachsen ist,obwohl er nicht oft vorkommt,oder viel von ihm bzw. mit ihm geschildert wird.

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  • Rezension zu "one night stand" von Boris Pfeiffer

    one night stand

    michelauslönneberga

    02. May 2012 um 08:44

    Hast du dir schon mal Gedanken gemacht über Aids? Nein? Das ist gar nicht so ungewöhnlich. Viele ignorieren das Thema und wollen es gar nicht erst in ihrem Leben haben. Doch was geschieht, wenn man sich vielleicht mit dem Virus infiziert hat? Ist es das eigene Todesurteil? Borsi Pfeiffer beschäftigt sich in seinem Buch One Night Stand mit eben diesen Fragen. Al s Leser begleiten wir Art durch drei lange Monate seines noch sehr jungen Lebens. Denn Art ist 16 und hat eine sehr große Dummheit gemacht. Er hat mit einem anderen Jungen geschlafen - und das obwohl er doch eine Freundin hat. Na ja, aber das ist nicht das einzige Problem: sie haben kein Kondom benutzt... Scheiße! Was jetzt? Wie Art seinen Weg durch all dieses Chaos findet und versucht zu leben erfahren wir in diesem Roman. Boris Pfeiffer hat es geschafft in einer Sprache zu schreiben, die jeden überzeugt, dass hier nun Art, 16 Jahre alt, uns seine Gedanken mitteilt. Ganz einfühlsam nähert sich Boris Pfeiffer dem Thema HIV, aber auch dem Thema schwul sein. Ein sehr gelungenes Buch, das in keinem Jugendzimmer fehlen sollte, doch auch Erwachsene werden von diesem Buch begeistert sein. Ein Lesevergnügen, dass nebenbei auch noch aufklärt. Wirklich klasse!

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  • Rezension zu "one night stand" von Boris Pfeiffer

    one night stand

    Sommerleser

    02. May 2012 um 08:17

    Art, ein ganz normaler 16jähriger Jugendlicher läßt sich nach einer Party betrunken und zugekifft mit einem anderen Jugen ein. Sie verbringen nur diese eine Nacht zusammen, weil Art eigentlich nicht schwul ist. Am nächsten Tag plagen Art Schuldgefühle und Scham, nicht nur weil er damit seine Freundin Jules betrogen hat, sondern auch, weil er kein Kondom benutzt hat. Hat er sich jetzt mit HIV infiziert? Da die Bildung der HIV-Antikörper in den meisten Fällen erst nach 12 Wochen abgeschlossen ist, muss Art 3 Monate warten, um diesen Test machen zu können. 3 Monate... Da er sich nicht traut die Wahrheit zu sagen, verstickt er sich in Lügengeschichten und bekommt dadurch Probleme mit seinen Kumpels und seiner Freundin. Die Gedanken, Reaktionen und die Gefühle von Art und später auch von Jules werden sehr verständlich niedergeschreiben, so dass man die Charaktere und somit deren Handlungen sehr gut nachvollziehen kann. Der Autor hat dieses wunderbar umgesetzt. Um auch aufzuzeigen, wie es sich mit der HIV-Infizierung lebt bzw. mit welchen Vorurteilen und Reaktionen der Mitmenschen man leben muss, spiel Basti in diesem Buch tragische Nebenrolle. Alles in Allem ein sehr guten Jugendbuch, was sich mit den für Jugendlichen "schwierigem Thema" HIV und Homosexualität beschäftigt.

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  • Rezension zu "one night stand" von Boris Pfeiffer

    one night stand

    Nefertari35

    01. May 2012 um 21:27

    one night stand - Boris Pfeiffer Kurze Inhaltsangabe: Der 16jährige Art ist ein ganz normaler Jugendlicher. Er geht zur Schule, hat gute Noten, einige Kumpels und eine Freundin, die er sehr gern hat. Er kifft hin und wieder gerne, ist recht oft unterwegs und bleibt auch mal über Nacht weg. Eines Abends, auf der Walpurgisnachtfeier möchte er mit Jules einen schönen Abend verbringen und einfach feiern. Doch deren Schwestern machen ihnen einen Strich durch die Rechnung. Schließlich zieht er alleine zu einer großen Feier im Park. Er trinkt, kifft und tanzt bis zum Umfallen. Seine KUmpels, die er dort getroffen hat, gehen schließlich, aber er bleibt und lernt Miro kennen. Er verbringt die Nacht mit ihm und als Art am nächsten Tag bewußt wird, was geschehen ist, hängt das Wort AIDS wie ein Damoklesschwert über ihm. Er geht zu einer Ärztin, die ihm mitteilt, das er bis zum test drei Monate warten muß. Sein Leben wird völlig auf den Kopf gestellt. Wird Art es schaffen? Schreibstil: Wunderbar geschriebener Jugendroman, der offen die schwierigen Themen Sex, Verhütung, AIDS, HIVpositiv, Drogen usw. anspricht und zwar nicht auf sanfte Art und Weise, sondern so wie es wirklich wäre. Persönliche Meinung: Ich fand diesen Roman klasse. Ich habe Art seine verzweiflung jede Seite hindurch abgenommen. Die Traurigkeit von Basti hat mich selber traurig gemacht und ich konnte spüren, wie sehr Jules unter der Situation litt. Ich halte das Buch für eine wnderbare Lektüre für Jugendliche und bin der Meinung, das es an Schulen als Pflichtlektüre eingeführt werden sollte, da es wirklich eine Botschaft rüberbringt, die auch von den kids verstanden wird. Ich vergebe fünf Sterne!

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  • Rezension zu "one night stand" von Boris Pfeiffer

    one night stand

    angel2212

    01. May 2012 um 15:05

    Art ist ein 16 jähriger Junge und eigentlich in einer glücklichen Beziehung mit Jules. Doch als Jules in der Walpurgisnacht mit ihren Schwestern auf einer Feier, nur für Frauen ist, trifft Art sich mit seinen Freunden Johnny und Ilja auf einer Party. Art hat ziemlich viel getrunken und gekifft. Als er plötzlich beim Lagerfeuer überspringen hin fällt, hilft ihm jemand wieder auf die Beine. Beim genaueren hinsehen sieht er das es gar keine Frau ist sondern ein Mann, namens Miro. Art tanzt mit Miro und wird von diesem sehr angeflirtet. Plötzlich hören sie Polizei Sirenen und müssen ab hauen, da die Party scheinbar nicht ganz legal war. Miro packt Art einfach am Arm und zerrt ihn mit sich. Zusammen gehen sie zu Miro´s Wohnung und da passiert das Unglaubliche. Art schläft mit Miro und geht Jules somit fremd. Am Tag darauf wird Art das erste mal bewusst was er da getan hat. Wie sagt er es Jules? Und was werden seine Eltern sagen? Da er nicht Verhütet hat, hat er sich nun angesteckt? Bringt er den Mut auf, es allen zu beichten? Eine Zeit der Angst bricht über ihn hinein. One night stand ist ein sehr schönes Jugendbuch über ein Thema das in der heutigen Zeit wieder zu sehr vernachlässigt wird. Der Schreibstil ist sehr verständlich und auch flüssig zu lesen. Als ich mit dem Buch angefangen habe, konnte ich es nur sehr schwer wieder aus der Hand legen. Was der Autor hier geschaffen hat, schaffen noch lange nicht alle. Man hat das Gefühl wirklich dabei zu sein, mit Art zu leiden und zu trauern. Die Protagonisten wurden sehr lebendig dar gestellt. Ich fand es eine sehr schöne aber auch interessante Geschichte, die es wert ist, gelesen zu werden. Vielen Dank auch noch einmal an das Lovelybooks Team und den Autor Boris Pfeiffer, das ich dieses tolle Buch lesen durfte.

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  • Rezension zu "one night stand" von Boris Pfeiffer

    one night stand

    passionelibro

    30. April 2012 um 11:22

    Art ist ein ganz normaler 16-jähriger Jugendliche mit einer gleichaltrigen Freundin Jules. Sie sind verliebt, haben aber noch etwas Kommunikationspobleme, fast so, als würden sie sich noch nicht 100% vertrauen, aber schließlich kennen sie sich noch nicht so lange. In der Walpurgisnacht feiert Jules mit ihren älteren Schwestern auf einer Frauenparty, Art schleicht sich ein, wird erkannt und muss gehen. Er trifft sich mit seinen Kumpels im Park, säuft und kifft und endet am Schluss mit einem Unbekannten im Bett. Es ist sein erstes Mal und ungeschützt. Kurz darauf beginnt er zu realisieren, dass er einen AIDS-Test machen sollte und ein großes Risiko eingegangen ist. Es beginnt eine quälende Wartezeit von 3 Monaten, in denen Art es immer wieder versucht, Jules zu erzählen, ihm aber der Mut fehlt. Er reift in dieser Zeit, wird das erste Mal mit einer harten Realität konfrontiert und spürt am eigenen Leib, was es bedeutet "anders" zu sein und vor allem allein zu sein. die Geschichte ist einfach aber bewegend geschrieben, sodass man gleich gebannt wird und nicht mehr aufhören kann zu lesen. Schließlich will man ja erfahren, was aus Art wird. Das Buch ist meiner Meinung nach sehr realistisch geschrieben, Jugendliche in dem Alter sind eben nicht mehr Kinder - aber auch noch nicht Erwachsene und machen ihre Fehler und begegnen so zum ersten Mal dem "wirklichen" Leben. Die Reaktionen der anderen Jugendlichen sind auch typisch: ausgrenzend, verletzend. Man versetzt sich nich in die Lage des Anderen, spürt und sieht nicht, wie er darunter leidet und die Erwachsenen stehen hilflos da - mehr als die Hand reichen kann man eben nicht. Das Buch ist absolut als Lektüre in der Schule zu empfehlen. Durch den flüssigen und saloppen Schreibstil dürfe es auch nicht langweilig werden und die Thematik ist nach wie vor sehr aktuell. Für mich sind das 5 Sterne!

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  • Rezension zu "one night stand" von Boris Pfeiffer

    one night stand

    LaDragonia

    30. April 2012 um 08:51

    Zum Inhalt: Art ist seit einiger Zeit mit Jules zusammen. Als sie in der Walpurgisnacht nicht mit ihm und seinen Freunden feiern kann, sondern mit Ihren Schwestern auf eine Party gehen muß, macht er sich allein auf, zu seinen Freunden in den Mauerpark. Dort trinkt und kifft er soviel, das er nicht mehr weiß was er tut. Er schläft mit Miro, einem völlig fremden Mann, ohne ein Kondom zu benutzen. Am nächsten Morgen ist Miro verschwunden und Art mit seinen Ängsten und seiner Panik völlig alleine. Hat er sich mit Aids infiziert? Und wie soll er das bloß Jules beibringen? Meine Meinung: Eine bewegende Geschichte, verpackt in einem Jugendroman, die das Thema Aids in den Köpfen der Menschen wieder etwas in den Vordergrund bringt. Wir lernen Art kennen, der sich bei einem One Night Stand vielleicht mit Aids infiziert hat. Wir lernen aber auch die Vorurteile kennen, die sich zum Teil mittlerweile in den Köpfen der Gesellschaft festgesetzt haben, das Aids ja "nur" Menschen bekommen, die homosexuell oder drogenabhängig sind, oder die mit ständig wechselnden Partner ungeschützten Geschlechtsverkehr haben. So lernen wir aber auch Basti kennen, der diesem Klischee überhaupt nicht entspricht, da er für seine Erkrankung überhaupt nichts kann. In meinen Augen soll dieses Buch wachrütteln. Es soll uns vor Augen führen, das heutzutage jeder gefährdet ist, diese schreckliche Krankheit zu bekommen. Eine wunderbare Lektüre, die wir unseren Kindern zu Hand geben sollten, damit auch in ihren Köpfen dieses wichtige Thema nicht untergeht.

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  • Rezension zu "one night stand" von Boris Pfeiffer

    one night stand

    kathi92

    29. April 2012 um 10:12

    Boris Pfeiffer, geboren 1964, arbeitete als Buchhändler und Antiquar, bevor er Landschaftsplanung und Linguistik studierte. Seit 1994 ist er am GRIPS Theater in Berlin tätig, hat verschiedene Theaterstücke und Drehbücher geschrieben und Regie geführt. Nach "Baby im Bauch?" ist One Night Stand nun sein zweiter Roman in einer Neuauflage. Zur Geschichte: Artur (Art) ist 16 Jahre alt und hat eine bildhübsche Freundin, Jules, um die ihn alle seine Freunde beneiden, allen voran seine engsten Jonny und Ilya. Jules ist eher ruhig und lasst sich auch von ihrer Familie viel sagen, worauf Art ihr sagt, das sie auch mal wiedersprechen müsste. Als es auf einer Feier zur Walpurgisnacht zu einem dummen Streit kommt, zieht Art alleine los und trifft sich auf einer anderen Party im Park mit seinen Freunden, er feiert kräftig mit und Alk und Drogen wird nicht in Maßen sondern in Massen konsumiert. Was natürlich nicht ohne Folgen bleibt... Am nächsten Morgen wacht Art in einer leeren Wohnung auf....langsam kommt die Erinnerug wieder und ihm wird Angst und bange.....nicht nur die Frage ob man schwul ist......nein er wusste ganz genau das kein Kondom benutzt wurde.... Ab diesem Zeitpunkt berichtet Boris Pfeiffer was in einem 16 jährigen vorgeht, wenn er das Gefühl bekommt das einem alles über den Kopf wächst, Angst vor dem HIV Risiko, und wie man damit am besten umgeht. Mein Fazit für dieses Buch: Ich habe mit höchster Anspannung gelesen und der spannende Stil hat mich wirklich überzeugt, so das ich mir auch das erste Buch besorgen werde. Das lesen hatte schon sowas wie Gedankenlesen find ich, echt toll... Bielen Dank das ich an dieser Leserunde teilnehmen durfte, es hat mich riesig gefreut, da es auch meine erste war..

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  • Rezension zu "one night stand" von Boris Pfeiffer

    one night stand

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. April 2012 um 21:24

    Am ersten Mai zieht Art mit seinen Freunden los, um endlich mal wieder so richtig zu feiern und den Stress mit seiner Freundin Jules zu vergessen, die von ihren beiden großen Schwestern regelrecht unterdrückt wird. Er trinkt, kifft und feiert richtig hart. Und er schläft mit einem Mann - ohne Kondom! Am nächsten morgen weiß er nicht mehr, wie das passieren konnte und er hat schreckliche Angst, sich mit dem HI Virus angesteckt zu haben. Der Fremde ist morgens weg und Art alleine mit seiner Panik. Erst ein Test nach drei Monaten Wartezeit kann Art Klarheit verschaffen. Doch wie soll der diese Monate der Ungewissheit nur alleine durchstehen? Und was soll er bloß seiner Freundin sagen? * Das erste, was ich dachte, nachdem ich die Inhaltsangabe gelesen habe war "mutig". Denn das Thema Homosexualität ist gerade bei Jugendlichen doch ein ziemliches Tabu und es wird definitiv nicht offen und schon gar nicht tolerant damit umgegangen. Umso besser finde ich es, dass ein Autor sich einmal einem so heiklen Thema zuwendet - vorallem, da der Hauptaugenmerkt auf dem Thema Aids liegt. Und gerade dieses Thema ist wirklich perfekt aufgearbeitet. Nachdem Art nämlich den Fehler begangen hat, ohne Kondom Verkehr zu haben, verhält er sich durchgehend verantwortungsbewusst und vorbildlich! Dem Leser wird aufgezeigt, wie man sich nach einer möglichen Infektion erwachsen und rational verhalten sollte, ohne seinen Partner möglicherweise in Gefahr zu bringen oder das ganze generell auf die leichte Schulter zu nehmen. Hierin liegt meiner Meinung nach auch gleich der nächste Pluspunkt, denn das Thema Aids wird mit dem nötigen Ernst und mit unheimlich viel Feingefühl und Bedacht aufgegriffen. Arts Beklommenheit, seine Panik und vorallem die Ungewissheit, die die ganze Zeit an ihm zerrt, kommt so dermaßen gut zur Geltung, dass ich mich teilweise fast ein wenig davon anstecken lassen habe. * Generell sind die Charaktere wahnsinnige gut ausgearbeitet. Sie entsprechen keinen gängigen Stereotypen, die Erwachse oftmals von Jugendlichen haben, sondern sind facettenreich. Man merkt sofort, dass der Autor sich tiefgehend mit der Psyche Jugendlicher auseinandergesetzt hat und nicht einfach nur das gängige Klischee bedienen wollte. Art beispielsweise handelt oft unbedacht und leichtsinnig. Allerdings ist ein Paradebeispiel für das Sprichwort: "Man lernt aus seinen Fehlern." Mit seiner Situation geht er nämlich sehr reif und erwachsen um. Natürlich ist er panisch und hat wahnsinnige Angst, aber er trifft genau die richtigen Entscheidungen im Umgang mit seiner Krankheit. Wenn das allerdings Arts ganzer Charakter wäre, wäre das wohl noch ein bisschen zu flach. Boris Pfeiffer allerdings verleiht Art eine Komponente, die für Jugendliche mitten in der Pubertät wohl bezeichnend ist: Er flüchtet sich in Ausreden und verschließt sich vor den Leuten, die ihm eventuell helfen könnten. So erzählt er erstmal niemandem von seiner Krankheit, sondern frisst seine Angst in sich hinein, bis er sich völlig isoliert. Arts Charakter ist unglaublich authentisch. Besser hätte man einen von Panik getriebenen Jugendlichen wohl nicht skizzieren können! * Aber auch Jules Charakter ist tief beleuchtet worden, denn einige kurze Kapitel wurden aus ihrer Sicht geschrieben. Besonders stark für das Einfühlungsvermögen des Autors spricht wohl die Tatsache, dass ich mich oft in Jules Gedanken und Emotionen wiederfinden konnte. Auch sie entspricht nämlich keinem gängigen Klischee einer 16-jährigen, begehrten jungen Frau, sondern ist charakterlich ungemein vielschichtig. An ihr gibt es immer neue Charakterzüge zu entdecken, die mich immer wieder erstaunt haben. Auch bei Jules ist hier allenvoran wohl ihre geistige Reife zu nennen, sowie ihre Toleranz. Dafür habe ich sie zeitweilen wirklich bewundert. * Das Schreibstil ist der Jugendsprache unserer Zeit ziemlich gut angepasst. Kurze, machmal unvollständige Sätze reihen sich aneinander und man fühlt sich, als wäre man mitten in Arts Kopf und würde seine Gedanken quasi live miterleben. Das fand ich gigantisch gut gelöst, denn so habe ich wirklich verstanden, was Art fühlt und vorallem wieso er so fühlt! Trotz des eher modernen und jugendlichen Stils kommt der Ernst der Lage durch Arts Gedankengänge perfekt zur Geltung. Arts Gedanken werden von Boris Pfeiffer kurz aber prägnant und verständlich ohne unnötige Verklausulierungen zu Papier gebracht, sodass der Leser ohne Beschönigungen in Arts Welt eintauchen kann. * "One Night Stand" ist mal wieder ein richtig gelungenes Buch, dass nicht einfach nur der reinen Unterhaltung dient, sondern auch zum Nachdenken anregt und eine gewisse Vorbildfunktion für Jugendliche hat. Ich finde dieser Roman ist zutiefst emotional und aufwühlend, zeigt dem Leser aber zu gleich, dass es einen Ausweg gibt und das Kontakt und Kommunikation mit seinen Lieben einfach ungemein wichtig ist. Ich kann den Roman wirklich jedem ohne Einschränkungen empfehlen. Wer dieses Buch nicht liest verpasst nicht nur gute Unterhaltung durch sympathische Charaktere und teilweise wirklich lustige Dialoge, sondern auch eine Tiefe und Feinfühligkeit, wie ich sie bei kaum einem anderen Buch zuvor erlebt habe!

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  • Rezension zu "one night stand" von Boris Pfeiffer

    one night stand

    buchfeemelanie

    26. April 2012 um 15:32

    HIV - ein wichtiges Thema. Gerade in der heutigen Zeit sind Bücher über HIV/AIDS sehr wichtig. Der Inhalt ist ja bekannt bzw. kann nachgelesen werden. Meine Meinung: Ein gutes Buch (eher für Jungen geeignet), das sich nicht nur mit dem Thema HIV/AIDS beschäftigt, sondern mit den ersten Kontakt eines Jungen mit einem anderen jungen Mann, was ja ein schon pikantes Thema ist. Das Buch ist sehr flüssig geschrieben; mit kurzen Kapitel, wenn man nicht so ganz viel Zeit hat, was ich gut finde. Der Charakter von Art hat mir weder gut noch schlecht gefallen, ich fand ihn eher ein bisschen unreif. Drogen sind halt für mich persönlich ein Unding und mach Art ein bisschen unsympatisch - ist aber leider heute weit verbreitet. Seine Reaktionen kann ich aber meistens verstehen. Das der sich immer mehr in Lügen verstrickt ist zwar nicht besonders schön, kann ich aber nachvollziehen. Total verwirrt bin über die Freundschaft zu Jonny, besonders aber zu Ilja ... was ist DAS denn? Mit 17 sollte man doch fähig sein, sich Freunde auszusuchen, die einen nicht so hintergehen und mit allen Mitteln versuchen, in die Scheiße zu reiten... Da habe ich ein bisschen mehr "Verstand" erwartet. Jules hat mir als Charakter ganz gut gefallen. Sie ist zum Teil unsicher, aber sich ihrer Liebe zu Art bewusst und will ihm helfen. Das sie gegen Ende ein bisschen öfter "zu Wort" kam, hat mir auch gut gefallen. Mit immer weiter fortschreitenden lesen hat mir das Buch besser gefallen. Das offene Ende bietet dem Leser die Möglichkeit eigener Gedanken - sowas mag ich! .

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  • Rezension zu "one night stand" von Boris Pfeiffer

    one night stand

    katja78

    25. April 2012 um 16:39

    One Night Stand Boris Pfeiffer hat mich mit einem wundervollem Buch überrascht. In seiner Geschichte geht es um Art, gerade mal 16 Jahre jung. Er scheint ein schönes Leben zu führen,angefangen mit seiner Freundin Jules und seinen "Freunden" Jonny und Ilja.Doch es kommt immer anders,und meistens schneller als men denkt. Nach einem Streit mit Freundin Jules macht Art sich auf zu seinen Kumpels um in der Walpurgisnacht zu feiern. Es fließt Alkohol in Stömen und das Kiffen benebelt Art immer mehr. An einem der vielen Lagerfeuer lernt er einen Jungen kennen und nach einem Überstürztem Aufbruch gehts zu dem nach Hause...... Art wacht mit einem Kater auf und findet sich Mutterseelen allein in einer Fremden Wohnung wieder. Ab diesem Zeitpunkt springen die Gedanken immer wieder zu einem Thema.....Lesen sie die Gedanken eines Jugendlichen der sich intensiv mit dem Thema Aids auseinandersetzt. Es lohnt sich, sehr empfehlenswert!!! Eigenes Fazit: Ich habe noch nie einenen so unterhaltsamen Schreibstil gehabt bei einem Roman. Das Buch erzählt quasi jeden Gedanken den der der 16 jährige Art hat, vom ONS bis zum Ergebnis des HIV Tests. Ich war absolut gefesselt und habe dieses Buch an einem Tag verschlungen. Ich hoffe das der Autor Boris Pfeiffer und bald ein neues Buch präsentieren kann :-) Zum Cover: Ich finde das Cover schön schlicht und es ist doch toll das man beim näheren betrachten die zerwühlten Bettlaken erkennen kann. Zumindest sorgte das Buch schon für Aufmerksamkeit in einer Arztpraxis ;-) Zum Autor: Boris Pfeiffer, geboren 1964, arbeitete als Buchhändler und Antiquar, bevor er Landschaftsplanung und Linguistik studierte. Seit 1994 ist er am GRIPS Theater in Berlin tätig, hat verschiedene Theaterstücke und Drehbücher geschrieben und Regie geführt. Ich kann dieses Buch nur empfehlen, sei es für privat zur Aufklärung oder für die Schule. Ich habbe es genossen, einige Stunden absolutes Lesevergnügen zu haben! Vielen Dank das ich an dieser Leserunde teilnehmen durfte, ich werde nach weiteren Büchern ausschauhalten :-)

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