Boris Pofalla Low

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Inhaltsangabe zu „Low“ von Boris Pofalla

Den Sinn ihres Lebens begreifen Moritz und der Ich-Erzähler darin, sich der Welt zu entziehen: der Gesellschaft, dem Alltag, jeder normativen Kraft. Denn erhaben ist nur, was man weder beherrschen noch benutzen kann. Ihr Tor zur Erhabenheit sind Drogen, Kreativität und der Mantel der Nacht. Doch eines Tages, mitten im Sommer, verschwindet Moritz spurlos, und den Ich-Erzähler überfällt eine nie gekannte Verlorenheit. Er macht sich auf die Suche nach seinem Freund, doch an den Schauplätzen, die bisher die Bühne für ihre Ekstase und ihren jugendlichen Hedonismus waren, fehlt jede Spur von ihm. Die Party ist vorerst vorbei. Erschöpfung, Ernüchterung, Angst, Trotz und schließlich die Erkenntnis, dass man sich allem entziehen kann. Nicht aber sich selbst.

Der Ich-Erzähler sucht nach seinem Schulfreund Moritz, indem er Personen, die er zufällig trifft, befragt...

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein Leseerlebnis, wie es selten vorkommt. Ehrlich, direkt und kein bisschen melodramatisch.

— Cattie

Berlin-Romantik

— JennAnson

Ein langer Berliner Sommer, durchgefeierte Nächte, die Suche nach dem besten Freund - ein ex­zes­sives Debüt mit Coming-of-Age-Charakter.

— clickclackboum

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  • Auf der Suche in Berlin

    Low

    MsBookeria

    Zwei Freunde wollen der Welt entfliehen und ziehen nach dem Abitur zusammen nach Berlin. Dort verlieren sie sich endlosen Partys, Drogen und philosophieren über das Leben. Bis Moritz eines Tages plötzlich verschwindet. Der Erzähler ist auf der Suche: nach seinem verschwundenen Freund, dem Sinn des Lebens und sich selbst. Letztendlich findet er nichts davon und man hat das Gefühl, er steht genau da, wo er am Anfang des Romans stand, nur dass er jetzt eben ganz alleine ist. Gefunden scheint er in der Zwischenzeit jedenfalls nichts zu haben und wirklich klüger ist er auch nicht, dafür um einige Drogenrausche reicher. Der Roman erzählt von der Verlorenheit eines Mitzwanziger in Berlin. Er schweift durch die Nächte, planlos, rastlos, ratlos. Dabei scheint es nicht nur ihm so zu gehen, die meisten Charaktere ähneln sich in diesem Punkt sehr. Der Roman geht nach einer mitreißenden Vorrede los und als Leser will man nur nicken und zustimmen. Ja, da mag was dran sein… und dann erwartet man, dass die Personen in dem Buch ebenfalls anfangen „zu brennen“, aber ich hatte bis zum Ende das Gefühl, dass sie gar nicht wissen wie sie das anstellen sollen und auch noch sehr weit davon entfernt sind. Das Buch gibt bestimmt ein paar Gedankenanstöße, aber gleichzeitig plätschert es auch einfach nur vor sich hin. Am Ende weiß nicht noch weniger als am Anfang des Buches, aber vielleicht ist das ja so gewollt, als gäbe alles einfach gar keinen Sinn.

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  • Leserunde zu "Low" von Boris Pofalla

    Low

    Metrolit_Verlag

    Liebe Leser, dieses Mal möchten wir euch den Debütroman "Low" von Boris Pofalla vorstellen. Wir verlosen 8 Exemplare des Romans und freuen uns auf eure Meinungen in der anschließenden Leserunde! Darum geht´s: Den Sinn ihres Lebens begreifen Moritz und der Ich-Erzähler darin, sich der Welt zu entziehen: der Gesellschaft, dem Alltag, jeder normativen Kraft. Denn erhaben ist nur, was man weder beherrschen noch benutzen kann. Ihr Tor zur Erhabenheit sind Drogen, Kreativität und der Mantel der Nacht. Doch eines Tages, mitten im Sommer, verschwindet Moritz spurlos, und den Ich-Erzähler überfällt eine nie gekannte Verlorenheit. Er macht sich auf die Suche nach seinem Freund, doch an den Schauplätzen, die bisher die Bühne für ihre Ekstase und ihren jugendlichen Hedonismus waren, fehlt jede Spur von ihm. Die Party ist vorerst vorbei. Erschöpfung, Ernüchterung, Angst, Trotz und schließlich die Erkenntnis, dass man sich allem entziehen kann. Nicht aber sich selbst. Hier geht es zu weiteren Informationen und zu einer Leseprobe. Teilnahme: Bis einschließlich 18. März habt ihr die Chance, eines von 8 Exemplaren zu gewinnen. Schreibt uns eine Nachricht unter "Bewerbung/Ich möchte mitlesen" und erzählt uns, warum ihr gerne an der Leserunde teilnehmen würdet. Wir freuen uns auf eure Reaktionen! Viele Grüße von den METROLITEN!

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  • Low - Boris Pofalla

    Low

    lesefreude_book

    14. April 2015 um 19:29

    In „Low“ begleitet man einen jungen Mann auf der Suche nach seinem verschwundenen Freund und vor allem nach sich selbst. Drogen spielen dabei in der Partymetropole Berlin eine zentrale Rolle. Moritz und der Ich-Erzähler sehen den Sinn des Lebens vor allem darin sich der Welt zu entziehen. Als Moritz verschwindet machen sich Angst und Ernüchterung im Ich-Erzähler breit. In der Ich-Perspektive begleitet man den jungen Mann (der bis zum Schluss keinen Mann bekommt) durch quälend lange 222 Seiten. Ohne Höhen und Tiefen wird von der Suche erzählt. Ständig tauchen neue farblose Personen auf. Während ich normalerweise die Ich-Perspektive sehr gerne mag, da ich so sehr rasch eine Beziehung zum Protagonisten aufbauen und mit ihm mitfühlen kann, gelingt dies hier nicht. Vielleicht liegt es auch daran, dass nicht mal der Protagonist selbst weiß was er fühlt. Wie von einer dicken Mauer umgeben entzieht er sich nicht nur der Welt sondern auch dem Leser. Doch vielleicht ist es gerade das, was Boris Pofalla erreichen wollte. Auch der Schreibstil des Autors ist unaufregend. Das Buch, die Geschichte plätschert wie das Leben des Ich-Erzählers einfach so dahin. Wieso als Titel des Buches „Low“ gewählt wurde erschließt sich mir leider nicht, kann ich doch keine Verbindung zum Inhalt der Geschichte feststellen. Selbst der Satz des Buches ist gewöhnungsbedürftig. Der weiße Rahmen rund um den Text ist außergewöhnlich groß. Ebenso wird eine sehr große Schriftgröße verwendet.  Einzig und alleine das Cover finde ich ansprechend. Der junge Mann, der kurz vor dem Sprung ins Wasser steht, wirkt als würde er, wie Moritz, gleich verschwinden. Die Farbgebung erinnert an einen lauen Sommerabend. Fazit: Langweilige Geschichte eines Ich-Erzählers auf der Suche nach sich selbst und seinem Freund. 222 Seiten die man sich getrost sparen kann. Diese Zeit kann definitiv sinnvoller genutzt werden. Der Debütroman von Boris Pofalla macht leider so ganz und gar nicht Lust auf mehr.

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  • Der Sinn des Lebens

    Low

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. April 2015 um 09:44

    Der Ich-Erzähler und sein Freund aus Schülertagen studieren in Berlin. Zumindest der Ich-Erzähler. Als er mit einem Modul an der Universität nicht zurechtkommt, besteht sein Leben aus Herumstreifen durch Berlin, Partys und Drogen. Anfangs noch mit Moritz, der ihm nach seinem Verschwinden ein Buch hinterlässt, das ihm Angst macht, da er dessen Inhalt nicht versteht, dann allein. Er trifft ziellos auf Personen der Szene und es ist eigentlich unerträglich, was und wie sie miteinander im Drogenrausch umgehen. Obwohl hin und wieder Positives auftaucht. Als der Erzähler in einem Park zusammenbricht, kommen seine Kumpels zu ihm ins Krankenhaus und nehmen ihn anschließend mit zu sich. Der Erzählstil ist flüssig und gut geschrieben, wäre da nicht der grässliche Inhalt.  Erst nach langem Nachdenken über die Selbstfindung des Erzählers, die sich mir nicht erschlossen hat, kam ich zu der Ansicht, dass sie darin bestand nicht mehr nach Moritz zu suchen und im Morgengrauen nach einer Party voller Drogen auf dem Mittelstreifen und nicht auf der Fahrbahn nach Hause zu gehen.

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  • Low ist hier gar nichts

    Low

    Cattie

    02. April 2015 um 12:32

    "Low" ist der Debüt-Roman von Boris Pofalla, in dem er seinen Protagonisten auf eine Odyssee durch Berlin schickt. Moritz ist verschwunden. Sein bester Freund und namenloser Protagonist/Ich-Erzähler sucht vezweifelt nach ihm, doch keiner scheint etwas über seinen verbleib zu wissen. Doch der Erzähler gibt nicht auf, wandert von Party zu Party, von einer weißen Linie zur anderen, von einer Person zur nächsten.  Die eigentliche Hauptfigur ist jedoch nicht er, sondern Berlin. Berlin als Kunstwerk. Berlin als endlose Party. Berlin als Erfüller und Zerstörer von Träumen. Wenn der Protagonist zwischen Drogen und Alkohol noch recht klar im Kopf bleibt, findet er auch Zeit, Berlin nicht nur als Schauplatz der Suche zu beschreiben, sondern seine Geschichte der Stadt zu widmen. "Low" ist eigentlich nichts anderes als eine Hymne auf die Hauptstadt. Und eigentlich passiert auch nicht viel in dem Buch, vor allem nicht viel Neues. Alles shcon gehabt, alles schon gelesen, und doch konnte ich mich nicht vom Lesen abhalten. Ohne wirkliches Ziel begibt sich der Leser auf eine Odyssee durch die Stadt, trifft mal auf Tom oder Anna, auf Travis oder Dean, die alle das gleiche Leben zu führen scheinen, dann aber auch wieder nicht. Der rote Faden ist gegeben, aber wenn es ihn nicht geben würde, wäre das auch nicht so schlimm. Schließlich ist der Weg das Ziel und der Weg endet nie. Der Protagonist kommt nie an, vor allem nicht bei Moritz. Doch genauso wie er auf fast mechanisch nach ihm sucht, verfällt der Leser einem Charme, den man nicht erwartet. Pofalla hat hier mit Ehrlichkeit nicht gegeizt, er stellt die Schattenseite des Berliner (Nacht)lebens dar, wenn es nicht sogar die Glanzseite ist. In Melancholie verfällt er nicht, das wäre sein Ruin gewesen. Stattdessen erzählt er von geplatzten Träumen, von bunten Pillen und dahin fließenden Sorgen, die sich tagsüber aufbauen, nur um abends zu zerfallen. Die Originalität der Geschichte mag in Frage zu stellen sein, aber ihre Wirkung trifft ins Schwarze.  Ich konnte nicht aufhören zu lesen und das ist wohl das größte Lob, dass man einem Buch geben kann. Ohne wirklichen Handlungsbogen schafft Pofalla es trotzdem, eine gewisse Spannung aufzubauen, die jederzeit zu überspannt werden könnte, jedoch immer die Kurve kriegt. Der Ich-Erzähler also, der keinen Namen hat. Die Anonymität von Berlin bekommt keinen Namen, aber eine Geschichte. Ich gebe 5 von 5 Linien, denn Low ist hier gar nichts, höchstens die Zahl auf dem Bankkonto.

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  • Wenn Drogen und Verlorenheit zusammentreffen...

    Low

    Poesiesoso

    30. March 2015 um 12:08

    An "Low", den Debütroman von Boris Pofalla, mit seinem so hübschen Schutzumschlag hatte ich hohe Erwartungen. Ich hatte gehofft, eine reizvolle gefährliche Story vor typischem Sommersetting vor mir liegen zu haben. Doch dann kam es anders. Pofalla erzählt von der Suche des namenlosen Ich-Erzählers nach seinem besten Freund Moritz. Einige Jahre haben sich beide eine Berliner Wohnung geteilt und die Vorzüge der Großstadt genossen. Doch nach einer Nacht in den Berliner Clubs kehrt Moritz nicht mehr zurück und der Erzähler fühlt sich mehr und mehr verlassen, von Moritz, dem Glücksgefühl und sich selbst. Die Verzweiflung darüber merkt man ihm an einigen wenigen Stellen an, aber Pofalla macht immer wieder den Erzähler selbst zum Mittelpunkt seiner Gedanken, was dem Buch eine gewisse Dynamik nimmt. Die Kapitel lesen sich schnell, weil der Autor einen unaufgeregten Schreibstil mit stimmigen Metaphern hat, aber etwas stört mich die ganze Zeit. Ich warte auf den inhaltlichen Kniff, der dem Roman eine Besonderheit verleiht, die ihn unterscheidet von all dem bisher gelesenen. Aber ich warte vergeblich. Es werden zahlreiche Drogen konsumiert und das Klischee der Berliner Kreativenszene wird ausreichend bedient. Einzig die Streifzüge durch die Natur des Berliner Umlands waren so echt und am meisten literarisch, wirklich gelungen! Meine Lieblingspassage ist gleich der Prolog, wenn er nicht so an Kerouacs "On the Road" erinnern würde.  Bis zum Schluss habe ich den Eindruck, dass das Buch stark autobiographisch geprägt ist und der Einfluss anderer Autoren, vor allem der Amerikaner zu Mitte des 20. Jahrhunderts, deutlich zu spüren ist. Wer also einen Berlin-Roman mit prosaischem Erzählstil lesen will, dem empfehle ich "Low" wirklich sehr! Aber diejenigen, die schon das ein oder andere Buch dieser Art gelesen hat, wird dieser Roman nicht unbedingt überraschen. 

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  • Berlin-Romantik

    Low

    JennAnson

    28. March 2015 um 13:27

    Ein lupenreiner Berlin-Roman, durchweg unterhaltsam.

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