Boris Schneider

 4.3 Sterne bei 16 Bewertungen
Autor von Mauszeiten, Ein Bild - eine Geschichte und weiteren Büchern.
Boris Schneider

Lebenslauf von Boris Schneider

wurde 1971 in Siegen im südlichsten Zipfel von Nordrhein-Westfalen geboren und wuchs in Burbach auf. Nach Abitur und Wehrdienst ging es dann ab in den Süden an die Universität Bayreuth. Abgesehen von einem Auslandssemester in Paris blieb er der Wagnerstadt das ganze Studium über treu. 1997 machte er seinen Abschluss als Diplombiochemiker, packte dann seine sieben Sachen und zog mainabwärts nach Würzburg. Ab 2001 hatte er sechs Jahre lang als Wissenschaftler bei einer Münchner Biotec-Firma viel mit Mäusen zu tun. Nach einem Wechsel in den Staatsdienst arbeitet er nun als Referent.

Alle Bücher von Boris Schneider

Mauszeiten

Mauszeiten

 (15)
Erschienen am 01.10.2013
Ein Bild - eine Geschichte

Ein Bild - eine Geschichte

 (1)
Erschienen am 09.06.2006
Arosh Thar, Aroshs Blatt, Band V

Arosh Thar, Aroshs Blatt, Band V

 (0)
Erschienen am 31.12.2004
Schlechte Nacht Geschichten

Schlechte Nacht Geschichten

 (0)
Erschienen am 31.01.2005

Neue Rezensionen zu Boris Schneider

Neu

Rezension zu "Mauszeiten" von Boris Schneider

Literarisches Roadmovie für Kinder und Erwachsene
Wolfgang_Wambachvor 4 Jahren

Mauszeiten ist ein Buch für Kinder wie Erwachsene, ein zu Papier gebrachtes Roadmovie in den U-Bahn-Schächten von München. Flitz, der Held der Geschichte, erlebt verschiedene Abenteuer, bis er das "gelobte Land" findet.

Das Buch ist nicht frei von Gewalt – aber Flitz und seine Freunde stehen jederzeit auf der guten Seite der Moral.

Der Autor versteht es, den Leser durch interessante Wendungen in der Geschichte bis zum letzten Kapitel zu packen.



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Rezension zu "Mauszeiten" von Boris Schneider

Es gibt schlechtere, aber auch definitiv bessere Bücher
ElizaBeth97vor 4 Jahren

Mauszeiten
von Boris Schneider
http://www.amazon.de/Mauszeiten-München-Unterdrückung-Sozialdarwinismus-Gemeinschaft/dp/3861962608/ref=tmm_other_meta_binding_title_0?ie=UTF8&qid=1406043705&sr=1-1
298 Seiten, erschienen im Papierfresserchen Mtm-Verlag, erhältlich für 12,90€.

Meine Bewertung:
Geschichte: 6 von 10
Schreibstil: 3,5 von 10
Insgesamt: 4,5 von 10
Begründung der Bewertung und sonstige Anmerkungen:
In ‚Mauszeiten‘ geht es um eine Maus namens Flitz, die in der U-Bahnstation Marienplatz lebt und von dort aus in eine Reihe Abenteuer aufbricht. Im Laufe seiner Reise gewinnt er neue Freunde und Gefährten, muss jedoch auch gegen Blacksix, seinen Erzfeind, Ratten und andere Gefahren bestehen.
Was noch zu sagen ist – der Klappentext übertreibt ein wenig. Das mit den Vorurteilen und eingefahrenen Strukturen und so… muss man nicht schreiben. Kann man rein interpretieren, aber ich lese ein Buch hauptsächlich zur Unterhaltung und nicht, damit ich irgendwelche sozialen Formen erforschen kann und… ach naja. Ist jetzt auch nicht furchtbar schlimm.
Die Story ist jetzt nicht das Tollste überhaupt, nach einer Weile wird es ziemlich ‚etappenmäßig‘ (U-Bahnstation, Tunnel mit Ratten, U-Bahnstation), aber allein die Idee, aus der Sicht von Mäusen zu schreiben, ist originell. Ich mag Tierfantasy ja (WarriorCats*-*), und so wollte ich das mal probieren. Zum Teil ist es auch wirklich gut gelungen, manche Begriffe sind zwar unbeholfen, aber andere wiederum ziemlich gut gewählt (ich meine jetzt wie die Mäuse die Dinge der Menschenwelt bezeichnen), die Denk- und Lebensweise der Mäuse wurde ganz gut beschrieben und auch wenn es ein bisschen ‚etappenmäßig‘ war, waren die Geschehnisse interessant und ganz amüsant zu lesen.
Der Stil war mir allerdings zu abwechslungsreich, heißt, im einen Moment haben die Mäuse wie ganz normale Menschen geredet, im anderen – für meinen Geschmack – viel zu hochtrabend. Und nicht nur die Dialoge waren so, allgemein wirkte es zudem auch, als wäre das Buch über einen relativ langen Zeitraum entstanden und in den unterschiedlichsten ‚Launen‘ geschrieben worden. (Was natürlich so ist, aber bei sehr guten Büchern merkt man das nicht so.)
Die Charakterzüge der Mäuse sind meistens auch nur dann vorhanden, wenn sie nötig für die Situation werden, und zum Teil auch etwas stereotypisch.

Es gibt schlechtere, aber auch definitiv bessere Bücher. Wer Tierfantasy liebt, kanns ja mal ausprobieren, anderen rate ich davon ab.

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Rezension zu "Mauszeiten" von Boris Schneider

Mal was GANZ ANDERES! Eine mäusestarke Entdeckung im Sommer 2014!
Leseladyvor 4 Jahren

"Als Flitz dem am Rande der Mäusegesellschaft lebenden Veteran Furchtsam hilfreich zur Seite steht und sich für ihn stark macht, gerät plötzlich die Ordnung in der Mäusekolonie außer Kontrolle. Erklärter Feind der beiden ist Blacksix, eine Maus, deren Herz so schwarz ist wie ihr Fell.

Blacksix schreckt selbst vor brutaler Gewalt nicht zurück. Als sich dann noch das Mäuseweibchen Stummel gegen ihn und für Flitz entscheidet, geht es plötzlich um Leben und Tod.

Sind Flitz und sein Mentor Furchtsam wirklich an den rätselhaften Todesfällen am Marienplatz schuld? Gut, dass die beiden treue Freunde haben, die ihnen bei der haarsträubenden Jagd durch die U-Bahn-Schächte unter München beistehen."
http://www.papierfresserchen.de/texte/seite.php?id=129416

Informationen zu Buch, Verlag und Autor:
Broschiert: 298 Seiten
Verlag: Papierfresserchens Mtm-Verlag; Auflage: 1 (1. Oktober 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3861962608
ISBN-13: 978-3861962601
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,6 x 2,4 cm
Quelle: http://www.amazon.de/o/ASIN/3861962608/lovebook-21

Dr. Boris Schneider wurde 1971 in Siegen im südlichsten Zipfel von Nordrhein-Westfalen geboren und wuchs in Burbach auf. Nach Abitur und Wehrdienst ging es dann ab in den Süden an die Universität Bayreuth. Abgesehen von einem Auslandssemester in Paris blieb er der Wagnerstadt das ganze Studium über treu. 1997 machte er seinen Abschluss als Diplombiochemiker, packte dann seine sieben Sachen und zog mainabwärts nach Würzburg. Seit 2001 hatte er sechs Jahre lang als Wissenschaftler bei einer Münchner Biotec-Firma viel mit Mäusen zu tun. Ein großer Teil von Mauszeiten ist in dieser Zeit entstanden. Nach einem Wechsel in den Staatsdienst arbeit er nun als Referent. Privat ist er schon seit 20 Jahren mit seiner ehemaligen Kommilitonin liiert und seit einiger Zeit auch glücklich verheiratet. Außerdem ist er stolzer Vater eines Sohnes (2003) und einer Tochter (2007).
http://www.amazon.de/o/ASIN/3861962608/lovebook-21

Leseprobe gefällig....
https://issuu.com/papierfresserchen/docs/schneider_maeusezeiten/3?e=3024423/4792931

oder Lust auf eine Hörprobe:
http://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/hoerprobe_mauszeiten.mp3

Oder... Lust und Zeit zum Basteln? Dann gehts hier zur Bastelvorlage für Wollmäuse, die Helden aus Mauszeiten:

http://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/hoerprobe_mauszeiten.mp3

Persönliche Eindrücke / eigene Meinung:
Mauszeiten war für mich eine ganz besondere Entdeckung in diesem Sommer!

Als bekennender Covermensch, gelockt vom hinreißenden Erscheinungsbild und vom spannenden Leselust erweckenden Klappentext, tauchte ich für viele aufregende Stunden in einen völlig anderen Roman, in ein ungewöhnliches Setting; insgesamt in eine vom gewöhnlichen abweichende Lesewelt, wie ich sie gewohnt bin.
Obwohl sich durchaus Parallelen und sozialkritische Thematiken zu unserer Gesellschaft spiegeln, haben wir es mit hier mit was ganz eigenem, einem unüblichen, aber durchaus faszinierenden Blickwinkel zu tun.
Wie der Buchrückentext nicht verhehlt, ist "Mauszeiten" nicht frei von Gewalt, jedoch ist selbige nicht überbordend oder gar unnötig ausweidend, sodass ich das Alter von 14-17 Jahre als gerechtfertigt und gut gesetzt empfinde! Insbesondere im Vergleich zu anderen Büchern im Bereich dieser Altersempfehlung.
Die Sprache wuselt, genau wie die Mäuse in ihrer Welt. Nach meinem Empfinden schwankt der Schreibstil jedoch  ein wenig, vorwiegend im ersten Drittel. Manche, der häufig vorkommenden Dialoge hätten gern ein wenig gerafft werden können, aber im Laufe des Buches schwamm sich der Autor regelrecht frei von diesen kleinen Längen, die das nach sich zog und zog mich mit Haut und Haaren in diese Geschichte hinein. 

Für mich ist das Cover zu Mauszeiten DER HIT! Auch die Illustrationen an den Kapitelanfängen laufen bei mir ganz weit geöffnete Sympathietüren ein :-)
Den Kontrast von Vor- und Rückseite ziemlich interessant. Während es vorn "zuckersüß" daherkommt, wirkt die Aufmachung auf der Rückseite schon fast wie "Sachbuchstyle".
Allerdings stellt sich für mich auch die Frage, zieht das "putzige" Cover tatsächlich auch Jugendliche in der Zielgruppe der 14-17jährigen, insbesondere Jungs an? Ich glaube nicht! Und diese Einschätzung schüttel ich nicht einfach so aus dem Ärmel, sondern komme zu diesem Schluss, weil ich eine ganze Reihe von Jugendlichen aus der Zielgruppe gefragt habe.

Die Namen und Worterklärungen sind in dieser Geschichte gerade am Anfang, bis man sich eingelesen, sehr wichtig. Denn die Mäuse benutzen eine ganze Reihe von Ausdrücken, die wir in unserem alltäglichen Wortschatz nicht gewohnt sind. 

Das an die Karten vom Marienplatz und an den Ausschnitt vom Schnellbahnplannetz der MVG gedacht wurde, nahm ich auch angenehm zur Kenntnis. Gefällt mir, brauche ich aber nicht zwingend, um mir vorzustellen, wie die Wege verlaufen. Das kommt durch die bildhafte Sprache der Geschichte auch so bestens zum Ausdruck. 

Auf jeden Fall hat sich hier jemand ziemlich viele Gedanken gemacht und diese toll umgesetzt! Auch was das optische Wortspiel betrifft Auszeit zu Mauszeiten zu machen. Obwohl dies keinen Bezug zum Inhalt des Buches hat, ist es eine nette Idee. 

Die Hauptfiguren, ihre Wesenszüge und ihre differenzierte Sicht auf verschiedenste Ereignisse sind gut durchdacht und sehr komplex. Die Botschaft, die sie vermitteln, insbesondere die der Gruppe um Flitz, seiner Familie und Freunde ist vielsagend und aller Achtung wert! Auch wenn zwischenmenschliche (pardon zwischenmäusische) Fehler gemacht werden, so bilden sie doch insgesamt eine starke Gemeinschaft, in der verziehen, bzw. stets nach Lösungen gesucht wird.

Trotz dieser geringfügigen Längen am Anfang, war dieses Buch und seine Geschichte, etwas ganz besonderes für mich! Es zog und zog mich wie im Sog immer mehr in seine Ereignisse und Dramatik hinein, sodass ich es irgendwann gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. 
Mal was ganz anderes, eine echte Überraschung im Sommer 2014 und ich bin glücklich, dass ich für einige Stunden Teil dieser außergewöhnlichen Geschichte werden durfte!

Ich mochte es sehr, sehr gern und würde mir wünschen, dass Boris Schneider sich zu einer Fortsetzung überreden ließe :-)

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Gespräche aus der Community

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Spannende Tierfantasy aus den U-Bahn-Schächten unter München. Wenn Du Dich für Geschichten interessierst, in denen Tiere die Hauptrolle spielen, könnte „Mauszeiten“ genau das richtige Buch für Dich sein. Nach der Buchverlosung im Mai stellen der Verlag und ich weitere Exemplare zur Verfügung. Insgesamt gilt es, 6 Printexemplare und 6 E-Books unter die Leser zu bringen. Bedingung für den Erhalt eines der Bücher ist natürlich die Teilnahme an der Leserunde.

Ich freue mich auf Deine Bewerbung bis spätestens zum 27.06.2014. Die Gewinner werden anschließend benachrichtigt. Solltet Ihr keinen E-Book-Reader haben, gebt bitte explizit an, dass Ihr Euch ausschließlich um ein Printexemplar bewerbt. Viel Glück! Die Gewinner der Printexemplare bekommen „Mauszeiten" von mir zugeschickt. Die E-Books werden über den Verlag verteilt.

Worum geht es in „Mauszeiten“?
Als Flitz dem am Rande der Mäusegesellschaft lebenden Veteran Furchtsam hilfreich zur Seite steht und sich für ihn stark macht, gerät plötzlich die Ordnung in der Mäusekolonie außer Kontrolle. Erklärter Feind der beiden ist Blacksix, eine Maus, deren Herz so schwarz ist wie ihr Fell. Blacksix schreckt selbst vor brutaler Gewalt nicht zurück. Als sich dann noch das Mäuseweibchen Stummel gegen ihn und für Flitz entscheidet, geht es plötzlich um Leben und Tod. Sind Flitz und sein Mentor Furchtsam wirklich an den rätselhaften Todesfällen am Marienplatz schuld? Gut, dass die beiden treue Freunde haben, die ihnen bei der haarsträubenden Jagd durch die U-Bahn-Schächte unter München beistehen.

Wer in „Mauszeiten“ reinschnuppern will, findet hier eine Lese- und eine Hörprobe
http://www.papierfresserchen.de/seite/129416/dr._boris_schneider.html. Für Mauszeiten kann man übrigens auch bei Antolin Punkte sammeln (https://www.antolin.de/all/bookdetail.jsp?book_id=94631).

Der Verlag hat die Altersempfehlung für "Mauszeiten" auf 14 Jahre gesetzt. Die kleine Leselampe sagt "ab 12 Jahren (Hartgesottene können es auch schon früher versuchen, aber Vorsicht: In "Mauszeiten" geht es nicht zimperlich zu)" (http://www.diekleineleselampe.de/8-bis-12-jaehrige.html derzeit 4.Buch von oben).
Zur Leserunde

Spannende Tierfantasy aus den U-Bahn-Schächten unter München

Wenn Du Dich für Geschichten interessierst, in denen Tiere die Hauptrolle spielen, könnte „Mauszeiten“ genau das richtige Buch für Dich sein. Schreib mir, welches Deine beiden Lieblingsbücher sind, in denen ein Tier als Hauptperson auftritt. Unter allen Einsendungen verlose ich drei Exemplare meines Romans, gerne auch mit persönlicher Widmung.

Ich freue mich auf Deine Mitteilung bis spätestens zum 26.05.2014. Die drei Gewinner werden anschließend benachrichtigt und bekommen „Mauszeiten" kurz darauf von mir zugeschickt. Viel Glück!

Über eine Rezension würde ich mich sehr freuen.

Worum geht es in dem Buch?
Als Flitz dem am Rande der Mäusegesellschaft lebenden Veteran Furchtsam hilfreich zur Seite steht und sich für ihn stark macht, gerät plötzlich die Ordnung in der Mäusekolonie außer Kontrolle. Erklärter Feind der beiden ist Blacksix, eine Maus, deren Herz so schwarz ist wie ihr Fell.
Blacksix schreckt selbst vor brutaler Gewalt nicht zurück. Als sich dann noch das Mäuseweibchen Stummel gegen ihn und für Flitz entscheidet, geht es plötzlich um Leben und Tod.
Sind Flitz und sein Mentor Furchtsam wirklich an den rätselhaften Todesfällen am Marienplatz schuld? Gut, dass die beiden treue Freunde haben, die ihnen bei der haarsträubenden Jagd durch die U-Bahn-Schächte unter München beistehen.

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