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Neue Kurzmeinungen
Positiv (24):

Kathiliest123
vor 4 Jahren
Für mich ein Highlight
Kritisch (3):

Pianoforest04
vor 3 Jahren
Spannung steigt stetig an
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Inhaltsangabe
Dem Vater geht es dreckig. Er weiß, er wird bald sterben. Die Krankheit frisst ihn auf. Aus dem durch die Katastrophe völlig verwüsteten Deutschland macht er sich mit dem Sohn gen Süden auf. Er hofft, in Genua oder was noch davon übrig ist, jemand aus der Familie zu finden, bei dem er den Sohn in Obhut geben kann. Was vor zehn, zwölf Jahren noch eine Autofahrt von sieben bis acht Stunden gewesen wäre, ist jetzt ein wochenlanger, beschwerlicher Marsch durch einen ins dunkelste Mittelalter zurückgeworfenen Kontinent.
Vater und Sohn haben aus Angst vor dem Komitee Jahre als Einsiedler im Wald verbracht. In ihrer Einsamkeit und gegenseitigen Abhängigkeit gab es nur ein Thema, das absolut tabu war: Die Katastrophe und wie es dazu kam.
In Anbetracht der Mühen des Weges und des bevorstehenden Todes bricht der Vater sein jahrelanges Schweigen. Immer, wenn er Kraft und Zeit dazu findet, berichtet er seinem Sohn, wie das Ende der europäischen Demokratien geplant, eingeleitet und besiegelt wurde. Davon, mit welcher teuflischen Brillanz das Komitee die Schwächen der demokratischen Systeme ausnutzte, um sie zu Fall zu bringen. Er enthüllt dabei seine eigene Rolle, die ihn im Angesicht seines Sterbens nun noch betrüblicher stimmt.
Wie verhält sich das Komitee? Übersteht es die selbst inszenierte Apokalypse? Und noch viel wichtiger: Wird der Vater den Sohn der Obhut übergeben können, die er für ihn sucht?
Vater und Sohn haben aus Angst vor dem Komitee Jahre als Einsiedler im Wald verbracht. In ihrer Einsamkeit und gegenseitigen Abhängigkeit gab es nur ein Thema, das absolut tabu war: Die Katastrophe und wie es dazu kam.
In Anbetracht der Mühen des Weges und des bevorstehenden Todes bricht der Vater sein jahrelanges Schweigen. Immer, wenn er Kraft und Zeit dazu findet, berichtet er seinem Sohn, wie das Ende der europäischen Demokratien geplant, eingeleitet und besiegelt wurde. Davon, mit welcher teuflischen Brillanz das Komitee die Schwächen der demokratischen Systeme ausnutzte, um sie zu Fall zu bringen. Er enthüllt dabei seine eigene Rolle, die ihn im Angesicht seines Sterbens nun noch betrüblicher stimmt.
Wie verhält sich das Komitee? Übersteht es die selbst inszenierte Apokalypse? Und noch viel wichtiger: Wird der Vater den Sohn der Obhut übergeben können, die er für ihn sucht?
