Das Blut am Dubbeglas ist kein typischer Krimi, und das meine ich positiv. Die Geschichte spielt in der Pfalz, was man sofort merkt: Sprache, Schauplätze und Figuren wirken echt und lebendig. Mir hat besonders gefallen, dass der Autor sich Zeit für seine Figuren nimmt. Es geht nicht nur um die Auflösung des Falls, sondern auch um die Menschen dahinter mit all ihren Macken. Der Humor ist genau meiner und ich musste oft lachen. Besonders über die Eigenheiten der Assistentin Bettina.
Die Handlung ist gut aufgebaut, nicht übertrieben, sondern nachvollziehbar. Dass der Protagonist, Boris, den Krimi träumt, hat für mich den besonderen Reiz ausgemacht. Vor allem, weil die Träume realistisch sind und der Autor nicht mit Überraschungen um die Ecke kommt, die an den Haaren herbeigezogen sind.
Ein empfehlenswertes Buch für alle, die leichte Krimis mögen, aber auch Lust auf etwas anderes haben als den hundertsten Serienmord.
Guter Krimi-Traum mit viel Pfalz und gutem Humor






