Boris Vian Der Schaum der Tage

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Inhaltsangabe zu „Der Schaum der Tage“ von Boris Vian

Eine zarte, surreale Liebesgeschichte, eine der schönsten und ungewöhnlichsten der Weltliteratur Sie zählt in Frankreich zu den 100 wichtigsten Romanen, das Nachwort dieser Ausgabe stammt aus der Feder Fréderic Beigbeders. Der junge Dandy Colin widmet sich den schönen Dingen des Lebens, wozu für ihn neben der Liebe und exquisitem Essen die Musik von Duke Ellington gehört. Auf einem Fest lernt er die schöne Chloé kennen – und verliebt sich unsterblich. Ihre Hochzeit feiern sie mit einem rauschenden Fest, aber das Glück ist nicht von Dauer. Chloé wird von einer rätselhaften Krankheit befallen: Eine Seerose wächst in ihrer Brust. Der Schaum der Tage wird als das französische Gegenstück zu Salingers Fänger im Roggen betrachtet.

Total abgedrehte Geschichte

— Sarah_va21
Sarah_va21

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  • "Der Schaum der Tage" von Boris Vian

    Der Schaum der Tage
    Jacynthe

    Jacynthe

    13. June 2015 um 10:57

    Inhalt Colin ist ein wohlhabender Hausbesitzer mit eigenem Koch doch ihm fehlt etwas Entscheidendes in seinem Leben: eine Geliebte. Bei seinem Freund Chick ist es umgekehrt. Doch dann begegnet Colin Chloé. Die beiden verlieben sich und heiraten kurz darauf. Kurz darauf wird Chloé schwer krank. In ihrer Lunge wächst eine Seerose, deren Wachstum nur vom Duft anderer Blumen gestoppt werden kann. Fortan ist es Colins einziger Lebensinhalt, Blumen für seine Geliebte zu kaufen. Doch diese welken schnell, ebenso schrumpft Colins Wohlstand zu einem Nichts und das Haus wird immer kleiner und verkommener. Und dann geschieht das unvermeidbare. Meine Meinung Vor diesem Buch habe ich noch nie etwas Surrealistisches gelesen. Mir war auch gar nicht klar, was mich erwartete, bevor ich schon noch ein paar Zeilen stutzen musste. Jemand schneidet seine Augenlider, weil sie so schnell nachwachsen?? Spätestens jetzt war mir klar, dass ich definitiv literarisches Neuland betrat. Ich muss gestehen, dass sich mein Kopf lange gegen das Gelesene sträubte. Nach  meiner ersten Reaktion der Neugier wandelte sich diese in Abneigung und ich überlegte ernsthaft, das Buch wegzulegen. Dann dachte ich mir jedoch, warum nicht mal auf Neues einlassen? Abgesehen von den surrealen Dingen handelt das Buch doch von ganz Alltäglichem. Und vielleicht unterstreicht das Surrealistische ja nur die Aussagen des Romands. Danach war es einfacher und am Ende hatte ich sogar Tränen in den Augen... Eingeschlossen von dem ganzen surrealistischen Konstrukt ist eine berührende und sehr lehrreiche Geschichte über Freundschaft, Liebe und Geld. Neben Colin und Chloé gibt es noch Colins Koch Nicolas, sowie Colins Freund Chick und dessen Freundin Alise. Chick ist ein notorischer Sammler der Werke von Jean Sol Partre - eine Adaption mit parodischem Unterton auf den Philosophen Jean-Paul Sartre -, wofür er sein letztes Geld ausgibt. Auch das, das Colin ihm geliehen hat, um Alise zu heiraten. Auch, wenn es ihm selbst wahrscheinlich gar nicht bewusst ist und er aus einer naiven Unschuld heraus handelt, ist er in meinen Augen das negative Gegengewicht zu Colin. Guten Gewissens hat dieser ihm Geld geliehen, doch als er später slebst in einer finanziellen Notlage ist, denkt Chick nicht einmal daran, seine Schuld zu begleichen. Er beteuert zwar stets, kein Geld zu haben, doch hinsichtlich seiner Sammlung ist er ein reicher Mann. Colin selbst kommt auch gar nicht darauf, das geliehene Geld zurückzufordern, was ich erst etwas befremdlich fand, letzendlich aber als eine positive Eigenschaft Colins erkannte. Die beiden Frauen Alise und Chloé sind zwar grundsätzlich zu den Protagonisten zu rechnen, doch während Alise am Ende noch eine tragende Rolle zukommt, fiel mir Chloé vor allem durch ihre Unschuld und Zurückhaltung auf. Obwohl sie voller Liebe für Colin ist, stürzt sie ihn letzendlich in den Ruin, worin sich der typische Verlauf eines Liebesdramas widerspiegelt. Dass es eine Blume ist, die für Chloés Leiden verantwortlich ist, obwohl Blumen ja eigentlich für Schönheit und Leben stehen, verstärkt die Dramatik noch. Zusammenfassend kann ich sagen, dass das Buch mehr als nur ein paar groteske Vorstellungen vonseiten des Lesers hervorruft. Ein paar der surrealen Erfindungen Vians, die im Jahre 1947 entstanden, erscheinen dabei heute gar nicht mal so abwägig, zum Beispiel die automatischen Küchengeräte des Kochs. Das meiste ist und bleibt jedoch grotesk, unterstreicht aber, wie ich anfangs vermutet habe, das Geschehen des Romans. Dass das Haus Colins und Chloés beispielsweise mit dem Fortschreiten ihrer Krankheit verkommt und unwohnlich wird, quasi das Innenleben des Liebespaars widerspiegelt, hat mich tief berührt. Vians Stil ist sicherlich nichts für jeden. Wer aber bisher noch nie etwas Surrealistisches gelesen hat, sollte das auf jeden Fall einmal ausprobieren. "Der Schaum der Tage" eignet sich sehr gut dafür, wie ich finde. Ich vergebe 4 von 5 Wolken für diesen Roman und werde bei Gelegenheit noch weitere Bücher Vians lesen. Danke, Densy, dass du mich darauf gestoßen hast :)

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  • Leserunde zu "Naokos Lächeln" von Haruki Murakami

    Naokos Lächeln
    Queenelyza

    Queenelyza

    Konnichi-wa, liebe Japan-Fans, es ist nun bald soweit, am Freitag, den 1. März startet unser Lesemonat "Japanische Literatur"! Einen ganzen Monat widmen wir uns Büchern von japanischen Autoren und tauschen uns aus, aber natürlich nicht nur über die Bücher! Hier kann auch anderes rund um Japan gefragt und ausgetauscht werden! Da ich leider keine "allgemeine" Leserunde zum Thema anlegen kann, diese muss buchbezogen sein, läuft diese unter "Naokos Lächeln", das habe ich spontan als Titelgeber für unsere Märzrunde herausgesucht.  Auf vielfachen Wunsch wurde die Leserunde aufgeteilt in die diversen Autoren - bei Murakami noch zusätzlich noch nach Büchern unterteilt, da es hier sonst unter Umständen zu unübersichtlich wird. Sollte jemand einen Autoren vermissen, bitte gerne melden, dann trage ich das noch nach. Und auch sonst gerne her mit Anregungen, über welches Thema ihr noch plaudern wollt. Ihr könnt jederzeit einsteigen, es muss also nicht am 1. März begonnen werden. Wenn ihr erst noch was anderes weglesen wollt / müsst, kein Problem!   Ich freue mich sehr darüber, dass ihr alle dabei seid und fleißig mitlest! Irasshaimase! :-) 

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  • Rezension zu "Der Schaum der Tage" von Boris Vian

    Der Schaum der Tage
    Delius-X

    Delius-X

    23. May 2010 um 12:50

    Eine unbeschreiblich schöne Liebesgeschichte, fantasievoll wie ein Märchen erzählt, surreal und voller Symbole und Metaphern! Über "Der Schaum der Tage" schreiben zu wollen, ist, als würde man versuchen, über Architektur zu singen. Dieses Buch ist ganz einfach ein wahres Juwel unter den Liebesgeschichten! Unbedingt lesen! (Hinweis: Wer der französischen Sprache mächtig ist, der möge die Originalfassung lesen. Einige der brillanten Wortspiele von Boris Vian kommen darin voll zur Geltung, während sie zum Teil nicht wirklich ins Deutsche übersetzbar sind).

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  • Rezension zu "Der Schaum der Tage" von Boris Vian

    Der Schaum der Tage
    Piezke

    Piezke

    03. May 2009 um 13:17

    Eine zarte surreale Liebesgeschichte.
    Colin und Chloé verlieben sich und nachdem er ein Rendez-vous mit ihr in einem Kuchen findet heiraten sie bald. Doch glücklich werden können sie nicht, denn nach der Hochzeitsreise wird sie schwer krank. Etwas wächst in ihrer Brust und macht all ihr Glück zunichte.

  • Rezension zu "Der Schaum der Tage" von Boris Vian

    Der Schaum der Tage
    Wolkenatlas

    Wolkenatlas

    02. September 2008 um 16:39

    Vielleicht die skurrilste, vielleicht aber auch die schönste, in jedem Fall aber die originellste Liebesgeschichte der Welt. Ein Buch zum vielfachen Lesen, ein Buch, das nie langweilig wird, ein Buch, das immer überrascht. Ein Geniestreich. Lesen, lesen...