Boris von Brauchitsch Alles wahr

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Inhaltsangabe zu „Alles wahr“ von Boris von Brauchitsch

Alles beginnt mit einem Kunstraub. Fünf Galeristen werden Opfer eines dreisten Betrügers, und die Versicherung engagiert zur Aufklärung den Kunsthistoriker Robert Landau, dessen chronischer Geldmangel ihn dazu treibt, sich auf das Spiel einzulassen. Die Spur führt ihn von Frankfurt nach Venedig, von Venedig nach Bangkok und zurück. Er dreht sich im Kreis und durchstöbert dabei die dunklen Winkel fremder Städte und seiner eigenen Geschichte. Mit jedem neuen Tag verstrickt er sich tiefer in einem Dickicht aus geschickt arrangierten Täuschungen. Dafür erfährt er Dinge über seine eigene Vergangenheit, von denen er nicht zu träumen gewagt hätte, und lernt mit Phil einen Mann kennen, der auf einen „lonely wolf“ wie ihn nur gewartet hat. Brauchitsch webt den Faden seiner Geschichte aus drei Strängen: So spiegelt sich die Kombination von Fälschung und Betrug, die den Kunstraub auszeichnet, in seiner eigenen Biografie. ,Er erfährt, dass seine Mutter die Ahnungslosigkeit ihres kleinen Jungen ausgenutzt hat, um ein pfiffig arrangiertes Doppelleben zu führen. Und auch der internationale Kunstmarkt, der Bilder wie Markenartikel handelt, hat den Bezug zur Wahrheit des Ausdrucks schon lange verloren. Am Ende des Romans mehren sich zudem die Hinweise, die Landaus in der Ich-Form vorgetragenen Bericht der laufenden Ereignisse selbst als eine Fälschung erscheinen lassen. Mit „Alles wahr“ präsentieren wir eine kraftvolle neue Stimme der deutschen Gegenwartsliteratur. Vom ersten Satz an fesselt Boris von Brauchitsch die Leser mit seinem ironisch-klugen Tonfall. Er entfaltet die pralle, handlungsreiche Geschichte einer Suche nach sich selbst, die immer wieder durch Selbstzweifel und kritische Beurteilungen der Welt, in der sein Alter Ego Landau zu überleben versucht, erschwert wird. Dem Sog dieses Romans wird man sich nur schwer entziehen können.

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    Alles wahr
    Daniel89

    Daniel89

    21. January 2016 um 08:22

    Man merkt dem Autor die liebe zu Italien an. Die Kultur und Menschen, die Kunst und Geschichte, leider kommt für mich die eigentliche Story neben dem vielen Schwärmen zu kurz. Robert (Hauptfigur) ermittelt im Prinzip im ganzen Buch kaum. Meistens sagt ihm zwischen dem Besuch einer Kirche und der Begegnung mit einem schönen Fremden irgendwer geheime und wichtige Informationen. Auch diese philosophischen Gedanken über Fälschung und Originale fand ich nur müßig. Die Figuren fand ich sehr unsympathisch insbesondere Robert. Insgesamt würde ich es keinem Empfehlen.

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