Boris von Brauchitsch Ohne Motor

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Inhaltsangabe zu „Ohne Motor“ von Boris von Brauchitsch

Rennräder, Lastenräder oder Tandems, schäbige Drahtesel und schnittige Luxusbikes: Fahrräder gab und gibt es für jeden Geschmack und fast jeden Gebrauch. Mit dem Fahrrad fuhr man schon vor hundert Jahren ins Grüne, zur Arbeit oder als Soldat an die Front. Mit dem Fahrrad belieferten die Bäcker- und Zeitungsjungen ihre Kundschaft und die Kriegsversehrten blieben auf drei Rädern mobil. Das historische Bild Berlins ist ohne Räder kaum vorstellbar. Sie sind der Inbegriff der Mobilität und der individuellen Fortbewegung. Und sogar Frauen demonstrierten um 1900 bereits ihre Unabhängigkeit, indem sie auf dem Fahrrad ihrer eigenen Wege fuhren. „Berlin ohne Motor“ versammelt rund 100 Fotografien aus einer Welt der Fortbewegung, in der dem Erfindungsreichtum kaum Grenzen gesetzt scheinen. Eine Fahrt auf zwei Rädern durch die Berliner Geschichte.

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  • Ein Stück bebildeter Kulturgeschichte

    Ohne Motor

    WinfriedStanzick

    10. May 2017 um 09:19

    Was man sich in der heute zur europäischen Metropole gewachsenen Hauptstadt nur mühsam vorstellen kann, war im historischen Stadtbild Berlins die Regel. Fahrräder wohin man auch schaute. Da gab es Hochräder, Rennräder, Lastenräder, Tandems und auch ganz normale Räder zur Fortbewegung durch die Stadt.Schon vor über hundert Jahren war das Rad ein Fortbewegungsmittel für die Massen, das der vorliegende Bildband in seinem ganzen Erfindungsreichtum wunderbar dokumentiert.Doch der Band zeigt nicht nur die Bedeutung des Fahrrads in Berlin in der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts, sondern ist so ganz nebenbei ein Stück bebildeter Kulturgeschichte. Eine schöne Tour durch die Berliner Geschichte dieser Zeit.

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