Borwin Bandelow Celebrities

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Inhaltsangabe zu „Celebrities“ von Borwin Bandelow

Mit Stars verbinden wir große Emotionen, Attraktivität, Charisma und Glamour. Aber immer finden wir in den Lebensgeschichten von Prominenten aus Musik, Film und Showbusiness Berichte über Sexskandale, Drogenexzesse, Verschwendungssucht, exzentrische Verhaltensweisen, Gewalt, Depressionen oder gar Suizide. Ist es Zufall, dass so viele der Schönen und Reichen offensichtlich seelische Probleme haben, und sind Ausschweifungen, Suchtprobleme und menschliche Tragödien die logische Konsequenz der Kehrseite des Triumphes? Dieses Buch untersucht die Abgründe und Geheimnisse im Leben der Superstars, und Bestsellerautor Borwin Bandelow kommt zu einer verblüffenden Erkenntnis: Es ist nicht der Ruhm, der die Menschen verändert; sie werden berühmt, weil sie anders sind.

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  • Rezension zu "Celebrities" von Borwin Bandelow

    Celebrities
    metalmel

    metalmel

    05. November 2007 um 21:43

    So so, alle Stars, die sich in unserem Universum tummeln sind mehr oder minder verrückt. Na, was für eine Erkenntnis. Sie alle haben mindestens eine narzisstische Persönlichkeitsstörung, viel mehr von ihnen sind allerdings knallharte Borderliner. Das ist die Erkenntnis von Borwin Bandelow, einem Psychiater aus Göttingen. Um seine bahnbrechenden Erkenntnisse an den Mann zu bringen, hat er sämtliche Zeitschriften und Magazine mit seinen Interviews verstopft und damit nur eines bewiesen: Er ist mindestens genauso gestört wie die vielen Prominenten, derer er sich annimmt. In einem der Interviews gibt er wenigstens zu, dass er vermutlich selber an einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung leidet. Er erklärt uns, dass jeder, der auf irgendeine Weise in die Öffentlichkeit strebt einen totalen Hau habe, da „normalen“ Menschen die Bühne eher Angst mache. Schriftsteller seien zum Beispiel besonders oft Alkoholiker und Popstars gerne Borderliner. Dazu braucht er die Promis nicht mal kennen, er kann schwuppdiwupp eine Ferndiagnose stellen: "Die Diagnose erfordert keinen psychiatrischen Feinsinn. Wenn Drogenabhängigkeit mit Magersucht, Aggressivität, Suizidversuchen und Depressionen kombiniert ist, ist das ein relativ klarer Fall von Borderline... Die Betroffenen haben ihre Emotionen nicht im Griff. Sie erzählen Lügengeschichten. Und obwohl sie sehr selbstbewusst auftreten, halten sie sich für den letzten Dreck." Toll, oder? Und er sagt, dass die Prominenten nicht trotz, sondern wegen ihrer Persönlichkeitsstörung zu Superstars werden. Natürlich wagt er sich hauptsächlich an bereits verstorbene Zeitgenossen, da diese ihn immerhin nicht verklagen können. Das ist ja relativ fad, denn wie schwer ist es schon, festzustellen, dass Marilyn Monroe oder Elvis Presley krank waren? Das kann jeder, denn man sieht es den beiden ja förmlich an. Borderliner beide und Alkoholiker sagt Bandelow, drogenabhängig und depressiv. Auch Robbie Williams gehört zu den Borderlinern, schwer gestört, narzisstisch, süchtig nach Anerkennung. Aber ihm stellt er eine gute Prognose: "Weil er seine massive Drogenabhängigkeit anscheinend überwunden hat - eine erstaunliche Leistung.“ Denn die Borderline Störung wird ab 30 besser. Stimmt, jetzt fällt's mir auch auf. Marilyn Monroe und Elvis Presley vor Augen, denen es ab ihrem 30. Geburtstag auch immer besser ging und die beide zwar an ihrer Tablettensucht starben, die Monroe immerhin nach mehreren vergeblichen Versuchen, aber ansonsten nur fröhlich vor sich hin lebten. Alles und Jeder wird hier über einen Kamm geschert und das gesamte Buch kommt mir vor, als würde ein Psychiater verzweifelt nach Aufmerksamkeit heischen, und weil es ja leider nicht zu einer Karriere als Rockstar gereicht hat (Bandelow hat mal in einer Band gespielt, habe ich gelesen), versucht er es nun auf diesem Weg. Na dann, viel Glück! Und wenn’s doch nicht klappt, dann einfach mal die Hosen runterlassen wie Robbie Williams, damit kommt man auch in die Presse. So oder so.

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