Boualem Sansal Le village de l' Allemand ou le journal des frères Schiller

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Inhaltsangabe zu „Le village de l' Allemand ou le journal des frères Schiller“ von Boualem Sansal

Quand en 1994 le GIA massacre une partie de la population du village d'Aïn Deb, près de Sétif, les frères Schiller perdent leurs parents. Mais leur deuil va se doubler d'une autre épreuve : la révélation de qui fut leur père, cet Allemand qui jouissait du titre prestigieux de moudjahid... Basé sur une histoire authentique, ce roman relie trois épisodes dissemblables et pourtant proches : la Shoah ; la sale guerre des années 1990 en Algérie ; la situation des banlieues françaises, de pluus en plus délaissées par la République. << A ce train, dit unpersonnage, la oité sera bientôt une république islamique parfaitement constituée. Vous devrez alors lui faire la guerre si vous voulez la contenir dans les frontières actuelles. >> Sur un sujet aussi délicat, sansal nous offre une réflexion d'une grande profondeur et d'une sincérité bouleversante.

Auf jeden Fall kein Buch, daß man mal eben so zwischendurch liest und dann vergißt...

— Ein LovelyBooks-Nutzer
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  • Rezension zu "Le village de l' Allemand ou le journal des frères Schiller" von Boualem Sansal

    Le village de l' Allemand ou le journal des frères Schiller
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. October 2009 um 15:22

    Bei einem Massaker in einem Dorf in Algerien während des Kriegs in den Neunzigern stirbt unter anderem auch ein Deutscher, der seit langem dort lebt und aufgrund seiner Verdienste bei der Befreiung Algeriens als Held angesehen wird. Seine Söhne, die in einem Pariser Vorort leben, erfahren durch dessen Hinterlassenschaft, daß er ein aktiver Offizier der SS im Naziregime war und in mehreren KZs Dienst tat. Das Buch beschreibt die Reise des älteren Bruders, der die Stationen seines Vaters besucht, in der Hoffnung, dessen Handlungen zu verstehen. An dem, was er dabei über die Gräuel der Zeit erfährt, und an seinen Schuldgefühlen (er sieht sich in der Pflicht, für seinen Vater zu sühnen) zerbricht er schließlich und begeht Selbstmord. Der jüngere Bruder bekommt sein Tagebuch. Er tut sich erst schwer damit, die Beweggründe seines älteren Bruders zu verstehen. Aber schließlich zieht er eine Parallele von den Nazis zu den Islamisten, die dabei sind, seinen Vorort in eine Art islamistische Republik zu verwandeln, und versucht alles, diesen Fanatikern in die Quere zu kommen. Das Buch ist verstörend. Die Beschreibung der Zustände in den KZs und der industriellen Effizienz der Vernichtungsaktionen zur Nazizeit gehen unter die Haut, obwohl man die Fakten ja seit langem kennt. Undd auch die Warnungen vor dem islamistischen Fanatismus ähnlicher Prägung hinterlassen ein ungutes Gefühl. Das Buch ist deprimierend, aber gut und eindringlich geschrieben. Keine Lektüre für zwischendurch, aber eine, die sich auf jeden Fall lohnt.

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