Boy Lornsen

 4.2 Sterne bei 103 Bewertungen
Autor von Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt, Nis Puk in der Luk und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Boy Lornsen

Boy Lornsen (1922 – 1996) war ein echter Sylter, dessen Vater noch als Kapitän Kap Horn umsegelte. Er selbst betrieb Segeln nur als Hobby und verdiente sein Geld bis in die Sechzigerjahre als Steinmetz. Sein erstes Kinderbuch »Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt« erschien 1967 und wurde ein Riesenerfolg. Seither zählt Lornsen zu den ganz großen fantastischen Kinderbuchautoren der Nachkriegszeit wie Otfried Preußler und James Krüss. Für sein Gesamtwerk wurde er mit dem Friedrich-Bödecker-Preis ausgezeichnet.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Boy Lornsen

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Cover des Buches Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt (ISBN: 9783522181709)

Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt

 (37)
Erschienen am 14.07.2009
Cover des Buches Nis Puk und die Wintermacher (ISBN: 9783789141225)

Nis Puk und die Wintermacher

 (8)
Erschienen am 01.08.1993
Cover des Buches Klaus Störtebeker (ISBN: 9783730604656)

Klaus Störtebeker

 (7)
Erschienen am 07.02.2017
Cover des Buches Robbi Tobbi und das Fliewatüüt (ISBN: 9783522184465)

Robbi Tobbi und das Fliewatüüt

 (4)
Erschienen am 17.10.2016
Cover des Buches Jakobus Nimmersatt (ISBN: 9783867600439)

Jakobus Nimmersatt

 (2)
Erschienen am 06.07.2009
Cover des Buches Wasser, Wind und Williwitt (ISBN: 9783570216378)

Wasser, Wind und Williwitt

 (1)
Erschienen am 02.05.2006
Cover des Buches Nis Puk - Die schönsten Abenteuer (ISBN: 9783570224830)

Nis Puk - Die schönsten Abenteuer

 (0)
Erschienen am 08.12.2014

Neue Rezensionen zu Boy Lornsen

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Q

Rezension zu "Robbi Tobbi und das Fliewatüüt" von Boy Lornsen

Ein Fliewa- was?!
querbeetgelesenvor 8 Tagen

Tobias alias Tobbi ist ein kleiner Erfinder. Seine Erfindung, ein Fliewatüüt, wurde von dem kleinen Roboter Robbi gebaut und steht plötzlich mitsamt Robbi vor Tobbi's Fenster. Gemeinsam starten sie in eine spannende Reise um die Welt.

Gemeinsam mit meinem Sohn (6 Jahre alt) habe ich das Buch gelesen. Zu Anfang fiel es ihm schwer sich alles zu merken. In den ersten Kapiteln ist das Buch sehr technisch. Es ist jedoch immer alles super erklärt und auch die Bilder dazu helfen jüngeren Kindern.
Die Geschichte als solche ist bei uns sehr gut angekommen. Wir haben mitgefiebert, uns gefreut, gelacht und uns immer wieder Gedanken gemacht, was wohl die Lösung für die nächste Aufgabe ist.

Die Kapitel haben eine tolle Länge, sodass wir meist jeden Abend ein Kapitel lesen konnten. Unter jeder Überschrift steht eine kurze Kapitelzusammenfassung. Die haben wir natürlich nicht vorgelesen, aber dadurch konnten mein Mann und ich uns problemlos mit dem Vorlesen abwechseln und wussten immer, was in dem Kapitel zuvor geschehen war.

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M

Rezension zu "Die Möwe und der Gartenzwerg oder Wie groß ist die Welt" von Boy Lornsen

Kleine Reise in die große Welt
misspidervor einem Monat

Eine recht niedliche Geschichte, leicht philosophisch angehaucht, soweit das in einem Kinderbuch möglich ist. Am meisten beeindruckt hat uns die Fähigkeit von Gartenzwerg Herbert, sich 'möwenklein' zu denken, um auf Möwe Cosimas Rücken die Welt zu erkunden und der Frage nachzugehen, wie groß die Welt ist. Im Nachhinein fällt auf, dass dies eigentlich auch schon auf die Antwort hindeutet, nur eben andersherum. Nett und handlich für zwischendurch, aber kein 'Buch fürs Leben'.

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Rezension zu "Robbi Tobbi und das Fliewatüüt" von Boy Lornsen

Nicht mehr zeitgemäß
Die_fantastische_Buecherweltvor 3 Jahren

Meine Meinung:

„Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt“ von Boy Lornsen ist ein Kinderbuch-Klassiker aus den 60er Jahren, der passend zum Kinostart neu aufgelegt wurde.

Laut meinen Eltern habe ich als Kind den Puppenfilm des WDR mehrmals gesehen und geliebt – erinnern kann ich mich daran leider nicht. Dafür habe ich den Kinofilm vorab gesehen (dazu später mehr) und bin fasziniert wie anders und doch gleich diese beiden Varianten der Geschichte sind.

Generell lese ich hin und wieder sehr gerne auch mal ein Kinderbuch. Diese werden oft mit viel Liebe zum Detail und allerlei zusätzlichen Boni (Illustrationen, aufwendige Haptik etc.) gefertigt und sind somit auch für Erwachsene kleine Highlights im heimischen Bücherregal. Allerdings ist meine Schmerzgrenze in der Regel eine Altesempfehlung von 12 Jahren, was in diesem Fall knapp vorbei ist und sich auch bemerkbar gemacht hat. So habe ich mich für einmal wirklich viel zu alt gefühlt, versuche aber trotzdem das Gelesene so objektiv wie möglich zu bewerten.

„Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt“ ist sehr technisch, was für die damalige Zeit unheimlich progressiv war. An die heutigen Maßstäbe kommt es allerdings nicht ran. Oft hatte ich beim Lesen das Gefühl, der Autor würde seine Leser für dumm verkaufen oder, anders formuliert, ihnen nicht mehr zutrauen. So hat Lornsen doch einige Möglichkeiten verpasst, seinem Publikum etwas beizubringen. Und gehört das nicht eigentlich auch zu einem Kinderbuch dazu? Zu unterhalten UND zu lehren? Jedes Mal, wenn Robbis oder Tobbis Fragen mit „Das würdet ihr eh nicht verstehen.“ beantwortet wurden, machte mich das ganz schön traurig.

Auch empfand ich die Grenzen zwischen Realität und Fiktion als sehr verworren. Sicherlich ist es nicht realistisch, dass ein Grundschüler mit einem Roboter in einem selbstgebauten Fahrzeug um die Welt reist, aber sprechende Tiere und Fabelwesen stritten sich für mich mit der technischen Seite dieser Geschichte. Kinder werden das aber wahrscheinlich ganz anders empfinden.

Ansonsten ist „Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt“ aber vor allem eines: ein Roadtrip für Kids, der ganz ohne den Selbstfindungsaspekt auskommt, der wohl eher für ältere Zielgruppen ist. Die Abenteuer, die dieses dynamische Duo erleben, sind abwechslungsreich und unterhaltsam. Kurzlebig und nie zu riskant.

Langeweile kommt da keine auf, obwohl es schon ein ziemlich dickes Buch für so junge Leser ist. Da helfen allerdings die Kapitelvorschauen, sodass man nach Bedarf auch ganz leicht bestimmt Abschnitte herauspicken kann. Die in der neuen Auflage vorhandenen Film-Fotos sind ein nettes Extra.

Fazit:

Boy Lornsens „Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt“ erstrahlt passend zum Kinofilm im neuen Glanz. Filmfotos lockern das Ganze ein wenig auf, ansonsten erwarten Euch und Eure Kindern die klassischen Abenteuer mit allerlei Technik und auch Zauberei. Ich empfand es als nicht wirklich zeitgemäß und fühlte mich in diesem Fall auch tatsächlich mal zu alt, trotzdem ist es bestimmt ein großer Spaß für Kinder, obgleich der ehemals progressive technische Ansatz bei der heutigen Jugend vermutlich kaum für Aufregung sorgen wird. 4/5 Bücher!

©die-fantastische-buecherwelt.de

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