Brad Stone Der Allesverkäufer: Jeff Bezos und das Imperium von Amazon

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Inhaltsangabe zu „Der Allesverkäufer: Jeff Bezos und das Imperium von Amazon“ von Brad Stone

Bewundert, gefürchtet und hart kritisiert: Firmengründer Jeff Bezos und sein Unternehmen Amazon mit Sitz in Seattle ist mit seinen 182 Millionen Kunden längst nicht nur der größte Online-Einzelhändler der Welt. In beängstigendem Tempo treibt der Erfinder des Kindle die digitale Wirtschaft vor sich her und erobert immer mehr Geschäftsfelder - von Hardware, Logistik und digitalem Content über Web-Hosting und dem Griff nach internationalen Web-Domains bis zu einem geheimen Raumfahrtprojekt. Was ist das Geheimnis des Systems Amazon? Wer zahlt den Preis? Der Technologieexperte Brad Stone ist der Erste mit Zugang zum Zentrum der Macht. Er liefert den spannenden Insiderblick auf Licht und Schatten der Erfolgsgeschichte des Netzgiganten, auf das Profil seines rücksichtslos kompetitiven Gründers sowie den Ausblick auf seine Zukunft.

Sehr interessante Einblicke in den Start einen großen Konzerns und die Abläufe darin.

— hibiscusbloom

Ein wichtiges Buch für alle, die Wissen wollen, wohin der Weg von Amazon noch führen wird. Erschreckend und durchaus spannend.

— Zebrafink
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  • Portrait eines ruhelosen Unternehmers

    Der Allesverkäufer: Jeff Bezos und das Imperium von Amazon

    LolitaBuettner

    17. February 2016 um 15:20

    Über Amazon kursieren immer wieder wilde Nachrichten. Das liegt nicht zuletzt an dem Gründer, Jeff Bezos. Sein Ziel ist, sein Unternehmen immer weiterzuentwickeln, Angebote zu schaffen, bevor der Kunde weiß, dass er sie braucht. Um Amazon und die Menschen, die für das Unternehmen arbeiten, zu verstehen, ist dieses Buch ein wahrer Schatz. Es taucht tief in die Gründerzeit und die Person Jeff Bezos ein. Allerdings ist es ein Sachbuch, das man hier in den Händen. Es wartet zwar mit vielen Anekdoten auf, aber auch mit fachlichen Details aus der Finaz- und Wirtschaftswelt. Trotzdem ein sehr spannender Einblick. Und man muss es ja nicht auf einmal lesen. Stück für Stück ist so oder so besser, denn Amazon ist groß und sehr vielseitig.

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  • Über den größten Strom der Welt

    Der Allesverkäufer: Jeff Bezos und das Imperium von Amazon

    Ginevra

    18. April 2015 um 23:32

    Jeff Bezos, geb. 1964, ist eine schillernde Persönlichkeit: schon als Kind verblüffte er seine Umwelt mit originellen Ideen, die oftmals gefährlich waren. Das Risiko reizt ihn bis heute. Der US-Amerikanische Journalist Brad Stone, bekannt durch seine Berichte über moderne Unternehmen wie Apple, Google, Facebook und Co., hat sich ausgiebig mit Bezos beschäftigt und ihn lange interviewt. Herausgekommen ist ein interessantes, spannend geschriebenes Buch über die Gründung des Online-Marketplace Amazon im Jahr 1995, über den anfänglichen Höhenflug, der damals ungeahnte Ausmaße annahm. EIgentlich wollte Bezos sein Unternehmen "Relentless" nennen - gnadenlos - entschied sich dann aber auf den Rat von Freunden hin und anhand eines Lexikons für "Amazon" - benannt nach dem weitaus größten Fluss der Welt. Damit wollte er den Warenfluss symbolisieren, denn sein Ziel war, das größte Warenhaus der Welt zu gründen und einfach ALLES anzubieten, was es auf der Erde zu verkaufen gibt - von seltenen Action-Figuren bis zum Dinosaurierskelett, und das zu den günstigsten Preisen und schnellsten Lieferbedingungen weltweit. Doch Amazon musste auch immer wieder massive Rückschläge verkraften - und immer wieder rettete der Gründer Bezos selbst sein Unternehmen durch ungewöhnliche Geschäftsideen, wie den Marketplace-Gedanken (der Vernetzung kleiner Anbieter unter der Obhut der Riesenkrake Amazon), den kostenlosen Versand, den "Prime"-Club, die massenhafte EInspeisung von Kundenrezensionen oder die Einverleibung leistungsfähiger Suchmaschinen ("Wer das kaufte kaufte auch..."). Der Exzentriker Bezos verlangt von seinen Angestellten höchste Loyalität, Arbeitseinsatz bis zur Erschöpfung, und das bei schlechter Bezahlung und wenig Vergünstigungen. Amazon kam in den letzten Jahren häufig in die Kritik und lernte erst durch Google dazu, wie ein modernes Unternehmen attraktiv für seine Mitarbeiter wird. Ich habe mich für die Hörbuch-Version entschieden, gelesen vom Sänger und Sprecher Marcus Ullmann. Seine Stimme fand ich sehr angenehm und passend. Die Berichterstattung hätte aus meiner Sicht ruhig noch etwas kritischer sein dürfen, aber vermutlich hätte Bezos da nicht mitgespielt. So steht er zwar als schwierige Persönlichkeit, aber auch irgendwie als Genie da. Die Kollatteralschäden, wie z.B. die Zerstörung kleiner Läden durch den gigantischen Internethandel oder die Burnouts von Mitarbeitern werden nicht so ausführlich behandelt, wie ich es mir gewünscht hätte - aber immerhin. Fazit: auch für mich als Wirtschafts-Laien war dieses Hörbuch gut verständlich und unterhaltsam geschrieben, ich habe einige Einblicke in das gigantische Unternehmen, seinen Chef und dessen Beweggründe bekommen. 4 von 5 Sternen!

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  • Freund oder Feind?

    Der Allesverkäufer: Jeff Bezos und das Imperium von Amazon

    Zebrafink

    22. February 2014 um 21:41

    Das Buch kann Augen öffnen. In diesem Fall über Amazon und den Geschäftsgebaren seines Gründers und CEOs Jeff Bezos. Als Kunde hat man es bei Amazon gut, aber will man das wirklich mit allen Mitteln? In diesem Buch wird aufgeklärt wie der mittlerweile allesverkäufer-Onlineshop mit seiner Konkurrenz und seinen Mitarbeitern umgeht, verdrängt, aufkauft, schikaniert aber auch Innovative Ideen verwirklicht und vieles vorantreibt. Nach der Lektüre überlegt man sich nicht dreimal, doch mal wieder einen örtliches Fachgeschäft zu besuchen um einen Ausgleich zu der unglaublichen Marktmacht zu schaffen. Zu wünschen wäre es. Das Buch ist gut und spannend geschrieben.

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